SNB Zinsentscheid

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11.09.2009 11:27
#1
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SNB Zinsentscheid

Ich hoffe eigentlich, dass die SNB mutig genug ist und die Zinsen leicht erhöht.

AUSBLICK/Nationalbank vor heiklem Zins-Entscheid - keine Erhöhung erwartet

Bern (awp/sda) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steht vor einer heiklen Aufgabe: Sie muss das Geld, das sie zur Bekämpfung der Krise grosszügig in den Wirtschaftskreislauf gepumpt hat, wieder abschöpfen. Sonst droht eine Inflation. Geht sie aber zu forsch vor, würgt sie die Erholung der Konjunktur ab.

Am kommenden Donnerstag entscheidet das dreiköpfige Direktorium der Nationalbank, ob die Zinsen hierzulande auf einem Rekordtief bleiben. Auf diese Weise wird die Wirtschaft mit billigem Geld versorgt, was etwa Investitionen fördern soll.

Die SNB peilt derzeit einen Dreimonats-Libor von 0,25% an. Sie kann diesen Marktzins, den sich Geschäftsbanken untereinander für ungedeckte Kredite verrechnen, aber nur indirekt steuern. Zuletzt hielt sich der Dreimonats-Libor hartnäckig bei 0,3%.

An der expansiven Geldpolitik der SNB dürfte sich vorerst nichts ändern, wie von der Nachrichtenagentur SDA befragte Ökonomen erwarten - trotz erster Anzeichen einer konjunkturellen Erholung. "Es ist noch zu früh für eine Zinserhöhung", findet Claude Maurer von der Credit Suisse.

Er sehe keine unmittelbare Notwendigkeit für eine Anpassung, sagt auch Janwillem Acket von der Zürcher Privatbank Julius Bär. Gleicher Ansicht sind UBS-Ökonom Christoph Arnold und Bernard Lambert von der Genfer Privatbank Pictet.

Credit-Suisse-Ökonom Maurer verweist darauf, dass die SNB bislang eher ein düsteres Bild von der Schweizer Konjunktur zeichne. Er sei gespannt, ob die SNB bei ihrer Prognose bleibe. Demnach schrumpft die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um bis zu 3%, und nächstes Jahr ist mit einem Nullwachstum zu rechnen.

Maurer geht von einem moderateren Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) im laufenden Jahr aus und prognostiziert für 2010 bereits wieder ein leichtes Wachstum der Schweizer Wirtschaft.

UBS-Ökonom Arnold rechnet zwar mit einem oder zwei stärkeren Quartalen in den USA wie in der Euro-Zone, geht aber davon aus, dass sich das Wachstum 2010 wieder abschwächen wird. Dieser Impuls genüge nicht, um in der Schweiz längerfristig einen starken Aufschwung herbeizuführen.

Der Privatkonsum - ein wichtiger Pfeiler der Konjunktur - leide unter der steigenden Arbeitslosigkeit, erläutert Arnold. Und wegen der nach wie vor geringen Auslastung der Produktion sei kein starkes Anziehen bei den Investitionen zu erwarten.

Neben der Wachstumsprognose interessieren sich die Ökonomen auch für die Inflationserwartungen der Nationalbank. Derzeit gebe es trotz expansiver Geldpolitik aber keinen Teuerungsdruck, der eine Zinserhöhung notwendig erscheinen lasse, konstatieren Maurer und Arnold übereinstimmend.

Die SNB habe bereits reagiert, um die Geldmenge nicht weiter steigen zu lassen, erklärt Maurer. So würden keine Repo-Geschäfte mehr für ein Jahr angeboten. Bei Repos verkaufen Geschäftsbanken Wertpapiere für eine bestimmte Dauer an die SNB und zahlen für die erhaltene Summe einen Zins.

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte die SNB die Laufzeiten der Repo-Geschäfte deutlich ausgedehnt. Damit sollten die Geschäftsbanken, die sich gegenseitig nicht mehr trauten und sich kaum mehr Geld ausliehen, grosszügig mit Liquidität versorgt werden.

Zudem kaufte die SNB Franken-Obligationen privater Schuldner, um der Gefahr einer Kredit-Klemme entgegenzuwirken. Die Ökonomen erhoffen sich nun auch Informationen darüber, ob die Nationalbank diese unüblichen Massnahmen weiterzuführen gedenkt.

Die SNB intervenierte auch am Devisenmarkt, um ein Erstarken des Franken zu verhindern. Denn ein starker Franken schadet der wichtigen Schweizer Export-Industrie.

UBS-Ökonom Arnold ist der Ansicht, dass die SNB auch aus diesem Grund nicht vorprescht und die Zinsen erhöht. Damit würde sie die Attraktivität des Franken wieder steigern. "Die Nationalbank setzt ihre erfolgreiche Strategie zur Verhinderung einer Franken-Aufwertung nicht aufs Spiel", ist Arnold überzeugt.

ra

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27.06.2011 13:20
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SNB Zinsentscheid

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich hat die Notenbanken weltweit aufgefordert, ihre Leitzinsen anzuheben. Nur so könne die mühsam erworbene Glaubwürdigkeit im Hinblick auf die Inflationsbekämpfung gewahrt werden.

(sda/Reuters) Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) fordert die Notenbanken zu Zinserhöhungen auf. Das Drehen an der Zinsschraube sei angesichts des hohen Preisdrucks und der Gefahren durch die Politik des billigen Geldes nötig.

«Die Geldpolitik weltweit muss weiter gestrafft werden, um den Inflationsdruck einzudämmen, Risiken für die Finanzstabilität abzuwenden und die mühsam erworbene Glaubwürdigkeit der Zentralbanken im Hinblick auf die Inflationsbekämpfung zu bewahren», schreibt die in Basel ansässige, auch als Bank der Zentralbanken bezeichnete BIZ in ihrem am Sonntag veröffentlichten Jahresbericht.

Neue Krise droht

Sollten die Zinsen wegen der Schuldenkrise in Europa oder der nur zögerlichen Wirtschaftserholung nach der Krise wie in den USA oder Grossbritannien extrem niedrig bleiben, drohe eventuell eine neue Krise. Zu bedenken sei vor allem, dass die Zinspolitik wegen der Krisenmassnahmen in Wahrheit noch lockerer sei als es das Leitzinsniveau anzeige.

«Der gegenwärtige lockere Kurs der Geldpolitik bestärkt daher die Befürchtung, dass die Preisstabilität bedroht ist. Gleichzeitig kann er den erneuten Aufbau von Risiken für die Finanzstabilität begünstigen.

Vor allem in den aufstrebenden Volkswirtschaften besteht die Gefahr, dass sich ähnliche finanzielle Ungleichgewichte bilden wie in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Vorfeld der globalen Krise.» In einigen Schwellenländern gebe es bereits Anzeichen dafür, warnten die Basler Ökonomen.

Schwellenländer im Augenmerk

Ein besonderes Augenmerk richteten die Autoren des BIZ-Berichts auf die Geldpolitik der Schwellenländer. Hier setzte die Sorge über Kapitalzuflüsse und Wechselkursaufwertungen einer geldpolitischen Straffung Grenzen, wie es in dem Bericht heisst. Andere Massnahmen wie Kapitalverkehrskontrollen oder höhere Mindestreserveanforderungen seien aber «kein Ersatz für geldpolitische Straffung und grössere Wechselkursflexibilität», schreibt die BIZ.

Zugleich stellte sie fest, dass die niedrigen Zinsen in den Industrienationen über Kapitalexporte die Probleme der Schwellenländer verschärft hätten.

Vor Finanzkrise gewarnt

Die BIZ funktioniert als Plattform des Austausches für Notenbanker in aller Welt. Sie wurde zunächst zur Abwicklung der deutschen Schulden aus dem Ersten Weltkrieg gegründet, übernahm aber später zunehmend andere Aufgaben. Unter anderem verwaltet sie heute einen nicht unbeträchtlichen Teil der Goldreserven zahlreicher Zentralbanken.

Die BIZ hat sich vor allem in den vergangenen Jahren auch in der Öffentlichkeit einen guten Ruf erworben, weil sie als eine der ersten internationalen Finanzinstitutionen vor der jüngsten Finanzkrise warnte - mehrere Jahre bevor die Finanzblase auf dem amerikanischen Immobilienmarkt Mitte 2007 schliesslich platzte.

Quelle: www.nzz.ch

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17.03.2011 10:36
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Die Schweizerische Nationalbank lässt die Geldschleusen weiterhin weit offen. Obwohl sich die Schweizer Wirtschaft überraschend kräftig entwickelt und Inflationsrisiken bestehen, lässt sie die Zinsen weiterhin auf dem Rekordtief von 0,25 Prozent.

tsf. Die Schweizerische Nationalbank führt ihre expansive Geldpolitik wie erwartet fort. Sie begründet dies mit der Konjunktur, die sich global und in der Schweiz dynamischer entwickelte, als sie dies noch im Dezember angenommen hatte. Die Notenbanker erwarten im laufenden Jahr ein robustes Wachstum der Schweizer Wirtschaft um rund 2,0 Prozent. Bisher hatte sie rund 1,5 Prozent vorausgesagt. 2010 war die Schweizer Wirtschaft um hohe 2,6 Prozent gewachsen.

Wolkenlos ist der Konjunkturhorizont allerdings nicht: «Die weiter bestehende Schuldenproblematik in Europa und mögliche wachstumsdämpfende Effekte des hohen Ölpreises stellen beträchtliche Abwärtsrisiken dar», schreibt die Nationalbank in ihrer Mitteilung. Auch seien die Folgen der Erdbebenkatastrophe in Japan derzeit kaum abzuschätzen.

Aufwärtsrisiken bei der Inflation

Auch bei der Inflation gibt es weltweit Aufwärtsrisiken: Die Nationalbank weist dabei auf die geopolitischen Anspannungen und auf die steigenden Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise hin. Umfragedaten hätten jedoch gezeigt, dass die Inflationserwartungen in der Schweiz nach wie vor stabil seien.

Die Inflationsprognose der Nationalbank sagt für 2011 eine leicht höhere Teuerung voraus. Sie erhöhte die Teuerungsprognose für das laufende Jahr auf 0,8 (bisher 0,4) Prozent und für 2012 leicht von 1,0 auf 1,1 Prozent. Damit liegt der Preisauftrieb aber noch deutlich unter der Schwelle von 2 Prozent, bis zu der Notenbanker von Preisstabilität sprechen. Diese Marke würde mit unveränderter Geldpolitik laut SNB aber 2013 erreicht.

Die Währungshüter führen die leicht höhere Teuerung auf einen höheren Ölpreis, die stärkere wirtschaftliche Dynamik im Inland und die positiveren Annahmen für die ausländische Wirtschaft zurück. Ab Mitte 2012 wirke sich aber der Einfluss der Frankenaufwertung dämpfend aus.

Gratisgeld für Banken

Weil die Inflationsgefahr damit nicht akut ist, sieht die Nationalbank offenbar noch keinen Grund, die Zügel anzuziehen. Sie belässt damit das Zielband für den Dreimonats-Libor weiterhin bei 0 bis 0,75 Prozent. Dabei strebe sie an, den Libor bei rund 0,25 Prozent zu halten. Banken können somit seit zwei Jahren fast gratis mit Geld versorgen. Damit will die Nationalbank die Kreditvergabe und die Gesamtwirtschaft ankurbeln.

Die Nationalbank hatte nach dem Schock der Finanzkrise und den massiven Auswirkungen auf die Weltwirtschaft den Leitzins innerhalb eines halben Jahres von 2,75 auf 0,25 Prozent radikal zurückgenommen, nicht zuletzt weil die Geldversorgung unter den Banken zum Erliegen kam. Auf diesem Tiefststand notierte der Leitzins schon in der Rezession nach den Anschlägen vom 11. September 2001 während fünf Quartalen. Die gegenwärtige Rekordtief-Phase geht nun in das neunte Quartal. Bisher haben erst wenige Industriestaaten begonnen, ihre Geldpolitik zu normalisieren.

Wie erwartet

Der Nullentscheid der Nationalbank war erwartet worden. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen waren denn auch wenig überrascht. Die Credit Suisse erwartet eine Zinserhöhung im Dezember, wie CS-Ökonom Fabian Heller erklärte. Die Lage könne sich aber rasch ändern, wenn die Situation beim Euro/Franken-Wechselkurs wechsle. Wenn sich der Franken abschwäche, sei ein früherer Zinsanstieg möglich.

Als bemerkenswert erachtet Sarasin-Chefökonom Jan Poser, dass die Nationalbank die Ereignisse in Japan mit in die Betrachtung aufgenommen hat. Die Fed sei darauf gar nicht eingegangen. Der Grund hierfür sei die sich bereits abzeichnende Auswirkung auf den Schweizer Franken.

Quelle: www.nzz.ch

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17.03.2011 08:39
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Quote:

SNB steht vor einer Nullrunde

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird den Prognosen von Ökonomen zufolge am Donnerstag den Leitzins nahe Null belassen. Gespannt sein darf man aber auf die Kommentare der SNB.

http://www.cash.ch/news/topnews/snb_steht_vor_einer_nullrunde-1013677-771

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04.03.2011 22:59
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MarcusFabian wrote:

Von daher dürfte kein grosses Wachstum möglich sein. Das heisst, dass jedes neu gegründete Unternehmen in einem Verdrängungswettbewerb mit etablierten Mitbewerbern um Marktanteile kämpfen muss.

Exactamundo. Ist aber auch unter den etablierten Unternehmen so. Wachstum ist in vielen Branchen nur über Verdrängung des Konkurrenten möglich. Letztlich ist also die Monopolstellung und die Marktbeherrschung das Ziel. Das Gegenteil von "freien Märkten".

04.03.2011 22:50
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Bullish wrote:

Das wird nicht zu real existierendem Sozialismus führen. Das wäre der Fall, wenn alles aufgekauft und verstaatlicht würde, aber es wird haupsächlich Schrott aufgekauft.

Na ja, warten wir mal ab, was sich noch alles von "Top" zu "Schrott" entwickelt. Soll ja vorkommen. Zudem zeigt der Staat üblicherweise wenig Skurpel, sich wirklich Werthaltiges oder Teile davon unter den Nagel zu reissen, wenn's die Situation erfordert.

Dieses Privileg ist im Grunde genommen sein Wesen.

02.03.2011 19:26
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MarcusFabian wrote:

Von daher dürfte kein grosses Wachstum möglich sein. Das heisst, dass jedes neu gegründete Unternehmen in einem Verdrängungswettbewerb mit etablierten Mitbewerbern um Marktanteile kämpfen muss. Keine leichte Aufgabe.

Grosse Unternehmen müssen Innovatoren aufkaufen. Die grossen verfügen oft über die Distributionskanäle und können Übernahmen recht günstig finanzieren.

Grosse Vermögen entstehen bei uns entweder über ein Top-CEO-Gehalt (da gibt es aber SEHR wenige Positionen) oder über den Verkauf eines Unternehmens.

Das es nicht leicht ist, da gebe ich Dir recht. Wer aber tätig werden will, findet bei einem einigermassen vernünftigen Businessplan relativ einfach Business Angels (Xing, http://www.investiere.ch/ , etc).

02.03.2011 12:35
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Na ja, "nie bessere Zeiten" würde ich nicht gerade sagen.

Die besten Zeiten - was Wachstum betrifft - gibt es wenn alles am Boden und entsprechend die Nachfrage hoch ist.

Wir haben ja heute - wie Elias kürzlich so schön geschrieben hat - in der Schweiz eine gewisse Sättigung erreicht.

Von daher dürfte kein grosses Wachstum möglich sein. Das heisst, dass jedes neu gegründete Unternehmen in einem Verdrängungswettbewerb mit etablierten Mitbewerbern um Marktanteile kämpfen muss. Keine leichte Aufgabe.

28.02.2011 22:23
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Denne wrote:

Herzliche Grüsse aus dem real existierenden Sozialismus.

Das wird nicht zu real existierendem Sozialismus führen. Das wäre der Fall, wenn alles aufgekauft und verstaatlicht würde, aber es wird haupsächlich Schrott aufgekauft. Es wird auch nicht die Möglichkeit unterdrückt, neue Unternehmen zu gründen. Eigentlich gab es noch nie bessere Zeiten als jetzt.

28.02.2011 10:01
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Und wie soll das mit den Milliardeninterventionen zur Schwächung des Frankens zusammenpassen? Die SNB (ebenso wie die FED und die EZB) wird sich hüten, an der Zinsschraube zu drehen. Da wird gar nichts mehr passieren. Der Bremsbelag ist runter.

Den Zentralbanken bleiben nur noch direkte Interventionen am Markt.

Herzliche Grüsse aus dem real existierenden Sozialismus.

28.02.2011 08:45
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Commerzbank:"Wenn nämlich Hildebrand positive Wachstumsüberraschungen auch beim jetzigen EUR-CHF-Niveau erwartet, scheint er die realwirtschaftlichen Auswirkungen der Franken-Stärke als gering anzunehmen. Und das spricht dafür, dass die SNB bei der Formulierung der zukünftigen Geldpolitik sich kaum durch die Franken-Stärke beschränkt fühlen dürfte. Noch ein paar solcher Äußerungen und wir haben die schönste Zinserhöhungsdiskussion. Dem Franken dürfte das dann deutlichen Auftrieb verleihen."

Ist ein bisschen kompliziert geschrieben. Kurz zusammengefasst heisst dies eigentlich nur, dass wir uns weiterhin auf einen sehr starken Franken einstellen sollten (vielleicht bald wieder Höchststände?) :roll:

11.09.2009 23:22
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Es wird sicher noch ein nachbeben in der Wirtschaft geben, das die Kurse noch bischen purzeln lässt.

11.09.2009 16:29
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da käme Leben in die Bude! Es würde auf alle Fälle einen interessanten Tag geben und einige müssten Ihre Positionen neu überdecken.

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11.09.2009 16:21
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Re: SNB Zinsentscheid

wildhund wrote:

Ich hoffe eigentlich, dass die SNB mutig genug ist und die Zinsen leicht erhöht.

Das wär ja was. Ein Tag vor Verfall noch den Franken aufwerten. Da kommt Leben in die Bude. Uuuuufhockä, s'gaht bergab!!!!

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