Schweizer Börse erholt sich

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08.03.2007 16:28
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Schweizer Börse erholt sich

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich am Donnerstag weiter erholt.

Technische Faktoren und der beruhigende Bericht der US-Notenbank zur Konjunktur und die günstige Wirtschaftsentwicklung in Europa sorgten für eine freundliche Stimmung. Da aber viele Anleger dem Markt noch nicht trauten, seien viele nicht dabei. Umsätze und Aktivitäten hielten sich in Grenzen. Der weitere Verlauf dürfte zum einen vom Zinsbeschluss der EZB um 13.45 Uhr und danach von den US-Aktien mitbestimmt werden. Die höheren US-Futures liessen eine festere Tendenz erwarten.

Der SMI notierte um 12.15 Uhr um 0,53 Prozent höher mit 8925,74 Punkten. Um 8900/10 sei ein Widerstand, der wohl überwunden sei. Der nächste sei um 9080/100, hiess es im Markt. 22 Blue chips legten zu und drei gaben nach. Der breite SPI gewann 0,79 Prozent auf 7095,44 Zähler.

HÖHENFLUG BEI SIG

Die bessere Stimmung habe allerdings bereits wieder für eine merkliche Zunahme der Spekulationen geführt. Händler erwähnten dabei vor allem die Aktien des Verpackungskonzerns SIG. Grosse ausserbörslich rapportierte Transaktionen über insgesamt 1,1 Millionen Aktien zu einem Kurs von 435 sfr liessen die Kurse um zehn Prozent in die Höhe schnellen.

"Das sind 17 Prozent aller Aktien. Damit dürfte sich der Übernahmekampf wohl seinem Ende nähern", sagte ein Händler. Im Markt hiess es, Credit Suisse habe die Titel für die neuseeländische Rank gekauft. SIG, die am Vortag mit 410 sfr geschlossen hatten, schnellten um neun Prozent auf 446,50 sfr hoch. Bisher hatte Rank 370 und die norwegische Elopak 400 sfr geboten.

Leicht belastet werde der SMI einzig durch die Dividendenzahlung von Roche von 3,40 sfr. Roche sank 1,40 sfr oder 0,6 Prozent auf 216,80 sfr, womit der Bon die Ausschüttung bereits wieder mehr als wettmachte.

Konkurrentin Novartis legten 0,5 Prozent zu. Nestle waren gut gehalten, nachdem der Nahrungsmittelwert am Mittwoch 1,8 Prozent gewonnen hatte.

Deutliche Gewinne verbuchten Industriewerte wie ABB, Ascom, Oerlikon, Sulzer oder Lonza.

Bei Oerlikon erwähnten Händler die geringe Liquidität und die Meldung vom Vortag, dass Oerlikon bei der Produktion einer neuen Version des potenziellen DVD-Nachfolgers Blu-Ray mit Sony eine

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