Staatliche Milliardensoforthilfe ohne konkrete Auflagen ?

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20.10.2008 10:27
#1
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Staatliche Milliardensoforthilfe ohne konkrete Auflagen ?

Im Vergleich der bundesrätlichen UBS-Milliarden "Pumpenaktion" (Zitat unseres Präsidenten C.) ohne jedwelche konkrete Auflagen im Vergleich zur analogen Aktion der deutschen Regierung, sieht unsere Regierung leider doch sehr unerfahren und alt aus.

Es ist erschreckend dass der Bundesreat diese 68 Milliarden SFR gesprochen hat, ohne konkrete Auflagen an die UBS, die sich ja aufführt wie der Sonnenkönig Ludwig, nämlich genauso am Volk vorbei "wirtschaftet", Heute noch leider total uneinsichtig ist (vgl. Boni bis 10 Mio., immer noch denkbar, war KEIN Irrtum, Kurer wurde ja nur falsch verstanden). In welcher Welt lebt dieser "MANAGER" eigentlich, sicher nicht bei den Menschen.

- Erschrecken ist doch, dieser UBS Manager braucht Sonntags nur zu telefonieren und der Bundesrat "pumpt, pumpt & pumpt" Milliarden harte CH-Fränkli ohne jedwelche konkrete, scharfe Auflagen. Das ist doch so erzieherisch verkehrt wie wenn Eltern einem Kind 68'000.-- ohne Auflagen weiter hinten nachwerfen, wenn es zuvor mittels Kreditkarten in SAUS und BRAUS lebte, einfach enorme Schulden anhäufte. Dies ist dann übrigens nur die nächste "Kreditkrise" die sogen. Kreditkartenkrise. Es wird sich sooooo absolut sicher so schnell rein gar nichts ändern, leider, leider für uns alle. Wie beim Sonnenkönig bezahlt zuerst einmal das Volk die "Zeche".

- Vom Gesamtbundesrat hätte ich jedenfalls etwas anderes erwarte, die Bundesregierung Deutschlands macht es ja der Schweizer Regierung doch wieder einmal noch vor, wobei diese Massnahme vom Bundestag noch (demokratisch) abesegnet werden muss, wenigstens nachträglich, in der Schweiz aber n i c h t , was einem doch als

"freier Schweizer" auch etwas nachdenklicher stimmen sollte. Eine verkehrte Welt, wirklich.

Quelle der D-Kredit-Auflagen;

http://www.n-tv.de/1040161.html

- Eure sachliche Meinung ist gefragt 8)

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



Frei nach I Ging

25.10.2008 01:38
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Boni

- sollten generell nicht beschränkt werden in einer freien Marktwirtschaft, das ist richtig,

doch wenn staatliche Mittel angenommen, gar gefordert werden,

dann eben schon zwingend,

denn dies setzt doch eine Unfähigkeitserklärung voraus, und Unfähigkeit sollte doch wirklich nicht noch belohnt werden,

wo kämen (kommen) wir denn da hin (sieht man jetzt ja 8))

- bin überrascht, wie wenige hier eine eigene Meinung haben,

sie jedenfalls nicht zu artikulieren getrauen,

obwohl dies hier ja ganz anonym geschehen kann,

Es gilt;

es gibt zwar schlimmer Abzocker,

aber es braucht dazu immer auch welche,

die so dämlich sind und es einfach so geschehen lassen.

Jeder/e bekommt nur, was er/sie verdient.

Pegasus

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

20.10.2008 15:05
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Staatliche Milliardensoforthilfe ohne konkrete Auflagen ?

Ich finde die Relationen krass.

Auf der einen Seite wird jedes Fraenkli zweimal umgedreht und es herscht Panik wegen Finanzierungen von ein paar Milliarden fuer AHV, Neat, Swissair usw.

Auf der anderen Seite werden ploetzlich 60 Milliarden (=10 Neat) freigemacht. Das ist extrem viel Geld fuer die Schweiz. Damit verdoppeln wir die Verschuldung in einem Schlag. Na gut, es handelt sich um Pflichtwandelanleihen. Das sind "nur" Risikopapiere und werden nicht den Schulden anbelastet. Oder geht die ganze Geschichte auf Kosten der Nationalbank? und der Bundeshaushalt wird nicht angeruehrt?

20.10.2008 13:55
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Kreditkarten-Krise, die nächste -----

- he Leute, ihr seid Euch wohl nicht bewusst, was sich da aufgebaut hat,

- selbst unser BR gibt Heute noch Mittel ohne Auflagen.

Das gibts doch nicht, ich versteh das nicht, einfachste Erziehungsregeln missachten. :roll

- na gut, Gier frisst Hirn & der Politiker schützt solches noch, so versteh ich es doch :

20.10.2008 - 13:20

Presse: Kreditkartenschulden bedrohen Finanzsystem

Berlin (BoerseGo.de) - Nach der Hypothekenkrise kommen auf die Banken möglicherweise weitere Milliardenverluste zu. Zeitungsberichten zufolge droht den Banken durch geplatzte Forderungen aus Kreditkartenverträgen in den USA ein massives Ausfallrisiko. Das Ausfallrisiko könnte eine ähnliche Dimension wie im Fall der Immobilienkredite haben, berichtet der "Tagesspiegel". Die Ratingagentur Moody’s schätzt das Volumen der Wertpapiere, die auf Forderungen aus US-Kreditkarten basieren, auf insgesamt 450 Milliarden Dollar.

"Hier hat sich in den vergangenen zehn Jahren eine enorme Bedrohung aufgebaut", warnt der Bochumer Finanzwissenschaftler Stephan Paul. "Das Risiko ist erheblich." Gefährlich könnte es werden, wenn die US-Wirtschaft wegen der Finanzkrise in den kommenden Monaten in eine tiefe Rezession rutscht. "Dann werden noch viel mehr verschuldete US-Verbraucher große finanzielle Probleme bekommen", sagt Bankenanalyst Konrad Becker von Merck Fink zum "Tagesspiegel". Viele Amerikaner, die in der Vergangenheit auf Pump konsumiert und ihre Kreditkarten belastet hätten, seien dann nicht mehr in der Lage, ihre Schulden zurückzuzahlen. Mit fatalen Folgen für das ohnehin schon geschwächte Finanzsystem.

Denn die Kreditkartenfirmen und die meisten US-Banken hätten – nach dem Muster der Immobilienfinanzierer – ihre Forderungen aus Kreditkarten und Verbraucherdarlehen gebündelt und weiterverkauft. Wie bei den Ramschhypotheken seien dabei Risiken gemischt und in komplizierte und intransparente Wertpapiere umgewandelt worden. Versehen mit dem Gütesiegel der Ratingagenturen seien so aus Kreditforderungen handelbare Anlageprodukte geworden. In einem Umfang, den Experten für bedrohlich halten, denn platzen die den Papieren zugrunde liegenden Kredite massenhaft, könnte eine gefährliche Kettenreaktion ausgelöst werden.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

20.10.2008 10:44
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Deutsche Regierung beschliesst strenge Auflagen

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

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