USA in der Krise ... und wir in der Schweiz?

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Schweizer werden immer reicher

Das Reinvermögen pro Kopf der Schweizer Bevölkerung stieg 2011 um 3,6 Prozent auf 354'000 Franken. Das ist allerdings nur ein statistischer Durchschnittswert.

 

Die privaten Schweizer Haushalte wiesen 2011 ein höheres Vermögen auf als im Jahr davor. Insgesamt stieg das Reinvermögen um 4,7 Prozent auf 2822 Mrd. Franken. Der Grund liegt insbesondere in den gestiegenen Immobilienpreisen.

Der Marktwert der Immobilien, die sich im Besitz der privaten Haushalte befindet, stieg 2011 gegenüber dem Vorjahr um 9,2 Prozent auf 1547 Mrd. Franken, wie die Schweizerische Nationalbank SNB am Dienstag mitteilte. Dabei legten alle drei Wohnbaukategorien - Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen - zu.

Über 30 Prozent des Reinvermögens sind Immobilien

Wie die SNB vorrechnet, erreichte der Marktwert der Immobilien abzüglich der Hypothekarschulden 890 Mrd. Franken. Dies entspreche 31,5 Prozent des Reinvermögens der privaten Haushalte. Im Vergleich: 2006 hatte dieser Wert lediglich 24,5 Prozent betragen.

Das Reinvermögen pro Kopf der Schweizer Bevölkerung stieg 2011 um 3,6 Prozent auf 354'000 Franken. Dies ergibt sich aus dem Immobilienvermögen der Haushalte und den finanziellen Forderungen von 1982 Mrd. Franken (+1,2 Prozent) abzüglich den finanziellen Verpflichtungen von insgesamt 706 Mrd. Franken (+3,8 Prozent).

Mehr Einlagen

Bei den finanziellen Vermögen setzte sich die Verschiebung weg von Wertpapieren hin zu Guthaben in Kontenform fort. Die Einlagen bei Banken und bei der PostFinance nahmen um 45 Mrd. auf 631. Mrd. Fr. zu.

Die finanziellen Verpflichtungen erhöhten sich um insgesamt 26 Mrd. Franken. Dies fast ausschliesslich wegen der Zunahme bei den Hypothekarkrediten, die laut SNB-Angaben fast 90 Prozent der Verpflichtungen ausmachen. http://www.20min.ch/finance/news/story/Schweizer-werden-immer-reicher-18...

 

UmfrageWie gross ist Ihr Vermögen?

Weniger als 20 000 Franken. 37 %

Zwischen 20 000 und 50 000 Franken 13 %

Mehr als 50 000 Franken.11 %

Mehr als 100 000 Franken. 39 %

Insgesamt 2490 Teilnehmer

 

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Mehr Aufträge für US-Industrie

Die Bestellungen stiegen zum Vormonat um 0,8 Prozent, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Insbesondere Autos und Zubehör wurden verstärkt nachgefragt. Im September hatten die Aufträge um revidiert 4,5 Prozent zugelegt.

Von Reuters befragte Analysten hatten für Oktober lediglich mit einer Stagnation gegenüber dem Vormonat gerechnet. Rechnet man die Verkehrssparte hinaus, stiegen die Aufträge insgesamt sogar um 1,3 Prozent. http://www.cash.ch/news/topnews/mehr_auftraege_fuer_usindustrie-1245893-771

 

 

Wie die US-Parteien die "Fiscal Cliff" umschiffen wollen

http://www.ftd.de/politik/international/:haushaltsstreit-wie-die-us-part...

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In den USA herrscht Ferkel-Notstand

Nach der Jahrhundert-Dürre in den USA haben sich die Preise für Ferkel jüngst versechsfacht. Auch der US-Terminmarkt signalisiert steigende Preise für Schlachtvieh. http://www.cash.ch/news/topnews/in_den_usa_herrscht_ferkelnotstand-12452...

 

Schwein muss man haben.....

 

 

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US-Pass erschwert die Stellensuche

Ein bis vor kurzem kaum beachtetes US-Gesetz bringt neues Ungemach für Personen mit einem amerikanischen Pass. Für gewisse Jobs werden sie von Schweizer Unternehmen nicht mehr angestellt.

US-Datenhunger trifft Firmen

Hintergrund ist ein amerikanisches Gesetz, dass «US-Persons» dazu zwingt, jedes Bankkonto ausserhalb der USA dem amerikanischen Fiskus zu melden. Und zwar nicht nur, wenn das Konto ihnen gehört, sondern sobald sie dafür eine Vollmacht besitzen. Damit gilt die Deklarationspflicht auch für Firmen- oder Vereinskonten. Und die Angaben sind relativ detailliert. Neben der Kontonummer, der Bank und deren Adresse wollen die USA auch wissen, wem das Konto gehört – also Namen und Adresse der Firma. In das Formular gehört auch die genaue Funktion, die der Amerikaner im Unternehmen innehat sowie der höchste Kontostand im Verlauf des Jahres. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/karriere/USPass-erschwert-die-Ste...

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Mehr als 600'000 Haushalte ohne Strom

Der Wintersturm Nemo hat die US-Ostküste im eisigen Griff. Die Flughäfen von New York und Boston haben mehr oder weniger dicht gemacht, Hundertausende Haushalte und Unternehmen sind ohne Strom.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Mehr-als-600-000-Haushalte-ohne-S...

 

 

Sandy zeigt, wie marode Amerikas Infrastruktur ist

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/usa-sandy-infrastruktur

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  Der als «historisch» angekündigte Sturm «Nemo» hat die amerikanische Ostküste nur kurze Zeit lahmgelegt. 10 Personen kamen im Blizzard um. Doch dann genossen viele Neuschnee und Sonnenschein.

 

http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/nemo-zeigt-seine-sonnenseite-1.17993754

 

P.S:..einmal mehr gilt  eben das Motto:

 

https://www.youtube.com/watch?v=sddjd4OTHJk

 

weico

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Mississippi schafft offiziell die Sklaverei ab

Traurig, aber wahr: Der Südstaat hatte es bislang versäumt, den 13. Zusatzartikel der US-Verfassung zu ratifizieren. Ein Bürger wurde durch den Film «Lincoln» auf den Verfahrensfehler aufmerksam.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Mississippi-schafft-offiziell-die...

 

 

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aprecio
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Das Geschäft mit der Kinderwaffe «Grille» boomt

Ein Fünfjähriger erschiesst seine kleine Schwester – mit der eigenen Waffe. Der Fall macht auf ein bizarres Geschäftsfeld in den USA aufmerksam: Den Handel mit Waffen für Kinder.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Das-Geschaeft-mit-der-Kinderwaffe...

 

Die Amis haben wohl unser Knabenschiessen nach machen wollen, aber einmal mehr nicht verstanden, worum es geht.

 

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USA - das Luxus-Schwellenland

Satte 600 Dollar für ein Paar Freizeitschuhe würden die meisten Männer wohl nicht unbedingt auf den Tisch legen. Doch US-Kunden gönnen sich inzwischen wieder öfter mal solche Einkäufe. http://www.cash.ch/news/top_news/usa_das_luxusschwellenland-3069004-771

 

 

US-Konsumenten wieder so optimistisch wie 2008

In den USA hat sich die Stimmung der Konsumenten im Mai überraschend deutlich verbessert und den höchsten Wert seit über fünf Jahren erreicht.

Das Konsumentenvertrauen stieg von revidierten 69,0 (zunächst 68,1) Punkten im Vormonat auf 76,2 Zähler, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Februar 2008. Ökonomen hatten einen deutlich niedrigeren Anstieg des Indexstands auf 71,2 Punkten erwartet.  http://www.cash.ch/news/top_news/uskonsumenten_wieder_so_optimistisch_wi...

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Die Schweiz hat 50'000 Millionäre mehr

In der Schweiz gibt es immer mehr Reiche. Ihre Vermögen sind im letzten Jahr auf über 2,1 Billionen Franken angeschwollen. Die weniger Vermögenden haben hingegen Geld verloren.

 

In den Reichen-Ranglisten befindet sich die Schweiz traditionell auf den vordersten Plätzen. Das war auch im letzten Jahr nicht anders. Die Wohlhabenden in unserem Land haben erneut kräftig zugelegt – sowohl zahlenmässig als auch beim Vermögen.

Das zeigt der alljährliche globale Vermögensreport der Boston Consulting Group (BCG). Auf Schweizer Boden waren demnach im Jahr 2012 rund 395'000 Haushalte angesiedelt, die mindestens eine Million US-Dollar Vermögen oder mehr besitzen. Das sind verglichen mit dem letzten Jahr etwa 50'000 mehr.

Aktienmärkte halfen mit

«Die Gründe für diesen Zuwachs liegen hauptsächlich in der starken Performance der Aktienmärkte», sagt Daniel Kessler, Partner von BCG Schweiz. Hohe Aktiengewinne führten demnach dazu, dass viele Vermögende letztes Jahr den Sprung in die Liga der Millionäre geschafft haben.

Bei der Millionärsdichte liegt die kleine Schweiz im internationalen Vergleich sogar auf Platz zwei. Praktisch jeder zehnte Haushalt hat ein Vermögen von mindestens einer Million. Gemessen an der Bevölkerung gibt es nur im Emirat Katar mehr Millionärshaushalte (siehe Box).

Hongkong überholt die Schweiz

Dafür muss die Schweiz bei den Superreichen (Haushalte mit über 100 Millionen US-Dollar Privatvermögen) etwas zurückbuchstabieren: Im letztjährigen Report lag die Schweiz noch auf dem ersten Platz, jetzt hat Hongkong unser Land von der Spitze verdrängt. Obwohl in der chinesischen Sonderverwaltungszone nur 323 superreiche Haushalte angesiedelt sind – in der Schweiz sind es deren 339 – übertrifft der Anteil an Superreichen in Hongkong denjenigen in der Schweiz.

Ob superreich oder reich – allen ohnehin schon Vermögenden ging es im letzten Jahr besser als je zuvor: So stieg das private Vermögen in unserem Land um 8,2 Prozent auf insgesamt rund 2,3 Billionen US-Dollar (2,1 Billionen Franken) an. 2011 bezifferte die BCG diese Zahl noch mit 2,1 Billionen US-Dollar.

Unterste Vermögensschicht verliert

Umso deprimierender ist deshalb ein weiterer Befund aus dem Reichen-Bericht: Alle Vermögensschichten konnten zulegen – ausser die unterste. Diejenigen Haushalte in der Schweiz, die in der Schweiz umgerechnet weniger als 100'000 US-Dollar besitzen, verloren im letzten Jahr 7,6 Prozent ihres Vermögens.

Die grössten Profiteure unter den ohnehin bereits Reichen waren 2012 die Haushalte in der Schweiz, die zwischen einer und fünf Millionen, beziehungsweise zwischen fünf und 100 Millionen US-Dollar besitzen: Diese beiden Vermögenssegmente vergrösserten sich je um fast 14 Prozent. http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-Schweiz-hat-50-000-Millionaer...

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Wie die CIA sich in Genf Bankdaten beschaffte

 Spionage

Whistleblower Edward Snowden deckte nun auch auf, dass der US-Nachrichtendienst einen Schweizer Banker betrunken hinters Steuerrad setzte, um ihm danach zu «helfen». So kam die CIA an Bankdaten.

http://www.handelszeitung.ch/politik/wie-die-cia-sich-genf-bankdaten-bes...

 

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Die beleidigten Staaten von Amerika

China und Russland quittieren Edward Snowdens Flucht mit nicht viel mehr als einem Schulterzucken. Das ärgert die USA masslos. Amerika hat sein Gesicht verloren.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Die-beleidigten-Staaten-von-Ameri...

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US-Millionenstadt erklärt sich bankrott

Die einst blühende US-Autometropole Detroit hat Konkurs angemeldet. Es ist der grösste Bankrott einer Grossstadt in der US-Geschichte.

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Michigan, Rick Snyder, teilte am Donnerstag mit, dass der Bankrott die einzige vernünftige Alternative gewesen sei. Detroit hat Schulden von schätzungsweise 18,5 Milliarden Dollar angehäuft.

Die Stadt steckt trotz einer Erholung der in der Region beheimateten Auto-Konzerne General Motors und Ford in einer tiefen Krise. In der einst fünftgrössten US-Stadt mit 1,8 Millionen Einwohnern leben heute nur noch 700.000 Menschen, davon ein Drittel in Armut. Viele öffentliche Dienste wie etwa die Straßenbeleuchtung funktionieren nicht mehr, zahlreiche Wohnungen und Geschäfte stehen leer.

Die Ausgaben zum Betrieb der städtischen Dienste haben seit 2008 die Einnahmen jährlich um rund 100 Millionen Dollar überstiegen. Zudem zehren Zahlungen für langfristige Verbindlichkeiten von rund 8,5 Milliarden Dollar fast 20 Prozent des Haushalts auf. Darüber hinaus belasten milliardenschwere Pensionsverpflichtungen die Stadtkasse.

http://www.cash.ch/news/top_news/usmillionenstadt_erklaert_sich_bankrott...

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weico
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  Die letzten Dollars in der Stadtkasse von Detroit

 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-letzten-Dollars-in...

 

 

Lasst Schuldenstädte wie Detroit ruhig pleite gehen

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kommentar-lasst...

 

(Leukerbad wird im FAZ-Kommentar ebenfalls erwähnt..)

 

 

weico

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weico hat am 21.07.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

 (Leukerbad wird im FAZ-Kommentar ebenfalls erwähnt..)

So ist es. Schulden wie Forderungen haben sich in Nichts aufgelöst.

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USA will Schuldenquote nun doch absenken

Die US-Regierung ist offenbar entgegen ihrer bisherigen Weigerung bereit, sich auf mittelfristige Vorgaben zur Rückführung der Staatsverschuldung einzulassen.

Das geht aus Zahlen eines Entwurfs für eine Anschlussregelung zu den sogenannten Toronto-Zielen hervor, die Reuters am Wochenende vorlagen. Mit den Toronto-Verabredungen zur Defizit- und Schuldenentwicklung wollten die Industriestaaten innerhalb der G20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer 2010 die Wende in der staatlichen Schuldenpolitik einleiten.

Genannt werden in dem Entwurf für die jüngsten Beratungen der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs für die einzelnen Länder Zielwerte für die Entwicklung der Schuldenquote bis einschließlich 2017. Die Toronto-Vereinbarung läuft nur bis 2016. Generell soll dann in allen G20-Industrieländern die Trendwende hin zu einer rückläufigen Schuldenquote eingeleitet sein. Für die meisten Schwellenländer sind keine Vorgaben vorgesehen.

Über eine Anschlussregelung an die Toronto-Ziele soll beim Treffen der Staats- und Regierungschefs Anfang September im russischen St. Petersburg entschieden werden, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Samstag in Moskau zum Abschluss des Ministertreffens sagte.

Deutschland als Antreiber

Nach der Zahlenübersicht ist für die USA im Gespräch, die Verschuldung gemessen an der jährlichen Wirtschaftsleistung - allerdings hier nur begrenzt auf die Bundesebene - von 72,6 Prozent im Jahr 2012 bis auf 78,2 und 78,1 Prozent in den Jahren 2015 und 2016 ansteigen zu lassen. Ein Jahr später soll sie dann aber auf 77,3 Prozent abgesenkt werden.

Für Deutschland ist nach den Zahlen eine konstant fallende Schuldenquote als Leitpfad vorgessehen. Von 81,9 Prozent soll sie beständig bis auf 69,0 Prozent im Jahr 2017 fallen. Für Frankreich ist der Höhepunkt der Staatsverschuldung mit 94,3 Prozent für 2014 eingeplant, danach soll die Quote bis auf 88,2 Prozent im Jahr 2017 abnehmen. Für Italien ist eine Rückführung der staatlichen Verschuldung von gut 127 Prozent 2012 auf gut 117 Prozent in vier Jahren vorgesehen.

Für die EU insgesamt soll die Schuldenquote bis 2017 bei 82,7 Prozent liegen, gut vier Punkte unter dem Wert des vergangenen Jahres. Für Japan, das mit einer Schuldenquote von weit über 200 Prozent einen Sonderfall darstellt und auch von den Toronto-Zielen ausgenommen war, werden in der Zahlenübersicht weiterhin keine Zielvorgaben genannt.

Der heftigste Verfechter möglichst konkreter Vorgaben für nachhaltig solide Staatsfinanzen in der G20 ist seit längerem Deutschland. Dagegen hatten sich die USA bislang mit Händen und Füßen gegen jede Form konkreter Zielwerte gewehrt. Allerdings hatte Deutschland ursprünglich angestrebt, dass sich die G20-Länder auf noch längerfristige Schulden-Entwicklungspfade einlässt.

http://www.cash.ch/news/top_news/usa_will_schuldenquote_nun_doch_absenke...

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weico
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Elias hat am 21.07.2013 - 13:44 folgendes geschrieben:

weico hat am 21.07.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

 (Leukerbad wird im FAZ-Kommentar ebenfalls erwähnt..)

So ist es. Schulden wie Forderungen haben sich in Nichts aufgelöst.

...die Gläubiger hatten in diesem Falle nochmals "Glück" und mussten "nur" auf 78% verzichten...

 

Das Bundesgericht hat 2003 die Eigenverantwortung der Gläubiger (einmal mehr)  klar über die Amtspflichtverletzung (Aufsichtspflicht) gestellt....

http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau/video/leukerbad?id=1a22ef5c-2367-...

 

weico

 

aprecio
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Inequality of Opportunity Begins at Birth

Equality of opportunity means that we are not a caste society. Who we will become is not fixed by the circumstances of our births. Some children will do better than others, but this should result from a fair competition. Nearly every American politician espouses a commitment to equality of opportunity.

http://theincidentaleconomist.com/wordpress/inequality-of-opportunity-be...

interessanter chart betreffend krankenkasse

MarcusFabian
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die Trendwende hin zu einer rückläufigen Schuldenquote eingeleitet sein.

Verstehe ich den Begriff "rückläufige Schuldenquote" richtig, wenn ich ihn übersetze als:

Die Schulden steigen weiter aber die Geschwindigkeit der jährlichen Neuverschuldung soll abnehmen?

Beispiel: 2013: $100 Neuverschuldung, 2014: $90 Neuverschuldung, 2015: $85 Neuverschuldung ...

 

Elias
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US-Armee muss 500 Milliarden Dollar sparen

Den US-Streitkräften stehen zehn magere Jahre bevor. Budgetkürzungen machen eine umfangreiche Truppenreduktion nötig – oder den Verzicht auf Rüstungsvorhaben. US-Präsident Barack Obama muss entscheiden.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USArmee-muss-500-Milliarden-...

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Immer mehr US-Bürger geben den Pass ab

Die Anzahl der US-Amerikaner, die ihre Staatsbürgerschaft aufgeben, hat sich im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr versechsfacht.

Die US-Regierung bereitet strengere Pflichten bei der Offenlegung von Vermögenswerten vor. Das Gesetz kommt, nachdem die UBS bereits tausende Kontodaten übermittelt hatte.

Unterm Strich stieg die Anzahl der im Ausland lebenden US-Bürger, die ihren Pass bei US-Botschaften abgaben, in den drei Monaten auf 1131 - nach 189 im selben Zeitraum des Vorjahres. Das zeigen jetzt Daten der US-Regierung. Für das erste Halbjahr 2013 liegt die Zahl damit nun bei 1810, verglichen mit gerade einmal 235 im gesamten Jahr 2008.

Die USA hatten ausländischen Banken vorgeworfen, US-Bürgern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Die UBS AG, die Nummer eins unter den Schweizer Banken, hatte 780 Mio. Dollar im Jahr 2009 gezahlt und Daten zu rund 4700 Konten übermittelt, um einen entsprechenden Streit mit den USA beizulegen. Einige US- Amerikaner überlegen sich nun, ob sich die Beibehaltung der US- Staatsbürgerschaft finanziell noch lohnt.

http://www.cash.ch/news/front/immer_mehr_usbuerger_geben_den_pass_ab-311...

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US-Hausverkäufe steigen auf Stand Ende 2009

In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Juli überraschend deutlich gestiegen.

Die Zahl sei um 6,5 Prozent auf annualisiert 5,39 Millionen gestiegen, teilte die "National Association of Realtors" (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Dies ist der höchste Wert seit November 2009. Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg um 1,4 Prozent auf 5,15 Millionen erwartet. Im Juni waren die Hausverkäufe noch um revidierte 1,6 (zunächst 1,2) Prozent gefallen.

http://www.cash.ch/news/top_news/ushausverkaeufe_steigen_auf_stand_ende_...

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Die Schweiz – ein einig Volk von Genussmenschen

Herr und Frau Schweizer geben weltweit am meisten Geld für Essen, Tabak und Alkohol aus. Nur die Norweger können den Eidgenossen das Wasser reichen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-Schweiz---ein-einig-Volk-von-...

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MarcusFabian
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Thema USA: Wirtschaft, Arbeitslosigkeit vs. Arbeitnehmerschaft vs. Bevölkerungsentwicklung.

Reisserisch aber mit gutem Zahlenmaterial. Sehr lesenswert!

http://www.dasbewegtdiewelt.de/2013/09/05/zeitbombe-pensionen-zahlen-aus...

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USA droht erneut der Staatsbankrott

In den USA droht nach einer umstrittenen Abstimmung im US-Repräsentantenhaus erneut die Zahlungsunfähigkeit des Staates.

Die von Republikanern dominierte Parlamentskammer stimmte am Freitag mit 230 zu 189 Stimmen für einen Haushaltsentwurf, der die Regierung nur noch für drei Monate finanzieren soll. Weil das laufende Haushaltsjahr bereits am 30. September endet, bleibt dem US-Kongress nur etwas mehr als eine Woche, um die drohende Krise abzuwenden. Präsident Barack Obama reagierte empört auf das Votum.

Die Republikaner knüpften ihre Vorlage an Budgetkürzungen für Obamas umstrittene Gesundheitsreform, die am 1. Oktober in Kraft treten soll. Weil eine Mehrheit für diese Vorlage im demokratisch dominierten Senat ausgeschlossen ist, scheint eine Einigung auf einen Haushalt im tief zerstrittenen US-Kongress weiterhin nicht in Sicht. Das Weisse Haus hat erklärt, die Vorlage notfalls mit einem Veto zu stoppen.

Obama sprach von einem rein parteipolitischen Schachzug. "Sie halten das gesamte Land als Geisel", sagte er bei einem Besuch in Missouri. Die Republikaner würden von der radikalen Fraktion der Tea-Party-Bewegung angetrieben. Der gehe es nicht um das Wohlergehen der Amerikaner, sondern lediglich darum, die Gesundheitsreform zu Fall zu bringen und ihm, Obama, Knüppel zwischen die Beine zu werfen. "Das ist die Strategie, die sie verfolgen."

Fast 17 Billionen Dollar an Schulden

Gleichzeitig steuert die grösste Volkswirtschaft der Welt wegen einer anderen Machtprobe zwischen beiden Parteien auf eine finanzielle Krise zu. Da Mitte Oktober die Schuldengrenze von 16,7 Billionen Dollar erreicht wird, muss der Kongress das Limit erhöhen, damit die Regierung weitere Schulden aufnehmen kann.

2011 hatte die Ratingagentur Standard & Poor's den USA die Top-Kreditwürdigkeit "AAA" entzogen, nachdem Regierung und Opposition sich erst in dramatischen Verhandlungen auf eine Erhöhung der Schuldengrenze einigten. Anfang 20123 hatten die Republikanker nach wochenlangem Streit die Schuldengrenze des Landes vorübergehend ausser Kraft gesetzt, um das Schlimmste zu verhindern.

Bei Zahlungsunfähigkeit der USA müssten alle Staatsgeschäfte ruhen. Dies könnte dazu führen, dass etwa keine weitere Sozialhilfe gezahlt werden kann, Beamte würden in Zwangsurlaub geschickt, Ämter und Museen müssten geschlossen bleiben. In der Vergangenheit waren ähnliche Zwangslagen nach schweren Kontroversen beigelegt worden.

Front gegen «Obamacare»

Nach der Abstimmung am Freitag riefen die Republikaner ihre Parteifreunde im Senat dazu auf, ihrer Vorlage zu folgen. Die als "Obamacare" bezeichnete Gesundheitsreform würde US-Unternehmen und Familien schaden, hiess es. "Die amerikanischen Bürger wollen nicht, dass die Regierung stillgelegt wird, und sie wollen "Obamacare" nicht", argumentierte der Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner. Laut einem CNN-Bericht haben die Republikaner dort mehr als 40 Mal versucht, das Budget für die Reform zu kürzen.

Beobachter erwarten, dass der Senat die von den Republikanern vorgesehenen Budgetkürzungen wieder streicht und den Entwurf zurück an das Repräsentantenhaus gibt. Dort stünden die Abgeordneten dann vor der schweren Entscheidung, entweder die Zahlungsunfähigkeit der USA zuzulassen oder die von ihnen scharf kritisierte Gesundheitsreform zu finanzieren.

http://www.cash.ch/news/alle/usa_droht_erneut_der_staatsbankrott-3125530...

 

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Elias hat am 21.09.2013 - 15:41 folgendes geschrieben:

 

Die von Republikanern dominierte Parlamentskammer stimmte am Freitag mit 230 zu 189 Stimmen für einen Haushaltsentwurf, der die Regierung nur noch für drei Monate finanzieren soll.

 

Wenn ich das jetzt richtig begriffen habe: Ende September wird die Schuldenobergrenze gemäss dem Geldbedarf für die nächsten drei Monate erhöht, reicht dann also bis Ende Januar und erst dann kommt die nächste Erhöhung der Schuldenobergrenze.

Na ja, dann wird halt die Erhöhungs-Frequenz der Schuldenobergrenze von im Schnitt 9 Monaten auf 3 Monate reduziert und sorgt ein bisschen für mehr Entertainment Wink

 

Elias
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Schweizer am reichsten, trotz höchster Schulden

Das Netto-Geldvermögen pro Kopf beträgt in der Schweiz 141'890 Euro und ist das höchste weltweit. Gleichzeitig ist hierzulande auch die Pro-Kopf-Verschuldung am höchsten.

Im globalen Vergleich sicherte sich die Schweiz mit einem durchschnittlichen Netto-Geldvermögen pro Kopf von Euro 141'890 Ende 2012 vor den USA und Japan auch weiterhin den Spitzenplatz auf der Rangliste der reichsten Länder. Dies geht aus dem «Global Wealth Reports» der Allianz hervor. Aus dem Kreis der westeuropäischen Nationen verfügten nach den Schweizern die Belgier mit durchschnittlich Euro 73'520 über das höchste Netto-Geldvermögen pro Kopf.$

Die Differenz zwischen den beiden Ländern bezifferte sich damit im vergangenen Jahr auf beinahe Euro 68'400. Diesen signifikanten Vorsprung verdanken die Schweizer allerdings in erster Linie der starken Aufwertung ihrer heimischen Währung, die als «Fluchtwährung» seit der Krise gut 37 Prozent gegenüber dem Euro gewonnen hat. Ohne diese Aufwertung bräche die Distanz zu den Belgiern auf annähernd Euro 30'000 ein.

Schweizer Haushalte mit hoher Verschuldungsrate

Kennzeichnend für die Vermögenssituation der schweizerischen Haushalte sind aber nicht nur hohe Ersparnisse. Mit durchschnittlich Euro 76'200 pro Kopf war auch die private Verschuldung Ende vergangenen Jahres so hoch wie in keinem anderen Land weltweit. Gemessen in Prozent der Wirtschaftsleistung lag der Verschuldungsgrad bei 124 Prozent, weltweit war nur in den Niederlanden (139,1 Prozent) und Dänemark (148,5 Prozent) die Schuldenstandsquote noch höher.

Die Allianz hat die vierte Ausgabe ihres «Global Wealth Reports» vorgestellt, der die Vermögens- und Schuldenlage der privaten Haushalte in über 50 Ländern analysiert. Danach erzielte das globale Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte 2012 eine Zuwachsrate von 8,1 Prozent. Dies ist das stärkste Wachstum seit sechs Jahren und liegt auch deutlich über dem langfristigen, wechselkursbereinigten Durchschnitt (2001 bis 2012) von 4,6 Prozent pro Jahr. Wachstumstreiber war im letzten Jahr die gute Entwicklung an den Aktienmärkten: Das in Form von Wertpapieren gehaltene Vermögen erzielte ein Plus von 10,4 Prozent. Rund um den Globus summierte sich das Finanzvermögen damit auf ein neues Rekordniveau von 111 Billionen Euro.

Schwellenländer holen auf

Die positive Entwicklung im vergangenen Jahr kann die tiefen Risse in den privaten Vermögensbilanzen im Euroraum jedoch nicht überdecken. Die Vermögensschere geht immer weiter auf. Das durchschnittliche Netto-Geldvermögen in Griechenland liegt inzwischen bei nur noch 28 Prozent des Euroraum-Durchschnitts; vor der Krise lag dieser Wert noch deutlich über 50 Prozent. In Spanien ist er von 61 Prozent auf 44 Prozent im vergangenen Jahr gefallen.

Während in den etablierten Industrieländern als Folge der Krise also die «low wealth» Klasse wuchs, verlief die Entwicklung in den ärmeren Ländern erfreulicher: Hier stieg in erster Linie die Zahl der Mitglieder der globalen Vermögensmittelklasse. Allein im vergangenen Jahr wuchs sie um annähernd 140 Millionen Menschen, wobei der Löwenanteil dieses Zuwachses auf China zurückgeht. Damit lebten 2012 insgesamt rund 860 Millionen Menschen mit mittlerem Netto-Geldvermögen in den untersuchten Ländern. Motor dieses Aufholprozesses ist das unvermindert starke Wachstum der Brutto-Geldvermögen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Schweizer-am-reichsten--trotz-hoe...

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Elias
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«US-Stillstand in wenigen Wochen möglich»

Die Folgen wären katastrophal.

Inwiefern?
Es könnte zu einem Kurssturz an den Märkten kommen. Der Dollar würde einbrechen, und der Verlust des Vertrauens in die US-Wirtschaft, die gerade in Krisenzeiten weiterhin als «sicherer Hafen» für Anleger aus aller Welt gilt, wäre unermesslich. Das Problem besteht darin, dass der erzkonservative Flügel der republikanischen Partei wirklich nicht begreift, was auf dem Spiel steht. Ihnen geht es nur darum, um jeden Preis Präsident Obamas Gesundheitsreform zu kippen. Deswegen halten sie den Staatshaushalt quasi als Geisel und wollen nur zustimmen, wenn «Obamacare» die Finanzierung entzogen wird.

http://www.fuw.ch/article/staatspleite-ist-in-wenigen-wochen-moglich/

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Silbergeier
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