Steuerhinterziehung

4 Kommentare / 0 neu
22.07.2012 21:05
#1
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Kommentare: 12835
Steuerhinterziehung

Soviele Steuern hinterziehen die Reichsten der Welt

Die Cayman Inseln gehören neben der Schweiz zu den bevorzugten Offshore-Paradiesen der Welt.
Bild: Bloomberg

22.07.2012 18:19
 


Einen neue Studie schätzt das Finanzvermögen, welche reiche Leute in Steueroasen weltweit gebunkert haben. Und den Betrag, welche den Staaten an Einkommensteuern daraus entgeht.

Die Reichen der Welt haben einer Studie zufolge Finanzvermögen von mindestens 21 Billionen Dollar in Steueroasen gebunkert. Dadurch seien den Staaten Einkommensteuern in Höhe von bis zu 280 Milliarden Dollar jährlich entgangen, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Untersuchung für die Organisation Tax Justice Network (Netzwerk für Steuergerechtigkeit). Vielleicht könnte die Höhe auch bis zu 32 Billionen Dollar betragen, die versteckt worden sind, besagt die Studie.


Studienautor James Henry, früher Chefvolkswirt der Unternehmensberatung McKinsey, bezeichnete die dem Fiskus entzogenen Privatvermögen als "großes Schwarzes Loch in der Weltwirtschaft". Das Problem spielt seinen Forschungen zufolge in den Entwicklungsländern eine besonders große Rolle.


So hätten die reichsten Bürger in 139 Entwicklungsländern von den 1970er Jahren bis 2010 nicht ausgewiesene Vermögen über schätzungsweise 7,3 bis 9,3 Billionen Dollar angehäuft.


Das Tax Justice Network ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich den weltweiten Kampf gegen die Steuerflucht auf die Fahnen geschrieben hat. Die Studie verwendet Daten der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Vereinten Nationen und der Zentralbanken. Untersucht werden nur Finanzvermögen. Sachvermögen wie Immobilien, Goldbestände, Jachten und Rennpferde etwa werden nicht berücksichtigt.


(Reuters/cash)


 

Aufklappen

Besser reich und gesund als arm und krank!

24.10.2012 16:42
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
US-Bundesstaat Delaware ist das beliebteste Steuerparadies

Da können auch die Schweiz, Luxemburg und die Cayman-Inseln nicht mithalten: Der US-Bundesstaat Delaware gilt einer britischen Steuerrechtsgruppe zufolge als größtes Steuerparadies überhaupt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/us-bundesstaat-delaware-ist-das-beliebt...

 

Das müsste der Peitschen-Peer seiner Kavallerie Schwimmflügel montieren

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

24.10.2012 16:23
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Striptease ist in den USA laut Gerichtsurteil steuerpflichtig

24.10.2012 15:18



Striptease stellt keine Kunst dar und ist daher auch umsatzsteuerpflichtig. Das hat das Oberste Gericht im US-Staat New York in einem Urteil am Dienstag festgestellt.

Der erotische Tanz fördere die Kultur nicht in demselben Masse wie Ballett oder andere künstlerische Aufführungen, die von der Umsatzsteuer befreit sind, entschieden die Richter am Dienstag.


Allerdings fiel die Entscheidung mit 4:3 Stimmen denkbar knapp aus. Die Richter, die gegen die Entscheidung gestimmt hatten, erklärten, der Fall werfe "bedeutende verfassungsrechtliche Probleme" auf, da es vor dem Gesetz keinen Unterschied zwischen "hochintellektuellem und geistig anspruchslosem Tanz" gebe.


Doch letztlich urteilte das Gericht, dass auch zahlreiche Unterhaltungseinrichtungen wie zum Beispiel Vergnügungsparks und Sportstätten Steuern zahlen. Der Nachtklub Nite Moves in Albany, der den Fall ins Rollen gebracht hatte, falle nicht in die Ausnahmeregelung für Kulturstätten.


Nite Moves hatte erwirken wollen, dass die Eintritte zu seinem Etablissement sowie private Tänze umsatzsteuerbefreit sind. Der Anwalt von Nite Moves zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. Die New Yorker Steuerbehörde begrüsste das Urteil, denn es gebe eine Richtlinie für die Behandlung ähnlicher Fälle in Zukunft vor.


Quelle: www.cash.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

23.07.2012 11:30
Bild des Benutzers goldtaler
Offline
Kommentare: 144

Es braucht wie bei jedem Streit immer 2 dazu.

In diesem Fall die Partei welche das Geld einkassieren will und der Schuldner welcher nicht bezahlen will,weil

er mit der Dienstleistung( Staat) nicht zufrieden ist.Das dumme an der Sache ist halt,dass dem Schuldner

ein Reklamationsschreiben nichts nützt.Deshalb ist dieser Streit zeitlich endlos .... schon in der Antike

wurden Steuern und Abgaben hinterzogen.Selbst ein Polizeistaat hilft da nicht weiter und wer will schon

in einem Polizeistaat leben???

Am Ende  kann man natürlich mit den Füssen Abstimmen.....wie damals in der DDR.