USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

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12.10.2007 14:57
#1
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

marabu wrote:

Das amerikanische "Problem" wird von "uns" mitgetragen werden müssen. Die Politik hat genügend Fäden, um dies "langsam" zu bewerkstelligen. An einer solchen Lösung sind nicht nur Europa, sondern auch die devisenstarken Staaten im arabischen Raum als auch China interessiert. Sie profitieren alle direkt davon. Auch wenn längerfristig (?) die amerikanische Machtblase schrumpfen wird und muss.

Langfristige Investoren müssten sich an diesen Rahmenbedingungen orientieren.

Das Schuldenproblem der USA besteht schlicht darin, dass die Amerikaner pro Jahr rund $600 Mrd mehr ausgeben als sie erwirtschaften. Dieses Defizit wird über Sparkapital finanziert, das andere Länder (allen voran Japan -1000 Mrd- und China - 750 Mrd) als Überschuss erwirtschaftet haben.

Auch die Schweiz ist mit $190 Mrd (stand 2005) Gläubiger der USA und für uns stellt sich somit zwangsläufig die Frage, ob, wann und wie wir dieses Geld jemals wiedersehen.

Besonders wichtig ist diese Frage für alle Bürger, die ihr Alterskapital in 3. Säule oder Pensionskassen angelegt haben.

Analysieren wir mal die Optionen:

Um Schulden auf "legalem" Wege zurückzuzahlen ist es notwendig, dass der Schuldner weniger ausgibt als er verdient. Von diesem Ersparten kann er dann seine Schulden abstottern. Im Falle der USA beträgt die gesamte Schuldenlast etwa $40'000 Mrd, was dem 4-fachen GDP entspricht.

Um das mal auf verständliche Zahlen runterzubrechen:

Du verdienst pro Jahr Fr. 100'000. Du gibst pro Jahr Fr. 108'000 aus und hast Fr. 400'000 Schulden. Wie willst Du das bezahlen?

Mal angenommen, Du lernst, pro Jahr mit 20% weniger auszukommen. Das wären dann 86'400 pro Jahr. Entsprechend kannst Du Fr. 13'600 für die Schulden-Rückzahlung verwenden. Das alleine würde 25 Jahre dauern, wenn die Fr. 400'000 Schulden zinslos wären. Sind sie aber nicht.

Rechnen wir mit dem typischen Schuldzins für US-T-Bonds von 4.5%, kosten alleine die Zinsen Fr. 18'000 pro Jahr.

Das bedeutet also, dass eine Reduktion Deines Lebensstandards um 20% überhaupt noch nichts bringt. Bei 30% Einschränkung (von 108'000) könnten pro Jahr fast Fr. 25'000 gespart werden. Bei 18'000 Zinsen und 7'000 Amortisation dauert das Rückzahlen der Schulden aber auch 50 Jahre.

Es ist also nicht aus der Luft gegriffen, wenn behauptet wird, die Amerikaner von heute geben Geld aus, das ihre Kinder und Enkelkinder erst noch verdienen müssen.

ist es überhaupt realistisch, dass die Amis ihre Gürtel um 30% enger schnallen? Und wenn ja, was passiert mit der Wirtschaft? Auch mit unserer, jener in China und Japan, die noch export-abhängiger sind als wir?

Sehen wir es realistisch: Jede andere Bananenrepublik hätte bereits längst Bankrott erklären müssen und hätte schon seit Jahren keine neuen Kredite mehr bekommen. Und wenn, dann nur zu zweistelligen Zinssätzen.

Was also macht Amerika so speziell? Warum bekommen die Amis weiterhin täglich rund $2 Mrd neue Kredite von der Welt? Warum fliessen 80% des weltweiten Sparkapitals ins bodenlose Fass USA?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

Der Petro-Dollar: Seit Kissinger 1975 mit der OPEC einen Deal ausgehandelt hat, wonach die OPEC-Staaten nur noch Öl gegen Dollars verkaufen dürfen, ist der Rest der Erdöl-importierenden Staaten darauf angewiesen, einen Handelsüberschuss in Dollars zu erwirtschaften. Entsprechend wird der Welthandel in Dollars abgewickelt und die Amerikaner können 3.1 mal soviele Dollars drucken wie im eigenen Land benötigt werden!

Nochmals im Klartext: Für jeden Dollar, den die US-Wirtschaft erarbeitet können die Amerikaner 3.1 Dollar weltweit ausgeben. Das ist wie eine globale Steuer, die die USA der Welt aufbürden für das Privileg, den Welthandel in Dollars zu führen.

Logisch, dass Frankreich, Deutschland und Japan schon seit Mitte der 70er Jahre vergeblich versucht haben, das Petrodollar-Monopol zu brechen. Die "Erfindung" des Euro ist hauptsächlich dadurch motiviert das Dollar-Monopol zu brechen.

Mittlerweile wird das Petrodollar-Monopol mehr und mehr durchbrochen. Venezuela akzeptiert nur noch Euros, Iran akzeptiert Dollar, Euro und Yen und erst kürzlich haben sich auch die Arabischen Emirate entschlossen, Euros und Yen zuzulassen.

Die Konsequenz wird sein, dass der Welthandel nicht mehr auf Dollars angewiesen ist. Entsprechend müssen auch Staatsreserven nicht mehr ausschliesslich in Dollars gehalten werden. Viele Staaten (angeführt von Russland) reduzieren langsam ihre Dollarbestände zugunsten von Euros und Yen.

Das führt dazu, dass es ein Überangebot von Dollars auf diesem Planeten gibt. Das Angebot von Dollars muss also reduziert werden oder der Dollar verliert an Wert.

Viele Länder sind vom Export nach Amerika abhängig weil sie einen zu kleinen Binnenmarkt haben (China). Es bleibt ihnen also gar nichts anderes übrig, als Waren auf Kredit zu verkaufen. Die Chinesen sind sich wahrscheinlich bewusst, dass ihre Dollars an Kaufkraft verlieren werden. Aber solange das Vertrauen in den Dollar und die USA noch Bestand hat, lassen sich mit den Dollars Rohstoffreserven aufkaufen.

Das intelligenteste, was man mit seinen Dollar-Reserven tun kann ist also, die Dollars möglichst rasch - wenn auch marktschonend - in nicht-inflationierbare Rohstoffe zu tauschen. Möglichst Metalle, denn die lassen sich lange lagern. Die Chinesen und Araber sind entsprechend recht glücklich darüber, dass unsere pissblöden europäischen Nationalbanken pro Jahr 500 Tonnen Gold gegen Dollars verkaufen.

Der Dollar wird mehr und mehr seine Funktion als Weltleitwährung verlieren. Wir werden bereits jetzt von Dollars überschwemmt und je mehr Länder/Investoren merken, dass Dollars keine Reserve sondern eine Hypothek sind, die man möglichst rasch loswerden sollte, umso mehr Wert wird der Dollar verlieren.

Was also tun mit all den Dollars?

Die USA haben zwei Möglichkeiten: Sie könnten die Dollars zurücknehmen und vernichten. Die Geldmenge also Deflationieren und somit den Wert des Dollars erhalten.

Oder sie können mit den wertloser werdenden Dollars ihre Schulden bezahlen. Dann haben wir die Arschkarte: $190 Mrd, die in 5 Jahren vielleicht noch einen Viertel der jetzigen Kaufkraft haben. Entsprechend werden alle Sparer ausserhalb der USA kaufkraftmässig um 75% entreichert.

Auch wenn die USA als Krisenherd auszumachen sind, haben die USA doch unter dem Strich die besten Karten im Ärmel:

1. Die Schulden der USA lauten in Dollars. Also jenen grünen Papierscheinchen, die die Amis beliebig drucken können. Die Amis sind also jeder Zeit in der Lage, ihre Schulden zurückzuzahlen. Die Frage ist nur, was die Dollars dann noch für eine Kaufkraft haben werden.

2. Die USA sind das einzige westliche Land, das niemals auch nur eine Unze Gold verkauft hat! Von den weltweiten Reserven von 80'000 Tonnen besitzen die USA 32'000 Tonnen.

Mögliches Szenario: Die Amis reiten den Dollar in den Boden, es gibt einen weltweiten Vertrauensverlust in ungedeckte Papierwährungen und eine internationale Finanzkrise.

Die Bürger werden erkennen, dass fast alle Währungen nur reine Papierwährungen sind, die durch nichts gedeckt sind. Entsprechend wird auch das Vertrauen in Euro, Yen und Franken schwinden.

Als Retter in der Not könnten die USA nun anbieten, aus den Überresten von Dollar, Euro und Yen eine neue Weltwährung zu kreieren, die durch einen Korb aus Edlemetallen und Rohstoffen gedeckt ist. Die Deckung ist notwendig, um das Vertrauen in die neue Währung aufzubauen.

Entsprechend hätten jene Länder die besten Karten, die am meisten Gold, Silber und Rohstoffe besitzen. Das wären dann die USA, Russland, Arabien und China. Europa würde es bitter bereuen, seine Goldreserven so billig verschachert zu haben.

Fazit:

Ich halte es für ausgeschlossen, dass die USA ihre Schulden durch "Gürtel enger schnallen" abtragen werden. Es ist viel plausibler und politisch in den USA auch einfacher durchsetzbar, dass die Schulden durch Entwertung des Dollars abgetragen werden. Ähnlich - wenn auch nicht so krass - wie es das Deutsche 1922/23 getan hat: Kriegsschulden, wurden einfach durch gedrucktes Geld bezahlt, das innert kürzester Zeit keinen Wert mehr besass.

Wohl dem, der vor der Krise seine Dollars in sichere Werte investiert hat.

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10.03.2016 12:15
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4-Jähriger schiesst auf waffennärrische Mutter

Ein Vierjähriger hat in den USA bei einer Autofahrt seiner Mutter versehentlich in den Rücken geschossen. Bei der 31-jährigen Frau, die schwer verletzt wurde, handelt es sich um eine vehemente Verfechterin des Rechts auf Waffenbesitzes.

Die Waffennärrin aus Jacksonville hatte sich einen Tag zuvor im Internet mit den Schiesskünsten ihres Vierjährigen gebrüstet. Das Kind habe sich ohne Wissen der Mutter deren Waffe gegriffen und auf sie geschossen, teilte die Polizei von Putnam County im US-Bundesstaat Florida mit.

http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/4-jaehriger-schiesst-auf-waffen...

 

Es geht doch nichts über eine fürsorgliche Mutter.

Kein Wunder stehen bei AfD und Pegida Frauen an der Spitze

 

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23.12.2015 10:49
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Recycling-Rakete «Falcon 9» kehrt erstmals heil zur Erde zurück

Der US-Firma SpaceX ist es zum ersten Mal gelungen, ihre Trägerrakete «Falcon 9» nicht nur in Richtung All zu starten, sondern auch wieder in Cape Canaveral landen zu lassen. 11 Minuten war die Rakete unterwegs. Firmenchef Elon Musk spricht von einem «historischen Moment».

http://www.srf.ch/news/panorama/recycling-rakete-falcon-9-kehrt-erstmals...

 

 

Der Zürcher, der Elon Musk eine Abfuhr erteilteEnergiewende

Der Bauunternehmer Walter Schmid machte mit dem energieautarken Mehrfamilienhaus beim Automobilbauer Tesla von sich reden. Das Kooperationsangebot lehnte er aber ab.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/der-zuercher-der-elon-musk-eine...

 

 

 

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02.12.2015 16:21
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US-Firmen schaffen mehr Jobs als erwartet

Die Firmen in den USA stellen überraschend viel Personal ein und liefern der Notenbank Fed damit gute Argumente für eine baldige Zinserhöhung.

http://www.cash.ch/news/top_news/usfirmen_schaffen_mehr_jobs_als_erwarte...

 

 

Die Schweizer Wirtschaft stagniert

Der starke Franken hat der Schweizer Wirtschaft einen deutlichen Dämpfer versetzt. Im dritten Quartal stagnierte das BIP auf dem Niveau des Vorquartals.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/die-schweizer-wirtschaft-stagniert-1.18656132

 

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29.10.2015 14:13
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Rekord: Immer mehr US-Bürger sagen Uncle Sam Goodbye

Der US-Traum verliert an Glanz: Eine Rekordzahl von Amerikanern verzichtet auf den Pass. In der Schweiz wenden sich besonders viele US-Bürger von Uncle Sam ab.

http://www.handelszeitung.ch/politik/rekord-immer-mehr-us-buerger-sagen-...

 

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17.07.2015 10:57
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US-Drohnenpiloten erhalten 15'000-Dollar-Bonus

Die US-Streitkräfte werben mit Bonuszahlungen um neue Drohnenpiloten. Angesichts einer «kritischen Knappheit» an Piloten bietet die Luftwaffe ab dem kommenden Jahr für Fünf- und Neunjahres-Verpflichtungen jedem Drohnensoldaten jährlich 15'000 Dollar Bonus.

Umstrittener Einsatz

Ausserdem kündigte die Luftwaffe am Donnerstag an, im Zuge von Rekrutierungsbemühungen 100 Millionen Dollar in Bodenkontrollstationen, Simulatoren und Ausbilder zu investieren. Eingeplant sind 80 neu ausgebildete Piloten.

Die für die Luftwaffe zuständige Staatssekretärin Deborah Lee James sagte, ohne angemessene zusätzliche Finanzmittel entstehe eine Situation, in der es zu «nicht hinnehmbaren Risiken» komme. Die USA setzen insbesondere im Kampf gegen Extremisten im Jemen sowie im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet auf die unbemannten bewaffneten Flugzeuge. Ihr Einsatz ist umstritten.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/usdrohnenpiloten-erhalten-15...

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23.03.2015 08:30
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USA ab 2017 wieder im Weltraum

Ein wesentliches Merkmal der Atlas V ist ihre Modularität. Daher wurde ein systematisches Benennungsschema für die einzelnen Varianten eingeführt, aus der sich die Parameter der Rakete ablesen lassen:

Doppelstartfähigkeit

Die Atlas V soll ab 2017 auch Starts mit zwei Hauptnutzlasten gleichzeitig durchführen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atlas_V

 

 

Es kam ein Beitrag im TV. Die Rakete ist nicht nur grösser als die grösste Saturn-Rakete, sie hat auch 20% mehr Schubkraft

 

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23.09.2014 13:48
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Wir sind so reich wie nie zuvor

Am reichsten sind die Schweizer, gefolgt von den US-Amerikanern.

In den USA können allerdings immer weniger Menschen am Wohlstand teilhaben, da die Verteilung der Vermögen immer weiter auseinander klafft, so stark wie in keinem anderen Industrieland.

http://www.cash.ch/news/top_news/wir_sind_so_reich_wie_nie_zuvor-3247054...

 

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27.08.2014 17:20
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Ich auch nicht. So einer ist ein Kandidat für den jährlichen Darwin-Award. Mit dem Darwin-Award werden postmortem Menschen ausgezeichnet, die zur Qualitätssteigerung des menschlichen Genoms beitragen indem sie sich auf saudumme Art und Weise aus dem Gen-Pool entfernen.

Biggrin

 

27.08.2014 16:07
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Neunjährige tötet Schiesslehrer mit der Uzi

Ein dramatischer Unfall: Eine Neunjährige hat versehentlich ihren Schiesslehrer erschossen. Der Mann hatte dem Mädchen gezeigt, wie man eine Uzi-Maschinenpistole verwendet.

http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/neunjaehrige-toetet-schiesslehr...

 

Ich habe keine Erbarmen mit solchen Idioten.

 

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20.08.2014 12:35
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76% of Americans are living paycheck-to-paycheck

76% of Americans are living paycheck-to-paycheck



Roughly three-quarters of Americans are living paycheck-to-paycheck, with little to no emergency savings, according to a survey released by Bankrate.com Monday.

Fewer than one in four Americans have enough money in their savings account to cover at least six months of expenses, enough to help cushion the blow of a job loss, medical emergency or some other unexpected event, according to the survey of 1,000 adults. Meanwhile, 50% of those surveyed have less than a three-month cushion and 27% had no savings at all.

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Vom Leben mit der Hand im Mund. Gilt ähnlich wohl auch für die Schweiz.

Der permanente ExiStenzstress muss anhalten....sonst wird es den Leuten noch zu wohl....und die könnten dann auf dumme Gedanken kommen......

Have a nice day

15.08.2014 10:48
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oh ja

das kenne ich:

man erhält eine schriftliche begründung des urteils, die auf 15 seiten festgehalten wird.

dann schreibt man eine beschwerde, die 20 seiten umfasst und dann kommt der widerspruch, die beschwerde sei querulatorisch und ausschweifend.

oder man schreibt, innerhalb von dreissig tagen können man reklamieren und meint eigentlich zehn tage, um eine schriftliche begründung zu verlangen und wenn man die verlangt heisst es, man habe im entscheid bereits eine begründung und die frist sei nun abgelaufen.

https://www.youtube.com/watch?v=MQSLMl6JBPE

aber eben, man kann sitzen und über das gegenüber lachen, während von hinten der zug heranbraust.

15.08.2014 10:34
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Schweizer Gründlichkeit überfordert Amerikaner

Schweizer Banken tun beflissen, was das US-Justizdepartement im Steuerstreit von ihnen verlangt. Dieses kämpft nun mit der Menge der gelieferten Daten und den komplexen Prozessen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schwei...

 

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10.08.2014 16:03
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Nebukadnezar hat am 10.08.2014 - 12:25 folgendes geschrieben:

Amerika zaubert sich aus der Krise

Allen geopolitischen Krisen zum Trotz präsentieren die USA beeindruckende Wachstumszahlen. Aber den Großteil des Aufschwungs verdankt das Land gewitzten Statistikern.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3852442/Amerika-zaube...

 

Top-Artikel. Bitte auch im SMI posten, da gibt es ja welche, die ziehen immer gerne diese Zahlen heran, um den Systemkritischen zu beweisen, dass die USA sich aus der Krise "zaubert", gelle orangebox? Ich sage Nein, die Amerikanskis der Wallstreet beginnen erst so richtig Scheisse zu riechen, schon bald werden sie sie fressen müssen, um noch atmen zu können.

10.08.2014 12:25
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Amerika zaubert sich aus der Krise

Allen geopolitischen Krisen zum Trotz präsentieren die USA beeindruckende Wachstumszahlen. Aber den Großteil des Aufschwungs verdankt das Land gewitzten Statistikern.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3852442/Amerika-zaube...

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

04.08.2014 16:09
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Die USA und ihr historischer Ölexport

Zum ersten Mal seit 39 Jahren schicken die USA ein mit Rohöl beladenes Schiff ins Ausland. Steht nun ein Umbruch auf dem weltweiten Ölmarkt bevor?

Exportverbot faktisch gelockert?

Denn das Gesetz verbietet zwar den Export von Rohöl, nicht aber jenen von raffinierten, also verarbeiteten Ölprodukten (sogenannten Kondensaten). Wo genau die Grenze zwischen Rohöl und Ölkondensaten verläuft, war hingegen immer unklar. Zwei US-Unternehmen haben die Behörden nun dazu gebracht, diese Grenze weniger streng zu ziehen als bis anhin: Eine Unterabteilung des US-Handelsministeriums erlaubte den beiden Firmen, ultraleichtes, geringfügig verarbeitetes Öl als Rohöl zu bezeichnen und zu exportieren.

Das US-Handelsministerium betonte zwar, dass die Exportpolitik sich damit nicht ändere, sondern nur die Differenzierung von Rohöl, Kondensaten und raffinierten Produkten neu festgelegt worden sei. Doch Analysten und US-Medien widersprechen: Das Exportverbot sei mit dem Entscheid faktisch gelockert worden. Viele werfen die Frage auf, ob nun ein Umbruch auf dem weltweiten Ölmarkt bevorsteht.

Denn das Exportpotenzial der Amerikaner ist riesig. Noch sind zwar Saudiarabien und Russland die grössten Ölförderer weltweit. Doch schon 2015 werden die USA laut der Internationalen Energieagentur die Spitze der Rangliste einnehmen.

Geförderte Ölmenge hat sich verdreifacht

Grund für den Förderboom ist die Fracking-Methode: Mit der umstrittenen Bohrtechnik bringen die USA nicht nur massenhaft Gas aus den Schieferschichten an die Erdoberfläche, sondern auch tonnenweise Öl. In nur drei Jahren hat sich die in den USA geförderte Ölmenge dank Fracking verdreifacht. Allein im letzten Jahr nahm sie um 1,1 Millionen Barrel pro Tag zu, wie Zahlen des britischen Rohstoffunternehmens BP zeigen. Und während der Nettoimport vor acht Jahren noch 13 Millionen Barrel pro Tag betrug, ist er heute auf 5,3 Millionen Barrel gesunken.

Die US-Ölindustrie fordert darum schon länger eine Aufhebung des Exportverbots, denn ihr würden sich ganz neue Absatzmärkte eröffnen. Doch der Widerstand ist gross. Umweltschützer möchten verhindern, dass die umstrittene Fracking-Methode noch mehr Auftrieb erhält. Und unabhängige Ölraffinerien in den USA sehen ihre Wettbewerbsvorteile in Gefahr.

Ob sich der Exportboom noch aufhalten lässt, ist hingegen fraglich. Die BW Zambesi sei nur das erste von vielen Schiffen, die künftig Rohöl aus den USA in die Welt hinaus transportieren, schreibt denn auch das «Wall Street Journal».

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-US...

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08.07.2014 15:09
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Detroits Zerfall im Zeitraffer

In keiner anderen US-amerikanischen Stadt stehen so viele zerfallene Häuser wie in Detroit. Ein Youtube-Video dokumentiert den Niedergang der einstigen Autometropole.

http://www.20min.ch/panorama/news/story/Detroits-Zerfall-im-Zeitraffer-2...

 

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13.04.2014 11:33
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MELTDOWN USA

The Harrowing Stories of Three People Who Survived Economic and Political Collapse in Zimbabwe, Yugoslavia, and Argentina…

And how their powerful stories of hardship foreshadow what's happening in the US.

 

Doku von Doug Casey  (knappe 30 min.)

https://d15s74raupkmp7.cloudfront.net/media/mda/mda_final_480.mp4

 

weico

 

12.03.2014 12:34
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CIA wegen Ausspähen von Senatsmitarbeitern zunehmend unter Druck

In der Affäre um das Ausspähen von Mitarbeitern des US-Senats gerät die CIA immer stärker unter Druck: Die einflussreiche Senatorin Dianne Feinstein warf dem Geheimdienst vor, Computer von Senatsmitarbeitern durchsucht und Dokumente über den Umgang mit Terrorverdächtigen entfernt zu haben.

http://www.blick.ch/news/ausland/cia-wegen-ausspaehens-von-senatsmitarbe...

 

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06.03.2014 13:00
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Wendepunkt am US-Immobilienmarkt

Der amerikanische Häusermarkt hat sich im vergangenen Jahr erneut kräftig erholt. Landesweit sind die Immobilienpreise 11,3% gestiegen, wie der S&P/Case-Shiller-Hauspreisindex zeigt. Es handelt sich nach 2012 um den zweiten Preiszuwachs, seit der amerikanische Immobilienmarkt 2006 kollabierte. In kaum einem anderen Land hat sich das Wohneigentum im vergangenen Jahr derart verteuert wie in den USA, wo sich die Hauspreise heute auf dem Niveau vom Frühling 2004 bewegen.

Der Start ins neue Jahr verlief jedoch holprig: Die Anzeichen, dass die Dynamik am Immobilienmarkt nachlässt, haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft.

http://www.fuw.ch/article/wendepunkt-am-us-immobilienmarkt/

 

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28.02.2014 17:56
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Pop quiz: When really nasty criminals and dictators want to hide their illicit gains, which country do they go to?

I’ll make this easy for you - multiple choice:

a) Switzerland
b) British Virgin Islands
c) Hong Kong

With all the drama, history, and stigma surrounding Switzerland, most people would choose (A).

Yet over the last few years, Switzerland has worked hard to shed this reputation, even going so far as to propose laws making it easier for them to freeze dictators’ funds.

But in reality, the correct answer to the question is (D), none of the above. It’s the United States of America.

 

weiter ...

26.02.2014 08:49
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Pentagonchef Hagel will deutlich kleinere Armee

Die amerikanische Armee soll nach dem Willen des Pentagons auf die geringste Truppenstärke seit dem Zweiten Weltkrieg schrumpfen.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/verteidigungs...

 

Mit unserer nine-to-five-Armee können sie nicht mithalten

 

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06.02.2014 20:05
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Nur ein Land schlägt die Schweiz

Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers untersuchte die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von 40 Ländern. Die Schweiz schneidet sehr gut ab.

Vor der Schweiz liegt nur Schweden.

Die Schweiz liegt demnach mit der wirtschaftlichen, sozialen, politischen, regulatorischen und ökologischen Stabilität vor 40 anderen Volkswirtschaften.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Nur-ein-Land-schlaegt-...

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14.01.2014 19:18
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Schweiz steigt zu führendem Hightech-Exporteur auf

Die Schweiz exportiert immer mehr Hightech-Produkte, sie machen bereits ein Viertel der Exporte aus. Im internationalen Vergleich rückt die Weltspitze näher. Besonders ein Bereich wächst stark.

Die Schweizer Wirtschaft spezialisiert sich international zunehmend auf die Herstellung von Hightech-Produkten. Die Exporte dieser Produkte wuchsen in den letzten Jahren stark an, wodurch die Schweiz mittlerweile zu den führenden Lieferanten von Hightech-Produkten zählt.

Mit 48 Milliarden Franken generierte der Hochtechnologiesektor 2012 einen Viertel der Gesamtexporte und mehr als 80 Prozent des Schweizerischen Handelsüberschusses. Dies gab die Eidgenössische Zollverwaltung bekannt. Die Dynamik des Sektors spiegle sich im jährlichen Durchschnittswachstum der Exporte wider, heiss es in der Medienmitteilung. Dieses liegt für Hochtechnologieprodukte bei 4,7 Prozent, während die Gesamtexporte jährlich nur um 4,0 Prozent wachsen.

Impfstoffe und Medikamente

Als Hochtechnologieprodukte gelten etwa Computer, wissenschaftliche Instrumente oder Elektronikprodukte, aber auch pharmazeutische und chemische Erzeugnisse. Als Schweizer Exportschlager erwiesen sich vor allem die pharmazeutischen Erzeugnisse, also beispielsweise Impfstoffe und Medikamente. Deren Exporte wuchsen zwischen 2002 und 2012 um durchschnittlich 9,1 Prozent.

Den im Durchschnitt zweitstärksten Exportzuwachs verzeichneten Schweizer Waffen und Munition. Die Ausfuhren dieser Produkte nahmen jährlich um 7,3 Prozent zu, wobei der Wert der ausgeführten Waffen verglichen mit dem der pharmazeutischen Erzeugnisse verschwindend klein ist.

Teleskope und Herzschrittmacher

Auch die Exporte wissenschaftlicher Instrumente, wozu etwa Teleskope, Dentalbohrmaschinen oder Herzschrittmacher zählen, verzeichneten eine positive Entwicklung. Das gleiche gilt für Produkte der Kategorie Elektronik und Kommunikation. Rückläufig entwickelten sich dagegen die Ausfuhren von Produkten im Bereich Luft- und Raumfahrt, von chemischen Erzeugnissen – Pharmaprodukte nicht eingerechnet – , sowie von Computern und Büromaschinen.

Während die Schweizer Hightech-Industrie ihre Exporte stark steigern konnte, legten die Importe von Hochtechnologieprodukten in die Schweiz kaum zu. Diese wuchsen jährlich im Durchschnitt um nur 1,6 Prozent, während die Gesamtimporte jährlich um 3,3 Prozent zunahmen.

Weltweit den elften Platz

Sortiert man alle Länder nach dem Wert der von ihnen exportierten Hightech-Produkten, nahm die Schweiz im Jahr 2011 den 11. Platz ein. Dies geht aus Daten der Weltbank hervor. Die Podestplätze belegten China, Deutschland und die USA. Zu den führenden zehn Länder zählten ausserdem Japan, Singapur, Südkorea und Malaysia sowie Frankreich, Grossbritannien und die Niederlande.

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07.01.2014 17:25
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US-Handelsdefizit fällt auf 4-Jahrestief

Das Defizit in der US-Handelsbilanz hat sich im November dank fallender Ölimporte weiter verringert und ist auf den den tiefsten Stand seit über vier Jahren gesunken.

Der Fehlbetrag sei auf 34,3 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Dies ist das niedrigste Defizit seit Oktober 2009.

Bankvolkswirte waren hingegen von einem grösseren Handelsdefizit der weltweit führenden Volkswirtschaft von 40,0 Milliarden Dollar ausgegangen. Im Vormonat hatte der Fehlbetrag bei revidiert 39,3 (zunächst: 40,6) Milliarden Dollar gelegen.

Die Exporte legten laut Ministerium im November um 0,9 Prozent auf 194,9 Milliarden Dollar zu. Die Importe fielen hingegen um 1,4 Prozent auf 229,1 Milliarden Dollar. Wegen der umstrittenen Fracking-Fördertechnik machen sich die USA immer stärker unabhängig von Rohöl-Importen.

http://www.cash.ch/news/top_news/ushandelsdefizit_faellt_auf_4jahrestief...

 

Nachtigall ick hör dir trapsen. Wenn es so weitergeht, wird es den Dollar stärken.

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27.12.2013 08:47
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«Das ist nicht mehr wirklich zu erklären»

Der Dow-Jones-Index steigt den sechsten Handelstag in Folge auf ein Rekordhoch. Analysten zeigen sich erfreut, aber auch etwas ratlos.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

24.12.2013 16:14
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Erneut positive US-Wirtschaftsdaten

In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im November stärker als erwartet gestiegen.

Im Vergleich zum Vormonat seien die Bestellungen um 3,5 Prozent geklettert, teilte das Handelsministeriums am Dienstag mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet. Zudem waren die Aufträge im Vormonat nicht so stark gesunken wie ursprünglich gemeldet.

Ohne die Berücksichtigung schwankungsanfälliger Transportgüter stiegen die Aufträge um 1,2 Prozent. Hier war lediglich ein Zuwachs um 0,7 Prozent erwartet worden. Ohne die Bereiche Transport und Militär - diese Abgrenzung gibt für gewöhnlich einen guten Hinweis auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen - stiegen die Bestellungen um 4,5 Prozent. Erwartet wurde ein Zuwachst von 0,7 Prozent.

http://www.cash.ch/news/top_news/erneut_positive_uswirtschaftsdaten-3156...

 

Völker, hört die Signale ..

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Benjamin Franklin

20.12.2013 15:42
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Elias hat am 20.12.2013 - 15:22 folgendes geschrieben:

Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal so stark gewachsen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr.

....

Juli bis September um annualisiert 4,1 Prozent.

Zur Erinnerung: Das war vorhersehbar, da die ab Juli 2013 gültige neue Berechnungsmethode statistische 3% neu ins GDP aufgenommen hat.

Siehe Mai 2013:

http://www.cash.ch/comment/522919#comment-522919

Auszug:

In Bezug auf die USA kommt ein weiterer Punkt hinzu: Das BSP der USA dürfte dieses Jahr um mindestens 3% steigen!
Das hat nichts mit Wirtschaftsleistung zu tun sondern schlicht damit, dass die statistische Berechnungsmethode für das GDP in den USA demnächst angepasst wird. Und wie in den USA üblich in einer Art und Weise, die das GDP um etwa 3% besser aussehen lässt.

 

20.12.2013 15:22
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US-Wirtschaft legt einen Gang zu

Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal so stark gewachsen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr.

Die US-Konjunktur hat im dritten Quartal deutlich stärker an Fahrt aufgenommen als bisher erwartet und das stärkste Wachstum seit fast vier Jahren erreicht. Laut einer dritten Schätzung des US-Handelsministeriums vom Freitag wuchs die weltgrösste Volkswirtschaft von Juli bis September um annualisiert 4,1 Prozent. Dies ist das kräftigste Wirtschaftswachstum seit Ende 2011.

Es korrigierte damit seine frühere Schätzung von 3,6 Prozent nach oben. Die weltgrösste Volkswirtschaft wuchs damit mehr als drei Mal so schnell wie Europas Nummer eins, Deutschland. Dazu trugen steigende Investitionen der Unternehmen ebenso bei wie wachsende Konsumausgaben der Verbraucher.

2014 dürften die USA noch eine Schippe drauflegen. Der Internationale Währungsfonds rechnet dann mit einem Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent, nachdem es im zu Ende gehenden Jahr rund drei Prozent sein dürften.

Auch wegen der guten Aussichten hat die US-Notenbank Fed in dieser Woche den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik eingeleitet. Peu à peu soll das Wertpapier-Kaufprogramm von derzeit 85 Milliarden Dollar verringert werden. Der Leitzins dürfte aber noch bis in das Jahr 2015 bei nahe null Prozent verharren.

http://www.cash.ch/news/front/uswirtschaft_legt_einen_gang_zu-3155983-449

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Benjamin Franklin

20.11.2013 12:06
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Jeder Schweizer sitzt auf 374'000 Franken

Das Reinvermögen der Haushalte ist letztes Jahr um 6,4 Prozent auf 3005 Milliarden gewachsen - stärkerer Börse und Immobilienpreisen sei Dank. Pro Kopf sind das 19'000 Franken mehr.

Die Schweizer sind im vergangenen Jahr erneut reicher geworden: Das Reinvermögen der privaten Haushalte kletterte 2012 um 6,4 Prozent auf 3005 Milliarden Franken. Dafür verantwortlich war unter anderem der Wert der Immobilien, welcher um 6,5 Prozent auf 1653 Milliarden Franken gestiegen ist. Aber auch die Bargeldbestände, Wertpapiere und Ansprüche auf Versicherungen und Pensionskassen wuchsen um 5,5 Prozent auf 2088 Milliarden Franken, wie die Schweizerische Nationalbank am Mittwoch mitteilt.

Neben dem Vermögen erhöhten sich auch die Schulden: So nahmen die finanziellen Verpflichtungen um 4 Prozent auf 736 Milliarden Franken zu. Der grösste Teil davon – rund 90 Prozent oder 689 Milliarden Franken - besteht aus Hypothekarkrediten. Die Konsumkredite blieben mit 16 Milliarden Franken stabil. Unter dem Strich ergibt das ein Reinvermögen von 374'000 Franken pro Kopf - 19'000 Franken mehr als im Jahr davor.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Jeder-Schweizer-sitzt-auf-374-000...

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Benjamin Franklin

11.10.2013 08:46
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Hat jemand von euch schon mal sein BVG und 3a zusammengezählt?

Die erscheinen in keiner Steuerrechnung.

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