Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

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Pegasus
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

Nachfolgendes Video über die zukünftige Muslim-Demographik lässt diesbezüglich keine Frage mehr offen, oder nicht ? ;

- wird innert 25 Jahren also Europe

durch demokratischen Mehrheitsbeschluss muslimisch geprägt sein,

unter dann möglicher Einführung der Scharia ?

http://vodpod.com/watch/1556782-muslim-demographics

Die These; "Das Volk hat immer Recht" scheint hier tatsächlich wieder letztes Wochenende bestätigt, mehr noch, die Regierungen in Europa wurden insofern alle vorgeführt, als diese doch durchwegs,

abgehoben "am Volk vorbei politisieren".

Bravo Eidgenossen, denn; "Wehret den Anfängen".

Die Schweizer Stimmbürger (Mehrheit) als Vorreiter eines freiheitlichen, liberalen, volksdemokratischen,

zukünftigen Europa ?

Das kürzlich erst gerichtlich ausgesprochene

Verbot von christlichen Kruzifixen in öffentlichen Schulen In Italien

wird offensichtlich stillschweigend akzeptiert, was heisst, die christlich abendländische Kultur ist bereits so morsch, wie ein verfaulter Baum, eine kleine Bise nur, und er fällt um, fast von alleine.

Stimmen diese Geburtenraten überhaupt ? Wer hat event. andere Zahlen ?

:roll: :idea: Wink 8)

.

Elias
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

Seelig sind die geistig Armen.

In den USA gibt es Amische, Quäker, Mormonen und weiss der Geier für Gemeinschaften, die es hier nicht gibt. Dazu all die anderen Religionen

Die haben über 2000 Moscheen.

Quote:

Schon früh in ihrer Geschichte lehnten Amerikaner das Prinzip der Staatsreligion ab, das so viele europäische Länder beherrscht und entzweit hatte. Die Trennung von Kirche und Staat wurde durch den ersten Verfassungszusatz geregelt, der besagt: "Der Kongress darf kein Gesetz erlassen, das die Einführung einer Staatsreligion zum Gegenstand hat oder die freie Religionsausübung verbietet."

Eine der ersten festen Siedlungen auf dem Gebiet der späteren nordamerikanischen Kolonien wurde von englischen Puritanern gegründet, Calvinisten, die in ihrem Heimatland Aussenseiter waren, wo die Anglikanische Staatskirche vorherrschte. Somit waren Protestanten die am weitesten verbreitete Religion in den frühen Jahren. Heute ist Amerika eine der Gesellschaften mit der grössten Religionsvielfalt in der Welt.

Im Jahr 2005 zählten die Protestanten mehr als 100 Millionen Gläubige, die Katholiken 67 Millionen und Juden 6 Millionen. Der Islam hatte ebenfalls 6 Millionen Anhänger, viele von ihnen sind zum Islam übergetretene Afro-Amerikaner. Es wird geschätzt dass sich die Anzahl der Moscheen in den USA, heute etwa 2000, in den letzten 15 Jahren verdoppelt hat. Auch Buddhismus und Hinduismus wachsen mit der Anzahl der Einwanderer aus Ländern, in denen dies die Hauptreligionen sind.

Amerika war auch immer ein fruchtbarer Nährboden für neue Religionen. Die Mormonen und die Christliche Wissenschaftskirche sind vielleicht die am besten bekannten Glaubengemeinschaften, die auf amerikanischem Boden entstanden sind. Wegen ihrer Tradition der Nichteinmischung in religiöse Angelegenheiten boten die USA auch eine Zuflucht für viele kleinere Glaubensgemeinschaften aus Übersee. So zum zum Beispiel für die Amischen, Nachfahren von deutschen Einwanderern, die sich hauptsächlich in Pennsylvania und den angrenzenden Bundesstaaten niedergelassen haben, und seit Generationen dort das einfache Leben ohne moderne Technologie praktizieren. Einige Glaubensgemeinschaften werden auch als "Cults" (Sekten oder Kultreligionen) bezeichnet, wenn sie für extreme Überzeugungen eintreten und eine Gründerfigur verehren. Solange sich Sekten und ihre Mitglieder an die Gesetze halten, werden sie in Ruhe gelassen. Religiösbedingte Diskriminierung ist in Amerika eher selten und interkonfessionelle Gespräche und Zusammenarbeit sind an der Tagesordnung.

http://usa.usembassy.de/gesellschaft-religion.htm

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Pesche
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

@Pegasus

Ja aber wieso den nicht der Islam in Europa. Bist Du der Meinung dass nur das Christentum die wahre Religion ist?

Stell Dir vor am jüngsten Tag steht ein Muslim ganz vorne.

Oder stell Dir vor ein Muslim behauptet er sei Gottes Sohn. Wir guten Christen würden diesen an Kreuz nageln lassen, so wie es einmal die Juden gemacht haben.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

fritz.
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Re: Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa &amp

Pegasus wrote:

Bravo Eidgenossen, denn; "Wehret den Anfängen".

Da hast du aber eine ganz tolle Strategie. Willst du mit dem Verbot von Minaretten die Geburtenrate bei Moslems senken oder die der Christen erhöhen?

Was dieser Film sagt, stimmt natürlich in den Grundzügen, auch wenn ich bei den Zahlen zweifle. Zum Beispiel glaube ich nicht, dass die Moslems im Schnitt pro Familie noch 8.1 Kinder haben.

Am meisten Moslems leben in Indonesien, dort gibt es schon seit etwa 30 Jahren eine Familienpolitik die sagt "2 Kinder sind genug" und diese Politik ist dank grossen Aufklärungs- und Verhütungskampagnen (da könnte die katholische Kirche noch einiges lernen) auch einigermassen erfolgreich, man sieht kaum noch Familien mit mehr als vier Kindern.

Natürlich haben sie in einigen Ländern noch mehr Kinder, viele davon sterben aber schon sehr jung, also diesen Schnitt finde ich übertrieben.

Ganz vergessen haben sie dabei aber die Lebenserwartung, die wenigen Kinder in Europa werden 80 Jahre alt, während viele der Moslems in Afrika schon mit 40 sterben.

Aber ist ja egal, im Groben scheint das im Film zu stimmen, auch wenn es kaum so schnell gehen wird. Die Welt verändert sich, es gab auch eine Zeit ohne Christen in der Schweiz. Und Trends können sich auch ändern, vielleicht werden plötzlich alle Hindus... Jede Macht, di zu gross wird, ist gefährlich, bisher hat sich das aber immer selbst geregelt.

Jetzt können wir uns damit abfinden oder mit sinnlosen Aktionen und Verboten glauben, etwas gegen die Veränderung gemacht zu haben.

Je freundlicher wir jetzt zueinander sind, desto besser wird das für die Zukunft sein. Wer Hass sät, wird irgendwann dafür auch Hass ernten.

@Pesche:

Ich habe einiges über verschiedene Religionen gelernt, weiss aber trotzdem noch nicht, wer beim jüngsten Gericht bevorzugt wird. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Gott (sofern es sowas gibt), diejenigen berücksichtigen wird, die ein "anständiges" Leben geführt haben, ohne andere Menschen und Tiere zu quälen und die andere Denkweisen respektiert haben. Ich glaube kaum, dass er die nach Religionszugehörigkeit sortieren wird und schon gar nicht wird er die bevorzugen, die ihm tausend Mal ewige Treue geschworen und nebenbei Hass verbreitet haben.

Gruss

fritz

Pegasus
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

@Elias schrieb;

"Schon früh in ihrer Geschichte lehnten Amerikaner das Prinzip der Staatsreligion ab, das so viele europäische Länder beherrscht und entzweit hatte. Die Trennung von Kirche und Staat wurde durch den ersten Verfassungszusatz geregelt, der besagt: "Der Kongress darf kein Gesetz erlassen, das die Einführung einer Staatsreligion zum Gegenstand hat oder die freie Religionsausübung verbietet."

Sehr interessant Elias, USA haben für einmal sehr weise gehandelt, indem sie also Religion und Staat trennten, in der Verfassung verankerten.

Von daher wäre es an der Zeit, dies auch in der Schweiz in die Verfassung endlich festzuschreiben, um die Einführung der intoleranten Scharia in Zukunft ein für allemal zu verhindern, dem friedlichen Zusammenleben zuliebe.

Im Moment kenne ich dies aber einzig von der "Repuplic Canton de Genève" verwirklicht, dort wird auch keine Kirchensteuer vom Staat eingetrieben.

Im Uebrigen; Alle moderaten Moslems sind natürlich willkommen, die nach dem toleranten Sure-Grundsatz handeln; "Behandle deinen (christlichen) NACHBARN besser als deinen Bruder". Also keine Missionierung, kein Zwang, das auch das "Christentum" schon falsch machte.

8)

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

@Pesche,

Bis heute anerkennt das Judentum nur ihre Religion als die einzig richtige,

so auch der Katholizismus (nur wer röm. kath. getauft ist, kommt in den Himmel),

ebenso der Islamismus, "Allah ist der einzige Gott",

- alle drei verkennen, dass Abrahams drei Söhne Jakob, Isak und Ismael, die Vorläufer des Judentum, Christentum, Moslems sind, also eigentliche B r ü d e r .

Warum bekämpfen & schlachten diese sich denn aber gegenseitig ab seit Jahrhunderten ?.

- weil alle drei ihre Glaubenssätze als politischen Machtanspruch missbrauchen.

- ist nicht jede Missionierung eine geistige Vergewaltigung Andersdenkender ?

8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Emil
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

Doch, das sehe ich auch so.

Noch keiner von den Politglaubensfreaks hat je ein Föteli vom Jenseits zurückgebracht. Ich will endlich Beweise :!:

:idea: Ich will ein Föteli :!: :!:

Emil

Denne
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

Quote:

"Schon früh in ihrer Geschichte lehnten Amerikaner das Prinzip der Staatsreligion ab, das so viele europäische Länder beherrscht und entzweit hatte."

Nur geholfen hat's nicht. Es gibt kaum ein anderes Land, das den christlichen Gott so häufig für unchristliches Verhalten missbraucht.

"Wir bringen uns nicht gegenseitig im Namen Gottes um, sondern die andern."

God is an american. you bet.

Elias
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

Denne wrote:

Quote:
"Schon früh in ihrer Geschichte lehnten Amerikaner das Prinzip der Staatsreligion ab, das so viele europäische Länder beherrscht und entzweit hatte."

Nur geholfen hat's nicht. Es gibt kaum ein anderes Land, das den christlichen Gott so häufig für unchristliches Verhalten missbraucht.

"Wir bringen uns nicht gegenseitig im Namen Gottes um, sondern die andern."

Es gibt keinen christlichen Gott.

Es gibt nur einen Gott, wenn es überhaupt einen gibt.

Juden, Christen und Muslime glauben an den gleichen Gott.

Religionskriege hatten wir auch hier. Katholiken gegen Protestanten.

In Amerika werden - wie auch anderen christlich geprägten Ländern - christliche Werte hoch gehalten und unchristliche Dinge getan.

Pharisäertum nennt sich das.

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Benjamin Franklin

T15
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

Emil wrote:

Doch, das sehe ich auch so.

Noch keiner von den Politglaubensfreaks hat je ein Föteli vom Jenseits zurückgebracht. Ich will endlich Beweise :!:

:idea: Ich will ein Föteli :!: :!:

gisch mir au en fetteli... also man ich will au en feeteli ha Lol

sorry wenn ich mich lustig mache...

habe den thread minarett initaitive gemacht.... hätte niemals gedacht das dieses thema sogar die schweinegrippe in den hintergrund stellt :shock:

bin erlich gesagt fast shockiert was im moment abläuft...

mal erlich... haben wir nicht "richtige" Probleme? wie arbeitslosigkeit? :roll:

Denne
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Trifft das Schweizervolk eine Kernfrage von Europa & US

Elias wrote:

Juden, Christen und Muslime glauben an den gleichen Gott.

An den gleichen vielleicht, an den selben kaum.

Pegasus
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Minarett-Verbot in der Schweiz - Hr. Giordano/D, lesenswert,

- ein Mensch der einer Sache noch auf den Grund zu gehen weiss, aus eigener Lebenserfahrung ein sehr liberales Menschenbild vertritt.

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/12/04/minarett-verbot-in-der-schwei...

8)

- die Schweizer haben wohl in der Mehrheit kapiert, dass das autoritäre, intolerante, völlig undemokratische lybische Modell, nicht in der Schweiz in Massen importiert und verankert werden sollte. Der Schweizer will keine Fremdbestimmung.

- eine BR-Widmer aber, die glaubt sich im Ausland für einen Volksentscheid des Schweizer Gesetzgebers (Stimmbürger) noch entschuldigen zu müssen, anstatt diesen im Namen des Volkes zu vertreten (die eigene Meinung der Exekutive ist hier nicht massgebend) ist gar nicht mehr tragbar. Nachhilfeunterricht in "älteste Basis-Demokratie der Welt" und "saudiarabischem Fundamentalismus" wäre von Nöten.

Nur wer schon mittels einer Lüge/Verrat (Meineid) an die Macht gelangte, ist von der Person denn etwas anderes zu erwarten ?

:roll: Wink :idea: :arrow:

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

fritz.
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Re: Minarett-Verbot in der Schweiz - Hr. Giordano/D, lesensw

Pegasus wrote:

- die Schweizer haben wohl in der Mehrheit kapiert, dass das autoritäre, intolerante, völlig undemokratische lybische Modell, nicht in der Schweiz in Massen importiert und verankert werden sollte. Der Schweizer will keine Fremdbestimmung.

Was willst du uns jetzt damit sagen? Libyen hat doch keine Fremdbestimmung, dort bestimmt nur einer und der ist sogar Libyer.

Ich finde ja toll, dass du die Demokratie vertrittst, trotzdem haben Paragraphen, die sich widersprechen, in der Verfassung nichts zu suchen. Jetzt musst du also konsequent sein, und dafür sorgen, dass Begriffe wie Menschenrechte, Gerechtigkeit, Gleichheit und Religionsfreiheit verschwinden, schliesslich hat das Schweizer Volk demokratisch dagegen entschieden.

Gruss

fritz

Pegasus
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Migration und Integration

Auf keinem Gebiet aber ist die Kluft zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung, also zwischen politischer Klasse/Medien und „gewöhnlichen Bürgern“ größer als auf diesem. Die Reaktionen auf die Schweizer Volksabstimmung haben das nur noch einmal bestätigt.

Diagnosen tun weh.

Durch

eine total verfehlte Immigrationspolitik

stoßen hier zwei Kulturkreise in jeweils sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien aufeinander:

• Der abendländisch-christliche Kreis, der in den letzten fünfhundert Jahren mit Renaissance, Aufklärung, bürgerlichen Revolutionen und ihrer Fortschreibung durch die Jahrhunderte einen gewaltigen Sprung nach vorn getan hat.

• Der islamische Kreis, eine Welt, die nach einem Kulturhoch am Ausgang des Mittelalters, von dem Europa nur beschämt werden konnte, auf eine verstörende Weise stagniert. Anpassungsversuche an die Moderne führen zu schweren Erschütterungen. Dabei zeigt gerade die Türkei auf mannigfache Weise, wie schwer es selbst eine teilsäkularisierte muslimische Gesellschaft mit Reformen hat.

Ref.; Eine höchst aufschlussreiche, objektive und sachkundige Einschätzung von Ralph Giordano.

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/12/04/minarett-verbot-in-der-schwei...

8)

@fritz schrieb;

Ich finde ja toll, dass du die Demokratie vertrittst, trotzdem haben Paragraphen, die sich widersprechen, in der Verfassung nichts zu suchen. Jetzt musst du also konsequent sein, und dafür sorgen, dass Begriffe wie Menschenrechte, Gerechtigkeit, Gleichheit und Religionsfreiheit verschwinden, schliesslich hat das Schweizer Volk demokratisch dagegen entschieden.

Stimmt ganz und gar nicht: Es ist doch ganz einfach, das Fahrgefühl z.B. in einem Mercedes wird in keinster Weise tangiert, ob nun ein Stern auf dem Kühler ist oder nicht.

Moscheen dürfen ja weiter gebaut werden, dazu braucht es keine Miniarette, die Religionsfreiheit - ein Menschenrecht - ist somit garantiert.

Ich selber brauch zum beten auch keine Kirche noch eine Moschee - letztere besuchte ich mit meinem muslimischen Freund auch schon, was interessant und aufschlussreich war. Habe da absolut keine Berührungsängste, im Gegenteil.

@Ramschpapierhaendler

Das Miniarettverbot vom Souverän in die Verfassung "gemeisselt" ist richtig, kein Gericht hat von der Gewaltentrennung her das legitime Recht, dies rückgängig zu machen, schon gar nicht die Exekutive, die es ja verbal bereits versucht.

BR-Widmer wurde rein formell mehrheitlich gewählt, weil durch vorgängige Seilschaften/Absprachen eine Parlamentariermehrheit ausgehandelt wurde, Fr. Widmer ihren Verrat an ihrem politischen Ursprung aus reiner Machtgier - meine pers. Meinung als Parteiloser, judashaft zugesagt hatte. Inhaltlich war es darum gar keine Wahl, sonder reine vorherige Absprache, die Wahl selber rein fiktiv.

Wir müssen die direkte Demokratie in der Schweiz schützen, weil diese einzigartig ist auf der Welt.

Die Schweiz hat viel zu bieten und gibt auch viel, sollte deshalb von jedem Immigranten verlangen, dass er ein Papier unterzeichnet, indem er die Grundrechte der direkten Demokratie, die Gleichstellung der Geschlechter, die verfassungsmässige Trennung von Religion und Staat 100 % anerkennt und jeglicher Fundamentalismus wie die Scharia ect. den Entzug der Aufenthaltsbewilligung und Landesverweis nach sich zieht.

Die USA werden z.B. in Afghanistan zwangsläufig scheitern wie in Vietnam, 1. weil sie das Selbstbestimmungsrecht dieses Bergvolkes missachten und von den Intentionen der Taliban offenbar rein gar nichts verstehen, nämlich warum die sich mit bescheidenen, fast primitiven Mitteln so erfolgreich und so lange halten.

Die Frauen dort sollen sich doch in Selbstbestimmung selber gegen die Burka zur Wehr setzen, z.B. in dem sie ihren Männern erfolgreich einfach den Geschlechtsverkehr verweigern, das hatten wir im alten Griechentum doch schon einmal bestätigt, oder etwa nicht ?

:roll: Wink :idea: :arrow:

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
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BR-Calmy Ray & Widmer

müssten offensichtlich im Iran mal einen gemeinsamen Bildungsurlaub absolvieren;

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/12/02/minarett-verbot/wieviel-kirch...

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/calmy-rey_verteidigt_besuch_in_ira...

:roll: Wink :idea: :arrow:

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
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Lehren aus dem Minarettverbot

- die richtigen Rückschlüssen;

http://hpd.de/node/8349

8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

fritz.
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Re: Migration und Integration

Pegasus wrote:

Es ist doch ganz einfach, das Fahrgefühl z.B. in einem Mercedes wird in keinster Weise tangiert, ob nun ein Stern auf dem Kühler ist oder nicht.

Ich kenne aber einige Leute, die nur wegen dem Stern, respektive dem Status, den er symbolisiert, einen Mercedes kaufen.

Aber darum geht es gar nicht. Es geht um die Gerechtigkeit. Man darf nicht den Mercedes-Stern verbieten und gleichzeitig die BMW-Niere erlauben.

Und es steht uns auch nicht zu, dem Mercedes-Stern zu verbieten, solange dieser keinem schadet. Wir brauchen keine unnötigen Verbote.

Pegasus wrote:

Wir müssen die direkte Demokratie in der Schweiz schützen, weil diese einzigartig ist auf der Welt.

Das stimmt. Trotzdem sollte man unterbinden, dass etwas beschlossen wird, dass bestehenden Paragraphen widerspricht und diese nicht gleichzeitig geändert werden. Widersprüchliche Gesetzesartikel sind eigentlich ein Markenzeichen von Bananenrepubliken.

Pegasus wrote:

Die Schweiz hat viel zu bieten und gibt auch viel, sollte deshalb von jedem Immigranten verlangen, dass er ein Papier unterzeichnet,...

Das ist unnötiger Papierkram. Ich habe auch nie, ein Papier unterzeichnet, auf dem steht, dass ich mich an die Schweizer Gesetze halten muss. Wenn ich mich nicht dran halte, werde ich bestraft und basta, das gilt für Ausländer genauso.

Pegasus wrote:

Die Frauen dort sollen sich doch in Selbstbestimmung selber gegen die Burka zur Wehr setzen, z.B. in dem sie ihren Männern erfolgreich einfach den Geschlechtsverkehr verweigern,...

Es gibt aber Männer, die ihre Frauen erfolgreich einfach vergewaltigen. Dort sollte man ansetzen und nicht bei harmlosen Minaretten.

Die Frauenpower bei den Moslems ist aber nicht zu unterschätzen, die zwei Länder mit der grössten islamischen Bevölkerung hatten beide bereits Präsidentinnen und viele wichtige Positionen und Politik und Wirtschaft werden durch Frauen besetzt. Das Problem besteht besonders in ländlichen Gegenden, wo Bildung für die Frauen noch immer unterdrückt wird.

Wie schon gesagt, ich habe mal in einer Firma als einziger Nicht-Moslem von 220 Angestellten gearbeitet, dort war ich auch der fast einzige Nicht-Frau (oder heisst das die Nicht-Frau? :? ) im Kader, ausser mir war da nur noch ein Mann.

Gruss

fritz

fritz.
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

Pegasus wrote:

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/12/02/minarett-verbot/wieviel-kirch...

Auch da wurden wieder alle Negativbeispiele aufgelistet, während die Positiven absichtlich vergessen wurden.

Und darum nochmals meine Frage: Habt ihr sowenig Nationalstolz, dass wir uns nur mit dem schlechtesten vom Schlechten messen sollen? Habt ihr keinen Ehrgeiz zu höheren Zielen?

Gruss

fritz

weico
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

fritz wrote:

Auch da wurden wieder alle Negativbeispiele aufgelistet, während die Positiven absichtlich vergessen wurden.

Na dann berichte mal von dem "positiven".. 8)

fritz wrote:

Habt ihr keinen Ehrgeiz zu höheren Zielen?

..höher hinauf,bedeutet nur tieferer Fall.Wollen WIR Dies wirklich.. :roll:

P.S...wenn Du schon für ein "Schächtverbot" bist und ein Tiergesetz über ein Menschenrecht setzt,dann sollte man Konsequent sein und Dies dann auch Zuende denken.. :roll:

Ein Einfuhrverbot für solche geschächteten Produkte würde das Islam"problem" (und das Juden"problem" dazu..)somit schnell und Tiergerecht "lösen".

P.S.S...ist es gerecht das Schächten Hier zu verbieten und dafür aus dem Ausland solche Produkte zu importieren nur um eine Minderheit,die etwas aus einem alten Buch "glaubt", nicht zu verärgern .

Wo bleibt da der Aufschrei und der Gerechtigkeitswahn der grün-linken Weltverbesserer.. :oops: :roll:

weico

Pegasus
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Re: Migration und Integration

@fritz schrieb,

Das stimmt. Trotzdem sollte man unterbinden, dass etwas beschlossen wird, dass bestehenden Paragraphen widerspricht und diese nicht gleichzeitig geändert werden. Widersprüchliche Gesetzesartikel sind eigentlich ein Markenzeichen von Bananenrepubliken.

"Das stimmt. Trotzdem sollte man unterbinden, dass etwas beschlossen wird, dass bestehenden Paragraphen widerspricht und diese nicht gleichzeitig geändert werden. Widersprüchliche Gesetzesartikel sind eigentlich ein Markenzeichen von Bananenrepubliken."

Harter Duback, Du nennst die Schweiz, gerade wegen der Miniaretten-Abstimmung eine "Bananenrepublik". Da bin ich froh, dass wir uns einig sind, dass die einzigartige direkte Demokratie, deren wir uns in der Schweiz vorläufig noch erfreuen dürfen, wenigstens schützenwert ist.

Die Exekutive, BR-Widmer als Justizministerin im besonderen, hätte gerade diesen in Rechtskraft (eben durch die Volksabstimmung, Gesetz- & Verfassungsgeber ist in der Schweiz eben der Souverän) erwachsenen Verfassungsartikel zu schützen, was diese nicht tut, im Gegenteil. Ebensowenig die 32-jährige SP-Politikerin des Kt. Aargau, die das Ergebnis bloss "zur Kenntnis" nimmt. Damit ist praktisch exemplarisch eine "Weiberherrschaft" errichtet, die im Desaster enden muss, wenn es keine Männer mehr gibt, die Gegensteuer geben. Unsere abendländische Kultur (resp. was v. dieser noch übrig ist) kommt ja vom alten Griechentum, diesbezüglich sagte schon;

- DEMIKROTOS, bei Diels, Soxographi Graeci, 111;

"Sich von einem Weibe beherrschen lassen,

ist für einen Mann die ärgste Schmach".

Diese zitierte Art zwei „Mannsweiber“, welche von einem lieblichen, fürsorglichen Weibe nichts mehr in sich haben, beherrschen in der Schweiz ja bereits die „Männer“. Für unsere „männlichen“ Politiker einfach nur erbärmlich.

Zur Verfassungsmässigkeit Schweiz. Miniarettverbot;

Die Rechts- & Verfassungsfrage kann objektiv wohl kein geringerer als EX-Bundesrichter Martin Schubarth beurteilen, er kommt sogar aus der SP, was seine Unbefangenheit und Objektivität hier exemplarisch hervorhebt. Hr. Schubart hat jedenfalls meine Hochachtung und Respekt und meinen DANK. Sein nachfolgender Art. „Vornehme Pflicht“ spricht Bände;

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-49/artikel-2009-49-kommentar-vorne...

:roll: Wink :idea: :arrow:

Am Minarettverbot gibt es juristisch nichts zu deuteln.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

CrashGuru
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

Pegasus wrote:

müssten offensichtlich im Iran mal einen gemeinsamen Bildungsurlaub absolvieren;

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/12/02/minarett-verbot/wieviel-kirch...

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/calmy-rey_verteidigt_besuch_in_ira...

:roll: Wink :idea: :arrow:

.

@Pegasus : Wann warst Du das letzte Mal

a) im Iran

b) im EU-Ausland

@ fritz

Ich bewundere Deine Ausdauer....

:?: :?: :?: :idea:

weico
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

CrashGuru wrote:

@ fritz

Ich bewundere Deine Ausdauer....

:?: :?: :?: :idea:

Lol

..wenn Er nur einen Bruchteil Seines Elan's und seiner Begeisterung (für die Türmchen-Minderheiten..) in sein Möbelgeschäft investieren würde,dann würde Dieses solche Gewinne abwerfen,dass sogar ein Herr Kamprad wohl neidisch würde.. :oops: 8)

weico

fritz.
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

weico wrote:

fritz wrote:

Auch da wurden wieder alle Negativbeispiele aufgelistet, während die Positiven absichtlich vergessen wurden.

Na dann berichte mal von dem "positiven".. 8)

Ich bin wohl der Einzige, der über die letzten Monate hier immer wieder positive Beispiele gebracht hat und werde das jetzt nicht mehr wiederholen, obwohl ich noch einige davon auf Lager habe.

Die SVP hat behauptet, dass diese Initiative den Dialog anregen soll, bisher kamen von dort aber noch keine Vorschläge zu einem positiven Dialog. Sie kennen nur die Diskussion, was als nächstes verboten werden soll.

Dafür schaden natürlich meine Beispiele, weil die SVP-ler das Gute gar nicht sehen wollen. Sie wollen gar nicht, dass sich die Ausländer integrieren, weil ihnen sonst die geliebten Feindbilder ausgehen.

Gruss

fritz

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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

weico wrote:

CrashGuru wrote:
@ fritz

Ich bewundere Deine Ausdauer....

:?: :?: :?: :idea:

..wenn Er nur einen Bruchteil Seines Elan's und seiner Begeisterung (für die Türmchen-Minderheiten..) in sein Möbelgeschäft investieren würde,dann würde Dieses solche Gewinne abwerfen,dass sogar ein Herr Kamprad wohl neidisch würde.. :oops: 8)

Meine Ausdauer ist jetzt tatsächlich aufgebraucht, weil es einfach auch nichts bringt. Was man nicht sehen will, das sieht man nicht.

weico, wenn du betreffend Möbel konkrete Vorschläge hast, dann höre ich dir gerne zu. Ansonsten bringt auch diese Bemerkung nichts. Wink

Gruss

fritz

Pegasus
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Minarette

@fritz,

ich respektiere Deine Meinung, obwohl ich diesbezüglich eine andere habe.

Ich kenne die Entwicklung der letzten 20 Jahren aus einer tiefen Freundschaft mit einem Moslem, der immer mehr radikalisierte, Frau & Kinder verliess, jetzt mit einer importierten, muslimischen Frau (Scharia/Gottesstaat) hier rein "islamisch" lebt. Integration ?

Aufgeregtheit und Empörung über das Minarett-Verbot, sind einfach nur völlig überzogen und dienen dazu, sich als Opfer der ach so bösen "Islamophoben" hoch zu stilisieren.

Fakt ist, und das bestätigen auch Muslime, dass für eine Moschee absolut keine Notwendigkeit besteht, ein Minarett zu errichten. Das bedeutet, dass eine Moschee auch ohne ein Minarett selbstverständlich eine Moschee ist und deshalb ein ritueller Ort des gemeinschaftlichen islamischen Gebets ist und bleibt.

Die ursprüngliche Funktion eines Minaretts - der Gebetsruf erfolgt vor dem Gemeinschaftsgebet, damit die Gläubigen sich in der Moschee versammeln - wird in der Regel bei den Moscheen, die ein Minarett aufweisen, in Europa kaum genutzt.

Entscheidendes Fazit daraus: Das Nein zum Minarett, hat definitiv keine Einschränkung auf die Praktizierung des Islams aufzuweisen.

Dadurch bestätigt sich die Aussage: "Die Muslime sind zu empfindlich", die als Überschrift in dem Artikel von Hamed Abdel-Samad zu finden ist:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/anderemeinung/...;art22196,2963775

8)

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Elias
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

weico wrote:

..wenn Er nur einen Bruchteil Seines Elan's und seiner Begeisterung (für die Türmchen-Minderheiten..) in sein Möbelgeschäft investieren würde,dann würde Dieses solche Gewinne abwerfen,dass sogar ein Herr Kamprad wohl neidisch würde..

Wenn immer weico die Argumente ausgehen, spielt er auf den Mann. Kein Zeichen von Stärke.

vae victis. Ich bin in aller Regel immer auf der Seite von Minderheiten. Das ist kein schweizerischer Grundwert, aber meine Lebenseinstellung.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

weico
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

Elias wrote:

weico wrote:
..wenn Er nur einen Bruchteil Seines Elan's und seiner Begeisterung (für die Türmchen-Minderheiten..) in sein Möbelgeschäft investieren würde,dann würde Dieses solche Gewinne abwerfen,dass sogar ein Herr Kamprad wohl neidisch würde..

Wenn immer weico die Argumente ausgehen, spielt er auf den Mann. Kein Zeichen von Stärke.

vae victis. Ich bin in aller Regel immer auf der Seite von Minderheiten. Das ist kein schweizerischer Grundwert, aber meine Lebenseinstellung.

Was stimmt den an meiner Bemerkung nicht? Braucht ein Geschäft nicht (über)100% Hingabe um wirklich Gewinne abzuwerfen ... :?:

P.S.."fritz" bezeichnet sich (neuerdings) ja zwar selber auch als "Minderheit. Er ist aber wohl sicherlich noch Mann's genug,um auf Deine "verbale Hilfe" zu verzichten und nicht gleich loszuheulen.. :oops:

weico

Elias
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

weico wrote:

Elias wrote:
weico wrote:
..wenn Er nur einen Bruchteil Seines Elan's und seiner Begeisterung (für die Türmchen-Minderheiten..) in sein Möbelgeschäft investieren würde,dann würde Dieses solche Gewinne abwerfen,dass sogar ein Herr Kamprad wohl neidisch würde..

Wenn immer weico die Argumente ausgehen, spielt er auf den Mann. Kein Zeichen von Stärke.

vae victis. Ich bin in aller Regel immer auf der Seite von Minderheiten. Das ist kein schweizerischer Grundwert, aber meine Lebenseinstellung.

Was stimmt den an meiner Bemerkung nicht? Braucht ein Geschäft nicht (über)100% Hingabe um wirklich Gewinne abzuwerfen ... :?:

Das war keine Bemerkung, sondern ein billiger Versuch, den anderen lächerlich zu machen.

Es geht auch ohne Hingabe. Kommt auf die Umstände an.

Und selbst wenn: Hingabe allein reicht nicht. Auch 200%ige nicht. Das wäre ja zu einfach. Man kann das richtige Produkt haben, aber zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort oder im falschen Marktumfeld.

Quote:

Peter Maurers Firma Closomat ist konkurs.

Ein Dusch-WC-Modell wurde ihm zum Verhängnis. Nun kämpft Maurer mit der Nachfolgefirma Closemo ums Überleben. Die Marke soll nicht untergehen.

http://www.nbt.ch/storys/storys_archiv.cfm?vID=1434

Die Firmenpleiten in der Schweiz sind im 2009 auf Rekordhoch

Was neben Hingabe auch dazugehört: Geld, Geld, Geld, Strategie, Marketing, Aufträge, das Glück des Tüchtigen, Vitamin B, jemanden der einem den Rücken frei hält, Gesundheit.

----

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weico
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

Elias wrote:

Es geht auch ohne Hingabe. Kommt auf die Umstände an.

Und selbst wenn: Hingabe allein reicht nicht. Auch 200%ige nicht. Das wäre ja zu einfach. Man kann das richtige Produkt haben, aber zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort oder im falschen Marktumfeld.

..Du scheinst ja immer etwas zu finden,um die Gründe für einen Misserfolg auf "etwas" abzuwälzen. Lol

P.S...wer sucht den Zeitpunkt,Ort und Marktumfeld den aus? :roll:

weico

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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

weico wrote:

Elias wrote:
Es geht auch ohne Hingabe. Kommt auf die Umstände an.

Und selbst wenn: Hingabe allein reicht nicht. Auch 200%ige nicht. Das wäre ja zu einfach. Man kann das richtige Produkt haben, aber zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort oder im falschen Marktumfeld.

..Du scheinst ja immer etwas zu finden,um die Gründe für einen Misserfolg auf "etwas" abzuwälzen. Lol

P.S...wer sucht den Zeitpunkt,Ort und Marktumfeld den aus?

Ich finde keine Gründe, das ist Allgemeinwissen.

Die Gründe für den Misserfolg sind auch die Gründe für den Erfolg: Mit dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das Potential eines Produktes und des Marktumfeldes zu erkennen ist eine Sache. Da reicht Hingabe schon mal nicht aus. Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen ist oft Glückssache und erst im Nachhinein feststellbar. Uns selbst wenn sich Erfolg einstellt, kann sich durch unvorhersehbare Ereignisse das Blatt wenden. Dann ist entscheidend, wie schnell man auf die veränderte Situation reagieren kann und eine Durststrecke durchstehen kann.

Selbst Giganten wie Roche bleiben nicht von Rückschlägen verschont. Was die haben, haben aber viele andere nicht. Geld bis zum Abwinken. Was aber nicht heisst, dass diese Firma nicht auch mal pleite gehen kann.

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fritz.
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Re: BR-Calmy Ray & Widmer

Elias wrote:

Ich bin in aller Regel immer auf der Seite von Minderheiten. Das ist kein schweizerischer Grundwert, aber meine Lebenseinstellung.

Eigentlich sollte das aber ein schweizerischer Grundwert sein, immerhin ist die Schweiz dadurch entstanden, dass sich eine Minderheit gegen die Mehrheit der Habsburger etabliert hat.

Das haben wohl viele vergessen.

Gruss

fritz

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