US-Immobilienmarkt

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fritz.
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Das tönt auch nicht gerade optimistisch...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,525379,00.html

Gruss

fritz

revinco
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WASHINGTON (Dow Jones)--Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA ist im November verglichen mit dem Vormonat um saisonbereinigt 0,4% auf einen Jahreswert von 5,00 Mio gestiegen. Damit wurde der erste Anstieg seit neun Monaten verzeichnet. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 0,2% gerechnet. Im Oktober hatte der Wert bei annualisiert revidiert 4,98 (vorläufig: 4,97) Mio gelegen.

"Auf kurze Sicht sollten sich die Verkäufe bestehender Häuser auf dem gegenwärtigen Niveau halten. Dies wäre ein weiteres Zeichen, dass sich der Markt stabilisiert", kommentierte Lawrence Yun, Chefvolkswirt der National Association of Realtors (NAR) am Montag die Zahlen.

Allerdings hielt der Preisverfall auf Jahressicht an: Der Medianpreis für ein Eigenheim betrug im November 210.200 USD und lag damit um 3,3% niedriger als vor einem Jahr. Im Oktober dieses Jahres hatte der Medianpreis bei 206.900 USD gelegen.

Webseite: http://www.realtor.org

DJG/DJN/apo

Quote:

Wieso nicht gezielt bei den US Geschäftsliegenschaften?

Gibt es sowas für Kleininvestoren, z.B. short mit einem Put auf CMBX Commercial Property....?

Würde sich doch bestimmt lohnen, oder...?

Auch hier sieht man schön, das der Downtrend wohl auf seinen Tiefpunkt angelangt ist:

http://blog.markt-daten.de/2007/12/28/keine-entspannung-am-us-immobilienmarkt-neugebaute-eigenheime-mit-neuem-12-jahrestief/

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

MarcusFabian
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Revinco wrote:

Wieso nicht gleich auf einen Gegentrend gezielt bei den US Geschäftsliegenschaften?

Aus zwei Gründen:

Erstens dürfte es so einen Put/Short gar nicht geben. Keine Bank wäre so dumm derzeit in US Geschäftsliegenschaften die Gegenposition long zu halten.

Zweitens ist es im Fall einer gröberen Finanzkrise fraglich, ob irgendwelche Derivate dann überhaupt noch ausbezahlt werden. Der Emitent geht dann pleite und das war's für Dich.

MarcusFabian
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Revinco wrote:

Auch hier sieht man schön, das der Downtrend wohl auf seinen Tiefpunkt angelangt ist:

Damit hast Du recht. Aber der Chart zeigt ja nur die Verkaufschancen von neu gebauten Häusern !!!

Einfach ausgedrückt: Wenn es genügend bestehende Häuser auf dem Markt gibt, die unverkäuflich sind, werden einfach weniger neue Häuser gebaut.

Ich möchte deshalb den Blick auf die bestehenden Häuser erweitern:

Wenn wir diese Grafiken kombinieren, kommen wir zum Schluss:

"In den Jahren 2003-2005 wurden sehr viele neue Häuser gebaut, die nun verkauft werden."

weico
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revinco
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The housing market may get uglier if the U.S. economy weakens substantially, Boston Federal Reserve president Eric Rosengren warned today. Rosengren, who last month was the lone Fed member to push for more aggressive interest-rate cuts to help the faltering economy, said a recent report showing slow jobs growth in December “suggests less welcome developments” ahead for the economy.

The housing market’s current woes will weigh on the overall economy, Rosengren said in a speech in Connecticut. But if the economy in turn slows down, it could exacerbate problems within the housing market, which has seen overall falling sales and prices, he said.

“Since prices have declined substantially even in a relatively benign economic environment, one cannot discount the possibility that they could fall more rapidly should economic performance not remain strong in 2008,” Rosengren said. Rosengren expressed confidence that the Federal Reserve will take steps to help the economy. Economists have become increasingly nervous about the possibility of a recession sometime this year.

Harvard economist Martin Feldstein and former Fed chairman Alan Greenspan recently warned that the odds of a recession are now about 50 percent.

jfitz@bostonherald.com

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weico
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In diesen 3 Artikeln ist schön beschrieben wie die Hypothekenkrise mit der Kreditkartenkrise "verschachtelt" ist und was da 2008 auf die US-"Börse" so "zurollt" ..! Wink

Die US-Bürger haben mehr als 900 Milliarden Dollar Kreditkartenschulden angehäuft....... :oops:

http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,527228,00.html

P.S: ..und die Krise bei der Autofinanzierung, wird in den Medien (zurzeit noch.. Lol ) nur ganz am Rande erwähnt... :roll:

weico

revinco
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MarcusFabian wrote:

Wenn wir diese Grafiken kombinieren, kommen wir zum Schluss:

"In den Jahren 2003-2005 wurden sehr viele neue Häuser gebaut, die nun verkauft werden."

Deswegen steigen die Hypothekenanträge :?:

MarcusFabian wrote:

16.01.2008 - 13:38

Quote:

Washington (BoerseGo.de) - Laut der Mortgage Bankers Association of America (MBA) ist in den USA der Index zu den Hypothekenanträgen in der am 11. Januar ausgelaufenen Woche gegenüber der Vorwoche um 28,4 Prozent auf 906,4 Punkte nach oben geschossen. Dies entspricht dem zweiten überproportionalen Zuwachs in Folge.

Die Teilkomponente der Neuanträge zum Kauf von Häusern stieg um 11,4 Prozent. Die Anträge zur Finanzierung bestehender Hypotheken schossen um 43,4 Prozent nach oben. Die Anträge zur Refinanzierung sämtlicher Hypotheken legten von 57,7 Prozent auf 62,7 Prozent zu.

Wie die MBA weiter ausführte, fiel der durchschnittliche Zinssatz für 30jährige feste Hypotheken von 5,73 Prozent in der Vorwoche auf 5,62 Prozent. Der durchschnittliche Zinssatz für 15jährige feste Hypotheken fiel von 5,21 Prozent auf 5,07 Prozent.

Sodele, jetzt bastenl wir Immo-Blase Teil 2. Bis die Amis nicht zu 450% GDP verschuldet ist sondern zu 600%!

Und dann machen wir Währungsreform, vernichten den Dollar mitsamt seinen Schulden und beginnen von Neuem Wink

Wie sollte denn diese Immo-Blase Teil 2 aussehen (basierend auf die Hypo-Anträge)?

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sArge
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Wäre USA eine Firma würde mir eigentlich dazu nur noch eines einfallen: BANKRUPT

Manchmal gehts sehr gut - meistens jedoch in die Hose ...

Und zur Auflockerung schau ich mir jetzt eines von sArge's videos auf sArge.ch an!

MarcusFabian
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Revinco wrote:

Deswegen steigen die Hypothekenanträge :?:

Nein, die Bautätigkeit geht ja stark zurück.

Nehmen wir an, dass jeder Hypothekenantrag bewilligt wird. Dann führt das entweder zu

:arrow: Baugenehmigung - Neubau

:arrow: Verkauf eines bestehenden Hauses

:arrow: Gar nichts, weil nur die Hyp für das eigene Haus aufgestockt wird.

Hypanträge sind also Vorläufer für Neubauten oder Verkäufe bestehender Häuser.

Neubauten gehen zurück, weil bereits ein Überangebot besteht und die anderen beiden Varianten sind wirtschaftlich nicht relevant.

Hinzu kommt, dass die Banken mittlerweile strenger bei der Vergabe von Hypotheken sind. Es wird also nur noch ein geringerer Prozentsatz von HypAnträgen bewilligt.

Da wir nicht wissen, wieviel ist diese Zahl bedeutungslos.

revinco
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MarcusFabian wrote:

Revinco wrote:
Deswegen steigen die Hypothekenanträge :?:

Nein, die Bautätigkeit geht ja stark zurück.

Ja das ist nachvollziehbar, aber warum steht in obiger Zitat "überproportionalen Zuwachs von Hypothekenanträgen um 28,4 Prozent zum zweiten Mal in Folge"? Ist das einfach eine kurzfristige Konsolidierung im Abwärtstrend?

Oder ist es nur weil der Zinssatz für feste Hypotheken jeweils über 5% gefallen ist?

:arrow: Wie meinst Du denn, wird diese Immo-Blase Teil 2 aussehen (basierend auf die Hypo-Anträge) ?

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MarcusFabian
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Revinco wrote:

aber warum steht in obiger Zitat "überproportionalen Zuwachs von Hypothekenanträgen um 28,4 Prozent zum zweiten Mal in Folge"? Ist das einfach eine kurzfristige Konsolidierung im Abwärtstrend?

Da kann ich nur spekulieren. Ich vermute, dass jetzt alle Häuslebesitzer versuchen, möglichst viel Cash aus ihren Häusern rauszuholen um für steigende Zinsen und Rezession gewappnet zu sein. Oder auch, um die wesentlich teureren Leasings und Kreditkartenschulden zu bezahlen. Die letzten Monate haben ihnen ja einen Geschmack davon gegeben, was auf sie zukommen kann.

Quote:

Wie meinst Du denn, wird diese Immo-Blase Teil 2 aussehen (basierend auf die Hypo-Anträge) :?:

Das war ironisch gemeint. Deshalb auch der Smiley. Die Immo-Blase wird sich nicht mehr aufblähen lassen. Im besten fall wird die Luft langsam und in verträglichen Dosen abgelassen. Das wird schon schwierig genug für Bernanke.

revinco
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Washington (BoerseGo.de) - Die Hauspreise in den USA könnten im Rahmen ihres aktuellen Abwärtstrends von ihren Höchständen um 20 Prozent fallen. Dieser Ansicht ist das National Association for Business Economics (NABE). Bei einem derartigen Szenario würde den Haushalten ein Vermögen von 4 Billionen Dollar abhanden kommen. Daraus sei für die kommenden Monate mit verschärften Abwärtsrisiken im Bereich des Konsums zu rechnen. Der Hauptgrund des Preisverfalls ist in den Überbeständen an Häusern zu suchen, heißt es weiter von den Volkswirten.(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur)

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revinco
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Bernanke: Krise spitzt sich zu

Orlando (BoerseGo.de) - Im Rahmen einer Bankenkonferenz in Florida sieht US-Notenbankchef Ben Bernanke dringend zusätzlichen Handlungsbedarf, um gefährdete US-Hauseigentümer vor weiteren Zwangsvollstreckungen zu bewahren. Bernanke warnt bei weiteren Zwangsvollstreckungen vor einer immer ernster werdenden Gefahr für den Immobiliensektor und sie gesamte US-Wirtschaft. Im letzten Jahr kam es in den USA zu 1,5 Millionen Haus-Zwangsvollstreckungen, ein Anstieg von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der US-Notenbankchef appelliert an Banken und Hypothekenfinanzierer, den in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Haueigentümer in Form von niedrigeren Hypothekenzahlungen oder Hypothekenzinsen entgegenzukommen. Laut Bernanke sollen alleine in diesem Jahr 1,5 Millionen Hypothekenkredite vor einer Anhebung des aktuellen Finanzierungszinses stehen.(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)

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jonnycash.
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Auf die Gefahr hin, dass dies schon irgendwo im Forum zitiert wurde, sei hier die Meldung von AWP aufgeführt. Unglaublich, dass Ambac sein Tripple A Rating behält. Welche andere Bude könnte das? Wenn die Subprimepapiere in der Vergangenheit ihr Rating nach ähnlichen Kriterien erhalten haben sollten(!), wundert mich ehrlich gesagt gar nichts mehr.

----

NEW YORK (AWP International) - Der krisengeschüttelte US-Anleihenversicherer Ambac will sich in einer milliardenschweren Rettungsaktion frisches Kapital an der Börse beschaffen. Über die Ausgabe neuer Aktien wolle das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar einsammeln, kündigte das Unternehmen am Mittwoch an. Daneben biete Ambac Vermögenswerte aus seinem Bestand im Wert von 500 Millionen Dollar zum Kauf an. Durch die Finanzspritze solle die Kapitalbasis gestärkt werden, hiess es. Ziel sei es, eine Herabstufung durch die Ratingagenturen zu verhindern. Der Kurs der Ambac-Aktie brach nach den Neuigkeiten in New York um 15,67 Prozent auf 9,04 Dollar ein.

Die Zeichnung von strukturierten Finanzprodukten werde Ambac für sechs Monaten ausgesetzt, kündigte das Unternehmen weiter an. Aus dem Geschäft mit Hypothekenpapieren und einigen anderen Papieren werde sich das Unternehmen ganz zurückziehen./FX/fj/tw

revinco
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Four Wrong Reasons for Pessimism

(Auszug von: forbes.com/columnists/forbes/2008/0310/027.html)

Quote:

Digital Rules

Rich Karlgaard 03.10.08, 12:00 AM ET

When reading about any business problem or challenge, how often do you see the problem stated in relative terms? For example, what dampens spirits today? The subprime mortgage mess. How big a problem is this? No one really knows, but so far banks have written off about $150 billion in bad loans. Now, $150 billion sounds huge. But it is only 1% of America's annual GDP. It is also less than 1% of the market capitalization of U.S. stocks. In any typically volatile trading day U.S. stocks gain or lose $150 billion every hour. How often does one hear that?

"Surely that $150 billion will grow," you say. No doubt. Let's say the amount of bad paper doubles or triples. Would that finally bring the U.S. economy to its knees? I don't think so. The nearest historical comparison we have is the savings-and-loan crisis of 1986--95. On a constant dollar basis--so we can compare apples with apples--the S&L crisis saw $700 billion in bad loans. Nearly five times as much as we've seen in the subprime mess so far.

The S&L crisis caused some damage, to be sure. But during the 1986--95 period the U.S. economy grew and stocks went up. We survived stock shocks in 1987 and 1989 and a mild recession in 1990. The country did not collapse into a 1930s-like depression.

The financier George Soros calls today's credit crunch the worst global financial crisis since World War II. He's wrong.

Ich denke jedoch er hat andere Faktoren nicht berücksichtigt wie die noch nicht absolvierte Derivate- und KK-Krise ...

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ecoego.
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Der ist zwar schon zig-mal um die Welt, trotzdem, wer s vielleicht noch nicht gesehen hat sowie fuer perpetual BritCom voyeurs wie ich, hier for your weekend laugh http://tinyurl.com/28ofbl

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

weico
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Heute ein Weltspiegel-Beitrag (ARD 19.20 Uhr) über die US-Hypothekenkrise:

http://2big.at/8f9

P.S: Spanien,Grossbritannien usw., bekommen sicherlich dieses Jahr auch noch ihre entsprechenden Beiträge... :oops:

weico

G@ngst@
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Hat jemand von euch gestern die Tagesschau gesehen?

Schon krass, jensten Leuten wurden die Möbel und das Haus genommen!

10% der Amis bekommen Essensmarken!!!

Jaja, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten...

Dr.Zock
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@ Gangst@

Nun, Essensmarken hat es für die Notleidensten schon immer gegeben. Das ist nichts neues. Aber es passt eben -beruhend auf der jetztigen Marktlage - gut in die Schlagzeilen. Auch die Berichterstattung hinsichtlich der Auschreitungen - infolge zu hoher Lebensmittelpreise - auf Haiti etc. passen da gut ins Bild.

Vielmehr beunruhigt mich, dass die hohen Edelmetall-, Metall-, Rohöl-, und Commoditiepreise usw. spekulationsgetrieben sind. Auch diese Tatsache ist einmal mehr der USA zuzuschreiben, wenn auch solche Spekulationen weltweiter Natur sind.

Ausserdem lehnt sich langsam auch der US-Mittelstand auf der seine Hypotheken per dato bedient hat. Diese Gesellschaftsschicht verweist - offenbar zu recht - auf die Ungleichbehandlung hin. Wo einerseits den Banken - welche dieses Schlamassel verursachten - mit enormen Finanzmittel unter die Armee gegriffen wird, werden die Hausbesitzer ( welche ihre Hypotheken immer bedienten !!! ) mit höheren Hypothekarzinsen abgestraft. Solche Schieflagen lassen den US-Amerikaner eher ins "rechte Lager" umschwenken, was zur Folge hätte, dass nicht ein Demokrat der nächste Präsident werden könnte, sondern eher der republikanische Kandidat. Dieser wiederum wird sich kaum aus dem Iran zurückziehen, was die Verschuldung noch weiter antreibt.

Es ist nun gut möglich dass die anfängliche Finanzkrise - welche inzwischen angeblich auch die Realwirtschaft erreicht hat - sich zu einem "Tornado" ausweitet, bez. zu einer Weltwirtschaftskrise ausartet. Dann allerdings werden wir vermutlich einen SMI um 2'500 Punkte sehen.

Die Lage ist sehr sehr ernst. Da können auch beschwichtigende Worte wie z.B.: " ab Sommer 2008 werden wir eine Erholung erhalten", nichts daran ändern.

Hoffen wir ( wie immer... ) das beste

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

revinco
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Was meint Ihr zu meinem obigen Beitrag?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

MarcusFabian
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Revinco wrote:

Was meint Ihr zu meinem obigen Beitrag?

Gute Frage. Da gibt es mehrere Aspekte.

Wir hatten ja bereits Jingle-Mail diskutiert: Wenn die Immobilie weniger Wert hat als die Hypothekenbelastung, kann der Besitzer einfach die Schlüssel an die Bank schicken und ist das Haus und seine Schulten los. Da klappt in allen Bundesstaaten mit Ausnahme von Arizona.

Nun gibt es aber auch Hausbesitzer, die ihr Haus aufgeben, ohne die Schlüssel an die Bank zu schicken. Im dümmsten Fall merkt die Bank das erst nach Wochen oder Monaten, wenn Mahnbriefe als unzustellbar zurückgeschickt werden. Wenn der Hausbesitzer frustriert und wütend über die Bank ist, kommt es auch vor, dass er das Haus verwüstet, Sanitäranlagen zerstört, Kupferkabel herausreisst etc. und wenn er es nicht tut, tun es vielleicht ein paar Vandalen aus der Nachbarschaft.

Es ist also keineswegs so, dass ein Haus mit $300'000 Belastung halt nur $250'000 Wert ist und die Bank es für jene $250'000 verkaufen kann. Oft sind dann grössere Renovationen notwendig.

Ein weiteres Problem: Es gibt grosse EFH-Siedlungen, wo Du 200 Häuser hast, die alle genau gleich aussehen und entsprechd denselben Wert haben. Nun nehmen wir mal an, alle Häuser hätten einen Marktwert von $300k.

Nun ist einer der Besitzer Zahlungsunfähig und die Hütte wird von der Bank für $250k bestens verhökert. In diesem Moment sinkt der Marktwert all der anderen gleichwertigen Häuser ebenfalls auf $250k.

Die Besitzer haben also einen Buchverlust, eine Wertminderung ihres Hauses, auch wenn sie bisher ihre Hypotheken brav bezahlt haben.

Dass die aktuellen Probleme die Bürger ins republikanische Lager treiben halte ich aus zwei Gründen für unwahrscheinlich:

1. Unter demokratischer Regierung funktionnierte die Wirtschaft im Schnitt besser als unter Republikanischer.

2. Die Demokraten kümmern sich um die Mittelschicht, die Republikaner um die Reichen.

Als Spassvogel mit 100% Hypothek käme ich wohl auf folgende Lösung:

Ich habe ein Haus für $300k mit einer ebenso hohen Hypothek. Nun warte ich, bis das Nachbarhaus zwangsversteigert wird und kaufe es für $250k. Mein eigenes Haus und die Schulden bin ich nun los.

$50k eingespart abzüglich Umzugskosten ein paar Häuserblocks weiter. Sogar meine Kinder können noch in dieselbe Schule gehen Wink

Pegasus
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Hauskauf !

MarkusFabian schrieb;

"Als Spassvogel mit 100% Hypothek käme ich wohl auf folgende Lösung:

Ich habe ein Haus für $300k mit einer ebenso hohen Hypothek. Nun warte ich, bis das Nachbarhaus zwangsversteigert wird und kaufe es für $250k. Mein eigenes Haus und die Schulden bin ich nun los.

$50k eingespart abzüglich Umzugskosten ein paar Häuserblocks weiter. Sogar meine Kinder können noch in dieselbe Schule gehen."

Spassvogel ja, denn wie will einer, der sein Haus zu 100 % mit Hypotheken belastet hat, $250k hinblättern ?

- Es sei denn, die Banken sind trotz Suprime-Debakel immer noch so doof, Häuserkäufe weiter zu 100 % zu finanzieren, resp. jedem nichtliquidem Clochard sogar einen Hauskauf zu finanzieren.

- insofern, Spassvogel ja :roll: Wink :idea: 8)

- US-Amerikaner leben weiter auf Pump auf sehr grossem Fuss,

- die doofen & arbeitsfleissigen Europäer finanzieren dies über die Plünderungen ihrer Pensionskassen noch mit, alleine in der Schweiz 2008 ein Minus von ca. bislang 33 Mia. $,

- und die Lämmer nehmen dies hin, ohne zu murren !

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Dr.Zock
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US-Immobilienmarkt

@ Pegasus

Erschwerend kommt noch in unserem "sozial ausgerichteten" Europa hinzu, dass Du fürs Sparen, fürs Vorsorgen im Alter, fürs mehr Arbeiten, fürs Abzahlen deiner Immobilie usw. nicht belohnt, sondern vom Steueramt noch bestraft wirst. Hier ist der redliche der Dumme, und der Wirtschaftskriminelle der sich in der Grauzone bewegt kommt ungestraft davon.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

arunachala
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Spanien

- Das spanische Durchschnittseinkommen liegt derzeit bei 1200 Euro netto oder 1500 Euro brutto.

- Die Inflation liegt bei 4,4 Prozent.

- 60 Prozent aller Familien kommen mit ihren Einkommen nicht bis zum Monatsende aus.

- 17 von 20 SpanierInnen wohnen in einem Eigenheim.

- Der durchschnittliche Quadratmeterpreis einer spanischen Wohnung hat sich seit 2001 von 1046 Euro auf 2100 Euro verdoppelt. In den grossen Städten und an der Mittelmeerküste hat er sich verdrei- oder gar vervierfacht: Im Zentrum von Madrid zahlt man derzeit durchschnittlich 4700 Euro/m2, in Barcelona 4200 Euro/m2, in Bilbao 3680 Euro/m2 und in Sevilla 3880 Euro/m2.

- Von 2000 bis Ende 2006 betrug der durchschnittliche jährliche Preiszuwachs bei Immobilien zwischen 17 und 20 Prozent. Seit dem zweiten ''-albjahr 2007 stagnierten in vielen Gegenden die Preise, in anderen sanken sie. Im Grossraum Madrid sind die Preise um 10 bis 15 Prozent gefallen.

- 2006 wurde mit dem Bau von 760 000 Wohnimmobilien begonnen, 2007 waren es 600 000 Wohnungen und Häuser, für 2008 wird der Baubeginn von zirka 300 000 Wohnimmobilien erwartet.

- Zirka 750 000 Neubauwohnungen stehen derzeit zum Verkauf.

- Von Januar 2007 bis Januar 2008 gingen die Verkäufe von Neubauimmobilien um 27 Prozent zurück, bei gebrauchtem Wohnraum betrug der Nachfragerückgang sogar 36 Prozent. In vielen Gegenden reduzierte sich die Nachfrage sogar um die Hälfte.

- Im Januar 2008 wurde ein Drittel weniger Hypotheken bewilligt als im selben Monat im Vorjahr.

- Zehn grosse Bau- und Immobilienfirmen haben seit vergangenem Sommer Konkurs angemeldet.

Quelle: WoZ von heute

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

MarcusFabian
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US Immo Ausblick

Versuchen wir mal die Zukunft zu erahnen: Ist das schlimmste verdaut oder kommt noch mehr auf den US Immobilienmarkt zu?

Ein wichtiges Indiz sind die ARM's

Ich erkläre das mal:

Zu Zeiten des Höhepunktes der US-Immobilienblase wurden sogenannte Teaser-Rates vereinbart. Lockvogelangebote also. Im Stil: Wenn Du jetzt die Hypothek nimmst, zahlst Du für die nächsten 6 Monate nur 2% Hypothekarzins. Das sind bei 200k Hypothek nur $4000 pro Jahr und die kannst Du Dir locker leisten. Für den Trailer, in dem Du jetzt wohnst zahlst Du nicht viel weniger."

Natürlich wurde beim Vertragsabschluss verschwiegen, was nach 6 Monaten passiert. Nun, die Hypotheken werden an den marktüblichen Zins von knapp unter 6% angepasst. Das bedeutet für Joe Sixpack eine Verdreifachung der Zinszahlung!

Die obenstehende Grafik zeigt nun auf, in welchem Monat wieviele Hypotheken "angepasst" werden. Die Spitze ist, wie man sieht im März 2008 und kann als 6-Monats-Vorläufer für zukünftige Zwangsvollstreckungen gewertet werden.

Wie ich auf diese 6 Monate komme? Ganz einfach: Im März wird der neue Zins fällig. Wenn der nicht bezahlt wird, erfolgt die erste Mahnung im April, die zweite im Mai und im Juni wird mit Zwangsvollstreckung gedroht.

Bis dann das juristische Theater über die Bühne gegangen ist, können nochmals bis zu drei Monate vergehen.

Allerdings wird es auch Hausbesitzer geben, die freiwillig ihr Haus aufgeben. 39% der US-Häuser haben einen Wert der unterhalb der Hypothekenbelastung liegt.

Wir können also davon ausgehen, dass es zwischen Juli und September eine Spitze bei den Zwangsversteigerungen geben wird.

revinco
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kommerzielle Immobilien

MarcusFabian wrote:

Revinco wrote:
Wieso nicht gleich auf einen Gegentrend gezielt bei den US Geschäftsliegenschaften?

Aus zwei Gründen: Erstens dürfte es so einen Put/Short gar nicht geben. Keine Bank wäre so dumm derzeit in US Geschäftsliegenschaften die Gegenposition long zu halten.

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Diese Kurse werden wohl erst in einem halben Jahr in den Schlagzeilen zu lesen sein, machen Sie sich also bereit für schreckliche Nachrichten.

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ecoego.
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Ausverkauf NYC Apartments

Zugreiffen, folks, it is not going to get cheaper!

http://cityfile.com/dailyfile/2907

bye

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ecoego.
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Poor guy, Mr Ramesh Singh from UBS

Quote:

…UBS has been voted best overall mortgage-backed securities desk…

Ramesh Singh, Global Head of MBS and ABS, commented, “UBS's success in the MBS market is a result of its ongoing commitment to build the best franchise

http://www.ibb.ubs.com/News/july03.shtml

And now he has to sell his apartments for less than he paid for it. No chance to repackage into a mortgage-backed triple star rated paper anymore?

Quote:

UBS exec Ramesh Singh is having a hard time unloading the two Park Avenue apartments he has on the market. His co-op at 860 Park was first listed for $13.4 million; it's now down to $9.95 million. Meanwhile, his 15-room duplex at 823 Park, which was originally listed $24.75 million, is now $19.95 million, less than what he paid for it four months ago.

http://cityfile.com/dailyfile/2842

How the mighty fall…very softly

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MarcusFabian
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US-Immobilienmarkt

Case-Shiller-Index zeigt Rekordrückgänge im November

Die Hauspreise in den USA fallen weiter. Gemessen am S&P Case-Shiller Immobilienpreisindex gingen die durchschnittlichen Hauspreise in 10 Großstädten der USA im November um 19,1 Prozent zurück, während die Preise in 20 ausgewählten Großstädten im Schnitt um 18,2 Prozent fielen. Das ist ein neuer Negativrekord. Die Immobilienpreisentwicklung können Sie in unten stehender Grafik einsehen.

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