US-Immobilienmarkt

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14.09.2007 14:19
#1
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US-Immobilienmarkt

Vielleicht mal ein paar Zahlen und Charts, um zu verdeutlichen, wie wichtig der US-Immobilienmarkt ist und wie gross sein Einfluss auf die Weltwirtschaft ist.

Klar ist mal, dass der Immobilien-Boom vorläufig vorbei ist. Es gibt derzeit ein Überangebot von Häusern und entsprechend schwindet das Interesse, neue Häuser zu bauen.

Dass dies Auswirkungen auf die Bauindustrie in den USA hat, darüber sind wir uns sicher alle einig.

Während der Bauboom von Privathäusern stark zurück ging, sind glücklicher Weise die Aufträge an öffentlichen Gebäuden gestiegen:

Die Häuserpreise sind bis 2005 kontinuierlich angestiegen, stagnierten 2006 und seit 2007 beginnen sie zu sinken:

Das Überangebot geht aus der nächsten Grafik hervor: Es wurden in den letzten 10 Jahren mehr neue Häuser gebaut als das Bevölkerungswachstum rechtfertigen würde:

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_housing_bubble

Das GDP der USA liegt bei etwa 13.7 Billionen $. Konsumentenausgaben machen etwa 70% davon aus.

Konsumentenschulden machen etwa 80% des GDP aus. Der Grossteil davon (80% bzw. 64% des GDP) sind Hypohekenschulden.

Im August 2006 lagen die geschätzten ausstehenden Hypotheken bei $8 Billionen (also 8000 Milliarden $).

Dies nur, um die Grössenordnungen aufzuzeigen. Das gesamte GDP der Welt liegt bei geschätzten 30 Billionen$

Die Schulden auf US-Immobilien machen also zusammen etwa (8 von 30 = ) 25% des Welt-GDP aus.

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06.11.2009 02:05
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Fannie Mae Posts Nearly $20 Bln. Loss In Q3; Seeks $15 Bln.

(RTTNews) - Thursday, government-sponsored home mortgage finance company, Fannie Mae (FNM: News ) reported a heavy loss for the third quarter on higher credit related expenses, impairments and fair value losses. Further, the company said it has applied for additional $15.0 billion aid from the federal government and is dependent on the continued support of Treasury for operating its business. Separately, Fannie Mae said that it is implementing the Deed for Lease Program under which qualifying homeowners facing foreclosure will be able to remain in their homes by signing a lease in connection with the voluntary transfer of the property deed back to the lender.

The Washington-based company reported a net loss attributable to common stockholders for the third quarter of $19.76 billion or $3.47 per share, compared to a loss of $29.41 billion or $13.00 per share in the year-ago quarter. Net loss for the third quarter included $883 million of dividends on its senior preferred stock held by the U.S. Department of Treasury.

The company said that the third quarter net loss was largely due to $22.0 billion of credit-related expenses, reflecting the continued build of the company's combined loss reserves and fair value losses associated with the increasing number of loans that were acquired from mortgage-backed securities trusts in order to pursue loan modifications. The company said that the third quarter loss left the company with a net worth deficit of $15.0 billion as of September 30, taking into account unrealized gains on available-for-sale securities during the third quarter.

Fannie Mae said the director of Federal Housing Finance Agency or FHFA submitted a request to Treasury on November 4, for an additional $15.0 billion on the company's behalf to eliminate its net worth deficit. FHFA has requested that Treasury provide the funds on or prior to December 31, 2009. On March 31, Fannie Mae had received $15.2 billion from Treasury under the senior preferred stock purchase agreement, which eliminated its net worth deficit as of December 31, 2008. The company received an additional $19.0 billion from Treasury on June 30, 2009, which eliminated its net worth deficit as of March 31, 2009.

In September 2008, the government promised to buy up to $100 billion in preferred shares in Fannie Mae and Freddie Mac and also created warrants to dilute existing shareholders. The government has pledged more than $1.5 trillion since then to keep the mortgage market working through the two firms.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

18.09.2009 11:16
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Entfernung Börse/Realwirtschaft!

Die alles entscheidene Frage die uns jetzt und in den nächsten Monaten beschäftigen muss bzw. verfolgt werden muss ist:

Lösen und entfernen sich die die Börsekurse von der mittel- bis längerfristigen ( 6 - 9 Mte) Entwicklung der Realwirtschaft.

Wenn ja wird die Börse zu einem Casinobetrieb den man beliebig mit Nachrichten manipulieren kann.

Wenn nein, und die Börse, welche die Realität ja immer etwa 6 Monate vorwegnimmt, sollte die wirtschaftliche Erholung ja bereits angelaufen sein. Was dann die Frage:

Ist die reale wirtschaftliche Erholung bereits in der Realität angekommen und am laufen und vorallem sind die fundamentalen Probleme:

Finanz- und Schuldenkrise, Immoblienkrise (Privat-u.Geschäftsimmobilien), Industrieproduktion, Konsumnachfrage, Arbeitslosigeit, Investitionen, etc.)

auch tatsächlich gelöst oder zumindestens auf gutem Weg zur weiteren Besserung oder ist diesbezüglich einfach alles Augenwischerei und kommt zu gegebener Zeit der finale Knall doch noch!?

Persönlich tendiere ich im Moment immer noch auf die pessimistische Variante. Denn in der Realität ist ausser den Unterstützungsprogrammen der verschliedenen Regierungen noch nichts angekommen was meinem Pessimismus besänftigt.

Am Ende gewinnt immer die Realität und die Showtime ist wieder zu ende bis zur nächsten "Vor-(Ver-)führung"!

Karat

18.09.2009 09:52
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Re: Kommt nach der Subprime-Krise nun die Prime-Krise?

Karat1 wrote:

Danach werden wohl wieder einige Wahrheiten auf die Tische kommen.

Zudem: Weshalb sollten wir und die Deutschen von einer Prime-Krise nicht "so unmittelbar betroffen (man beachte die Wischiwaschi-Formulierung)" sein, wenn doch die Subprime-Krise in Europa schon so "erfolgreich" war? Das Drama um z.B. die HRE gibt eine deutliche Antwort.

18.09.2009 08:05
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Re: Kommt nach der Subprime-Krise nun die Prime-Krise?

revinco wrote:

Es ist nur gut, dass wir von dieser Problematik nicht so unmittelbar betroffen sind wie in den USA. Bei deutschen Bausparkassen z.B. beträgt die Kreditausfallquote unter 0,1%. In den USA wie gesagt derzeit über 9%. Die Folgen werden wir in einer globalisierten Wirtschaft dennoch spüren.Henrik Voigt, Dax Profits

Lassen wir jetzt mal die Wahlen in Deutschland vorbeigehen. Die finden ja Ende der nächsten Woche statt. Danach werden wohl wieder einige Wahrheiten auf die Tische kommen. Verkauft wird es natürlich als neue Erkenntnisse. Aber man(n) und Frau ist ja wieder für 4 Jahre gewählt.

Karat

18.09.2009 01:11
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Kommt nach der Subprime-Krise nun die Prime-Krise?

Die Krise traf es naturgemäß zuerst die Schuldner mit geringer Bonität, die ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten und den Banken bei den sogenannten „Subprime-Krediten" gewaltige Ausfälle bescherten. Im vergangenen Jahr betraf das 25 % aller Subprime-Kredite im US-Immobiliensektor. Dieses Phänomen scheint nun abgehakt (in der Regel wurde dann zwangsvollstreckt, um wenigstens einen Teil des Kredits zurückzubekommen).

Ausfälle bei Prime-Krediten schnellen aber nun dramatisch in die Höhe. Jetzt trifft es nämlich die Schuldner mit hoher Bonität (damit also die „Prime-Kredite"). Dort hat sich der Anteil der Problemkredite mit einem Anstieg von 5% auf 9% mehr als verdoppelt. Was ist so schlimm daran? Ganz einfach: Die Prime-Kredite machen immerhin rund 80% des gesamten Kreditvolumens aus. Wenn dort die Ausfallrate nur um ein paar Prozentpunkte steigt (so wie jetzt), dann sehen wir vermutlich eine Finanzkrise 2.0. Und dann ist es fraglich, ob es noch einmal billionenschwere Rettungspakete geben wird, die den Karren für die Banken erneut aus dem Dreck ziehen sollen.

Erst gestern (am Jahrestag der Lehman-Pleite) warnte US-Präsident Obama die Finanzindustrie, dass diese nicht damit rechnen könne, dass der Steuerzahler für ihr Versagen gerade stehen werde, sondern sie die Konsequenzen für ihre Handlungen selbst übernehmen müsse. Er forderte weiterhin strengere Regeln bezüglich Eigenkapital und Liquidität, und kündigte eine Agentur zum finanziellen Schutz der Bürger an. Die nächsten Monate werden zeigen, wie ernst diese Worte zu nehmen sind.

Es ist nur gut, dass wir von dieser Problematik nicht so unmittelbar betroffen sind wie in den USA. Bei deutschen Bausparkassen z.B. beträgt die Kreditausfallquote unter 0,1%. In den USA wie gesagt derzeit über 9%. Die Folgen werden wir in einer globalisierten Wirtschaft dennoch spüren.

Henrik Voigt, Dax Profits

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05.07.2009 11:56
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Case-Shiller Index - US-Häusermarktpreisentwicklung

Hier noch eine interessante Seite zu den US-Häusermarktpreisentwicklung.

http://www.macromarkets.com/csi_housing/

Es lassen sich verschiedene Städte mit einander vergleichen Ebenso 1 Stadt im Vergleich zu 10 od. 20 anderen in Durchschnitt.

Der Case-Shiller-Index ist ein wichtiger Frühindikator. Habe ihn jetzt auch in meine Kollektion aufgenommen.

Die letzte Publikation ist allerdings vom April 2009, weiss jemand wann die nächste Veröffentlichung erscheint. Die Zahlen werden ja mtl. berechnet.

Karat1

28.01.2009 14:18
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US-Immobilienmarkt

Case-Shiller-Index zeigt Rekordrückgänge im November

Die Hauspreise in den USA fallen weiter. Gemessen am S&P Case-Shiller Immobilienpreisindex gingen die durchschnittlichen Hauspreise in 10 Großstädten der USA im November um 19,1 Prozent zurück, während die Preise in 20 ausgewählten Großstädten im Schnitt um 18,2 Prozent fielen. Das ist ein neuer Negativrekord. Die Immobilienpreisentwicklung können Sie in unten stehender Grafik einsehen.

mehr ... http://www.boerse-go.de/artikel/zeigen/articleId/1143809

13.11.2008 22:24
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Poor guy, Mr Ramesh Singh from UBS

Quote:

…UBS has been voted best overall mortgage-backed securities desk…

Ramesh Singh, Global Head of MBS and ABS, commented, “UBS's success in the MBS market is a result of its ongoing commitment to build the best franchise

http://www.ibb.ubs.com/News/july03.shtml

And now he has to sell his apartments for less than he paid for it. No chance to repackage into a mortgage-backed triple star rated paper anymore?

Quote:

UBS exec Ramesh Singh is having a hard time unloading the two Park Avenue apartments he has on the market. His co-op at 860 Park was first listed for $13.4 million; it's now down to $9.95 million. Meanwhile, his 15-room duplex at 823 Park, which was originally listed $24.75 million, is now $19.95 million, less than what he paid for it four months ago.

http://cityfile.com/dailyfile/2842

How the mighty fall…very softly

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

13.11.2008 22:01
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Ausverkauf NYC Apartments

Zugreiffen, folks, it is not going to get cheaper!

http://cityfile.com/dailyfile/2907

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

29.10.2008 02:14
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kommerzielle Immobilien

MarcusFabian wrote:

Revinco wrote:
Wieso nicht gleich auf einen Gegentrend gezielt bei den US Geschäftsliegenschaften?

Aus zwei Gründen: Erstens dürfte es so einen Put/Short gar nicht geben. Keine Bank wäre so dumm derzeit in US Geschäftsliegenschaften die Gegenposition long zu halten.

Zweitens ist es im Fall einer gröberen Finanzkrise fraglich, ob irgendwelche Derivate dann überhaupt noch ausbezahlt werden. Der Emitent geht dann pleite und das war's für Dich.

Diese Kurse werden wohl erst in einem halben Jahr in den Schlagzeilen zu lesen sein, machen Sie sich also bereit für schreckliche Nachrichten.

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18.05.2008 15:47
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US Immo Ausblick

Versuchen wir mal die Zukunft zu erahnen: Ist das schlimmste verdaut oder kommt noch mehr auf den US Immobilienmarkt zu?

Ein wichtiges Indiz sind die ARM's

Ich erkläre das mal:

Zu Zeiten des Höhepunktes der US-Immobilienblase wurden sogenannte Teaser-Rates vereinbart. Lockvogelangebote also. Im Stil: Wenn Du jetzt die Hypothek nimmst, zahlst Du für die nächsten 6 Monate nur 2% Hypothekarzins. Das sind bei 200k Hypothek nur $4000 pro Jahr und die kannst Du Dir locker leisten. Für den Trailer, in dem Du jetzt wohnst zahlst Du nicht viel weniger."

Natürlich wurde beim Vertragsabschluss verschwiegen, was nach 6 Monaten passiert. Nun, die Hypotheken werden an den marktüblichen Zins von knapp unter 6% angepasst. Das bedeutet für Joe Sixpack eine Verdreifachung der Zinszahlung!

Die obenstehende Grafik zeigt nun auf, in welchem Monat wieviele Hypotheken "angepasst" werden. Die Spitze ist, wie man sieht im März 2008 und kann als 6-Monats-Vorläufer für zukünftige Zwangsvollstreckungen gewertet werden.

Wie ich auf diese 6 Monate komme? Ganz einfach: Im März wird der neue Zins fällig. Wenn der nicht bezahlt wird, erfolgt die erste Mahnung im April, die zweite im Mai und im Juni wird mit Zwangsvollstreckung gedroht.

Bis dann das juristische Theater über die Bühne gegangen ist, können nochmals bis zu drei Monate vergehen.

Allerdings wird es auch Hausbesitzer geben, die freiwillig ihr Haus aufgeben. 39% der US-Häuser haben einen Wert der unterhalb der Hypothekenbelastung liegt.

Wir können also davon ausgehen, dass es zwischen Juli und September eine Spitze bei den Zwangsversteigerungen geben wird.

08.05.2008 23:02
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Spanien

- Das spanische Durchschnittseinkommen liegt derzeit bei 1200 Euro netto oder 1500 Euro brutto.

- Die Inflation liegt bei 4,4 Prozent.

- 60 Prozent aller Familien kommen mit ihren Einkommen nicht bis zum Monatsende aus.

- 17 von 20 SpanierInnen wohnen in einem Eigenheim.

- Der durchschnittliche Quadratmeterpreis einer spanischen Wohnung hat sich seit 2001 von 1046 Euro auf 2100 Euro verdoppelt. In den grossen Städten und an der Mittelmeerküste hat er sich verdrei- oder gar vervierfacht: Im Zentrum von Madrid zahlt man derzeit durchschnittlich 4700 Euro/m2, in Barcelona 4200 Euro/m2, in Bilbao 3680 Euro/m2 und in Sevilla 3880 Euro/m2.

- Von 2000 bis Ende 2006 betrug der durchschnittliche jährliche Preiszuwachs bei Immobilien zwischen 17 und 20 Prozent. Seit dem zweiten ''-albjahr 2007 stagnierten in vielen Gegenden die Preise, in anderen sanken sie. Im Grossraum Madrid sind die Preise um 10 bis 15 Prozent gefallen.

- 2006 wurde mit dem Bau von 760 000 Wohnimmobilien begonnen, 2007 waren es 600 000 Wohnungen und Häuser, für 2008 wird der Baubeginn von zirka 300 000 Wohnimmobilien erwartet.

- Zirka 750 000 Neubauwohnungen stehen derzeit zum Verkauf.

- Von Januar 2007 bis Januar 2008 gingen die Verkäufe von Neubauimmobilien um 27 Prozent zurück, bei gebrauchtem Wohnraum betrug der Nachfragerückgang sogar 36 Prozent. In vielen Gegenden reduzierte sich die Nachfrage sogar um die Hälfte.

- Im Januar 2008 wurde ein Drittel weniger Hypotheken bewilligt als im selben Monat im Vorjahr.

- Zehn grosse Bau- und Immobilienfirmen haben seit vergangenem Sommer Konkurs angemeldet.

Quelle: WoZ von heute

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

08.05.2008 14:02
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US-Immobilienmarkt

@ Pegasus

Erschwerend kommt noch in unserem "sozial ausgerichteten" Europa hinzu, dass Du fürs Sparen, fürs Vorsorgen im Alter, fürs mehr Arbeiten, fürs Abzahlen deiner Immobilie usw. nicht belohnt, sondern vom Steueramt noch bestraft wirst. Hier ist der redliche der Dumme, und der Wirtschaftskriminelle der sich in der Grauzone bewegt kommt ungestraft davon.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

08.05.2008 10:11
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Hauskauf !

MarkusFabian schrieb;

"Als Spassvogel mit 100% Hypothek käme ich wohl auf folgende Lösung:

Ich habe ein Haus für $300k mit einer ebenso hohen Hypothek. Nun warte ich, bis das Nachbarhaus zwangsversteigert wird und kaufe es für $250k. Mein eigenes Haus und die Schulden bin ich nun los.

$50k eingespart abzüglich Umzugskosten ein paar Häuserblocks weiter. Sogar meine Kinder können noch in dieselbe Schule gehen."

Spassvogel ja, denn wie will einer, der sein Haus zu 100 % mit Hypotheken belastet hat, $250k hinblättern ?

- Es sei denn, die Banken sind trotz Suprime-Debakel immer noch so doof, Häuserkäufe weiter zu 100 % zu finanzieren, resp. jedem nichtliquidem Clochard sogar einen Hauskauf zu finanzieren.

- insofern, Spassvogel ja :roll: Wink :idea: 8)

- US-Amerikaner leben weiter auf Pump auf sehr grossem Fuss,

- die doofen & arbeitsfleissigen Europäer finanzieren dies über die Plünderungen ihrer Pensionskassen noch mit, alleine in der Schweiz 2008 ein Minus von ca. bislang 33 Mia. $,

- und die Lämmer nehmen dies hin, ohne zu murren !

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

07.05.2008 22:54
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US-Immobilienmarkt

Revinco wrote:

Was meint Ihr zu meinem obigen Beitrag?

Gute Frage. Da gibt es mehrere Aspekte.

Wir hatten ja bereits Jingle-Mail diskutiert: Wenn die Immobilie weniger Wert hat als die Hypothekenbelastung, kann der Besitzer einfach die Schlüssel an die Bank schicken und ist das Haus und seine Schulten los. Da klappt in allen Bundesstaaten mit Ausnahme von Arizona.

Nun gibt es aber auch Hausbesitzer, die ihr Haus aufgeben, ohne die Schlüssel an die Bank zu schicken. Im dümmsten Fall merkt die Bank das erst nach Wochen oder Monaten, wenn Mahnbriefe als unzustellbar zurückgeschickt werden. Wenn der Hausbesitzer frustriert und wütend über die Bank ist, kommt es auch vor, dass er das Haus verwüstet, Sanitäranlagen zerstört, Kupferkabel herausreisst etc. und wenn er es nicht tut, tun es vielleicht ein paar Vandalen aus der Nachbarschaft.

Es ist also keineswegs so, dass ein Haus mit $300'000 Belastung halt nur $250'000 Wert ist und die Bank es für jene $250'000 verkaufen kann. Oft sind dann grössere Renovationen notwendig.

Ein weiteres Problem: Es gibt grosse EFH-Siedlungen, wo Du 200 Häuser hast, die alle genau gleich aussehen und entsprechd denselben Wert haben. Nun nehmen wir mal an, alle Häuser hätten einen Marktwert von $300k.

Nun ist einer der Besitzer Zahlungsunfähig und die Hütte wird von der Bank für $250k bestens verhökert. In diesem Moment sinkt der Marktwert all der anderen gleichwertigen Häuser ebenfalls auf $250k.

Die Besitzer haben also einen Buchverlust, eine Wertminderung ihres Hauses, auch wenn sie bisher ihre Hypotheken brav bezahlt haben.

Dass die aktuellen Probleme die Bürger ins republikanische Lager treiben halte ich aus zwei Gründen für unwahrscheinlich:

1. Unter demokratischer Regierung funktionnierte die Wirtschaft im Schnitt besser als unter Republikanischer.

2. Die Demokraten kümmern sich um die Mittelschicht, die Republikaner um die Reichen.

Als Spassvogel mit 100% Hypothek käme ich wohl auf folgende Lösung:

Ich habe ein Haus für $300k mit einer ebenso hohen Hypothek. Nun warte ich, bis das Nachbarhaus zwangsversteigert wird und kaufe es für $250k. Mein eigenes Haus und die Schulden bin ich nun los.

$50k eingespart abzüglich Umzugskosten ein paar Häuserblocks weiter. Sogar meine Kinder können noch in dieselbe Schule gehen Wink

07.05.2008 21:54
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Was meint Ihr zu meinem obigen Beitrag?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

14.04.2008 10:19
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@ Gangst@

Nun, Essensmarken hat es für die Notleidensten schon immer gegeben. Das ist nichts neues. Aber es passt eben -beruhend auf der jetztigen Marktlage - gut in die Schlagzeilen. Auch die Berichterstattung hinsichtlich der Auschreitungen - infolge zu hoher Lebensmittelpreise - auf Haiti etc. passen da gut ins Bild.

Vielmehr beunruhigt mich, dass die hohen Edelmetall-, Metall-, Rohöl-, und Commoditiepreise usw. spekulationsgetrieben sind. Auch diese Tatsache ist einmal mehr der USA zuzuschreiben, wenn auch solche Spekulationen weltweiter Natur sind.

Ausserdem lehnt sich langsam auch der US-Mittelstand auf der seine Hypotheken per dato bedient hat. Diese Gesellschaftsschicht verweist - offenbar zu recht - auf die Ungleichbehandlung hin. Wo einerseits den Banken - welche dieses Schlamassel verursachten - mit enormen Finanzmittel unter die Armee gegriffen wird, werden die Hausbesitzer ( welche ihre Hypotheken immer bedienten !!! ) mit höheren Hypothekarzinsen abgestraft. Solche Schieflagen lassen den US-Amerikaner eher ins "rechte Lager" umschwenken, was zur Folge hätte, dass nicht ein Demokrat der nächste Präsident werden könnte, sondern eher der republikanische Kandidat. Dieser wiederum wird sich kaum aus dem Iran zurückziehen, was die Verschuldung noch weiter antreibt.

Es ist nun gut möglich dass die anfängliche Finanzkrise - welche inzwischen angeblich auch die Realwirtschaft erreicht hat - sich zu einem "Tornado" ausweitet, bez. zu einer Weltwirtschaftskrise ausartet. Dann allerdings werden wir vermutlich einen SMI um 2'500 Punkte sehen.

Die Lage ist sehr sehr ernst. Da können auch beschwichtigende Worte wie z.B.: " ab Sommer 2008 werden wir eine Erholung erhalten", nichts daran ändern.

Hoffen wir ( wie immer... ) das beste

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

14.04.2008 09:48
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Hat jemand von euch gestern die Tagesschau gesehen?

Schon krass, jensten Leuten wurden die Möbel und das Haus genommen!

10% der Amis bekommen Essensmarken!!!

Jaja, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten...

13.04.2008 12:44
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Heute ein Weltspiegel-Beitrag (ARD 19.20 Uhr) über die US-Hypothekenkrise:

http://2big.at/8f9

P.S: Spanien,Grossbritannien usw., bekommen sicherlich dieses Jahr auch noch ihre entsprechenden Beiträge... :oops:

weico

14.03.2008 20:02
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Der ist zwar schon zig-mal um die Welt, trotzdem, wer s vielleicht noch nicht gesehen hat sowie fuer perpetual BritCom voyeurs wie ich, hier for your weekend laugh http://tinyurl.com/28ofbl

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

09.03.2008 23:50
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Four Wrong Reasons for Pessimism

(Auszug von: forbes.com/columnists/forbes/2008/0310/027.html)

Quote:

Digital Rules

Rich Karlgaard 03.10.08, 12:00 AM ET

When reading about any business problem or challenge, how often do you see the problem stated in relative terms? For example, what dampens spirits today? The subprime mortgage mess. How big a problem is this? No one really knows, but so far banks have written off about $150 billion in bad loans. Now, $150 billion sounds huge. But it is only 1% of America's annual GDP. It is also less than 1% of the market capitalization of U.S. stocks. In any typically volatile trading day U.S. stocks gain or lose $150 billion every hour. How often does one hear that?

"Surely that $150 billion will grow," you say. No doubt. Let's say the amount of bad paper doubles or triples. Would that finally bring the U.S. economy to its knees? I don't think so. The nearest historical comparison we have is the savings-and-loan crisis of 1986--95. On a constant dollar basis--so we can compare apples with apples--the S&L crisis saw $700 billion in bad loans. Nearly five times as much as we've seen in the subprime mess so far.

The S&L crisis caused some damage, to be sure. But during the 1986--95 period the U.S. economy grew and stocks went up. We survived stock shocks in 1987 and 1989 and a mild recession in 1990. The country did not collapse into a 1930s-like depression.

The financier George Soros calls today's credit crunch the worst global financial crisis since World War II. He's wrong.

Ich denke jedoch er hat andere Faktoren nicht berücksichtigt wie die noch nicht absolvierte Derivate- und KK-Krise ...

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05.03.2008 20:38
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Auf die Gefahr hin, dass dies schon irgendwo im Forum zitiert wurde, sei hier die Meldung von AWP aufgeführt. Unglaublich, dass Ambac sein Tripple A Rating behält. Welche andere Bude könnte das? Wenn die Subprimepapiere in der Vergangenheit ihr Rating nach ähnlichen Kriterien erhalten haben sollten(!), wundert mich ehrlich gesagt gar nichts mehr.

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NEW YORK (AWP International) - Der krisengeschüttelte US-Anleihenversicherer Ambac will sich in einer milliardenschweren Rettungsaktion frisches Kapital an der Börse beschaffen. Über die Ausgabe neuer Aktien wolle das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar einsammeln, kündigte das Unternehmen am Mittwoch an. Daneben biete Ambac Vermögenswerte aus seinem Bestand im Wert von 500 Millionen Dollar zum Kauf an. Durch die Finanzspritze solle die Kapitalbasis gestärkt werden, hiess es. Ziel sei es, eine Herabstufung durch die Ratingagenturen zu verhindern. Der Kurs der Ambac-Aktie brach nach den Neuigkeiten in New York um 15,67 Prozent auf 9,04 Dollar ein.

Die Zeichnung von strukturierten Finanzprodukten werde Ambac für sechs Monaten ausgesetzt, kündigte das Unternehmen weiter an. Aus dem Geschäft mit Hypothekenpapieren und einigen anderen Papieren werde sich das Unternehmen ganz zurückziehen./FX/fj/tw

04.03.2008 19:49
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Bernanke: Krise spitzt sich zu

Orlando (BoerseGo.de) - Im Rahmen einer Bankenkonferenz in Florida sieht US-Notenbankchef Ben Bernanke dringend zusätzlichen Handlungsbedarf, um gefährdete US-Hauseigentümer vor weiteren Zwangsvollstreckungen zu bewahren. Bernanke warnt bei weiteren Zwangsvollstreckungen vor einer immer ernster werdenden Gefahr für den Immobiliensektor und sie gesamte US-Wirtschaft. Im letzten Jahr kam es in den USA zu 1,5 Millionen Haus-Zwangsvollstreckungen, ein Anstieg von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der US-Notenbankchef appelliert an Banken und Hypothekenfinanzierer, den in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Haueigentümer in Form von niedrigeren Hypothekenzahlungen oder Hypothekenzinsen entgegenzukommen. Laut Bernanke sollen alleine in diesem Jahr 1,5 Millionen Hypothekenkredite vor einer Anhebung des aktuellen Finanzierungszinses stehen.(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)

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04.03.2008 13:21
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Washington (BoerseGo.de) - Die Hauspreise in den USA könnten im Rahmen ihres aktuellen Abwärtstrends von ihren Höchständen um 20 Prozent fallen. Dieser Ansicht ist das National Association for Business Economics (NABE). Bei einem derartigen Szenario würde den Haushalten ein Vermögen von 4 Billionen Dollar abhanden kommen. Daraus sei für die kommenden Monate mit verschärften Abwärtsrisiken im Bereich des Konsums zu rechnen. Der Hauptgrund des Preisverfalls ist in den Überbeständen an Häusern zu suchen, heißt es weiter von den Volkswirten.(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur)

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17.01.2008 12:45
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Revinco wrote:

aber warum steht in obiger Zitat "überproportionalen Zuwachs von Hypothekenanträgen um 28,4 Prozent zum zweiten Mal in Folge"? Ist das einfach eine kurzfristige Konsolidierung im Abwärtstrend?

Da kann ich nur spekulieren. Ich vermute, dass jetzt alle Häuslebesitzer versuchen, möglichst viel Cash aus ihren Häusern rauszuholen um für steigende Zinsen und Rezession gewappnet zu sein. Oder auch, um die wesentlich teureren Leasings und Kreditkartenschulden zu bezahlen. Die letzten Monate haben ihnen ja einen Geschmack davon gegeben, was auf sie zukommen kann.

Quote:

Wie meinst Du denn, wird diese Immo-Blase Teil 2 aussehen (basierend auf die Hypo-Anträge) :?:

Das war ironisch gemeint. Deshalb auch der Smiley. Die Immo-Blase wird sich nicht mehr aufblähen lassen. Im besten fall wird die Luft langsam und in verträglichen Dosen abgelassen. Das wird schon schwierig genug für Bernanke.

17.01.2008 12:39
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MarcusFabian wrote:

Revinco wrote:
Deswegen steigen die Hypothekenanträge :?:

Nein, die Bautätigkeit geht ja stark zurück.

Ja das ist nachvollziehbar, aber warum steht in obiger Zitat "überproportionalen Zuwachs von Hypothekenanträgen um 28,4 Prozent zum zweiten Mal in Folge"? Ist das einfach eine kurzfristige Konsolidierung im Abwärtstrend?

Oder ist es nur weil der Zinssatz für feste Hypotheken jeweils über 5% gefallen ist?

:arrow: Wie meinst Du denn, wird diese Immo-Blase Teil 2 aussehen (basierend auf die Hypo-Anträge) ?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

17.01.2008 11:52
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Revinco wrote:

Deswegen steigen die Hypothekenanträge :?:

Nein, die Bautätigkeit geht ja stark zurück.

Nehmen wir an, dass jeder Hypothekenantrag bewilligt wird. Dann führt das entweder zu

:arrow: Baugenehmigung - Neubau

:arrow: Verkauf eines bestehenden Hauses

:arrow: Gar nichts, weil nur die Hyp für das eigene Haus aufgestockt wird.

Hypanträge sind also Vorläufer für Neubauten oder Verkäufe bestehender Häuser.

Neubauten gehen zurück, weil bereits ein Überangebot besteht und die anderen beiden Varianten sind wirtschaftlich nicht relevant.

Hinzu kommt, dass die Banken mittlerweile strenger bei der Vergabe von Hypotheken sind. Es wird also nur noch ein geringerer Prozentsatz von HypAnträgen bewilligt.

Da wir nicht wissen, wieviel ist diese Zahl bedeutungslos.

17.01.2008 01:46
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Wäre USA eine Firma würde mir eigentlich dazu nur noch eines einfallen: BANKRUPT

Manchmal gehts sehr gut - meistens jedoch in die Hose ...

Und zur Auflockerung schau ich mir jetzt eines von sArge's videos auf sArge.ch an!

16.01.2008 21:16
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MarcusFabian wrote:

Wenn wir diese Grafiken kombinieren, kommen wir zum Schluss:

"In den Jahren 2003-2005 wurden sehr viele neue Häuser gebaut, die nun verkauft werden."

Deswegen steigen die Hypothekenanträge :?:

MarcusFabian wrote:

16.01.2008 - 13:38

Quote:

Washington (BoerseGo.de) - Laut der Mortgage Bankers Association of America (MBA) ist in den USA der Index zu den Hypothekenanträgen in der am 11. Januar ausgelaufenen Woche gegenüber der Vorwoche um 28,4 Prozent auf 906,4 Punkte nach oben geschossen. Dies entspricht dem zweiten überproportionalen Zuwachs in Folge.

Die Teilkomponente der Neuanträge zum Kauf von Häusern stieg um 11,4 Prozent. Die Anträge zur Finanzierung bestehender Hypotheken schossen um 43,4 Prozent nach oben. Die Anträge zur Refinanzierung sämtlicher Hypotheken legten von 57,7 Prozent auf 62,7 Prozent zu.

Wie die MBA weiter ausführte, fiel der durchschnittliche Zinssatz für 30jährige feste Hypotheken von 5,73 Prozent in der Vorwoche auf 5,62 Prozent. Der durchschnittliche Zinssatz für 15jährige feste Hypotheken fiel von 5,21 Prozent auf 5,07 Prozent.

Sodele, jetzt bastenl wir Immo-Blase Teil 2. Bis die Amis nicht zu 450% GDP verschuldet ist sondern zu 600%!

Und dann machen wir Währungsreform, vernichten den Dollar mitsamt seinen Schulden und beginnen von Neuem Wink

Wie sollte denn diese Immo-Blase Teil 2 aussehen (basierend auf die Hypo-Anträge)?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

09.01.2008 08:51
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In diesen 3 Artikeln ist schön beschrieben wie die Hypothekenkrise mit der Kreditkartenkrise "verschachtelt" ist und was da 2008 auf die US-"Börse" so "zurollt" ..! Wink

Die US-Bürger haben mehr als 900 Milliarden Dollar Kreditkartenschulden angehäuft....... :oops:

http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,527228,00.html

P.S: ..und die Krise bei der Autofinanzierung, wird in den Medien (zurzeit noch.. Lol ) nur ganz am Rande erwähnt... :roll:

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