Schuldenkrise Asien

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Bank von Japan ergreift

Bank von Japan ergreift weitere Massnahme im Kampf gegen Krise

Nach der US-Zentralbank Fed stemmt sich auch die japanische Notenbank mit weiteren Schritten gegen die wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Coronavirus-Krise. Damit sollen die Finanzmärkte beruhigt werden und weitere Liquidität zur Verfügung gestellt werden. Wie die Bank of Japan am Montagmorgen mitteilte, sollen etwa deutlich mehr ETF-Papiere am Markt gekauft werden. Die Börse in Tokio reagierte in nur einer ersten Reaktion positiv auf die Schritte und drehte kurz ins Plus.

16.03.2020 07:05

In der Nacht hat bereits die US-Notenbank Fed angesichts von Anlegerpanik und Rezessionsängsten wegen des neuartigen Coronavirus zu drastischen Mitteln gegriffen. In einer Notfallaktion senkte sie den Leitzins überraschend um einen ganzen Prozentpunkt auf fast null Prozent und kündigte ein Massnahmenpaket in Koordination mit anderen Notenbanken an. Am Wochenende hatten weltweit führende Notenbanken angesichts der Coronavirus-Krise die Versorgung des Finanzsystems mit der Weltreservewährung US-Dollar durch gemeinsame Aktionen erleichtert./stk/jha/

(AWP)

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Bank von Japan schreitet

Bank von Japan schreitet erneut ein

Die japanische Notenbank hat sich im Kampf gegen die Virus-Folgen erneut in das Marktgeschehen eingeschaltet.

19.03.2020 07:09

Die Bank von Japan (BoJ) bietet den Banken weitere 4 Billionen Yen (rund 34 Milliarden Euro) Liquidität an und weitet das Anleihekaufprogramm um 1,3 Billionen Yen aus, wie sie am Donnerstag in Tokio mitteilte.

Man werde wenn nötig flexibel agieren, um die Wirtschaft am Laufen zu halten und die Finanzmärkte zu stabilisieren. Erst vor zwei Tagen hatte die japanische Notenbank mit Schritten zuletzt gegen die wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Coronavirus-Krise reagiert.

In Europa kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) in der Nacht zum Donnerstag ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro an, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

"Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliches Handeln", schrieb EZB-Chefin Christine Lagarde auf Twitter. "Wir sind im Rahmen unseres Mandats entschlossen, das volle Potenzial unserer Werkzeuge auszuschöpfen", betonte sie.

(AWP)

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Chinas Zentralbank verzichtet

Chinas Zentralbank verzichtet auf Zinssenkung

Trotz der schweren Virus-Krise lässt China seinen Zinssatz vorerst unverändert.

20.03.2020 06:36

Trotz der schweren Virus-Krise verzichtet China vorerst auf eine weitere Zinssenkung. Die Notenbank liess den einjährigen Referenz-Satz (LPR) am Freitag bei 4,05 Prozent. Sie hatte ihn erst im Februar von 4,15 Prozent auf diesen Wert gesenkt, um mehr Geld für die Kreditvergabe loszueisen und Firmen mit günstigen Darlehen zu versorgen, die in den Prozess der Prävention und Kontrolle des Coronavirus eingebunden sind. Experten hatten nun mehrheitlich mit einer weiteren Senkung gerechnet.

Der Verzicht darauf deutet Analysten zufolge darauf hin, dass die Währungshüter die jüngsten Massnahmen derzeit für ausreichend halten, um der Wirtschaft gegen die Folgen der Coronavirus-Epidemie zu helfen. Erst kürzlich hatte die Zentralbank Mindestreserveanforderung für die Banken (RRR) gesenkt, um die Kreditvergabe anzukurbeln. "Aber da die Wirtschaft wahrscheinlich nicht vor dem nächsten Jahr wieder auf Kurs kommt, wird eine weitere Lockerung der Geldpolitik erforderlich sein", sagte Julian Evans-Pritchard, China-Ökonom beim Analysehaus Capital Economics.

(Reuters)

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Südkorea stockt Hilfe für

Südkorea stockt Hilfe für Wirtschaft wegen Corona-Krise auf

Südkorea will die Hilfen für die von der Coronavirus-Krise gebeutelte Wirtschaft auf 100 Billionen Won (fast 74 Milliarden Euro) verdoppeln. Der erweiterte Rettungsschirm soll nicht nur wie bisher kleine und mittlere Unternehmen, Kleinhändler und Selbstständige vor einer Insolvenz schützen, sondern auch grössere Unternehmen. Das kündigte Präsident Moon Jae In am Dienstag beim zweiten Treffen des "Notfall-Wirtschaftsrates" an.

24.03.2020 13:13

Die Regierung wolle sicherstellen, "dass Unternehmen nicht wegen des Covid-19-Schocks in Konkurs geraten", wurde Moon von seinem Büro zitiert. Normale, wettbewerbsfähige Firmen dürften nicht wegen vorübergehender Liquiditätsengpässe geschlossen werden.

Das Ad-hoc-Gremium hatte das erste Nothilfepaket im Umfang von 50 Billion Won in der vergangenen Woche angekündigt. Moon hatte damals bereits eine Aufstockung in Aussicht gestellt. So sollen unter anderem die Kredithilfen für kleine und mittlere Unternehmen um 29,1 Billionen Won erhöht werden. Weitere 20 Billionen Won sollen unter anderem dem Ankauf von Unternehmensanleihen dienen. Zusätzlich soll ein Stabilisierungsfonds für den Wertpapiermarkt mit 10,7 Billionen Won ausgestattet werden.

Das Nothilfepaket ist die jüngste Massnahme, mit der sich die viertgrösste Volkswirtschaft Asiens gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie stemmt. Die Bank of Korea hatte die Zinsen gesenkt. Das Parlament hatte einen Nachtragshaushalt im Volumen von 11,7 Billionen Won verabschiedet./dg/DP/mis

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Thailand verhängt

Thailand verhängt Ausnahmezustand wegen Corona

(Ausführliche Fassung) - In Thailand gilt wegen der Corona-Pandemie von diesem Donnerstag an der Ausnahmezustand. Dies kündigte Premierminister General Prayut Chan-o-cha am Dienstag in einer Fernsehansprache an. Die Leute sollen zuhause bleiben, damit eine Ausbreitung des Virus verhindert wird. Am Donnerstag sollen weitere Einschränkungen bekanntgegeben werden. Nach Angaben des thailändischen Gesundheitsministeriums sind inzwischen mindestens 827 Menschen infiziert.

24.03.2020 13:12

Das südostasiatische Land hat das öffentliche Leben bereits deutlich eingeschränkt. In der Hauptstadt Bangkok müssen Einkaufszentren und Restaurants bis zum 12. April geschlossen bleiben. Ausgenommen sind Supermärkte und Drogerien. Auch alle Bildungseinrichtungen und Ausstellungen der Stadt sind zu. Soldaten haben Bangkoks Strassen desinfiziert.

Während de Ausnahmezustands ist die Regierung befugt, die Bewegungsfreiheit der Menschen einzuschränken. Versammlungen sind verboten. Strassen, Gebäude oder bestimmte Gebiete können zu Sperrzonen erklärt werden. Welche Orte offen bleiben oder geschlossen werden, werde sich in den kommenden Tagen zeigen, sagte Prayut. "Es hängt davon ab, wie gut die Menschen mitarbeiten."/kkd/DP/mis

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Coronavirus-Krise hinterlässt

Coronavirus-Krise hinterlässt Spuren in Chinas Industrie

Der Coronavirus-Ausbruch hat Spuren in der chinesischen Industrie hinterlassen. Konzerne vor allem in den Branchen Berg- und Maschinenbau sowie im Energiebereich mussten in den ersten zwei Monaten des Jahres drastische Gewinnrückgänge hinnehmen.

27.03.2020 06:31

Insgesamt verringerten sich die Überschüsse der Industrieunternehmen im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 38 Prozent, wie das Nationale Statistikamt Chinas am Freitag mitteilte. Das ist der grösste Rückgang seit mindestens zehn Jahren.

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Coronavirus: Indische

Coronavirus: Indische Zentralbank senkt Leitzins

Dehli (awp international) - Die indische Zentralbank hat im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise ihre Zinsen gesenkt. Der Leitzins werde um 0,75 Prozentpunkte auf 4,40 Prozent reduziert, teilte Notenbankchef Shaktikanta Das am Freitagmorgen nach einer ausserplanmässigen Sitzung des zuständigen Gremiums in Neu-Dehli mit. Dies war die erste Zinssenkung seit Oktober 2019. In Indien gilt seit Dienstag eine 21-tägige Ausgangssperre. Dies dürfte die Wirtschaft deutlich belasten./ssc/jsl/stk

27.03.2020 08:36

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Chinas Notenbank senkt

Chinas Notenbank senkt kurzfritige Zinsen für Geschäftsbanken

Die chinesische Notenbank greift der Wirtschaft des Landes im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise mit niedrigeren kurzfristigen Zinsen für die Banken unter die Arme. Der Zinssatz für Notenbankgeld, das den Geschäftsbanken den Landes im Rahmen sogenannter Repo-Geschäfte für einen Zeitraum von sieben Tagen zur Verfügung gestellt wird, werde von zuvor 2,4 Prozent auf 2,2 Prozent gesenkt, teilte Chinas Zentralbank am Montagmorgen mit. Das Kreditgeschäft habe ein Volumen von 50 Milliarden Yuan (etwa 6,5 Milliarden Euro). Mit der Massnahme wollen die Notenbanker für ausreichend Liquidität im Finanzsystems sorgen und damit der angeschlagenen Wirtschaft des Landes unter die Arme greifen.

30.03.2020 08:23

Nach Einschätzung des Analysten Hao Zhou von der Commerzbank schaltet Chinas Zentralbank "in den Aggressivmodus". Die Zinssenkung sei die stärkste seit 2015 gewesen. Die Massnahme zeige, "dass die chinesische Geldpolitik einen Gang höher geschaltet hat und nunmehr auf der globalen Lockerungswelle mitreitet". Zuvor hatten führende Zentralbanken wie die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank (EZB) und die britische Notenbank mit umfangreichen Notmassnahmen auf die Corona-Krise reagiert./jkr/mis

(AWP)

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Japans Industrieproduktion

Japans Industrieproduktion legt überraschend weiter zu

In Japan ist die Industrieproduktion im Februar überraschend weiter gestiegen. Im Monatsvergleich habe die Fertigung um 0,4 Prozent zugelegt, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Tokio mit. Analysten wurden vom Zuwachs überrascht. Sie hatten im Schnitt mit einer Stagnation gerechnet, nachdem die Produktion im Januar um 1,0 Prozent gestiegen war.

31.03.2020 08:54

Japans Produktionsdaten für Februar wurden erhoben, bevor die Corona-Krise die Weltwirtschaft mit voller Wucht getroffen hat. Die Fertigung in den Industrieunternehmen der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt profitierte von guten Geschäften mit Elektronik-Waren. Hier meldete das Ministerium für Februar einen zweistelligen Zuwachs im Monatsvergleich. Dagegen wurde aus dem Bereich Fahrzeugbau ein Rückgang gemeldet./jkr/ssc/jha/

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Stimmung in Chinas Industrie

Stimmung in Chinas Industrie erholt sich von Rekordeinbruch

Die Stimmung in Chinas Industrie hat sich nach einem Rekordeinbruch wegen des Coronavirus wieder aufgehellt. Wie das Pekinger Statistikamt am Dienstag mitteilte, machte der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) des herstellenden Gewerbes im März einen Sprung von 35,7 auf 52 Punkte. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf knapp 45 Punkte gerechnet.

31.03.2020 06:35

Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs war die Stimmung in Chinas Industrie im Januar und Februar auf ein Rekordtief gesunken. Werte über der kritischen Grenze von 50 Punkten deuten auf eine positive Stimmung in der Wirtschaft hin, während darunter von einem Abschwung auszugehen ist.

Die strengen Massnahmen gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 hatten die chinesische Wirtschaft praktisch zum Stillstand gebracht. Langsam nehmen Fabriken und Unternehmen jedoch die Arbeit wieder auf. Bereits seit Wochen werden kaum noch inländische Neuinfektionen mehr mit dem Coronavirus gemeldet, sondern vor allem "importierte Fälle".

Wie das Statistikamt weiter mitteilte, hätten mehr als die Hälfte der befragten Firmen wieder mit der Arbeit begonnen und die Produktion aufgenommen. Dies bedeute jedoch nicht, dass Chinas Wirtschaft schon wieder ein zur Normalität zurückgekehrt sei./jpt/DP/zb

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Chinas Fabrikaktivität zeigt

Chinas Fabrikaktivität zeigt nur minimales Wachstum

Die chinesische Industrie hat einer Umfrage zufolge im März nach dem Absturz im Februar wieder leicht an Fahrt aufgenommen.

01.04.2020 08:11

Der am Mittwoch veröffentlichte Caixin-Markit-Einkaufsmanagerindex stieg auf 50,1 Punkte von dem Rekordtief von 40,3 Zählern vergangenen Monat und notierte damit nur knapp über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 45,5 Punkte gerechnet. Die Umfrage des privaten Forschungsinstituts fiel damit schlechter aus als der offizielle Einkaufsmanagerindex.

Nach weit verbreiteten Fabrikschliessungen und Reisebeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus haben die Unternehmen im Land wieder geöffnet und das Leben für Millionen von Menschen beginnt sich langsam wieder zu normalisieren. Doch während die Regierung in Peking das Land vor einer zweiten Infektionswelle aus dem Ausland schützen will, kommt die Geschäftstätigkeit nur langsam wieder in Gang. Die rasche Ausbreitung des Virus in Hunderten von Ländern hat zu beispiellosen Abschottungen der betroffenen Staaten geführt, was die Weltwirtschaft zum Erliegen gebracht hat und China anfällig für einen starken wirtschaftlichen Einbruch macht.

"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das verarbeitende Gewerbe im März doppelt unter Druck stand: Die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit war unzureichend und die Verschlechterung der Auslandsnachfrage und die schwache Inlandsnachfrage der Verbraucher haben die Produktion eingeschränkt", so Zhong Zhengsheng, Direktor für Makroökonomische Analysen bei CEBM, in einer Mitteilung zur Umfrage.

(Reuters)

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Japans Industrie zum ersten

Japans Industrie zum ersten Mal seit sieben Jahren pessimistisch

Zum erste Mal seit sieben Jahren ist der Stimmungsindex bei den großen japanischen Industriekonzernen ins Minus gekippt.

01.04.2020 07:27

Hintergrund sei, dass die Coronavirus-Pandemie der Geschäftstätigkeit einen schweren Schlag versetzt habe, erklärte ein Vertreter der japanischen Notenbank am Dienstag bei der Vorstellung des vierteljährlichen Tankan-Indexes. Dieser fiel im März auf minus acht Punkte gegenüber Null Punkten im Februar.

Von Reuters befragte Experten hatten mit minus zehn Punkten gerechnet. Positive Werte signalisieren Optimismus, negative Pessimismus. Der Index wird in den nächsten drei Monaten auf minus 11 steigen, wie die Umfrage ergab.

(Reuters)

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Japan weitet Einreiseverbote

Japan weitet Einreiseverbote wegen Coronavirus aus

Japan schottet sich wegen der Coronavirus-Pandemie immer weiter ab. Reisende aus den USA, China und den meisten europäischen Ländern dürfen von Freitag an nicht mehr einreisen, wie die Regierung in Tokio am Mittwoch mitteilte. Auch Bürger aus Australien, Südkorea und südostasiatischen Ländern sind davon betroffen.

01.04.2020 22:11

Insgesamt seien nun 73 Länder von den Einreiseverboten betroffen, sagte Regierungschef Shinzo Abe am Mittwoch. Trotz steigender Infektionszahlen im Grossraum Tokio will er vorerst nicht den Notstand ausrufen.

Am Freitag treten in Japan ausserdem strengere Quarantäneregeln in Kraft. Alle Einreisenden, auch japanische Staatsbürger, sollen sich zwei Wochen in Isolation begeben und öffentliche Transportmittel meiden.

In Japan wurden bislang knapp 2200 Corona-Fälle gemeldet, 57 Menschen starben an der Lungenkrankheit Covid-19. Die mehr als 700 Infizierten auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess", das im Februar in Japan vor Anker gegangen war weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, sind in der Statistik nicht erhalten.

(AWP)

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China nutzt offenbar Ölpreis

China nutzt offenbar Ölpreis-Crash zur Aufstockung der Reserve

China hat nach Angaben von Insidern Pläne zur Aufstockung der staatlichen Notreserven an Rohöl weiter vorangetrieben. Mit der Massnahme soll der enorme Preisverfall am Ölmarkt ausgenutzt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Sie berief sich auf namentlich nicht genannte Quellen, die mit der Sache vertraut seien. Die Ölpreise reagierten mit einem Preissprung auf die Meldung.

02.04.2020 09:33

Demnach soll die strategische Ölreserve der zweitgrössten Volkswirtschaft zunächst auf ein Volumen aufgestockt werden, was der Menge von üblichen Nettoimporten in einem Zeitraum von 90 Tagen entspricht, wie es weiter hiess. Laut dem Bloomberg-Bericht könnten die Reserven in weiteren möglichen Schritten so stark ausgeweitet werden, bis gemeinsam mit den Ölbeständen der Unternehmen des Landes ein Volumen der Nettoimporte von 180 Tagen erreicht werde. Für die Ausweitung der strategischen Ölreserven sollen demnach auch Lagerkapazitäten von Unternehmen genutzt werden. Offizielle staatliche Stellen wollten den Bericht nicht kommentieren, berichtete Bloomberg.

Am Ölmarkt sind die Preise nach der Veröffentlichung der Meldung stark gestiegen. Die Notierung für Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee stieg am Morgen auf 27,88 US-Dollar. Seit dem Vorabend ist das ein Zuwachs von etwa 13 Prozent. Mit dem Anstieg konnte aber nur ein kleiner Teil der starken Verluste seit Anfang März wettgemacht werden./jkr/ssc/stk

(AWP)

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