Schuldenkrise Asien

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Japans Inflation zieht leicht

Japans Inflation zieht leicht an - aber weiter deutlich unter Notenbank-Ziel

In Japan bleibt die Inflation trotz einer leichten Belebung im Januar schwach - die Notenbank muss daher weiter auf die erhoffte Erholung der Preisentwicklung warten. Die von den Währungshütern besonders stark beobachte Kernrate der Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für frische Nahrungsmittel herausgerechnet werden, legte im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Experten hatten nach den schwachen Dezember-Daten mit diesem Wert gerechnet.

22.02.2019 07:13

Im Dezember hatte sich der Anstieg der Kernrate wegen der sinkenden Rohstoffpreise erstmals seit April verlangsamt - sie stieg nur noch um 0,7 Prozent. Die Inflationsrate bleibt aber auch mit der leichten Belebung zum Jahresstart weiter deutlich hinter dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank zurück. In Japan versuchen die Währungshüter seit vielen Jahren, die Inflation mit einer extrem lockeren Geldpolitik an diese Zielmarke zu bringen.

Die japanische Zentralbank kämpft gegen die Gefahr von sinkenden Preisen. Diese bergen generell das Risiko, dass Verbraucher den Kauf von grösseren Konsumgütern in der Hoffnung auf billigere Preise aufschieben und damit die Konjunktur abwürgen. Einen Zeitplan zur Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels haben die Währungshüter mittlerweile aufgegeben. Notenbank-Chef Haruhiko Kuroda hatte zudem erst vor kurzem die Inflationsprognose für das laufende und kommende Fiskaljahr gesenkt./zb/jkr/tav

(AWP)

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Chinas Industrie schrumpft

Chinas Industrie schrumpft erneut

Chinas Industrie hat ihre Produktion im Februar den dritten Monat in Folge zurückgefahren.

28.02.2019 06:44

Der offizielle Einkaufsmanagerindex fiel nach Angaben des Statistikamtes vom Donnerstag auf 49,2 Punkte nach 49,5 Punkte im Januar. Er notierte damit weiter unter der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Von Reuters befragte Experten hatten einen unveränderten Wert erwartet. Hintergrund ist eine anhaltend schwächere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

(Reuters)

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Japans Industrieproduktion

Japans Industrieproduktion sinkt stärker als erwartet

In Japan leidet die Wirtschaft zunehmend unter dem anhaltenden Handelsstreit zwischen China und den USA.

28.02.2019 06:38

Im Januar verzeichnete die Industrieproduktion den grössten Rückgang im Monatsvergleich seit einem Jahr. Sie sei im Vergleich zum Dezember um 3,7 Prozent gesunken, teilte die Regierung am Donnerstag in Tokio mit. Experten hatten zwar damit gerechnet, dass die Produktion sinkt, dabei aber nur ein Minus von 2,5 Prozent auf dem Zettel. Im Dezember war die Produktion lediglich im 0,1 Prozent zurückgegangen.

Das Wirtschaftsministerium rechnet zwar damit, dass sich die Produktion im Februar wieder deutlich erholen wird. Viele Experten halten aber die Hoffnung auf eine starke Erholung für übertrieben - zumal sich die Stimmungsindikatoren eingetrübt haben. Mizuho-Chefvolkswirt Ysunari Ueon rechnet damit, dass die Produktion im ersten Quartal deutlich sinken wird - und zwar um 4,5 Prozent und damit so stark wie seit Anfang 2009 nicht mehr./zb/stk

(AWP)

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China will Binnenkonsum

China will Binnenkonsum steigern

Im Kampf gegen die Konjunkturabkühlung will China den Binnenkonsum ankurbeln. Dazu wolle die Regierung die Einkommen im städtischen und ländlichen Raum steigern, kündigte der Vizepräsident der staatlichen Planungsbehörde NDRC, Ning Jizhe, auf einer Pressekonferenz am Rande der Jahrestagung des Volkskongresses am Mittwoch in Peking an.

06.03.2019 07:58

Es werde erwartet, dass die Inlandsnachfrage in diesem Jahr anziehe. Behördenchef He Lifeng ergänzte, er sei zuversichtlich, dass China das von der Regierung ausgegebene Ziel beim Wirtschaftswachstum von 6,0 bis 6,5 Prozent erreichen werde. Im vergangenen Jahr hatte sich das Wachstum auf 6,6 Prozent abgekühlt. Das war der niedrigste Wert seit 28 Jahren.

China macht der Handelsstreit mit den USA und die Eintrübung der Weltkonjunktur zu schaffen. Zudem nimmt die Regierung für eine Modernisierung der Wirtschaft geringere Wachstumsraten in Kauf. Hier setzt sie allerdings auf eine wachsende Mittelschicht und eine steigende Kauflust der Verbraucher als Unterstützung.

(AWP)

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China entlastet Firmen -

China entlastet Firmen - Konjunkturhilfen lassen Defizit steigen

Mit einer massiven Entlastung seiner Unternehmen will Chinas Regierung das langsamere Wachstum ankurbeln und den Arbeitsmarkt stabilisieren. Grosse Löcher in der Staatskasse soll es deswegen aber nicht geben.

07.03.2019 06:44

Obwohl die Steuerlast und die Sozialabgaben um umgerechnet fast 299 Milliarden Franken (zwei Billionen Yuan) gesenkt werden, rechnet Finanzminister Liu Kun aber nicht mit allzu grossen Löchern in der Staatskasse. Auf einer Pressekonferenz auf der Jahrestagung des Volkskongresses räumte er am Donnerstag in Peking zwar "Herausforderungen für den Haushalt" ein, betonte aber: "Wir haben verschiedene Einnahmequellen."

Das Haushaltsdefizit werde in diesem Jahr nur von 2,6 Prozent auf 2,8 Prozent im Vergleich zur Wirtschaftsleistung steigen - unterhalb der internationalen Warnschwelle. "Im Vergleich zu anderen Ländern ist unser Verhältnis zwischen Defizit und Wirtschaftsleistung nicht besonders hoch", sagte Liu Kun. Angesichts des Handelskrieges mit den USA und der hohen Verschuldung der Kommunen und Unternehmen rechnet Chinas Regierung nur noch mit einem Wachstum von 6,0 bis 6,5 Prozent - so wenig wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr.

Um die zweitgrösste Volkswirtschaft wieder in Schwung zu bringen und ausreichend Arbeitsplätze zu schaffen, sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen entlastet werden. So trägt besonders die Privatwirtschaft in China zum Wachstum in der Beschäftigung bei. Um den Unternehmen helfen, wird unter anderem der höchste Satz der Mehrwertsteuer von 16 auf 13 Prozent gesenkt. Auch der Satz von 10 Prozent in verschiedenen Industriebereichen wird auf 9 Prozent reduziert. Zusätzlich gibt es eine Verringerung der Einkommenssteuer.

Die Regierung ist sich bewusst, dass damit der Druck auf die Haushalte im Land deutlich steigt. "Behörden auf allen Ebenen müssen ihre Gürtel enger schnallen und wirksame Methoden finden, um Mittel zu schöpfen", heisst es in dem Arbeitsbericht von Regierungschef Li Keqiang, den die knapp 3000 Delegierten des Volkskongresses auf ihrer zehntägigen Sitzung studieren. Diese chinesische Version eines Parlaments ist nicht frei gewählt und vor allem Erfüllungsgehilfe der herrschenden Kommunistischen Partei.

Während die Ausgaben im neuen Haushalt insgesamt um 6,5 Prozent steigen, bekommt das Militär mit 7,5 Prozent wieder deutlich mehr. Die Sitzung des Volkskongresses endet am nächsten Freitag mit der Annahme der Arbeitsberichte der Regierung und des Haushalts.

(SDA)

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Aktien Asien: Exporteinbruch

Aktien Asien: Exporteinbruch Chinas versetzt Stimmung einen Schlag

Schwache chinesische Exportdaten haben der zuletzt guten Laune an den Börsen Asiens zum Wochenschluss einen weiteren Dämpfer verpasst. So hinterlässt der Handelskonflikt mit den USA mehr und mehr Spuren: Die chinesischen Exporte fielen im Februar unerwartet stark um 20,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

08.03.2019 07:50

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten vom chinesischen Festland knickte um mehr als 3 Prozent auf 3691,72 Punkte ein. Der Hongkonger Hang-Seng-Index fiel zuletzt um knapp 1,7 Prozent. Damit knüpften sie an ihre Vortagesverluste an. Da hatten skeptische Aussagen der US-Notenbank Fed zur US-Wirtschaft für Molltöne gesorgt.

Der CSI liegt damit im laufenden Jahr aber immer noch mehr als ein Fünftel im Plus und der Hang Seng knapp 10 Prozent. Triebfeder der rasanten Erholungsrally der vergangenen beiden Monate war die Hoffnung auf ein baldige Lösung im amerikanische-chinesischen Handelsstreit. Allerdings hatten Experten bereits vor einer Überhitzung der Aktienmärkte gewarnt.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss am Freitag mit einem Minus von 2 Prozent auf 21 025,56 Punkte./mis/stk

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Japans Wirtschaft erholt sich

Japans Wirtschaft erholt sich stärker als gedacht

Japans Wirtschaft ist nach einer Schwächephase im Schlussquartal 2018 stärker gewachsen als zunächst gedacht.

08.03.2019 06:39

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei in den drei Monaten bis Ende Dezember auf das Jahr hochgerechnet um 1,9 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Donnerstag auf Basis revidierter Daten mit. Zunächst hatten die amtlichen Statistiker ein Plus von 1,4 Prozent errechnet.

Hintergrund für die besseren Daten sind die Investitionen der Unternehmen. Damit hat sich die Nummer Drei der Weltwirtschaft vom Rückschlag im Quartal zuvor erholt. Damals war das BIP wegen einer Reihe von Naturkatastrophen, die auf die Produktion und Exporte drückten, um 2,6 Prozent gefallen. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs Japans Wirtschaft im Schlussquartal 2018 um 0,5 Prozent, hiess es.

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Inflation in China weiter

Inflation in China weiter unter Druck - Konjunktursorgen

Eine in China weiterhin rückläufige Inflation untermauert jüngst schwache Wirtschaftsdaten des Landes. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent, wie das Statistikamt am Wochenende in Peking mitteilte. Das ist zwar in etwa so viel wie Volkswirte im Durchschnitt erwartet hatten, doch ein Rückgang im Vergleich zu dem Januar-Plus von 1,7 Prozent. Sinkende Verbraucherpreise können ein Anzeichen eines nachlassenden Konsums sein. Gerade den will die chinesische Regierung angesichts der immer noch grossen Exportabhängigkeit des Landes eigentlich stärken.

10.03.2019 19:42

Die Erzeugerpreise stagnierten im Februar sogar fast. Sie legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch um 0,1 Prozent zu. Hier hatten Experten mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet. Der geringe Preisauftrieb ist ein Zeichen einer schwächelnden Produktion Chinas, die unter dem Handelsstreit mit den USA leidet.

Das Ausmass hatten bereits am Freitag Exportzahlen verdeutlicht. So waren die chinesischen Exporte im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat unerwartet stark um rund ein Fünftel eingebrochen. Die Importe fielen um 5,2 Prozent./mis

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Chinas Zentralbankchef warnt

Chinas Zentralbankchef warnt vor Finanzrisiken

Chinas Zentralbankchef Yi Gang hat vor finanziellen Risiken gewarnt. China stehe in diesem Jahr vor «mehr Herausforderungen und Veränderungen».

10.03.2019 17:31

Auf einer Pressekonferenz aus Anlass der Jahrestagung des Volkskongresses am Sonntag in Peking verwies der Gouverneur am Sonntag auf eine "sehr turbulente Weltwirtschaft", den anhaltenden Handelskrieg zwischen China und den USA sowie viele Gefahren im chinesischen Finanzsystem. China stehe in diesem Jahr vor "mehr Herausforderungen und Veränderungen".

In den Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Handelskrieges habe - ähnlich wie schon bei früheren Gesprächen zwischen beiden Ländern - auch wieder der Wechselkurs der chinesischen Währung eine Rolle gespielt, berichtete der Zentralbankchef. "Unsere beiden Länder haben Konsens in wichtigen Fragen erreicht", sagte der Zentralbankchef, ohne Details zu nennen.

Er verwies nur darauf, dass beide Seiten dabei unter anderem über ihre Verpflichtung im Rahmen der Gruppe der grossen Wirtschaftsnationen (G20) gesprochen hätten, ihre Währungen nicht abzuwerten, um sich im Handelswettbewerb Vorteile zu sichern.

In den USA wird immer wieder der Vorwurf laut, dass China seine Währung schwäche, um seine Exporte zu fördern. Dabei bemüht sich Peking nach Ansicht von Experten vielmehr, dass der Wechselkurs des Yuan gegenüber dem US-Dollar nicht noch schneller fällt.

(AWP)

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China muss bei

China muss bei Expansionsstreben mit mehr Gegenwind der EU rechnen

(Ausführliche Fassung) - In Reaktion auf das politische und wirtschaftliche Machtstreben Chinas hat die EU-Kommission einen Zehn-Punkte-Plan zur Stärkung der europäischen Interessen vorgelegt. Konkret schlägt die Brüsseler Behörde zum Beispiel vor, die Vergabe öffentlicher Aufträge stärker an Arbeits- und Umweltstandards zu knüpfen. Zudem sollen die EU-Regeln gegen wettbewerbsverzerrende Auswirkungen ausländischer staatlicher Beteiligungen und Finanzierungen noch einmal verschärft und Risiken intensiver analysiert werden.

12.03.2019 20:23

Um die Sicherheit beim Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes zu gewähren, will die Kommission in Kürze einen gemeinsamen EU-Ansatz vorschlagen. Dabei dürfte es vor allem um den Umgang mit dem chinesischen Telekom-Riesen Huawei gehen. Diesem wird von den USA unterstellt, über seine Telekom-Produkte spionieren oder sabotieren zu können. Beweise dafür liegen aber bislang nicht vor.

"Unsere Wirtschaftsbeziehungen können für beide Seiten von grossem Nutzen sein, wenn der Wettbewerb fair ist und die Handels- und Investitionsbeziehungen auf Gegenseitigkeit beruhen", sagte der zuständige Vizekommissionspräsident Jyrki Katainen am Dienstag in Strassburg zur Vorlage des Plans. Mit den Vorschlägen könne die EU ihre Marktwirtschaft vor möglichen Verzerrungen schützen.

Die ersten Reaktionen waren positiv. Ein deutscher Diplomat sagte am Abend, das Papier nehme eine "umfassende und auch mutige Positionsbestimmung" der europäischen Beziehungen zu China vor. So würden zum Beispiel mit Blick auf die mangelnden Reziprozität in Fragen der Marktöffnung und den wachsenden Protektionismus in China wichtige Anstösse für gemeinsame europäische Antworten gegeben.

Wichtig sei auch, dass schwierige Themen wie die Lage im Südchinesischen Meer und die Menschenrechtslage in ihrer Bedeutung für das Verhältnis der EU zu China angesprochen würden. "Es ist richtig, dass China bei zentralen Zukunftsthemen wie der Zusammenarbeit beim Klimaschutz oder dem Erhalt des Iran-Abkommens ein wichtiger Partner der EU ist", hiess es. Gleichzeitig bleibe China aber aufgerufen, eine positive Rolle beim Erhalt der regelbasierten internationalen Ordnung zu spielen.

Das neue strategische Konzept der EU-Kommission soll im Idealfall bereits Ende der kommenden Woche beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel gebilligt werden. Ob die zehn Punkte dann alle umgesetzt werden, gilt jedoch als fraglich. Erst in der vergangenen Woche hatte nämlich nach etlichen wirtschaftlich schwächeren EU-Staaten auch Italien angekündigt, mit China eine Rahmenvereinbarung über die chinesische Seidenstrasseninitiative zu schliessen.

Mit dem Projekt will China Handelswege durch Asien nach Europa und Afrika erschliessen. Es sieht unter anderem Investitionen in Infrastrukturen wie Bahnstrecken und Verschiebebahnhöfe, Telekom-Netze, Strassen und Häfen vor. Die USA, Japan und diverse EU-Länder sehen in der Initiative auch einen Versuch Chinas, seinen Einfluss in Eurasien und darüber hinaus zu erhöhen. Rom erhofft sich dagegen unter anderem chinesische Investitionen in Häfen wie Genua und Tarent./aha/DP/fba

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Chinas Industrieproduktion

Chinas Industrieproduktion wächst langsamer

Die Industrieproduktion in China ist seit Jahresbeginn so langsam gewachsen wie seit 17 Jahren nicht mehr.

14.03.2019 07:00

Das Nationale Statistikamt nannte den Zuwachs für Januar und Februar am Donnerstag mit 5,3 Prozent. Das war weniger als erwartet - und der geringste Wert seit Anfang 2002. Die Produktionsbetriebe in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt stossen auf dem Heimatmarkt auf sinkende Nachfrage, und im Exportgeschäft wirkt sich der Handelstreit mit den USA dämpfend aus.

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Volkskongress endet: China

Volkskongress endet: China verspricht weitere Öffnung

(Neu: Weitere Details) - Vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA und zunehmender Kritik aus Europa geht China auf ausländische Unternehmen und Investoren zu. Zum Abschluss seiner Jahrestagung segnete der Volkskongress am Freitag ein neues Gesetz ab, das auf die Benachteiligung ausländischer Firmen in China eingeht und nach aussen hin fairen Wettbewerb zusichert.

15.03.2019 06:53

"Wenn wir Öffnung versprechen, werden wir mit Sicherheit liefern", sagte Chinas Ministerpräsident Li Keqiang auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den Volkskongress. Das neue Investitionsgesetz sei entworfen worden, "um die Rechte und Interessen ausländischer Investoren zu schützen".

"Es ist ein klares Signal an die USA, aber auch an Europa, dass Peking weitere Schritte zur Marktöffnung unternimmt", sagte Katja Drinhausen vom China-Institut Merics in Berlin. Trotz "substanzieller Verbesserungen" sei das Gesetz aber vor allem eine symbolische Geste. Der chinesischen Führung blieben weiterhin genügend Spielräume, um den Zugang für ausländische Firmen zu erschweren.

Beobachter wiesen darauf hin, dass das Gesetz als Reaktion auf den Handelsstreit mit den USA deutlich beschleunigt vorgelegt wurde. Beide Länder überziehen sich seit Monaten gegenseitig mit hohen Sonderzöllen. Inzwischen ist rund die Hälfte aller US-Einfuhren aus China mit zusätzlichen Zöllen belastet.

Li Keqiang wünschte sich am Freitag ein schnelles Ende des Streits. Er hoffe, dass bei den Verhandlungen "gute Ergebnisse" erzielt werden. Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt seien eng verflochten. Eine Entkopplung sei weder realistisch noch möglich.

In dem laufenden Konflikt hatte US-Präsident Donald Trump kurz zuvor eine Einigung oder ein Scheitern der Verhandlungen in den kommenden Wochen in Aussicht gestellt. "Wahrscheinlich werden wir auf die eine oder andere Weise in den nächsten drei bis vier Wochen Bescheid wissen", sagte Trump am Donnerstagabend bei einem Empfang im Weissen Haus. Er äusserte sich positiv über den Verlauf der Gespräche und bescheinigte der chinesischen Seite, "sehr verantwortungsvoll und sehr vernünftig" zu sein.

Die USA fordern mehr Marktzugang in China, eine Verringerung des US-Handelsdefizits sowie einen besseren Schutz gegen Produktpiraterie und zwangsweisen Technologietransfer für in China tätige US-Unternehmen. Auch stossen sich die USA an staatlicher Förderung chinesischer Firmen, die aus ihrer Sicht den Markt verzerrt.

Auch in Europa wächst die Kritik an Chinas Staatswirtschaft. Als Reaktion auf das politische und wirtschaftliche Machtstreben Chinas hatte die EU-Kommission am Dienstag einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, damit europäische Interessen gewahrt werden.

Zentrales Element des neuen Investitionsgesetzes der Chinesen ist die grundsätzliche Gleichbehandlung von ausländischen Investitionen. Der Staat müsse "Urheberrechte schützen" und dafür sorgen, dass Firmen aus dem Ausland "nicht benachteiligt" werden, sondern "gleichberechtigt" am Wettbewerb teilhaben können, hiess es in einer offiziellen Erläuterung des Gesetzestextes. Ein verordneter Technologietransfer wird untersagt. Allerdings gibt es weiterhin Negativlisten von Wirtschaftsbereichen, in denen ausländische Investitionen oder Unternehmen nicht oder nur eingeschränkt tätig werden dürfen.

Angesichts des Handelskrieges mit den USA und der hohen Verschuldung trüben sich die wirtschaftlichen Aussichten in China zunehmend ein. Man werde mit weiteren Steuersenkungen und weniger Abgaben dem Abwärtsdruck entgegenwirken, kündigte Li Keqiang an: "Wir müssen sicherlich starke Massnahmen ergreifen, um mit den steigenden Unsicherheiten fertig zu werden". Als konkrete Schritte nannte er niedrigere Abgaben für Unternehmen sowie eine Senkung der Sozialabgaben. So soll die Konjunktur angekurbelt werden.

Li Keqiang äusserte sich zuversichtlich, dass Peking das auf dem Volkskongress beschlossene Wachstumsziel von 6 bis 6,5 Prozent in diesem Jahr erreichen kann. Es wäre das langsamste Wachstum seit 30 Jahren.

Der Volkskongress stimmte am Freitag auch den Ausgaben im neuen Haushalt zu, die insgesamt um 6,5 Prozent steigen. Mit 7,5 Prozent bekommt das Militär wieder deutlich mehr. In seiner Geschichte hat der Volkskongress noch nie eine Vorlage abgelehnt./jpt/DP/zb

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Japans Zentralbank bleibt auf

Japans Zentralbank bleibt auf Kurs

Japans Zentralbank hält angesichts hartnäckig niedriger Inflation an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest.

15.03.2019 06:34

Das gab die Bank of Japan (BoJ) am Freitag nach Abschluss zweitägiger Beratungen bekannt. Geschäftsbanken können sich weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen, Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben.

Die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt wachse weiter "moderat", allerdings habe sich der Export in jüngster Zeit angesichts des Abschwungs in anderen Volkswirtschaften wie China abgeschwächt, teilte die BoJ mit. Dies wirke sich auch auf die Industrieproduktion des Landes aus.

In Marktkreisen war die Entscheidung der Zentralbank, an der aggressiv gelockerten Geldpolitik festzuhalten, erwartet worden. Nach jüngsten Aussagen von BoJ-Mitgliedern scheint sogar eine zusätzliche Lockerung auf dem Tisch, sollte sich die wirtschaftliche Lage verschlechtern. Als Risikofaktoren gelten die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft sowie Handelskonflikte. Damit könnte das Inflationsziel der japanischen Notenbank von zwei Prozent weiter in die Ferne rücken.

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Japans Exportmotor stottert

Japans Exportmotor stottert weiter

Die japanische Exportwirtschaft bekommt weiter die globalen Handelskonflikte zu spüren.

18.03.2019 07:13

Die Ausfuhren fielen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent auf 6,38 Billionen Yen (rund 57 Milliarden Franken), wie das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mitteilte. Damit fiel das Minus zwar geringer aus als im besonders schwachen Januar, allerdings ist es schon der dritte Rückgang in Folge. Zudem hatten Volkswirte im Durchschnitt ein kleineres Minus erwartet. Eine Erholung gab es im wichtigen Handel mit China: Hier stiegen die Ausfuhren um 5,5 Prozent, nachdem sie im vergangenen Monat noch prozentual zweistellig eingebrochen waren.

Die Importe Japans fielen etwas schwächer aus als erwartet. Sie gingen um 6,7 Prozent auf 6,05 Billionen Yen zurück. Damit erzielte Japan im Februar einen Handelsbilanzüberschuss von etwas mehr als 300 Milliarden Yen

Japan bekommt schon seit einiger Zeit den Handelsstreit zwischen den USA und China zu spüren. Die Nachfrage für die so wichtige japanische Exportindustrie fiel. Zudem steht Japan wegen vermeintlich zu hoher Exporte in der Kritik des US-Präsidenten Donald Trump. Die Februar-Handelszahlen könnten vor diesem Hintergrund Wasser auf die Mühlen von Trump sein. So stiegen die Exporte in die USA im Februar um 2 Prozent auf 1,3 Billionen Yen. Die Importe legte zwar um knapp 5 Prozent auf 678 Milliarden Yen zu, damit ergibt sich im Handel mit den USA aber immer noch ein Überschuss von rund 624 Milliarden Yen.

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Japans Regierung sieht

Japans Regierung sieht Wirtschaft schwächer

Die japanische Regierung schätzt die konjunkturelle Lage in der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt etwas schlechter ein. Am Mittwoch stellte sie in ihrem Monatsbericht heraus, dass sich die Exporte und die Industrieproduktion zuletzt schwach entwickelt hätten. Dennoch geht sie nach wie vor davon aus, dass sich die japanische Wirtschaft weiterhin moderat erhole.

20.03.2019 11:22

Mit ihrer schwächeren Einschätzung folgt die Regierung der japanischen Notenbank, die die Lage zuletzt ähnlich beurteilte. Die schwächeren Bewertungen kommen etwa ein halbes Jahr vor einer seit langem geplanten Erhöhung der Verbrauchsteuer im Oktober. Die Erhöhung wurde bereits mehrfach wegen wirtschaftlicher Probleme verschoben. Es ist die zweite Stufe einer geplanten Mehrwertsteuererhöhung um insgesamt fünf Prozentpunkte auf zehn Prozent. Zurzeit beträgt die Steuer acht Prozent. Nach der ersten Erhöhungsstufe im Jahr 2014 war die Wirtschaft in eine Rezession gerutscht.

Die Wirtschaft Japans leidet gegenwärtig unter dem schwächeren globalen Wachstum und dem Handelskrieg zwischen den USA und China. Beide Länder sind wichtige Handelspartner Japans, obwohl die politischen Beziehungen mit China als problematisch gelten. Die Beziehungen zu den USA haben sich seit dem Amtsantritt Donald Trumps verschlechtert, weil Trump von Japan ausgewogenere Handelsbeziehungen fordert. Zudem droht Trump mit höheren Zöllen auf importierte Autos. Das ist einer der stärksten Wirtschaftszweige Japans./bgf/jkr/mis

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Importe aus China immer

Importe aus China immer hochwertiger

China ist im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Folge der grösste Exporteur für Waren nach Deutschland gewesen. Die Einfuhren hatten nach vorläufigen Ergebnissen einen Wert von 106,3 Milliarden Euro und übertrafen damit die deutschen Exporte nach China in Höhe von 93,1 Milliarden Euro.

21.03.2019 09:03

Die wichtigste Warengruppe aus dem Reich der Mitte waren Computer, Datenspeicher und Unterhaltungselektronik (37,8 Mrd Euro) sowie elektrische Ausrüstungen (13,5 Mrd Euro), wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete. Noch in den 1980er und 1990er Jahren hatten die Chinesen vor allem Textilien nach Deutschland geliefert. 1980 standen sie erst auf dem 35. Rang der Importnationen./ceb/DP/jha

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Japans Inflation bleibt

Japans Inflation bleibt schwach

In Japan bleibt die Inflation schwach und die Notenbank des Landes muss weiter auf die erhoffte stärkere Teuerung warten. Die von den Währungshütern besonders stark beobachte Kernrate der Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für frische Nahrungsmittel herausgerechnet werden, legte im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Im Januar hatte die Inflationsrate noch etwas höher bei 0,8 Prozent gelegen und Experten waren für Februar ebenfalls von diesem Wert ausgegangen.

22.03.2019 07:58

Die Inflationsrate bleibt weiter deutlich hinter dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank zurück. In Japan versuchen die Währungshüter seit vielen Jahren, die Inflation mit einer extrem lockeren Geldpolitik an diese Zielmarke zu bringen. Allerdings haben die Währungshüter einen Zeitplan zur Erreichung des Ziels mittlerweile aufgegeben.

Eine Ursache für die schwache Inflation liegt bei der Preisentwicklung im Bereich Transport und Kommunikation. Hier meldete die Regierung für Februar einen Preisrückgang im Jahresvergleich um 0,6 Prozent./jkr/jha/

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Gewinne von Chinas Industrie

Gewinne von Chinas Industrie brechen ein

Die chinesische Industrie bekommt im Zuge der Konjunkturabkühlung die nachlassende Nachfrage im In- und Ausland zu spüren. In den ersten beiden Monaten des Jahres brachen die Gewinne so sehr ein wie noch nie seit Reuters mit der Aufzeichnung der Werte im Oktober 2011 begann.

27.03.2019 07:18

Das geht aus am Mittwoch veröffentlichten Daten der Nationalen Statistikbehörde hervor. Demnach gingen die im Januar und Februar eingefahrenen Gewinne der chinesischen Industriefirmen auf Jahressicht um 14 Prozent zurück auf umgerechnet 93,67 Milliarden Euro.

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Chinas Industrie schafft im

Chinas Industrie schafft im März wieder Wachstum

Die chinesische Industrie ist im März unerwartet wieder auf Wachstumskurs umgeschwenkt.

01.04.2019 06:46

Der am Montag veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex stieg auf 50,8 Punkte von 49,9 Zählern im Februar und damit auf den höchsten Stand seit acht Monaten. Er liegt damit erstmals seit vier Monaten wieder über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Von Reuters befragte Experten hatten mit einer Stagnation gerechnet. Das Barometer folgt damit dem offiziellen Einkaufsmanagerindex, der am Sonntag vorgelegt wurde und der ebenfalls Wachstum signalisiert.

CEBM-Experte Zhengsheng Zhong verwies auf das bessere Finanzierungsumfeld, die Bemühungen um den Privatsektor und die Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Diese hätten die Industrie beflügelt. Erstmals seit vier Jahren stellten die Firmen unter dem Strich wieder neue Mitarbeiter ein.

Die chinesische Wirtschaft hat zuletzt an Fahrt verloren, vor allem der Handelsstreit mit den USA belastet die Geschäfte. Kommende Woche steht ein Besuch des chinesischen Vize-Regierungschefs Liu He zu Gesprächen in den USA an. Insidern zufolge hatte es bei den Verhandlungen zuletzt Fortschritte gegeben. Zusätzlich belastet wird die Wirtschaft durch die langjährigen Bemühungen, die Verschuldung in den Griff zu bekommen. Die Regierung in Peking hat daher zusätzliche Ausgaben für Strassen, Schienennetze und Häfen angekündigt, um die Konjunktur in Schwung zu bekommen.

(AWP)

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Stimmung in Japans Wirtschaft

Stimmung in Japans Wirtschaft trübt sich ein

Die konjunkturelle Abkühlung in China drückt wie erwartet auf die Stimmung unter den Managern der japanischen Grossindustrie.

01.04.2019 06:41

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10 000 Unternehmen hervorgeht, sank der darin ermittelte Stimmungsindex für die grossen Produktionsunternehmen zum März von plus 19 drei Monate zuvor auf plus 12. Ein positiver Index bedeutet allerdings, dass die Optimisten weiterhin in der Mehrheit sind. Ökonomen hatten im Durchschnitt der Erwartungen mit einer deutlich gedämpften Stimmung in den Manageretagen gerechnet.

Der entsprechende Index für grosse, nicht produzierende Unternehmen fiel zum März ebenfalls, um drei Punkte auf plus 21. Der von der Zentralbank alle drei Monate erstellte Bericht ist eine umfassende Mischung aus Konjunkturanalyse und Stimmungsbericht. Bis Juni rechnet die Grossindustrie mit einer weiteren Eintrübung des Geschäftsklimas, der entsprechende Index dürfte demnach weiter auf plus 8 sinken. Der für nicht produzierende Grossunternehmen dürfte bei plus 20 liegen.

Branchenübergreifend rechnen grosse Unternehmen gleichwohl für das am Montag begonnene Geschäftsjahr 2019/2020 mit einem Anstieg ihrer Kapitalausgaben, wenngleich lediglich um 1,2 Prozent. Das Inselreich Japan ist nach den USA und China die Nummer drei der Weltwirtschaft.

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Interesse der Wirtschaft an

Interesse der Wirtschaft an Japan wächst seit Freihandelsabkommen

Rund zwei Monate nach dem Start der Freihandelszone zwischen der EU und Japan wächst Wirtschaftsverbänden zufolge das Interesse deutscher Unternehmen am japanischen Markt. Zwar gebe es noch keine genauen Daten, die Auslandshandelskammer in Japan registriere aber zunehmende Anfragen deutscher Firmen, die sich dort engagieren wollten, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf Anfrage mit.

01.04.2019 06:33

Zugleich spürten deutsche Unternehmen, die in Japan aktiv sind, bereits die Potenziale des Abkommens. Je nach Branche sei aufgrund des Wegfalls von Zöllen von Kosteneinsparungen in Höhe mehrerer Millionen Euro zu hören. Auch der Aussenhandelsverband BGA berichtete von wachsendem Interesse der Unternehmen. Einige der Mitglieder nutzten das Freihandelsabkommen bereits intensiv. Für eine genaue Bewertung sei es allerdings noch zu früh.

Die EU und Japan bilden seit 1. Februar die grösste Freihandelszone der Welt mit 635 Millionen Menschen. Durch den nahezu vollständigen Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen soll das Wachstum angekurbelt werden.

"Laut einer aktuellen Befragung der AHK Japan erwarten 54 Prozent der deutschen Unternehmen vor Ort positive Auswirkungen von der Öffnung der Märkte und der umfangreichen Abschaffung von Zöllen auf beiden Seiten", erläuterte Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung. Marktchancen gebe es unter anderem bei Erzeugnissen, auf die Japan bisher hohe Zölle erhoben habe, zum Beispiel Lebensmittel sowie Bekleidung.

Die wichtigsten Exportgüter der Lebensmittelindustrie im Handel mit Japan sind nach Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) Fleisch und Wurstwaren, alkoholische Getränke, Milch- und Milchprodukte sowie Süsswaren. Die Branche beobachtete nach eigenen Angaben bereits einen positiven Effekt, als sich der Abschluss des Abkommens abzeichnete. Die Exporte nach Japan legten demnach 2018 um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu./mar/DP/zb

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Chinas Dienstleister deutlich

Chinas Dienstleister deutlich optimistischer

Chinas Dienstleister sind einer Unternehmensumfrage zufolge deutlich zuversichtlicher geworden. Wie das Wirtschaftsmagazin Caixin am Mittwoch mitteilte, stieg der von ihm erhobene Indikator für kleinere Dienstleistungsunternehmen im März um 3,3 Punkte auf 54,4 Zähler. Das ist der höchste Stand seit Februar 2018. Analysten hatten im Mittel einen etwas schwächeren Anstieg erwartet.

03.04.2019 08:12

Caixin führte den Anstieg vor allem auf eine stärkere Binnennachfrage zurück. Auch die Auslandsbestellungen zogen an, was auf eine verbesserte Auslandsnachfrage hinweist.

Bereits am Wochenende hatte der von der Regierung ermittelte Indikator für den Bereich Dienstleistungen einen Anstieg gezeigt. Dieser legte im März um 0,5 Punkte auf 54,8 Zähler zu./elm/jkr/mis

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China überholt laut Studie

China überholt laut Studie USA in Schlüsseltechnologien

China ist einer Studie zufolge dabei, in einigen digitalen Schlüsseltechnologien an den USA vorbeizuziehen. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) meldete die Volksrepublik demnach 2018 zweieinhalb Mal so viele Patente angemeldet wie die Vereinigten Staaten.

08.04.2019 06:49

In die auch militärisch wichtige sogenannte Quanten-Kryptografie investiere China zehn Mal soviel wie die USA, heisst es in einer Untersuchung des China-Instituts Merics, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Die Summe beläuft sich Forschern zufolge auf mindestens 50 Milliarden Dollar.

Kurz vor dem EU-China-Gipfel in Brüssel am Dienstag wird in der 58-seitigen Studie "Chinas digitaler Aufstieg" ausdrücklich davor gewarnt, dass Europa im Technologie-Rennen der beiden Grossmächte unter die Räder kommen könne. Das liege zum einen an dem Investitionsvorsprung der USA und Chinas. Zum anderen verschärfe die US-Regierung wegen der chinesischen Aufholjagd die Abschottung gegenüber Chinas Hightech-Produkten und mache entsprechenden Druck auch auf Verbündete.

Ein Vorgeschmack

"Die US-Kampagne gegen den Einsatz der Huawei-Technologie in Europa ist ein Vorgeschmack auf künftige Konflikte", konstatieren die Autoren. Hintergrund ist die US-Forderung, beim 5G-Mobilfunkausbau keine Produkte des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei einzusetzen. EU-Länder aber entschieden, Huawei nicht formell auszuschliessen.

Die Autoren der Studie empfehlen der EU, generelle Bedingungen für den Einsatz chinesischer Hightech-Produkte im europäischen Digitalmarkt zu setzen. Dabei müsse genauer analysiert werden, wie China neue Technologien militärisch und zur politischen Gängelung der eigenen Bevölkerung einsetzt und wie über staatliche Subventionen Weltmärkte erobert werden. Es gebe Hinweise, dass chinesische Cyberangriffe in Europa durch den massenhaften Einsatz billiger, nicht sicherheitsgeschützter chinesischer Hardware erleichtert würden.

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China plant

China plant Mittelstandsförderung im Kampf gegen Konjunkturschwäche

China will kleinen und mittelständischen Firmen kräftiger unter die Arme greifen.

07.04.2019 16:19

Dazu sollen die Finanzierungskosten mit Hilfe der Geldpolitik gedrückt und der Zugang zu den Kapitalmärkten vereinfacht werden, wie die Regierung am Sonntag auf ihrer Internetseite ankündigte.

Die entsprechenden Mittel dafür sollen bei den Banken dadurch freigemacht werden, dass sie weniger Geld als Mindestreserve bei der Zentralbank halten müssen. Auch sollen Börsengänge beschleunigt werden könnten, um so die direkte Finanzierung von Unternehmen zu erleichtern. Auch soll der Markt für hochverzinsliche Anleihen und private Schuldverschreibungen gefördert werden - etwa durch Instrumente, mit denen sich Kreditrisiken mindern lassen.

Die Führung in Peking hat die Banken nachdrücklich aufgefordert, weiterhin Kredite an Unternehmen zu vergeben, auch wenn diese in Schwierigkeiten stecken. Das zielt vor allem auf kleinere private Unternehmen, die mehr als die Hälfte zum Wirtschaftswachstum des Landes beitragen und den Grossteil der Arbeitsplätze ausmachen.

Der Volksrepublik droht wegen des Handelskonfliktes mit den USA und der schwächeren Weltkonjunktur in diesem Jahr das langsamste Wachstum seit rund drei Jahrzehnten. Die Regierung strebt eine Rate von 6,0 bis 6,5 Prozent an.

(Reuters)

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«China-Aktien finden keine

«China-Aktien finden keine richtige Balance»

Chinesische Aktien werden entweder zu euphorisch oder zu pessimistisch beurteilt, sagt Shasha Li Mafli im cash-Interview. Die Asienexpertin setzt auf den Sektor Logistik und traut Vietnam dasselbe Wachstum zu wie China.

https://www.cash.ch/news/politik/asienexpertin-shasha-li-mafli-china-aktien-finden-keine-richtige-balance-1312217

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Studie: USA und China würden

Studie: USA und China würden von ungeregeltem Brexit profitieren

Die USA und China könnten einem Bericht zufolge stark von einem ungeregelten Brexit profitieren. Bei einem EU-Austritt Grossbritanniens ohne Abkommen würden dagegen die anderen europäischen Staaten wie auch die Schweiz deutliche Exporteinbussen verzeichnen, heisst es in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (Unctad).

10.04.2019 07:15

Demnach steht Grossbritannien für 3,5 Prozent des Welthandels und importierte im vergangenen Jahr Güter im Wert von 680 Milliarden Dollar. Mehr als die Hälfte der Importe kam aus anderen EU-Ländern. Bei einem No-Deal-Brexit - also einem Austritt Grossbritanniens aus der EU ohne Übergangsphase, in der neue Abkommen ausgehandelt werden können - würden sich jedoch die Regeln zum Marktzugang schlagartig ändern.

Die europäischen Exporte nach Grossbritannien würden dann um 35 Milliarden Dollar zurückgehen, heisst es in der Unctad-Studie. Die Exporte der Türkei in das Königreich würden um 2,4 Milliarden Dollar zurückgehen. Einbussen würden auch Südkorea, Norwegen, Island, Kambodscha und die Schweiz verzeichnen, wenn keine neuen Handelsvereinbarungen geschlossen werden.

Dagegen würde die relative Wettbewerbsfähigkeit der USA und Chinas zunehmen. China könnte deswegen seine Exporte nach Grossbritannien um 10,2 Milliarden Dollar steigern, die USA ihre Exporte um 5,3 Milliarden Dollar. Profitieren könnte auch Japan mit einer Zunahme der Ausfuhren in das Königreich um 4,9 Milliarden Dollar.

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Stabilisierung der

Stabilisierung der chinesischen Wirtschaft deutet sich an

In China deutet die Preisentwicklung auf eine Stabilisierung der zuletzt schwächelnden Wirtschaft hin.

11.04.2019 07:08

Zum einem zogen die Verbraucherpreise im März deutlich an und zum anderen entwickelten sich auch die Erzeugerpreise besser als zuletzt. Bei den Verbraucherpreisen habe der Anstieg 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr betragen, wie das Statistikamt am Donnerstag in Peking mitteilte.

Im Februar hatte das Plus lediglich 1,5 Prozent betragen. Die Erzeugerpreise legten um 0,4 Prozent zu - nach einem Anstieg von 0,1 Prozent im Februar. Die Entwicklung bei den Erzeuger- als auch Verbraucherpreisen fiel damit im Rahmen der Erwartungen der von Bloomberg befragten Volkswirte aus.

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Trotz Handelskriegs mit USA:

Trotz Handelskriegs mit USA: Chinas Exporte steigen stark

(Ausführliche Fassung) - Trotz des Handelskrieges mit den USA sind die chinesischen Exporte im März unerwartet stark gestiegen. Nach einem Einbruch im Februar legten die Ausfuhren in US-Dollar berechnet um 14,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, berichtete der chinesische Zoll am Freitag in Peking. In chinesischen Yuan gerechnet gab es sogar eine Zuwachs von 21,3 Prozent. Die überraschend guten Handelszahlen deuten wie auch andere jüngste Wirtschaftsdaten auf eine leichte Erholung der zweitgrössten Volkswirtschaft hin.

12.04.2019 10:44

"Insgesamt sieht es gut aus", sagte der Wirtschaftsprofessor Huang Weiping von der Volksuniversität in Peking. "Die Zuversicht ist zurück, und die Wirtschaft scheint stabil." Er führte die Entwicklung auf die Massnahmen der Regierung wie die Ankurbelung der Investitionen zurück. Die Nachfrage in China sei wegen der Unsicherheiten durch den Handelskrieg mit den USA aber "noch nicht stark genug".

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte diese Woche die Vorhersage für das Wachstum in China in diesem Jahr von 6,2 auf 6,3 Prozent hochgestuft, während sich die Aussichten für den Rest der Welt verdunkelten. Weltweit wird wegen der Streitigkeiten der USA mit seinen Handelspartnern sowie wegen des Brexits nur noch mit 3,3 Prozent Wachstum gerechnet - nach 3,6 Prozent im Vorjahr.

Marktbeobachter führen Chinas überraschend starke Exporte im März auf das chinesische Neujahrsfest im Vormonat zurück. Da das Land während der Feiertage praktisch zum Stillstand kommt, verschiebt sich der Handel. Im Februar waren die Ausfuhren um 20,8 Prozent eingebrochen. Somit wäre die Erholung eher saisonal. Doch haben auch Signale der Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA für Optimismus gesorgt, obwohl die Verhandlungen nur langsam vorankommen.

Der Anstieg der Ausfuhren und der Rückgang der Einfuhren war im März weit stärker als von Marktbeobachtern erwartet. Im ersten Quartal erreichten Chinas Exporte damit insgesamt einen leichten Zuwachs um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Importe fielen um 4,8 Prozent, so dass der Handelsüberschuss seit Jahresanfang sogar um 70,6 Prozent auf 76 Milliarden US-Dollar anstieg.

Allein im März verringerten sich die Importe in US-Dollar um 7,6 Prozent. Einer der Gründe ist die geringere Nachfrage durch das verlangsamte Wachstum in China, das 2018 nur noch 6,6 Prozent erreichte - so wenig wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr. Nicht nur durch den Handelskrieg mit den USA, sondern auch durch den Abbau der hohen Schuldenlast hat sich der Abwärtsdruck auf die chinesische Wirtschaft seit vergangenem Jahr spürbar verstärkt.

Wie eine Lösung im Handelsstreit mit den USA aussehen kann, dürfte sich in den nächsten Wochen entscheiden. Nach Treffen in der Vorwoche in Washington sind die Gespräche zwischen den Unterhändlern diese Woche per Telekonferenz fortgesetzt. Beide Seiten sprechen von Fortschritten, aber noch sind die Probleme nicht gelöst. Die USA wollen zudem sicherstellen, dass die Vereinbarungen auch umgesetzt werden und eine Nichteinhaltung bestraft werden kann. Dafür sollen Büros auf beiden Seiten eingerichtet werden.

Beide Länder haben sich im vergangenen Jahr gegenseitig mit Sonderzöllen überzogen. Inzwischen sind rund die Hälfte aller US-Einfuhren aus China mit zusätzlichen Zöllen belastet. Die USA fordern mehr Marktzugang in China, eine Verringerung des US-Handelsdefizits sowie einen besseren Schutz gegen Produktpiraterie und zwangsweisen Technologietransfer. Auch stossen sich die USA an staatlicher Förderung chinesischer Firmen, was den Markt verzerrt.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatten Anfang Dezember nach dem Gipfel der grossen Wirtschaftsnationen (G20) in Buenos Aires einen 90-tägigen "Waffenstillstand" bis 1. März vereinbart. Ende Februar hat Trump die Frist auf unbestimmte Zeit verlängert, um den Gesprächen mehr Raum zu geben. Die USA drohen aber mit neuen Strafzöllen, wenn es keine Einigung gibt. Die Sonderzölle auf Importe aus China im Umfang von 200 Milliarden US-Dollar könnten dann von derzeit 10 auf 25 Prozent erhöht werden./lw/DP/elm

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Chinas Industrieproduktion

Chinas Industrieproduktion gewinnt überraschend stark an Fahrt

Chinas Industrieproduktion hat nach einem schwächeren Jahresauftakt wieder stärker an Fahrt gewonnen. Im März sei die Fertigung im Jahresvergleich um 6,5 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Mittwoch in Peking mit. Analysten wurden von der Stärke des Anstiegs überrascht. Sie hatten nur mit einem Zuwachs um 5,6 Prozent gerechnet.

17.04.2019 08:23

Damit hat die Produktion in den Industriefirmen der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Jahres an Stärke gewonnen. Wegen des chinesischen Neujahresfestes veröffentlichen die chinesischen Statistikbehörden Wirtschaftszahlen für Januar und Februar stets zusammen. In den beiden ersten Monaten des Jahres war die Produktion nur um 5,3 Prozent im Jahresvergleich gestiegen und damit so schwach wie seit etwa zehn Jahren nicht mehr.

Etwas besser als erwartet entwickelten sich auch die Umsätze im chinesischen Einzelhandel. Diese legten im März im Jahresvergleich um 8,3 Prozent zu, nach 8,2 Prozent im Januar und Februar. "Die Daten zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen sind sehr erfreulich", kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. "Die Steuersenkungen der chinesischen Regierung scheinen also ihre positive Wirkung zu entfalten."

Zeitgleich hatte die Regierung auch einen etwas stärkeren Anstieg der Wirtschaftsleistung (BIP) im ersten Quartal um 6,4 Prozent gemeldet, während Analysten nur einen Zuwachs um 6,3 Prozent erwartet hatten./jkr/fba

(AWP)

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