SNB : COOL bleiben - die Spekulanten warten nur auf Fehler

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03.08.2011 03:11
#1
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SNB : COOL bleiben - die Spekulanten warten nur auf Fehler

Klar ist der CHF in den Fängen von Spekulanten und die armen Exporteure, sie tun wirklich leid Doch ich seh den CHF lieber so steigen, als in gleichem Mass er sinken würde. Sind wir doch ehrlich, das ganze ist auch ein gewisser Vertrauensbeweis in die Schweizerische Volkswirtschaft. Man traut uns doch einiges zu...zumindest, dass wir unseren Verpflichtungen nachkommen.

Solange die Institutionen (Gemeinden, Kantone, Bund, Sozialversicherungen) in der Schweiz Überschüsse erzielen, die Steuern weiter gesenkt werden UND DIE LÖHNE HOCH BLEIBEN wird der CHF weiter steigen. Bei den Löhnen müssen wir ganz genau hinschauen und keine Kompromissen zulassen. Das wäre 'tödlich', DENN NUR HOHE LÖHNE GARANTIEREN GESUNDE SOZIALWERKE UND TIEFE STEUERN...also genau unsere Wettberwerbsvorteile.

Eine gewisse Abschwächung wird sich von selbst ergeben, wenn die Schweiz wegen des hohen Frankens in eine Rezession rutscht, Schulden und Sozialkosten ansteigen.

Die Natibank macht bis jetzt alles richtig. Das wird sich insbesondere in der kommenden Rezesssion zeigen, wenn die Natibank als Folge der immensen Devisengewinne, diejenige ist, die den Institutionen noch unter die Arme greifen kann, OHNE HILFE DER NOTENPRESSE.

Ob die Politik auch die richtigen Schlüsse zieht und aus der Situation einen Gewinn schlagen kann wird sich zeigen. Gegen Lohndumping muss noch viel massiver vorgegangen werden. Lohndrücker gefährden unseren gesamten Wohlstand. Löhne sind unsere Achillesverse....Exportsubventionen oder andere Markteingriffe sind dagegen strikte abzulehnen.

Fine-Tuner

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11.09.2011 20:53
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Staudamm

Wenn einer eine Staumauer baut, muss er Wasser ablassen können, tut er's nicht, schwabt das Wasser über oder die Staumauer bricht...logisch.

Fine-Tuner

17.08.2011 22:56
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Meerkat wrote:

12.-30. September 2011

http://www.parlament.ch/d/sessionen/programm-nationalrat/Seiten/default.aspx

Danke, das dauert ja noch, Blum 3 :idea: da kann man sich noch viele Schritte überlegen bis dann.............

Vielleicht mache ich auch noch etwas Ferien...........

Emil

17.08.2011 21:23
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"Das Fass ist übergelaufen"

17.08.2011 18:18
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Emil

14.08.2011 18:27
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Fine-Tuner wrote:

Damit er nicht völlig kolabiere brauche es solche staatliche "Krüken"....na ja...tönt für mich dann eher wie die Konkurserklärung eines Wirtschaftsystems, des Kapitalismus.

Fine-Tuner

Klar.

Aber wer dies kapiert hat und sich auch darauf einstellt,der kann wunderbar GEWINNEN (bzw.VERLIERT NICHTS..)

weico

14.08.2011 13:40
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Seit 40 Jahren nicht mehr so massive Markteingriffe gesehen.

- Handelsbeschränkungen in EU,

- Festzinsen in USA,

- Fixe Wechselkurse in CH,

- Staatsgarantien für jeden und alles (ironischerweise von Staaten die selbst pleite sind....),

Viel massiver geht's nun wirklich nicht....das ist der reine Kommunismus...schlimmer, Schildbürgerei. All diese Eingriffe werden zu Folgen führen, die kein Mensch absehen kann. Mehr Unsicherheit, mehr Angst und höhere Volatilitäten sind die Folge.

Natürlich gibt es auch Leute die meinen, dass der Kapitalmarkt selbst am Ende ist, am implodieren sozusagen. Diese Implosion habe sich bei der dot.com Krise erstmals gezeigt und mit dem Kolaps des Finanzsystem sein letztes Heuchlein getan. Damit er nicht völlig kolabiere brauche es solche staatliche "Krüken"....na ja...tönt für mich dann eher wie die Konkurserklärung eines Wirtschaftsystems, des Kapitalismus.

Fine-Tuner

11.08.2011 18:05
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Stocker wrote:

Aber warum sollte sich der Kurs von alleine drehen? Sehe hier nur Probleme auf dem Finanzplatz Schweiz als Trendwende. Und das möchte ich wirklich nicht hoffen.

Er kann auch nur korrigieren, denn er war im freien Fall. Wenn er zB auf 1.15 korrigiert, tönt 1.2 nicht mehr so extrem wie von 1.05 auf 1.2.

11.08.2011 18:02
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Fine-Tuner wrote:

bitte sage mir einen Preis der runter ist

Nominal und im Vergleich zu vor 30 Jahren?

Da fällt mir eigentlich nur Silber ein Wink

11.08.2011 17:57
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Fine-Tuner wrote:

Was die Natibank macht, ist einfach den Geschäftsbanken den schwarzen Peter - sprich 120 Milliarden Giro-Gelder - zuschieben. Was sollen die damit? In diesen unsicheren Zeiten ist nur kein Kredit ein guter Kredit.

Jetzt muss die Politik, heisst Parlament und Bundesrat ran.

Ja. Kommt jetzt. Weltwoche hat 180-Grad Drehung gemacht, jetzt ist JEDER in der Schweiz für eine Intervention. Wenn jetzt schnell gehandelt wird, kann ein höheres WK-Ziel verteidigt werden. Wir sind dann allerdings noch tiefer in der EUR-Problematik drin und bei jedem Anzeichen einer EUR-Schwäche kann die SNB mehr EUR kaufen.

Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass die Weltwoche bereits jetzt ihre Meinung wechselt und nicht erst eine Eskalationsstufe weiter.

10.08.2011 22:53
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Mein lieber Stocker

Sind wir offen...Du ich wissen, dass wir sehr wohl Inflation haben...bitte sage mir einen Preis der runter ist,...ich nenne dir für jeden fünf die rauf sind...und dabei muss ich nicht mal die Krankenkassenprämien bemühen.

Die CH-Volkswirtschaft wird nicht infolge Wechselkurse kolabieren...dafür ist sie viel zu agil und flexibel.

Eine kurzfristige Delle wird's wohl geben, doch wir sollten nicht überrascht sein, wenn sie geringer ausfällt als wir heute befürchten....den Geld zieht Geld magisch an und das kreiert wirtschaftliche Aktivität.

Was die Natibank macht, ist einfach den Geschäftsbanken den schwarzen Peter - sprich 120 Milliarden Giro-Gelder - zuschieben. Was sollen die damit? In diesen unsicheren Zeiten ist nur kein Kredit ein guter Kredit. Die werden sich hüten, den gleichen Fehler (...Stichwort Sub-Prime...) nochmals zu machen. Das wäre dann das definitive Ende der privaten Bankwirtschaft. Die Geschäftsbanken sind mit der aktuellen Situation völlig überfordert, weil es nicht ihre Aufgabe ist, Beschäftigungsprogramme zu finanzieren. Das Geld wäre bei den Sozialämtern besser investiert. ...oder jedem Steurzahler eine 10%-Steuerrückvergütung.....ok, kleiner Wunschtraum, mir würde schon genügen, wenn die Natibank einfach GAR NICHTS machen würde, .....einfach einschlafen und in einem Jahr wieder aufwachen.

Jetzt muss die Politik, heisst Parlament und Bundesrat ran.

Sie müssen die Schweiz an der LOHN- UND PREISFRONT im Interesse der Mehrheit - UND NICHT IM INTERESSE EINIGER WENIGER PROFITEURE - anführen.

Jetzt können die zeigen was sie können. Wenn die Lohn-Preis Schere zu stark auseinander driftet (Kaufkraftverlust), wirds für die Schweizer ungemütlich. ....dann ist unser in 150 Jahren erarbeiteter Wohlstand auf mittlere und lange Frist gefährdet.

Fine-Tuner

10.08.2011 22:38
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Gute idee, für den binnenkonsum wahrscheinlich nicht das beste...

10.08.2011 22:36
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Re: 120 Milliarden für wen und für was?

Fine-Tuner wrote:

...kein FRANKEN dieser 120 Milliarden wird je bei den Steuerzahlern ankommen...man könnte damit ein grosses Feuer machen, es würde sich nichts ändern.

Ich, als einer der nichts davon versteht, würde das so machen:

Die SNB soll in grossem Stile Geld drucken, damit werden Euronen und Dollis gekauft, diese aber nicht gelagert, bis sie nichts mehr wert sind, sondern sofort an die Schweizer Wirtschaft (oder noch besser an die Steuerzahler...) verteilt, und die sollen damit sofort im Ausland einkaufen gehen, solange diese Scheine noch etwas wert sind.

Gruss

fritz

10.08.2011 22:35
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Bullish wrote:

Es würde mich erstaunen, wenn die Parität rasch unterschritten würde. Das gäbe noch die Möglichkeit, ein Wechselkursziel von über einem Franken anzustreben. Ist Hildebrand kaltblütig genug, das auf eigene Faust durchzuziehen oder würde eine Erholung des Kurses Richtung 1.1/1.15 eher die Hoffnung wecken, es sei keine Intervention nötig?

Kurse unter mindestens 1.20 sind für unsere "export"-Wirtschaft schwierig bis dramatisch. Auch für Banken, Tourismus und generell Firmen welche in CHF Bücher bewerten und einen grossen Kostenblock in der CH haben ist die Situation sehr schwierig. wenn der Kurs wieder über 1.10 bis 1.15 geht, wäre es schade, wenn die schweiz nicht interveniert hätte. Wink Aber warum sollte sich der Kurs von alleine drehen? Sehe hier nur Probleme auf dem Finanzplatz Schweiz als Trendwende. Und das möchte ich wirklich nicht hoffen.

10.08.2011 22:24
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Es würde mich erstaunen, wenn die Parität rasch unterschritten würde. Das gäbe noch die Möglichkeit, ein Wechselkursziel von über einem Franken anzustreben. Ist Hildebrand kaltblütig genug, das auf eigene Faust durchzuziehen oder würde eine Erholung des Kurses Richtung 1.1/1.15 eher die Hoffnung wecken, es sei keine Intervention nötig?

10.08.2011 22:02
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Re: 120 Milliarden für wen und für was?

Fine-Tuner wrote:

Natibank will Märkte mit Geld fluten.

Sie zwingt damit Geschäftsbanken Geld unter die Leute zu bringen. Was sollen Geschäftsbanken tun? Wohin mit dem Geld?

...kein FRANKEN dieser 120 Milliarden wird je bei den Steuerzahlern ankommen...man könnte damit ein grosses Feuer machen, es würde sich nichts ändern.

Enttäuscht mich schon ein bisschen, der Hans und seine Spezies ...sollte doch wissen, dass in einer solchen stagflativen Situation monetäre und fiskalische Massnahmen völlig unsinnig sind....

Nur eine Abschwächung der Schweizerischen Volkswirtschaft - und die wird unweigerlich als Folge des Wechselkurses kommen - kann mittel- und langfristig die Schweizerische Währung abschwächen. Das ist doch ein ganz normaler Cyklus - warum stemmt sich der Hans dagegen?

Fine-Tuner

Stagflation besteht zumindest im Namen aus 50 % Inflation, und die herrscht nun mal in der Schweiz überhaupt nicht. Wir haben Deflation. Dem Wechselkurs sei dank. Die schweizerische Wirtschaft schwächt sich im momentanen Währungsgefüge bereits massiv ab. Und wenns so weiter geht, kollabiert sie. Deshalb sollte sich meiner Meinung nach die Hildi noch stärker und direkt über die FX-Märkte dagegen stemmen.

10.08.2011 21:57
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120 Milliarden für wen und für was?

Natibank will Märkte mit Geld fluten.

Sie zwingt damit Geschäftsbanken Geld unter die Leute zu bringen. Was sollen Geschäftsbanken tun? Wohin mit dem Geld?

...kein FRANKEN dieser 120 Milliarden wird je bei den Steuerzahlern ankommen...man könnte damit ein grosses Feuer machen, es würde sich nichts ändern.

Enttäuscht mich schon ein bisschen, der Hans und seine Spezies ...sollte doch wissen, dass in einer solchen stagflativen Situation monetäre und fiskalische Massnahmen völlig unsinnig sind....

Nur eine Abschwächung der Schweizerischen Volkswirtschaft - und die wird unweigerlich als Folge des Wechselkurses kommen - kann mittel- und langfristig die Schweizerische Währung abschwächen. Das ist doch ein ganz normaler Cyklus - warum stemmt sich der Hans dagegen?

Fine-Tuner

09.08.2011 00:51
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chuecheib wrote:

ich machs für 100k im jahr Wink ... reicht mir vollkommen sofern ich weiter nebenher traden darf...

....ja von mir aus, bis dir die Ohren gwaggeln... verwechsle aber das Fondsvermögen nicht mit deinem eigenen Geld... Wink

Happy Gambling

Fine-Tuner

08.08.2011 21:46
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Löhne dürfen nicht sinken, weil sonst die Kredite unbedienbar werden, was dann am Ende die ganze Binnenwirtschaft zerstörte.

Also muss das Ziel sein:

- Keine Kredite gegen schlechte Sicherheiten

- Ausbildung ständig verbessern, damit höhere Löhne auch gerechtfertigt sind, denn reales Wachstum/Produktivitätsverbesserungen bedeutet, dass gleiche Arbeit immer schlechter bezahlt wird

Für das erste muss SNB/Finma sorgen. Für das zweite die Politik.

Beides läuft nicht ideal, die Finma sieht und hört man nicht und die SNB gibt nur Parolen raus "Achtung, Immobilienpreise steigen jedes Jahr!", "Achtung, Euro fällt bald auf 50 Rappen" und heizt damit die Spekulation nur an.

Die Politik versucht statt die Ausbildung der Inländer, ausgebildete Ausländer ins Land zu locken, mit dem Effekt, dass die Schweiz ein "Metöken-System" aufbaut, das schon den Athenern vorschwebte:

Quote:

Die Externalisierung traf zunächst die Metöken, Fremde ohne Bürgerrecht (Anza hl 25.000

bis 35.000). Männer hatten 12, Frauen 6 Drachmen abzuliefern: „Bei Nichtzahlung wurde

man der Sklaverei preisgegeben.“ Diese Einnahmequelle für die Staatsmacht des demos war

so verlockend, dass Xenophon in seinem Buch „Über die Staatseinkünfte“ sogar die

Ansiedlung von Metöken vorschlug, um den Staatshaushalt zu sanieren – eine Parallele zu

dem, was wir heute in der deutschen Politik der „Zuzugserleichterung“ wieder bestaunen

dürfen.

http://www.youblisher.com/p/978-Macht-der-Staat-und-die-Institution-des-...

... Freizügigkeitler, die AHV und Einkommensteuereinnahmen finanzieren sollen, aber bei der Verwendung nicht mitbestimmen dürfen.

08.08.2011 21:08
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ich machs für 100k im jahr Wink ... reicht mir vollkommen sofern ich weiter nebenher traden darf... ich sehs als Dienst am Land...

sicherlich hast du recht dass die Löhne in der CH mitverantwortlich sind für unseren Wohlstand... prinzipiell hab ich da nix gegen... wenn aber die Preisschere so weit auseinanderläuft, dass alles nicht mehr doppelt oder 3fach so teuer ist wie im nahen Ausland wird das irgendwann zu einer schweren Rezession führen (welche unbestritten viel Reichtum vernichetet)

ein BSP. ich verlege meine Metallfabrik von Basel nach Lörrach (idealerweise sind alle Kosten gleich bis auf die Löhne) dann kann ich am Ende bei 3 mal so hohen Löhnen 66% einsparen wenn ich mich die paar km verlagere... das ist das Problem mit den hohen Löhnen.

Dann gibt es 2 Möglichkeiten:

A- wir bilden jeden Menschen so gut aus, dass wir nur noch Spezialisten im Land haben, dann sind auch die hohen Löhne erwirtschaftbar dann können wir problemlos so weiter machen

B- wir bezahlen weiterhin hohe Löhne für alle arbeiten auch für "einfache" (nicht despektierlich gemeint) das kann entweder nur durch Technologievorsprung (Mehrwert des Produktes) oder gleichbleibende Wechselkurse erhalten werden... wohin das führt weiss jeder selbst...

falls jemand ein C kennt ... freu mich auf Vorschläge

START! Time to play the Game !!!!!

08.08.2011 17:32
Bild des Benutzers Touni
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SNB : COOL bleiben - die Spekulanten warten nur auf Fehler

@chuecheib

Ich hoffe du meinst 100k im Monat - alles andere wäre nur lustig.

und warum geht es uns in der Schweiz finanziell so gut? Ein grosser Teil liegt ganz klar, an den angemessenen Löhnen: man kann sich vieles leisten und auf breiter Front massiv fürs Rentenalter sparen. Das ist weltweit wohl sehr einzigartig.

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

08.08.2011 15:11
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SNB : COOL bleiben - die Spekulanten warten nur auf Fehler

Fine-Tuner wrote:

Staatsfond?... wo sich wieder ein paar wenige bereichern?

Für uns Schweizer heisst das Gebot der Stunde: KAUFKRAFT SICHERN.

Heisst: Lohndumping bekämpfen; Währungsgewinne an die Konsumenten weitergeben.

wieso wenige ? ... wenn man die gesamte Exportindustrie mit Lohnübernahmen unterstützt sind das doch nicht wenige ... auch der Ausbau des Öv betrifft nicht wenige...

genau der Ansatz Lohndumping bekämpfen ist falsch. Auch wenn die Idee eher sozial ist, ist das genau das was die SVP will und zwar sich einschliessen. Das bringt nichts und zwar deshalb weil wir wirtschaftliche Beziehungen zum Ausland haben. Wir müssen viel eher das Preisniveau und die Löhne gleichzeitig senken denn je weiter wir uns vom Preisniveau des nahen Auslands entfernen, desto mehr werden Schweizer im Ausland kaufen.

was wir brauchen (und zwar dringend) ist eine Arbeitsplatzerhaltung (besonders im Export) und genau da wäre ein Ausgleichsfonds sicher eine gute Lösung.

PS: ich nehm den Job bei der SNB auch für 100k ... meldet euch einfach bei mir dann komm ich mal vorbei Biggrin

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08.08.2011 12:53
Bild des Benutzers MarcusFabian
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SNB : COOL bleiben - die Spekulanten warten nur auf Fehler

Ist dennoch ganz interessant zu lesen, nämlich:

1. Wie Leute reagieren, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt und dummer Weise in Aktien investiert haben.

2. An wen sie sich wenden, um dem Unmut über die eigenen Fehler, auszulassen.

3. Die weit verbreitete Unfähigkeit, Fehler bei Investment-Entscheiden bei sich selbst zu suchen!

08.08.2011 12:44
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Diese Schreibweise ist ja fast auf dem Niveau vom Cash-Forum... Lol

Gruss

fritz

08.08.2011 10:12
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Info für Interessierte

Anbei ein Schreiben der vergangenen Woche an den Bundesrat (kopiert mit Erlaubnis des Verfassers).

Orientierungskopie für unsere Privatinvestoren

Guten Tag Herr Schneider-Ammann

I. Finanzmärkte und Finanzmarktreformen

Sie sind offenbar der einzige Vertreter im Bundesrat, der nicht in Ferien weilt, wenn wieder der Krieg an den Finanzmärkten tobt inszeniert durch das US-Finanz-Terror-Netzwerk.

Es sind seit dem 2. August mehrere hundert Milliarden CHF an Spar-, Vorsorge-, Anlagegeldern und Firmenbeteiligungen durch eine masslose blutrünstige Kursschlächterei auf dem Papier vernichtet worden. Wie schon durch die US-Hypobankschrottkrise 2009 waren die Mechanismen durch Aktienleerverkäufe verbunden mit Baisse-gesteuerten Derivaten bewerkstelligt worden. Akteure sind die Handelsplattformen, auf die das globale Banking Zugriff hat und die auch gleichzeitig die Handelsplattform betreiben und manipulieren. Auf dem SMI-Index wurde bisher ein Crash von 6500 Punkten nah an 5000 inszeniert, gut 23% oder 1500 Punkte. Der Index müsste jetzt also wieder 30% Kursleistung erbringen, um die verursachten Verluste aufzuholen. Es ist wiederum klar geworden, dass das US-Finanzterror-Netzwerk und das globale Banking ungehindert Zugang und einen Freipass haben zur Selbstbedienung aus unseren Vorsorge- und Anlageeinrichtungen. Das Globale Banking ist also formal berechtigt unsere Bürger finanziell zu terrorisieren und auszuplündern. Damit kann ich mich als Souverän der Schweizerischen Eidgenossenschaft seit den Ereignissen 2009 und aufgrund mehrerer kurzfristiger Erscheinungen und eigener Analysen in der Zwischenzeit nicht mehr einverstanden erklären. Eine Bekämpfung dieser katastrophalen und kriegsähnlichen Ereignisse wurden auch von den Regierenden Merkel und Sarkozy angestrebt, jedoch infolge völliger fachlicher Inkompetenz und Untauglichkeit ohne jedes Resultat!

Unsere Privatinvestoren haben längst die folgenden Massnahmen und Reformen an den Finanzmärkten gefordert, da ja auf diese Weise die Handelsplattformen bis auf 0 ausgeplündert werden könnten und damit die Wirtschaft faktisch tot wäre. Und auch deshalb, weil aktuell die Finanzmärkte der Willkür des US-Finanzterror-Netzwerkes schutzlos ausgeliefert sind.

1. Verbot der Leerverkäufe (Security Lending)

2. Massive Einschränkung der Emission von Derivateschrott, es soll einzig die überwachte Tätigkeit der Eurex erlaubt werden. Damit ist ein marktkonformes reguläres Hedging im Sinne des Erfinders gewährleistet.

3. Die Exzesse in den Handelsaktivitäten und deren Verursacher müssen durch ein bankenunabhängiges Kontrollorgan überwacht werden, mit der Option einer sofortigen Handelsunterbrechung mit nachfolgender Strafuntersuchung und Bestrafung der kriminellen Elemente. Die FINMA ist untauglich!

4. Massive Einschränkung der überbordenden Hetschfonds und Überwachen derer Aktivitäten und Manipulationen, insbesondere koordinierte Derivate-Emissionen und Aktienkursmanipulationen. Besonders auffällig D-Bank, ZKB, CS, UBS. Diesem Problem wäre bereits mit Schritt 2 ein erster Riegel geschoben!

5. Verbot der kriminellen US-Ratingagenturen in unserem Land, die eng mit den US-Hetschfonds zusammenarbeiten. Schuldner/Obligationäre benötigen in Zukunft Garantien und Sicherheiten ein US-Rating ist Makulatur.

Dies wären die ersten umzusetzenden Massnahmen, gegen die Banken und das US-Finanz-Terror-Netzwerk Sturm laufen werden. Einer muss diesen Schweinestall und Finanzsumpf endlich anfangen auszumisten bevor wir auch noch bankschrott gehen!

II. Währungsmanipulationen und Devisenspekulation (FX-Handel)

Das Devisengeschäft und zwar speziell die Devisenspekulation ist im Bankensektor mittlerweile zu einem Multimilliardengeschäft aufgebläht, das alle anderen Bankgeschäfte übertrifft. Lassen Sie sich diesbezüglich aus 1. Hand und aus verlässlicher Quelle informieren, denn ich kann diese Schätzungen nur aus indirekten Analysen ableiten. Ein "gesundes" Devisengeschäft ist beispielsweis das Arbitrage-Trading, das für nahezu ausgeglichene Devisenkurse an vielen Welthandelsplätzen führt. Absolut ungesund sind Staatliche Programme des US-Finanz-Terror-Netzwerkes eigentliche Devisenmanipulationen, die mit grossen Beträgen den Schweizer Franken hochtreiben, dann die eigene Währung ($, €) abwerten und wieder mit hohen Devisengewinnen zurückwechseln. Dieser Missbrauch ist seit Jahrzehnten im Gange und für die Banken ein gutes Geschäft. Die masslosen Exzesse haben nun zu schweren Volkswirtschaftlichen Problemen der arbeitenden Bevölkerung und der Unternehmen geführt. Sie sind da bestens informiert und dokumentiert.

Massnahmen gegen Devisenspekulationen:

1. Wir sind ein autonomes Land, wir können den Handel mit CHF im eigenen Ermessen bestimmen und kontrollieren. Wir können gewisse Formen der Spekulation einschränken oder verbieten.

2. Wir können die Parität des Schweizer Frankens täglich und wenn nötig stündlich gegen eine von uns gewählte Leitwährung (Norwegische Krone, Austral $, Yen, €, $) festlegen.

3. Als weitere Massnahmen wurden von der SNB Währungskäufe, Stützungskäufe oder das Gelddrucken erwähnt. Das drehen an der Zinsschraube ist in der jetzigen Phase völlig untauglich und absurd. Das interessiert Währungsspekulanten überhaupt nicht und schadet ihnen auch nicht.

Für diese Massnahme verantwortlich wäre SNB-Chef Philipp Hildebrand, der ist aber mit dem Bänkelerfilz liiert und lässt lieber das Volk und die Unternehmen verrecken als seine fetten Bänker- und Parteibonzen zu benachteiligen. Seine bisherigen Massnahmen sind absolut ungenügend und untauglich!

Geschätzer Herr Schneider-Ammann, Sie machen mir, um es höflich auszudrücken einen überalterten und überforderten Eindruck. Sie sind als gelernter El. Ing. auch nicht unbedingt der Wirtschafts- oder Finanzmarktfachmann. Wenn Sie aber in Ihrem fortgeschrittenen Alter noch aufnahmefähig, lernfähig sind und den Willen haben unser Land und unser Volk gesund zu erhalten, dann können Sie auch etwas verändern und etwas mehr Recht- und Ordnung in ein entartetes krankes Finanzsystem bringen, wie es leider durch ihre untauglichen Vorgänger und Parteigenossen in unserem Land infiltriert wurde.

Falls Sie meine Zeilen überfordern, ist das nicht weiter tragisch, denn ich werde Mittel und Wege finden, um nach den zum Teil verheerenden Erkenntnissen und Erfahrungen, die ich den den letzten 60 Jahren in meinem Land gemacht habe, zusammen mit anderen Gesinnungsgenossinnen und -Genossen meine Ziele einer weitgehend freien und gerechten Demokratie zu verfolgen. Ich will mich in meinen alten Tagen nicht länger von Kriminellen Regierungsvertretenden, Landesverräter-n/-innen und den Volkswillen missachtenden Staats-Gewalts-Vertretenden terrorisieren lassen!

Mit freundlichen Grüssen xxx

Quelle: Front der Privatinvestoren

Gruss,

Simona

07.08.2011 22:03
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Das reichste Land der Welt sind wir ja schon (zumindest materiell).

Alles was die Natibank machen würde, wäre falsch.

Stillhalten ist das Gebot der Stunde.

Staatsfond?... wo sich wieder ein paar wenige bereichern? Ich bin dafür, wenn ich dort eine Stelle, die CHF 200'000.- im Jahr zahlt, erhalte.

Unsere PK's sind mE "Staatsfond" genug.

Für uns Schweizer heisst das Gebot der Stunde: KAUFKRAFT SICHERN.

Heisst: Lohndumping bekämpfen; Währungsgewinne an die Konsumenten weitergeben.

HIer sind wir alle (Volk/Politik) gefordert.

PS: Nimmt mich wunder, wie die SVP das Problem angehen wird...sind ja bald Wahlen....wenn die Rezession noch vor den Wahlen kommt UND das Preisproblem weiterhin akut ist, dann können wir uns auf eine interessante Wahl freuen. Links und Rechts werden sich nichts schenken, und beide haben gute Argumente. Die Mitte wird wohl völlig zermahlen.

Na ja,...politische Instabilität ist ja auch eine Möglichkeit die Währung zu schwächen :roll:

Fine-Tuner

07.08.2011 21:07
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Die SNB könnte die Schweiz für die nächsten 100 Jahre zum reichsten Land der Welt machen...

alle kaufen wie wild CHF... dann geben wir ihnen doch allen was sie wollen...

gründen einen Staatsfonds oder Nationalbankfonds (der Name ist egal) und finanzieren damit eine Exporteureunterstützung (z.b. übernimmt der Fonds 10% der Löhne bei weiter sinkendem Kurs mehr) er finanziert die Infrastruktur des ÖV macht investitionen in Cleantech und neue Energien... wieso nicht so ? ... wir können nur gewinnen

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07.08.2011 04:18
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Die Spekulanten haben Blut gerochen. ...die USA sind vielleicht das erste mal in ihrer noch kurzen Geschichte erpressbar. Die Chinesen haben die jetzt voll im Schwitzchästli...wenn die Chinesen beginnen würden, ihre Dollarbestände abzustossen, käme dies einer Kriegserklärung gleich.

Genau das wissen die Spekulanten, sie werden ihrerseits die Chinesen unter Druck setzen, indem sie keine Gelegenheit auslassen werden, den US$ weiter zu drücken.

Das wird noch ein ganz heisser Tanz und wir können nur hoffen, dass die Chinesen die Nerven nicht verlieren.

Fine-Tuner

06.08.2011 13:29
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China will CHF als weltweite Benchmark-Währung

China will der Erosion seiner Devisenbestände nicht länger zusehen und verlangt von der Weltgemeinschaft eine stabile Benchmark-Währung einzuführen.

Der US$ sei abzulösen. So sollen alle Währungen (inkl. USD) Rohstoffe und Edelmetalle (commodities) an den CHF gebunden werden.

Die CH sei das einzigste Land der Welt, dessen Währung die effektive Leistungsfähigkeit seiner Wirtschaft wiederspielge. Der US$ und der € seien derart verwässert, dass sie als Indikator der realen wirtschaftlichen Verhältnisse ungeeignet seien. Sie seien für Partialinterssen der einzelnen Nationen (...er meint USA und EU) missbraucht worden und hätten jegliche 'reliability' (Glaubwürdigkeit) verloren....dass sie (China) nicht die einzigsten sein, die dies denken, sehe man jeden Tag an den Devisenmärkten.

Auf den Hinweis, dass das Volumen des CHF zu gering sei antwortete der Pressesprecher, dass dies völlig unerheblich sei, da ja auch der US$ nicht alle Vermögenswerte der Welt abdecke. Es gehe darum einen transparenten Wohlstandsindex, an dem sich alle Länder messen, zu etablieren. Wörtlich sagte er:

"Wir befürchten, dass wir unser Volksvermögen in Monopol-Money anlegen. Wir haben eine grosse Veranwortung für unsere kommenden Generationen. Wir sind nicht mehr sicher, ob die USA und die EU sich dieser - ihrer - Vrantwortung auch noch bewusst seien".

Li befürchtet, dass der US$ gegenüber CHF und auch Yen noch weiter sinken wird.

Auf die Frage ob der Renminbi Leitwährung werden soll, meinte er: "Noch nicht, wir sind noch nicht reif. Wenn wir die Akzeptanz, Reliability und Stabilität eines CHF liefern können, kann man darüber diskutieren. Dies wird noch einige Generationen dauern".

Fine-Tuner

05.08.2011 10:36
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Fine-Tuner wrote:

Dies wäre verkraftbar, wenn die Währungsgewinne weitergegeben würden. Was JEDOCH mit den Preisen zur Zeit abgeht ist eine Sauerei. Hier cashen einige massiv ab. Viele Produkte des täglichen Lebens sollten um 30-50% billiger sein und ich spreche nicht von Nahrungsmitteln. Wo ist dieser Preisüberwacher wenn man ihn braucht? In den Ferien?

Leider ist der Preisüberwacher nur eine Art Pressesprecher, der, wenn er brav ist, bald für höhere Weihen in Frage kommt, wenn nicht, dann kann er Prof werden.

05.08.2011 00:55
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SNB : COOL bleiben - die Spekulanten warten nur auf Fehler

Löhne unter Druck, Preise stagnieren.

Hier kann die Natbank nichts machen, das ist Aufgabe der Politik, die mir aber zur Zeit etwas paralelisiert scheint.

Unser Lohnniveau wird als Folge der Aufwertung des CHF weiter sinken. Dies wäre verkraftbar, wenn die Währungsgewinne weitergegeben würden. Was JEDOCH mit den Preisen zur Zeit abgeht ist eine Sauerei. Hier cashen einige massiv ab. Viele Produkte des täglichen Lebens sollten um 30-50% billiger sein und ich spreche nicht von Nahrungsmitteln. Wo ist dieser Preisüberwacher wenn man ihn braucht? In den Ferien? Ok, hat jeder verdient; und hat er in Anbetracht der aktuellen Stution auch nötig.

...um nach seinen Ferien den Währungsprifteuren das Handwerk zu legen und die Währungsgewinne den Konsumenten zukommen zu lassen...die es noch bitter nötig haben werden.

Fine-Tuner

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