Schuldenkrise Europa

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Italien: Unternehmen und

Italien: Unternehmen und Verbraucher zuversichtlicher

Die italienischen Unternehmen und Verbraucher haben sich im Februar zuversichtlicher gezeigt. Die Unternehmensstimmung stieg gegenüber Januar deutlich um 4,9 Punkte auf 93,2 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag in Rom mitteilte.

25.02.2021 10:31

Der entsprechende Indikator für die Industrie verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 99,0 Punkte. Das ist der höchste Stand seit etwa einem Jahr. Das Konsumklima kletterte um 0,7 Punkte auf 101,4 Zähler. Die Markterwartungen wurden jeweils übertroffen./bgf/jkr/men

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Dänische Wirtschaftsleistung

Dänische Wirtschaftsleistung im Corona-Jahr um 3,3 Prozent gesunken

Dänemarks Wirtschaftsleistung ist im Corona-Jahr um schätzungsweise 3,3 Prozent und somit weniger stark als zunächst erwartet zurückgegangen. Das teilte die dänische Statistikbehörde DST am Freitag mit. Sie war in einer ersten Schätzung vor knapp zwei Wochen von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 3,7 Prozent ausgegangen. Als Ursache für die Änderung gab die Behörde an, dass die Wirtschaft in der ersten Jahreshälfte 2020 doch nicht so stark geschrumpft sei wie ursprünglich angenommen. Die Zahlen seien wegen Pandemie mit einer grösseren Unsicherheit als normalerweise behaftet.

26.02.2021 11:43

Die Statistiker wiesen darauf hin, dass die dänische Wirtschaft somit im Jahr 2020 weniger stark von den Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffen gewesen sei als die EU insgesamt und auch als die USA: EU-weit war das BIP nach ersten Schätzungen der Statistikbehörde Eurostat um 6,4 Prozent geschrumpft, in den USA lag der Rückgang bei 3,5 Prozent.

Noch besser als die Dänen schlug sich derweil einer ihrer Nachbarn: In Schweden, das in der Corona-Krise einen vielbeachteten Sonderweg mit weniger starken Beschränkungen des öffentlichen Lebens gegangen war, sank die Wirtschaftsleistung um schätzungsweise 2,8 Prozent. Das ging aus einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der schwedischen Statistikbehörde SCB hervor./trs/DP/mis

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Italiens Ex-Premier Conte vor

Italiens Ex-Premier Conte vor Rückkehr in die Politik

Italiens parteiloser Ex-Premier Giuseppe Conte ist nach seinem Rücktritt im Januar auf dem Weg zurück in die Politik. Am Sonntagnachmittag traf er sich mit führenden Politikern der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung zu einer Beratungsrunde über die Zukunft der Partei in Rom. "Giuseppe Conte hat die Einladung angenommen, in den kommenden Tagen ein Projekt zur Neugründung der Fünf-Sterne-Bewegung zu entwickeln", hiess es im Anschluss an das Treffen auf der parteieigenen Facebook-Seite.

28.02.2021 21:55

Conte stand der Anti-Establishment-Partei stets nahe. Aus den Reihen ihrer Mitglieder wurde er als idealer Kandidat für den Vorsitz ins Spiel gebracht. Der Sterne-Politiker und Landwirtschaftsminister im Kabinett des aktuellen Premier Mario Draghi, Stefano Patuanelli, sagte der Zeitung "La Repubblica" (Sonntag), Conte habe das richtige Profil für eine Neugründung. Er sei der einzige, der im Stande ist die verschiedenen Strömungen der Fünf-Sterne-Bewegung zu vereinen. Auch Parteigründer und Komiker Beppe Grillo, der am Sonntag mit einem Astronautenhelm beim Gipfel erschien, soll Medienberichten zufolge hinter Conte stehen.

Seit mehr als einem Jahr sucht die Bewegung eine neue Führung. Wegen der Corona-Pandemie hatte sie die Wahl eines Vorsitzenden verschoben. Die Partei ist die stärkste Kraft im Parlament. Zuletzt rumorte es in ihr, als mehrere Politiker anders als vereinbart beim Vertrauensvotum im Zwei-Kammern-Parlament gegen die Regierung des neuen Ministerpräsidenten Mario Draghi gestimmt hatten.

Zuvor war Conte an der Macht. Sein Mitte-Links-Bündnis hatte nach dem Austritt der Kleinpartei Italia Viva Mitte Januar die Mehrheit verloren. Conte war kurze Zeit später als Premier zurückgetreten. Er kehrte wieder in seinen Job als Dozent für Privatrecht an die Universität von Florenz zurück, an der er am vergangenen Freitag eine Vorlesung über seine politischen Erfahrungen in der Pandemie hielt.

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Schlechte Noten für

Schlechte Noten für Frankreichs Regierung bei Kampf gegen Klimawandel

Die Anstrengungen von Frankreichs Regierung im Kampf gegen den Klimawandel sind aus Sicht eines Bürgerkonvents bei weitem nicht ausreichend. Die geplanten Massnahmen schnitten bei einer Abstimmung am Sonntag schlecht ab. "Es ist enttäuschend, was die Berücksichtigung unserer Massnahmen angeht", sagte Benoit Baubry, ein Mitglied des Konvents, dem Sender Franceinfo. Der geplante Gesetzesentwurf sei nicht ehrgeizig genug, um die Emissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren.

28.02.2021 21:57

Der Bürgerkonvent zum Klima war nach den "Gelbwesten"-Protesten als Antwort von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf Forderungen nach mehr demokratischer Beteiligung entstanden. Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger erarbeiten dabei Lösungsvorschläge in Klimafragen. Für einen Grossteil der im vergangenen Sommer vom Konvent vorgelegten Vorschläge hatte sich Macron offen gezeigt - aber nicht für alle. Frankreichs Regierung hatte Anfang Februar ein Gesetz zum Klimaschutz vorgelegt, das die Vorschläge aufgreifen sollte.

Das Gesetz sieht unter anderem das Verbot bestimmter Kurzstreckenflüge in Frankreich vor, wenn die Fahrtzeit per Zug nicht länger als zweieinhalb Stunden dauert. Er soll ausserdem die rechtliche Grundlage für ein Verbot beheizter Aussenterrassen etwa in Restaurants, eine bessere Isolierung von Gebäuden oder weitere Beschränkungen für umweltschädliche Autos in Städten regeln. Umweltministerin Barbara Pompili hatte damals von einer Änderung der Kultur mit Blick auf Klimafragen gesprochen.

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Italien: Inflation legt

Italien: Inflation legt überraschend zu

In Italien ist die Inflationsrate im Februar überraschend gestiegen. Der für europäische Zwecke erhobene harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) legte gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Montag in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei 0,7 Prozent gelegen. Volkswirte hatte mit dieser Rate auch im Februar gerechnet.

01.03.2021 11:42

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Verbraucherpreise im Februar um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen deutlicheren Rückgang um 0,4 Prozent prognostiziert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt auf mittlere Sicht für den gesamten Währungsraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Die Zahlen für den gesamten Euroraum werden am Dienstag veröffentlicht. Im Januar waren die Preise um 0,9 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Ökonomen führen den stärkeren Preisauftrieb auch auf Sonderfaktoren zurück./jsl/bgf/stk

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Handelsverband:

Handelsverband: Verbraucherstimmung in Deutschland hellt sich auf

Frühjahrs-Lichtblick für den Einzelhandel in Deutschland. Nach monatelangem Sinkflug hat sich die Verbraucherstimmung wieder aufgehellt. Erstmals seit dem vergangenen Oktober ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) wieder gestiegen. Zwar bleibe der Index noch immer hinter seinem Wert aus dem Vorjahresmonat zurück, doch unter Verbrauchern setze sich nach dem bundesweiten Anlaufen der Impfungen ein leichter Optimismus durch, berichtete der HDE am Montag in Berlin.

01.03.2021 11:10

Der Umfragezeitraum endete allerdings, bevor der Trend sinkender Corona-Infektionszahlen zum Erliegen kam. Deshalb gebe es bei der Verbraucherstimmung aber noch starke Unwägbarkeiten, betonte der HDE. Der Index bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. Die Verbraucher blicken demnach zuversichtlich auf die Entwicklung der Konjunktur. Die Anschaffungsneigung steigt, die Sparneigung stagniert. Das könnte in Verbindung mit Lockerungsmassnahmen ein kräftiges Konsumwachstum im zweiten Quartal begünstigen, hofft der Verband./hff/DP/mis

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Stimmung in der Autoindustrie

Stimmung in der Autoindustrie besser - Produktion soll steigen

Die deutschen Autobauer blicken optimistischer in die Zukunft und wollen die Produktion hochfahren. Der Index für die Geschäftserwartungen an die kommenden Monate stieg von 15,1 auf 37 Punkte, wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte. Die aktuelle Lage bewerteten die Manager in der Konjunkturumfrage mit minus 2,3 Punkten nur noch leicht negativ. "Im Moment herrscht noch Winter bei den Autobauern. Aber sie freuen sich auf den Frühling", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.

01.03.2021 10:47

Besonders stark stieg der Indikator für die Produktionspläne: von 0,5 im Januar auf 35,3 im Februar. "Der Blick ins Ausland macht die Branche gerade glücklich", sagte Wohlrabe. Die Autobauer rechneten mit einer Zunahme des Exportgeschäfts. Dennoch soll die Zahl der Beschäftigten in der Branche weiter sinken./ruc/DP/eas

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Eurozone: Industriestimmung

Eurozone: Industriestimmung steigt auf Dreijahreshoch

Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hellt sich trotz Corona-Krise weiter auf. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit stieg im Februar um 3,1 Punkte auf 57,9 Zähler, wie Markit am Montag in London nach einer zweiten Erhebungsrunde mitteilte. Es ist der höchste Wert des auf einer Umfrage basierenden Indikators seit drei Jahren. Eine erste Schätzung wurde leicht nach oben korrigiert. Die Industrie entwickele sich immer mehr zum Lichtblick in der Eurozone, kommentierte Markit-Chefökonom Chris Williamson./bgf/jsl/zb

01.03.2021 10:23

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Deutscher Einzelhandel mit

Deutscher Einzelhandel mit starken Einbussen im Lockdown

Der deutsche Einzelhandel hat zu Jahresbeginn starke Umsatzeinbussen hinnehmen müssen. Die Erlöse der Branche lagen im Januar real (preisbereinigt) 4,5 Prozent niedriger als im Dezember, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat gingen die Umsätze gar um 8,7 Prozent zurück. Die Erwartungen von Analysten wurden jeweils klar verfehlt. Die Entwicklung lasse sich mit dem anhaltenden Corona-Lockdown erklären, hiess es von den Statistikern./bgf/mis

02.03.2021 08:11

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Eurozone: Inflationsrate

Eurozone: Inflationsrate verharrt bei 0,9 Prozent

(Ausführliche Fassung) - In der Eurozone hat sich die Inflationsrate im Februar nicht verändert. Die Jahresrate lag wie schon im Januar bei 0,9 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat nach einer ersten Schätzung am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten mit der Entwicklung gerechnet. Im Dezember 2020 waren die Verbraucherpreise noch um 0,3 Prozent im Jahresvergleich gefallen.

02.03.2021 12:12

Angesichts der Corona-Pandemie gelten die Daten aufgrund von Sondereffekten als weniger aussagekräftig. Es kam zu starken Verschiebungen der Gewichte beim Harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI. So fanden Pauschalreisen kaum noch statt. Auch die Schliessung von Geschäften in der Pandemie beeinträchtigt die Aussagekraft.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Februar um 0,2 Prozent. Auch dies war erwartet worden.

Die Jahreskernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, gab merklich nach. Sie fiel von 1,4 Prozent im Vormonat auf 1,1 Prozent im Februar. Auch hier wurden die Erwartungen von Analysten bestätigt. Die Kernrate spiegelt laut Ökonomen den längerfristigen Inflationstrend besser wider.

Der Rückgang der Energiepreise im Jahresvergleich schwächte sich weiter ab. Diese sanken im Februar zwar im Jahresvergleich um 1,7 Prozent. Der Rückgang fiel aber deutlich schwächer aus als in den Monaten zuvor. Im Januar waren sie noch um 4,2 Prozent gefallen. Im Monatsvergleich stiegen die Energiepreise im Februar sogar um 0,9 Prozent. Die Energiepreisentwicklung dürfte laut Ökonomen im Jahresverlauf aufgrund von Basiseffekten zu einem Anstieg der Gesamtinflationsrate beitragen.

Die Jahresinflationsrate liegt weiterhin deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese strebt auf mittlere Sicht eine Rate von knapp zwei Prozent an. Zuletzt waren an den Anleihemärkten die Kapitalmarktzinsen deutlich gestiegen, da an den Märkten ein Anstieg der Inflation erwartet wird.

Die meisten Ökonomen gehen jedoch nicht von einem nachhaltigen Anstieg der Inflation aus. "Der übergeordnete Preistrend wird schwach bleiben", erwartet Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Schliesslich kämpfe die Eurozone mit strukturellen Wachstumsschwierigkeiten. Die hohe Arbeitslosigkeit in den südeuropäischen Ländern stehe einem nachhaltigen Inflationsanstieg entgegen. Die EZB werde deshalb durch die höheren Inflationsraten "hindurchschauen", so Gitzel. Andere Experten verweisen zudem auf die nur langsamen Fortschritte beim Impfen. Diese dürften eine Erholung der Wirtschaft bremsen./jsl/bgf/stw

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Deutsche Brauereien verlieren

Deutsche Brauereien verlieren weiter an Absatz: 'Historischer Absturz'

Angesichts weiterhin stark rückläufiger Biermengen rufen die deutschen Brauereien nach weiteren Hilfen in der Corona-Krise. Im Januar waren nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes nur noch gut 4,7 Millionen Hektoliter abgesetzt worden, ein Rückgang zum Vorjahresmonat um 27 Prozent. "Dies ist ein historischer Absturz, den die deutsche Brauwirtschaft so noch nicht erlebt hat", sagte Brauerbund-Präsident Holger Eichele am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

02.03.2021 12:08

Besonders schlecht liefen die Geschäfte im Inland mit einem Minus von 28,3 Prozent. Der mittlerweile viermonatige Lockdown in Deutschland treffe insbesondere die kleinen Betriebe, die stark von Gastronomie und Veranstaltungen abhängig seien. "Fassbier ist über Nacht unverkäuflich geworden", sagte Eichele.

Viele Brauereien müssten vor der Insolvenz gerettet werden, verlangte der Brauerbund. Bisher fielen viele betroffene Betriebe durchs Raster, weil die Hürden für Hilfen viel zu hoch seien. Auch von der jüngst beschlossenen Erstattung für abgelaufenes Fassbier im Rahmen der Überbrückungshilfe III könnten nur wenige profitieren./ceb/DP/eas

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Deutschland: Arbeitslosigkeit

Deutschland: Arbeitslosigkeit im Februar leicht gestiegen

(Ausführliche Fassung) - Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Februar wegen der Corona-Pandemie saisonuntypisch leicht gestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit vom Dienstag waren 2,904 Millionen Menschen ohne Job, 4000 mehr als im Januar und 509 000 mehr als im Februar 2020. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,3 Prozent.

02.03.2021 10:34

In normalen Jahren sinkt die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Februar im Vergleich zum Januar leicht, weil erste negative Winter-Effekte um diese Zeit abklingen. "Einzelne Branchen spüren die Folgen des Lockdowns", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele in Nürnberg. In die Februar-Statistik flossen Daten ein, die bis zum 11. Februar erhoben wurden.

Die Kurzarbeit sichere weiter in grossem Umfang Beschäftigung und verhindere Arbeitslosigkeit, sagte Scheele. Zwischen dem 1. und dem 24. Februar seien bei der Bundesagentur Kurzarbeitsanzeigen für 500 000 Personen eingegangen. Das Niveau sei seit November 2020 wieder erhöht, vor allem wegen der Schliessungen im Einzelhandel und im Gastgewerbe.

Tatsächliche Daten zur Kurzarbeit stehen nur bis Dezember vergangenen Jahres zur Verfügung. Demnach wurde im letzten Monat des vergangenen Jahres für 2,39 Millionen Menschen Kurzarbeitergeld gezahlt. Der Höchststand war im April vergangenen Jahres mit knapp sechs Millionen Menschen erreicht worden./dm/DP/bgf

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EZB hat Munition zur

EZB hat Munition zur Bekämpfung des Renditenanstiegs

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat laut ihrem Vize-Präsidenten Luis de Guindos genügend Mittel, um jeden unerwünschten Anstieg der Anleiherenditen zu bekämpfen. Die Notenbank besitze die dafür nötige Flexibilität in der Geldpolitik, sagte de Guindos in einem am Dienstag auf der EZB-Webseite veröffentlichten Interview.

02.03.2021 09:58

Die Anleihe-Renditen waren zuletzt nach oben geklettert, was Befürchtungen ausgelöst hatte, die Kreditkosten könnten mitten in der Pandemie steigen und die erhoffte Erholung ausbremsen. "Wir müssen sehen, ob dieser Anstieg der nominalen Renditen negative Auswirkungen auf die Finanzierungsbedingungen hat", sagte de Guindos.

In dem Interview machte der Stellvertreter von Notenbank-Chefin Christine Lagarde deutlich, dass das billionenschwere Pandemie-Anleihekaufprogramm PEPP im Ernstfall das Hauptwerkzeug der Währungshüter ist. Die EZB sei offen, notfalls das Programm zu rekalibrieren, einschliesslich des Kaufrahmens, sagte er. Dieser ist inzwischen auf 1,85 Billionen Euro angelegt. Rund eine Billion Euro ist aber bislang noch ungenutzt. "Wir haben Spielraum und wir haben Munition", sagte de Guindios.

Inflationssorgen hält der Notenbanker derzeit nicht für angebracht. "Alles in allem würde ich sagen, dass wir kurzfristig nicht sehr besorgt sein müssen hinsichtlich der Inflation, und mittelfristig werden wir uns das weiterhin sehr sorgfältig anschauen, was wir immer tun." Kurzfristig, in den nächsten zwölf Monaten, werde die Teuerung unter dem EZB-Ziel von knapp zwei Prozent bleiben. Die EZB strebt diese Marke als Optimalwert für die Wirtschaft an, verfehlt sie aber bereits seit Jahren.

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Bund fördert neue Zugantriebe

Bund fördert neue Zugantriebe mit Batterie und Brennstoffzelle

Für die weitere Elektrifizierung des Bahnverkehrs in Deutschland will der Bund auch alternative Zugantriebe voranbringen. Ein neues Förderprogramm des Verkehrsministeriums sieht dafür 74 Millionen Euro bis 2024 vor. Unterstützt werden sollen etwa die Beschaffung von Fahrzeugen mit Batterien und Brennstoffzellen, um mit Elektromotor auf nicht oder nur teils elektrifizierten Strecken zu fahren. Gefördert werden sollen unter anderem auch Vorrichtungen an Bahnhöfen oder Oberleitungsabschnitten zum Nachladen von Batterien.

03.03.2021 06:35

Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Weniger Dieselloks heisst weniger Schadstoffe, weniger Lärm." Um noch umweltfreundlicher unterwegs zu sein, solle die Schiene mit einem Mix aus Fahrdraht und sauberen Zügen weiter unter Strom gesetzt werden.

Das Ministerium hatte Anfang 2019 ein Elektrifizierungsprogramm mit weiteren Massnahmen vorgestellt. Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, 70 Prozent der deutschen Schienenstrecken bis 2025 zu elektrifizieren - zuletzt hatten 61 Prozent Leitungen für E-Loks.

Nachholbedarf gibt es vor allem im Nahverkehr, wie das Ministerium erläutert. Denn Güter- und Fernzüge fahren meist auf elektrifizierten Hauptstrecken, während Regionalzüge auch auf nicht elektrifizierten Nebenstrecken unterwegs sind. Da elektrisch betriebene Züge auch mehr Kilometer fahren und mehr Passagiere transportieren, werden insgesamt rund 90 Prozent aller Beförderungsleistungen elektrisch erbracht./sam/DP/zb

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Jens Weidmann: Keine breite

Jens Weidmann: Keine breite Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen

Der Anstieg der Renditen von Staatsanleihen der Euro-Länder laut Bundesbank-Präsident Jens Weidmann derzeit keinen grossen Einfluss auf die Finanzierungskosten von Unternehmen, Haushalten und Staaten.

03.03.2021 13:13

Es sei keine durchgreifende Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen zu sehen, sagte Weidmann am Mittwoch auf der virtuellen Pressekonferenz. "Die Finanzierungsbedingungen sind weiter im historischen Vergleich sehr günstig." Die Währungshüter sollten die Entwicklung aber im Auge behalten und die Hintergründe sorgfältig analysieren.

Die Renditen von Staatsanleihen der Euro-Länder waren zuletzt nach oben geklettert. Das hatte Sorgen geschürt, die Kreditkosten könnten in der Pandemie steigen und die erhoffte Erholung ausbremsen. Grundsätzlich hat die Europäische Zentralbank Weidmann zufolge die Werkzeuge, um auf den Anstieg zu reagieren. So seien die Euro-Wächter jederzeit in der Lage, die Volumina ihres billionenschweren Anleihekaufprogramms PEPP flexibel anzupassen. "Genau aufgrund dieser hohen Unsicherheit in der Krise haben wir ja das PEPP auch mit einer grösseren Flexibilität ausgestaltet als andere Programme, um eben immer wieder auf Entwicklungen reagieren zu können, die schwer vorhersehbar sind, aber eben auch vorkommen können in der jetzigen Situation."

Nicht jeder Anstieg der Finanzierungskosten sei aber geldpolitisch ein Problem, sagte Weidmann. Dies gelte etwa, wenn sich die Inflationserwartungen erhöhen würden. "Dann wäre das natürlich keine Entwicklung, der wir entgegentreten würden, wenn sich das dann in den Nominalzinsen entsprechend widerspiegelt." 

(Reuters)

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Unternehmensstimmung im

Unternehmensstimmung im Euroraum hellt sich leicht auf

Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich dank einer soliden Industrie etwas aufgehellt.

03.03.2021 12:50

Der von IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg im Februar um einen Punkt auf 48,8 Zähler, wie das Forschungsunternehmen am Mittwoch in London mitteilte. Eine erste Schätzung wurde um 0,7 Punkte angehoben. Die Wachstumsgrenze von 50 Punkten wird nach wie vor verfehlt.

In der Industrie hellte sich die Stimmung nach Zahlen vom Montag deutlich auf, im Dienstleistungssektor ging es nur leicht nach oben. Die Kluft zwischen den beiden Branchen bleibe bestehen, kommentierte Markit. Während die Industrieproduktion aufgrund der anziehenden Binnen- und Exportnachfrage ausgeweitet worden sei, sei es im Servicesektor erneut kräftig bergab gegangen. Die Dienstleister leiden wesentlich stärker unter den Corona-Beschränkungen als die Industrie.

Die Eurozone steuere auf eine Rezession zu, kommentierte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Schon im Schlussquartal war die Wirtschaft im Währungsraum geschrumpft. Sollte sich dies im ersten Quartal wiederholen, würden Ökonomen von einer Rezession mit zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit Schrumpfung sprechen. Ungeachtet dessen falle der jetzige Einbruch schwächer aus als vor knapp einem Jahr während der ersten Corona-Welle, sagte Williamson. Damals war die Wirtschaftsleistung in historischem Ausmass geschrumpft.

"Was jedoch auch klar ist: Viele Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie müssen wohl noch einige Zeit in Kraft bleiben, nicht zuletzt wegen der schleppend verlaufenden Impfkampagnen", erklärte Williamson. Dies könnte der Konjunktur bis ins zweite Quartal schaden und auch das Tempo des Aufschwungs drosseln.

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Eurozone: Arbeitslosigkeit

Eurozone: Arbeitslosigkeit stabil bei 8,1 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone hat sich zu Jahresbeginn nicht wesentlich verändert. Die Arbeitslosenquote habe im Januar wie schon im Dezember 8,1 Prozent betragen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Der Dezember-Wert war bislang mit 8,3 Prozent angegeben worden, wurde jetzt aber korrigiert. In der Europäischen Union (EU) lag die Arbeitslosenquote im Januar ebenfalls stabil bei 7,3 Prozent.

04.03.2021 11:02

Laut Eurostat sind in den 19 Euroländern derzeit 13,28 Millionen Menschen arbeitslos, in den 27 EU-Ländern sind 15,66 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Von Dezember auf Januar ist die Arbeitslosigkeit nur leicht gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch sind im Euroraum 1,01 Millionen Menschen mehr arbeitslos, während in der EU zusätzlich 1,47 Millionen Menschen ohne Job sind.

Seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 ist die Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen, allerdings wesentlich schwächer als in der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren nach 2008. Wesentlicher Grund ist, dass viele Staaten auf Instrumente der Kurzarbeit mit oft hohen Lohnersatzleistungen setzen./bgf/jsl/zb

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Eurozone:

Eurozone: Einzelhandelsumsätze fallen deutlich stärker als erwartet

Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone sind zu Jahresbeginn überraschend deutlich gesunken. Der Umsatz der Branche sei im Januar zum Vormonat um 5,9 Prozent gefallen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang um 1,4 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Umsätze um revidiert 1,8 (zunächst 2,0) Prozent gestiegen. In der gesamten EU war die Entwicklung ähnlich.

04.03.2021 11:02

Die Corona-Pandemie und die Schliessung von Geschäften lastet weiter auf der Branche. Zuwächse gab es nur beim Versand- und Internethandel sowie bei Lebensmitteln.

Die stärksten Rückgänge gab es in Österreich (minus 16,6 Prozent), Irland (minus 15,7 Prozent) und der Slowakei (minus 11,1 Prozent). Der höchst Anstieg wurden in Estland (plus 1,7 Prozent) registriert. In Deutschland sanken die Umsätze um 4,5 Prozent.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat fielen die Umsätze im Januar in der Eurozone um 6,4 Prozent. Hier war lediglich ein Rückgang von 1,2 Prozent erwartet worden./jsl/bgf/jha/

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Deutsche Industrie erhält

Deutsche Industrie erhält mehr Aufträge

Die deutsche Industrie hat zu Jahresbeginn wieder mehr Aufträge erhalten. Im Januar seien 1,4 Prozent mehr Aufträge eingegangen als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit.

05.03.2021 08:25

Analysten hatten einen Zuwachs erwartet, im Schnitt allerdings nur mit plus 0,5 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Aufträge noch um 2,2 Prozent gefallen.

Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Bestellungen zu Jahresbeginn um 2,5 Prozent. Das Niveau vor der Corona-Krise vom Februar 2020 wurde um 3,7 Prozent überschritten./bgf/mis

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EU-Arbeitskommissar sieht

EU-Arbeitskommissar sieht gesetzliche Pflicht zum Homeoffice kritisch

EU-Arbeitskommissar Nicolas Schmit hat sich gegen eine gesetzliche Pflicht zum Homeoffice ausgesprochen. "Jetzt zu sagen: "Jeder der kann, muss auch Homeoffice machen" - da bin ich nicht besonders dafür", sagte der Luxemburger der Deutschen Presse-Agentur. Er vertrete die Auffassung, dass es ein Gleichgewicht zwischen der Arbeit von zu Hause und aus dem Büro brauche. Die Umsetzung müsse auf Unternehmensebene zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausgehandelt werden. "Absolutes Recht? Nein! Absolute Pflicht? Nein!", sagte Schmit.

08.03.2021 06:51

Prinzipiell stehe er dem Homeoffice positiv gegenüber, so der 67-Jährige. Wo Homeoffice möglich sei, müssten sich Firmen und Angestellte auf Regeln einigen. "Ich glaube, kluge Unternehmen werden die richtige Antwort geben", sagte Schmit. Zudem sagte er, dass zwar viele Arbeitnehmer derzeit den Wunsch hätten, von zu Hause aus arbeiten zu können, dies aber nicht dauerhaft wollten.

Die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten bei ihrer jüngsten Verhandlungsrunde am Mittwoch vereinbart, dass die seit Ende Januar Regelungen zum Homeoffice bis zum 30. April verlängert werden sollen. Danach muss jedes Unternehmen in Deutschland seinen Mitarbeitern Homeoffice anbieten, wenn sich die Tätigkeiten dazu eignen. Dadurch soll die Gefahr reduziert werden, dass sich Beschäftigte am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin anstecken./mjm/DP/zb

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Frauenanteil in

Frauenanteil in Führungspositionen in Deutschland geht leicht zurück

Der Anteil von Frauen in den Führungspositionen deutscher Unternehmen hat sich zuletzt etwas verringert. Die Quote liegt derzeit bei 24,6 Prozent, wie aus einer Datenbank-Auswertung hervorgeht, die die Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel am Montag veröffentlichte. Im vergangenen Oktober waren es 24,9 Prozent.

08.03.2021 06:49

Für die Analyse aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März wertete Crifbürgel 2,5 Millionen Führungspositionen in 1,2 Millionen Unternehmen aus. Bei den Positionen handelt es sich um Geschäftsführer, Aufsichtsratsmitglieder und -vorsitzende, geschäftsführende Gesellschafter sowie um Vorstandsmitglieder und -vorsitzende.

Die ostdeutschen Bundesländer liegen nach Angaben von Crifbürgel beim Frauenanteil nach wie vor vorne: Brandenburg nimmt mit einer Frauenquote bei Führungsposten von 31,4 Prozent bundesweit den ersten Platz ein, gefolgt von Sachsen (29,4 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (29,2 Prozent). Am Ende der Rangliste befinden sich Bremen (22,3 Prozent), Baden-Württemberg (22,7 Prozent) und Hamburg (23,3 Prozent).

Nach den Zahlen von Crifbürgel fällt der Anteil weiblicher Chefs desto geringer aus, je mehr Mitarbeiter das Unternehmen hat. Der Anteil von Frauen in Führungsetagen übersteige lediglich bei Kleinstfirmen bis 10 Mitarbeiter die 20-Prozent-Marke (26,4 Prozent). Bei den Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern liege die Quote nur noch bei 15,1 Prozent./brd/DP/zb

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Deutsche Industrie produziert

Deutsche Industrie produziert im Januar weniger

Die deutsche Industrie hat zu Jahresbeginn einen Rückschlag erlitten. Im Januar lag die Gesamtproduktion 2,5 Prozent tiefer als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten zwar einen Rückgang erwartet, diesen im Schnitt allerdings mit lediglich 0,4 Prozent angesetzt. Der jüngste Rückgang folgt auf einen besseren Vormonat: Die bisher gemeldete Stagnation im Dezember wurde nachträglich in einen Anstieg um 1,9 Prozent korrigiert./bgf/jha/

08.03.2021 08:14

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Deutsche Exporte erholen sich

Deutsche Exporte erholen sich im Januar - Handel mit China zieht an

Die deutschen Exporte haben zu Jahresbeginn überraschend an Fahrt gewonnen. Die Ausfuhren wuchsen im Januar um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat Dezember auf ein Volumen von 98,1 Milliarden Euro, wie das Statische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 1,8 Prozent gerechnet. Seit dem Corona-Einbruch im Frühjahr 2020 sind die deutschen Exporte damit im Monatsvergleich kontinuierlich gewachsen.

09.03.2021 11:12

Einen kräftigen Dämpfer gab es dagegen bei den Importen. Sie fielen im Monatsvergleich um 4,7 Prozent auf 83,8 Milliarden Euro. Experten verwiesen auf jüngste Kontrollen an den Grenzen, etwa zu Österreich und Tschechien. Sie könnten den Warenfluss behindert haben.

Das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland bleibt jedoch in weiter Ferne, wie die Wiesbadener Statistiker weiter berichteten. So lagen die Exporte zum Jahresbeginn 8,0 Prozent und die Importe 9,8 Prozent unter dem Niveau von Januar 2020.

Während die Exporte in EU-Staaten zu Jahresbeginn deutlich sanken, legten sie nach China deutlich zu. Hier gab es im Januar ein Plus von 3,1 Prozent zum Vorjahresmonat. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt ist ein wichtiger Absatzmarkt für Waren "Made in Germany" und hat die Pandemie schon weitgehend hinter sich gelassen. Die Exporte in die USA sanken dagegen um 6,2 Prozent.

Es sei vor allem dem Handel mit China zu verdanken, dass sich die Ausfuhren im Januar erfreulich entwickelten, sagt Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Die Ausfuhren dürften in den kommenden Monaten eine zentrale Stütze der deutschen Wirtschaft bleiben.

Einen Einbruch gab es derweil im Handel mit Grossbritannien nach dem EU-Austritt zu Jahresbeginn: Die Exporte ins Vereinigte Königreich brachen um fast ein Drittel (29 Prozent) ein, während deutschen Importe von der Insel um gut 56 Prozent fielen.

Die Corona-Krise hatte im vergangenen Jahr tiefe Löcher in die deutsche Exportbilanz gerissen. Die Warenausfuhren brachen gegenüber 2019 um 9,3 Prozent ein - der stärkste Rückgang seit der globalen Finanzkrise 2009. Zeitweilige Grenzschliessungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen der Lieferketten zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 bremsten die Geschäft aus, auch wenn es im Jahresverlauf eine Erholung gab. Für dieses Jahr rechnete der Aussenhandelsverband BGA zuletzt mit einem deutlichen Plus. Das Vorkrisenniveau werde spätestens im Sommer 2022 wieder erreicht./als/DP/jkr

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OECD: Konjunkturaussichten

OECD: Konjunkturaussichten hellen sich auf

Die Industrieländervereinigung OECD hat ungeachtet der vielerorts andauernden Corona-Krise ihre Prognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft erhöht. Nach einem starken Einbruch im vergangenen Jahr dürfte die Weltwirtschaft im laufenden Jahr um 5,6 Prozent wachsen - 1,4 Punkte mehr als noch im Dezember angenommen. Das teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in Paris mit. Für das kommende Jahr stellte die OECD dann ein Plus von vier Prozent in Aussicht.

09.03.2021 11:04

Im vergangenen Jahr schrumpfte die globale Wirtschaft um 3,4 Prozent - und kam damit glimpflicher davon als bisher vorausgesagt. Chefökonomin Laurence Boone erklärte, das Herstellen und weltweite Verteilen von Corona-Impfstoffen habe Vorrang. Verzögerungen dabei oder Corona-Mutationen, für die es keine Impfstoffe gebe, könnten den erwarteten Aufschwung hingegen schwächen, warnte sie.

Für Deutschland wird für das laufende Jahr ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von drei Prozent angenommen - das ist etwas besser als bisher vorhergesagt. Im kommenden Jahr sollen es dann 3,7 Prozent sein. Für Frankreich, das im vergangenen Jahr einen stärkeren Einbruch als Deutschland erlebte, wird für das laufende Jahr ein Wachstum von 5,9 Prozent erwartet./cb/DP/jkr

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Eurozone: Wirtschaft

Eurozone: Wirtschaft schrumpft im Herbst stärker als erwartet

In der Eurozone ist die Wirtschaft im Herbst belastet durch die Corona-Pandemie stärker als erwartet geschrumpft. Im vierten Quartal 2020 sei die Wirtschaftsleistung (BIP) im Quartalsvergleich um 0,7 Prozent gesunken, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag laut einer dritten Schätzung mit. Zuvor hatte Eurostat lediglich einen Rückgang um 0,6 Prozent gemeldet. Analysten waren von einer Bestätigung der zweiten Schätzung ausgegangen.

09.03.2021 11:04

Die konjunkturelle Schwäche im Herbst beendete die starke Erholung der Sommermonate, die auf den Corona-Einbruch im Frühjahr gefolgt war. Im zweiten Quartal 2020 hatten die Beschränkungen im Kampf gegen die Pandemie einen historischen Absturz der Konjunktur in der Eurozone ausgelöst. Im dritten Quartal, also von Juli bis September, hatte die Wirtschaft der Eurozone zu einer starken Erholung angesetzt und war um 12,5 Prozent im Quartalsvergleich gewachsen.

Trotz der Erholung in den Sommermonaten schrumpfte das BIP im Gesamtjahr 2020 im Euroraum um 6,6 Prozent und damit so stark wie noch nie. In der vorherigen Schätzung war ein Rückgang von 6,8 Prozent ermittelt worden./jsl/jkr/stk

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Italien: Industrie

Italien: Industrie überraschend stark zum Jahresauftakt

Die italienische Industrie ist unerwartet stark in das laufende Jahr gestartet. Im Januar sei die Produktion in den Industriebetrieben um 1,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom mit. Analysten hatten einen Zuwachs erwartet, aber im Schnitt nur um 0,8 Prozent.

09.03.2021 10:15

Ausserdem wurden die Produktionsdaten für Dezember revidiert. Demnach war die Fertigung Ende 2020 um 0,2 Prozent gestiegen, nachdem zuvor ein Rückgang um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gemeldet worden war.

Im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres sank die Herstellung im Januar um 2,4 Prozent. Der Rückgang fiel geringer als von Analysten erwartet aus. Diese hatten mit einem Minus von 4,1 Prozent gerechnet./jkr/jsl/jha/

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EU-Wirtschaftskommissar

EU-Wirtschaftskommissar fordert Änderung des Euro-Stabilitätspaktes

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni fordert eine Änderung des Euro-Stabilitätspaktes, um eine höhere Verschuldung der EU-Mitgliedstaaten zugunsten öffentlicher Investitionen zu ermöglichen.

10.03.2021 06:37

"Wir brauchen eine Verständigung über neue gemeinsame Regeln angesichts der neuen Herausforderungen", sagte Gentiloni den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut einem Vorabbericht (Mittwochsausgabe).

Die Staatsverschuldung in der Eurozone sei durchschnittlich auf 102 Prozent des Bruttoinlandprodukts gestiegen. Gleichzeitig bestünde ein grosser Investitionsbedarf in der EU, betonte der frühere italienische Ministerpräsident.

"Wir können es uns nicht leisten, auch in den nächsten Jahren ohne öffentliche Investitionen zu arbeiten. Damit würden wir hinter andere grosse Wirtschaftsmächte zurückfallen."

Die Sicht auf die Staatsverschuldung sei heute anders als vor zehn Jahren. Zugleich bleibe aber das Risiko einer dauerhaften Ausgabenüberschreitung bestehen.

Gentiloni warnte die EU-Staaten davor, ihre in der Corona-Krise stark gestiegenen Ausgaben zu schnell wieder zurückzufahren. "Wir dürfen die Fehler der Finanzkrise nicht wiederholen." Damals habe man die staatlichen Ausgaben zu früh wieder zurückgefahren und eine Doppel-Rezession verursacht. "Jetzt gilt: Besser zu spät als zu früh die Budgetunterstützung zurückkurbeln."

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Bauhauptgewerbe legt auch in

Bauhauptgewerbe legt auch in Corona-Zeiten zu

Auch in der Corona-Krise brummt es weiter auf den Baustellen in Deutschland. Mit einem starken Jahresschlussspurt hat das Bauhauptgewerbe im vergangenen Jahr seinen Umsatz im Vergleich zu 2019 um 4,9 Prozent gesteigert, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach vorläufigen Zahlen berichtete. Das war bereits das achte Wachstumsjahr in Folge. Im Dezember lagen die Erlöse sogar 18 Prozent über dem Vorjahresmonat.

10.03.2021 08:36

An dem Aufschwung nahmen nahezu alle Wirtschaftszweige des Baugewerbes teil - mit Ausnahme des Baus von Strassen und Schienenstrecken, der leicht unter Vorjahr blieb. Das Geschäft der Zimmerleute wuchs am stärksten um 13,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt stieg um 1,5 Prozent./ceb/DP/eas

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EU-Parlament will

EU-Parlament will Lieferkettengesetz

Menschenrechte, Umweltstandards und gute Führung - nach Willen des Europaparlaments sollen Unternehmen diese Aspekte künftig entlang ihrer gesamten Lieferkette in den Blick nehmen. Die Abgeordneten forderten in einem am Mittwoch angenommenen Bericht ein entsprechendes Gesetz auf EU-Ebene. Dieses soll neben grossen Unternehmen auch mittlere und kleine Firmen in die Pflicht nehmen, sofern diese börsennotiert sind oder ein besonderes Risiko aufweisen. Auch sollte das Gesetz ebenso für Firmen gelten, die zwar nicht in der EU sitzen, aber im Binnenmarkt tätig sind. Ausserdem forderte das Parlament ein Einfuhrverbot für Produkte, die etwa mit Zwangsarbeit oder Kinderarbeit in Verbindung stehen.

10.03.2021 19:58

Justizkommissar Didier Reynders nannte in der Plenardebatte eine nachhaltige Unternehmenspolitik eine Chance für alle. Man werde aber den Kosten und Auswirkungen für die Unternehmen durch ein solches Vorhaben besondere Aufmerksamkeit schenken. Ein Gesetzesvorschlag der Kommission wird für dieses Frühjahr erwartet.

In einigen EU-Ländern gibt es bereits Gesetze zu Lieferketten. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile grünes Licht für ein entsprechendes Vorhaben. Im Gegensatz zum deutschen Gesetzesentwurf will das EU-Parlament nicht nur grosse Unternehmen zur Sorgfalt verpflichten. Ausserdem fordern die Abgeordneten eine zivilrechtliche Haftung sowie einen stärkeren Fokus auf Klima und Umwelt.

Der Handelsverband Deutschland kritisierte die Parlamentsforderungen als viel zu weitgehend, gerade für kleine und mittlere Unternehmen./rbo/DP/men

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Ifo: Deutsche Firmen sparen

Ifo: Deutsche Firmen sparen wegen Corona bei der Forschung

Die deutschen Firmen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Geld für Forschung ausgegeben. Der Anteil am Umsatz sank über alle Branchen auf 3,2 Prozent und somit 0,3 Prozentpunkte weniger als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. Zudem sei in vielen Branchen der Umsatz gesunken. Dadurch war der Rückgang der investierten Summen noch stärker.

11.03.2021 09:29

Besonders deutlich fiel der Rückgang in der eigentlich sehr forschungsstarken Automobilindustrie aus. Hier sackte der Anteil von 6,9 auf 4,8 Prozent ab. Selbst die Pharmaindustrie verzeichnete einen Rückgang - wenn auch nur von 7,2 auf 7,0 Prozent. Der für Deutschland wichtige Maschinenbau und die Elektroindustrie konnten den Anteil mit einem minimalen Sinken um je 0,1 Punkte beinahe stabil halten. In einzelnen Branchen stieg der Anteil am Umsatz sogar - besonders stark im Textilgewerbe, wo er sich von 2,1 auf 4,8 Prozent mehr als verdoppelte.

Die Rückgänge schlugen sich auch beim Personal nieder. Der Anteil der Beschäftigten im Bereich Forschung und Entwicklung sank von 4,9 auf 4,2 Prozent. Insgesamt setzten die Unternehmen trotz der Rückgänge weiter auf Forschung und Entwicklung, sagte Wohlrabe. Sie könnten dies nicht vernachlässigen. Für die Zukunft rechnet er mindestens mit einer Stabilisierung der Investitionen./ruc/DP/eas

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