Sparpontential beim Staat und Sozialwesen

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08.05.2009 10:43
#1
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Sparpontential beim Staat und Sozialwesen

Es wurde schon oft publiziert, dass im Gesundheitswesen Geld verschleudert wurde, nur weil z.B. die IV bestimmte Lieferanten vorgeschrieben hatte und dadurch überzogene Preise verlangt werden konnten.

Ein weiteres Beispiel:

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/open_source_oss_solothurn_microsof...

Quote:

Der Bund verlängerte die Lizenzverträge mit Microsoft für 42 Millionen Franken. Anders entschieden hat vor acht Jahren der Kanton Solothurn – und flächendeckend Linux installiert. Er spart seither Jahr für Jahr viel Geld und verfügt erst noch über flexiblere EDV-Systeme.

dgy. Die fragwürdige Vergabe eines 42-Millionen-Franken-Auftrages durch den Bund an Microsoft unter Ausschaltung des Wettbewerbs sorgt weiterhin für Irritationen. Die Motive für den Verzicht auf sogenannte «Open Source Software» (OSS) bleiben zumindest teilweise im Dunkeln – ein Eindruck, der noch verstärkt wird, wenn man die Erfahrungen im Kanton Solothurn betrachtet. Als die Kantonsfinanzen im Jahre 2001 wegen des Kantonalbanken-Debakels noch immer am Boden lagen, fällte die Regierung unter Kostendruck einen mutigen Entscheid, der sich ausbezahlen sollte: Mit dem Einsatz von OSS anstelle von proprietärer Software wollte man nicht nur die Informatikausgaben drücken, sondern auch die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter vermindern. Auch acht Jahre später ist Solothurn der einzige Kanton, der diesen Schritt konsequent vollzieht.

Spezifische Lösungen möglich

Erstaunlich, denn auch wenn die Reaktionen der User, die Solothurns oberster IT-Leiter Kurt Bader mitunter zu hören bekommt, längst nicht immer schmeichelhaft sind, ist die Bilanz des Experimentes positiv. Um jährlich rund 10 Prozent können die Ausgaben im Informatikbereich im Vergleich zu einer konventionellen Lösung gesenkt werden – wiederkehrend, versteht sich, wobei Zusatzkosten, beispielsweise für Umschulungen, bei den Berechnungen berücksichtigt werden. Jedes Jahr spare der Kanton so weit über eine Million Franken, sagt Bader. Er räumt zwar ein, dass sich die Reduktion nicht bis auf den letzten Franken belegen lasse, doch überzeugt das Ergebnis nicht nur ihn und die Solothurner Regierung, sondern offenbar auch die politischen Parteien: Eine Rückkehr zu den bisherigen Systemen ist im Kanton Solothurn kein Thema. Inzwischen sind alle Geräte umgerüstet, die Benutzer geschult und 1300 Mitarbeiter nutzen OSS. Bis Ende 2010 ist die Transformation in allen Bereichen und Anwendungen abgeschlossen – dann arbeiten sämtliche 2000 Verwaltungsangestellte mit einer Linux-Oberfläche.

Die Vorteile von OSS-Lösungen liessen sich indessen längst nicht nur auf finanzielle Aspekte beschränken, erklärt Bader. Das System sei «beherrschbarer», weil die Abhängigkeiten geringer seien und die Komplexität vermindert werden könne. Zahlreiche Anwendungen sind web-basiert, das heisst nicht an das Betriebssystem geknüpft. Änderungen am einen Ort erfordern deshalb in den meisten Fällen keine Anpassungen in anderen Bereichen. Auf spezifische Bedürfnisse des Kantons kann dank des offenen Quellencodes besser eingegangen werden. Dass davon und von sonstigen Support-Arbeiten vermehrt regionale oder zumindest schweizerische statt grosse internationale Unternehmen wie Microsoft profitieren können, erweist sich nach Ansicht von Bader als weiteres Plus. Und weil OSS lizenzfrei kopiert werden kann, könnten andere Kantone Solothurns Lösungen übernehmen und so die EDV-Kosten weiter senken. Mit verschiedenen Kantonen ist Solothurn im Gespräch.

Linux und die ausverkauften Gipfeli

Wenn dem Solothurner IT-Leiter eines zu schaffen gemacht hat, dann ist es am ehesten eine gewisse Trägheit bei jenen, die auf das neue System umstellen mussten. Die Widerstände unter den Usern seien mitunter erheblich – sogar, wenn der Bäcker keine Gipfeli mehr habe, werde beinahe Linux dafür verantwortlich gemacht, wundert sich Bader scherzhaft. Er zweifelt allerdings daran, dass eine Umstellung innerhalb der Microsoft-Welt, beispielsweise auf Windows Vista, einfacher über die Bühne ginge und widerspricht entschieden der Behauptung, wonach der Wechsel auf OSS massive Umschulungskosten zur Folge habe. Auf lange Sicht sei der Aufwand nicht höher, schon deshalb nicht, weil die einzelnen Anwendungen entflechtet und in der Folge insgesamt weniger Neuerungen notwendig würden.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

25.02.2015 10:05
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Bund verjubelt erneut Millionen mit IT-Projekt

Das Verteidigungsdepartement und ein Bundesamt haben eine Software-Lösung gesucht, ohne sich abzusprechen – Mehrkosten in Millionenhöhe sind die Folgen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Bund-verjubelt-erneut-Millionen-m...

 

Ich habe eh das Gefühl, auf simap sind die Aufträge nur pro forma ausgeschrieben.

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Benjamin Franklin

01.09.2014 17:21
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weico hat am 31.08.2014 - 23:32 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 31.08.2014 - 19:38 folgendes geschrieben:

 

stell dir vor, jeder penner hätte ein fixes einkommen. er könnte viel einfacher einen kredit erhalten. aus jedem hobby einen beruf machen. zum beispiel, im dj-hobbyraum mit seinen saufkumpanen professionelle geräte leasen, anfangen sound zu produzieren, events zu veranstalten, werbung machen, reisen organisieren...

 

..du hast ja schon jetzt ein festes Sozialeinkommen.Warum verwirklichst du All dies tollen Dinge nicht...?

 

weico

diese tollen dinge - bei dir hört es sich nach so viel an - habe ich gemacht, als ich knapp über 20 war.

nun widme ich mich anderem. zum beispiel beschreibe ich bildhaft wie ich dir ein soziales einkommen für deine os parietale besorgen kann - ich gebe mir ganz fest mühe, so hat deine frau auch spass daran, oder sie widmet sich wie üblich der fernsteuerung.

Art. 298a1

Aquater. Anerkennung und Vaterschaftsurteil

I. Gemeinsame Erklärung der Eltern

1 Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und anerkennt der Vater das Kind oder wird das Kindesverhältnis durch Urteil festgestellt und die gemeinsame elterliche Sorge nicht bereits im Zeitpunkt des Urteils verfügt, so kommt die gemeinsame elterliche Sorge aufgrund einer gemeinsamen Erklärung der Eltern zustande.

2 In der Erklärung bestätigen die Eltern, dass sie:

1.
bereit sind, gemeinsam die Verantwortung für das Kind zu übernehmen; und
2.
sich über die Obhut und den persönlichen Verkehr oder die Betreuungsanteile sowie über den Unterhaltsbeitrag für das Kind verständigt haben.

3 Vor der Abgabe der Erklärung können sich die Eltern von der Kindesschutzbehörde beraten lassen.

4 Geben die Eltern die Erklärung zusammen mit der Anerkennung ab, so richten sie sie an das Zivilstandsamt. Eine spätere Erklärung haben sie an die Kindesschutzbehörde am Wohnsitz des Kindes zu richten.

5 Bis die Erklärung vorliegt, steht die elterliche Sorge allein der Mutter zu.

1 Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 26. Juni 1998 (AS 1999 1118; BBl 1996 I 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2013 (Elterliche Sorge), in Kraft seit 1. Juli 2014 (AS 2014 357; BBl 2011 9077).


Art. 298b1

II. Entscheid der Kindesschutzbehörde

1 Weigert sich ein Elternteil, die Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge abzugeben, so kann der andere Elternteil die Kindesschutzbehörde am Wohnsitz des Kindes anrufen.

2 Die Kindesschutzbehörde verfügt die gemeinsame elterliche Sorge, sofern nicht zur Wahrung des Kindeswohls an der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter festzuhalten oder die alleinige elterliche Sorge dem Vater zu übertragen ist.

3 Zusammen mit dem Entscheid über die elterliche Sorge regelt die Kindesschutzbehörde die übrigen strittigen Punkte. Vorbehalten bleibt die Klage auf Leistung des Unterhalts.

 

die neue version diskriminiert weiterhin den vater aufgrund des geschlechts, weil es nicht grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht anerkennt.

so wird der behördenapparat beibehalten. die anwältelobby hält sich das recht vor, in jedem fall arbeit leisten zu müssen (einkommen für anwälte und gerichte zu generieren).

die frau kann weiterhin irgendwelche behauptungen in den raum stellen, die staatsanwaltschaft einschalten, die dann einfach mal drauflos eine busse ausstellt, ohne irgendwelche beweise oder protokolle ein zu fordern, die behörden beinflussen, rufmord betreiben, das milizsystem einschalten, den vater arbeitslos machen, sollte er die richter darauf hinweisen, dass sie menschenrecht verletzen, 1.5 jahre ein verfahren führen, um an ein brauchbares arbeitszeugnis zu gelangen, das dann schliesslich trotzdem noch schreibfehler enthält...

alle pauschal zum psychiater schicken, damit auch diese dann etwas verdienen und alle dafür bezahlen lassen, indem die menschenrechte abgeschaft werden.

aber verpetz mich nicht beim tierschutzverein, weico, ok?

 

11.07.2014 11:57
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Shorts oder Boxer? Wie absurd der Schweizer Zoll arbeitet

 Beamtendeutsch

Der eidgenössische Zoll versucht, haarscharf zwischen Badehose, Shorts und Unterhose zu unterscheiden. Das Ergebnis ist unglaublich – und keineswegs der erste Fall seiner Art.

Badehose und Bündnerfleisch: Der Schweizer Zoll hat alle Hände voll zu tun.

 

Eigentlich, so müsste man meinem, ist die Unterscheidung zwischen Badehose, Shorts und Unterhose leicht. Für die Schweizer Zollverwaltung und ihre Mitarbeitenden scheint das weit weniger klar. Haargenau versucht die Bürokratie nun auf zwei Seiten zu erklären, wie diese Paare an kurzen Hosen unterschieden werden müssen. Und das Ergebnis 

So seien Shorts und Unterhosen – im Gegensatz zu Badehosen – «in nassem Zustand nicht zwingend blickdicht». Shorts seien «aus Spinnstoffen aller Art», Badehosen hingegen «meist aus synthetischen Spinnstoffen», während Unterhosen «meist aus Baumwolle» gemacht. Shorts gibt es «mit oder ohne Gurtschlaufen», Badehosen und Boxershorts demgegenüber ohne Gurtschlaufen. Doch Vorsicht: Ausnahmsweise, so sagt es das Papier, kann es Badehosen auch mit Gurtschlaufen geben – dann jedoch «mit eingezogenem Gurt».

«Diese Absteppung macht bei Frauenhosen keinen Sinn»

Insgesamt neun verschiedene Unterscheidungsmerkmale listet die Verwaltung für die drei Hosentypen auf. Der Hintergrund zu dieser geradezu absurden Auflistung: Die Zollbehörde führte kürzlich eine Strafuntersuchung gegen einen Kleiderimporteur durch, der eine Lieferung Shorts als Männerhosen deklariert hatte. Für den Zoll waren es aber eindeutig Frauenhosen.

Nun musste das Bundesverwaltungsgericht entscheiden: Die Hosen hätten zwar keine Öffnung, stellten die Richter laut PwC fest. Aber durch Absteppung sei ein Verschluss angedeutet, der links über rechts schliesse – «diese Absteppung macht bei Frauenhosen schlicht keinen Sinn». Zudem liessen Schnitt, Farben und Muster «eher auf Herrenkleidung schliessen».

Der Shorts-Streit ist kein Einzelfall

Der Grund für den Geschlechterstreit: Die Schweiz erhebt ein Gewichtszoll und verlangt für das Kilo Frauenkleider deutlich mehr als für Männerkleider. Schuld ist die Gleichberechtigung: Als der Zolltarif 1959 festgelegt wurde, waren Männerkleider schwerer.

Der jüngste Shorts-Streit ist übrigens kein Einzelfall. Regelmässig deklariert die Zollverwaltung Güter um oder nimmt Produkte neu auf. So beschied man in diesem Jahr bereits über die Klassifizierung von Analogkäse – «ein käseähnliches, industriell hergestelltes Ersatzprodukt für Käse».

Legendär: Hans-Rudolf Merz und das Bündnerfleisch

Auch Tabakblätter zum Rollen, sogenannte Blunts, riefen die Beamten kürzlich auf den Plan. In der Regel seien diese Blätter in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, wie «Honig, Cognac, Schokolade, Früchten» aromatisiert. Sie würden gerollt oder in flachem Zustand angeboten und sind einzeln oder in kleiner Stückzahl in Kunststoffbeuteln verpackt. Ferner sei der Bezeichnungszusatz «Wrap(s)» verbreitet.

Und bei Schnittblumen, welche die Schweizer Grenze in Kübeln mit Wasser passieren, gilt seit 2007: Das zum Frischhalten verwendete Wasser wird für die Gewichtsermittlung beim Zoll nicht mehr berücksichtigt.

Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz erlangte mit einem ähnlichen Fall übrigens Kultstatus. 2010 verlas er im Parlament ein in ähnlich verklausuliertem Beamtendeutsch verfasstes Papier zum Import von gewürztem Fleisch. Der Text brachte ihn derart zum Lachen, dass er ihn nur mit Mühe verlesen konnte.

 http://www.handelszeitung.ch/politik/shorts-oder-boxer-wie-absurd-der-sc...

 

 

 

 

 

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21.05.2014 13:21
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daten-nutzung

"Wenn Regierungen ihre Daten im Web zur Verfügung stellen, kann die Bevölkerung sehen, was mit ihren Steuergeldern passiert", so Berners-Lee, der zu den Gründern des Open Data Institute in London gehört. Solche Informationen machten die Arbeitsweise von Regierungen viel durchschaubarer und könnten die Bürger zu mehr Engagement ermutigen. Genau das glaubt auch Daniel Dietrich. "Diese Daten sind eine digitale Infrastruktur, die sich auf verschiedene Weise nutzen lässt", sagt der Vorsitzende der Open Knowledge Foundation Deutschland, die Open Data fördern will. "Sie können nicht nur für mehr Transparenz im Bereich der Politik sorgen, sondern auch Innovationen unterstützen und so die Wirtschaft fördern."

Den ökonomischen Vorteil von Open Data bestätigt eine Untersuchung im Auftrag der EU-Kommission. Der Analyse zufolge könnten offene Verwaltungsdaten in Europa ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 40 Milliarden Euro pro Jahr und Hunderttausende zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. McKinsey ist sogar noch optimistischer: In einer Studie schätzt die Unternehmensberatung, dass durch Open Data weltweit pro Jahr drei Billionen Dollar zusätzliches Wirtschaftswachstum möglich wären. Besonders große Effekte sehen die Berater in den Be-reichen Erziehung, Verkehr und bei der Entwicklung neuer Produkte – etwa durch besseren Unterricht, weniger Staus und eine sinnvollere Segmentierung von Märkten.

Dank seiner Prominenz konnte Berners-Lee in seinem Heimatland schon viel erreichen: Das britische Datenportal data.gov.uk umfasst im Moment fast 18000 Datensätze von Regierungen und Behörden – darunter Informationen über die Qualität von Schulen und die Sterblichkeitsrate bei Erkrankungen wie Asthma. In den USA ist Open Data sogar Chefsache: An seinem ersten Tag im Amt unterschrieb Barack Obama das "Memorandum on Transparency and Open Government", dem rund ein Jahr später die "Open Government Directive" folgte – damit werden Behörden verpflichtet, Informationen online zur Verfügung zu stellen und ihre Pläne für mehr Transparenz zu veröffentlichen. Auf dem US-Datenportal www.data.gov warten derzeit mehr als 88000 Datensätze auf ihren Abruf.

http://heise.de/-2184588

kritische stimme (englisch) eines unternehmers: "the state is out of date"

10.04.2014 18:59
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Für mitarbeitende Familienmitglieder der Betriebsinhaberin oder des Betriebsinhabers gelten in der Landwirtschaft folgende monatliche Globallöhne (Bar- und Naturallöhne):
 2 070 Franken für alleinstehende mitarbeitende Familienmitglieder,
 3 060 Franken für verheiratete mitarbeitende Familienmitglieder (arbeiten beide Ehegatten im Betrieb voll mit, gilt für jeden der Ansatz von 2 070 Franken).
Für den Unterhalt von minderjährigen Kindern des mitarbeitenden Familienmitglieds wird ein Zuschlag von 690 Franken im Monat (1/3 des Globallohns für Alleinstehende) pro Kind zum Globallohn hinzugerechnet. Die Beiträge von mitarbeitenden Ehegatten, die keinen Barlohn beziehen, gelten als bezahlt, wenn die Betriebsinhaberin bzw. der Betriebsinhaber mindestens den doppelten jährlichen Mindestbeitrag (960 Franken) entrichtet hat.

http://www.ahv-iv.info/andere/00134/00139/index.html?lang=de&download=NH...

10.04.2014 12:01
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Bund schüttet 36 Milliarden Franken Subventionen aus

In der Schweiz fliessen die Subventionen immer üppiger: Laut aktuellen Zahlen der eidgenössischen Finanzverwaltung verteilte der Bund im vergangenen Jahr 35.7 Milliarden Franken Subventionen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 542 Millionen Franken, wie die «Handelszeitung» in ihrer neuesten Ausgabe schreibt. Insgesamt machten die Bundesbeiträge 56 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes aus. Grösster Subventionsbrocken war die AHV: Mit 8.5 Milliarden Franken unterstützte der Bund das Sozialwerk. 2.2 Milliarden Franken gab der Bund allein für die Verbilligung von Krankenkassenprämien aus. Stark angestiegen sind in den letzten Jahren die Zuschüsse für Bildung und Forschung sowie für Entwicklungshilfe. 

Bundesrat sträubt sich gegen Überprüfung der Subventionen

Laut Gesetz müsste der Bund im laufenden Jahr einen umfassenden Subventionsbericht erstellen. Doch trotz des ungebremsten Wachstums der Bundesbeiträge sträubt sich der Bundesrat gegen eine flächendeckende Überprüfung der Subventionen. Der enorme Aufwand für das Vorhaben rechtfertige sich nicht mehr: «Die Subventionen werden heute besser gesteuert als noch vor ein paar Jahren», begründet Karl Schwaar, stellvertretender Direktor der Finanzverwaltung. Der Bund will den Subventionsbericht deshalb durch eine laufende Überprüfung ersetzen. Finanzpolitiker kritisieren den Bundesratsentscheid: «Es fehlt offenbar der Wille, dass Bund und Parlament einen Spiegel vorgesetzt bekommen», sagt SVP-Ständeratspräsident Hannes Germann.

http://www.handelszeitung.ch/politik/bund-schuettet-36-milliarden-franke...

 

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