USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

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MarcusFabian
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Elias wrote:

Was nicht geht ist ein unkontrolliertes fallen lassen, auf gut Glück und koste was es wolle.

Die CS hatte ja in den späten 90er Jahren den Zug verpasst, im Investmentbanking nachhaltig Fuss zu fassen. Im Nachhinein hat sich das als Glücksfall herausgestellt. Die CS hat viel weniger toxische Papiere gekauft als die UBS, ist also entsprechend auch weniger gefährdet.

Das Problem mit dem UBS-Bailout war, dass der Staat seine Machtstellung (und wer zahlt, hat nunmal Macht) nicht ausgenützt hat.

Man hätte beispielsweise den Private-Banking vom Investment-Banking Bereich trennen können (UBS 1 und 2) oder sonstwie dafür sorgen dass die UBS redimensioniert wird auf eine Grösse, die das Schiff Schweiz nicht mehr unter die Wasserlinie drücken kann etc.

Nichts davon ist passiert. Die UBS macht weiter wie vor der Krise, die Manager kriegen immer noch Milliarden Boni und die toxischen Papier werden wieder gehandelt wie vor 2008.

Das einzige was neu ist, ist die Erkenntnis der Investmentbanker, dass sie keinerlei Verantwortung übernehmen müssen. Wenn's bei Risikogeschäften gut geht, kriegen sie massig Bonus und wenn's in die Hose geht, steht der Steuerzahler für den Verlust gerade.

Ich bin mir bewusst, Elias, dass Du hier auf cash.ch der wohl vehementeste Befürworter des UBS-Bailout bist. (Darf ich Dich als "advocatus diaboli" bezeichnen? Blum 3 )

Hast Du dennoch ein gewisses Verständnis dafür, dass ich mit der UBS-bailout-story gewisse Probleme habe?

weico
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Elias wrote:

Was nicht geht ist ein unkontrolliertes fallen lassen, auf gut Glück und koste was es wolle.

Von "unkontrolliert" redet doch (fast) niemand.

Gerade für solche Fälle ist die ZB (Lender of Last Resort)bzw. der Staat doch da.

Ich mache der ZB bzw.dem Staat aber den Vorwurf,dass er als "Retter in der Not" nicht das "Zepter" in die Hand genommen hat und den Landen übernommen/"ausgemistet" hat.

weico

Elias
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MarcusFabian wrote:

Ich bin mir bewusst, Elias, dass Du hier auf cash.ch der wohl vehementeste Befürworter des UBS-Bailout bist. (Darf ich Dich als "advocatus diaboli" bezeichnen? Blum 3 )

Hast Du dennoch ein gewisses Verständnis dafür, dass ich mit der UBS-bailout-story gewisse Probleme habe?

Nein, ich habe absolut kein Verständnis dafür.

Entweder mangelt es an Empathie oder du hast eh nichts zu verlieren. Oder beides.

Einer der Hauptgründe, warum ich dafür war, ist purer Egoismus:

Ich bin 52 und habe absolut keine Lust, kurz vor der Ziellinie zurückgeworfen zu werden oder gar alles zu verlieren.

Habe es schon mehrfach geschrieben:

Die Verluste wären mit dem Fallenlassen nicht nur zementiert worden. Es wären andere Banken mit in den Strudel gerissen worden. Wir wären heute noch an den Aufräumarbeiten.

Nix mit Platz 1 der erfolgreichsten Staaten.

Arbeitslosigkeit bei 10%

Lasst mich doch erst in Ruhestand treten, dann dürft ihr mit wehenden Fahnen untergehen und euch selber massakrieren. Mir doch egal.

Viel klüger wäre es, im Vorfeld ein Szenario auszuarbeiten, wie so ein Konkurs kontrolliert von statten gehen kann.

England und jetzt auch Deutschland machen sich daran.

Quote:

Pleiten dürfen keinen Schaden wie Lehman mehr anrichten

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/gesetzentw...

----

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Benjamin Franklin

Elias
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Quote:

«Bini öppen e Bank»

Schweizer haben am meisten Geld auf der hohen Kante

Der «Global Wealth Report» erhebt jährlich, was die Bürger verschiedener Länder an Bar-Vermögen auf die Seite gelegt haben. Bezüglich der liquiden Mittel sind die Schweizer mit Abstand Weltmeister.

(sda) Kein Volk hat so viel Geld auf den Banken wie die Schweizer: Mit einem Pro-Kopf-Barvermögen von 163'730 Euro (rund 210'000 Franken) führen sie die Weltrangliste der Sparer an. Der Abstand zum Rest der Welt ist beträchtlich.

Auf Platz zwei rangieren die Amerikaner, die auf ihren Konten im Schnitt 101'762 Euro (131'000 Fr.) horten. Den dritten Platz hat Dänemark mit 96'242 Euro (125'000 Fr.), gefolgt von den Niederlanden mit 91'798 Euro (119'000 Fr.) und Japan mit 88'659 Euro (115'000 Fr.), wie der am Dienstag publizierte «Global Wealth Report» des deutschen Versicherungskonzerns Allianz festhält.

Finanzkrise knabbert an Vermögen

Die Deutschen rangieren nur auf Platz 16, mit durchschnittlich rund 56'856 Mio. Euro (73'000 Fr.) auf der hohen Kante. Sie liegen damit unter dem Durchschnitt der Pro-Kopf-Geldvermögen in den europäischen Industriestaaten, das Ende 2009 bei bei 61'940 Euro (80'000 Fr.) gelegen hatte.

Weltweit besassen Menschen Ende 2009 rund 82,230 Billionen Euro (107 Billionen Franken)an liquiden Mitteln. Das sind laut der Allianz 7,5 Prozent mehr als Ende 2008, aber immer noch 4 Prozent weniger als vor der Finanzkrise. Am meisten zugesetzt habe die Krise den Amerikanern, Griechen und Spaniern, hält der Versicherer fest. Unterscheide kleiner

Durch die Finanzkrise ist die Lücke zwischen reichen und armen Ländern etwas kleiner geworden: Wie die Allianz berichtet, waren vor zehn Jahren die in den reichen Ländern angehäuften Vermögen 135 mal so gross wie in den armen Ländern. Inzwischen betrage der Faktor aber nur noch 45 Prozent.

Aufholen der Schwellenländer

85 Prozent der Geldvermögen sind immer noch in Westeuropa, Nordamerika und Japan konzentriert. In den boomenden Schwellenländern ist die Aufholjagd jedoch in vollem Gange: Dort sind die Vermögen in den vergangenen Jahren 13 bis 17 Prozent pro Jahr gewachsen.

Von einer Weltbevölkerung mit rund 7 Mrd. Menschen kann sich nur etwa ein Siebtel als privilegiert betrachten: Weltweit gehörten 565 Mio. Menschen zur Vermögens-Mittelschicht (5300 bis 31'600 Euro Vermögen), während 493 Mio. Menschen zur Vermögens-Oberschicht gezählt werden.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/schweizer_haben_am_meis...

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Karat1
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"Auslöser der Flucht in Gold war Analysten zufolge die Ankündigung der US-Notenbank Fed, der holperigen Erholung der US-Wirtschaft notfalls mit neuen Geldspritzen - auch Quantitative Easing genannt - auf die Beine zu helfen. «Dies öffnet die Tür für weiteres Quantitative Easing und die Implikation ist ein schwächerer Dollar», kommentierte Analyst Robin Bhar von Credit Agricole."

Ist ja gut und recht, aber wo versickern diese Geldspritzen. Wenn die Wirtschaft angekurbelt werden soll, muss der Konsument langfristig gestärkt werden und der Konsument muss so schnell als möglich ein Selbstläufer werden ohne Staatskrücken. Dazu braucht es auch vertrauensfördernde Massnahmen seitens des Staates. Was leider nicht zu erwarten ist.

Wenn man so die Wirtschafts-und Finanzpresse überfliegt, gibt es wohl für die USA kaum noch eine ordentliche Rettung. Das Vertrauen in die USA als Weltmacht sinkt mehr und mehr. Die Auswirkungen könnten fatal sein. Wer kann die USA als Weltordnungshüter ablösen? Ich sehe da niemand. Jedenfalls niemand der mir gefallen könnte.

Vermutlich wird sich die asiatische (chinesische) Mentalität durchsetzen. Sie haben die Geduld eines Jägers (Löwe) in der Wildbahn. Sie verfolgen in sicherer Deckung das Opfer (USA) bis dieses ermüdet (Finanzkollaps) ist und leichte Beute wird.

Die USA haben zu viel ungesundes Fett angesetzt und haben das Wesentliche vergessen. Der Staat hat für alle Bürger zu sorgen. Es genügt nicht, den roten Teppich nur für die "Geldsäcke" auszurollen. Der Mensch, der Bürger als Individum muss wieder in den Mittelpunkt rücken.

Karat

MarcusFabian
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Wozu brauchen wir einen Weltordnungshüter?

Worum ging's den USA dabei? Um Menschenrechte oder um Schürfrechte?

CrashGuru
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@Karat

@MF

Die Antwort auf die zwei Postings: Ein "Weltordnungshüter" kann nur eine Organisation wie die UNO sein, wo die unterschiedliche Gewichtung der Interessen geglättet und zum "vertretbaren Kompromiss" geführt werden. Deshalb sollte die UNO gestärkt werden und nicht geschwächt, wie es seit Jahren gemacht wird (auch von den USA übrigens).

Dass sich die grösste Militärmacht der Welt als "Hüter der Ordnung" aufführt entspricht etwa der Mentalität des Mittelalters....

Elias
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Quote:

USA ganz unten

Rockford war einst eine der reichsten Städte der USA. Heute beanspruchen 40 Prozent der Einwohner Essensmarken oder Sozialhilfe

http://www.sonntagszeitung.ch/fokus/artikel-detailseite/?newsid=149493

Die folgenden Beiträge sind nur für Abonnenten der SZ.

Allein dieser Beitrag gibt zu denken.

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Elias
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Quote:

Bernanke nennt Schweiz als Vorbild

Notenbankchef warnt vor ausufernder Verschuldung der USA

Der US-Notenbankchef warnt davor, dass das ausufernde Haushaltsdefizit die wirtschaftliche Zukunft der USA gefährde. Als ein mögliches Vorbild dazu, wie das Defizit unter Kontrolle gebracht werden könne, nannte der US-Notenbankchef die Schweiz.

(sda/Reuters) US-Notenbankchef Ben Bernanke hat vor den Folgen des ausufernden Haushaltsdefizits der USA gewarnt. Er sieht eine «wachsende und reale Gefahr» für die US-Wirtschaft. Als Abhilfe bringt er eine Art «Schuldenbremse», wie sie die Schweiz kennt, ins Spiel.

Wenn es nicht gelingen sollte, eine Antwort auf dieses Problem zu finden, würden die USA ihre wirtschaftliche Zukunft gefährden, sagte Bernanke bei einer Rede in Rhode Island. Die politisch Verantwortlichen müssten einen «glaubhaften Plan» zum Schuldenabbau vorlegen und dabei angesichts der Haushaltslage «sehr schwierige Entscheidungen» treffen und «Opfer» bringen.

Unter den Möglichkeiten, die Bernanke vorbrachte, um das Defizit wieder unter Kontrolle zu bringen, nannte er die Erfahrungen der Schweiz mit der Schuldenbremse. Das Instrument verlangt, dass über einen Konjunkturzyklus hinweg die Ausgaben nicht grösser sein dürfen als die Einnahmen. Das Schweizer Stimmvolk hiess die Schuldenbremse 2001 gut.

«Ein wichtiges Signal an die Bürger»

Er könne sich die Einführung von solchen Haushaltsregeln vorstellen, hielt Bernanke fest. Ein solcher Schritt wäre auch ein wichtiges Signal an die Bürger, dass der Kampf gegen das Haushaltsdefizit ernst genommen werde. «Dies wäre gut für das Vertrauen», erklärte Bernanke.

Die Regeln sollten sich aus Bernankes Sicht auf die wachsenden Schulden durch Programme wie das staatliche Krankenversicherungsangebot Medicare und die öffentliche Rentenversicherung konzentrieren. Sie müssten transparent sein und einen langfristigen Horizont haben.

«Jetzt noch nicht sparen»

Auch US-Präsident Barack Obama forderte, den Abbau des Defizits entschieden anzugehen. Er räumte zugleich ein, die von ihm zur Krisenbewältigung veranlassten Ausgaben zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung hätten das Finanzloch vorübergehend noch vergrössert.

Bernanke warnte allerdings davor, schon in den nächsten ein bis zwei Jahren mit den Einsparungen zu beginnen. Das könnte die ökonomische Erholung gefährden. Die weltgrösste Volkswirtschaft kämpft immer noch mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise. Vor allem der Arbeitsmarkt erholt sich nur langsam. Der Notenbankchef machte allerdings auch einen Silberstreifen am Horizont aus. Die Defizite hätten sich etwas stabilisiert, seit die US-Wirtschaft wieder auf Erholungspfad sei.

Rekorddefizit von 1,47 Billionen Dollar

Im abgelaufenen Haushaltsjahr 2009/2010 ist das Haushaltsdefizit der USA vermutlich auf den Rekordstand von 1,47 Billionen Dollar gestiegen. Nicht zuletzt ist dies auch eine Folge von Konjunkturprogrammen.

Am 2. November finden in den USA Wahlen statt. Die Demokraten müssen um ihre Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus bangen. Obamas Popularität hat zuletzt deutlich gelitten. Vor allem in Wirtschaftsfragen trauen die Amerikaner ihrem Präsidenten und seiner Partei immer weniger zu.

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/us-haushaltsdefizit_gefaehrdet_wi...

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Elias
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Quote:

Lage am Arbeitsmarkt in den USA trübt sich ein

Zahl der Erwerbstätigen hat abgenommen – Arbeitslosenquote weiter bei 9,6 Prozent

Quote:

Weniger Arbeitslose in der Schweiz im September

Quote sinkt auf 3,5 Prozent

auf Basis der Volkszählung aus dem Jahr 2000

Und das trotz

Quote:

Waren es im letzten Jahr noch 20 872, liessen sich dieses Jahr nur 13 262 Deutsche in der Schweiz nieder.

----

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dobry
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Habe das Einleitungs-Posting von MF gelesen und nachher gemerkt, dass es schon 3 Jahre alt ist. :shock: Ich vermute MF würde alles nochmals gleich schreiben, weil immer noch passend. Respekt!

_________________

Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

Elias
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

dobry wrote:

Habe das Einleitungs-Posting von MF gelesen und nachher gemerkt, dass es schon 3 Jahre alt ist. :shock: Ich vermute MF würde alles nochmals gleich schreiben, weil immer noch passend. Respekt!

was passt denn? Den Währungskrieg hat so keiner voraus gesehen. Viele Länder wären froh, ihre Währung wäre so schwach, wie prophezeit.

MarcusFabian wrote:

Die Bürger werden erkennen, dass fast alle Währungen nur reine Papierwährungen sind, die durch nichts gedeckt sind. Entsprechend wird auch das Vertrauen in Euro, Yen und Franken schwinden.

Beim Yen und Franken sieht es ganz anders aus.

Der Franken sackstark, trotz Goldverkäufen.

Die Schwäche der Euro kommt wo anders her.

Quote:

Der teuerste Yen seit 15 Jahren

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-teuerste-Yen-seit-...

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MarcusFabian
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Elias wrote:

Der Franken sackstark, trotz Goldverkäufen.

Die Schwäche der Euro kommt wo anders her.

Seit meinem Eröffnungsposting sind auf den Tag genau 3 Jahre vergangen. In dieser Zeit hat der Franken 32% an Wert verloren. (Oder Gold kostet heute 47% mehr als damals).

Beim Dollar sind's 42%.

Ob das den Franken "sackstark" macht, mag jeder für sich selbst beurteilen. Wenn man in Dollar oder Euro denkt, dann sicherlich (da kommt einem der Einäugige unter den Blinden in den Sinn). Nicht aber gegenüber Sachwerten, Rohstoffen.

Was ist bisher immer passiert?

Die USA werten durch QE Massnahmen den Dollar ab. Der geht entsprechend in Sinkflug gegenüber Euro, Franken, Gold.

Nun folgt die EZB, die in Hinblick auf die Exportindustrie ihrerseits den Euro abwertet, um den Euro nicht zu "stark" gg. Dollar werden zu lassen. So geschehen in der ersten Jahreshälfte 2010.

Im letzten Schritt folgt dann die SNB, die aus denselben Gründen den Franken gegen den Euro abwertet. (Z.B. Anfang September).

Man muss also kein Prophet sein, um das Spiel auch für die Zukunft vorherzusagen:

Am 3. November wird die FED QE2 beschliessen und weitere $500 Mrd. drucken. Der Dollar wird abschmieren.

Die EZB wird daraufhin den Euro schwächen und zeitverzögert die SNB den Franken.

Natürlich tun BoE und BoJ dasselbe mit ihren Papierwährungen.

Seit etwa 10 Jahren findet ein Abrüstungswettlauf der Papierwährungen statt, da sich jedes Land einen kurzfristigen Vorteil für seine Wirtschaft verspricht, wenn es seine Währung entwertet.

Unweigerlich - und darüber sind wir uns wohl alle einig - wird die USA diesen Abrüstungswettlauf gewinnen. Das Schweizer Klopapier wird halt mit einiger Verzögerung in den Boden geritten. Aber wir Schweizer waren ja ohnehin nie die schnellsten.

Der Schweizer Franken war bis 1999 tatsächlich "sackstark". Aber seit 2000, als auf Druck des IWF die Goldbindung aufgehoben werden musste, ist auch der Franken nichts weiter als fiat-money.

Wohl dem, der das rechtzeitig begreift, denn wie im Eröffnungsposting vor 3 Jahren erwähnt, geht es um unsere Altersvorsorge, unsere Lebensersparnisse, um die wir unmerklich entreichert werden.

Elias
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

MarcusFabian wrote:

Wohl dem, der das rechtzeitig begreift, denn wie im Eröffnungsposting vor 3 Jahren erwähnt, geht es um unsere Altersvorsorge, unsere Lebensersparnisse, um die wir unmerklich entreichert werden.

Ich poste regelmässig zum Thema Vorsorge und bereite mich seit Jahrzehnten darauf vor. Ich werde aktuell nicht entreichert, ganz im Gegenteil. Die Schulden sinken rapide, nicht zuletzt wegen den tiefen Zinsen.

Auch bezüglich der Kaufkraft des Frankens habe ich mich schon geäussert. Was interessiert das Verhältnis Franken gegenüber Gold? Noch nie war es so günstig wie heute, ausser der verfluchten Krankenkasse. Selbst das Benzin belastet das Budget mit einem modernen Modell nicht mehr als in der Vergangenheit.

Ich habe im Jahr 2001 auf Erdsonde gesetzt und die Anschlüsse zum "betanken" eines zukünftigen Elektoautos legen lassen. Das der Erdölpreis in so kurzer Zeit auf 120 steigt, war genau so unvorhersehbar, wie der Absturz danach auf 40.

Natürlich braucht man kein Prophet zu sein.

Die Frage ist, was macht man in der Zwischenzeit aus der Vorahnung und der aktuellen Situation.

Ich bin nicht der einzige, der mit der aktuellen Situation gut fährt. Der nächste Vulkanausbruch kommt. Die Frage ist, was man daraus machen kann.

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Elias wrote:

Was interessiert das Verhältnis Franken gegenüber Gold? Noch nie war es so günstig wie heute,

Wir reden aneinander vorbei!

Du sprichst immer von der Gegenwart und sagst zu Recht: "Bisher ist ja alles gutgegangen."

Ich spreche von der Zukunft und sage: "In Zukunft wird es nicht mehr so gut gehen."

Elias
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

MarcusFabian wrote:

Elias wrote:
Was interessiert das Verhältnis Franken gegenüber Gold? Noch nie war es so günstig wie heute,

Wir reden aneinander vorbei!

Du sprichst immer von der Gegenwart und sagst zu Recht: "Bisher ist ja alles gutgegangen."

Ich spreche von der Zukunft und sage: "In Zukunft wird es nicht mehr so gut gehen."

Ich behaupte ja auch nur das Gegenteil:

Ich sehe was, was du nicht siehst.

In der Zukunft wird es uns besser gehen.

Mir geht es besser als in der Vergangenheit und die Aussichten sind noch rosiger.

Und ich bin nicht der einzige, der es so sieht. Die aktuelle Konsumlaune kommt nicht von ungefähr. 50% der SCHWEIZER besitzen eine Immobilie. Vorallem die langjährigen Besitzer können wegen den historisch tiefen Zinsen nicht nur Geld für die Amortisation ansparen, es bleibt sogar was zum Ausgeben. Und das hat langfristige Auswirkungen, weil die Verschuldung nachhaltig sinkt und somit langfristig Geld nicht an die Banken abgeliefert werden muss. Bei Erhöhung der Zinsen werden die Hypotheken direkt amortisiert, die Kaufkraft bleibt erhalten.

Mir ist schon klar, dass es viele nicht rosig sehen, weil es ihnen nur knapp zum Überleben reicht. Sie profitieren aber unter Umständen davon, dass mehr konsumiert werden kann und die Binnenwirtschaft / Arbeitsmarkt besser läuft.

In den letzten 200 Jahren ist es - trotz aller Krisen - unter dem Strich immer besser geworden

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Benjamin Franklin

weico
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Elias wrote:

In der Zukunft wird es uns besser gehen.

Mir geht es besser als in der Vergangenheit und die Aussichten sind noch rosiger.

Ob es uns besser geht sei dahingestellt.

Ich jedenfalls freue mich ungemein auf meine Zukunft.

Elias wrote:

Die aktuelle Konsumlaune kommt nicht von ungefähr. 50% der SCHWEIZER besitzen eine Immobilie.

Woher (link..) kommt die Zahl von "50% der SCHWEIZER besitzen"..?

Bisher war mir nur die Wohneigentumsquote bekannt und die sagt bekanntlich NICHTS über Konsumlaune/Ausgaben (..oder Wohlstand eines Landes) aus..

http://www.bwo.admin.ch/dokumentation/00101/00105/index.html?lang=de&dow...

Elias wrote:

Vorallem die langjährigen Besitzer können wegen den historisch tiefen Zinsen nicht nur Geld für die Amortisation ansparen, es bleibt sogar was zum Ausgeben.

..oder zum reinvestieren in das schon bestehende Immobilieneigentum.

Solches reinvestieren (wertvermehrende Investition) erhöht den Sachwert und verbessert gleichzeitig die Rendite (Mieterhöhung..) 8)

weico

Elias
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

weico wrote:

Woher (link..) kommt die Zahl von "50% der SCHWEIZER besitzen"..?

Bisher war mir nur die Wohneigentumsquote bekannt und die sagt bekanntlich NICHTS über Konsumlaune/Ausgaben (..oder Wohlstand eines Landes) aus..

http://www.bwo.admin.ch/dokumentation/00101/00105/index.html?lang=de&dow...

Deine Statistik: "Schweiz: geschätzt (2008)"

Aus dem Jahr 2007. Damals kletterte der Libor auf 3%

Quote:

Hälfte lebt im Eigentum

Doch die Statistik täuscht. Der Anteil der Schweizer, die in den eigenen vier Wanden wohnen, ist höher.

Erstens stammen die offiziellen Zahlen von 2000. Christoph Enzler vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) schätzt die aktuelle Wohnquote auf 36 bis 37 Prozent. Bis Ende des Jahrzehnts dürfte sie auf 38 bis 39 Prozent steigen.

Zweitens ist die Zahl derer, die im eigenen Eigentum leben, hoher. Denn tendenziell leben Familien mit Kindern in der eignen Wohnung.

Drittens fällt auch der Ausländeranteil von 20 Prozent ins Gewicht: Sie leben in der Mehrheit in Mietwohnungen. Das drückt die allgemeine Wohneigentumsquote, während sie bei den Schweizern höher ist.

http://www.sgfb-suisse.ch/data/media/070402_Sarganserlaender_1175770205....

Aus dem Jahr 2000

Quote:

Die schweizerischen Haushalte allein erreichen eine Wohneigentumsquote von 39%.

http://www.bwo.admin.ch/dokumentation/00101/00105/index.html?lang=de&dow...

weico wrote:

und die sagt bekanntlich NICHTS über Konsumlaune/Ausgaben

Wenn man die Zinsen seit einem Jahr ansieht und mit anderen Immobilienbesitzern darüber diskutiert, ist der Tenor immer der gleiche: Fantastisch.

Ich kenne Mehrfamilienhausbesitzer, die alles daran setzen, die Belastung jetzt drastisch zu reduzieren um danach mehr Luft zu haben.

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plenaspei
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Haben vielleicht bald gar nichts mehr zu melden?

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/schweiz_verteidigt_sich...

„ und immer unf diä chline, dicke mit de chrumme Bei“

Elias
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

plenaspei wrote:

USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Haben vielleicht bald gar nichts mehr zu melden?

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/schweiz_verteidigt_sich...

„ und immer unf diä chline, dicke mit de chrumme Bei“

Das würde die SVP freuen

Quote:

Die SVP hat den Beitritt zum IWF seinerzeit abgelehnt, weil der Nutzen dieser Mitgliedschaft schon damals fragwürdig war. Auch in diesem Fall bestätigt sich diese Skepsis einmal mehr. Das Parlament ist gut beraten, allfällige Vorlagen für neue Kreditvereinbarungen des IWF kritisch zu hinterfragen und nicht einfach durchzuwinken.

http://www.svp.ch/g3.cms/s_page/81260/s_name/editos/news_newsContractor_...

Alles, was nicht direkt ersichtlichen oder quantifizierbaren Nutzen bringt, muss schlecht sein. Indirekte Kosten oder nicht direkt bezifferbare Nachteile sind egal.

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MarcusFabian
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

weico wrote:

..oder zum reinvestieren in das schon bestehende Immobilieneigentum.

Solches reinvestieren (wertvermehrende Investition) erhöht den Sachwert und verbessert gleichzeitig die Rendite (Mieterhöhung..) 8)

Das könnte allerdings bei stark ansteigender Inflation (ich weiss, Du glaubst nicht daran, aber dennoch ... ) zum Schuss in den Ofen werden.

Grund: Die Erfahrung aus vergangenen hohen Inflationen (Hyperinflation Weimar aber auch Mexico 1978ff, Argentinien 1995ff) zeigt, dass der Staat gerne die Mietpreise fixiert, um soziale Unruhen zu vermeiden.

Dann hast Du als MFH-Eigentümer die Arschkarte gezogen, weil einerseits Deine Mieteinnahmen konstant bleiben, andererseits aber Deine Unterhalts-Ausgaben parallel zur Teuerung steigen.

Damit hast Du keine Deckung der Ausgaben durch MZ-Einnahmen mehr.

Folge: Viele MFH Besitzer können sich das Objekt nicht mehr leisten, schmeissen ihre Häuser zu jedem Preis auf den Markt und die Preise verfallen rapide.

Elias
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

MarcusFabian wrote:

Grund: Die Erfahrung aus vergangenen hohen Inflationen (Hyperinflation Weimar aber auch Mexico

Darüber haben wir doch schon mal diskutiert

Die Hyperinflation 1923 hatte ihre Wurzeln in der Besetzung des Ruhrgebiets durch die Russen.

Mexiko, Brasilien, Simbabwe .... alles gut und recht.

Was machst du in der Zwischenzeit, bis die Hyperinflation kommt?

Quote:

Hyperinflation für Europa zu 100 Prozent ausgeschlossen

Das Beispiel Brasilien zeigt: Hyperinflation lässt sich sowohl in Europa als auch in Österreich vermeiden – allerdings zu einem politischen und konjunkturellen Preis.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/dossiers/finanzkrise/hyp...

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Re: USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Elias wrote:

Die Hyperinflation 1923 hatte ihre Wurzeln in der Besetzung des Ruhrgebiets durch die Russen.

Nein. In der Gelddruckerei der Weimarer Regierung.

Brunngass
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Wer besetzte 1923 das Ruhrgebiet,

jedenfalls bestimmt nicht die Russen.

MarcusFabian
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Es waren die Franzosen und Belgier. Aber Elias hat insofern recht als die Ruhrbesetzung bzw. die fälligen Reparationszahlungen, denen die Weimarer Republik nicht nachkommen konnten, der Auslöser für die Gelddruckerei war.

Elias
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Re: Wer besetzte 1923 das Ruhrgebiet,

Brunngass wrote:

jedenfalls bestimmt nicht die Russen.

Quote:

Zwischen dem 11. und dem 16. Januar 1923 besetzten französische und belgische Truppen in einer Stärke von anfangs 60.000, später 100.000 Mann das gesamte Ruhrgebiet, um die dortige Kohle- und Koksproduktion als „produktives Pfand“ zur Erfüllung der deutschen Reparationsverpflichtungen zu sichern.

somit wäre diese Bildungslücke geschlossen

Danach kam es zum Ruhrkampf....

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Re: Wer besetzte 1923 das Ruhrgebiet,

Elias wrote:

somit wäre diese Bildungslücke geschlossen

Danach kam es zum Ruhrkampf....

Stimmt. Aber mit diesem Abstecher haben wir nur den Grund für diese spezielle Hyperinflation bzw. Gelddruckerei geklärt.

Nicht, welche Auswirkungen eine Hyperinfla z.B. auf Aktienpreise oder Immobilien hat.

Wer also ein MFH besitzt und all zu knapp kalkuliert hat, kann sehr schnell Probleme bekommen.

Wohl dem, der Reserven hat und dann gegen Ende der Hyperinfla die für ein Butterbrot auf den Markt geworfenen Häuser aufkaufen kann.

weico
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Roubini fasst die gegenseitigen Abhängigkeiten schön zusammen..

http://www.project-syndicate.org/commentary/roubini30/German

weico

Elias
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Die nächste Blase: Kreditexzesse in China, hohes BIP koste was es wolle.Wirtschaftswachstum oft ohne Nachhaltigkeit und vorallem auf Pump

Quote:

Wirtschaftsboom: Geisterstadt in China

Das Zentralkommittee der Kommunistischen Partei in China diskutiert zurzeit vor allem über den Wirtschaftsboom. Dieser soll reguliert werden. Zum Beispiel wurde eine Millionen-Stadt gebaut, die aber leer steht.

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=60c4e74a-06a3-465f-85c8-b2196a7ccad7

Der Beitrag stammt noch vom Januar

Quote:

Ordos, einer Phantomstadt in der inneren Mongolei.

http://www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/3019102.html

Wenn man den vorherigen Beitrag noch dazu nimmt....

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MarcusFabian
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USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

Na ja, wenn man auf 2.5 Billionen grüner Papierscheinchen sitzt, kann man sich solche Exzesse wohl leisten Wink

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