UK-Immobilienmarkt

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02.12.2007 02:06
#1
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UK-Immobilienmarkt

Mit erstauen habe ich festgestellt, dass alle weiterhin von der US-Immobilienkrise reden aber keiner von dem englischen Markt! (habe ich eventuell den Thread übersehen?)

Wenn man US und UK Immobilien-Blasen auf den Charts vergleicht, sieht man das die UK-Blase viel grösser war mit Hauseigentümer welche höhere Kreitlimiten genommen hätten. Eine Korrektur wird vermutlich härter und tiefer sein als wir in durch die USA erlebt haben!

Somit Frage ich mich welche gängisten Investitionsmöglichkeiten gibt es, auf fallende Märkte in England zu setzen?

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Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

10.02.2009 01:44
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UK House sales sentiment falls to record low

UK House Price Balance Down 76.3(%?) - RICS (wurde als % im newsticker angegeben, Tippfehler?)

Quote:

2/9/2009 7:40 PM ET

(RTTNews) - Sentiment in Great Britain's residential property market declined in January, as housing sales fell to an all-time low.

The Royal Institution of Chartered Surveyors reported Tuesday that its market survey declined 2.4 percent to 76.3 from a revised December reading of 73.9.

Sentiment had shown improvement for the last three months.

RICS also said the average number of completed home sales per surveyor for the three months to January declined to 9.9 from December's reading of 10.0. The January figure was the lowest in the survey's 11-year history.

For the year, completed property sales were down 58 percent.

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16.05.2008 20:35
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Re: Krisenherde

MarcusFabian wrote:

USA, GB, Spanien, Irland, Niederlande.

Das sind die Länder, bei denen die Immobilienpreise in eine Blase gewachsen sind.

Was die USA speziell macht, sind zwei Punkte:

1. Das Sparkapital ist auf dem Nullpunkt. Die Amis haben also kein finanzielles Polster um das Platzen der Blase abzufangen. Ein Soft-Landing wie in Japan 1989 oder Schweiz 1990 wird es also nicht geben.

2. Die USA sind einfach wichtiger für uns als die anderen Länder. Die Weltwirtschaft hängt an den USA und die US-Wirtschaft am US-Konsumenten. Insofern sind wir also direkt daran interessiert, zu erfahren, wie es dem US-Konsumenten geht.

Dafür gibt es für die Europäer kein Jingle Mail, die müssen für Ihre Häuser gerade stehen!

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08.04.2008 13:48
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UK House Prices Post Largest Fall Since 1992

4/8/2008 7:38:50 AM

UK house prices recorded the largest monthly decline since September 1992, a report from the Halifax showed Tuesday.

House prices declined 2.5% in March from the prior month compared with 0.4% fall in February. House prices declined in March at the sharpest pace since September 1992. Economists had expected just 0.3% monthly fall. Annual house price inflation continued its downward trend. House price inflation was 1.1% in March, down from 4.2% in February. Standardized average house prices totaled GBP 191,556.

Commenting on house price data, Martin Ellis, chief economist said “Overall, we expect there to be a modest fall in UK house prices this year. Any declines, however, should be viewed in the context of the significant price rises over recent years. The average UK price has risen by £120,860 during the past decade from £70,696 to £191,556; an increase of 171%.” House prices in the first quarter were 1% lower than in the fourth quarter of 2007.

Different regions showed mixed trends in March. Greater London recorded the biggest growth in house prices, followed by East Anglia and East Midlands. On the other hand, house prices dropped in West Midlands and Wales. Further, Halifax said house prices are underpinned by sound economic fundamentals. A strong labor market, low interest rates and a shortage of new houses support housing valuations.

Elsewhere, the Council of Mortgage Lenders, or CML, indicated that the number of loans for house purchases fell to 49,200 in February from 50,900 in January. In value terms, loans increased 5.1% to GBP 7.5 billion. The number of loans for house purchases fell more than 30% for the last three months and annual decline is expected to continue throughout 2008. According to CML, proportion of borrowers choosing tracker-rate loans increased in February and popularity of fixed rate mortgages declined.

CML director general Michael Coogan stated, “we continue to urge the Bank of England to use more broad-based and flexible measures to increase liquidity levels in the UK market so that firms have sufficient funding available to match consumer borrowing demand in 2008.”

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08.04.2008 13:46
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Ueberlegt Ihr Euch deshalb Eure Grundstücke mit einem fetten Gewinn zu verkaufen? Biggrin

... oder noch behalten für einige Jahren und bei der nächsten Konjuntur zu verkaufen?

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05.04.2008 11:04
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Düstere Aussichten in GB :

http://2big.at/8gx

Und auch in Spanien sieht's ganz ähnlich aus:

http://2big.at/8gy

P.S: und von den "aufgeblähten" asiatischen Immobilien-Märkten spricht (zurzeit jedenfalls.. :oops: ) noch (fast) niemand..! 8)

Da ich (bzw.meine Frau) selber mehrere Grundstücke in Asien ( Philippinen) besitze,sehe Ich am Verlauf der Grundstückspreise (der letzten 10-15 Jahre),wie "idiotisch" aufgebläht die Preise und das Bauvolumen gestiegen sind . Dank tiefer Zinsen wurde auch dort auf "Vorrat" gebaut, wie in Spanien,USA usw..

In einer kommenden Rezession (und dem starken Franken..),gibt's bald wieder richtig tolle "Schnäppchen".. 8) :twisted:

weico

28.02.2008 14:09
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Die jährliche Liegenschaftsinflation verlangsamte sich auf 6,4% im Januar von 6,7% in der vorherigen Monate, teilte das "Land Registry" am Donnerstag mit. Im Vergleich zum vorherigen Monat steigen die Immobilienpreise um 0,9%. Der durchschnittlicher Hauspreis im Januar lag bei insgesamt £ 186'045.

Der Hauspreiswachstum in London war nach wie vor stärker als die von England und Wales. Jährliches Wachstumspreis in London war 13,1%, rund doppelt so hoch wie in England und Wales. London's Immobilienpreis für Januar belief sich durchschnittlichen auf 357'976 Pfund.

Alle Regionen in England und Wales erfuhren durchschnittlich höhere Preise als im Vorjahr. London verzeichnete den höchsten jährlichen Wachstum, während die Region mit dem niedrigsten Preis Wachstum war Wales.

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08.01.2008 21:56
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Revinco wrote:

Discoverer wrote:
Wie sieht es mir der Schweiz aus?

In den letzten 10 Jahren haben sich auch einige Immobilien gekauft.

Was denkt ihr?

Soviel ich weiss ist die Schweiz überhaupt nicht davon betroffen in der Immobilienbranche. Wir haben ein anderes Finanzsystem welches solche Kreditflauten gut abdeckt (zu den Details kenne ich mich zwar nicht aus, ist aber glaube ich hier überflüssig).

Ich nehme meine Aussage etwas zurück, allerdings in einer anderen Zusammenhang. Der Bund lässt nämlich Versicherungen Immobilien als Anlagevermögen bald nicht mehr zu, oder zumindest nur bedingt, da diese nach den 90er Jahren teilw. 30% an Wert eingebüsst haben, trotzdem aber weiterhin mit höhem Wert angegeben sind. In der Not könnten diese Immobilien teilweise schwer oder zu langsam verkauft werden. Daher müsste auch mit einem Preisrutsch bei uns in den nächsten 3-5 Jahren gerechnet werden.

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07.12.2007 00:51
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Quote:

ENGLISCHE NATIONALBANK SENKT LEITZINS: Die englische Notenbank hat erstmals seit mehr als zwei Jahren den Leitzins gesenkt. Derweil setzt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Zinspolitik der ruhigen Hand fort. Der Zinssatz wird um 0,25 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent zurückgenommen, teilte der geldpolitische Ausschuss der Bank of England (BoE) mit. Die Notenbank reagierte mit der Zinssenkung auf die befürchtete Krise auf dem britischen Immobilienmarkt und auf das sinkende Vertrauen der Konsumenten. Experten begrüssten die Entscheidung. Im Gegensatz zur BoE setzt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Zinspolitik der ruhigen Hand fort. Trotz steigender Teuerung, der Finanzmarktkrise und eines schwächeren Konjunkturausblicks lässt sie den Leitzins in der Euro-Zone unverändert bei 4 Prozent.

Das wird wohl die Situation kurzfristig zumindest etwas entschärfen, aber im ersten Quartal 2008 ist mit einer heftigeren Korrektur dadurch zu rechnen :?:

Das hilft die Konsumentenstimmung zumindest über die Weihnachtszeit.

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06.12.2007 16:54
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Für die Gewährung einer Hypo spielt z.b. die Tragbarkeitsberechnung eine wichtige Rolle. Dabei wird ermittelt, welche Zinskosten der Hyponehmer zu erwarten hat. (Bei der Berechnung geht man immer von einem höheren Zinssatz als aktuell aus, um Zinsanstiegsrisiken zu vermeiden). Die Kosten für Zinsen und Gebäudeunterhalt sollen in dieser Berechnung nicht mehr als 1/3 des Einkommens der Person betragen. Damit wird sichergestellt, dass die Zinsen tragbar sind. In den USA war und ist das Problem, dass aufgrund der schlechten Bonität die Zinsen für solche Hypos extrem hoch sind und die Kreditnehmer die Zinsen nicht tragen können, weil diese einen grossen Teil ihres Einkommens ausmachen. (Wie bei einem Konsumkredit) Gefahr besteht dort, wo solche Schulden dann weiterverkauft werden können oder per Kreditkarte etc. bezahlt werden können -àmassive Überschuldung (wie USA oder eben UK).Die Verluste der UBS resultieren aus dem Investmentbanking (nicht aus dem Aktivgeschäft). Also durch den spekulativen Erwerb von Asset Securitisation. Dies wären in der Schweiz eigentlich die „Pfandbriefe“ auch wenn man einen Pfandbrief punkto Sicherheit keineswegs mit einer Asset Securitisation vergleichen kann....

take it easy, but take it!

06.12.2007 16:06
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X wrote:

Quote:
Vermutlich sieht es nicht soviel anders aus wie in Amerika.

Belehnungen in diesem Ausmass sind in der Schweiz nicht erlaubt und keine Bank geht bei einer Belehnung höher als 80 % oder 90%( und auch dies nur in einem absoluten extremfall). In der schweiz gibt es keine Subprime Hypo's. Die Rahmenbedingungen sind hier viel enger....Hierzulande bekommt nicht jeder seine Hypothek, die Bonität spielt eine zentrale Rolle und wird auch ernsthaft angeschaut...

Is ja schön. Belehnungen von 80 % finde ich bereits skandalös.

Subprime-Hypos kennen wir hier schon nicht, das Wort an sich ja auch noch nicht lange. Aber Leute, die über die Verhältnisse leben haben wir hier auch zu hauf. Auch Banken, die gerne ihre etwas fragwürdigen Kunden verpflegen fehlen sicher nicht. Aber wen kümmert das schon. Wird da etwas hinterfragt? Ich glaube nicht ernsthaft. Hauptsache, das alles gibt es nur in Amerika. Ich würde mich ja gerne beruhigen lassen von einem Profi. Gibt es einen hier? Wie ist es wohl der UBS passiert, dass sie solche Abschreibungen machen musste? Natürlich das war ja im Ausland, offenbar ja auch nur wegen Amerika. Nein, in der Schweiz gibt es solche Strolcherein doch nicht? Bestimmt nicht. Nein. Jier arbeiten und leben nur ganz fähige und seriöse Leute mit dem Geld von anderen.

Emil

05.12.2007 15:57
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Quote:

Vermutlich sieht es nicht soviel anders aus wie in Amerika.

Belehnungen in diesem Ausmass sind in der Schweiz nicht erlaubt und keine Bank geht bei einer Belehnung höher als 80 % oder 90%( und auch dies nur in einem absoluten extremfall). In der schweiz gibt es keine Subprime Hypo's. Die Rahmenbedingungen sind hier viel enger....Hierzulande bekommt nicht jeder seine Hypothek, die Bonität spielt eine zentrale Rolle und wird auch ernsthaft angeschaut...

take it easy, but take it!

05.12.2007 12:45
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Discoverer wrote:

Wie sieht es mir der Schweiz aus?

In den letzten 10 Jahren haben sich auch einige Immobilien gekauft.

Was denkt ihr?

Soviel ich weiss ist die Schweiz überhaupt nicht davon betroffen in der Immobilienbranche. Wir haben ein anderes Finanzsystem welches solche Kreditflauten gut abdeckt (zu den Details kenne ich mich zwar nicht aus, ist aber glaube ich hier überflüssig).

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

05.12.2007 11:43
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Vermutlich sieht es nicht soviel anders aus wie in Amerika. Hier wurde ja den Leuten auch Eigentum angedreht bis zum Geht Nicht Mehr. Und gekauft haben ja auch nicht nur die Millionäre sondern auch viele einfache Leute, die nicht mit Geld umgehen können und auch nicht so recht budgetieren können wollen. Das gibt dann halt auch da die neuen Sozialfälle. Wir machen ja immer alles den Amerikanern nach, auch den grössten Blödsinn. Jetzt weiss man ja auch aus den Nachrichten, dass die Kantonalbanken bereits den variablen Hypozins erhöhen. Der Rest kommt dann auch noch hier.

Mich wundert es nur, dass man die Schlitzohren, die so Geschäfte machen nicht einsperrt. Nein, sie bekommen auch noch den goldenen Fallschirm. Misswirtschaft wird heutzutage belohnt. Zur Rechenschaft gezogen wird schlussendlich der Steuerzahler. Oben kann man wursteln wie man will, es fragt ja keiner: Wer hat was genehmigt und erlaubt, wie wurde wann was durch wen entschieden. Vor allem wird ja der Oeffentlichkeit nichts an Belegen vorgezeigt. Man hat einfach zu glauben, dass es so ist, wie in der Zeitung steht. Niemand stört sich daran, eine wundersame Ruhe. Stille Nacht heilige Nacht, alles kracht. :?:

Emil

05.12.2007 10:51
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Wie sieht es mir der Schweiz aus?

In den letzten 10 Jahren haben sich auch einige Immobilien gekauft.

Was denkt ihr?

Erfindung, Euphorie, Aktiencrash, technologischer Durchbruch

05.12.2007 10:40
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ECONOMICS/GB: Häuserpreise sinken im November um 1,1% zum Vormonat

LONDON (AWP International) - In Grossbritannien sind die Häuserpreise im November erneut gesunken. Die Preise seien um 1,1 Prozent zum Vormonat zurückgegangen, teilte die HBOS-Tochter Halifax am Mittwoch in London mit. Dies ist der stärkste Rückgang der Preise seit fast einem Jahr. Von Thomson Financial News befragte Experten hatten zuvor mit einem unverändertem Preisniveau gerechnet. Im Vormonat Oktober hatte der Preisrückgang revidiert 0,7 (zunächst 0,5) Prozent betragen.

Im Jahresvergleich kletterten die Preise im November um 6,3 Prozent. Dies ist der niedrigste Anstieg seit März./FX/bf/js

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04.12.2007 18:38
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Da gebe ich Dir Recht, aber sobald die Kreditkrise in den USA weiter ausartet, wird es doch einen grösseren Negativimpakt auf die Weltwirtschaft geben, sobald die 5 EU-Länder ebenfalls einen Sinkflug starten? Oder gäbe es keinen direkten Zusammenhang?

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04.12.2007 14:19
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Krisenherde

USA, GB, Spanien, Irland, Niederlande.

Das sind die Länder, bei denen die Immobilienpreise in eine Blase gewachsen sind.

Was die USA speziell macht, sind zwei Punkte:

1. Das Sparkapital ist auf dem Nullpunkt. Die Amis haben also kein finanzielles Polster um das Platzen der Blase abzufangen. Ein Soft-Landing wie in Japan 1989 oder Schweiz 1990 wird es also nicht geben.

2. Die USA sind einfach wichtiger für uns als die anderen Länder. Die Weltwirtschaft hängt an den USA und die US-Wirtschaft am US-Konsumenten. Insofern sind wir also direkt daran interessiert, zu erfahren, wie es dem US-Konsumenten geht.

---

GBP gegen YEN würde ich nicht traden. Der Yen ist die zweitschwächste Währung nach dem Dollar.

04.12.2007 13:46
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Immobilienblase auch in Spanien

Gegenüber anderen Börsenplätzen ist natürlich Spanien nicht zu übersehen. Die haben seit anfangs November fast 16% zugelegt. In Madrid, Barcelona und Valencia beginnen die Preise zu fallen. Viele Spanier haben zu tiefen Zinssätzen bis zu 100% Kredit aufgenommen für den Eigenheim und im Umfeld steigender Zinsen scheinen viele jetzt Zahlungsschwierigkeiten aufzuweisen.

Bald ist deshalb auch in Spanien mit starken Kurskorrekturen zu rechnen, obwohl man schon seit einigen Jahren davor warnt:

http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E2BCB0749926842088CCDAEE0A5ADE10B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Es könnte also (hoffentlich) erst anfangs nächstes Jahr knallen!

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02.12.2007 20:50
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Burton wrote:

Naja £ gegenüber Yen - habe noch nicht mit Derivaten gehandelt :?

Würdest Du bitte, oder sonst jemand der was hiervon versteht, mir ein Beispiel machen mit diesem empfohlenen Derivat (Valorennummer?). Zum Besispiel, bei welchen Laufzeitmöglichkeiten bis zum Optionszerfall sind am sichersten?

Wie wäre es z.B. mit einem Put auf einem UK Business Real Estate Derivat? Ich will einfach nicht zu riskant traden (ja ich habe verstanden, dass Derivate immer riskant sind) und unter den Puts müsste etwas in dieser Richtung zur Verfügung stehen.... :?:

Sorry Burton

Deshalb mein Smily

Würde ich mit Derrivaten handeln, wäre dies eine meiner ersten Aktionen. Da ich scheinbar bezügliche Derrivaten ähnlich denke wie du, kein ich dir keine Tipp geben. 8)

02.12.2007 18:51
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UK-Immobilienmarkt

Naja £ gegenüber Yen - habe noch nicht mit Derivaten gehandelt :?

Würdest Du bitte, oder sonst jemand der was hiervon versteht, mir ein Beispiel machen mit diesem empfohlenen Derivat (Valorennummer?). Zum Besispiel, bei welchen Laufzeitmöglichkeiten bis zum Optionszerfall sind am sichersten?

Wie wäre es z.B. mit einem Put auf einem UK Business Real Estate Derivat? Ich will einfach nicht zu riskant traden (ja ich habe verstanden, dass Derivate immer riskant sind) und unter den Puts müsste etwas in dieser Richtung zur Verfügung stehen.... :?:

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02.12.2007 10:28
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Re: UK-Immobilienmarkt

Burton wrote:

Mit erstauen habe ich festgestellt, dass alle weiterhin von der US-Immobilienkrise reden aber keiner von dem englischen Markt! (habe ich eventuell den Thread übersehen?)

Wenn man US und UK Immobilien-Blasen auf den Charts vergleicht, sieht man das die UK-Blase viel grösser war mit Hauseigentümer welche höhere Kreitlimiten genommen hätten. Eine Korrektur wird vermutlich härter und tiefer sein als wir in durch die USA erlebt haben!

Somit Frage ich mich welche gängisten Investitionsmöglichkeiten gibt es, auf fallende Märkte in England zu setzen?

Du hast recht! Speziell viel "Druck" hat sich im Grossraum London entwickelt.

Du kannst jetzt mittelfristig zum Beispiel gegen das Britische Pfund setzen. Vorschlag: Kaufe japan. Yen. gegen brit. Pfund Wink