Schuldenkrise Asien

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Chinas Exporte legen im

Chinas Exporte legen im August deutlich zu - Importe gehen aber zurück

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie haben sich Chinas Exporte im August erneut deutlich erholt. Die Ausfuhren der zweitgrössten Volkswirtschaft legten im Vergleich zum Vorjahr in Dollar gemessen stärker als erwartet um 9,5 Prozent zu, wie die Pekinger Zollverwaltung am Montag mitteilte. Wie schon im Vormonat fielen die chinesischen Importe allerdings erneut geringer aus. Sie gingen um 2,1 Prozent zurück. Unterm Strich verzeichnete der Aussenhandel damit ein Plus um 4,2 Prozent auf einen Wert von rund 412 Milliarden US-Dollar.

07.09.2020 06:31

Im Dezember waren die ersten Infektionen mit dem Coronavirus in China entdeckt worden. Das bevölkerungsreichste Land dämmte die Pandemie mit strikten Massnahmen ein. Nach offizieller Darstellung gibt es heute kaum noch neue Infektionen, so dass sich das Leben und die Wirtschaftstätigkeiten wieder normalisieren.

Trotz des spürbaren Aufschwungs in den vergangenen Monaten müssen sich Chinas Exporteure laut Beobachtern weiter auf schwer kalkulierbare Risiken einstellen. Experten nennen die Ungewissheiten durch den Streit zwischen den USA und China im Handel und im Technologiesektor sowie einen möglichen weiteren Rückgang der Weltwirtschaftsleistung./jpt/DP/zb

(AWP)

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China startet internationale

China startet internationale Initiative für Datensicherheit

China will einem Zeitungsbericht zufolge mit einer weltweiten Initiative für Datensicherheit seine Position auf den Technologiemärkten verbessern.

Aktualisiert um 07:18

Das "Wall Street Journal" berichtete am Montag unter Berufung auf einen Entwurf, Aussenminister Wang Yi wolle den Plan am Dienstag bekanntgeben. Anlass sei eine Veranstaltung in Peking über digitale Staatsführung. Die Volksrepublik wolle alle Länder dazu aufrufen, "umfassend, objektiv und evidenzbasiert" mit Datensicherheit umzugehen.

Die Initiative sei eine Reaktion auf Bemühungen der USA, andere Länder davon zu überzeugen, in ihren Netzwerken auf chinesische Technologie zu verzichten. In den vergangenen Monaten hat die Regierung in Washington mit Verweis auf die nationale Sicherheit ihre Beschränkungen für chinesische Firmen verschärft.

(Reuters)

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Japans Wirtschaft noch

Japans Wirtschaft noch stärker eingebrochen als angenommen

Japans Wirtschaft hat im Zuge der Corona-Krise einen noch drastischeren Rekordeinbruch erlitten als bislang erwartet.

Aktualisiert um 07:10

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der vor Deutschland drittgrössten Volkswirtschaft der Welt sank im zweiten Quartal dieses Jahres - auf das Jahr hochgerechnet - um real 28,1 Prozent, wie die Regierung in Tokio am Dienstag auf Basis revidierter Daten bekanntgab. Zunächst hatten die amtlichen Statistiker einen Rückgang um 27,8 Prozent ermittelt. Japans Wirtschaft war bereits in den beiden Vorquartalen geschrumpft und steckt damit in einer Rezession. Dass der Einbruch diesmal noch viel heftiger ausfallen würde, hatten Ökonomen allgemein erwartet.

Der Rückgang der wirtschaftlichen Leistung im zweiten Quartal ist der stärkste, den das Land seit 1980, dem Beginn der Aufzeichnung vergleichbarer Daten, verzeichnet hat. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal ergab sich ein Minus von 7,9 Prozent statt der zunächst errechneten 7,8 Prozent. Im laufenden Quartal rechnen Ökonomen zwar wieder mit einem Aufschwung, doch trübt die Sorge über eine neue Infektionswelle im Land die Erholungsaussichten. Experten nehmen an, dass es noch Jahre dauern wird, bis sich Japan vollständig von den Auswirkungen der globalen Pandemie erholt.

(AWP)

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Coronakrise beschleunigt

Coronakrise beschleunigt Produktionsverlagerung von China weg

Die Coronakrise beschleunigt die Produktionsverlagerung von Unternehmen von China weg. Denn die Pandemie hat schmerzlich gezeigt, wie abhängig die Industrieländer von der Herstellung im Reich der Mitte sind.

10.09.2020 13:00

Viele Staaten überboten sich auf dem Höhepunkt der Pandemie im Frühling gegenseitig, um an die Lieferungen an dringend benötigtem Material wie Masken, Plastikhandschuhe oder Beatmungsgeräte zu gelangen, die überall ausverkauft waren. Das trieb die Preise steil in die Höhe: So wurden plötzlich für Papiermasken, die normalerweise ein paar Rappen kosteten, mehrere Franken verlangt. Viele schlaue Zwischenhändler machten Kasse.

In den 20 grössten Wirtschaftsnationen seien 40 bis 80 der Exporte Teil globaler Lieferketten, stellte die Swiss Re in ihrer neuen Sigma-Studie fest, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Dabei sei China der weltgrösste Produktionsstandort. So machten chinesische Unternehmen 41 der 200 grössten Lieferanten des iPhone-Herstellers Apple aus.

In der Schweiz beträgt die Abhängigkeit der Exporte von globalen Lieferketten knapp 60 Prozent. Am abhängigsten sind die Niederlande. Am geringsten ist die Abhängigkeit bei Australien und Brasilien mit rund 40 Prozent.

"Während der Pandemie kam der internationale Handel durch die Lockdowns fast vollständig zum Erliegen; Unternehmen und Regierungen gleichermassen mussten erkennen, welche Auswirkungen Unterbrechungen unserer hochkomplexen und spezialisierten globalen Lieferketten haben können", erklärte Swiss Re-Chefökonom Jérôme Jean Haegeli. Gerade im Gesundheitswesen habe die Coronakrise sehr schnell die Schwachstellen von Lieferketten aufgezeigt.

Die Unternehmen müssten sich von ihrer romantischen Vorstellung der "Just-in-Time-Herstellung" verabschieden, sagte Haegeli in einer Onlinemedienkonferenz. Der Mensch habe auch zwei Nieren, obwohl es keinen ökonomischen Grund für zwei Nieren gebe. Aber wenn mal eine versage, sei man verdammt froh um die zweite. Lieferketten seien nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Rückverlagerungen in Industrieländer

Nun wollen die Unternehmen ihre Abhängigkeit von China verringern und bauen anderswo Produktionsstandorte als Ergänzung zu den chinesischen Werken auf. In den nächsten fünf Jahren dürften wertschöpfende Exporte im Wert von 300 Milliarden Dollar aus China abgezogen werden, schätzt die Swiss Re-Studie.

Davon dürften 200 Milliarden in Billiglohnländer Asiens, Osteuropas und Lateinamerikas gehen. Davon würden am meisten Vietnam, Kambodscha, Malaysia und Thailand profitieren.

Weitere Exporte im Wert von rund 100 Milliarden Dollar dürften von China in die G7-Industrieländer sowie Südkorea und Taiwan zurückverlagert werden, hiess es. Davon würden am meisten die USA, Deutschland, Frankreich und Italien profitieren, schätzt die Studie. Die Schweiz ist auf keinem Tabellenplatz.

Der Umbau der Lieferketten konzentriere sich auf das Gesundheitswesen, den Technologiesektor, Konsumgüter, Textilien und die Elektronikbranche. "Hier werden sicherlich auch einige Produktionskapazitäten wieder in entwickelte Länder zurückverlegt", hiess es.

Dank neue Technologien wie der Robotik könnten Lieferketten vereinfacht und verkürzt werden. So könnten moderne industrielle 3D-Drucker rechtzeitig und ohne Qualitätseinbussen Prototypen erstellen und Kleinaufträge bearbeiten, hiess es.

Schub für die Verlagerungsländer

Der Umbau der Lieferketten sorgt in den neuen Produktionsländern für Schub. So dürfte das Bruttoinlandprodukt (BIP) in den Verlagerungsländern jährlich um 0,7 Prozent steigen. Für die Länder, in die Produktionskapazitäten zurückverlegt werden, schätzt die Swiss Re einen jährlichen BIP-Anstieg des BIP von 0,2 Prozent.

Die Reorganisation der weltweiten Lieferketten werde im Laufe der fünfjährigen Übergangsphase in den alternativen Produktionsländern einen kombinierten Export- und Investitionszuwachs in Höhe von rund 1000 Milliarden Dollar generieren. Für die Weltwirtschaft wird im gleichen Zeitraum ein zusätzliches Wachstum von insgesamt 0,2 Prozent im Jahr erwartet. Der Aufbau einer zweiten Niere lohne sich, sagte Haegeli.

jb/rw

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Vietnam setzt sich für

Vietnam setzt sich für "Reiseblasen" in Südostasien ein

Vietnam setzt sich für so genannte Corona-"Reiseblasen" in Südostasien zur Wiederbelebung des internationalen Tourismus ein. Einen entsprechenden Plan stellte Nguyen Manh Tien, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten der vietnamesischen Regierung, am Donnerstag am Rande eines Treffens der Aussenminister der ASEAN-Staaten vor. Vietnam hat in diesem Jahr die Ratspräsidentschaft der ASEAN und veranstaltet das per Videokonferenz abgehaltene Treffen, das noch bis Samstag dauert.

10.09.2020 11:25

Tien schlug vor, Reisen zwischen ausgewählten Tourismus-Hotspots in Südostasien wieder zu erlauben, die von der Corona-Pandemie kaum betroffen sind. Touristen dürften aber ihren Urlaubsort nicht verlassen und müssten zudem einen negativen Corona-Test vorweisen. Vietnam ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen: Bis Donnerstag wurden nur rund 1000 Fälle bestätigt, 35 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Die Flughäfen des Landes sind seit Ende März für internationale Verbindungen gesperrt./ch/cfn/DP/fba

(AWP)

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Suga neuer Chef der

Suga neuer Chef der Regierungspartei in Japan - Nachfolger für Abe

Japans Regierungspartei LDP hat Yoshihide Suga zum Parteivorsitzenden und damit faktisch zum künftigen Ministerpräsidenten des Landes gewählt. Wegen der Mehrheit der Liberaldemokratischen Partei (LDP) im massgebenden Unterhaus des Parlaments ist Suga auch die Wahl zum Regierungschef der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt am Mittwoch sicher.

14.09.2020 08:37

Der 71-Jährige bisherige Kabinettssekretär und Regierungssprecher will als Nachfolger von Partei- und Regierungschef Shinzo Abe, der kürzlich aus gesundheitlichen Gründen abrupt seinen Rücktritt angekündigt hatte, dessen Politik nach eigenen Aussagen fortsetzen. Doch mangelt es Suga nach Ansicht von Politikanalysten an Visionen für Japan und an aussenpolitischer Erfahrung./ln/DP/men

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Erstmals seit 60 Jahren kein

Erstmals seit 60 Jahren kein Wirtschaftswachstum in Asien-Pazifik

Die Volkswirtschaft in der Asien-Pazifik-Region wird 2020 im Zuge der Corona-Pandemie erstmals seit 60 Jahren schrumpfen.

15.09.2020 08:21

 Nach einem neuen Bericht der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) wird das gesamte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Region voraussichtlich um 0,7 Prozent sinken. Es handele sich um das erste negative Wirtschaftswachstum in der aufstrebenden Region seit Anfang der 1960er Jahre, so die Bank mit Sitz in Manila.

Der asiatisch-pazifische Raum mit knapp 50 Ländern reicht von Aserbaidschan bis Vanuatu und umfasst Schwergewichte wie China, Indien und Australien. Drei Viertel der Staaten dürften nach ADB-Angaben in diesem Jahr ein negatives Wachstum melden.

"Die wirtschaftliche Bedrohung durch die Covid-19-Pandemie ist nach wie vor gross, da anhaltende erste Wellen oder wiederkehrende Ausbrüche weitere Eindämmungsmassnahmen auslösen könnten", sagte ADB-Chefökonom Yasuyuki Sawada am Dienstag.

Neben den Risiken der Corona-Krise stelle auch eine Eskalation des Handels- und Technologiekonflikts zwischen den USA und China eine Gefahr dar, hiess es weiter. China sei eine von zwölf Volkswirtschaften in der Region, die der Prognose zufolge aber ein positives Ergebnis verzeichnen werden: Das BIP in der Volksrepublik wird demnach 2020 um 1,8 Prozent und 2021 um 7,7 Prozent wachsen.

(AWP)

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