Schuldenkrise Europa

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Deutscher Aussenhandel

Deutscher Aussenhandel rechnet mit Exportrückgang von mehr als zwölf Prozent

Der deutsche Aussenhandel wird aus Sicht des Branchenverbands BGA in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise um mindestens zwölf Prozent schrumpfen. "Das bedeutet ein Volumen von rund 160 Milliarden Euro beim Export, das wir in diesem Jahr schmerzlich vermissen", sagte der Präsident des Bundesverbands Grosshandel, Aussenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, am Dienstag in Berlin. Im Jahr 2019 hatte Deutschland noch Waren im Wert von mehr als 1,3 Billionen Euro exportiert.

29.12.2020 12:35

Doch schon für das kommende Jahr rechnet Börner wieder mit einem deutlichen Plus. "Das Vorkrisenniveau werden wir spätestens im Sommer 2022 wieder erreichen", sagte er. Wie schnell sich der Aussenhandel erholt, hänge auch davon ab, wie sich die Prozesse nach dem Brexit einspielen werden. "Auch mit einem "weichen" Brexit wird eine Vielzahl von Veränderungen auf unsere Unternehmen zukommen", sagte Börner.

So würden für Waren aus der EU nach Grossbritannien bereits in den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres Zollkontrollen stufenweise eingeführt. "Einfuhranmeldungen und Vorabanmeldungen werden dann verpflichtend. Die EU führt bereits in drei Tagen volle Zollkontrollen ein."

Die EU und Grossbritannien hatten sich erst Weihnachten auf ein Handelsabkommen geeinigt. Die Frist dazu wäre mit dem Ende dieses Jahres ausgelaufen. Unter anderem die lange Unsicherheit in dieser Frage habe dazu geführt, dass die deutschen Ausfuhren ins Vereinigte Königreich in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um rund 18,5 Prozent zurückgingen. Rund 6 Prozent der deutschen Ausfuhren gingen im Jahr 2019 laut Statistischem Bundesamt nach Grossbritannien./maa/DP/jha

(AWP)

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Touristenzahlen in Italien

Touristenzahlen in Italien wegen Corona eingebrochen

In Italien sind wegen der Corona-Pandemie die Touristenzahlen eingebrochen. Insgesamt waren von Januar bis September 2020 knapp 69 Prozent weniger ausländische Touristen nach Italien gereist als im Vorjahreszeitraum.

29.12.2020 12:31

Das Statistikamt Istat sprach am Dienstag von einem "tiefgreifenden Schock" durch Corona. Im Sommer reisten auch die Italiener weniger im eigenen Land.

Unter den ausländischen Gästen waren im Sommer 2020 die Deutschen mit rund 47 Prozent klar in der Mehrheit. Allerdings machten in den Hauptreisemonaten Juli bis September rund 34 Prozent weniger Deutsche Urlaub in Italien als noch im selben Zeitraum des Vorjahres. Amerikaner blieben fast ganz aus (minus 95 Prozent).

Besonders stark gingen die Touristenzahlen in den grossen Städten und Kommunen am Mittelmeer zurück. Der Negativ-Spitzenwert lag im April, zur Zeit des Lockdowns in Italien, mit einem Rückgang von etwa 96 Prozent im Vergleich zu April 2019.

Einbruch in den Städten

Am wenigsten erwischte es die Orte in den Bergen. Diese büssten zwar zur Lockdown-Phase im April mit fast 95 Prozent ebenfalls stark an Kunden ein, hatten im August jedoch nur knapp 9 Prozent weniger Gäste. In den Grossstädten lag der Wert in dem Sommermonat dagegen bei einem Minus von 71 Prozent.

Italien wurde hart von der Corona-Krise getroffen. Im Frühjahr war Reisen unter Lockdown-Bedingungen kaum möglich, was auch die Istat-Zahlen unterstreichen. Eine leichte Erholung kam in den Sommermonaten, als Italien die Corona-Regeln wieder lockerte. Gleichzeitig galt diese Entscheidung auch als ein Grund für wieder steigende Corona-Infektionszahlen.

Insgesamt verzeichnete das Land mit rund 60 Millionen Einwohnern bislang mehr als 72 000 Tote mit Sars-CoV-2 und rund 2,1 Millionen Corona-Infektionen.

(AWP)

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Bundesbank-Präsident: Staaten

Bundesbank-Präsident: Staaten können nicht auf Dauer auf Nullzins bauen

Trotz der ultralaxen Geldpolitik im Euro-Raum können die Staaten laut dem Präsidenten der deutschen Bundesbank Jens Weidmann nicht auf Dauer mit Niedrigzinsen rechnen.

31.12.2020 07:00

"Die Politik hat ja in dieser Krise im Grossen und Ganzen richtig gehandelt. Sie sollte sich nur nicht darauf verlassen, dass die Notenbanken die Zinsen für immer niedrig halten werden", sagte er der "Rheinischen Post" vom Donnerstag laut Vorabbericht. Wenn der Preisausblick es erfordere, müsse auch die Zinswende kommen, betonte Weidmann.

Auf die Frage nach einer zeitlichen Prognose für die Zinswende sagte er: "Laut unseren jüngsten Prognosen dürfte der Preisauftrieb im Euroraum in den nächsten Jahren eher verhalten bleiben. Bis zu einer Zinswende kann es also noch dauern."

Doch wenn Regierungen davon ausgehen sollten, dass die Notenbanken ihnen im Zweifel immer zur Rettung eilten, sähen sie bei den Staatsschulden unter Umständen keine Grenzen mehr. In ihrem eigenen Interesse sollten sie sich auf einen Anstieg der Zinsen vorbereiten und nicht so tun, als ob jede Schuldenlast mühelos finanzierbar sein werde.

Er bekräftigte zugleich, dass er die jüngsten Hilfsmassnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Bewältigung der Corona-Folgen mit Skepsis sieht. "Ich halte eine Unterstützung durch die Geldpolitik für notwendig, habe aber in der Tat Zweifel am Ausmass der beschlossenen neuen Anleihenkäufe." Die Möglichkeiten der Geldpolitik seien gegenwärtig begrenzt. "Wenn beispielsweise Restaurants und Läden geschlossen sind, dann kann trotz niedriger Zinssätze dort niemand Geld ausgeben." Hier sei der Staat gefordert, die Unternehmen und Beschäftigten bei Einnahmeausfällen zu unterstützen.

Die EZB hatte auf ihrer Zinssitzung im Dezember ihr Pandemie-Notprogramm PEPP um 500 Milliarden Euro auf ein Volumen von inzwischen 1,85 Billionen Euro erhöht. Es war bereits die zweite Aufstockung. Zudem wurden die Käufe bis Ende März 2022 verlängert. 

(Reuters)

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Deutsche EU

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft geht zu Ende

Nach sechs Monaten geht die deutsche EU-Ratspräsidentschaft an Silvester um Mitternacht zu Ende. Am 1. Januar übernimmt Portugal ebenfalls für ein halbes Jahr den Vorsitz der 27 EU-Staaten. Die Aufgabe besteht darin, die Ministertreffen zu leiten und politische Schwerpunkte zu setzen.

31.12.2020 06:35

Die Bundesregierung zieht ein positives Fazit ihrer Präsidentschaft, die sie unter das Motto "Gemeinsam. Europa wieder stark machen" gestellt hatte. Zentraler Punkt war aus ihrer Sicht der Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Verabschiedung des 750 Milliarden Euro schweren Hilfspakets im Rahmen des neuen siebenjährigen EU-Haushalts. Auch der Abschluss des Brexit-Handelspakts und die Grundsatzeinigung auf ein Investitionsabkommen mit China fiel in die Zeit der deutschen Ratspräsidentschaft./vsr/DP/nas

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Senat in Italien billigt

Senat in Italien billigt Haushaltsgesetz - Weg frei für Corona-Hilfen

Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Senat in Rom dem italienischen Haushaltsgesetz für 2021 zugestimmt. Damit machten die Politiker auch den Weg frei für eine Reihe von Massnahmen, die dem Ausgleich von Schäden durch die Corona-Pandemie dienen sollen. Der Senat, die kleinere von zwei Parlamentskammern, billigte am Mittwoch mit klarer Mehrheit das Gesetz der Mitte-Links-Regierung von Giuseppe Conte. Am Sonntag hatte schon die Abgeordnetenkammer dafür votiert. Finanzminister Roberto Gualtieri dankte den Parlamentariern, dass sie im Eiltempo einen Haushalt 2021 genehmigt hätten, der nach seinen Worten auf Wachstum ausgerichtet ist.

30.12.2020 17:37

Vorgesehen sind etwa weitere Milliardenhilfen für Unternehmen und Selbstständige, die von der Pandemie stark betroffen sind. Rund 3,7 Milliarden Euro sollen für den Bildungssektor ausgegeben werden. Bislang registrierten die Gesundheitsbehörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land mehr als 2 Millionen Corona-Infektionen und über 73 000 Menschen, die offiziell mit Sars-CoV-2 starben./pky/DP/nas

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Ifo-Institut: Kurzarbeit in

Ifo-Institut: Kurzarbeit in Deutschland sinkt leicht - Starker Anstieg im Handel

Die Kurzarbeit in Deutschland ist nach einer Schätzung des Münchner Ifo-Instituts im Dezember geringfügig gesunken. Demnach waren zum Jahresende 1,95 Millionen Menschen betroffen nach 1,98 Millionen im Vormonat, wie die Forschungseinrichtung am Montag mitteilte. Hinter der kaum veränderten Zahl verbergen sich nach Erkenntnis der Ökonomen jedoch grössere Verschiebungen. "In der Industrie ist die Kurzarbeit über alle Branchen gesunken. Gestiegen ist sie jedoch im Einzelhandel und im Gastgewerbe, die besonders vom aktuellen Lockdown betroffen sind", sagte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link.

04.01.2021 08:20

So erhöhte sich die Zahl der Arbeitnehmer in Kurzarbeit im Einzelhandel von 97 000 im November auf 150 000 im Dezember. Das seien 6,1 Prozent der hier sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nach 3,9 Prozent. Im Gastgewerbe waren sogar 414 000 Beschäftigte in Kurzarbeit nach 374 000 im November. Das entspricht 39,0 Prozent nach 35,3 Prozent im Vormonat.

Bund und Länder hatten die Corona-Beschränkungen Mitte Dezember noch einmal verschärft. Ein Grossteil des Einzelhandels ist seitdem geschlossen.

In der Industrie sank die Zahl der Kurzarbeiter nach Ifo-Berechnung von 680 000 im November auf 583.000. Das sind 8,4 Prozent der Beschäftigten nach 9,8 Prozent. Besonders viele Beschäftigte im Maschinenbau sind noch in Kurzarbeit, aber auch hier ging die Zahl zurück von 185 000 auf 161 000 Beschäftigte. Das sind 15,1 Prozent nach 17,3 Prozent. Die Ergebnisse beruhen auf Meldungen von rund 7000 befragten Unternehmen./brd/DP/stw

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Industriestimmung in der

Industriestimmung in der Eurozone hellt sich wieder auf

Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Dezember wieder aufgehellt und deutet auf stärkeres Wachstum hin.

04.01.2021 10:22

Der vom Marktforschungsinstitut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Punkte auf 55,2 Punkte, wie das Institut am Montag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Nach einem Dämpfer im November konnte der Stimmungsindikator damit den Aufwärtstrend nach dem historischen Einbruch im vergangenen Frühjahr fortsetzen. Allerdings war in einer ersten Schätzung für Dezember noch ein etwas höherer Indexwert von 55,5 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet.

Verantwortlich für die bessere Stimmung in den Industriebetrieben Ende 2020 sind laut Markit "beschleunigte Produktions- und Auftragszuwächse". Mit einem Wert von deutlich über 50 Punkten deutet der Indikator auf ein robustes Wachstum hin. Die erste Corona-Welle im Frühjahr hatte auch die Industrie stark belastet. Im Sommer folgte eine kräftige Erholung, weil die staatlichen Massnahmen zur Virus-Eindämmung zwischenzeitlich deutlich zurückgefahren wurden.

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Umsätze im deutschen

Umsätze im deutschen Einzelhandel legen überraschend weiter zu

Der deutsche Einzelhandel hat sich im November überraschend stark gezeigt. Die Umsätze lagen real (preisbereinigt) 1,9 Prozent höher als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie waren im Schnitt von einem Umsatzrückgang um 2,0 Prozent ausgegangen. Die November-Daten konnten damit an die Zuwächse im Oktober anknüpfen, als die Erlöse um 2,6 Prozent im Monatsvergleich gestiegen waren.

05.01.2021 08:33

Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Umsätze um 5,6 Prozent. Allerdings zeigte sich in dieser Betrachtung eine deutliche Abschwächung der Umsatzentwicklung. Im Oktober waren die Erlöse im Einzelhandel noch um 8,6 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

Im November lag das Umsatzniveau 8,4 Prozent über dem Niveau vom Februar, also dem Monat bevor die Regierungen führender westlicher Industriestaaten mit harten Einschränkungen den Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgenommen hatten.

Trotz der Corona-Krise blickt der deutsche Einzelhandel auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Das Bundesamt schätzte das Umsatzplus im Vergleich zu 2019 auf real 4,1 Prozent./jkr/jha/

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Spaniens Arbeitslosenzahl mit

Spaniens Arbeitslosenzahl mit stärkstem Anstieg seit 2009

Die Corona-Krise hat dem langjährigen Aufwärtstrend am spanischen Arbeitsmarkt ein jähes Ende bereitet. Die Zahl der Erwerbslosen erhöhte sich 2020 erstmals, nachdem sie zuvor sieben Jahre in Folge zurückgegangen war.

05.01.2021 12:25

Wie das Arbeitsministerium am Dienstag weiter mitteilte, stieg die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Spanier im Dezember auf 3,89 Millionen - eine Zunahme um 724 532 gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies entspricht einem Zuwachs um 22 Prozent. Derart stark hat die Arbeitslosigkeit seit den Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 nicht mehr zugelegt.

Im Zuge der Konjunkturerholung hatte sich die Lage an dem auch von hoher Jugendarbeitslosigkeit gekennzeichneten Arbeitsmarkt seit 2013 kontinuierlich verbessert, bevor die Corona-Krise mit den Lockdown-Massnahmen die Wirtschaft auf Talfahrt schickte. Sie schrumpfte 2020 laut Ministerpräsident Pedro Sanchez voraussichtlich um mehr als zehn Prozent.

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Wirtschaftsweisen-Chef hält

Wirtschaftsweisen-Chef hält Aufschwung im Frühjahr für möglich

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hält einen starken Konjunkturaufschwung in Deutschland im Frühjahr für möglich, obwohl er nicht mit einem kompletten Ende des Lockdowns im Februar rechnet. Für eine umfassende Lockerung der Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie seien die Infektionszahlen noch zu hoch, sagte Feld in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem "Handelsblatt"."Vielleicht dürfen wir darauf hoffen, dass die Restriktionen im Februar milder ausfallen als im Januar, mehr aber nicht."

05.01.2021 11:14

Dennoch rechnet der Ökonomen mit einer kräftigen konjunkturellen Belebung. "Wenn wir im Februar oder März wieder zu leichten Lockerungen kommen können, dann ist im zweiten Quartal durchaus ein so starker Aufschwung möglich wie im Sommer 2020", sagte Feld. Im dritten Quartal 2020 war die deutsche Wirtschaftsleistung um 8,5 Prozent gewachsen und konnte sich damit deutlich vom historischen Corona-Einbruch im vergangenen Frühjahr erholen.

Seinen eher optimistischen Blick auf die Wirtschaft 2021 begründet Feld damit, dass viele Menschen ihren Konsum nur aufgeschoben hätten und die Industrie von der Erholung in China und den USA profitiere. "Auch die Rettungshilfen sollte man nicht unterschätzen", betonte er. Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen liefen weiter. Und die Konjunkturhilfen seien bei weitem nicht ausgeschöpft: "Da hat sich der Finanzminister ein dickes Polster geschaffen", sagte Feld./jkr/bgf/jha/

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Eurozone: Wachstum der

Eurozone: Wachstum der Geldmenge gewinnt weiter an Stärke

Die Geldmenge in der Eurozone hat das stärkste Wachstum seit über 12 Jahren erreicht. Im November habe die breit gefasste Geldmenge M3 im Monatsvergleich um 11,0 Prozent zugelegt, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt mit. Das ist die höchste Rate seit dem Februar 2008.

05.01.2021 10:33

Analysten hatten einen Anstieg der Geldmenge erwartet. Sie waren im Schnitt aber nur von einem Zuwachs um 10,6 Prozent ausgegangen. Im Oktober hatte das Wachstum 10,5 Prozent betragen.

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 betrug 14,5 Prozent, nach 13,8 Prozent im Oktober. Fachleute führen das starke Wachstum vor allem auf die Krisenpolitik der EZB zurück. Zur Bekämpfung der Corona-Folgen kauft sie in hohem Ausmass Wertpapiere wie Staatsanleihen. Zudem versorgt sie die Euroraum-Banken mit extrem günstigen Langfristkrediten.

Die Kreditvergabe der Geschäftsbanken an die privaten Haushalte wuchs im November um 3,1 Prozent. Das Wachstum der Kreditvergabe an Unternehmen legte um 6,9 Prozent zu./jkr/bgf/mis

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Zahl der Arbeitslosen in

Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt auf 2,707 Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 8000 auf 2,707 Millionen gestiegen. Im Vergleich zum Dezember 2019 stieg die Zahl um 480 000, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 5,9 Prozent.

05.01.2021 10:03

"Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Dezember gestiegen, aber nicht so stark wie sonst in diesem Monat", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele. "Die Nachfrage der Betriebe stabilisiert sich auf niedrigem Niveau", betonte er.

Die Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie treiben die Kurzarbeit in Deutschland wieder in die Höhe. Von 1. bis 28. Dezember erreichten die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Anzeigen zur Kurzarbeit für 666 000 Personen. Im November waren es 627 600 Anzeigen. "Die Anzeigen für Kurzarbeit haben wieder zugenommen - jedoch nur in begrenztem Umfang", erklärte Scheele.

Im März auf dem Höhepunkt des ersten Corona-Shutdowns waren es noch über zehn Millionen. In der Regel wird Kurzarbeit nicht für alle Anmeldungen auch verwirklicht. Tatsächlich in Kurzarbeit waren im Oktober 1,99 Millionen Menschen - nach fast sechs Millionen im April. Neuere Daten zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit liegen noch nicht vor.

Die Corona-Krise schlägt sich auch auf dem Ausbildungsmarkt nieder. Von Oktober bis Dezember seien 73 000 junge Leute noch auf der Suche nach einer Lehrstelle gewesen. Das sind 12 000 mehr als noch vor einem Jahr. Dem standen 72 000 gemeldete Ausbildungsplätze gegenüber./dm/DP/jha

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Deutsche Betriebe beantragen

Deutsche Betriebe beantragen im Dezember Kurzarbeit für 660 000 Menschen

Die Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie treiben die Kurzarbeit in Deutschland wieder in die Höhe. Vom 1. bis 28. Dezember 2020 erreichten die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Anzeigen zur Kurzarbeit für 666 000 Personen, teilte die Bundesagentur am Dienstag in Nürnberg mit. Im November waren es 627 600 Anzeigen.

05.01.2021 10:03

Im März auf dem Höhepunkt des ersten Corona-Shutdowns waren es noch über zehn Millionen. In der Regel wird Kurzarbeit nicht für alle Anmeldungen auch verwirklicht. Tatsächlich in Kurzarbeit waren im Oktober 1,99 Millionen Menschen - nach fast sechs Millionen im April. Neuere Daten zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit liegen noch nicht vor./dm/DP/jha

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Frankreich: Verbraucherpreise

Frankreich: Verbraucherpreise stagnieren überraschend

In Frankreich sind die Verbraucherpreise Ende des vergangenen Jahres überraschend nicht weiter gestiegen. Nach europäischer Berechnung (HVPI) habe das Preisniveau im Dezember im Jahresvergleich stagniert, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris nach einer ersten Schätzung mit.

06.01.2021 09:03

Analysten hatten eine Inflationsrate von 0,2 Prozent erwartet. Im November waren die Verbraucherpreise noch um 0,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Im Monatsvergleich meldete Insee für Dezember einen Preisanstieg um 0,2 Prozent.

Gedämpft wird das Preisniveau nach wie vor durch niedrige Energiepreise. In diesem Sektor meldete das Statistikamt für Dezember einen Preisrückgang im Jahresvergleich um 7 Prozent. Auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bremsen den allgemeinen Preisanstieg. Die Preise für Dienstleistungen seien jedoch etwas gestiegen, teilte Insee mit./jkr/bgf/mis

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Weihnachtsquartal beschert

Weihnachtsquartal beschert deutschem Online-Handel kräftigen Wachstumsschub

Der Online-Handel in Deutschland hat im wichtigen Weihnachtsgeschäft nicht zuletzt dank der Auswirkungen der Corona-Pandemie noch einmal einen kräftigen Wachstumsschub verzeichnet. Nach einer Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) Deutschland lagen die Online-Umsätze im vierten Quartal um fast 24 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit hat sich die Wachstumsrate im E-Commerce im Vergleich zum Weihnachtsquartal 2019 mehr als verdoppelt.

06.01.2021 06:41

Für das Gesamtjahr 2020 falle das Wachstum des Online-Handels allerdings nicht ganz so hoch aus, betonte der bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. "Das Wachstum ist erhöht, allerdings - gerade durch das schwache erste Quartal 2020 - nicht exponentiell", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Extrem gewachsen seien vor allem die Bereiche Lebensmittel und Drogeriebedarf. Aber auch Möbel, Lampen und Dekoration seien deutlich häufiger im Internet gekauft worden. Auch die Nachfrage nach Medikamenten sei weiterhin gross, obwohl diese auch im stationären Geschäft verfügbar gewesen seien.

Die Online-Umsätze mit Lebensmitteln lagen zwischen Oktober und Dezember laut bevh um mehr als 83 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Drogeriebereich lag das Plus bei 46,7 Prozent und bei Medikamenten betrug der Zuwachs 53,5 Prozent. In diesen Bereichen spielte der Online-Handel bislang allerdings eine vergleichsweise geringe Rolle, so dass das stürmische Wachstum auf niedrigem Niveau stattfand.

Doch auch in Bereichen, in denen sich der Online-Handel schon erhebliche Marktanteile gesichert hat, waren die Wachstumsraten bemerkenswert. So wuchs der Online-Handel mit Bekleidung im Weihnachtsquartal um rund 26 Prozent. Zwölf Monate zuvor hatte das Plus noch bei 6 Prozent gelegen.

Deutschlands zweitgrösster Online-Shop Otto.de hatte bereits zum Wochenanfang über ein Rekord-Weihnachtsgeschäft berichtet. Im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft 2019 sei die Anzahl der Bestellungen um fast 60 Prozent gestiegen, meldete das Unternehmen. "Bereits im Oktober und November lagen wir teils deutlich über dem Niveau von 2019. Dieser Trend hat sich in den zwei Wochen vor Weihnachten noch einmal massiv verstärkt", sagt Marc Opelt, Vorsitzender des Otto-Bereichsvorstands. Die umsatzstärksten Produkte waren dabei Mobiltelefone, Fernseher, Sofas, Notebooks und Schuhe.

In den vergangenen Jahren wuchs der Online-Handel in Deutschland stets zweistellig. Allerdings gingen die Wachstumsraten vor der Pandemie zurück. 2019 betrug das Umsatzwachstum noch 11,6 Prozent.

Während der Online-Handel in der Pandemie boomte, litten viele stationäre Händler massiv unter der Corona-Krise. Besonders hart traf es den stationären Modehandel. Nach einer aktuellen Branchenumfrage des Fachblattes "Textilwirtschaft" verloren die Modehandelsunternehmen in den Einkaufsstrassen und Shopping-Centern 2020 knapp ein Drittel ihrer Erlöse. Mit diesem historisch hohen Umsatzminus habe sich der Abschmelzungsprozess des stationären Modehandels massiv beschleunigt, betonte das Fachblatt. Der Markt schrumpfe sein 2010 Jahr für Jahr./rea/DP/zb

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Eurozone:

Eurozone: Unternehmensstimmung bessert sich trotz Corona-Beschränkungen

Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich Ende 2020 trotz der Corona-Beschränkungen deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsinstituts IHS Markit stieg im Dezember im Monatsvergleich um 3,8 Punkte auf 49,1 Zähler, wie Markit am Mittwoch in London mitteilte. Die Umfrage fällt allerdings schwächer aus als in einer ersten Erhebungsrunde mit 49,8 Punkten ermittelt. Analysten hatten eine Bestätigung der ersten Schätzung erwartet.

06.01.2021 10:27

Der Indikator liegt damit knapp unter der 50-Punkte-Marke, die wirtschaftliches Wachstum von Schrumpfung trennen soll. Im Frühjahr war die Unternehmensstimmung im Zuge der ersten Corona-Welle drastisch eingebrochen. Nachdem sich die Indexwerte in den Sommermonaten stark erholt hatten, waren sie mit der zweiten Welle der Corona-Pandemie im Herbst wieder gefallen.

Generell ist die Stimmung unter den von den Corona-Einschränkungen besonders betroffenen Dienstleistern nach wie vor wesentlich schlechter als in den Industriebetrieben, wo die Indexwerte wieder auf ein robustes Wachstum hinweisen./jkr/bgf/mis

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Deutsche Industrie erhält

Deutsche Industrie erhält deutlich mehr Aufträge

Die deutsche Industrie hat im November deutlich mehr Aufträge erhalten. Im Monatsvergleich seien 2,3 Prozent mehr Aufträge eingegangen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Analysten hatten dagegen im Schnitt einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat von ursprünglich 2,9 auf 3,3 Prozent revidiert. Im Jahresvergleich stiegen die Aufträge im November um 6,3 Prozent./bgf/jha/

07.01.2021 08:23

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Italien: Inflationsrate

Italien: Inflationsrate stagniert im negativen Bereich

In Italien sind die Verbraucherpreise im Dezember erneut gefallen. Das nach europäischer Methode berechnete Preisniveau (HVPI) fiel gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte.

07.01.2021 11:24

Bereits im November waren die Verbraucherpreise in diesem Tempo gesunken und Analysten hatte die stagnierende Inflationsrate erwartet. Im Oktober hatte die Inflationsrate noch bei minus 0,6 Prozent gelegen, nachdem sie im September ein Tief bei minus 1,0 Prozent erreicht hatte.

Im Monatsvergleich legten die Verbraucherpreise im Dezember um 0,2 Prozent zu. Nach wie vor bleibt die allgemeine Preisentwicklung schwach. Dies liegt an günstigen Energiepreisen und kann auch mit den Folgen der Corona-Pandemie erklärt werden./jkr/jsl

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Eurozone: Wirtschaftsstimmung

Eurozone: Wirtschaftsstimmung erholt sich trotz Corona-Beschränkungen

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Dezember trotz der Einschränkungen durch den Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Pandemie aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg um 2,7 Punkte auf 90,4 Punkte, wie die Europäische Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten zwar mit einer Verbesserung gerechnet, waren aber nur von 89,8 Punkten ausgegangen. In der EU insgesamt war die Entwicklung ähnlich.

07.01.2021 11:04

Der Rückgang des Stimmungsindikators im November war damit mit Blick auf die vergangenen Monate ein einmaliger Dämpfer. In den Monaten Mai bis Oktober hatte sich die Wirtschaftsstimmung noch von dem historischen Einbruch im April erholt.

Weiterhin auf niedrigem Niveau blieb der Indexwert für den Dienstleistungssektor, der unter den neuen Corona-Beschränkungen besonders leidet. Für den Bereich Einzelhandel ging der Wert für Dezember ebenfalls weiter zurück, während er sich für die Industrie spürbar verbesserte./jkr/bgf/mis

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Eurozone: Inflation im

Eurozone: Inflation im Euroraum bleibt negativ

Die Verbraucherpreise im Euroraum sind erneut gesunken. Die Jahresinflationsrate verharrte im Dezember auf minus 0,3 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten dies erwartet. Im November waren die Preise im Jahresvergleich mit dem gleichen Tempo gefallen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember hingegen um 0,3 Prozent.

07.01.2021 11:04

Hauptverantwortlich für den Preisrückgang bleiben stark fallende Energiepreise. Auf Jahressicht gingen sie im Dezember um 6,9 Prozent zurück. Leicht gefallen sind zudem die Preise industriell hergestellter Güter. Am deutlichsten stiegen hingegen mit 2,1 Prozent die Preise von unverarbeiteten Lebensmitteln. Dienstleistungen waren etwas teurer als ein Jahr zuvor.

Die Kernrate (ohne Energie, Lebens- und Genussmittel) lag im Dezember unverändert bei 0,2 Prozent. Bereits seit September sind die Kernverbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr mit diesem Tempo gestiegen.

Das mittelfristige Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp zwei Prozent wird abermals deutlich verfehlt. Diese Rate wurde seit langem nicht mehr nachhaltig erreicht. Deshalb und wegen der Corona-Krise hatte die Notenbank ihre Geldpolitik im vergangenen Jahr mehrfach stark gelockert./jkr/bgf/jha/

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Eurozone: Einzelhandel leidet

Eurozone: Einzelhandel leidet unter Lockdown

Die Einzelhändler in der Eurozone haben im November unter den Beschränkungen wegen der Corona-Pandmie gelitten. Der Umsatz der Branche sei zum Vormonat um 6,1 Prozent zurückgegangen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatzrückgang um 3,4 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich fielen die Umsätze um 2,9 Prozent.

07.01.2021 11:04

Besonders deutlich gingen mit 17 Prozent zum Vormonat die Erlöse mit Bekleidung und Schuhen zurück. Ebenfalls zweistellig fielen die Umsätze an den Tankstellen. Zulegen konnte allein der Versandhandel per Internet. In Frankreich gingen die Gesamtumsätze am stärksten zurück, in Deutschland legten sie dagegen zu./bgf/jkr/jha/

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Autoverkäufe brechen ein -

Autoverkäufe brechen ein - Kraftfahrt-Bundesamt legt Zahlen vor

Ein neues Auto stand im Corona-Jahr 2020 für viele Haushalte und Betriebe in Deutschland nicht ganz oben auf der Agenda. Die deutschen Autobauer gehen davon aus, dass bundesweit etwa ein Fünftel weniger Autos verkauft wurden als 2019. Das wären dann noch rund 2,9 Millionen. Wie viele Fahrzeuge tatsächlich neu zugelassen wurden, will das Kraftfahrt-Bundesamt an diesem Freitag bekannt geben.

08.01.2021 06:46

So viel hat die Behörde schon verraten: Jeder vierte Neuwagen von 2020 hat einen alternativen Antrieb, fährt also mindestens zeitweise mit Elektromotor oder wird durch eine Brennstoffzelle, Gas oder Wasserstoff angetrieben. Mit Kaufprämien von bis zu 9000 Euro entschieden sich drei mal so viele Käufer für reine E-Autos wie im Vorjahr.

So viele Autos wie vor der Corona-Krise werden auch in diesem Jahr wohl nicht wieder verkauft werden. Der Verband der Automobilindustrie hat das Marktvolumen 2021 vor Weihnachten auf 3,1 Millionen Autos beziffert.

2019 waren es noch eine halbe Million mehr. Das war ein vergleichsweise starkes Jahr, die Branche hatte deshalb schon vor der Corona-Krise erwartet, dass es 2020 weniger werden würde./bf/DP/nas

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Deutsche Industrie steigert

Deutsche Industrie steigert Produktion erneut

Die deutsche Industrie hat ihre Herstellung im November weiter steigern können. Zum Vormonat sei die Gesamtproduktion um 0,9 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas schwächeren Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet. Der Anstieg folgt auf einen kräftigen Zuwachs im Oktober, der mit 3,4 Prozent sogar etwas höher ausfiel als bisher bekannt./bgf/jha/

08.01.2021 08:12

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Produktionserwartungen der

Produktionserwartungen der deutschen Industrie eingetrübt

Die Industrie hat ihre Produktionserwartungen für die kommenden Monate nach Angaben des Ifo-Instituts gesenkt. Das Bild in den einzelnen Branchen sei sehr differenziert, insgesamt hätten sich die Produktionserwartungen der Industrie eingetrübt, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe am Freitag, "Sie fielen im Dezember auf 4,5 Punkte, nach 5,6 im November", hiess es auf Basis der Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts in München.

08.01.2021 11:47

"In der Pharmaindustrie ist der Indikator stark eingebrochen. Nach 36 Punkten im November fiel er auf nur 6 im Dezember", teilte das Institut weiter mit. "In der Autoindustrie sind Produktionskürzungen angekündigt. Der Indikator fiel von minus 1 Punkt auf minus 21 im Dezember."

Das Ifo-Institut befragt die Unternehmen, ob sich ihre Lage und ihre Erwartungen im laufenden Monat gegenüber dem Vormonat verbessert oder verschlechtert haben. Der Indexwert gibt den Saldo der positiven und negativen Bewertungen an. Ein Indexwert von minus 100 würde heissen, 100 Prozent der Unternehmen bewerten die Lage schlechter, kein Unternehmen bewertet sie besser oder gleich wie im Vormonat.

Am pessimistischsten waren im Dezember die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen. Textilwirtschaft und Möbelhersteller wollen ihre Produktion dagegen steigern. Nahrungs- und Getränkehersteller haben ihre Kürzungspläne beiseitegelegt. Mit weiter wachsendem Geschäft rechnen die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten: "Die Produktionserwartungen bleiben bei 28 Punkten im Dezember."/rol/DP/fba

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Eurozone: Arbeitslosigkeit

Eurozone: Arbeitslosigkeit geht leicht zurück

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im November leicht zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote fiel von 8,4 Prozent im Vormonat auf 8,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag sie jedoch 1,1 Prozentpunkte höher. Ausschlaggebend dafür sind die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die die Wirtschaft hart getroffen haben.

08.01.2021 11:28

Insgesamt halten sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt aber in Grenzen. Beispielsweise lag die Arbeitslosigkeit nach der Finanz- und Eurokrise deutlich höher. Gedämpft werden die Corona-Auswirkungen vor allem durch staatliche Unterstützungsprogramme, in Deutschland beispielsweise grosszügige Regelungen zur Kurzarbeit.

Eurostat schätzt, dass in der Eurozone derzeit 13,6 Millionen Menschen arbeitslos sind. In der Europäischen Union sind es demnach 15,9 Millionen Personen. Im Monatsvergleich sanken die Zahlen, im Jahresvergleich stiegen sie jedoch deutlich an./bgf/jsl/fba

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Europas Konsumenten bunkern

Europas Konsumenten bunkern 500 Milliarden Euro für Käufe nach Covid

Mit den jüngsten Lockdowns wird es für die Europäer noch schwieriger, Geld auszugeben, und die bereits hohen Ersparnisse schwellen weiter an.

10.01.2021 18:09

Somit steht Geld bereit, um die wirtschaftliche Erholung zu anzufeuern. Privathaushalte im Euroraum haben nach Berechnungen der Allianz Barbestände im Volumen von rund 500 Milliarden Euro angesammelt, das normalerweise für Restaurantbesuche, Einkäufe und Reisen ausgegeben würde. Die weitere Entwicklung hängt davon ab, ob die Arbeitslosigkeit in Schach gehalten werden kann und ob das Pandemietrauma neuem Optimismus weicht.

Auch wenn die Liquidität ungleichmässig verteilt ist, erwarten Ökonomen, dass die Verbraucher wie im Sommer wieder Geld ausgeben werden, sobald sie wieder die Möglichkeit dazu haben. Die Ersparnisse sollten ab dem zweiten Quartal 2021 wieder zurückgehen, sagte Berenberg-Ökonom Florian Hense. Die Erfahrungen des letzten Jahres hätten gezeigt, dass es eine aufgestaute Nachfrage gebe, die es in der Finanzkrise nicht gab.

Laut Allianz-Chefökonom Ludovic Subran könnte die Freigabe von aufgestauten Ersparnissen das BIP-Wachstum 2021 um einen zusätzlichen Prozentpunkt steigern, unter der Annahme, dass 25 Prozent der Mittel ausgegeben werden.

Von Bloomberg befragte Ökonomen erwarten derzeit für den Euroraum ein Wirtschaftswachstum von 4,6 Prozent in diesem Jahr, nach einem Rückgang um 7,4 Prozent im Jahr 2020. Bloomberg Economics prognostiziert eine Wachstumsrate von 4,8 Prozent.

Unsicherheit bleibt hoch

Es besteht jedoch das Risiko, dass nur ein kleiner Teil der aufgestauten Ersparnisse schnell in die Wirtschaft zurückfliesst, weil die Unsicherheit in Bezug auf Arbeitsplätze und Einkommen weiterhin hoch ist. Die Kurzarbeitsprogramme, die während der Lockdowns vielen den Lebensunterhalt gesichert haben, werden nicht ewig anhalten.

"Ich bin nicht sicher, ob es ein Zaubermittel ist, das die Erholung über eine längere Zeit antreibt", sagt Jacob Nell, Ökonom bei Morgan Stanley. "Entweder sorgt es für einen starken Schub für einen kurzen Zeitraum, oder es dient über eine längere Zeit als eine Art Unterstützung im Hintergrund."

Auch die ungleiche Verteilung der Ersparnisse macht es fraglich, wie schnell sie freigesetzt werden. Laut einer Studie des französischen Rats für Wirtschaftsanalyse entfiel die Hälfte der Ersparnisse während der ersten Pandemiewelle auf die 10 Prozent der Haushalte in Frankreich mit den höchsten Einkommen, während bei den ärmsten die Verschuldung anstieg.

(Bloomberg/cash)

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Regierungskrise in Italien

Regierungskrise in Italien wegen Streit über Corona-Hilfen der EU

Im brodelnden Streit um die Verwendung milliardenschwerer EU-Hilfen spitzt sich die Regierungskrise in Italien zu.

10.01.2021 15:14

Der Chef der mitregierenden Kleinpartei Italia Viva, Matteo Renzi, kritisierte das Verhalten von Ministerpräsident Giuseppe Conte im Streit um die Verteilung von rund 209 Milliarden Euro für den Wiederaufbau nach der Corona-Krise. Conte solle keine rhetorischen Posts auf Facebook verbreiten, sondern Tatsachen schaffen, sagte Renzi im Interview der Zeitung "La Repubblica" (Sonntag).

Conte hatte auf Facebook am Samstag von "der schwierigsten Zeit" gesprochen, die Italien erlebe. Er bestätigte in seinem Beitrag, seinen Entwurf zur Verteilung der Gelder im Ministerrat vorlegen zu wollen, um ihn anschliessend im Parlament zur Diskussion zu stellen. Conte scheine wohl überzeugt zu sein, die Stimmen dafür zu haben, wenn er den Plan einbringe, kritisierte Renzi. Das scheine ihm ein "politischer Fehler" zu sein.

Italien verliert damit Zeit, um sich endgültig auf einen Verteilungsplan zu einigen. Im schlimmsten Fall könnte das Land die EU-Milliarden verlieren. Conte hatte gesagt, im Januar und Februar müssten die Pläne abgestimmt sein. Die seit Wochen wabernde Krise stellt die Mitte-Links-Regierung vor eine Zerreissprobe.

Ex-Ministerpräsident Renzi forderte etwa mehr Investitionen in das Gesundheitssystem und die Infrastruktur. Trotz ihrer geringen Beteiligung an der Regierung sind die Stimmen der Italia Viva essentiell für die Mehrheit. Renzi drohte bereits mit dem Rücktritt zweier Ministerinnen seiner Partei. Am Dienstag solle der Entwurf für den Plan ins Parlament geschickt werden, twitterte Kulturminister Dario Franceschini am Samstag.

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Sentix-Konjunkturindikator

Sentix-Konjunkturindikator auf höchsten Stand seit fast einem Jahr

Der Beginn der Corona-Impfungen hat die Anlegerstimmung im Euroraum weiter beflügelt. Der vom Beratungsunternehmen Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg im Januar den zweiten Monat in Folge und erreichte den höchsten Stand seit Februar 2020, bevor die Corona-Krise einen drastischen Einbruch ausgelöst hatte. Im Monatsvergleich sei der Index um 4,0 Punkte auf 1,3 Zähler gestiegen, wie Sentix am Montag in Frankfurt mitteilte. Das Ergebnis liegt allerdings knapp unter den Erwartungen von Analysten, die im Schnitt 1,9 Punkte erwartet hatten.

11.01.2021 10:40

Aufgehellt haben sich sowohl die Konjunkturerwartungen als auch die Einschätzung der aktuellen Lage. Der Indexwert für die Erwartungen erreichte sogar ein Rekordhoch bei 33,5 Punkten. "Diese sehr positive Einschätzung der Erwartungen dürfte sehr mit den Aussichten auf eine erfolgreich verlaufende Impfkampagne sein", erklärte Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. Nachdem mehrere Impfstoffe zugelassen sind, erwarten die Anleger nach Einschätzung von Hübner offenbar eine schnelle Umsetzung der Impfstrategie und damit ein Ende der wirtschaftlichen und persönlichen Einschränkungen.

Der Sentix-Indikator basiert auf einer monatlichen Umfrage. Im Januar wurden 1168 Anleger befragt, darunter 277 professionelle Investoren. Der Stimmungsindikator wird am Markt beachtet, weil er auf breiter Umfragebasis steht und sehr früh im Monat veröffentlicht wird./jkr/la

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Maschinenbau erhält erstmals

Maschinenbau erhält erstmals wieder mehr Aufträge - Plus im November

Deutschlands Maschinenbauer haben im November 2020 erstmals seit Beginn des vergangenen Jahres Auftragszuwächse aus dem In- und dem Ausland verbucht. Die Bestellungen legten bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert zu, wie der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mitteilte. "Das Ergebnis ist erfreulich, selbst wenn dazu die schwache Vorjahresbasis einen grossen Beitrag leistet", analysierte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

11.01.2021 10:14

Jetzt komme es darauf an, ob sich der positive Trend der vergangenen Monate fortsetzen könne. "Denn vor Rückschlägen ist der Maschinen- und Anlagenbau in diesem fragilen Umfeld nicht gefeit", sagte Wiechers. Das Coronavirus hatte sich zuletzt wieder stark ausgebreitet. In vielen Ländern wurde das öffentliche Leben erneut eingeschränkt.

Im Inlandsgeschäft gab es im November 2020 ein leichtes Plus von 1 Prozent. Aus dem Ausland gingen 7 Prozent mehr Aufträge für Maschinen und Anlagen aus deutscher Produktion ein.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum September bis November 2020 sank der Auftragseingang um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Für das Corona-Krisenjahr 2020 rechnete die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie zuletzt mit einem Einbruch der Produktion von 14 Prozent. Im laufenden Jahr wird eine Erholung und ein Zuwachs von 4 Prozent erwartet. Der Maschinenbau hat nach Angaben des Verbands mehr als eine Million Beschäftigte in Deutschland./mar/DP/men

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Spaniens Industrie stoppt

Spaniens Industrie stoppt Erholung vom Corona-Einbruch

Die Erholung der spanischen Industrie vom Corona-Einbruch ist zum Erliegen gekommen. Im November fiel die Gesamtproduktion nach sechs Anstiegen in Folge überraschend um 0,9 Prozent zum Vormonat, wie das Statistikamt INE am Montag in Madrid mitteilte. Nach dem schweren Corona-Einbruch im Frühjahr war die Herstellung zunächst massiv gestiegen, bevor sich das Tempo abschwächte.

11.01.2021 09:25

Analysten wurden von der Entwicklung enttäuscht. Sie hatten für November im Schnitt noch mit einem moderaten Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet. Auch im Jahresvergleich wurden die Erwartungen der Experten verfehlt: In dieser Betrachtung ergab sich ein Minus von 3,8 Prozent. Hier hatten Analysten mit einem Produktionsrückgang von 2,5 Prozent gerechnet.

Insbesondere der Jahresvergleich macht die Folgen der Corona-Krise sichtbar, die Spanien sehr hart traf. Im November wurde die Wirtschaft des Landes bereits von der zweiten Corona-Welle getroffen./la/jkr/stk

(AWP)

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