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02.11.2010 08:12
#1
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Wer hier im Forum ist, hat doch auch gewisse finanzielle Ziele. Und wenn nicht, aber doch an die (Hyper)Inflation glaubt, kommt auf diesem Weg zum Zug.

Quote:

Wer muss mehr Steuern zahlen?

Auswirkungen der SP-Steuerinitiative auf mittelhohe Einkommen

Um den Steuertarif einigermassen vernünftig zu gestalten und einen abrupten Sprung beim Schwellenwert von 250 000 Franken zu vermeiden, müsste die Tarifkurve gesamthaft angepasst werden – und das hätte Auswirkungen auf alle Steuerpflichtigen.

Selbst die Initiativbefürworter bestreiten dies nicht grundsätzlich.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/wer_muss_mehr_steuern_zahlen_1.822...

Aufklappen

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.01.2011 16:12
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CrashGuru wrote:

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/rechtes-ufer/Pauschalbesteuerte-zieh...

na also.....

.... es ist das eingetroffen, was angekündigt wurde. Für diejenigen, für die ein Wegzug billiger ist, sind gegangen. Die anderen werden mehrheitlich schon einen Weg gefunden haben, wie sie es kompensieren können.

Es kann eine Win-Win-Win-Situation sein. Wer wegzieht und mit Gewinn verkauft oder gewinnbringend vermietet profitiert davon, der neue Kanton profitiert davon und die verlassene Gemeinde.

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03.01.2011 23:23
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27.12.2010 09:37
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Quote:

Hohe Kirchensteuern führen zu mehr Austritten

Wie sich unterschiedliche Kosten der Mitgliedschaft auf die Bindung an die Kirche auswirken

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/hohe_kirchensteuern_fuehre...

La ilahe

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26.12.2010 22:09
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Grosser Verlierer ist der Mittelstand

Die hohen und tiefen Einkommen profitieren von den Steuersenkungen ungleich mehr als die mittleren Einkommen.

Der Mittelstand ist im Steuerwettbewerb der grosse Verlierer und profitiert von den Steuersenkungen weniger als die mit hohem und tiefen Einkommen. So sank in 21 von 26 Kantonen die Steuerbelastung für Personen mit einem höheren Einkommen in den letzten zehn Jahren stärker als für Personen mit einem mittleren Einkommen, wie die «NZZ am Sonntag» gestützt auf Zahlen der Eidgenössischen Steuerverwaltung berichtet. Im Kanton Zürich beispielsweise zahlten verheiratete und ledige Personen mit Wohnsitz in der Stadt Zürich und einem hohem Einkommen 2009 acht Prozent weniger Steuern als 1999. Stadtzürcher mit einem mittleren Einkommen wurden hingegen nur um knapp fünf Prozent entlastet. In der grossen Mehrheit der Kantone profitierten gemäss der Auswertung der «NZZ am Sonntag» auch Personen mit tiefen Einkommen in grösserem Ausmass von Steuersenkungen als der Mittelstand.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Grosser-Verlierer-ist-der-Mittels...

solange alle profitieren, ist es aus meiner Sicht nicht schlecht. Ich mag es allen gönnen, die mehr profitieren.

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21.12.2010 15:07
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Immobilienboom: Zug zieht die Notbremse

In Zug sollen auch Leute mit einem mittleren Einkommen noch eine Chance haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Als erste Stadt der Schweiz hat sie Zonen für preisgünstigen Wohnraum geschaffen.

Über 600 preisgünstige Wohnungen möglich

Erstellt werden dürfen für den preisgünstigen Wohnraum nur Mietwohnungen. Eigentumswohnungen sind nicht zulässig. Die Stadt wolle Spekulation mit günstigem Wohnraum verhindern, sagte Ambühl. Die Eigentümer müssen alle fünf Jahre Rechenschaft über die Mietzinsgestaltung ablegen. Hingegen sind sie frei, wem sie die Wohnungen vermieten wollen.

http://www.cash.ch/news/alle/immobilienboom_zug_zieht_die_notbremse-9836...

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19.12.2010 14:25
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Über 5000 Steuersünder stellen sich

Viermal mehr Personen und Unternehmen zeigten sich 2010 aufgrund der Steueramnestie selbst an. Die Kantone können mit Mehreinnahmen in Milliardenhöhe rechnen.

Seit Inkrafttreten der Steueramnestie am 1. Januar haben sich 5143 Steuersünder selbst angezeigt, wie eine Umfrage der Zeitung «Der Sonntag» bei allen kantonalen Steuerämtern zeigt.

Das Gros der Selbstanzeiger sind natürliche Personen. Nur in wenigen Kantonen meldeten sich juristische Personen beim Steueramt. Am meisten reumütige Steuerhinterzieher verbuchen die Kantone Zürich (rund 1200), St. Gallen (535), Bern (510), Baselland (330), Jura (315) und Luzern (310).

In zwölf anderen Kantonen wurden seit Anfang Jahr Schwarzgeld im Wert von mindestens einer Milliarde Franken ans Licht gebracht. Im Kanton Zürich kamen allein bis Ende Juni unversteuerte Vermögen in der Höhe von 205 Millionen Franken zum Vorschein.

Person deklariert 48 Millionen

Den grössten Einzelfall verbucht der Kanton Schwyz. Dort deklarierte eine Person ein schwarzes Wertschriftenvermögen von 48 Millionen Franken und geht nun straffrei und bussenlos aus.

Insgesamt leiteten die Steuerbehörden in diesem Jahr 6354 Verfahren wegen Steuerhinterziehung ein – Selbstanzeigen eingeschlossen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/-ber-5000-Steuersuender-stellen-s...

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17.12.2010 08:35
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Die Schweiz besteuert 4500 Reiche pauschal

4500 reiche Ausländer werden in der Schweiz nach Aufwand besteuert. Die meisten von ihnen leben in der Westschweiz. Vor allem dort winken bald zusätzliche Steuermillionen.

In der Schweiz leben rund 4500 Pauschalbesteuerte. Dies geht aus der Statistik der eidgenössischen Steuerverwaltung hervor. Bisher hat einzig der Kanton Zürich dieses Instrument abgeschafft - weitere Initiativen sind hängig.

Am meisten reiche Ausländer, die nach Aufwand besteuert werden, wohnen im Kanton Waadt (1171), gefolgt von den Kantonen Wallis (992) und Genf (645). Auch das Tessin ist offenbar attraktiv: 593 Pauschalbesteuerte leben dort. In der Deutschschweiz belegt der Kanton Graubünden mit 248 den Spitzenplatz. Die Zahlen stammen von 2007.

255 Millionen Franken Steuereinnahmen

Treten die neuen Mindestansätze in Kraft und verlässt keiner der 4500 Pauschalbesteuerten die Schweiz, so dürfen Bund und Kantone mit zusätzlichen Steuermillionen rechnen. Gemäss Berechnungen der Steuerverwaltung würden die Erträge der Eidgenossenschaft aus der direkten Bundessteuer um 124 Millionen Franken auf 255 Millionen Franken ansteigen.

Im Kanton Zürich haben die Stimmberechtigten am 7. Februar 2009 eine Volksinitiative angenommen und damit die Pauschalbesteuerung abgeschafft. In verschiedenen Kantonen sind weitere Initiativen zu Stande gekommen - in St. Gallen, Bern, Luzern, Schaffhausen, Appenzell-Ausserrhoden und im Thurgau. Die Abstimmungen sollen 2011 oder 2012 stattfinden.

In Glarus entscheidet die Landsgemeinde im kommenden Mai darüber. Und in Basel-Stadt unterstützt die Regierung die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Sie bereitet dazu eine Gesetzesvorlage vor.

In Zug und Basel-Landschaft sind Unterschriftensammlungen lanciert worden. Zudem sind in mehreren Kantonen parlamentarische Vorstösse zur Abschaffung eingereicht worden. Einige wurden abgelehnt, andere sind noch hängig.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-Schweiz-besteuert-4500-Reiche...

Fällt die Pauschalbesteuerung im Westen weg, lohnt es sich für die eventuell, nach Zug umzuziehen....

225Mio : 5Mio = bringen sagenhafte 45 Franken Steuererleichterung pro Steuerzahler. Für diejenigen (z. B. Arno Dübel), die nichts oder so wenig verdienen, dass sie keine Steuern zahlen, bringt die Steuererleichterung nichts.

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Benjamin Franklin

16.12.2010 16:33
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In Zug sind Wohnungen für Normalverdiener in Sicht

Neben den geplanten Subventionen werden zwei weitere Faktoren im Kanton Zug schon bald für eine gewisse Entspannung auf dem Wohnungsmarkt für Normalverdiener sorgen: Zum einen werden durch die Wirtschaftskrise Grundstücke für den gemeinnützigen Wohnungsbau frei, auf denen Eigentumswohnungen geplant waren, zum anderen können verschiedene Wohnbauprojekte realisiert werden, die durch Einsprachen blockiert waren. Etwa die Überbauung Roost in Zug, wo das Verwaltungsgericht im März die Einsprachen abgewiesen hat. «Zusammen mit Projekten in Cham und Baar kommen so bald einige Hundert zahlbare Wohnungen dazu», sagt Peter Rupper, Präsident der Baugenossenschaft Familia in Zug.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/dossier/regionenrating/In-Zug-sind-W...

Keine Ahnung, wie der aktuelle Stand ist.

Wichtig: immer auf Vorrat jammern, wenn es schlecht läuft. Wenn es sich ändert, dann das nächste Haar in der Suppe suchen. Irgendwo läuft immer etwas nicht optimal.

Ich hätte es auch lieber, wenn es anders wäre und es allen gut gehen würde.

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Benjamin Franklin

16.12.2010 16:02
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Ramschpapierhaendler wrote:

Dann nehm ich doch lieber eins von den beiden, die's im Moment grad hat:

http://www.homegate.ch/kaufen/103462337?a=default&l=default

... Obergeschoss umfasst ein Büro, 2 Kinderzimmer mit je einem Study-Corner im Erker und einem Kinderbad und den eleganten Masterbedroom mit Ankleide und Durchgang zum Luxus-Masterbad ...

die armen kinder erledigen ihre hausaufgaben im study-corner? wärs nicht so tragisch, ich würde mir löcher in den bauch lachen.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

16.12.2010 15:38
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Zeit zum Wechsel

Es ist Zeit für einen Wechsel :!:

Zug ändert seinen Namen:

Neuer Name: Kanton Monaco !

16.12.2010 14:56
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Ramschpapierhaendler wrote:

@ Elias:

Dann sag doch mal, WO man in Zug genügend bauen könnte, damit der Druck etwas nachlässt. Die viele Bauerei der letzten Jahre hat nichts gebracht, ausser dass beinahe kein Land mehr vorhanden ist. In Rappi wird das etwas anders sein.

Ja, das Freiamt. Dort ziehen viele Zuger hin, da sie sich keinen neuen Arbeitsplatz suchen müssen. Deshalb ist es ein gutes Beispiel. Du kannst auch etwas weiter entferntes nehmen, das dann etwas günstiger ist oder das Zürcher Säuliamt (leicht teurer). Macht den Braten aber nicht feiss.

Träum du nur weiter vom preiswerten Wohnen in Zug. Wenn ich wieder mal was suche (Bauland oder eine Wohnung für CHF 1'000.-) dann nehme ich gerne deine Dienste in Anspruch.

Verflixt Ramschi, ich habe nichts gegen das Freiamt. Die Leute ziehen um, wenn sie denn was passendes finden.

Einer meiner Mieter sucht verzweifelt eine andere Wohnung, weil er nach dem Auszug der Kinder was kleineres IN DER NÄHE sucht. Da ich seit 10 Jahren die Miete nie erhöht habe, ist die Wohnung mittlerweile so günstig, dass die kleineren Wohnungen nur noch unwesentlich weniger kosten.

Preiswertes wohnen in Zug wird solange ein Traum bleiben, wie der Leerwohnungsbestand tief ist.

Quote:

Am 1. Juni 2010 standen in der Schweiz rund 36'710 Wohnungen oder 0,94 Prozent des approximativen Gesamtwohnungsbestandes leer

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/09/22/press.Document....

Das ist einfach viel zuwenig. Zumal es ein Durchschnitt ist. Lokal gibt es noch weniger. Ich bin der Meinung, dass wenn die Quote über 1.5% steigt, die Preise sich stabilisieren. Bei über 2% beginnt der Markt erst richtig zu spielen

So sah es früher mal in Wil aus:

Quote:

leer stehende Wohnungen / Leerwohnungsbestand:

1993: 21 0,29 Prozent

1994: 40 / 0,55 Prozent

1995: 135 / 1,82 Prozent

1996: 180 / 2,43 Prozent

1997: 163 / 2,21 Prozent

1998: 197 / 2,61 Prozent

1999: 159 / 2,21 Prozent

2000: 158 / 2,09 Prozent

2001: 184 / 2,40 Prozent

http://www.stadtwil.ch/desktopdefault.aspx/tabid-56/1188_read-3221/

ein Bereich von 0.3% bis 2.4%

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Benjamin Franklin

16.12.2010 14:10
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Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Ich bin ja deiner Meinung, dass es in Zug, wo ich auch eine Wohnung für 1'000 bekomme wie im Aarau, nicht so schlimm sein kann. Und wenn mehr gebaut wird, bessert auch das wieder.

So en Seich! Im Freiamt (halb so gross wie Kt. Zug, angrenzend) gibt es auf Homegate 5 2.5-Zi-Wohnungen unter CHF 1'000.-. In Zug gibt es eine einzige unter Fr. 2'000.-.

jetzt sind wir also beim Freiamt und bei 2.5 Zimmern. Hast aber lange gebraucht um etwas zu finden, was zu deiner vagen Aussage passt.

Ramschpapierhaendler wrote:

Du glaubst also, dass eine Person, die vom Aargau, wo er CHF 1'000.- für eine Wohnung bezahlt, genau so gut nach Zug ziehen könnte, da er hier zwar CHF 3'000.- mehr für's Wohnen, dafür CHF 24'000.- weniger Steuern bezahlt? Auf welchem Planeten lebst DU denn? :roll: :roll: :roll:

Das Pendel wird irgendwann in die andere Richtung schwingen und dann hört man von euch nichts mehr.

Wenn in Zug - wie in Rappi-Jona - Bauland knapp wird, spielen wieder andere Kräfte. Das hatten wir schon mehrfach besprochen. Da kann man dann an den Steuern fummeln, wie man will.

Entweder die Zuwanderung stoppen (z.B. ie SVP unterstützen & ausschaffen) und eine Immo-Krise riskieren oder mehr bauen und dadurch mit der Arbeit die Arbeitslosenrate tief halten und die Wirtschaft in Schwung halten.

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Benjamin Franklin

16.12.2010 13:55
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RPH

Kenne die Strasse und das Haus. Der Käufer sollte auf den Geistesstand geprüft werden. Das Haus ist eine verstärkte Kartonschachtel.

Der link

http://www.remax.ch/PublicListingFull.aspx?lKey=829915ea-b56e-4859-9035-...

Kauf

Einfamilienhaus

Gesamtfläche (m²): ca. 100

Grundstück (m²): ca. 146

Baujahr 1932

16.12.2010 13:30
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RPH

Weiss gar nicht was du hast. Im Report haben sie ein Eckreihenhaus gezeigt zum Verkauf(Remax). Kostenpunkt läppische 750.000. Mit eigener Zufahrt auf die Hauptstrasse.

Das ist doch ein Schnäppchen Lol

16.12.2010 12:16
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Ramschpapierhaendler wrote:

Also hör einfach auf mit solchen Übertreibungen:

Elias wrote:

Anstatt den Vermietern zahlt man es dem Steueramt.

.

Ich bin ja deiner Meinung, dass es in Zug, wo ich auch eine Wohnung für 1'000 bekomme wie im AarGau, nicht so schlimm sein kann. Und wenn mehr gebaut wird, bessert auch das wieder

Ramschpapierhaendler wrote:

@ Elias:

Ich sprach vom Aargau - dein Link ist von Aarau.

Dann such doch selber mal im Aargau.

Schau dir doch mal die Ortschaften an, die gelistet sind.

Keine ist von der Stadt sondern vom Gau.

Falls es nicht gehen sollte mit Aargau (und das geht sicher nicht), ein Tipp von einem Erdbewohner:

Nimm Aarau und dann 50km Umgebung.

So hab ich es gemacht

Und ja, ich habe den Beitrag in den Nachrichten gesehen.

Arno Dübel

http://www.youtube.com/results?search_query=arno+d%C3%BCbel+best+of&aq=1

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16.12.2010 11:56
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Ramschpapierhaendler wrote:

Du glaubst also, dass eine Person, die vom Aargau, wo er CHF 1'000.- für eine Wohnung bezahlt, genau so gut nach Zug ziehen könnte, da er hier zwar CHF 3'000.- mehr für's Wohnen, dafür CHF 24'000.- weniger Steuern bezahlt? Auf welchem Planeten lebst DU denn? :roll: :roll: :roll:

Mietpreise im Aargau

http://www.immoscout24.ch/IS24Web/_V2/List.aspx?cat=1&type=1&realty=1&ex...

und in Zug

http://www.immoscout24.ch/IS24Web/_V2/List.aspx?cat=1&type=1&realty=1&ex...

ich lebe auf der Erde.... man findet auch im Aargau kaum was um die 1'000.

Weniger Zuwanderung: sie stoppt irgendwann und es wird auch wieder zu Abwanderung kommen. Aktuell führt sie zur Verknappung der Wohnungen bei aber auch zu Arbeit, weil neue Wohnungen gebaut werden müssen.

Arno Dübel

http://www.youtube.com/results?search_query=arno+d%C3%BCbel+best+of&aq=1

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16.12.2010 10:36
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Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Hab's schon mal geschrieben: dann seht zu, dass die Steuern dort erhöht werden.

Hab's schon mal geschrieben: ich hab's versucht, war aber nicht die Mehrheit.

Ich meine: richtig erhöhen. So das die Reichen abwandern. Das schafft freie Wohnungen zu günstigen Preisen. Anstatt den Vermietern zahlt man es dem Steueramt.

Der Weg zu flächendeckend tiefen Steuern ist ein langer. Gleich tief werden sie nie sein.

Weniger Arme wäre eine feine Sache.

Arno Dübel

http://www.youtube.com/results?search_query=arno+d%C3%BCbel+best+of&aq=1

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Benjamin Franklin

16.12.2010 09:19
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Ramschpapierhaendler wrote:

SF1: "Reporter" von heute:

Die Vertreibung aus dem Paradies

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c96dcd39-f98a-47aa-a6d9-345e907283bc

Wahnsinn, wie die zur Sprache kommenden "freisinnigen" Zugs mit ihrer Meinung völlig quer zur übrigen FDP stehen! Denen geht auch langsam ein Lichtlein auf. Lol

Hab's schon mal geschrieben: dann seht zu, dass die Steuern dort erhöht werden. Dann können sie wieder zurück in ihr Paradies.

Der Wohnungsmarkt in der Schweiz ist ausgetrocknet.

Quote:

Wohnungsnot hat sich verschärft

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wohnungsnot-hat-sich-versch...

Auch schon mal geschrieben: Angebot und Nachfrage.

Bei einem hohen Leerwohnungsbestand sinken die Preise mit der Zeit von selber.

Ramschi hatte damals schon darüber gelacht.

Selbst wenn die Initiative angenommen worden wäre, wäre es in der Schweiz (nicht nur in Zug) teuer zum Wohnen.

Quote:

Sawiri spendet etwa 1,4 Millionen Franken an Hilfsaktion für Kinder "Jeder Rappen zählt"

http://www.happytimes.ch/news/news-schweiz/2658-sawiri-spendet-etwa-14-m...

Wir brauchen mehr Reiche

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Benjamin Franklin

15.12.2010 19:57
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http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wie-die-Wirtschaft-die-Bonu...

LolLolLol ha ha ha , zum zweiten...

steuermässig passt alles zusammen bei uns :roll: :idea:

10.12.2010 17:35
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07.12.2010 17:28
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weico wrote:

CrashGuru wrote:
Ok, stimmt, alles gut.

Das sind die wirklichen Werte :!:

...und alle sind lieb und glücklich und ..Piggeldy ging mit Frederick nach Hause.... Lol :oops:

weico

Na klar, Gutmenschen halt.

Und nachdem "Gutmenschen" ja heute negativ belastet ist, kann man ja gerne auf "verdammt" zurück greifen, dies ist ja heute kein Unwort mehr. Im Gegenteil, absolut salonfähig. Jeder (ein-)Gebildete nimmt es heute ja ganz selbstverständlich in den Mund. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit. :idea:

07.12.2010 17:18
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CrashGuru wrote:

Ok, stimmt, alles gut.

Das sind die wirklichen Werte :!:

...und alle sind lieb und glücklich und ..Piggeldy ging mit Frederick nach Hause.... Lol :oops:

weico

07.12.2010 17:17
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@Bullish Verarschen kann ich mich auch selbst.

Dann erkläre mir warum ein Milliardär wie Theo Müller so wenig Steuern zahlt. Setze die zwei Milliarden in Deine Rechnung - absolut jenseits, so viel bezahlt er nicht.

PS: Ich bin im Moment zwar angestellt, war aber vorher Selbständig und kenne ganz genau die Situation auch von Kleinunternehmer. Das Gejammer kann ich ganz einfach nicht verstehen. ALs Angestellter hast Du definitiv weniger zum leben. Selbst wenn der Ausbezahlte Lohn gleich hoch ist.

07.12.2010 16:00
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Elias wrote:

CrashGuru wrote:
Und glaub mir Elias, ich weiss wovon ich spreche. Meine ist nur 12.45..... Wink

Und nebenbei, auch ich habe bei den Abzügen für den Arbeitsweg etwas geschummelt. Allerdings handelte es sich wohl um Steuerersparnis im Promille-Bereich :roll:

Noch ein edit: In 100 Jahren wie Du sagst interessiert es wohl keinen von uns, welches System überlebt hat Lol

Ich habe nicht mal ein knallrotes Gummiboot.

Aber Freunde, die auch die Zeit haben, dieses Hobby zu pflegen. Da sind die paar Kisten Wein und hie und da eine Tankfüllung für mich billiger, wenn die mich einladen.

Man kann auch mehr als nur beim Arbeitsweg was in Abzug bringen. Da liegt mehr drin.

Die 100 Jahre waren ein Rechenbeispiel, was die 150 pro Nase und Jahr in der Zeit bringen würden. In 10 Jahren sind das halt nur Fr. 1'500 "Ersparnis". Das reicht dann für einen Rollator.

Wenn man weiter kommen will, ist man entweder so clever wie Bill Gates und sonst muss man sowohl an der Einnahmenseite wie auch an der Ausgabenseite schrauben. Ich hatte seinerzeit an bedienten Tankstellen gearbeitet, um an mehr Geld zu kommen. Dann mit Baureinigungen an Wochenenden. Aktuell sind wir 3 x im Jahr am Bielersee. Ich mache unter anderem Raclette & Fisch, meine Frau serviert. Wir werden mit Wein bezahlt. Wenn ich Zeit hätte, könnte ich bei der Weinlese mithelfen. Es geht dabei eigentlich schon lange nicht mehr ums Geld oder den Wein. Man ist in einem eingespielten Team, unter anderen Leuten, macht was komplett anderes und am Abend sitzt man nudelfertig zusammen und hat so auch noch etwas Plausch. Verpflegung und Übernachtung inbegriffen. Bei der Weinlese wäre Fitness noch inbegriffen. Der Weinbauer ist happy, wir sind happy.

Mit gerechten Steuern wird man nicht reich, nicht mal wohlhabend.

Ok, stimmt, alles gut.

Das sind die wirklichen Werte :!:

07.12.2010 15:30
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CrashGuru wrote:

Und glaub mir Elias, ich weiss wovon ich spreche. Meine ist nur 12.45..... Wink

Und nebenbei, auch ich habe bei den Abzügen für den Arbeitsweg etwas geschummelt. Allerdings handelte es sich wohl um Steuerersparnis im Promille-Bereich :roll:

Noch ein edit: In 100 Jahren wie Du sagst interessiert es wohl keinen von uns, welches System überlebt hat Lol

Ich habe nicht mal ein knallrotes Gummiboot.

Aber Freunde, die auch die Zeit haben, dieses Hobby zu pflegen. Da sind die paar Kisten Wein und hie und da eine Tankfüllung für mich billiger, wenn die mich einladen.

Man kann auch mehr als nur beim Arbeitsweg was in Abzug bringen. Da liegt mehr drin.

Die 100 Jahre waren ein Rechenbeispiel, was die 150 pro Nase und Jahr in der Zeit bringen würden. In 10 Jahren sind das halt nur Fr. 1'500 "Ersparnis". Das reicht dann für einen Rollator.

Wenn man weiter kommen will, ist man entweder so clever wie Bill Gates und sonst muss man sowohl an der Einnahmenseite wie auch an der Ausgabenseite schrauben. Ich hatte seinerzeit an bedienten Tankstellen gearbeitet, um an mehr Geld zu kommen. Dann mit Baureinigungen an Wochenenden. Aktuell sind wir 3 x im Jahr am Bielersee. Ich mache unter anderem Raclette & Fisch, meine Frau serviert. Wir werden mit Wein bezahlt. Wenn ich Zeit hätte, könnte ich bei der Weinlese mithelfen. Es geht dabei eigentlich schon lange nicht mehr ums Geld oder den Wein. Man ist in einem eingespielten Team, unter anderen Leuten, macht was komplett anderes und am Abend sitzt man nudelfertig zusammen und hat so auch noch etwas Plausch. Verpflegung und Übernachtung inbegriffen. Bei der Weinlese wäre Fitness noch inbegriffen. Der Weinbauer ist happy, wir sind happy.

Mit gerechten Steuern wird man nicht reich, nicht mal wohlhabend.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

07.12.2010 14:43
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Elias wrote:

Ich habe mich von Anfang an - also als Angestellter - mit dem Thema Steuern befasst und konnte schon damals Steuern sparen.

Mit dem Schicksal hadern und nur auf die anderen schielen, weil die prozentual weniger bezahlen, bringt nicht weiter.

Ja ja Elias, alles klar. Däne wos guet geit gings besser.....

Was mir ums verrecken nicht in den Kopf will ist die Behauptung dass Neid der Antrieb für Steuerdiskussionen ist.

Und dabei wird der Neid der Reichen unter sich einfach ausgeblendet. Ich behaupte nun mal, dass bei dieser Gruppe der Neid ein viel stärkerer Antrieb ist, den Reichtum auf jede erdenkliche Weise zu mehren. Und deren Neid richtet sich sicher nicht gegen den Zeltler in Rimini. Viel eher wohl auf den Yachtbesitzer mit der 50m Yacht (sofern man selbst "nur" eine 30m Yacht hat)....

Und glaub mir Elias, ich weiss wovon ich spreche. Meine ist nur 12.45..... Wink

Und nebenbei, auch ich habe bei den Abzügen für den Arbeitsweg etwas geschummelt. Allerdings handelte es sich wohl um Steuerersparnis im Promille-Bereich :roll:

Noch ein edit: In 100 Jahren wie Du sagst interessiert es wohl keinen von uns, welches System überlebt hat Lol

07.12.2010 11:18
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CrashGuru wrote:

Es kommt halt immer darauf an, in welcher Ecke man steht. Einige sehen da nur Wände :oops:

Ich habe mich von Anfang an - also als Angestellter - mit dem Thema Steuern befasst und konnte schon damals Steuern sparen.

Mit dem Schicksal hadern und nur auf die anderen schielen, weil die prozentual weniger bezahlen, bringt nicht weiter. Selbst wenn die Initiative angenommen worden wäre, hätte es bestenfalls 150 Franken pro Steuerzahler gebracht.

Dann hatte man zwar prozentual weniger bezahlt. Aber was nützt das? In 100 Jahren spart man so satte 15'000 zusammen und kann sich einen edlen Dacia leisten. Oder einen Eichensarg mit Innenbeleuchtung & Leselampe.

Alle Ausländer die ich kenne und hier arbeiten & Steuern zahlen sind der Meinung, dass hier paradiesische Zustände herrschen. Ungerecht, aber schön.

Quote:

Steuerzahlergedenktag

Aktuell liegt dieser Tag für Österreich Mitte Juni und in der Schweiz Mitte April.

In Deutschland wandert der Tag des Steuerzahlers vom Mai bis in den Juli.

Deutschland

* 2010: 4. Juli

* 2009: 14. Juli

* 2008: 8. Juli

* 2007: 13. Juli

* 2006: 5. Juli

* 2005: 7. Juli

* 2004: 15. Juli

* 2003: 16. Juli

* 2002: 23. Juli

* 2000: 3. Juni und 24. Juli

* 1999: 5. Juni

* 1998: 3. Juni

* 1997: 6. Juni

* 1991: 30. Juni

* 1990: 30. Juni

* 1980: 9. Juni

* 1970: 14. Juni

* 1960: 1. Juni

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

07.12.2010 10:19
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Steuer-Initiative

MarcusFabian wrote:

Bullish wrote:
Die Reichsten zahlen bereits mit Abstand am meisten. ...

Du argumentierst, als gäbe es irgeneinen Trick, damit die Reichen wenig bis nix bezahlen müssten.

Klartext: Die Reichen bezahlen nominal mehr, prozentual weniger.

Konkretes Beispiel der Autorennfahrer Michael Schuhmacher mit einem Einkommen von 70 Mio und einer Steuerrechnung von 2 Mio.

Somit zahlt er knapp 3% Steuern.

Ich bezahle mehr als 3% meines Einkommens. Aber ich bezahle keine 2 Mio.

Ergo: Prozentual bezahle ich mehr, nominal weniger als M.Schuhmacher.

Ich bezahlte schon als Lehrling mehr als 3% von meinem mageren Lehrlingslohn. Seither schaffte ich diesen Satz nie mehr. Fragt mal Schuhmacher ob er der Meinung ist zu viel Steuern zu bezahlen oder nicht.....

Es kommt halt immer darauf an, in welcher Ecke man steht. Einige sehen da nur Wände :oops:

07.12.2010 05:05
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Steuer-Initiative

Bullish wrote:

Die Reichsten zahlen bereits mit Abstand am meisten. ...

Du argumentierst, als gäbe es irgeneinen Trick, damit die Reichen wenig bis nix bezahlen müssten.

Klartext: Die Reichen bezahlen nominal mehr, prozentual weniger.

Konkretes Beispiel der Autorennfahrer Michael Schuhmacher mit einem Einkommen von 70 Mio und einer Steuerrechnung von 2 Mio.

Somit zahlt er knapp 3% Steuern.

Ich bezahle mehr als 3% meines Einkommens. Aber ich bezahle keine 2 Mio.

Ergo: Prozentual bezahle ich mehr, nominal weniger als M.Schuhmacher.

06.12.2010 22:36
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Steuer-Initiative

Bullish wrote:

Ein Selbständiger zahlt auch viel weniger ALV; obwohl er zahlt, kriegt er aber kein Arbeitslosengeld, ausser natürlich, er fange wieder als Angestellter an.

Das kommt auch die Rechtsform an. Als Selbständiger (natürliche Person) bezahlt man keine ALV, nur AHV,IV und EO. Als Inhaber einer GmbH oder AG schon.

BVG-Gelder zur Gründung einer Firma können nur für natürliche Personen (Einzelfirma, Kollektivgesellschaft oder Kommanditgesellschaft) verwendet werden, nicht für GmbH oder AG.

Aus Sicht BVG gilt man bei GmbH und AG nicht als selbständig.

Die AHV wiederum kann sich bei natürlichen Personen wegen Scheinselbständigkeit querstellen

Quote:

Als scheinselbständig gilt, wer sich - obwohl von einem/einer Arbeitgeber/in beschäftigt - als selbständig erwerbstätig ausgibt, um keine Beiträge an die obligatorischen Arbeitnehmerversicherungen zahlen zu müssen. Ob jemand selbständig erwerbstätig ist oder nicht, beurteilt die zuständige Ausgleichskasse aufgrund der konkreten Umstände im Einzelfall. Dabei spielt es keine Rolle, wie die Parteien ihr Vertragsverhältnis benannt oder was sie über die Bezahlung der AHV-Beiträge vereinbart haben.

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