SNB - Dokumente von Mr. Hildebrand

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01.01.2012 14:53
#1
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T15
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SNB - Dokumente von Mr. Hildebrand

Guten Tag Zusammen

 

Willkommen im neuen Jahr. 

Gleich sind mehrere Artikel in Zeitungen unterwegs über die Dokumente von Herr Nationalbankpräsident Herr Hildebrand.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/blochers_fragwuerdige_r...

http://www.20min.ch/finance/news/story/Blocher-lieferte-Hildebrand-ans-M...

 

Ich bin auch erstaunt was jetzt abgeht... es wird stark gegen Blocher geschossen. Aber was passiert mit Hildebrand? Hab ein bisschen mühe, was wäre wenn ein SP oder CVP Politiker getan hätte?

"super, sowas muss man stoppen das darf nicht passieren in der SNB"

Ich hab ein bisschen mühe das jetzt wieder der Fokus auf die Politik bzw. auf Blocher gelegt wird, man sollte doch jetzt eher auf Hildebrand schiessen!? Ich mein er risktiert mit seinen Investitionen den SFR. bzw. deren Wert, und bereichert sich nebenbei!? Sowas dürfte doch nicht sein!?

 

Was denk ihr darüber?

Aufklappen

 

www.soyez.ch

10.06.2016 08:18
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Erkenntnisse Hildebrands aus der Devisenaffäre

Nach seiner Rede am Swiss Economic Forum in Interlaken hat sich Philipp Hildebrand auf persönliche Weise zur Devisenaffäre geäussert, die zu seinem Rücktritt als Nationalbankpräsident geführt hatte.

Auf eine Frage von Moderatorin Susanne Wille gab Hildebrand unumwunden zu, dass ihn die Affäre noch immer berühre, wenn auch nicht mehr allzu stark. Vielleicht lerne man aus Fehlern mehr als aus Erfolgen, gab sich der frühere Notenbanker philosophisch.

Zwar müsse man in einem solchen Amt alles geben, gleichzeitig müsse man aber auch im innersten etwas bewahren, das losgelöst von Erfolg oder Misserfolg sei. "Die Identität darf nicht vollends mit dem Beruf verschmelzen", sagte Hildebrand.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.05.2016 12:49
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Affäre Hildebrand: Lei zieht Urteil des Zürcher Bezirksgerichts weiter
19.05.2016 11:45

Zürich (awp/sda) - Die Affäre Hildebrand ist noch nicht ausgestanden. Der Thurgauer SVP-Politiker Hermann Lei zieht das Urteil des Bezirksgerichts Zürich weiter.

In der Affäre, die den ehemaligen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand das Amt kostete, hat es Mitte April zwei Schuldsprüche gegeben: Das Bezirksgericht Zürich hat den IT-Bankmitarbeiter, der die Affäre ins Rollen gebracht hatte, wegen Verletzung des Bankgeheimnisses verurteilt, den Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei wegen Gehilfenschaft.

Der Einzelrichter sprach bedingte Strafen aus. Er auferlegte dem IT-Fachmann eine Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu 30 CHF, Lei eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 340 CHF.

Die unterschiedlichen Strafhöhen begründete der Richter mit der Motivlage der beiden Beschuldigten. Der Bankmitarbeiter habe lediglich aus ideellen Gründen gehandelt. Lei hingegen habe sich einen Sprung in seiner politischen Karriere erhofft.

Wie Leis Anwalt am Donnerstag gegenüber dem Regionaljournal Zürich/Schaffhausen von Radio SRF sagte, zieht er das erstinstanzliche Urteil unter anderem weiter, weil die Annahme, Lei habe durch sein Handeln politisch bekannt werden wollen, "völlig abwegig ist".

Laut Anwalt hat Lei nämlich das grösste Interesse daran gehabt, dass nicht bekannt wird, dass er in die Affäre verwickelt ist. Erst durch eine Indiskretion aus dem Bankrat sei dies bekannt geworden.

Leis Anwalt ist überzeugt, dass seinen Mandanten "keine Schuld trifft". Zudem wolle man auch die Whistleblower-Thematik nochmals aufgreifen und vertiefen.

Die Strafverfahren gegen den Bankmitarbeiter und den Thurgauer Politiker sind in der Affäre Hildebrand die einzigen geblieben. Die Verfahren gegen Christoph Blocher und andere Politiker in Zusammenhang mit der Bankgeheimnisverletzung wurden eingestellt.

uh

(AWP)

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13.04.2016 09:23
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Reto T. und Hermann Lei verurteilt

In der Affäre Hildebrand ist das Bankgeheimnis verletzt worden. Das Gericht hat den Bankmitarbeiter und den Anwalt für schuldig befunden.

Zwei Schuldsprüche in der Affäre Hildebrand: Das Bezirksgericht Zürich hat den IT-Bankmitarbeiter Reto T., der die Affäre ins Rollen gebracht hatte, wegen Verletzung des Bankgeheimnisses verurteilt, den Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei wegen Gehilfenschaft.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Reto-T--und-Hermann-Lei-verurteil...

 

Und angestiftet von unserem Saubermann Blocher Diablo

 

 

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Benjamin Franklin

29.04.2015 11:34
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Affäre Hildebrand: Justiz darf Blocher-Akten lesen

Bei SVP-Politiker Christoph Blocher waren im Nachgang der Devisen-Affäre um Ex-SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand Dokumente beschlagnahmt worden. Jetzt erhält die Justiz Zugriff auf das Material.

..

..

Das Bundesgericht verfügte, dass auch sämtliche Medienkontakte dem Quellenschutz unterliegen und im Verfahren nicht verwertet werden dürfen. In seiner Neubeurteilung hat das Obergericht letzte Woche nun angeordnet, dass die Staatsanwaltschaft das restliche Material – allerdings beschränkt auf den Zeitraum zwischen November 2011 und dem Tag der Razzia – sichten und

http://www.handelszeitung.ch/politik/affaere-hildebrand-justiz-darf-bloc...

 

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22.08.2013 10:26
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Philipp Hildebrand im Visier der Bundesanwaltschaft

Die Bundesanwaltschaft soll gegen den ehemaligen Chef der Nationalbank ein Strafverfahren eröffnet haben. Es geht um die Wirren rund um die heiklen Devisengeschäfte Philipp Hildenbrands.

In den Fall Hildebrand kommt wieder Bewegung: Die Bundesanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank SNB und dessen Bankratspräsidenten Hansueli Raggenbass eröffnet. Das berichtet die «Weltwoche» in ihrer jüngsten Ausgabe. Eine Bestätigung durch die Behörde steht im Zeitpunkt der Publikation dieses Artikels noch aus.

Über die Beweggründe des Verfahrens schweigt sich die Bundesanwaltschaft gemäss «Weltwoche» aus. Doch wie das Blatt berichtet, soll es um den Verdacht auf Amtsmissbrauch oder Verletzung des Amtsgeheimnisses im Zusammenhang mit dem «Outing» von Hermann Lei und Alt Bundesrat Christoph Blocher gehen. Blocher hatte nach Absprache mit Lei den Bundesrat unter Zusage höchster Geheimhaltung über die umstrittenen Devisengeschäfte von Philipp Hildebrand und seiner Gattin orientiert.

Auch Lei im Visier

Derweil erhielt auch Hermann Lei Post von der Justiz - von der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Darin wird angekündigt, die Vorwürfe «Verletzung von Fabrikations- und Geschäftsgeheimnis» und der «Verletzung des Anwaltsgeheimnisses» einzustellen. 

Der Vorwurf der «versuchten Anstiftung und Gehilfenschaft zur Verletzung des Bankgeheimnisses» ist hingegen nicht vom Tisch - im Gegenteil. Vielmehr kündigt die Zürcher Staatsanwaltschaft an, einen Strafbefehl gegen Lei einzuleiten. Der bestätigt die Darstellung des «Blicks» und der «Weltwoche» gegenüber handelszeitung.ch.  Allerdings kündigt der Anwalt und SVP-Politiker an, einen allfälligen Strafbefehl «in jedem Fall» anzufechten.

http://www.handelszeitung.ch/politik/philipp-hildebrand-im-visier-der-bu...

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22.08.2013 09:58
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«Briefträger» im Fall Hildebrand wird verurteilt

«I saich id Hose», sagte Hermann Lei beim Rücktritt des damaligen SNB-Chefs Hildebrand. Jetzt dürfte dem SVP-Mann das Lachen vergehen: Offenbar steht seine Verurteilung kurz bevor.

 

Er war der Mittelsmann – der «Briefträger» – in der Affäre Hildebrand: Der Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei. Er hatte gestohlene Bankdaten des damaligen Nationalbank-Präsidenten weitergegeben und so die Affäre ins Rollen gebracht, die schliesslich zum Rücktritt von Philipp Hildebrand führte. Zudem vermittelte er dem Datendieb Reto T. ein Gespräch mit dem SVP-Übervater Christoph Blocher.

Die Staatsanwaltschaft beurteilt diese Handlung offenbar als «Gehilfenschaft zur Bankgeheimnisverletzung», wie Leis Anwalt Valentin Landmann gegenüber dem «Blick» sagt. In einem Schreiben soll die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl angekündigt haben. Lei soll demnach in Kürze verurteilt werden – und zwar in drei Punkten. Neben der «Gehilfenschaft zur Bankgeheimnisverletzung» werden ihm auch «Verleitung zur Verletzung des Bankgeheimnisses» und «mehrfache Verletzung des Schriftgeheimnisses» zur Last gelegt. Für Leis Anwalt Valentin Landmann sind die Punkte allesamt «nicht nachvollziehbar» – er will den Schuldspruch anfechten.

Fallen gelassen werden hingegen die Vorwürfe, die der Datendieb Reto T. gegen Lei erhoben hatte. Der ehemalige Mitarbeiter der Bank Sarasin hatte behauptet, dass Lei die Bankdaten gegen seinen Willen weitergegeben habe. Die Staatsanwaltschaft fand dafür aber offenbar keine Beweise. Sie stellt ein entsprechendes Verfahren ein.

http://www.20min.ch/schweiz/dossier/hildebrand/story/-Brieftraeger--im-F...

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26.03.2013 13:03
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Hildebrand-Unterlagen: Blocher geht ans Bundesgericht

Das Zürcher Obergericht hat die Entsiegelung der Unterlagen angeordnet. Wie Blochers Anwalt Walter Hagger der Nachrichtenagentur SDA am Dienstag auf Anfrage sagte, gibt es verschiedene Punkte, "die wir anders sehen als das Zürcher Obergericht".

Es sei deshalb sinnvoll, dass sich das Bundesgericht mit dem Fall beschäftige. Dieses soll beispielsweise die Frage des Quellenschutzes für Journalisten klären.

Am 27. Dezember 2011 soll Blocher versucht haben, den Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei dazu anzustiften, zusammen mit einem Sarasin-Informatiker Bankunterlagen des Ehepaars Hildebrand an die "Weltwoche" weiterzuleiten. Am 5. Januar 2012 veröffentlichte die Zeitschrift ein zusammengeschnipseltes Faksimile von Hildebrands Kontoauszügen.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft will insbesondere wegen einer möglichen Verletzung des Bankgeheimnisses dieses Treffen zwischen Christoph Blocher, dem Informatiker sowie Hermann Lei näher untersuchen.

Die von der Staatsanwaltschaft bei den Hausdurchsuchungen am 20. März 2012 an Blochers Wohn- und Firmensitz sichergestellten Unterlagen zum Fall Hildebrand - wie ein Computer und Handy - waren auf Antrag des SVP-Politikers versiegelt worden. http://www.cash.ch/news/top_news/hildebrandunterlagen_blocher_geht_ans_b...

 

Wie man seine Daten vor Zugriff schützen kann, das weiss der Winkeladvokat. Aber wie man mit einem ehrlichen Datendieb umgeht, weiss er nicht.

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19.03.2013 10:38
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Elias hat am 19.03.2013 - 10:16 folgendes geschrieben:



Zyndicate hat am 19.03.2013 - 10:05 folgendes geschrieben:



Blocher verteidigt Calmy-Rey und kritisiert GPK


Der Depp konnte ja nicht mal richtig mit den gestohlenen Bankdaten umgehen, geschweige dem Datendieb ein korrektes Vorgehen aufzeigen.


Das ist eben SVP!!!

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19.03.2013 10:16
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Zyndicate hat am 19.03.2013 - 10:05 folgendes geschrieben:

Blocher verteidigt Calmy-Rey und kritisiert GPK

Der Depp konnte ja nicht mal richtig mit den gestohlenen Bankdaten umgehen, geschweige dem Datendieb ein korrektes Vorgehen aufzeigen.

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19.03.2013 10:05
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Blocher verteidigt Calmy-Rey und kritisiert GPK

19.03.2013 09:46



SVP-Nationalrat Christoph Blocher hat das Vorgehen der damaligen Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey in der Affäre Hildebrand verteidigt. Diese habe "in grösster Sorge" gehandelt, sagte Blocher in einem Interview mit dem "Tages-Anzeiger" und dem "Bund" vom Dienstag.

"Dass der Bundesrat Herrn Hildebrand mit den Vorwürfen direkt konfrontierte, war etwas ungeschickt. Aber das sind alles unwichtige Details", sagte Blocher weiter. Es sei eben einfacher, nun jenes Bundesratsmitglied zu kritisieren, das nicht mehr im Amt ist.


Die Geschäftsprüfungskommissionen des National- und Ständerates (GPK) hätten ihren Auftrag von Anfang an eingeschränkt, "weil sie die unangenehmen Fragen nicht stellen wollten", sagte Blocher. Seiner Meinung nach hätte gegen den Ex-Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, schon lange eine Strafuntersuchung eröffnet werden müssen.


Dessen Verhalten und das der SNB seien von den GPK hingegen gar nicht untersucht worden. Stattdessen hätten sich die GPK mit der Frage beschäftigt, ob der Bundesrat und die Verwaltung richtig gehandelt hätten. "Das ist möglicherweise auch eine interessante Frage, aber eine Nebensache", sagte Blocher.


Die GPK rollten die Ereignisse rund um Hildebrands Rücktritt auf. Im Zentrum der Betrachtungen lag die Zeit nach dem 5. Dezember 2011, als Blocher Calmy-Rey über Devisentransaktionen der Familie Hildebrand informierte.


In dem am Montag vorgelegten 90-seitigen Bericht kritisierten die GPK, dass sich der Bundesrat über seine Kompetenzen hinweggesetzt und ohne rechtliche Grundlage gehandelt habe. Calmy-Rey wies die Vorwürfe am Montag zurück. "Die gesetzlichen Grundlagen für unser Handeln waren da", sagte sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.


Das Verfahren gegen Blocher wegen möglicher Verletzung des Bankgeheimnisses ist noch hängig. Im Rahmen des Verfahrens war es auch zu einer Hausdurchsuchung bei Blocher gekommen. Blocher klagte deswegen gegen die Zürcher Strafverfolgungsbehörden. Über diese Klage entscheidet das Zürcher Obergericht Anfang nächster Woche.


Quelle: www.cash.ch

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17.03.2013 15:33
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Affäre Hildebrand: Schelte für den Bundesrat

Nach Ansicht der parlamentarischen Geschäftsprüfungskommissionen habe insbesondere Micheline Calmy-Rey ihre Kompetenz überschritten. Dass Inhalte des GPK-Berichts bereits vorzeitig durchsickerten, hat zudem ein Nachspiel.

Der Bundesrat hätte in der Affäre Hildebrand nicht selber aktiv werden, sondern den Bankrat der Nationalbank einschalten sollen. Zu diesem Schluss kommen die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) des Parlaments.

Der Präsident der ständerätlichen GPK, Paul Niederberger (CVP/NW), bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda entsprechende Medienberichte. Die Kommissionen haben am Freitag einen Untersuchungsbericht verabschiedet, der am Montag veröffentlicht wird.

Die GPK kritisieren demnach vor allem, dass der Bundesrat eigenmächtig vorgegangen sei und nicht etwa den Bankrat der Nationalbank SNB eingeschaltet habe. Diese Kritik betrifft laut Niederberger insbesondere die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.

Calmy-Rey war im Dezember 2011 von SVP-Nationalrat Christoph Blocher über eine verdächtige Transaktion des damaligen SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand informiert worden. Daraufhin setzte sie Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Justizministerin Simonetta Sommaruga in Kenntnis und konfrontierte Hildebrand mit den Vorwürfen. Laut GPK fehlte für dieses Vorgehen aber die Kompetenz.

Mangelhaftes Protokoll

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Protokollierung der Bundesratssitzung, die als ungenügend bezeichnet wird. «Der Ablauf einer Sitzung sollte anhand eines Protokolls nachvollziehbar sein», sagte Ständerat Niederberger.

Über die Vorwürfe haben am Freitag die Westschweiz Tageszeitung «Le Temps» und am Samstag die «Neuen Zürcher Zeitung» und die «Berner Zeitung» berichtet. Die Kommissionen wollen nun Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung einreichen - zum einen gegen Unbekannt und zum anderen gegen den Journalisten von «Le Temps». Niederberger bestätigte auch diese Information der «Neuen Zürcher Zeitung».

Hildebrand kündigte am 9. Januar 2012 seinen Rücktritt als Nationalbankpräsident an. Zum Verhängnis geworden war ihm eine Transaktion, die seine Frau über sein Konto tätigte - kurz bevor die SNB einen Euro-Mindestkurs für den Franken festlegte. Am 27. Januar 2012 haben die GPK eine Untersuchung zum Fall eingeleitet.

Micheline Calmy-Rey will sich zur Kritik erst äussern, wenn sie den Bericht gelesen hat. Dies teilte sie auf Anfrage der sda mit.

Die vorzeitige Publikation von Inhalten des GPK-Berichts hat offensichtlich zudem ein Nachspiel: «Derweil gehen die GPK einmal mehr gerichtspolizeilich gegen Medien und Journalisten vor, welche jetzt schon Details aus ihrem umstrittenen Bericht publizieren», schreibt Niklaus Ramseyer, der Bundeshaus-Korrespondent der «Tageswoche».

http://www.handelszeitung.ch/politik/affaere-hildebrand-schelte-fuer-den...

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07.08.2012 08:41
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Affäre Hildebrand: Einsprachen blockieren Einvernahmen

Gegen Sarasin-Informatiker T. läuft ein Verfahren wegen Bankgeheimnisverletzung. Dieses ruht, bis klar ist, ob Christoph Blochers Daten entsiegelt werden. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Affaere-Hildebrand-Einsprac...

 

Die SNB gibt Insiderinformationen raus und macht ein naming shaming einen Tag vor dem Hexensabbat und dem Briefträger ist es egal. Hier hätte er auch aktiv werden müssen. So hätte er die Chance gehabt, dass man ihm seine Mär abkauft.

 

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18.04.2012 09:39
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Polizei verhaftet Datendieb Reto T.

Neue Entwicklung in der Affäre rund um den ehemaligen Nationalbank-Präsidenten Philipp Hildebrand: Der Mann, der seine Bankdaten geklaut hatte, war gestern zur Fahndung ausgeschrieben - wegen Drohung.

Die Festnahme erfolgte im Auftrag der Zürcher Staatsanwaltschaft - also der Behörde, die den Fall Hildebrand betreut. Gemäss dem «Blick» soll Reto T. «Drohung» vorgeworfen werden. Gegen wen sie sich gerichtet hat, ist unbekannt - womöglich gar gegen SVP-Vize Christoph Blocher, der die heiklen Bankdaten der damaligen Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey unterbreitete? Für seinen Anwalt ist die Verhaftung «ein grosses Missverständnis». Es werde sich alles aufklären.

Lange musste der Datendieb allerdings nicht in Polizeigewahrsam bleiben - gemäss Angaben seines Anwalts befand er sich bereits gestern Abend wieder auf freiem Fuss. http://www.20min.ch/schweiz/dossier/hildebrand/story/Polizei-verhaftet-D...

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13.03.2012 08:55
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Klärung offener Fragen in der Affäre Hildebrand gefordert

Die SVP hat am Montag einen Vorgeschmack auf die ausserordentliche Session über die Affäre Hildebrand vom kommenden Mittwoch gegeben. Das Finanzdepartement musste im Rahmen der Fragestunde gleich ein halbes Dutzend Fragen zum Thema beantworten.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/bundesrat_blocher_informan...

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09.03.2012 13:18
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Zürich (awp) - Über die

Zürich (awp) - Über die Nachfolge des zurückgetretenen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand will der Bundesrat im April entscheiden. Es gebe keinen Anlass, an dem zu Jahresbeginn kommunizierten Zeitplan für die Ernennungen an der Spitze der Schweizerischen Nationalbank (SNB) abzuweichen, erklärte Bundesratssprecher André Simonazzi am Freitag an einer Medienkonferenz zur heutigen Sitzung der Landesregierung.


Zu wählen sei nicht nur der Nationalbankpräsident, hielt Simonazzi fest. Auch die Stellen des dritten Direktoriumsmitglieds und des Bankratspräsidenten seien zu besetzen. Der am Mittwoch vorgestellte Untersuchungsbericht der Prüfer KPMG sei nur "am Rande" ein Thema gewesen, erklärte Simonazzi. Dessen Ergebnis sei vom Bundesrat zur Kenntnis genommen worden.


Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Atomkraftwerk Mühleberg war am Freitag auch Thema an der Bundesratssitzung. Die Vorsteherin des zuständigen Departements, Bundesrätin Doris Leuthard, habe den Bundesrat über das Urteil informiert, sagte Simonazzi. Das Departement will das Urteil nun analysieren und anschliessend über einen Weiterzug entscheiden, wie es bereits in den vergangenen Tagen verlauten liess.


Quelle: www.nzz.ch

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08.03.2012 21:16
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T15 hat am 01.01.2012 - 14:53

T15 hat am 01.01.2012 - 14:53 folgendes geschrieben:

"super, sowas muss man stoppen das darf nicht passieren in der SNB"

 

Was denk ihr darüber?

Was ich darüber denke?

Mir sind 100 Hildebrands viel lieber als ein einziger Blocher. Hildebrand hat keinen BR als halben BR degradiert, kein Geschwafel von Linken und Netten, Harmoniebedürftigen, Sozialromantikern, Europhilen, Gutmenschen, etc.

Es war vieleicht nicht ganz koscher, was er gemacht hat. Von den Dollar-Beträgen her ein Furz in den Wind. Verglichen zum Gewinn der SNB ist der Betrag homöophatisch, praktisch nicht mehr nachweisbar. Hätte Marcel O. sich bei der UBS zu einem namhaften Betrag zum Marktkurs einkaufen müssen, hätte er sich niemals so verospelt http://www.diekreide.net/?tag=verospeln

 

SNB macht in Krisenjahr Milliardengewinn

Die Schweizerische Nationalbank hat das turbulente Jahr 2011 mit einem Gewinn von 13,5 Milliarden Franken abgeschlossen. Erstmals gab sie bekannt, wie viel sie in die Verteidigung des Euro-Mindestkurs' investiert hat. http://www.cash.ch/news/alle/snb_macht_in_krisenjahr_milliardengewinn-1144530-448

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30.01.2012 18:38
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In der Affäre um den

In der Affäre um den ehemaligen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand kommen immer mehr Details ans Licht. So wurde am Wochenende bekannt, dass der mutmassliche Datendieb und der Thurgauer Rechtsanwalt Hermann Lei Informationen per Funkgerät ausgetauscht haben.

 

Mutmasslich: Selbst beim Informant gilt immer noch die Unschuldsvermutung

 

 

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25.01.2012 22:23
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Wenn mich nicht alles täuscht

Wenn mich nicht alles täuscht ist doch der Lei bereits aus der Justizkommission zurückgetreten, oder?


Man muss sich grundsätzlich fragen was das denn für ein Anwalt ist der aus einem versiegelten Umschlag, der ihm von einem Mandanten übergeben wurde, den Umschlag öffnet und Kopien der Dokumente herstellt und diese einer Zeitung zustellt. Jetzt unabhängig von der Parteizugehörigkeit, das ist doch etwas das niemals passieren darf, laut dem Whistleblower ist aber genau das passiert.


 

Besser reich und gesund als arm und krank!

25.01.2012 20:15
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MMoser hat am 25.01.2012 - 19

MMoser hat am 25.01.2012 - 19:31 folgendes geschrieben:

 Wenn gegen Lei eine Strafuntersuchung läuft, sollte er def. aus der Justizkommission austreten. Denn er wäre dort sonst nicht glaubwürdig, wie ein Hildi, wenn er SNB Präsi geblieben wäre.

Wie ein Hildi? Bei Hildebrand gab es keine Strafanzeige, die Unschuldsvermutung kam nicht zur Anwendung. Der wurde vom Mob  und den Medien platt gemacht.

Zuppiger ist doch auch noch im Amt, auch für ihn gilt immer noch die Unschuldsvermutung. Ich mag Lei nicht, trotzdem dürfte er meiner Meinung nach seinen Posten vorerst behalten.

Es kann ja nicht sein, dass man jemanden eine  Strafanzeige anhängt und das für diesen bereits ein Rücktrittsgrund ist.

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25.01.2012 19:31
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Elias hat am 25.01.2012 - 17

Elias hat am 25.01.2012 - 17:41 folgendes geschrieben:

Hermann Lei tritt aus der Justizkommission des Thurgauer Grossen Rats zurück. Das teilte er am Mittwoch vor der Sitzung des Parlaments mit. Lei war in der Affäre um Philipp Hildebrand ein Mittelsmann. Gegen den Rechtsanwalt läuft eine Strafuntersuchung.

 

Bei ihm würde auch noch die Unschuldsvermutung gelten.

Hoi Elias

Alles korrekt. Wenn gegen Lei eine Strafuntersuchung läuft, sollte er def. aus der Justizkommission austreten. Denn er wäre dort sonst nicht glaubwürdig, wie ein Hildi, wenn er SNB Präsi geblieben wäre.

Ebenfalls ist es korrekt, dass für ihn, vorläufig die Unschuldsvermutung gilt. Ich habe das Gefühl die ganze Suppe wird heisser gekocht als gegessen, was Lei betrifft.

 

 

Gruss

MMoser

25.01.2012 17:41
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Hermann Lei tritt aus der

Hermann Lei tritt aus der Justizkommission des Thurgauer Grossen Rats zurück. Das teilte er am Mittwoch vor der Sitzung des Parlaments mit. Lei war in der Affäre um Philipp Hildebrand ein Mittelsmann. Gegen den Rechtsanwalt läuft eine Strafuntersuchung.

 

Bei ihm würde auch noch die Unschuldsvermutung gelten.

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Benjamin Franklin

24.01.2012 22:41
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Derweil äusserte sich alt

Derweil äusserte sich alt Bundesrat Adolf Ogi (SVP) kritisch zur Rolle seiner Partei in der Affäre Hildebrand. Er hat «nicht den Eindruck, dass die öffentliche Meinung in dieser Affäre pro SVP ist»,

Er bezweifle, dass das Volk den Rücktritt des Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, als Erfolg feiere. Das Volk wolle Lösungen.

Um dies zu erreichen, brauche man als Partei Partner. «Verlangt man von den anderen eine Null-Fehler-Kultur, darf man selber auch keine Fehler machen.» Laut Ogi darf die Öffentlichkeit nun erwarten, dass sauber abgeklärt wird, wer in dieser Angelegenheit welche Rolle gespielt hat.

 

Danke Ogi. <soifz> Ach was waren das noch Zeiten, als du BR wartst. Mit dir wäre das nicht passiert. Stattdessen haben wir nun diese Hardlinertunten. Es ist zum Kotzen. </soifz>

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22.01.2012 13:28
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Datendieb: «Blocher hat

Datendieb: «Blocher hat gepusht»

Reto T.: «Alles, was ich gemacht habe, ist, meinen Anwalt Lei über die Bankdaten zu informieren. Für alles andere bin ich ziemlich unter Druck gesetzt worden. Es gibt auch viele Sachen auf der Seite Blocher. Dort sollten Sie recherchieren – dort ist noch viel gelaufen

Er habe Hildebrand nicht schaden wollen und sei gegen eine Veröffentlichung in der «Weltwoche» gewesen, sagt der Datenbeschaffer zum «Sonntag». http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2089/

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20.01.2012 10:01
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7 hat am 20.01.2012 - 09:23

7 hat am 20.01.2012 - 09:23 folgendes geschrieben:



MarcusFabian hat am 19.01.2012 - 19:03 folgendes geschrieben:



. Nur Hildi (und seine Frau) konnten da ganz sicher sein


 


Meinst Du. Guten Freunden gibt man  ab und zu einen Tip. Einen noch sicheren Tip kann ich mir nicht vorstellen.:dance:


 


Jep, da gebe ich dir recht! Da hat sicherlich noch der eine und der andere schön abgesahnt!!!


Why not?

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20.01.2012 09:23
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MarcusFabian hat am 19.01

MarcusFabian hat am 19.01.2012 - 19:03 folgendes geschrieben:

. Nur Hildi (und seine Frau) konnten da ganz sicher sein

 

Meinst Du. Guten Freunden gibt man  ab und zu einen Tip. Einen noch sicheren Tip kann ich mir nicht vorstellen.:dance:

 

19.01.2012 21:10
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Elias hat am 19.01.2012 - 20

Elias hat am 19.01.2012 - 20:58 folgendes geschrieben:


Aber ja doch, nur die  Hildis wussten davon.  Er war Alleinentscheider.  Darum muss auch niemand anders die Hosen runter lassen.

Hätte er den Auftrag zurückgezogen, hätten bei Sarasin die Alarmgliocken geläutet.

Das eingentliche Fernziel, die EWS aus dem Amt zu hebeln, ist auch noch nicht vom Tisch. Der Strippenzieher wird nicht nachgeben. Hunde, wollt ihr ewig leben...

 

Klar, das ist eben so, wenn man Ämter will.

Hier eine VT, die @Elias gefallen könnte: massgebende SVPler waren alle ausdrücklich gewarnt KEINE Devisengeschäfte zu machen, auch wenn die Abwertung irgendwie in der Luft lag... (ich habe es über Goldkäufe gemacht, viele andere Schweizer haben für 5-stellige Beträge Euros gekauft).

Ziel wäre dann gewesen, eine PUK anzustossen, um ALLE aus den Ämtern zu kippen, die irgendwie von der Abwertung hätten wissen können und im fraglichen Zeitraum Devisen gekauft hätten.

Die haben doch fast alle Devisen gekauft, deshalb scheissen sie in die Hosen und wollen keine PUK ... es wird auch keine geben, dafür wird die SVP ihren 2. BR-Sitz erhalten.

Das tönt doch nach einer HERRLIGEN Strategie, oder nicht?

19.01.2012 20:58
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MarcusFabian hat am 19.01

MarcusFabian hat am 19.01.2012 - 19:03 folgendes geschrieben:

Bullish hat am 19.01.2012 - 18:38 folgendes geschrieben:

Wieso ist der Schreiber noch nicht Milliardär, wenn "man" es wusste?

Stimmt. Wenn man es wusste, hätte der Markt dieses Wissen im Vorfeld antizipiert und der Franken wäre gegen Dollar bereits gefallen. Eine klassische Einpreisung halt.

Dass diese Einpreisung nicht stattfand deutet darauf hin, dass man die SNB nicht ernst genommen hat, nicht damit gerechnet hat, dass sie es "durchzieht". Nur Hildi (und seine Frau) konnten da ganz sicher sein

 

Aber ja doch, nur die  Hildis wussten davon.  Er war Alleinentscheider.  Darum muss auch niemand anders die Hosen runter lassen.

Hätte er den Auftrag zurückgezogen, hätten bei Sarasin die Alarmgliocken geläutet.

Das eingentliche Fernziel, die EWS aus dem Amt zu hebeln, ist auch noch nicht vom Tisch. Der Strippenzieher wird nicht nachgeben. Hunde, wollt ihr ewig leben...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

19.01.2012 19:03
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Bullish hat am 19.01.2012 -

Bullish hat am 19.01.2012 - 18:38 folgendes geschrieben:

Wieso ist der Schreiber noch nicht Milliardär, wenn "man" es wusste?

Stimmt. Wenn man es wusste, hätte der Markt dieses Wissen im Vorfeld antizipiert und der Franken wäre gegen Dollar bereits gefallen. Eine klassische Einpreisung halt.

Dass diese Einpreisung nicht stattfand deutet darauf hin, dass man die SNB nicht ernst genommen hat, nicht damit gerechnet hat, dass sie es "durchzieht". Nur Hildi (und seine Frau) konnten da ganz sicher sein Wink

 

19.01.2012 18:38
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MarcusFabian hat am 19.01

MarcusFabian hat am 19.01.2012 - 18:20 folgendes geschrieben:

Fachlich ist an dem Artikel nichts auszusetzen. Er sagt ja im Wesentlichen nur: "Am 15. August müsste jedem klar gewesen sein, dass die SNB den Franken abwerten wird.".

 

Wieso ist der Schreiber noch nicht Milliardär, wenn "man" es wusste? Sorry, der Artikel ist Bullshit (natürlich nicht in der Auflistung der Ereignisse).

Hoffentlich werden alle Konten der Entscheider (Bundesräte und Nationalbänker) durchleuchtet.

Die Abwertung des Frankens war gewaltig, wie eine riesige Steuer auf alles und wenn sich Entscheider dem entzogen haben, dann gehören sie von ihren Positionen entfernt. Dann können sie wie wir darüber spekulieren, was passieren *könnte* und entsprechend investieren.

19.01.2012 18:20
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Fachlich ist an dem Artikel

Fachlich ist an dem Artikel nichts auszusetzen. Er sagt ja im Wesentlichen nur: "Am 15. August müsste jedem klar gewesen sein, dass die SNB den Franken abwerten wird."

Allerdings gebe ich Dir recht, dass die Schlussfolgerung  "... deshalb war das Devisengeschäft kein Insiderhandel mehr" ausserordentlich fragwürdig ist.

 

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