US-Wahlen 2016

6 Kommentare / 0 neu
06.11.2016 18:00
#1
Bild des Benutzers Schnitthelm Wachtvogel
Offline
Kommentare: 246
US-Wahlen 2016

Die Citigroup glaubt an einen Rückgang der US-Aktienmärkte zwischen 3 und 5% am Tag nach der US-Wahlen für den Fall eines Sieges von Donald Trump. Barclays nimmt einen Rückgang von 11 bis 13% an. Sollte Clinton gewinnen, sollten die Märkte laut Barclays um 2 bis 3% steigen. Ich rechne jedoch auch bei einem Sieg Clintons, dass die Märkte stark fallen werden.

Aufklappen
MfG Schnitthelm Wachtvogel
14.11.2016 19:14
Bild des Benutzers Emil
Offline
Kommentare: 2865

Wartet mal ab, ob der Don überhaupt antritt oder ob er einfach mal schauen wollte, wie weit man gehen kann. Vielleicht geht er ja wirklich auch noch etwas weiter und lässt sich vereidigen. Aber ich meine, es wird ihm bald zuviel. Weil, das Amt gibt etwas Arbeit und manchmal nervt es auch. Eigentlich sahen alle US Präsidenten nach acht Jahren 8 Jahre älter aus.

Who knows.... Blum 3Smile  Dirol

Emil

14.11.2016 08:25
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Trump holt Insider und Provokateur ins Weisse Haus

Trotz seiner massiven Wahlkampf-Kritik am «Washingtoner Sumpf» setzt der künftige US-Präsident Donald Trump bei seiner ersten wichtigen Personalentscheidung auf einen Insider.

Den enorm einflussreichen Posten des Stabschefs im Weissen Haus vergibt der Republikaner an den Parteivorsitzenden Reince Priebus. Zugleich berief Trump am Sonntag den radikalen Provokateur Steve Bannon, der ebenfalls als Anwärter auf das Amt des Stabschefs gegolten hatte, zu seinem Chefstrategen. Damit versucht er offensichtlich, eine Brücke zum Partei-Establishment sowie dem Kongress zu schlagen - und es zugleich seiner erzkonservativen Basis recht zu machen.

Gemischte Signale sendete Trump auch in anderen Punkten: So kündigte er in einem am Sonntag (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Senders CBS an, rasch zwei bis drei Millionen illegal eingereiste Ausländer - "Kriminelle, Drogendealer und Bandenmitglieder" - ausweisen oder einsperren zu lassen.

Offen liess Trump, wie er mit den übrigen Einwanderern ohne gültige Papiere - "wunderbare Leute", wie er sie in dem Interview nannte - verfahren werde. Er wolle darüber entscheiden, wenn die Grenzen gesichert seien, sagte Trump. Im Wahlkampf hatte der Populist Massendeportationen angekündigt. In den USA leben schätzungsweise elf Millionen illegal eingewanderte Menschen.

Weiter bekräftigte Trump zwar, er werde an seinem umstrittenen Plan eines Mauerbaus an der Grenze zu Mexiko festhalten - aber mit Abstrichen. In einigen Gebieten könnte es auch "etwas Einzäunung" geben, sagte der 70-jährige Milliardär, der am 20. Januar vereidigt wird.

Bereits zuvor hatte Trump in einem Interview des "Wall Street Journal" erklärt, dass er die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama nicht komplett abschaffen, sondern einige Teile davon in ein neues Konzept überführen werde.

Abmilderungen der extrem aggressiven Positionen

Das alles sind Abmilderungen der extrem aggressiven Positionen und Töne, mit denen Trump im Wahlkampf für Schlagzeilen gesorgt hatte. So äusserte er sich in dem CBS-Interview auch überaus freundlich über seine unterlegene Kandidatin Hillary Clinton. Er nannte sie "sehr stark und klug" - und ihren Anruf, in dem sie ihm in der Wahlnacht zum Sieg gratuliert hatte, "reizend". Auch ihr Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, sei in einem Telefonat am Donnerstag nach der Wahl wirklich "sehr, sehr nett" gewesen.

Die Tausenden Menschen, die seit seinem Sieg in vielen US-Städten gegen ihn demonstriert haben und ihre Proteste auch am Sonntag fortsetzten, rief er auf, "keine Angst zu haben". Er werde das Land zusammenführen.

Insbesondere Trumps erste Personalentscheidungen werfen indes die Frage auf, ob und wie lange sein offensichtlicher Versuch eines Spagats zwischen dem republikanischen Establishment und der Basis gutgehen kann. Analysten im US-Fernsehen sprachen am Sonntag von einer Fülle an potenziellem Konfliktpotenzial, das sich früher oder später entladen könnte, wenn Trump Wahlkampfversprechen nicht einhält.

Bannon, ehemals Chef der radikalkonservativen Website "Breitbart News", hetzt seit Jahren gegen das Establishment der Republikaner. Priebus kennt den Politikbetrieb dagegen aus dem Effeff. Er war einer der ersten führenden Republikaner, die ihren Frieden mit dem in der Partei umstrittenen Präsidentschaftskandidaten Trump schlossen.

EU muss sich mehr um Sicherheit kümmern

Der 44-jährige Priebus wird als Stabschef zum zweitwichtigsten Mann im Weissen Haus, wenn Trump am 20. Januar das Präsidentenamt übernimmt. In seiner Position leitet er den Mitarbeiterstab des Präsidenten und entscheidet, wer Zugang zu diesem bekommt.

Trump selbst nannte Priebus und Bannon in einer Erklärung "höchst qualifizierte Führungspersonen (...). Jetzt werde ich beide bei mir im Weissen Haus haben, wenn wir daran arbeiten, Amerika wieder grossartig zu machen."

Angesichts des Machtwechsels in den USA wächst bei den Europäern die Überzeugung, sich stärker als bisher um die eigene Verteidigung und Sicherheit kümmern zu müssen. Das verlautete nach einem Treffen der EU-Aussenminister in Brüssel aus Delegationskreisen. Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini rief die Europäer zu demonstrativer Einheit bei wichtigen Themen auf, etwa beim Klimaschutz und der Umsetzung des Atomabkommens mit dem Iran. Beide Vorhaben hatte Trump vor der Wahl vergangene Woche in Frage gestellt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.11.2016 08:37
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Trump ist US-Präsident

Die Amerikaner haben gewählt. Trump ist der neue US-Präsident. Alle News im Ticker.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.11.2016 06:52
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Kommentare: 1793

So kann sich die Börse irren! Hätte ich nicht gedacht. Die spinnen, die Amerikaner!

07.11.2016 21:26
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Kommentare: 1793

Das FBI hat entschieden: HC wird Präsidentin. Die Börse hat es bestätigt.

Das Establishment kann mit der HC (Hilary oder Hure?) Clinton leben, die Börse auch, die Wirtschaft auch. Sie ist schliesslich wie (fast) alle Präsidenten vor ihr und nach ihr nur eine Marionette.

Die Wirtschaft, der Kapitalismus, der Lobbyismus lenken die USA, der Präsident dient lediglich als Mäntelchen, um den Schein der Demokratie zu wahren. Also fast so wie bei uns!

Was heisst das für uns Aktionäre: bessere Zeiten werden kommen, denn der Einfluss, das Störfeuer aus der (Drecks-)Politik wird schwinden, und damit die Kurse steigen.