Schuldenkrise Europa

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Lagarde: EZB-Geldpolitik

Lagarde: EZB-Geldpolitik während Strategiedebatte nicht auf Autopilot

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat Änderungen der Geldpolitik während der zuletzt beschlossenen Strategiedebatte der Notenbank nicht ausgeschlossen. Man solle nicht annehmen, dass die Geldpolitik in der Zeit der Debatte "auf Autopilot" laufen werde, sagte Lagarde am Freitag dem Fernsehsender Bloomberg TV. Die Währungshüterin äusserte sich am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.

24.01.2020 08:11

Am Vortag hatte die EZB mitgeteilt, dass die vom EZB-Rat beschlossene Überprüfung der geldpolitischen Strategie bis zum Ende des Jahres abschlossen sein soll. Lagarde hatte eine umfassende Überprüfung angekündigt, bei der auch Experten und Wissenschaftler beteiligt werden sollen. In dem Fernsehinterview sagte die Notenbankchefin, dass der Rat in der Zeit der Überprüfung die Konjunkturdaten weiter beobachten und falls notwendig auch geldpolitische Entscheidungen treffen werde.

An alle, die meinen, dass die Geldpolitik der EZB in den kommenden zwölf Monaten unverändert weiter laufen werde, richtete Lagarde folgende Aussage: "Ich sage aufpassen, Dinge können sich ändern."/jkr/jha/

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Frankreich: Gesetz zur

Frankreich: Gesetz zur Rentenreform im Kabinett - neuer Massenprotest in Paris

Nach einer kurzen Atempause stehen Frankreich neue Streiks gegen die Rentenreform bevor - und damit auch wieder erhebliche Störungen im Bahnverkehr. Frankreichs Regierung will den Gesetzesentwurf zur Reform an diesem Freitag auf den Weg bringen. Aus diesem Anlass haben Gewerkschaften zu einem neuen Massenprotest aufgerufen. Im Zentrum von Paris soll am Vormittag eine Grossdemo starten. Offen ist, wie viele Menschen die Gewerkschaften nach den wochenlangen Dauerstreiks noch mobilisieren können.

24.01.2020 06:35

Erst zu Wochenbeginn hatte sich der Bahnverkehr im ganzen Land und in Paris wieder normalisiert. Metros fuhren den ganzen Tag über in fast normaler Taktung. Nach und nach öffneten wochenlang geschlossene grosse Umsteigebahnhöfe wieder ihre Türen. Nun haben die Staatsbahn SNCF und die Pariser Verkehrsbetriebe RATP wieder erhebliche Störungen angekündigt. Im Fernverkehr sollen zumindest die TGV-Schnellzüge normal fahren. Probleme gibt es vor allem im Nahverkehr.

Premier Édouard Philippe betonte in dieser Woche nochmals, an den Reformplänen festhalten zu wollen. Jeder habe ein Interesse an einem gerechteren und solideren System, sagte Philippe am Donnerstag in einem Interview der Tageszeitung "La Croix". Er sei angesichts des Projektes optimistisch, da viel daran gearbeitet worden sei. "Und ich vertraue darauf, dass die parlamentarische Debatte den Text des Gesetzes weiter perfektioniert", sagte Philippe. Er kündigte an, dass eine Konferenz mit den Sozialpartnern, bei der es vor allem um die dauerhafte Finanzierung des Rentensystems gehen soll, in der kommenden Woche beginnen werde.

Gegen die Rentenreform streiken Menschen seit Anfang Dezember. Die Reform ist ein grosses Wahlversprechen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ziel ist es, das zersplitterte System aus mehr als 40 Rentenkassen zu vereinheitlichen. Viele Spezialkassen bringen zahlreiche Sonderrechte mit sich - diese sollen nun grösstenteils abgeschafft werden. Allerdings gibt es lange Übergangsfristen - speziell für Eisenbahner.

Besonders verbissen wurde über eine Regelung gestritten, nach der Franzosen und Französinnen erst mit 64 Jahre volle Rentenbezüge erhalten sollen. Das gesetzliche Renteneintrittsalter von 62 sollte dabei beibehalten werden. Nach wochenlangem Ringen zog die Regierung diese Regelung schliesslich zurück. Seitdem bröckelt die Streikfront. Vor allem linke Gewerkschaften wie die CGT fordern von der Regierung eine komplette Rücknahme der Reform.

Der Protest gegen die Rentenreform hatte sich jüngst zunehmend radikalisiert. Das Hauptquartier der gemässigten Gewerkschaft CFDT wurde von anderen Gewerkschaften überfallen. Erneut wurde auch das Stromnetz Ziel der Attacken - Anfang der Woche wurde eine Umspannstation beschädigt, in zahlreichen Gemeinden bei Paris fiel der Strom aus. Bei "Gelbwesten"-Protesten am Wochenende kam es wieder zu Spannungen. Am Donnerstagabend zogen Medienberichten zufolge Tausende Demonstranten mit Fackeln durch Paris.

Auch wirtschaftlich sind die Streiks zum grossen Problem geworden. Grosse Häfen wie Marseille werden seit Wochen blockiert, Fährverbindungen fallen aus. Besonders für die Mittelmeerinsel Korsika wird das zunehmend zum Problem. Dort werden Berichten zufolge Waren in den Regalen langsam knapp. Die französische Bahn beklagte zuletzt Einbussen von knapp einer Milliarde Euro wegen der Streiks.

Beim letzten Massenprotest in der vergangenen Woche waren nach Schätzungen des Innenministeriums in ganz Frankreich rund 187 000 Menschen auf die Strasse gegangen, davon 23 000 in der Hauptstadt./nau/DP/zb

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Experten erwarten etwas

Experten erwarten etwas stärkeres Wachstum für 2020

Von der Europäischen Zentralbank (EZB) befragte Fachleute rechnen in diesem Jahr mit einem etwas stärkeren Wirtschaftswachstum in der Eurozone.

24.01.2020 11:39

Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der EZB hervorgeht, gehen die befragten Experten in diesem Jahr von einem Wachstum von 1,1 Prozent aus. Zuvor war nur eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent erwartet worden. Dagegen wurde die Erwartung für 2021 leicht nach unten geschraubt. Im Jahr 2021 rechnen die Experten nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,2 Prozent, nachdem zuvor eine Zunahme um 1,3 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Für 2022 wird ein Wachstum von 1,4 Prozent erwartet.

Die Inflationserwartungen der befragten Experten blieb dagegen unverändert. Demnach wird in diesem Jahr weiter eine Teuerung von 1,2 Prozent erwartet, bevor die Inflationsrate dann im Jahr 2021 auf 1,4 Prozent anziehen dürfte. Für 2022 erwarten die Experten eine Rate von 1,5 Prozent.

Die Umfrageergebnisse dürften die EZB in ihrer extrem lockeren Haltung bestätigen. Zuletzt hatte die Notenbank Mitte September ihre Geldpolitik weiter gelockert. Die Umfrage "Survey of Professional Forecasters" wird von der EZB einmal im Quartal durchgeführt. Befragt werden Fachleute aus der Europäischen Union.

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Bauboom in Deutschland sorgt

Bauboom in Deutschland sorgt für volle Auftragsbücher - Rekordzahlen im November

Die Baubranche in Deutschland hat weiterhin prall gefüllte Auftragsbücher. Im November 2019 lagen die Bestellungen mit rund 7,1 Milliarden Euro nominal um 10,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das war nach Angaben der Wiesbadener Statistiker der höchste jemals gemessene Wert an neuen Aufträgen in einem November.

24.01.2020 09:40

Real betrug das Plus zum Vorjahresmonat 9,1 Prozent. In den elf Monaten bis einschliesslich November lagen die Auftragseingänge preisbereinigt um 4,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Grosse Nachfrage nach Immobilien und staatliche Investitionen etwa im Strassenbau sorgen seit längerem für gute Geschäfte der Baubranche. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) ebenso wie von Strassen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau). Die Statistik berücksichtigt Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten./ben/DP/jha

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Deutsche Exporte nach

Deutsche Exporte nach Grossbritannien deutlich gesunken

Im Zuge des Brexits sind die deutschen Exporte nach Grossbritannien deutlich gesunken. Von Januar bis November 2019 führten deutsche Unternehmen Waren im Wert von 73,6 Milliarden Euro nach Grossbritannien aus - das waren drei Milliarden Euro oder vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie aus Zahlen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervorgeht.

27.01.2020 06:38

"Der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs ist für die deutschen Unternehmen ein historischer Einschnitt", sagte der DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Deutschen Presse-Agentur. Am 31. Januar um 24.00 Uhr (MEZ) soll Grossbritannien die Europäische Union verlassen. "Die Übergangsphase bis Ende des Jahres mindert den Druck für die deutschen Unternehmen zwar etwas, die wirtschaftlichen Verwerfungen sind jedoch bereits heute sichtbar."

So sei Grossbritannien innerhalb der vergangenen drei Jahre von Platz fünf auf Platz sieben der wichtigsten Handelspartner Deutschlands gerutscht. Besonders bei den Exporten sei in diesem Zeitraum ein deutlicher Rückgang von minus 6 Prozent zu verzeichnen, während die Ausfuhren in die anderen Länder Europas um fast 7 Prozent gestiegen seien.

Laut einer Umfrage erwarte mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen in Grossbritannien für 2020 eine schlechtere wirtschaftliche Entwicklung im Land. Aufgrund der unklaren zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen hielten sich die Unternehmen bei ihren Investitions- und Beschäftigungsabsichten deutlich zurück. Jedes fünfte deutsche Unternehmen im Vereinigten Königreich sehe sich gezwungen, sogar Stellen abzubauen.

Schweitzer sagte, umso wichtiger sei es jetzt, die Übergangsphase für intensive Verhandlungen zu den künftigen wirtschaftlichen Beziehungen zu nutzen. "Andernfalls drohen negative Folgen für Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals." Gerade für die deutschen Firmen sei es wichtig, die über Jahrzehnte gewachsenen engen wirtschaftlichen Verflechtungen aufrecht zu erhalten. "Damit das gelingt, ist bis Ende des Jahres eine grundsätzliche Einigung notwendig - um Zölle zu vermeiden sowie Lieferketten, Datenverkehr, reibungslosen Warenverkehr und Dienstleistungen weiter zu ermöglichen."/hoe/DP/zb

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Konsumklima in Deutschland

Konsumklima in Deutschland zieht nach Herbstflaute wieder an

Bei den Verbrauchern in Deutschland ist nach einer Flaute im vergangenen Herbst wieder ein Stück weit der Optimismus zurückgekehrt: Das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK prognostiziert für das Jahr 2020 einen realen Zuwachs der privaten Konsumausgaben von einem Prozent. Die Erwartungen zum Einkommen der Menschen und die Neigung zu Anschaffungen hätten sich verbessert, teilte die GfK am Mittwoch in Nürnberg in ihrer Konsumklimastudie für Februar mit. Der Indexwert für die Konsumlaune erhöhte sich für Februar auf 9,9 Punkte, nach 9,7 Punkten im Januar. Analysten hatten für Februar nur 9,6 Punkte erwartet.

29.01.2020 08:25

Die Konsumneigung erreiche im Februar ein Zwölf-Monats-Hoch. "Eine erste Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China sorgt auch in Deutschland für Erleichterung", sagte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. "Der positive Start des Konsumklimas in das Jahr 2020 bestärkt uns in der Einschätzung, dass der private Konsum auch in diesem Jahr eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur sein wird", betonte er. Im Vormonat hatte vor allem die Angst vor Strafzinsen noch schwer auf dem Konsumklima gelastet.

Für den weiteren Verlauf des Jahres werde mitentscheidend sein, wie die Sozialpartner bei den anstehenden Tarifverhandlungen auftreten. "Den Gewerkschaften geht es wohl vor allem um Beschäftigungssicherung", sagte Bürkl. In der Autobranche werde im Fokus stehen, den Wandel zur Elektromobilität möglichst ohne radikale Schnitte zu vollziehen. "Es ist relativ unstrittig, dass Arbeitsplätze abgebaut werden", sagte Bürkl. Wichtig für das Konsumklima werde das Tempo sein.

Auch das inzwischen in Deutschland angekommene Coronavirus könne Folgen für den Konsumklima haben - etwa wenn es zu Rückgängen im Tourismus oder zur Unterbrechung von Lieferketten komme, sagte Bürkl.

Die GfK geht von einem Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent im laufenden Jahr in Deutschland aus. 2019 wuchs die Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik den Angaben zufolge um 0,6 Prozent./dm/DP/jkr

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Deutschland: Einfuhrpreise

Deutschland: Einfuhrpreise fallen weniger stark

Die Preise von nach Deutschland eingeführten Gütern sind im Dezember erneut weniger stark gefallen. Im Jahresvergleich seien die Importpreise um 0,7 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Damit hat sich der Rückgang der Einfuhrpreise bereits den zweiten Monat in Folge abgeschwächt. Der Dezember-Rückgang war der schwächste seit vergangenen Mai.

29.01.2020 08:25

Im November waren die Importpreise noch um 2,1 Prozent im Jahresvergleich und im Oktober um 3,5 Prozent gefallen. Analysten hatten für Dezember einen Rückgang um 0,7 Prozent erwartet.

Der Rückgang der Importpreise im Dezember war im Jahresvergleich vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie beeinflusst. Energie war nach wie vor deutlich günstiger als vor einem Jahr. Den grössten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdgas mit einem Minus von 29,3 Prozent. Dagegen lagen die Preise für Erdöl 17,6 Prozent und für Mineralölerzeugnisse 8,2 Prozent über dem Preisniveau vom Dezember 2018.

Im Dezember kosteten Vorleistungs- und Investitionsgüter weniger als vor einem Jahr. Konsumgüter waren hingegen teurer. Im Monatsvergleich stiegen die gesamten Einfuhrpreise im Dezember insgesamt um 0,2 Prozent./jkr/fba

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Deutscher Detailhandelsumsatz

Deutscher Detailhandelsumsatz sinkt im Dezember stark

Das Weihnachtsgeschäft ist für den deutschen Einzelhandel offenbar nicht besonders gut gelaufen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Umsätze der Branche im Dezember real (preisbereinigt) 3,3 Prozent tiefer als im Vormonat. Das ist der stärkste Rückgang seit Mitte 2007. Analysten hatten einen wesentlich schwächeren Rückgang um 0,5 Prozent erwartet.

31.01.2020 08:24

Der starke Rückgang folgt auf einen Anstieg im November, der mit 1,6 Prozent allerdings schwächer ausfällt als bisher bekannt. Zumal der Zuwachs im November den schwachen Dezember nicht ausgleichen kann. Im Oktober waren die Einzelhandelsumsätze rückläufig gewesen. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Erlöse im Dezember um 0,8 Prozent und damit deutlich schwächer als erwartet.

Die Statistiker weisen jedoch darauf hin, dass die Umsatzdaten insbesondere für den Monat Dezember in der Vergangenheit teils deutlich revidiert werden mussten. Ausschlaggebend seien korrigierte Unternehmensmeldungen gewesen. Das lässt darauf hoffen, dass die Entwicklung vielleicht doch nicht ganz so trübe ausgefallen ist, wie es die jetzigen Daten nahelegen.

Im Gesamtjahr 2019 konnte der Einzelhandel seine Umsätze real um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Nominal, also inklusive Preisänderungen, lag der Zuwachs noch etwas höher./bgf/mis

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Frankreichs Wirtschaft

Frankreichs Wirtschaft schrumpft erstmals seit drei Jahren

Die französische Wirtschaft ist zum Jahresende 2019 überraschend geschrumpft. Wie das Statistikamt Insee am Freitag auf Basis erster Daten mitteilte, lag die Wirtschaftsleistung (BIP) im vierten Quartal 0,1 Prozent niedriger als im Vorquartal. Es ist die erste Schrumpfung seit gut drei Jahren. Analysten hatten dagegen mit einem Wachstum von im Schnitt 0,2 Prozent gerechnet.

31.01.2020 07:53

Für Belastung sorgten die Warenausfuhren und die Lagerbestände der Unternehmen. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und die Investitionen der Unternehmen wuchsen zwar, allerdings langsamer als im Vorquartal. Möglicherweise haben die Massenproteste gegen die Rentenreform der Regierung belastet./bgf/jha/

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Reallöhne in Deutschland auch

Reallöhne in Deutschland auch 2019 gestiegen

Arbeitnehmer in Deutschland haben auch 2019 unter dem Strich mehr Geld in der Tasche gehabt als ein Jahr zuvor. Die um die allgemeine Preissteigerung bereinigten Verdienste, die sogenannten Reallöhne, stiegen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Schnitt um 1,2 Prozent.

12.02.2020 08:52

Der Grossteil der nominalen Lohnsteigerungen von 2,6 Prozent wurde nach Angaben der Wiesbadener Statistiker vom Mittwoch allerdings von der Inflation aufgefressen: Die Verbraucherpreise erhöhten sich im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent. Dass die Beschäftigten dennoch mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum als wichtige Stütze der heimischen Konjunktur ankurbeln.

Damit setzte sich 2019 der seit Jahren andauernde Trend fort, dass die Bruttoverdienste der Arbeitnehmer stärker steigen als die Verbraucherpreise. Seit 2014 gab es bei den Reallöhnen auf Jahressicht ein Plus, am stärksten 2015 mit 2,1 Prozent. 2018 waren die Reallöhne um 1,3 Prozent gestiegen. Seit 2010 erhöhten sich die Arbeitnehmerverdienste in Deutschland nach Berechnungen der Statistiker gemessen am Reallohnindex im Durchschnitt um 1,2 Prozent pro Jahr./ben/DP/jha

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Stärkster Dämpfer bei

Stärkster Dämpfer bei Industrieproduktion in Eurozone seit fast vier Jahren

Die Industrieunternehmen der Eurozone haben ihre Produktion Ende des vergangenen Jahres so stark wie seit fast vier Jahren nicht mehr zurückgefahren. Im Dezember sei die Fertigung im Monatsvergleich um 2,1 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Analysten hatten mit einem kräftigen Dämpfer gerechnet, waren aber im Schnitt nur von einem Rückgang um 2,0 Prozent ausgegangen. Der Dezember-Rückgang war der stärkste im Monatsvergleich seit dem Februar 2016.

12.02.2020 11:02

Ausserdem revidierte Eurostat die Daten für November nach unten. Im Monatsvergleich hatte die Fertigung demnach stagniert. Zuvor war noch ein Anstieg um 0,2 Prozent gemeldet worden. Im Jahresvergleich sank die Produktion im Dezember um 4,1 Prozent.

Besonders stark zeigte sich der Dezember-Rückschlag bei den Investitionsgütern. Hier meldete Eurostat im Monatsvergleich einen Rückgang von 4,0 Prozent. Bei den Verbrauchsgütern sank die Produktion unterdurchschnittlich.

Der starke Produktionsrückgang in der Eurozone hatte sich bereits angedeutet. Zuvor waren Produktionsdaten aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien jeweils enttäuschend ausgefallen./jkr/bgf/jha/

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Brexit reisst laut EU

Brexit reisst laut EU-Kommission 75-Milliarden-Lücke in EU-Kasse

Der Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union verursacht in den kommenden Jahren eine Milliardenlücke in der EU-Kasse. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte in der Debatte des Europaparlaments über den Finanzrahmen 2021 bis 2027 am Mittwoch in Strassburg: "Es sind etwa 75 Milliarden Euro weniger für die gesamte Periode." Von der Leyen fügte hinzu, sie werde kein Budget akzeptieren, das nicht 25 Prozent aller Mittel für den Klimaschutz aufwende. Sonst sei die Klimawende nicht zu schaffen.

12.02.2020 10:56

Der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Manfred Weber (CSU), rief in der Debatte dazu auf, die Nettozahlerdiskussion zu beenden. Geld für den Grenzschutz oder einen Marshallplan für Afrika fliesse nicht in die Mitgliedstaaten zurück, sei aber wichtig für Deutschland, Österreich, die Niederlande und andere Mitgliedstaaten.

"Die Zeit drängt, die Uhr tickt", sagte Iratxe García Pérez von der sozialdemokratischen S&D-Fraktion zu den laufenden Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU. Man werde deshalb aber nicht nachgeben, denn es gehe um Europas Zukunft. Kommissionspräsidentin von der Leyen hatte zuvor gedrängt: "Wenn der Haushalt nicht bald beschlossen wird, dann werden wir im nächsten Jahr nicht in der Lage sein, die neuen Aufgaben auch tatsächlich zu finanzieren."/ff/DP/fba

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Die Reichsbank von Schweden

Die Reichsbank von Schweden hält den Leitzins bei Null Prozent

Die schwedische Notenbank hat den Leitzins wie erwartet nicht verändert und erneut einen stabilen Zins für die kommenden Jahre signalisiert.

12.02.2020 10:08

Der Leitzins verharre auf 0,0 Prozent, teilte die Reichsbank am Mittwoch in Stockholm mit. Alle 21 von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Ökonomen waren von dieser Zinsentscheidung ausgegangen.

Ende 2019 hatte die schwedische Notenbank als erste grosse Zentralbank ihre Negativzinspolitik beendet und den Leitzins mit einer Erhöhung um 0,25 Punkte auf die Nullmarke gesetzt. Nach der aktuellen Zinsentscheidung bekräftigten die Währungshüter frühere Aussagen, dass der Leitzins in den kommenden Jahren auf der Nulllinie verharren werde.

Sowohl die Weltwirtschaft als auch die schwedische Wirtschaft hätten sich im Rahmen der jüngsten Prognosen der Reichsbank entwickelt, hiess es weiter in der Mitteilung. Anders als im Dezember, als zwei der sechs Ratsmitglieder gegen eine Zinserhöhung auf null gestimmt hatten, habe es bei der aktuellen Zinsentscheidung keine abweichende Meinung gegeben, teilte die Notenbank weiter mit.

Am Devisenmarkt reagierte die schwedische Krone kaum auf die Zinsentscheidung und legte nur leicht im Handel mit dem US-Dollar zu.

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Deutschland droht mit

Deutschland droht mit Coronavirus in Rezession abzurutschen

Das Coronavirus dürfte die stockende deutsche Industriekonjunktur nach Einschätzung der Deutschen Bank weiter bremsen, sodass die Volkswirtschaft in die Rezession abzurutschen droht.

13.02.2020 06:22

Im vierten Quartal werde das Bruttoinlandsprodukt leicht zurückgegangen sein, so die Bank. Dass es zum Start des neuen Jahres zu einer Erholung kommt, hält sie für zweifelhaft. Gibt es tatsächlich zwei aufeinander folgende Quartale der Kontraktion würde Deutschland in einer technischen Rezession stecken. Das wäre ein weiterer Schlag für den Euroraum und dürfte den Druck auf die Politik erhöhen, die öffentlichen Ausgaben zu erhöhen.

In China hat der Ausbruch des Coronavirus zur Schließung einer Vielzahl von Fabriken geführt, was auch in anderen Teilen der Welt die Lieferketten unter Druck bringt. Für Deutschland kommt die neue Belastung zu denkbar ungünstiger Zeit, befindet sich die Autoindustrie doch in der Phase des Umbruchs und auch die Spannungen im Welthandel haben in der Konjunktur Kerben hinterlassen.

Die BIP-Zahlen für das vierte Quartal werden am Freitag bekannt gegeben. Während im Median ein Wachstum von 0,1 Prozent prognostiziert wird, prognostizieren fast 30 Prozent der Befragten eine Kontraktion.

Technische Rezession wahrscheinlich

"Das Coronavirus stellt ein Risiko für die weltweite Erholung dar, da es die Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der chinesischen Wirtschaft dämpft", erklärte Deutsche-Bank-Ökonom Stefan Schneider in einer Analyse. "Eine technische Rezession im Winterhalbjahr erscheint daher zunehmend wahrscheinlich."

Schneider schätzt, dass das Virus in den drei Monaten bis Ende März Deutschlands BIP um etwa 0,2 Prozentpunkte drücken wird. Laut aktuellem Konsens soll die Wirtschaft im ersten Quartal um 0,2 Prozent expandieren. Durch die Corona-Folgen würde eine Kontraktion nach Schneiders Berechnungen sehr nahe rücken.

Es gibt zunehmend Anzeichen dafür, dass der Ausbruch der Krankheit zumindest kurzfristig schwere wirtschaftliche Schäden verursachen könnte. Die OPEC hat die Prognosen für die weltweite Ölnachfrage gesenkt, und Chefökonom Philip Lane von der Europäischen Zentralbank sagte am Dienstag, dass "ein ziemlich ernster kurzfristiger Schlag" für die Wirtschaft möglich sei.

(Bloomberg)

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«Ich gehöre zu jenen, die

«Ich gehöre zu jenen, die Deutschland in der Rezession sehen»

Anlagestratege Joachim Klement sagt im cash-Interview, wie sich der Coronavirus auf die Wirtschaft auswirkt, was Aktienanleger erwartet und warum zwischen Europa und Grossbritannien neue Unsicherheiten entstehen.

https://www.cash.ch/news/politik/joachim-klement-ich-gehoere-zu-jenen-die-deutschland-der-rezession-sehen-1481695

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Umfrage: Leise Hoffnung auf

Umfrage: Leise Hoffnung auf Besserung in der Industrie in Deutschland

Nach einem Jahr mit Konjunkturabkühlung und globalen Handelskonflikten keimt in der deutschen Wirtschaft leise Hoffnung auf Erholung. Die Unternehmen erwarten wieder etwas bessere Geschäfte, wie aus der am Mittwoch vorgelegten Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertag hervorgeht. Von einer Aufschwungseuphorie seien sie aber weit entfernt, betonte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in Berlin.

19.02.2020 08:05

Leichte Entspannung deutet sich unter anderem in der zuletzt arg gebeutelten Industrie an: Erstmals seit 2018 stiegen die Exporterwartungen wieder etwas, die Unternehmen wollen auch ihre Investitionen wieder leicht hochfahren - allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Neben der Konjunkturschwäche sehen die Firmen der Umfrage zufolge zunehmend Herausforderungen durch den anstehenden Strukturwandel, etwa durch E-Mobilität, Digitalisierung, Energiewende und den Fachkräftemangel./tam/DP/jha

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Rekordzahl an Gewinnwarnungen

Rekordzahl an Gewinnwarnungen – Autobranche besonders betroffen

In Deutschland ist einer Studie zufolge die Zahl der Prognosesenkungen durch Unternehmen im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen.

18.02.2020 21:00

Die 306 im streng regulierten Prime Standard der Deutschen Börse gelisteten Unternehmen veröffentlichten 171 Gewinn- und Umsatzwarnungen, ein Viertel mehr als im Vorjahr, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung EY hervorgeht.

Automobilbranche besonders anfällig

Am stärksten betroffen war die Automobilbranche: Zehn der zwölf börsennotierten Autokonzerne bzw. -zulieferer mussten ihre Prognosen senken. Zudem erwiesen sich Branchen mit engen Verbindungen zur Automobilbranche im vergangenen Jahr als besonders anfällig – so habe gut jedes zweite Chemieunternehmen seine Erwartungen nach unten korrigieren müssen.

Obwohl die Märkte angesichts der konjunkturellen Eintrübung eigentlich auf schlechte Zahlen vorbereitet waren, wirkten sich die Gewinnwarnungen erheblich auf die Kurse aus: Im Durchschnitt sanken die Kurse am Tag der Warnung um sieben Prozent, die Gewinnziele wurden dabei um durchschnittlich 37 Prozent nach unten korrigiert.

Neue Welle an Gewinnwarnungen wegen Coronavirus befürchtet

2020 drohe wegen der Ausbreitung des Coronavirus eine neue Welle an Gewinnwarnungen. "China dürfte als Wachstumslokomotive im ersten Quartal ausfallen – das werden wir auch in Europa zu spüren bekommen", sagte EY-Partner Marc Förstemann. Viele Fabriken sind seit Wochen geschlossen, weltweite Lieferketten unterbrochen. "Wenn mit China ein wichtiger Produktionsstandort ausfällt, sind die Folgen rasch auch in Europa und Amerika zu spüren – die Teileversorgung stockt, erste Werke auch außerhalb Chinas drosseln die Produktion."

(Reuters)

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