Schuldenkrise Europa

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Frankreichs Wirtschaft wächst

Frankreichs Wirtschaft wächst nur leicht

Frankreichs Wirtschaftsleistung hat im Frühjahr wie erwartet etwas zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im zweiten Quartal 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorquartals gelegen, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch nach einer zweiten Schätzung mit. Die Behörde bestätigte damit wie von Analysten erwartet eine erste Erhebung.

29.08.2018 09:09

Damit war das Wachstum im zweiten Quartal genauso hoch wie im Auftaktquartal des laufenden Jahres. Die Daten zeigen, dass der Aufschwung in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich an Schwung verloren hat.

Auch im Jahresvergleich bestätigte die Behörde die erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. In dieser Betrachtung legte das BIP von April bis Juni um 1,7 Prozent zu. Auch das war von Bankvolkswirten erwartet worden.

Laut den Daten des Statistikamts haben unter anderem öffentliche Investitionen zum französischen Wachstum beigetragen. Dagegen seien die privaten Ausgaben im Berichtszeitraum im Quartalsvergleich leicht gesunken./jkr/bgf/fba

(AWP)

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Eurozone: Wirtschaftsstimmung

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich weiter ein

Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im August weiter eingetrübt.

30.08.2018 11:10

Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 111,6 Zähler, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang auf 111,9 Punkte erwartet. Der Indikator steht damit auf dem tiefsten Niveau seit August 2017.

Das ebenfalls von der EU-Kommission erhobene Geschäftsklima (BCI) trübte sich auch weiter ein. Der Indikator fiel von 1,30 Punkten im Vormonat auf 1,22 Zähler. Ökonomen hatten mit 1,26 Punkten gerechnet.

Wie der ESI ist der BCI in den vergangenen Monaten gefallen. Beide Indikatoren befinden sich aber nach wie vor auf erhöhtem Niveau. Der ESI misst die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalten, der BCI erfasst die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe.

(AWP)

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Einzelhändler in Deutschland

Einzelhändler in Deutschland setzen weniger um

Der deutsche Einzelhandel hat im Juli etwas weniger umgesetzt als im Vormonat. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Erlöse real (preisbereinigt) 0,4 Prozent unter dem Niveau von Juni. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Umsätze um 0,8 Prozent. Beide Ergebnisse fielen etwas ungünstiger aus, als Analysten erwartet hatten.

31.08.2018 08:10

Nominal, also inklusive Preisveränderungen, sanken die Erlöse um 0,9 Prozent zum Vormonat und erhöhten sich um 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat. In den ersten sieben Monaten des Jahres setzte der Einzelhandel real 1,4 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor./bgf/jha/

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EU fordert von Italien

EU fordert von Italien Anstrengung beim Haushalt

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici verlangt von Italiens neuer Regierung eine «substanzielle Anstrengung» in der Haushaltsplanung für das kommende Jahr.

31.08.2018 08:19

"Es ist im Interesse Italiens, die öffentlichen Schulden unter Kontrolle zu halten", sagte Moscovici der Finanzzeitung "Il Sole 24 Ore" (Freitagausgabe). Seinen Worten zufolge soll das Land sein Budgetdefizit 2019 um 0,6 Prozentpunkte zurückfahren. Den EU-Vorgaben zufolge darf die Neuverschuldung im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung die Obergrenze von drei Prozent nicht überschreiten.

Moscovici fügte hinzu, die bevorstehenden Verhandlungen mit der Regierung in Rom würden nicht einfach. Er könne nicht völlig ausschließen, dass es in Italien Politiker gebe, die bereit seien, den Euro aufzugeben.

Die populistische Regierungskoalition aus 5-Sterne-Bewegung und Lega will ihre Ziele zur Wirtschaftsentwicklung und den öffentlichen Finanzen im September vorlegen. Das Kabinett soll den Haushalt im Oktober billigen und dann bis Ende des Monats an die EU-Kommission schicken. 

(Reuters)

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Deutschland: ZEW

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartung steigt überraschend stark

Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobene Konjunkturindikator ist trotz der Währungskrisen in wichtigen Schwellenländern und enttäuschender Daten aus der deutschen Industrie überraschend stark gestiegen. Der Indexwert für die Konjunkturerwartungen habe im September um 3,1 Punkte auf minus 10,6 Punkte zugelegt, teilte das ZEW am Dienstag mit. Auch die Einschätzung der konjunkturellen Lage hellte sich spürbar auf.

11.09.2018 11:27

Analysten waren bei den Konjunkturerwartungen von einer Verbesserung ausgegangen. Sie hatten aber nur einen leichten Anstieg des Indexwertes auf minus 13,0 Punkte erwartet.

Die "erheblichen Befürchtungen" der befragten Finanzexperten hinsichtlich der Konjunkturentwicklung hätten sich wieder etwas beruhigt, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Daten. Seiner Einschätzung nach ist dies auch auf das neue Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko zurückzuführen. Im Juli hatte die Sorge vor einem Handelskrieg führender Industriestaaten den ZEW-Konjunkturindikator noch auf den niedrigsten Wert seit August 2012 gedrückt./jkr/bgf/fba

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Frankreich hebt

Frankreich hebt Defizitprognosen an

Infolge schlechterer Wirtschaftsaussichten rechnet Frankreich für das kommende Jahr mit einem höheren Staatsdefizit als bislang geplant. Die Regierung erwartet für 2019 nun ein Defizit von 2,8 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Dienstag unter Berufung auf das Wirtschafts- und Finanzministerium berichtete. In einem im April an die EU-Kommission gemeldeten Finanzplan hatte Paris noch auf ein Minus von 2,4 Prozent gesetzt.

11.09.2018 20:22

Die EU-Spielregeln erlauben maximal ein Defizit von drei Prozent der Wirtschaftsleistung; diese Vorgabe würde Frankreich den Plänen zufolge weiterhin erfüllen. Das Land hatte 2017 ein Defizit von 2,6 Prozent und war damit erstmals seit 2007 unter der Drei-Prozent-Schwelle geblieben. Die EU-Finanzminister hatten deshalb im Juni das Verfahren gegen Frankreich wegen zu hoher Haushaltsdefizite offiziell beendet.

Das Thema ist für den französischen Staatschef Emmanuel Macron wichtig: Er hat die Sanierung der französischen Finanzen zu einem zentralen Punkt seines Programms gemacht, auch um Vertrauen in Berlin zurückzugewinnen.

Für dieses Jahr rechnet Paris nun wie schon vor einigen Wochen bekanntgeworden mit einem Staatsdefizit von 2,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, 0,3 Prozentpunkte mehr als noch im Frühjahr erwartet. Frankreichs Statistiker sagen für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, im Frühjahr hatte die Regierung noch auf 2,0 Prozent gesetzt./sku/DP/men

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Industrieproduktion fällt

Industrieproduktion fällt stärker als erwartet

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Juli überraschend deutlich gesunken. Die Gesamtproduktion sei um 0,8 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit.

12.09.2018 11:01

Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Juni war die Produktion bereits um revidierte 0,8 Prozent (zunächst geschätzt: -0,7 Prozent) gesunken. Besonders deutlich fiel die Produktion von Konsumgütern. Anstiege gab es dagegen im Bereich Energie sowie bei den Investitionsgütern. Insgesamt fiel die Industrieproduktion im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Malta (-6,3 Prozent) und Deutschland sowie Italien (jeweils -1,8 Prozent) die stärksten Rückschläge der Industrieproduktion im Monatsvergleich. Einen deutlichen Zuwachs gab es dagegen in Irland (+2,8 Prozent), nachdem hier im Vormonat ein starker Einbruch vorgelegen hatte

(AWP)

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