Schuldenkrise Asien

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Chinas Verbraucherpreise auf Siebenmonatshoch Chinas Verbraucherpreise sind im letzten Monat stärker als erwartet gestiegen.
Bild: Bloomberg

14.10.2013 07:05



Die Verbraucherpreise in China sind im September im Jahresvergleich um 3,1 Prozent auf ein Siebenmonatshoch gestiegen.

Experten hatten einen Anstieg von 2,9 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte der Anstieg bei 2,6 Prozent gelegen. Wie das nationale Statistikamt weiter mitteilte, fielen die Erzeugerpreise im September um 1,3 Prozent im Jahresvergleich. Im August waren sie um 1,6 Prozent gefallen.

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Chinas Wirtschaft gewinnt an Schwung - Wachstum 7,8 Prozent (AF)

18.10.2013 07:18



PEKING (awp international) - Welt-Wachstumstreiber China nimmt wieder Fahrt auf. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt legte nach sechs langsameren Monaten im dritten Quartal 2013 wieder um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistikamt am Freitag in Peking berichtete. Im Vorquartal hatte das Wachstum bei 7,5 Prozent gelegen. Experten hatten einen Anstieg in der Grössenordnung erwartet.

Die krisengeplagten Europäer hoffen auf China als Impulsgeber für die Weltwirtschaft. Seit Jahresanfang konnte Chinas Wirtschaft um 7,7 Prozent zulegen, und liegt damit etwas über dem Wachstumsziel der Regierung von 7,5 Prozent. Doch wurde das Ziel immer schon sehr vorsichtig gesetzt und sonst meist um ein oder zwei Prozent deutlich übertroffen. Alles Zahlen, von denen die EU-Länder nur träumen können, die für ein Schwellenland wie China aber nicht besonders hoch sind.

NACH WIE VOR DRÄNGENDE PROBLEME

Noch steht Chinas Wirtschaft vor grundlegenden Reformen, meint Professor Sun Lijian von der Fudan Universität in Shanghai. Schattenbanken und die gewaltigen Schuldenberge der Kommunen und Provinzen seien drängende Probleme. "Die Welt kann sich nicht nur auf China stützen", sagte der Wirtschaftswissenschaftler der Nachrichtenagentur dpa. Nur Europa, die USA, China und Japan zusammen könnten die Weltwirtschaft treiben. "Wenn ein Land ein Problem hat, haben alle ein Problem."

Ministerpräsident Li Keqiang hatte diese Woche betont, die Wirtschaft sei auf dem richtigen Weg, und das Jahresziel werde erreicht. Die Regierung werde Strukturreformen weiter vorantreiben, um Chinas Wirtschaft auf den Pfad für ein langfristig ausgewogenes Wachstum zu bringen, zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

KONJUNKTURPAKET TREIBT WACHSTUM

Allerdings ist noch unklar, ob Chinas Wirtschaft auch im vierten Quartal weiter so stark zulegen kann. Im September waren die Exportzahlen überraschen stark zurückgegangen. Die geringe Nachfrage nach Produkten "Made in China" könnte auf Probleme die Industrie hindeuten. Andere Wirtschaftszahlen für September waren jedoch auf dem Niveau der Analystenerwartungen: Die Industrieproduktion legte um 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Zudem konnte das Statistikamt ein Plus von 13,3 Prozent bei den Einzelhandelsumsätzen verzeichnen.

Für den Aufschwung im dritten Quartal scheint zum Teil ein kleines Konjunkturpaket der Zentralregierung verantwortlich. Peking hatte zuletzt mit Eisenbahn- und anderen Bauprojekten wieder mehr Geld in die Wirtschaft gepumpt. Die Bank of America sprach von einem "Mini-Stimuluspaket". Im vergangenen Jahr war das Jahreswachstum auf 7,7 Prozent gefallen - dem niedrigsten Stand seit 1999./seu/DP/jkr

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Chinas Exporte schlagen Prognosen
 

Nach dem überraschenden Rückgang der chinesischen Exporte im September sind die Ausfuhren des Landes im vergangenen Monat wieder angestiegen.

Sie übertrafen mit einem Plus von 5,6 Prozent im Jahresvergleich sogar die Markterwartungen. Die Einfuhren seien um 7,6 Prozent höher gewesen, teilte die Zollverwaltung am Freitag in Peking mit. Der Handelsüberschuss in dem Monat habe damit 31,1 Milliarden Dollar betragen.

Die Markterwartungen für die chinesischen Exporte lagen einer Reutersumfrage zufolge bei einem Plus von 3,2 Prozent. Bei den Importen war ein Zuwachs von 8,5 Prozent prognostiziert worden. Den Handelsüberschuss erwarteten die befragten Volkswirte bei 23,90 Milliarden Dollar.

Offiziellen Schätzungen zufolge hängen von der chinesischen Exportwirtschaft direkt 30 Millionen Jobs ab und weitere 100 Millionen in weiteren Branchen.

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China macht Wirtschaft fit für kommende Jahre
 

Nach Jahrzehnten rasanten Aufschwungs feilt Chinas Führung hinter verschlossenen Türen an der Modernisierung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft.

Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei (KP) debattiert noch bis Dienstag in einem streng abgeriegelten Tagungshotel in Peking über einen Umbau der Wirtschaft hin zu nachhaltigerem Wachstum. Auf der Tagesordnung stehen der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge tiefgreifende Reformen unter anderem des Finanzsektors. Doch viele Themen wie etwa die Landreform oder der Umbau der mächtigen Staatsbetriebe sind hoch umstritten.

"Es gibt immer noch eine starke Opposition zu den vorgeschlagenen Reformen", sagte eine Person, die Verbindungen zur chinesischen Führung hat. Einzelheiten werden in den vier Tagen kaum nach außen dringen. Analysten rechnen zudem nicht mit einem umfassenden Wandel und hegen Zweifel an der Umsetzung gleich welcher Beschlüsse.

Das unter höchster Geheimhaltung ablaufende Treffen der gut 200 höchsten Parteifunktionäre gilt als Nagelprobe für die im März mit einem Reformversprechen angetretene Führung unter Präsident Xi Jinping und Ministerpräsident Li Keqiang. Sie stehen vor der Herausforderung, der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt neue Wachstumsimpulse zu geben und gleichzeitig Stabilität zu wahren.

Chinas Konjunkturmotor war in den vergangenen Monaten etwas ins Stottern geraten, die Industrie hat mit Überkapazitäten und die Bevölkerung unter anderem mit explodierenden Immobilienpreisen zu kämpfen. Immerhin besserte sich die Lage zuletzt etwas. Die Ausfuhren legten im Oktober stärker zu als erwartet. Auch die Verbraucherpreise stiegen wieder kräftiger. Mit 3,2 Prozent lag die Inflationsrate jedoch im Oktober noch unter der Zielmarke der Regierung von 3,5 Prozent.

Die staatliche Zeitung "People's Daily" dämpfte die Hoffnungen der Bevölkerung auf eine rasche Lösung der vielen Probleme des Landes. "Sie können kaum so ambitioniert vorgehen, wie es einige Teile der Öffentlichkeit hoffen", berichtete das Blatt. Die größten Chancen räumen Beobachter einer Reform der Zinspolitik ein, die gegen den Widerstand mächtiger Interessengruppen wie Politiker, Kommunalregierungen, Staatsunternehmen und staatliche Banken den Einfluss der Märkte stärkt. Auch die umstrittene Landreform, die mehr Chinesen zur Umsiedlung in die Städte bewegen soll, dürfte vorangetrieben werden.

Zur Diskussion stehen auch die zahlreichen Staatsbetriebe, doch unter dem Druck der Opposition dürften detaillierte Vorhaben ebenso ausbleiben wie eine Privatisierungsdebatte. Experten dämpften auch Erwartungen, dass das seit Samstag laufende Treffen unmittelbar einen Umbau des Finanz- und Steuersystems einleiten wird.

Erschwert werden dürfte die Tagung durch den Sturz des Ex-Politstars Bo Xilai und die Folgen daraus. Die Kommunistische Partei drängte Kreisen zufolge in einem Rundbrief ihre Mitglieder dazu, aus den Fehlern Bos zu lernen und sich hinter die Entscheidung der Parteiführung zu stellen, Bo auszuschließen. Bo, einst Wortführer des linken Flügels der KP, war im September unter anderem wegen Korruption und Machtmissbrauchs zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Er verfügt aber immer noch über viele Anhänger. Wenige Tage vor Beginn des Treffens gründeten diese eine neue Partei und lehnen sich damit gegen das faktisch in der Volksrepublik geltende Verbot von Parteigründungen auf.

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Chinas Verbraucherpreise um 3,2 Prozent gestiegen

10.11.2013 19:22



PEKING (awp international) - Der Verbraucherpreisindex in China ist im Oktober um 3,2 Prozent im Jahresvergleich geklettert. Dies teilte das Statistikamt am Samstag in Peking mit. Damit liegt der Anstieg der Preise deutlich unter dem Ziel der Regierung von rund 3,5 Prozent für dieses Jahr. Im August lag der Zuwachs bei 2,6 Prozent, im September waren 3,1 Prozent gewesen./

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Die Wahrheit hinter Chinas Immobilienboom
 

China kämpft gegen den rasanten Anstieg der Immobilienpreise. Die unbequeme Wahrheit dabei ist aber: Der Staat ist selbst schuld daran, dass sich immer weniger Chinesen den Kauf einer eigenen Wohnung leisten können.

Denn inzwischen sind die Preise so hoch, dass es gemessen am verfügbaren Einkommen teurer ist, in Peking eine Wohnung zu kaufen als in Großbritannien oder Japan.

Im September legten die Preise mit neun Prozent so stark zu wie seit drei Jahren nicht mehr. In den großen Städten lag der Zuwachs fast doppelt so hoch. Die Bemühungen Chinas, über Einschränkungen etwa beim Kauf von Zweitwohnungen den Markt abzukühlen, laufen ins Leere. Und sollte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei bei seiner bis Dienstag laufenden Plenarsitzung keine grundlegenden Reformen der Kommunen anstoßen, dürfte sich an dem Boom vorerst nichts ändern.

Denn es gibt einen Interessenskonflikt, den die Verwaltungen auf den unterschiedlichen Ebenen haben. In der Hauptstadt fürchtet die Regierung soziale Unruhen, wenn sich viele Chinesen kein Eigenheim mehr leisten können. Oberstes Ziel daher: Wohnen muss bezahlbar bleiben. Anders sieht es bei den Städten und Gemeinden aus, für die der Verkauf von Bauland eine wichtige Einnahmequelle ist: "Die Kommunen wollen nicht, dass die Preise fallen", sagt Zhou Xiaoyun vom Forschungsinstitut China Land Surveying and Planning Institute.

Probleme in Peking und Shanghai am grössten

Am größten sind die Probleme in Peking und der Finanzmetropole Shanghai. Hier lockt die Aussicht auf gute Jobs immer mehr Menschen an. Schon jetzt kostet nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds eine 70-Quadratmeter-Wohnung in Peking etwa das 20-fache eines durchschnittlichen Haushaltseinkommens. Trotzdem greifen Immobilienkäufer zu. "Die Preise sind zwar schon hoch, aber sie steigen immer weiter. Wenn ich jetzt nicht zuschlage, werde ich mir nie eine eigene Wohnung leisten können", sagt Lu Biao, ein 27-jähriger IT-Ingenieur.

In den ersten zehn Monaten des Jahres verkaufte Peking 14,9 Millionen Quadratmeter Bauland an Investoren - mehr als im gesamten Jahr 2012, wie Reuters aus offiziellen Daten berechnet hat. Die Einnahmen sind fast doppelt so hoch wie 2012. Das ist das stärkste Plus seit mindestens sechs Jahren. Dabei hat die Stadtverwaltung schon gegengesteuert und zusätzliches Bauland ausgewiesen, wie sie erklärte. Doch offensichtlich kann das den Anstieg der Preise nicht dämpfen. Im Mai kaufte ein Bauträger Land zum Rekordpreis von umgerechnet 2300 Euro pro Quadratmeter - vier Mal so viel wie 2007. Wenn man die üblichen Kalkulationen der chinesischen Immobilienwirtschaft als Grundlage nimmt, wird ein Quadratmeter der neuen Wohnungen mehr als 4500 Euro kosten.

Landesweit stiegen nach Daten des Finanzministeriums die Einnahmen der Kommunen aus Landverkäufen in den ersten neun Monaten des Jahres um 50 Prozent auf 330 Milliarden Euro. "Steigende Immobilienpreise sind nicht unkontrollierbar, aber sie sind derzeit nicht unter Kontrolle", sagt Cao Jianhai, Volkswirt bei einem staatlichen Forschungsinstitut. Doch ob das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei den Schritt wagt, die Gemeindefinanzen auf eine neue Grundlage zu stellen und damit den Durchbruch schafft, ist offen.

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Konsumklima in Japan trübt sich ein
 

In Japan hat sich das Konsumklima im Oktober eingetrübt.

Der Index für das Verbrauchervertrauen fiel auf 41,2 von 45,4 Punkten im September, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage der Regierung ergab. Sie deutet darauf hin, dass die Japaner mittlerweile schlechtere Perspektiven für Beschäftigung und Löhne sehen. Werte unter 50 Punkten zeigen eine pessimistische Einstellung der Konsumenten an.

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PRESSE/China dürfte Wachstumsziel auf 7,0 Prozent senken

12.11.2013 10:34



LONDON (awp international) - China dürfte sein jährliches Wachstumsziel laut einem Zeitungsbericht von 7,5 auf 7,0 Prozent senken. Das berichtet die "Financial Times" (Dienstag) mit Bezug auf eine der führenden Investmentbanken Chinas. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt werde demnach einen Gang herunterschalten, um auf einen reformorientierten und nachhaltigeren Wachstumspfad einzuschwenken. Der Bericht basiert auf Angaben der China International Capital Corp (CICC), einer Investmentbank, die vom Sohn des ehemaligen Premiers Zhu Rongji geführt wird.

Das neue Wachstumsziel solle wahrscheinlich auf dem Jahrestreffen des chinesischen Parlaments im März bekanntgegeben werden, so die Prognose der CICC. Unter grosser Geheimhaltung hatte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas in den letzten vier Tagen über einen neuen Reformkurs diskutiert. Ein Jahr nach dem Generationswechsel in Peking beriet das Plenum laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua über "eine umfassende Vertiefung von Reformen", um sie "systematischer, integrierter und koordinierter" zu machen./hbr/bgf

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Chinas Kommunisten geben Markt 'entscheidende Rolle' in Reformen (2. AF)

12.11.2013 13:58



PEKING (awp international) - Chinas Kommunisten wollen mehr Markt und weniger Staat. Ein Jahr nach dem Generationswechsel an der Spitze der Partei beschloss das Zentralkomitee eine "umfassende Vertiefung der Reformen". Der Markt solle nicht wie bisher nur eine "grundlegende", sondern künftig vielmehr eine "entscheidende" Rolle bei der Verteilung von Ressourcen spielen.

Allerdings blieb das mit Spannung erwartete Kommuniqué, das am Dienstag nach viertägigen Beratungen in Peking veröffentlicht wurde, eher vage. Der Kern sei der angemessene Umgang mit dem Verhältnis zwischen Markt und Staat, heisst es darin. Sowohl staatliches als auch privates Eigentum seien "wichtige Bestandteile" der "sozialistischen Marktwirtschaft".

Das Kommuniqué hebt damit die Rolle der Privatwirtschaft hervor, die heute bereits zu 60 Prozent zu Chinas Wirtschaftsleistung beiträgt. Die Entwicklung im Privatsektor solle ermutigt werden, um die Triebkräfte und Kreativität der Wirtschaft anzukurbeln, heisst es. Dennoch solle "die Dominanz des Staatssektors gewahrt bleiben", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua aus dem Papier.

Hauptaufgabe sei die Schaffung eines offenen Marktes mit geordnetem Wettbewerb. Marktbarrieren sollen beseitigt werden. Unternehmen sollen unabhängig arbeiten und fair miteinander konkurrieren können. Auch Bauland in Städten oder auf dem Land solle künftig auf dem Markt angeboten werden, heisst es.

Konkrete Hinweise auf eine erhoffte Landreform, die Bauern den Verkauf ihres Landes ermöglichen würde, gab es zunächst aber nicht. Bislang können Bauern das Ackerland nur pachten und bekommen nur geringe Entschädigung, wenn Behörden die Nutzung ändern und es gewinnbringend an Immobilienunternehmen verkaufen.

Um die Reformen umzusetzen, zu beaufsichtigen und zu koordinieren setzt das Zentralkomitee eine "zentrale Führungsgruppe" ein. Es beschloss ferner die Einsetzung eines "Sicherheitskomitees". Es soll sich sowohl um nationale Sicherheit als auch um gesellschaftliche Stabilität und Staatssicherheit kümmern.

Das Zentralkomitee wolle die Mechanismen verbessern, soziale Streitigkeiten zu verhindern oder zu beenden und die öffentliche Sicherheit zu wahren, schrieb Xinhua. Dissidenten reagierten kritisch, sprachen von einer "schlechten Nachricht" und beklagten den Mangel an politischen Reformen.

Nach wochenlangen Spekulationen über den künftigen Kurs der zweitgrössten Volkswirtschaft stiessen die Ergebnisse des Plenums auf hohe Erwartungen. Chinesische Beobachter hatten allerdings vorher gewarnt, die Beschlüsse dürften "abstrakt" bleiben. Sie müssten dann in den kommenden Jahren konkretisiert werden. Allerdings wurde auch auf Widerstand mächtiger Interessengruppen in der Staatswirtschaft oder in zuständigen Behörden verwiesen. Der neue Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte auf dem Plenum der 367 ZK-Mitglieder einen Arbeitsbericht abgegeben./lw/DP/kja

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Immobilienpreise in China explodieren
 

Chinas Immobilienpreise steigen so stark wie seit Jahren nicht mehr. In den 70 grössten Städten des Landes lagen sie im Oktober im Schnitt 9,6 Prozent über den Vorjahreswerten.

Das geht aus Reuters-Berechnungen hervor, die auf Daten der Statistikbehörde beruhen. Es ist der zehnte Monat in Folge mit einem Anstieg.

In der Hauptstadt Peking kletterten die Preise um 16,4 Prozent, in der Finanzmetropole Shanghai sogar um 17,8 Prozent. Seit Erhebung dieser Daten im Jahr 2011 gab es keine stärkeren Zuwächse.

Teilweise werden schon soziale Unruhen befürchtet, weil sich immer weniger Chinesen Wohnungen in den Städten leisten können. Die politischen Bemühungen, die Steigerungen im Zaum zu halten, waren bislang aber wenig erfolgreich.

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JP/Schwacher Yen und anziehende Nachfrage treiben Exporte an

20.11.2013 08:12



Tokio (awp/sda/reu) - Der schwache Yen und eine weltweit anziehende Nachfrage haben Japan den stärksten Export-Anstieg seit mehr als drei Jahren beschert. Die Ausfuhren im Oktober stiegen binnen Jahresfrist um 18,6 Prozent, wie das Finanzministerium am Mittwoch mitteilte.

Das war der stärkste Zuwachs seit Juli 2010. Ökonomen hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 16,5 Prozent gerechnet. Im September hatten die Exporte um 11,5 Prozent zugelegt.

Die Importe stiegen um 26,1 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet. Das liegt unter anderem an der Einfuhr fossiler Brennstoffe, die Japan nach der Abschaltung seiner Atomkraftwerke im Zuge der Fukushima-Katastrophe 2011 benötigt.

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Chinas Industrie verliert an Fahrt
 

Die Geschäfte der chinesischen Industrie haben sich im November leicht abgeschwächt.

Grund dafür ist ein Rückgang von Aufträgen aus dem Ausland, wie aus dem Einkaufsmanager-Index der Großbank HSBC vom Donnerstag hervorgeht. Damit verfestigt sich die Erwartung, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im vierten Quartal an Dynamik verlieren könnte.

Der HSBC-PMI-Index für November sank den Angaben zufolge auf 50,4 Punkte nach 50,9 Prozent im Oktober. Er hielt sich allerdings den vierten Monat in Folge oberhalb von 50 Punkten, ab der er Wachstum signalisiert. Der Index basiert auf einer Umfrage unter vorwiegend kleinen und mittelständischen Privatunternehmen.

Chinas Wirtschaft wuchs in den ersten drei Quartalen um 7,7 Prozent. Damit dürfte das Ziel der Regierung für das Gesamtjahr von 7,5 Prozent erreichbar sein. Es wäre aber das kleinste Plus seit 23 Jahren. Peking will die Wirtschaft unabhängiger von Investitionen und Krediten machen, unrentable Branchen nicht mehr stützen und dafür den privaten Konsum stärken. Die Regierung nimmt dafür vorübergehend langsameres Wachstum in Kauf.

Reuters

 

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Industrieproduktion in Japan gestiegen - Verbraucherpreise legen ebenfalls zu

29.11.2013 06:58



TOKIO (awp international) - Die japanische Industrieproduktion ist im Oktober zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Der Ausstoss stieg im Vergleich zum Vormonat um saisonbereinigt 0,5 Prozent, wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am Freitag in Tokio auf vorläufiger Basis bekanntgab. Volkswirte hatten mit einem Plus in dieser Höhe gerechnet.

Derweil legten die Verbraucherpreise in der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt vor allem wegen der stark gestiegenen Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent zu. Der Anstieg bei den Verbraucherpreisen fiel damit so hoch aus wie von Experten erwartet.

Die japanische Notenbank und Regierung versuchen derzeit mit einer aggressiven Geldpolitik und anderen wachstumsfördernden Schritten den Kreislauf aus einer stagnierenden Wirtschaft und sinkenden Preisen zu durchbrechen. Dabei peilt die Notenbank beim Preisanstieg einen Wert von zwei Prozent an./ln/DP/zb

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Arbeitslosenquote in Japan unverändert bei 4,0 Prozent

29.11.2013 06:58



TOKIO (awp international) - Die Arbeitslosenquote in Japan hat im Oktober unverändert bei 4,0 Prozent gelegen. Wie die Regierung am Freitag bekanntgab, verbesserte sich jedoch erstmals seit zwei Monaten das Verhältnis zwischen der Zahl der Arbeitsuchenden und dem Arbeitsplatzangebot. Demnach kamen im Oktober auf 100 Jobsuchende 98 offene Stellen. Im September waren es noch 95 Stellen gewesen./ln/DP/zb

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China: Dienstleistungssektor wächst etwas schwächer

04.12.2013 07:46



PEKING (awp international) - Der Dienstleistungssektor Chinas hat im November offenbar etwas an Schwung verloren. Der Einkaufsmanagerindex der britischen Grossbank HSBC sank verglichen mit dem Vormonat um 0,1 Punkte auf 52,5 Zähler, wie die HSBC am Mittwoch mitteilte. Der Stimmungsindikator liegt damit weiter deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Bereits am Vortag war der Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen des Logistikverbands CFLP für November um 0,3 Punkte auf 56,0 Zähler gesunken. Während sich der offizielle Stimmungsindikator des Einkaufs- und Logistikverbands vorwiegend auf grosse und staatliche Unternehmen stützt, bildet der Indikator der HSBC-Bank eher die Stimmung in privaten und kleineren Firmen ab./jkr/fbr

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Japans Wirtschaft stockt
 

Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal langsamer gewachsen als gedacht.

Die Regierung korrigierte vorläufige Daten für das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September am Montag nach unten.

Nach den neuen Berechnungen wuchs die Wirtschaft mit einer hochgerechneten Jahresrate von real 1,1 Prozent und nicht um 1,9 Prozent.

Im vorangegangenen Quartal waren es noch 3,8 Prozent gewesen. Im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten legte die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt um 0,3 statt 0,5 Prozent zu. Damit legte die japanische Wirtschaft im vierten Quartal in Folge zu.

Um den Konjunkturmotor durch eine im April anstehende Steuererhöhung nicht ganz abzuwürgen, zieht die Regierung eine weitere Konjunkturspritze auf. Das Kabinett von Ministerpräsident Shinzo Abe segnete vergangene Woche haushaltswirksame Ausgaben in Höhe von 5,5 Billionen Yen (rund 47 Mrd. Franken) ab. Zusammen mit geplanten Ausgaben der Provinzregierungen sowie Darlehen für Kleinunternehmen hat das neue Konjunkturpaket einen Umfang von 18,6 Billionen Yen. Das Bruttoinlandsprodukt soll dadurch um real etwa ein Prozent steigen.

Als Schlüssel für eine wirtschaftliche Erholung sieht die Regierung jedoch die Investitionen der Unternehmen. Diese legten im dritten Quartal jedoch anders als erwartet praktisch nicht zu. Zunächst hatten die amtlichen Statistiker noch einen Zuwachs der Unternehmensausgaben von 0,2 Prozent errechnet, mussten dies nun aber korrigieren.

Der Konsum der Privathaushalte, der in Japan zu etwa 60 Prozent zur Wirtschaftsleistung beiträgt, zog dagegen um 0,2 Prozent an und damit etwas mehr als die zuvor errechneten 0,1 Prozent.

Wie die Regierung unterdessen weiter mitteilte, schwoll das Handelsbilanzdefizit im Oktober deutlich 1,09 Billionen Yen an, nachdem es im gleichen Vorjahresmonat noch 451,3 Milliarden Yen betragen hatte. Zwar stiegen die Exporte um 17,9 Prozent auf 5,8 Billionen Yen. Doch die Einfuhren erhöhten sich noch deutlicher, und zwar um 28,2 Prozent auf 6,9 Billionen Yen. Dazu trugen vor allem die steigenden Einfuhren an Öl und Gas bei. Da derzeit sämtliche Atomreaktoren in Japan abgeschaltet sind, verfeuert die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt stattdessen Öl und Gas zur Stromerzeugung.

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Chinas Einzelhandel beschleunigt Wachstum

10.12.2013 07:50



PEKING (awp international) - Die Geschäfte der chinesischen Einzelhändler laufen weiter rund. Der Einzelhandelsumsatz in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt sei im November im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent gestiegen, teilte die nationale Statistikbehörde am Dienstag in Peking mit. Das Wachstum fiel damit etwas höher aus als in den vergangenen Monaten. Zudem wurden die Erwartungen der Experten übertroffen. Besonders hoch war die Nachfrage nach Computern und Handys. Hier legte der Verkauf um fast 40 Prozent zu. In den ersten elf Monaten des Jahres legte der Einzelhandelsumsatz um 13 Prozent zu./zb/stk

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Japanische Industrie-Zahlen unter Erwarten
 

Die japanische Industrieproduktion ist im November im Vergleich zum Vormonat weniger stark gestiegen als prognostiziert.

Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am Freitag in Tokio auf vorläufiger Basis bekanntgab, erhöhte sich der Ausstoss um saisonbereinigt 0,1 Prozent. Damit stieg die Produktion im nunmehr dritten Monat in Folge. Gerechnet worden war jedoch mit einem Anstieg von 0,3 Prozent.

Derweil legten die Verbraucherpreise in der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt im Berichtsmonat um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie die Regierung mitteilte. Es war der sechste Monat in Folge, in dem die Verbraucherpreise kletterten. Die Arbeitslosenquote in Japan lag im November weiter unverändert bei 4,0 Prozent.

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Chinas Dienstleister verlieren an Schwung
 

Das Wachstum in der chinesischen Dienstleistungsbranche hat sich zum Jahresende deutlich verlangsamt.

Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel im Dezember auf 50,9 Punkte von 52,5 Zählern im November, wie das Markit-Institut und die Großbank HSBC zu ihrer Unternehmensumfrage am Montag mitteilten.

Damit sank das Barometer auf den tiefsten Stand seit August 2011, blieb aber über der Marke von 50 Punkten, ab der es Wachstum signalisiert. Bereits am Freitag hatte eine ähnliche Umfrage des chinesischen Statistikamtes auf ein langsameres Wachstum gedeutet.

Gemeinsam mit den jüngsten Industriedaten schürten die Zahlen Sorgen, dass die chinesische Wirtschaft gegen Ende des Jahres wieder etwas an Schwung verloren hat. Die Daten belasteten auch die Börsen in Asien, die teils kräftige Abschläge verbuchten.

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Preisauftrieb in China bleibt verhalten (AF)

09.01.2014 08:55
 

PEKING/FRANKFURT (awp international) - Inflationsgefahren gehören gegenwärtig zu den geringeren Problemen, mit denen sich die politische Führung Chinas konfrontiert sieht. Nach Regierungszahlen vom Donnerstag bleibt der Preisauftrieb auf Verbraucherebene moderat. Im Dezember fiel die Inflationsrate von 3,0 auf 2,5 Prozent. Sie liegt damit knapp unter dem Wert für das Gesamtjahr 2013, als die Verbraucherpreise um durchschnittlich 2,6 Prozent zulegten. Die Teuerung liegt mithin klar unter dem Regierungsziel von 3,5 Prozent.

Bankanalysten führen im wesentlichen zwei Gründe für den derzeit verhaltenen Preisauftrieb an: Zum einen sorge das ungewöhnlich milde Winterwetter für moderate Nahrungsmittelpreise. Zum anderen dürften strengere Vorschriften für ranghohe Parteimitglieder das allgemeine Preisniveau gedrückt haben. Chinas Regierung hatte unlängst einer ausufernden Lebensführung ranghoher Funktionäre den Riegel vorgeschoben, indem zahlreiche Ausgabenposten etwa für luxuriöse Lebensmittel verboten wurden.

Grundsätzlich eröffnet die geringe Inflation Regierung und Notenbank Spielraum zur konjunkturellen Stützung. Solche Schritte gelten gegenwärtig aber als eher unwahrscheinlich. Die politische Führung hat mehrfach klargestellt, dass Wachstumseinbussen wegen des angestossenen Reformprozesses unvermeidbar und bis zu einem gewissen Grad hinnehmbar seien. Nach gängiger Meinung von Bankvolkswirten werden zusätzliche Konjunkturstimuli erst dann ergriffen, falls das Wachstumsziel der Regierung von 7,5 Prozent signifikant verfehlt wird. Dies ist zurzeit nicht der Fall.

Darüber hinaus würden zusätzliche Konjunkturspritzen die ohnehin bestehende Gefahr von Preisblasen an den Vermögensmärkten erhöhen. Eine Lockerung der Geldpolitik widerspräche auch dem Kurs der chinesischen Notenbank, die Geldhäuser des Landes zu einer verantwortungsvolleren Kreditvergabe zu drängen. Ausschlaggebend ist die hohe Verschuldung von Kommunen, Städten und Provinzen sowie privaten Haushalten und Unternehmen. Zusammengenommen beträgt sie mehr als das doppelte der jährlichen Wirtschaftsleistung Chinas.

Dass der wirtschaftliche Reformkurs letztlich unvermeidbar ist, zeigt auch die Entwicklung der Produzentenpreise. Wie Regierungszahlen vom Donnerstag zeigen, ist das Preisniveau auf Ebene der Unternehmen seit fast zwei Jahren rückläufig. Beobachter sehen darin ein Indiz für nach wie vor hohe Überkapazitäten in den Industrieunternehmen. Ein Ziel des Reformkurses der Regierung ist es, derartige Ineffizienzen zu verringern. Grundsätzlich soll der Binnennachfrage stärkere Beachtung geschenkt und die bisherigen Wachstumstreiber - Export und Staatsinvestitionen - zurückgedrängt werden./bgf/jkr

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Chinas Exporte geben nach
 

Aktuelle Daten aus Peking zu Importen und Ausfuhren des Landes sind überraschend schwach ausgefallen.

Die Ausfuhren seien im letzten Monat des vergangenen Jahres nur noch um 4,3 Prozent auf knapp 208 Milliarden Dollar gestiegen, teilte die staatliche Zollverwaltung am Freitag in Peking mit. Damit fiel der Wert deutlich geringer aus als im November.

Die Importe kletterten dagegen um 8,3 Prozent auf rund 182 Milliarden Dollar. Die von Bloomberg befragten Experten hatten mit einem höheren Exportplus und einem geringeren Anstieg bei den Einfuhren gerechnet. Der Überschuss in der Handelsbilanz fiel damit im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 25,6 Milliarden Dollar.

Über das Jahr gesehen legte der der Handelsbilanzüberschuss aber um 12 Prozent auf fast 260 Milliarden Dollar zu. Insgesamt wuchs der chinesische Aussenhandel 2013 um 7,6 Prozent. Das lag etwas unter dem Regierungsziel - diese hatte ein Plus von acht Prozent angepeilt.

Die Ausfuhren legten 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent auf 2,21 Billionen US-Dollar zu, während die Einfuhren um 7,3 Prozent auf 1,95 Billionen US-Dollar stiegen. Das Handelsvolumen stieg im vergangenen Jahr mit 4,17 Billionen US-Dollar erstmals über die Vier-Billionen-Marke.

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Japans Leistungsbilanz verzeichnet Rekorddefizit

14.01.2014 08:40



TOKIO (awp international) - Die Kehrseite der Wirtschaftspolitik Japans wird immer deutlicher: Nach Zahlen des Finanzministeriums vom Dienstag erreichte das Defizit der Leistungsbilanz im November den höchsten jemals verzeichneten Wert. Der Fehlbetrag, der sich zu einem guten Teil aus der Differenz zwischen Ein- und Ausfuhren errechnet, lag bei 592,8 Milliarden Yen (umgerechnet etwa 4,2 Milliarden Euro). Verglichen mit einem Jahr zuvor ergibt sich ein Anstieg um 230 Prozent.

Defizite in der Leistungsbilanz sind für Japan ungewöhnlich. Normalerweise erzielt das Land wegen seines starken Aussenhandels hohe Überschüsse. Die zweitgrösste Volkswirtschaft Asiens ist derzeit jedoch stark auf Energieimporte angewiesen, weil seine Atommeiler seit der Katastrophe von Fukushima abgeschaltet sind. Die notwendigen Einfuhren von Gas und Rohöl werden durch den schwachen Yen verteuert, der eine direkte Folge der extrem lockeren Geldpolitik Japans ist. Diese Strategie, mit der die Ausfuhren angeschoben werden sollen, geht zurück auf den wirtschaftspolitischen Kurs von Premierminister Shinzo Abe ("Abenomics").

Kurzfristig dürften Aussenhandelsdefizite für Japan relativ problemlos verkraftbar sein. Auf längere Sicht sehen Beobachter aber Risiken: Ein chronischer Fehlbetrag in der Leistungsbilanz würde Japan abhängig von Kapitalimporten und damit von der Gunst ausländischer Anleger machen. Sollte sich deren Haltung gegenüber Japan eintrüben, könnte dies über immer höhere Zinszahlungen letztlich in eine Schuldenfalle führen. Bereits jetzt ist das Land mit deutlich mehr als dem zweifachen seiner jährlichen Wirtschaftsleistung verschuldet. Das ist ein unter Industrienationen rekordhoher Wert./bgf/zb

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Anleger in Asien sind in Kauflaune
 

Die angehobene Weltbank-Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft hat am Mittwoch für Kauflaune an den Aktienmärkten in Fernost gesorgt.

Zudem hellte das ermutigende Weihnachtsgeschäft des US-Einzelhandels die Stimmung wieder auf und stärkte den Konjunkturoptimismus unter den Anlegern.

Der Tokioter Leitindex Nikkei legte 2,5 Prozent auf 15.808 Punkte zu und konnte damit die Verluste des Vortags weitestgehend wieder ausgleichen. Der schwache US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche hatte dem Nikkei am Dienstag mit einem Minus von 3,1 Prozent den größten Tagesverlust seit fünf Monaten eingebrockt.

In Tokio waren vor allem Exportwerte gefragt. Sie profitierten zusätzlich von einem schwächeren Yen. So legten die Aktien des Elektronikkonzerns Toshiba rund 4,6 Prozent zu. Die Papiere des Rivalen Panasonic gewannen 3,7 Prozent. Der Autobauer Toyota verbuchte ein Kursplus von 1,5 Prozent.

An den übrigen Handelsplätzen in Asien fielen die Zuwächse geringer aus. Der MSCI-Index der wichtigsten Aktien des Asien-Pazifik-Raums außerhalb Japans lag nur 0,1 Prozent im Plus. In Singapur legte der Index nach vier Tagen mit Verlusten um 0,5 Prozent zu. In Taiwan und Australien lag das Plus bei rund 0,6 Prozent.

Die Weltbank sieht dank der Entwicklung in den Industriestaaten einen Wendepunkt erreicht und hat deshalb ihren Ausblick für das globale Wirtschaftswachstum angehoben. Dem in Washington vorgelegten Bericht zufolge soll die Weltwirtschaft 2014 3,2 Prozent zulegen nach 2,4 Prozent im vergangenen Jahr. Im Juni war die Weltbank noch von einem Plus von drei Prozent ausgegangen. Die Konjunktur in den Industrieländern gewinne an Schwung, "und das sollte in den nächsten Monaten stärkeres Wachstum in den Entwicklungsländern unterstützen", sagte Weltbank-Chef Jim Yong Kim.

Reuters

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China könnte Aussenhandelsziele verfehlen
 

Chinas Regierung schliesst nicht aus, dass das Aussenhandelswachstum in diesem Jahr geringer ausfällt als 2013.

Man sei vorsichtig optimistisch, was den Ausblick für das Gesamtjahr angehe, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums am Donnerstag. Es könne aber schwierig werden, 2014 die Zuwachsraten des Vorjahres zu übertreffen. In den ersten drei Monaten könne das Export- und Importwachstum voraussichtlich volatil sein.

2013 legte der gesamte Außenhandel - Exporte und Importe zusammen - um 7,6 Prozent zu. Damit wurde das von der Regierung des Exportweltmeisters ausgegebene Wachstumsziel von acht Prozent verfehlt, wie das Handelsministerium vergangene Woche mitgeteilt hatte. Ein Grund war der schwache Jahresausklang.

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China zieht Investitionen in Rekordhöhe an
 

China bleibt dank seines riesigen Binnenmarkts und niedriger Lohnkosten für ausländische Investoren ein attraktives Ziel. Diese steckten 2013 die Rekordsumme von 117,6 Mrd. Dollar in Fabriken und andere Direktinvestitionen, teilte das Handelsministerium in Peking mit.

Das waren 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. "Wir gehen davon aus, dass wir 2014 ein anhaltendes Wachstum sehen werden, da sich die Stimmung unter den Investoren weltweit verbessert", sagte ein Ministeriumssprecher. Auch die Reformen der neuen Regierung würden dabei helfen, mehr ausländisches Kapital anzulocken.

Gleichzeitig expandieren aber auch die chinesischen Unternehmen zunehmend ins Ausland. Ihre Direktinvestitionen in anderen Ländern erhöhten sich im abgelaufenen Jahr um 16,8 Prozent auf 90,2 Mrd. Euro.

Das Handelsministerium geht davon aus, dass die Summe bald höher sein dürfte als die Investitionen in China. "Wenn nicht in diesem, so könnte es im nächsten oder übernächsten Jahr der Fall sein", sagte der Sprecher.

Anstieg seit 2001

Das Geld steckten die Chinesen vor allem in Bergbau, Gross- und Einzelhandel, verarbeitende Industrie, Bauwirtschaft, Transportgewerbe und unternehmensnahe Dienstleister.

Seit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO 2001 meldet China einen stetigen Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen. Die mit Abstand grössten Summen steckten 2013 asiatische Unternehmen in die Volksrepublik: insgesamt 102,5 Mrd. Dollar, was einem Plus von 7,1 Prozent entspricht.

Die Investitionen aus der Europäischen Union wuchsen um 18,1 Prozent auf 7,2 Mrd. Dollar, während die aus den USA um gut sieben Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar stiegen.

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Japans Konjunktur im Aufwind
 

Japans Regierung bewertet die konjunkturelle Lage in ihrem Land optimistischer als noch vor einem Monat.

"Die Wirtschaft erholt sich mit moderater Geschwindigkeit", befand die Regierung am Freitag. Vor einem Monat hatte sie sich noch etwas zurückhaltender geäussert. Damals hiess es, die Wirtschaft befinde sich auf dem Weg zu einer moderaten Erholung.

Als Grund für die positivere Einschätzung nannte die Regierung den anziehenden Privatkonsum im Vorfeld der für April angekündigten Mehrwertsteuererhöhung. Ausserdem investierten Firmen wieder mehr.

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China erlebt schwächstes Wachstum seit 90er Jahren: 7,7 Prozent

20.01.2014 06:28



PEKING (awp international) - Im zweiten Jahr in Folge wächst China so langsam wie zuletzt Ende der 90er Jahre. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Erde legte im vergangenen Jahr nur um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, wie das Statistikamt am Montag in Peking berichtete. Der Anstieg der Wirtschaftsleistung lag damit auf dem gleichen Niveau wie 2012, als das Wachstum erstmals auf den niedrigsten Stand seit 1999 gefallen war.

Der Zuwachs liegt knapp über dem selbst gesteckten Wachstumsziel der Regierung von 7,5 Prozent, wenngleich diese Vorgaben in der Vergangenheit immer sehr vorsichtig gemacht und am Ende meist deutlich übertroffen worden waren. Allein im vierten Quartal legte die Wirtschaft etwas stärker als erwartet um 7,7 Prozent zu, lag aber unter dem Zuwachs im dritten Quartal von 7,8 Prozent.

ERHOFFTE ERHOLUNG BLIEB AUS

In diesem Jahr soll sich das Wachstum noch weiter verlangsamen. Die Regierung strebt vorrangig strukturelle Reformen an und will dafür auch eine geringere Wachstumsrate hinnehmen. Sieben Prozent gelten aber als Untergrenze. Auf ihrem Plenum im November hat die neue kommunistische Führung beschlossen, den Marktkräften und der Privatwirtschaft künftig eine grössere Rolle einzuräumen.

Die ursprünglich erhoffte Erholung blieb 2013 aus. Der Anstieg der Anlageinvestitionen kühlte sich zum Ende des Jahres weiter ab und erreichte im Gesamtjahr nur noch 19,6 Prozent. Das sind 1,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, wie das Statistikamt berichtete. Die Industrieproduktion wuchs auch nur mit 9,7 Prozent, nachdem 2012 noch zehn Prozent erreicht worden waren.

STEIGENDE VERSCHULDUNG BEREITET SORGEN

"Der Abschwung ist nicht zyklisch, sondern hat strukturelle Ursachen", sagte der frühere Professor an der Tsinghua Universität in Peking und heutige Chefstratege von Silvercrest Asset Management, Patrick Chovanec der dpa. "Es wird noch schlimmer, bevor es wieder besser wird." Wenn die Regierung ernsthaft strukturelle Reformen umsetzen wolle, werde sich das Wachstum weiter verlangsamen.

Grosse Sorgen bereitet den Planern die rasant gestiegene Verschuldung von Kommunen und Staatsbetrieben. Zu den finanziellen Risiken tragen ferner die wachsende Immobilienblase, die massive Ausweitung der Schattenbanken, dubiose Kreditvergabe und spekulative Vermögensverwaltungsprodukte bei.

KREDITVERGABE GEDROSSELT

Die Kreditvergabe wurde in der zweiten Jahreshälfte schon gedrosselt, doch will die Regierung nicht allzu stark auf die Bremse treten und das Wachstum abwürgen. Viele faule Kredite müssen jetzt aber refinanziert werden, so dass das Geld nicht der Wirtschaft zugutekommen kann. Experten rechnen auch mit möglichen Pleiten von Investmentgesellschaften und Vermögensverwaltungen, die nicht wie die grossen Staatsbanken zum Kern des chinesischen Finanzwesens gehören.

Auch wenn die Wirtschaftsleistung in China nicht mehr zweistellig wächst, erscheint der Zuwachs der - nach den USA - zweitgrössten Wirtschaftsnation im Vergleich zu den Industrienationen weiter beeindruckend. Allerdings hat ein Schwellenland wie China auch grossen Nachholbedarf und braucht hohes Wachstum, um die Probleme in seiner Entwicklung bewältigen zu können./lw/DP/mmb

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Neue Enthüllungen: Chinas Elite hortet Reichtümer in Steueroasen

22.01.2014 07:42
 

PEKING (awp international) - Chinas kommunistische Machtelite wickelt nach Medienberichten heimlich und in grossem Stil lukrative Geschäfte über Steueroasen ab. Die Enthüllungen stützen sich auf vertrauliche Unterlagen, den sogenannten Offshore-Leaks-Daten, die in Deutschland der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) und dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) vorliegen. Auch nahe Verwandte wichtiger chinesischer Politiker steuern demnach Transaktionen über anonyme Briefkastenfirmen in der Karibik. Die Informationen werfen ein neues Licht auf das Ausmass der Geschäfte führender chinesischer Familien und die Kapitalabflüsse aus der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt.

In den Dokumenten sollen neben dem Schwager von Staats- und Parteichef Xi Jinping auch der Sohn, die Tochter und der Schwiegersohn des früheren Ministerpräsidenten Wen Jiabao auftauchen, wie das Internationale Konsortium für investigative Journalisten (ICIJ) berichtete. Der Name der Tochter des früheren Premiers Li Peng steht demnach ebenso in den Unterlagen wie der Name eines Neffen zweiten Grades des bisherigen Staatschefs Hu Jintao. Selbst der Name eines der Schwiegersöhne des einstigen Reformers Deng Xiaoping finde sich in den Papieren, berichtete das Journalistenkonsortium.

Mitglieder des Volkskongresses seien ebenso aufgelistet wie einige der reichsten Männer und Frauen des Landes sowie Führungskräfte staatlicher Unternehmen, die in Korruptionsskandale verwickelt gewesen seien, berichteten NDR und SZ. Mehr als 21 000 Offshore-Kunden aus China und Hongkong finden sich demnach in den 260 Gigabyte umfassenden Daten, die ein anonymer Informant vor zwei Jahren dem Journalistenkonsortium zugespielt hatte. Die Veröffentlichung erster Ergebnisse begann im April 2013 und führte weltweit zu einer Reihe von Ermittlungen und Rücktritten von Bankern und Politikern.

Es liegen den Journalisten nach eigenen Angaben Informationen über 122 000 Briefkastenfirmen und Trusts aus Steueroasen wie den Britischen Jungferninseln, den Cook-Inseln und Samoa vor. 130 000 Personen seien genannt. Etwa jeder Vierte trage einen chinesischen Namen, berichten SZ und NDR. Nach der ersten Enthüllungswelle 2013 gingen die Reporter diesen Namen und den Vorwürfen nach, dass über dunkle Kanäle in Hongkong und den Steueroasen massiv Kapital aus China abfliesst, Steuergelder hinterzogen und Schmiergelder ins Ausland gebracht werden.

Berichte über das riesige Vermögen der Familien von Präsident Xi Jinping und Ex-Premier Wen Jiabao in der "New York Times" und der Nachrichtenagentur Bloomberg sorgen seit 2012 für grosse Unruhe in China. Beiden Politikern wurde allerdings keine direkte Verwicklung nachgewiesen./lw/DP/bgf

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Chinas Einkaufsmanagerindex fällt auf Sechs-Monats-Tief

23.01.2014 06:32



PEKING (awp international) - Die Stimmung in den Chefetagen chinesischer Unternehmen ist schlecht. Der von der britischen Grossbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel im Januar auf ein Sechs-Monats-Tief. Der Wert sackte auf 49,6 ab, während im Dezember noch 50,5 erreicht worden waren. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem leichten Rückgang gerechnet. Zudem fiel der Index unter die sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten.

Damit deutet sich eine schrumpfende Industrieproduktion an. Der Rückgang sei vor allem durch eine Abschwächung der heimischen Nachfrage verursacht worden, sagte HSBC-Ökonom Qu Hongbin am Donnerstag. Da sich China nicht um Inflation sorgen müsse, sollte sich die Politik auf eine Förderung des Wachstums konzentrieren./lw/DP/zb

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Wachstum bei Chinas Dienstleistern stockt
 

Chinas Wirtschaft zeigt weitere Anzeichen einer Konjunkturabkühlung. Das Wachstum des Dienstleistungssektors war im Januar so langsam wie seit mindestens einem Jahr nicht mehr.

Das zeigt der von der Regierung ermittelte Einkaufsmanagerindex, der am Montag veröffentlicht wurde. Er fiel auf 53,4 von 54,6 Punkten im Dezember, lag damit aber immer noch über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Andere Einkaufsmanagerindizes signalisierten jüngst bereits, dass auch die Industrie an Fahrt verliert.

Reuters

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