Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

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05.05.2010 09:24
#1
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Spanien

"Die Haushalte von Spanien und Portugal sind nach Einschätzung des spanischen Premierministers José Luis Rodríguez Zapatero solide. Gerüchte über ein mögliches Hilfspaket für eines der beiden Länder seien «absolut unbegründet» und «unverantwortlich»!"

Diese Aussage und Beteuerungen des spanischen Premier lassen nichts Gutes erahnen. Sein Vertrauen in die Glaubwürdigkeit und die Stärke der öffentlichen Haushalte in Spanien und Portugal in ehren! Mit solchen Aussagen fängt es immer an und wo es endet wissen wir ja. Wäre alles paletti, müsste ein Land gar keine solchen Aussagen machen.

Ich denke, dass der Wurm auch noch in sogen. "seriösen" Staaten drin steckt. Warten wir mal in nächsten Wochen und die Entwicklungen ab.

Die Schuldenuhren ticken überall! Auch in Deutschland um nur ein starkes Land zu nennen.

Karat

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05.02.2014 15:04
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blame the poor and the workers

http://blogs.telegraph.co.uk/finance/ambroseevans-pritchard/100026543/em...

http://libertystreeteconomics.newyorkfed.org/2014/02/a-mis-leading-labor...

besonders interessant im zweiten link sind die kommentare. zbsp.:

Employment to population ratio includes government workers does it not? Civilian Labor Force Participation Rate would be better if the focus is on the private sector.
Regardless the old trends do not follow the new.
16-64 Men no disability:
http://research.stlouisfed.org/fred2/series/LNU02376940
16-64 Women no disability:
http://research.stlouisfed.org/fred2/series/LNU02376945

65 and over:
http://research.stlouisfed.org/fred2/series/LNU02375379

Clearly the 16-64 shows a decline coming out of the recession and flatline. 65+ shows a solid growth trend in retiree age employment. If anything, the exact opposite of what you propose is occurring.

und dauerbrenner: https://www.youtube.com/watch?v=PMCAVORRl4c

 

05.02.2014 14:04
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Don't Blame the Fed

Die Probleme der Emerging Markets sitzen tiefer.


Quelle: Capital Economics

Die Grafik zeigt in Grau die Renditen zehnjähriger US-Treasuries (rechte Skala, in % ) und in Blau die relative Performance der Schwellenländeraktien, gemessen als Verhältnis des MSCI Emerging Markets zum MSCI-Weltindex. Am aktuellen Rand ist zu erkennen, dass die US-Langfristzinsen seit Anfang Jahr von über 3 auf 2,6% gefallen sind, während sich der Ausverkauf der Schwellenländeraktien akzentuiert hat. Damit ist klar, die jüngste Episode der Schwellenländerturbulenzen hatte nichts mit der Drosselung der Anleihenkäufe (Tapering) durch das Fed und der Angst vor steigenden Zinsen zu tun. Die Langfristzinsen, die die in Zukunft erwarteten kurzfristigen Zinsen reflektieren, sind sogar gefallen.

Ganz anders war es im Sommer 2013, als der Anstieg der US-Anleihenrenditen zu einem massiven Einbruch der aufstrebenden Märkte führte, wie die fallende blaue Linie verdeutlicht. Die Logik: Das Verebben der Liquiditätsschwemme, die die Emerging Markets überflutet und die Vermögenspreise nach oben getrieben hatte, würde das Ende der Party bedeuten. Höhere Zinsen in den USA würden zu einem Kapitalabfluss von den Schwellenländern führen, da ihr Zinsvorteil das Risiko nicht mehr wert wäre.

Aber bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass die relative Performance der Schwellenländeraktien schon lange davor nach unten zeigte. Der Wendepunkt war im Jahr 2011. Seither entwickeln sich die Emerging Markets schlechter als die Märkte der Industrienationen. In dieser Phase haben auch die Rohstoffmärkte ihren Höhepunkt erreicht; das ist kein Zufall, hängt doch das Wachstum der Schwellenländer in hohem Grad von den Rohstoffmärkten und von der Nachfrage Chinas ab. Beide haben, wie wir wissen, in den vergangenen drei Jahren an Dynamik verloren.

Die Rohstoffabhängigkeit ist aber nur ein Aspekt der Schwellenländerschwäche. Gleichzeitig haben viele aufstrebende Länder mit einem kreditgetriebenen Konsumboom eine Verschlechterung der Zahlungsbilanz erfahren. Wichtige Reformen zur Verbesserung der Produktivität wurden nicht angegangen. Dazu werden nun die demokratischen Defizite, die während der Boomjahre von ausländischen Investoren ignoriert wurden, wieder als Risikofaktor wahrgenommen.

http://www.fuw.ch/article/der-chart-des-tages-233/

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Benjamin Franklin

05.02.2014 11:46
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Nun will man also, grad zu Beginn der Fastnachtszeit, im grossen Theater das Stück 'Die Schwellenkrise' anpreisen. Na, wer Lust hat geht hin.


Wer keine Lust hat, schaut hier:



Von moneycab -

5. Februar 2014

11:16



London – Die Stimmung in den Unternehmen des Euroraums hat sich zu Beginn des neuen Jahres weiter verbessert. Der vom Forschungsunternehmen Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg im Januar um 0,8 Punkte auf 52,9 Zähler, wie das Institut mitteilte. Vorläufige Zahlen wurden allerdings leicht von zuvor 53,2 Punkten nach unten revidiert.


Bemerkenswert sind vor allem die Daten aus Frankreich. Erstmals seit Monaten lieferten die Stimmungsindikatoren aus der zweitgrössten Euro-Volkswirtschaft keine Enttäuschung, sie konnten jeweils ein Stück weit an Boden gut machen.


Industrie: Indikator auf dem höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren
Insgesamt hellte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor des Euroraums laut der Umfrage etwas auf, der Indikator für die Industrie erreichte nach Zahlen vom Montag den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren.


In Deutschland fiel die Entwicklung nur in der Industrie überraschend positiv aus, während der Stimmungsindikator für den Bereich Dienstleistungen leicht auf 53,1 Punkte zurückfiel. Beide Kennzahlen für Deutschland liegen aber weiter über die sogenannte Wachstumsgrenze von 50 Punkten. Werte oberhalb der Marke gelten als Hinweis für eine Zunahme der Wirtschaftsaktivitäten. Werte darunter deuten auf ein Schrumpfen hin.


Konjunktur-Erholung in Spanien zieht an
In dem wirtschaftlich angezählten Land Spanien gewinnt die konjunkturelle Erholung offenbar an Fahrt. Hier hellte sich die Stimmung in beiden betrachteten Wirtschaftsbereichen weiter auf, nachdem sie zuvor bereits die Wachstumsschwelle übersprungen hatten. Vor allem die Stimmung bei den spanischen Dienstleistern machte zum Jahresauftakt einen Sprung nach oben. In Italien hellte sich hingegen nur die Stimmung im Bereich Dienstleistungen auf, während sie sich in der Industrie leicht eintrübte.


Einzelhandel schwächelt im Dezember
Die Einzelhändler im Euroraum haben zum Jahresausklang ein unerwartet deutliches Umsatzminus hinnehmen müssen. Nach Angaben des europäischen Statistikamtes sanken die Erlöse im Dezember um 1,6 Prozent zum Vormonat. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang um 0,7 Prozent gerechnet. Der kräftige Anstieg im November wurde zudem auf 0,9 (zunächst 1,4) Prozent nach unten korrigiert. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Umsätze im Dezember um 1,0 Prozent. Im Gesamtjahr 2013 setzte die Branche 0,9 Prozent weniger um als im Vorjahr.


Die stärksten Umsatzeinbussen unter den Euroländern meldeten im Dezember Deutschland mit minus 2,4 Prozent zum Vorjahresmonat, Belgien mit minus 1,9 Prozent und Finnland mit minus 1,3 Prozent. Den höchsten Zuwachs erzielte Luxemburg mit plus 9,4 Prozent. (awp/mc/pg)



  Schlagwörter: Eurozone, Konjunktur, Wirtschaftsstimmung 


 

Emil

04.02.2014 17:39
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Kommt eine neue Schwellenländer-Krise?

Steht die Welt vor einer Schwellenländer-Krise? Zyniker behaupten, das sei eine rhetorische Frage, zumal die Anleger an den internationalen Finanzmärkten schon seit Monaten Engagements in aufstrebenden Märkten meiden. Das war bisher vor allem an den Devisenmärkten zu spüren, wo Währungen wie beispielsweise die türkische Lira oder die indische Rupie stark unter Druck gerieten. Auch Russland und Brasilien stehen im Visier der Hedge-Funds.

Im Gespräch mit Fondsmanagern wird klar, dass das Vertrauen in diese Länder stark gefallen ist. An Gründen dazu fehlt es freilich nicht. Ein Beispiel ist das Währungschaos in Argentinien, das auf die Stimmung drückt. Ein weiterer Grund ist die Bereitschaft der US- Notenbank, ihre expansive Geldpolitik ganz leicht zu drosseln. Das führt zu einem Kapitalrückzug aus den aufstrebenden Märkten in den Dollarraum.

Während die einen Parallelen zur Währungskrise Mitte der 1990er Jahre sehen, als Thailand, Indonesien und später auch Russland in die Knie gezwungen wurden, steht für andere die Frage im Mittelpunkt, wie sich eine eventuelle Währungskrise in den Emerging Marktes auf amerikanische Unternehmen auswirken würde. Apple hat zum Beispiel letzte Woche während der Präsentation der Quartalsergebnisse über den Einfluss der Währungsturbulenzen auf den eigenen Umsatz gesprochen. Und der Hersteller des iPhone ist nicht allein: Auch GM zieht einen guten Teil des operativen Gewinnes aus den Emerging Markets, Coca-Cola und Pepsi ebenso. Nun stellt sich die Frage, wie viel von dem in den Schwellenländern erwirtschafteten Gewinne «echt» war und wie viel davon bloss eine Folge der jahrelangen Abschwächung des Dollars.

Ob die Lage wirklich kritisch ist, wird allerdings auch von vielen infrage gestellt. Es sei heute ganz anders als vor zwanzig Jahren. Die Emerging Markets seien reifer geworden und die Währungsturbulenzen stellten dementsprechend keine Gefahr dar. Für diese Argumentation spricht unter anderem die Tatsache, dass zahlreiche Länder hohe Dollarreserven angehäuft haben. Russland zum Beispiel steht heute viel stärker da. Im Gegensatz zu den 1990er Jahren ist das Land kaum mehr im Ausland verschuldet und hat dank hohen Erdölpreisen beträchtliche Dollarreserven angehäuft. Ähnliches gilt für Brasilien. Für Länder mit hohen Rohstoffvorkommen sehen die Auguren in der nahen Zukunft denn auch weniger Probleme.

Doch Rohstoffe allein können ein Land nicht vor dem Kollaps schützen, wie das Beispiel Argentinien zeigt. Das Land musste in den letzten Tagen eine massive Abwertung der Währung hinnehmen. Hauptgrund für die Probleme Argentiniens ist die starke Inflation. Insofern lohnt es sich, die Inflation in anderen Ländern genauer zu analysieren. Wenn die Teuerung stetig zunimmt, dann wird sich die Währung früher oder später anpassen müssen.

http://www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/finanzportal/kommt-eine-schwellenl...

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Benjamin Franklin

17.09.2013 14:15
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Kreditexzesse schlimmer als vor Lehman-Kollaps

Der ehemalige Chefökonom der BIZ findet gegenüber «The Telegraph» ziemlich klare Worte: Die derzeitige Situation erinnere ihn stark an jene 2007. Nur dass die Staatsverschuldung und jene der Privathaushalte im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt in den entwickelten Ländern 30 Prozent über dem Stand von damals liege. Dazu komme das gewaltige Kreditwachstum in den Schwellenländern, so der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses der OECD.

Erst kürzlich warnte sein früherer Arbeitgeber in einem Quartalsbericht, dass sich die Ausgabe nachrangiger Anleihen und verbriefter Kredite in Europa über die vergangenen drei Jahre auf umgerechnet 52 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht habe. Gleichzeitig sei die Kreditvergabe westlicher Banken in die Schwellenländer auf einen neuen Rekordstand gestiegen.

Gefahren gehen derzeit insbesondere von den Schwellenländern aus. Gerade in China waren die letzten Jahre von einem unkontrollierten Kreditwachstum geprägt, das kulturell verankerte Schattenbankensystem noch gar nicht miteinbezogen. Ob die Zentralbanken führender Wirtschaftsnationen von ihrer Politik des billigen Geldes abkehren können, muss vor diesem Hintergrund stark angezweifelt werden.

http://www.cash.ch/news/top_news/kreditexzesse_schlimmer_als_vor_lehmank...

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Benjamin Franklin

08.09.2013 10:03
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Gehen die Schwellenmärkte unter ?  (von Kenneth Rogoff )

 

http://www.project-syndicate.org/commentary/the-echo-crisis-in-emerging-...

 

weico

26.08.2013 11:15
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Für die Schwellenländer ist nicht der Geldabfluss oder die Verschuldung das Hauptproblem, sondern das Thema, dass Grundnahrungsmittel sowie Öl, Gas, Benzin u.a. zum Teil massiv subventioniert worden sind und immer noch werden. Das reduzieren dieser Stützen in den Jahren wo es sehr gut lief hat man schlicht vergessen. Man will ja seine Wiederwahl nicht aufs Spiel setzen...


Dass ein Sozialsystem nach OECD-Prägung auch in den Boomjahren nie ein Thema war, verschärft die Situation im Abschwung umso mehr. Die Ellenbogengesellschaft nimmt auch in Asien zu und wer will finanziell schon für seine Verwandschaft einstehen? Auch wenn es traditionell immer so war? Demographisch bleibt Asien deutlich im Vorteil uns gegenüber. Aber Reformen UND Modernisierungen im Sozialsystem sind dringend nötig.


Geld bleibt scheu wie ein Reh und springt vom einen Thema zum anderen. Gefährlich wird's höchstens dann, wenn man sich auf einen Zustand gewöhnt hat und nicht mehr aus der Hängematte kommt!

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

22.08.2013 16:14
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Sturm über den Schwellenländern

Der Geldabfluss aus den Emerging Markets trägt Züge einer selbst erfüllenden Prophezeiung. Die Meinungen sind längst gemacht: Welche Länder es trifft, zeigt unsere grosse Übersicht.

Sie seien «im Grossen und Ganzen einverstanden» mit Ben Bernanke, gaben die zwölf Ökonomen im Offenmarktausschuss der US-Notenbank Ende Juli zu Protokoll. Im September dürfte die Notenbank demnach mit dem Zurückfahren ihres Anleihenkaufprogramms beginnen; dieser Fahrplan wurde im gestern veröffentlichten Text nach Ansicht von Beobachtern bestätigt. Im Banne des Tapering ist auch das Urteil über die Schwellenländer gesprochen. Es fällt überwiegend negativ aus.

«Die Märkte korrigieren jetzt, und das dürfte noch eine Weile so bleiben», sagt der Manager eines Milliarden-Investmentfonds zu Bloomberg. «Die Rotation aus Emerging Markets dürfte vor dem Hintergrund einer globalen Wachstumsverlangsamung anhalten», sagt ein Währungsstratege einer Grossbank. Im Ökonomenslang drückt sich aus, dass derzeit kein Anleger Lust auf Schwellenländer hat. Der Dollar steigt, die Zinsen in den USA werden attraktiver, die US-Konjunktur läuft: An der amerikanischen Börse ist der Mix aus Risiko und Rendite derzeit unschlagbar, Umschichtungen sind die Folge.

Länder mit Handelsdefizit

Unter den Fluchtländern sticht Brasilien hervor, dessen Währung seit Anfang Jahr schon 20 Prozent zum Dollar verloren hat. Indiens Rupie ist zur US-Währung um 18 Prozent schwächer geworden, der Rand aus Südafrika hat 22 Prozent an Wert eingebüsst. «Es trifft jene Länder, die fundamental verletzlich sind», sagt Thomas Herrmann, Ökonom bei der Credit Suisse. «Das sind vor allem Länder, die hohe Leistungsbilanzdefizite und somit einen hohen externen Finanzierungsbedarf aufweisen.» Zahlen des IWF zufolge wird Indien 2013 rund 5 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen importieren als exportieren, in Südafrika soll das Defizit 6,4 Prozent und in Brasilien 2,4 Prozent betragen.

Auch die Türkei passt ins Bild. Die Währung des Landes, dessen Handelsbilanz 2013 mit 6,4 Prozent im Minus liegen dürfte, verlor dieses Jahr schon 11 Prozent zum Dollar. Auch Australiens Währung ist heute um 16 Prozent billiger zu haben als Anfang Jahr: Börsenhändler werfen den Rohstoffexporteur, der intensiven Austausch mit Asien betreibt, oft in denselben Topf wie dessen Handelspartner. In Australien erwartet der IWF dieses Jahr ein Handelsdefizit von 5,5 Prozent: Eine schwächere Währung dürfte der Konjunktur zwar helfen, doch die regionale Verwundbarkeit ist eine Gefahr.

Die Krise ist bereits da

Auch die Philippinen werden neuerdings von Investoren verschmäht. Das Land, das mit einem Wachstum von 7,8 zu den weltweiten Champions gehört, musste jüngst eine Währungserosion hinnehmen. Anfang Jahr notierte der Peso noch 11 Prozent höher als heute im Vergleich zum Dollar. «Der Ausverkauf von Schwellenländer-Anlagen ist stark von Stimmungen getrieben», sagt Thomas Herrmann von der CS. «Für die Staaten und deren Zentralbanken ist es extrem schwer, sich diesen Stimmungen zu entziehen.» Selbst der Ringgit aus Malaysia – ein Land mit grossem Exportüberschuss – wurde seit Jahresbeginn an der Börse um 8,2 Prozent zurückgebunden.

Wie weit die animalischen Markttriebe den Schwellenländern noch zusetzen werden, ist unmöglich vorauszusagen. Kritisch wird es, wenn aus der Marktstimmung eine selbst erfüllende Prophezeiung wird: Dann führen schwächere Währungsbewertungen zu geringeren Gewinnaussichten für Aktien- und Obligationenbesitzer, was wiederum einen Ausverkauf von Wertpapieren und zusätzlichen Druck auf die Währung bewirkt. Ökonom Thomas Herrmann sieht ein beträchtliches Risiko für ein solches Szenario. Deshalb gilt jetzt Alarmstufe rot: Hatte der Ausverkauf im Juni gemächlich eingesetzt, so befinden sich die Schwellenländer heute im Nahkampf gegen den Markt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Sturm-ueber-den-Schwel...

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Benjamin Franklin

10.05.2010 10:40
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Leuthard: «Frankenstärke macht uns Sorgen»

Doris Leuthard, Bundespräsidentin, ist besorgt über den starken Franken.

Doris Leuthard, Bundespräsidentin, ist besorgt über den starken Franken.

Bild: Keystone

10.05.2010 09:37

Doris Leuthard reagiert mit Besorgnis über die Aufwertung des Schweizer Frankens in den letzten Tagen. Und die Aufstockung der SNB-Währungsreserven sei nicht ohne Risiken, sagt die Bundespräsidentin.

Daniel Hügli, Interlaken

Der starke Anstieg des Schweizer Frankens gegen den Euro beschäftigt auch den Bundesrat. «Wir beobachten die Aufwertung des Frankens mit Sorge», sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard am Freitagabend anlässlich ihrer Festrede zum 75-jährigen Bestehen von SwissCham, des Verbandes Schweizerischer Aussenwirtschaftskammern, in Interlaken.

Der Franken war am letzten Donnerstagabend gegen die europäische Einheitswährung auf ein Rekordhoch von 1.4006 pro Euro angestiegen. Am gleichen Tag hatte die Schweizerische Nationalbank ihre Eurokäufe offensichtlich eingestellt, die sie während über einem Jahr zwecks Schwächung des Frankens getätigt hatte.

Am Montagmorgen schwächte sich der Franken wieder auf bis zu 1.4288 pro Euro ab, nachdem die Europäische Union und der IWF in der Nacht auf Montag einem Rettungsplan für angeschlagene europäische Staaten zugestimmt hatten.

«Aufstockung der Währungsreserven nicht ohne Risiken»

Die Vorsteherin des Eidg. Volkswirtschaftsdepartementes vermutet aber, dass die SNB am Markt weiter präsent sein werde. «Wenn es die SNB für nötig hält, wird sie weiterhin mit Interventionen reagieren», sagte Leuthard am Freitagabend. Gleichzeitig warnte die Bundespräsidentin aber: «Die Aufstockung der SNB-Währungsreserven mit Euro ist nicht ohne Risiko».

Allein von Januar bis April hatte die SNB für rund 40 Milliarden Franken Euros gekauft, um die EU-Währung zu stützen und den Franken nicht allzu stark werden zu lassen. Ein aufgewerteter Franken schadet der Schweizer Exportindustrie und dem Tourismus in der Schweiz.

Ob der Euro mit dem EU-Rettungspaket Boden gefunden hat, ist nicht sicher. «Am Montag lässt sich noch nicht abschätzen, ob die beschlossenen Massnahmen die Finanzmärkte beruhigen und damit letztlich auch den Euro stabilisieren können», sagte ein Analyst zu Reuters. «Während die Ansteckungseffekte durch die Bond-Käufe der EZB weitestgehend vermieden werden dürften, könnte der Euro dennoch unter Druck bleiben.»

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

09.05.2010 12:14
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Aus der SonntagsZeitung

«Bricht der Euro auseinander, kommen auch wir auf die Welt»

Wirtschaftskritiker Walter Wittmann über das griechenland-fiasko und eine mögliche hyperinflation

Und hier geht es Richtung Deflation

Quote:

Nationalbank-Präsident: «Die Lage ist sehr ernst»

Die SNB will in der Schweiz keine Deflation wegen Euro-Krise zulassen

Die Krise des Euro sei auch für die Schweiz besorgniserregend, sagt Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will nicht zulassen, dass wegen der Euro-Krise und der Frankenaufwertung in der Schweiz eine Deflation entsteht.

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Benjamin Franklin

09.05.2010 10:01
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MarcusFabian wrote:

Und was passiert jetzt? Man erkennt am Beispiel Griechenland, dass die Griechen niemals in der Lage sein werden, ihre Schulden zurückzuzahlen. Und einigen dämmert bereits, dass es anderen Ländern ähnlich ergehen wird.

Und was soll die Lösung sein? Kredite, neue Schulden!

Man bekämpft also das Problem mit dem Problem und verschlimmert es dadurch.

Exakto.

Die Idiotie der EURO-Währungsunionsidee war,dass man Länder darin aufgenommen hat,die wirtschaftlich gesprochen "faule Äpfel waren .Die (einigermassen..)"guten Äpfel" werden,da eine gemeinsame Währung besteht,nun ebenfalls angesteckt.

Viele Länder sind eben nicht nur verschuldet,sonder schlicht überschuldet bzw. bewegen sich stetig auf eine Überschuldung hin .

Bei einer Verschuldung gibt's für Staaten den harten Weg vom Sparen und zugleich Steuern zu erhöhen, um eine Schuldentilgung zu erreichen bzw. die Kreditzinsen/Kreditwürdigkeit zu bedienen/erhalten.

Bei einer Überschuldung gibt's als Ausweg nur noch den Neuanfang bzw. der Gläubiger ist bereit soviel Schuldabschreibungen vorzunehmen,bis der Schuldner seine Kredite wieder bedienen kann.

Die 2 Lösungen für Griechenland bzw. die Eurozone wäre darum :

Griechenland wird aus dem EURO "entlassen" und die Kredite werden abgeschrieben.

oder

Die EU zwingen Griechenland einen Sparkurs und Steuererhöhungen auf und nehmen gleichzeitig Abschreibungen auf Ihre Kredite in kauf.

P.S....dass die Union den absolut dümmsten Weg wählt,dem Überschuldeten weiteres Geld zu geben, zeigt wunderbar das politische Dilemma auf.

Die anderen Lösungen würden ein Eingeständnis der Politik voraussetzten,dass man einen absoluten Sch..ss gemacht hat und (Steuer)Geld in den Sand gesetzt hat.

Die jetzige "Lösung", schiebt diese Einsicht aber nur vor sich her.

weico

09.05.2010 02:40
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Elias wrote:

Es ist wie bei der UBS: man sieht die Zusammenhänge nicht. Eben wollte man diese Bank fallen lassen, jetzt Griechenland Die Schweiz ist eines der wichtigen Finanzentren der Welt.

Frage: Was ist denn die ursprüngliche Ursache für die weltweite Finanzkrise?

Antwort: Die zu leicht zu bekommenden Kredite, die zu einer zu hohen Verschuldung geführt haben. Einverstanden?

Und was passiert jetzt? Man erkennt am Beispiel Griechenland, dass die Griechen niemals in der Lage sein werden, ihre Schulden zurückzuzahlen. Und einigen dämmert bereits, dass es anderen Ländern ähnlich ergehen wird.

Und was soll die Lösung sein? Kredite, neue Schulden!

Man bekämpft also das Problem mit dem Problem und verschlimmert es dadurch. Neue Schulden können nicht die Ursache sein.

Wenn ich mir die Ratenzahlung für die Hypothek nicht leisten kann und meine Kreditkarte belaste, gewinne ich nur Zeit. Mehr nicht.

09.05.2010 00:14
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Elias wrote:

Nur ein Bünzli schaut da tatenlos zu und rechnet sich aus, was ihn der Beitrag für das Löschen der anderen Häuser kostet. Es ist doch allemal billiger, als wenn sein eigenes Haus mit abfackelt.

Ein Haufen von faule Äpfeln werden nicht besser,nur weil Ein gesunden Apfel dazugelegt wird.

P.S:..Motto:

Wegwerfen oder Apfelmus... :oops:

weico

08.05.2010 20:38
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weico wrote:

Elias wrote:
Unterlassene Hilfeleistung ist im Strassenverkehr strafbar.

Unterlassene Hilfeleistung im globalen Finanzsystem ist zwar nicht strafbar, aber selten dämlich.

Na dann sei mal nicht dämlich und lebe Dein Helfersyndrom,mit einer möglichst grosszügigen Spende..,doch ruhig aus.

So ein dämlicher Schwachsinn. Wer redet von Spenden?

Es zeigt, dass du es nicht im geringsten verstehst, was da abgeht. Die Dänen und Schweden fallen dir auf, aber bei den Briten schweigst du dich aus.

Es hat doch nichts mir Helfersyndrom zu tun.

Wenn in der Nachbarschaft die Häuser brennen, ist es dämlich, bei der Brandlöschung nicht mitzuwirken und zuzuwarten, bis die Flammen überschlagen.

Nur ein Bünzli schaut da tatenlos zu und rechnet sich aus, was ihn der Beitrag für das Löschen der anderen Häuser kostet. Es ist doch allemal billiger, als wenn sein eigenes Haus mit abfackelt.

Es ist wie bei der UBS: man sieht die Zusammenhänge nicht. Eben wollte man diese Bank fallen lassen, jetzt Griechenland Die Schweiz ist eines der wichtigen Finanzentren der Welt.

Verflixt nochmal: Wir sind nicht ein OPEC-Land, wo uns das Öl am wichtigsten sind, oder ein Agrarland. Wir haben keine Ressourcen. Die Finanzwelt kann unser Wohl oder Untergang sein.

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Benjamin Franklin

08.05.2010 20:19
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Elias hat natürlich recht. Die Schicksalsgemeinschaft EU geht entweder zusammen unter oder sie schaffens gemeinsam....und eins ist sicher, dies wird nicht die letzte Krise sein, trotzdem werdens sies finally schaffen. Gut Ding will Weile haben...und reifen tut eben auch weh....gerade wir CH'ler sollten das aus unserer eigenen Geschichte bestens wissen.

Nichtsdestotrotz ist der Euro gegenüber dem CHF massiv überbewertet. Produktivitätsbereinigt ist der Euro knapp 80 Rappen wert.

Fine-Tuner

08.05.2010 19:37
Bild des Benutzers weico
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Elias wrote:

Unterlassene Hilfeleistung ist im Strassenverkehr strafbar.

Unterlassene Hilfeleistung im globalen Finanzsystem ist zwar nicht strafbar, aber selten dämlich.

Na dann sei mal nicht dämlich und lebe Dein Helfersyndrom,mit einer möglichst grosszügigen Spende..,doch ruhig aus.

8)

weico

08.05.2010 19:02
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Elias wrote:

Natürlich kann man sich verweigern. Aber dann bitte nicht heulen, wenn das Feuer überspringt. Die Schweiz ist eines der wichtigsten Finanzdrehscheiben.

Ich bin jetzt nicht ganz sicher, worauf Du hinaus willst.

Aber Griechenlandhilfe (so es sie von der Schweiz geben sollte) bedeutet nichts anderes als dass man gutes Geld schlechtem nachwirft.

Insofern ist es sicher besser, sich aus den Krisengebieten finanziell zurückzuziehen und das Geld für sinnvolleres einzusezten.

08.05.2010 18:23
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Totaler Schwachsinn, ganz ehrlich.

Bünzli-Antworten

Die Dänen waren schlau.

Die Schweden waren auch schlau

Die Briten auch, die sind auch nicht im Euro und das Pfund sumpft ab.

Das fällt dem Weico natürlich nicht auf.

Und wird ihn auch jetzt nicht ins grübeln bringen.

Unterlassene Hilfeleistung ist im Strassenverkehr strafbar.

Unterlassene Hilfeleistung im globalen Finanzsystem ist zwar nicht strafbar, aber selten dämlich.

Wir sind ein wesentlicher Teil eines Finazsystems.

Was man von den Dänen und Schweden nicht behaupten kann.

Ganz im Gegenteil zu den Briten

Natürlich kann man sich verweigern. Aber dann bitte nicht heulen, wenn das Feuer überspringt. Die Schweiz ist eines der wichtigsten Finanzdrehscheiben.

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Benjamin Franklin

08.05.2010 17:31
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Elias wrote:

Dem Schweizer darf es einfach nichts kosten.

Von Weitsicht keine Spur mehr.

Wenigstens war der Schweizer Stimmbürger ja so weitsichtig,sich aus dem EURO(pa)-Gebilde herauszuhalten.

P.S...Dänemark war ja wenigsten so schlau,dass Sie für die Euroeiführung zuerst eine Volksabstimmung (2011) durchführen will .Ob die wohl angenommen wird... :twisted:

Das schwedische Volk hat übrigens schon 2003 danken ABGELEHNT.. Lol

P.S:...alles richtige Bünzlis-Nationen,oder?... :oops: Lol

P.S:..für Elias bzw. für Leute die ebenfalls das Gewissen plagt,noch schnell das griechische Spendenkonto.. Lol 8)

http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article6811292/Klamme-Laender-bette...

weico

08.05.2010 17:12
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weico wrote:

Mal schauen wie schwer die Nachteile für die Allgemeinheit dann werden,WEIL der Antrag abgeleht wurde.. :twisted:

Mann, bin ich froh, dass wir nicht im Euro sind und uns am GR-Bailout nicht beteiligen müssen.

Du hattest recht, was den Euro betrifft und ich hatte unrecht.

Ziehe meinen Hut vor Dir!

08.05.2010 15:17
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Wer findet den Fehler?

08.05.2010 13:48
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weico wrote:

Mal schauen wie schwer die Nachteile für die Allgemeinheit dann werden,WEIL der Antrag abgeleht wurde.. :twisted:

Es ist das kleinere Übel.

Die unmittelbaren sichtbaren Kosten tun dem Schweizer Bünzli immer unglaublich weh. Sobald man den Rubel rollen sieht, ist es schlecht. Wenn die indirekten Kosten höher sind, ist es scheissegal, weil es nicht sichtbar ist.

In den 50ern hatte die Schweiz vielen armen belgischen Kindern Ferien in der Schweiz ermöglicht. Aus rein humanitären Gründen. Viele von ihnen kommen heute als Feriengäste in die Schweiz. Damit hatte damals niemand gerechnet und darauf hatte man auch spekuliert. Die damalige Generation hat gegeben, die heutige darf ernten.

Bei der Osthilfe spekuliert man schon eher auf Gegengeschäfte. Aber auch da war das Gejammer gross.

Dem Schweizer darf es einfach nichts kosten.

Von Weitsicht keine Spur mehr.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

08.05.2010 12:04
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Das Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag für einen Stopp der Griechenland-Hilfe abgelehnt.

"Das Bundesverfassungsgericht hat keine hinreichenden Anhaltspunkte, die zu der Annahme zwingen, dass die währungs- und finanzpolitische Einschätzung der Bundesregierung fehlerhaft ist", heißt es in der Entscheidung...

Sollte jetzt eine einstweilige Anordnung ergehen, die Übernahme der Gewährleistung des Bundes für die Notkredite von bis zu 22,4 Milliarden Euro sich später aber als verfassungsrechtlich zulässig erweisen, "drohen der Allgemeinheit schwere Nachteile".

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,693745,00.html

:roll:

Mal schauen wie schwer die Nachteile für die Allgemeinheit dann werden,WEIL der Antrag abgeleht wurde.. :twisted:

weico

07.05.2010 03:42
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Elias wrote:

Jetzt mal ernsthaft: will man den Kommunismus oder warum zitiert man Marx und Engels?

Es war schon vor ihnen bekannt, dass es letztendlich nicht aufgehen kann. Schwere Krisen und Börsencrashes gab es schon vorher.

Es gab zwar schon vor Marx und Keynes Crashes aber erst Marx und Keynes haben sich Gedanken über die Mechanik und Mathematik hinter dem kapitalistischen System gemacht.

Beide sind zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen gelangt.

Und nein: Dass das kapitalistische, auf Schulden basierende System so im Schnitt alle 70 Jahre kollabieren muss, ist das eine. Das bedeutet allerdings nicht zwnagsläufig, dass der Kommunismus eine tragbare Alternative ist.

Wir wissen schliesslich alle, dass der Kommunismus noch um ein paar Stufen schlechter ist als der Debitismus. Das steht also nicht zur Diskussion.

06.05.2010 18:23
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Niemand will Kommunismus. Selbstbestimmung ist unantastbar. Doch wenn das Kapital zu dominant wird, geht genau diese Selbstbestimmung verloren.

Griechenland ist das beste Beispiel. Die können doch gar nichts mehr selbst bestimmen. Das Kapital hat die voll im Schwitzkasten.

Die Schweiz - obwohl sie enorm vom Kapital profitiert hat - hat es bis jetzt immer verstanden - wohl aufgrund ihrer urkommunistischen Grundhaltung (gibt es etwas komunistischeres als eine Landsgemeinde?) - zu verhindern, dass das Kapital einen zu dominanten Einfluss auf die Bürger ausüben kann. Ein Paradoxon der Geschichte.

Fine-Tuner

06.05.2010 14:38
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Elias wrote:

Jetzt mal ernsthaft: will man den Kommunismus

Na klar...im kanton Bern wollen sie mir schon die privaten Quellen enteignen...Moskau ist nicht mehr weit. :mrgreen:

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

06.05.2010 09:40
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Jetzt mal ernsthaft: will man den Kommunismus oder warum zitiert man Marx und Engels?

Es war schon vor ihnen bekannt, dass es letztendlich nicht aufgehen kann. Schwere Krisen und Börsencrashes gab es schon vorher.

Wie wäre es mit differenzieren?

Hier geht es zur Schuldenübersicht

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

05.05.2010 16:14
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Doch, und zwar folgendes:

Marx(*) hatte zwar erkannt, dass das Kapitalistische System dereinst kollabieren würde aber er zog insofern die falschen Schlüsse als er nicht damit gerechnet hätte, dass es nach einem Ctrl-Alt-Del einfach nochmals von vorne mit dem Kapitalismus losgehen würde.

Wir haben entsprechend immer wieder Zyklen von Kollaps - Sparwut - Schulden - Schuldenblase --> die dann in einer Hyperinflation und/oder Währungsreform enden.

Schulden und Vermögen heben sich gegenseitig auf, beide werden vernichtet und Start frei für die nächste Runde!

(*) Engels war nur der Geldgeber. Marx war der Denker.

05.05.2010 15:48
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

@ Fine-Tuner

Dem ist nichts anzufügen.

Karat

05.05.2010 15:18
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Verschuldung Europa's! Und die Schwellenländer?

Wir sind an einem Punkt angekommen, wo Schulden keine Bedeutung mehr haben. Die grossen Wirtschaftsblöcke sind derart tief im Schuldensumpf, dass bei genauer Betrachtung, niemand mehr Schulden hat, weil niemand je diese Schulden zurückzahlen kann. Wenn man alle Schulden dieser Welt gegenseitig aufrechnen würde, hätte man als Resultat eine dicke NULL unter dem Strich. Der Kapitalismus hat sich selbst ad absurdum geführt. Der grosse Teil dieser Staatsschulden sind so oder so lächerlich, da niemand dafür einstehen muss. Die Behörden können die Steuern erhöhen...aber was dann passiert wissen wir Schwyeizer ja alle am Besten;)....die lieben Bürger...aber noch viel mehr das liebe Geld, verdünisiert sich urplötzlich.

Ich glaube Engels hatte recht, als er 1872 sagte:

DAS KAPITALISTISCHE SYSTEM IST VÖLLIG AUS DEM RUDER GELAUFEN. NUN, WO DIE WÄCHTER UND VERSCHLEIERER DIESES SYSTEM, DIE BANKEN, AM BODEN LIEGEN, SEHEN WIR DIE GRÄSSLICHE FRATZE DIESES PERVERSEN UND MENSCHENVERACHTENDEN SYSTEMS. DIE MENSCHEN KÖNNEN SICH NICHT BEFREIEN, GEFANGEN IN IHREM EIGENEN GÜLLENLOCH BEGINNEN SIE, SICH GEGENSEITIG ZU ZERFLEISCHEN.

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