Von der Wachstums- zur Stagnationsgesellschaft

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02.07.2010 01:21
#1
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Von der Wachstums- zur Stagnationsgesellschaft

Wer wieviel Schulden bei wem oder sich selbst hat, weiss heute kein Mensch mehr. Die Nationale Buchhaltung ist durch intransparente Schieberein der Nationalbanken (Swaps, Repos etc.) derart verwässert, dass mir selbst Summen wie €440Mrd nur noch ein müdes Lächeln abringen. Selbst der Dümmste erkennt, dass es unter normalen Umständen für die Finanzinstitute völlig unmöglich wäre, die Schulden jemals wieder zurückzuzahlen (zumindest nicht in dieser kurzen Zeit). Was wir sehen ist eine noch nie dagewesene UMSCHULDUNG von Privaten auf die öffentliche Hand (also auf Dich und mich). Mit ponzi-liken Winkelzügen nehmen die Nationalbanken den Casinos die Schulden zum Nulltarif ab!!!!! Der Steuerzahler hat ja breits bezhalt, ...ok, nicht cash, es wurde ihm von den von ihm selbst gewählten Volksvertretern auf seine Kappe verrechnet (siehe Schuldenberg der Nationen, UBS-Auffangfonds etc. etc.).

Doch wie gesagt, dies sind nur Symptome. Wovor alle einen Riesenbamel haben ist doch nur eines: STAGNATION, LANGANDAURNDE STAGNATION. Zurecht. Wir sind in einer Transition von einer Wachstumsgesellschaft zur Reduktionsgesellschaft. Alles wird reduziert. Vom Konsum bis zur Investition....und auch die Anzahl Menschen wird bereits in 100 Jahren weltweit abnehmen. Japan ist für mich ein perfektes Anschauungsobjekt was mit unserer globalen Economy passieren wird. Der einzigste Antrieb der Economy kommt doch jetzt schon nur noch von den Schwellenländern BRIC etc. etc. Doch auch bei denen reduziert sich die Geburtenrate drastisch um nicht zu sagen dramatisch. Chile ZB hat heute Lebendgeburten von 1,9 Kind pro Frau...das ist CH-Level (http://www.welt-auf-einen-blick.de/bevoelkerung/fruchtbarkeitsrate.php). Andere Nationen streben diesen Zielen nach. Der steigende Wohlstand tut das seine.

Oder kurz: Am Horizont neigt sich die Wachstumskurve, warum soll ich Aktien kaufen, wenn ich mit geringeren Umsätzen und Gewinnen rechnen muss? Werden vor allem die Blue Chips die ja in besonderem Masse von economies of scales leben, diese reale Reduktion überleben? ...wie wirken sich die demografischen Veränderungen bei den BRICS aus? Sind diese auf die kommenden sozialen Verpflichtungen vorbereitet? Wie lange sind die Schuldnerländer bereit sich von den Gläubigerländern knechten zu lassen (v.a. wenn die Jungen kommen, die diese Schulden ja nicht gemacht haben...). Wie lange stützen die Gläubigerländer die Schuldner?...was wenn Deutschland (gilt als Fels in der Brandung) plötzlich selbst in Schieflage gerät? Fragen über Fragen. Wichtige Fragen.

Bei soviel Unsicherheit macht es für mich einfach keinen Sinn Aktien oder Oblis zu kaufen.

Fine-Tuner

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23.03.2016 14:26
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weico hat am 02.03.2013 - 15:36 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 02.03.2013 - 12:39 folgendes geschrieben:

 

Bedürfnisse sind individuell und somit unendlich.

 

  weico

Dass die absolute Anzahl Bedürfnisse keinen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hat bereits der Österreicher Carl Menger (1840–1921) mit seiner Grenznutzenlehre nachgewiesen.

"Selbst der Schwachsinnigste unter uns, mag erkennen, dass der fünfte Krug Wein, nicht mehr den gleichen Nutzen zu stiften vermag wie der Erste......und den sechsten, den mir der Brandschenk nie bringen muss......müsste ich Dir für Gottes Lohn überlassen" (Zitat Menger).

Heute wird mehr Energie darauf verwendet, neue Bedürfnisse zu schaffen, als auf die Produktion der entsprechenden Produkte. Die teuerste Firma der Welt (Alpha mit Google) ist letztlich nichts anderes als eine riesige digitale Werbesäule.

Bedürfnisse sind unendlich. Doch nur mit steigenden Bedürfnissen lässt sich Wachstum generieren.  In einer übersättigten Gesellschaft lassen sich Bedürfnisse nur noch mit übermäßigem Aufwand steigern. Somit auch kein Wachstum (das den Namen verdient) sondern triste Stagnation.

Fine-Tuner

 

 

02.03.2013 15:36
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Fine-Tuner hat am 02.03.2013 - 12:39 folgendes geschrieben:

 Ich liebe die Aussage zur Produktivität, ....oder sollte man sagen zum Produktivitätswahn .....wie sollen die Menschen Bedürfnisse befriedigen können heisst Einkommen erwirtschaften, heisst eine Arbeit haben, wenn wir permanent versuchen, mehr Output mit weniger Input zu generieren??.....Ist das für irgend jemanden nachvollziehbar?......für mich ist das wie die Katze, die ihrem eigenen Schwatz nachjagt.

Fine-Tuner

..klar ist Dies nachvollziehbar.

Bedürfnisse sind individuell und somit unendlich. Die Wirschaft lebt ja davon ,Bedürfnisse zu befriedigen bzw. zu "wecken,erzeugen" usw. ?In der Wirtschaft ist solches völlig TIVIAL...:bored:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis

 

  weico

02.03.2013 12:39
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Elias hat am 22.01.2013 - 11:12 folgendes geschrieben:

Seit Professor Robert Gordon Ende 2012 seine pessimistische Prognose publizierte, macht eine bange Frage die Runde: Werden wir je wieder so schnell wachsen, wie in den letzten 70 Jahren. .....................

 

Nun gibt es da allerdings zwei Probleme. Erstens ist „etwas Neues“ nur sinnvoll, wenn das Neue echte Bedürfnis befriedigt. Echt sind Bedürfnisse dann, wenn sie nicht erst erfunden und geweckt werden müssen, also mithin schon da und bekannt sind. Doch welches sind diese Bedürfnisse? Wer Wachstum fordert, müsste sie nennen können. Dem „Economist“ fiel dazu nichts ein. Der FAZ auch nicht.

Zweites Problem: Die für Ökonomen relevante Definition von Wachstum ist der prozentuale Zuwachs des Output pro geleistete Arbeitsstunde. Solches Wachstum kann auch ohne neue Produkte geschaffen werden, einfach indem man besehende Produkte und Dienstleitungen mit weniger Arbeitsaufwand herstellt. Vorzugsweise indem man sie neu entwirft.

Doch dieses Wachstum vernichtet Arbeit – es sei denn, wir befriedigen neue Bedürfnisse - die aber weder der „Economist“ und die FAZ kennen. Einverstanden, es gibt z.B. das iPhone. Wir verbrauchen mehr Zeit als bisher, um uns mit Informationen voll zu dröhnen. Die FAZ schätzt, dass die Smartphones jährlich 0,25 Prozent Wachstum schaffen, doch erstens werden die Dinger ausschliesslich in Fernost produziert. Zweitens spart der Produktivitätsfortschritt bei den Industriegütern jährlich noch immer 3 bis 4 Prozent der Arbeit weg. Da helfen auch keine Macs.

........

 

Super Artikel. Wie konnte ich den übersehen, sorry Elias.

Schleichende, unsere Gesellschaft erodierende Zusammenhänge, ausgezeichnet erklärt. Die drei zentralen Megathemen unserer Zeit: Demografie, Produktivität und Bedürfnisse. Nur wer diese drei magischen Themenkreise in den rechten Zusammenhang stellt und die Wirkung dieser Prozesse auf die reale Wirtschaft korrekt interpretiert, kann an den Märkten langfristig erfolgreich sein.

Der Artikel äussert sich sehr schön zu allen Prozessen. Ich liebe die Aussage zur Produktivität, ....oder sollte man sagen zum Produktivitätswahn .....wie sollen die Menschen Bedürfnisse befriedigen können heisst Einkommen erwirtschaften, heisst eine Arbeit haben, wenn wir permanent versuchen, mehr Output mit weniger Input zu generieren??.....Ist das für irgend jemanden nachvollziehbar?......für mich ist das wie die Katze, die ihrem eigenen Schwatz nachjagt.

Fine-Tuner

22.01.2013 11:12
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Wachstum? Wozu bitte?

Seit Professor Robert Gordon Ende 2012 seine pessimistische Prognose publizierte, macht eine bange Frage die Runde: Werden wir je wieder so schnell wachsen, wie in den letzten 70 Jahren. Werden wir je wieder so etwas Nützliches wie die WC-Wasserspülung erfinden? Der “Economist“ widmete dem Thema sogar die Titelseite mit Rodins Denker auf einem Klosomat sitzend.  

Wie praktisch alle Kommentare zu diesem Thema geht auch der des „Economist“ davon aus, dass Gordon erstens eine wichtige Frage in den Raum gestellt hat, und dass der von ihm vorhergesagte Rückgang der Wachstumsraten auf 1,3 Prozent pro Kopf und Jahr ein ernsthaftes Problem wäre. Im Editorial wird Gordon sogar in eine Reihe mit dem „Untergangspropheten Robert Malthus gestellt. Der prophezeite damals, dass jede Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens fort zu vom Bevölkerungswachstum weggefressen werde.

Doch warum genau wäre ein geringeres Wachstum ein Problem? Wie die meisten Kommentatoren geht auch der „Economist“ davon aus, dass die Wirtschaft immer neue Produkte brauche, um Wachstumsschübe zu generieren, wie etwa die Dampfmaschine, der Telegraph, das Autos und der Computer. Jetzt gehe es darum, „etwas Neues“ zu erfinden, das Wachstum und Beschäftigung generiert.

Nun gibt es da allerdings zwei Probleme. Erstens ist „etwas Neues“ nur sinnvoll, wenn das Neue echte Bedürfnis befriedigt. Echt sind Bedürfnisse dann, wenn sie nicht erst erfunden und geweckt werden müssen, also mithin schon da und bekannt sind. Doch welches sind diese Bedürfnisse? Wer Wachstum fordert, müsste sie nennen können. Dem „Economist“ fiel dazu nichts ein. Der FAZ auch nicht.

Zweites Problem: Die für Ökonomen relevante Definition von Wachstum ist der prozentuale Zuwachs des Output pro geleistete Arbeitsstunde. Solches Wachstum kann auch ohne neue Produkte geschaffen werden, einfach indem man besehende Produkte und Dienstleitungen mit weniger Arbeitsaufwand herstellt. Vorzugsweise indem man sie neu entwirft.

Doch dieses Wachstum vernichtet Arbeit – es sei denn, wir befriedigen neue Bedürfnisse - die aber weder der „Economist“ und die FAZ kennen. Einverstanden, es gibt z.B. das iPhone. Wir verbrauchen mehr Zeit als bisher, um uns mit Informationen voll zu dröhnen. Die FAZ schätzt, dass die Smartphones jährlich 0,25 Prozent Wachstum schaffen, doch erstens werden die Dinger ausschliesslich in Fernost produziert. Zweitens spart der Produktivitätsfortschritt bei den Industriegütern jährlich noch immer 3 bis 4 Prozent der Arbeit weg. Da helfen auch keine Macs.

Wachstum und mehr Beschäftigung ist dennoch möglich. Es kommt aber nicht von neuen Produkten und schon gar nicht vom – arbeitssparenden - technologischen Fortschritt. Es kommt vom der brachliegenden Nachfrage. Wer Wachstum will, muss dafür sorgen, dass wir die  (in der EU) inzwischen 25 Millionen Arbeitslosen und die  rund 50 Millionen Hungerlöhner wieder in die Wohlstands-Wirtschaft integrieren.   

Diesen Wachstumsschub kann man sogar beziffern: Aktuell verfügen die ärmsten 50 Prozent der Bevölkerung in den westlichen Staaten über weniger als 15 Prozent der Markteinkommen. Hebt man diesen Anteil schon nur auf 30 Prozent an, errechnet sich ein einmaliger Wachstumsschub von 15 BIP-Prozent.

Das wäre Wachstum, das Europa wirklich braucht.

http://www.cash.ch/news/topnews/wachstum_wozu_bitte-3020611-771

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.07.2010 19:56
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Fine-Tuner wrote:

Deine Selektionsargumente sind mir persönlich übrigens gar nicht geheuer. Ich nehme lieber einen armen Schlucker auf als ein reiches Axxxxloch.

Fine-Tuner

Ich lieber einen reichen Schlucker als ein armes Axxxloch. Lol

Die Natur nimmt doch ständig "Selektionen" vor.Schlussendlich geht's auch im menschlichen Leben andauernd um Selektinon(en)/Einstufungen usw.!

Es ist nur (mal wieder..) die Frage, wieweit und zu welchen Zwecken der Mensch die Selektion (Miss)braucht.

Deine langfristige Betrachtungsweise,über die Zukunft Unserer Spezies, in Ehren.

Ich denke einfach,dass die nahen(den) und unmittelbaren Probleme schon "genug Gross" sind,als dass ich mir auch noch den Kopf über die kommenden Jahrhunderte zerbrechen will .

weico

04.07.2010 19:13
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Ok, Migration ist mittelfristig ein Thema. Ich bin so ignorant, dass ich das einfach ignoriere, da das Ganze m.E. langfristig unbedeutend ist, denn auch diejenigen Länder, die jetzt noch hohe Geburtenraten (5 und mehr Kinder pro Frau) haben (Afghanistan, Simbabwe, Somalia etc. etc...übrigens die ärmsten Länder der Welt...tönt arrogant, aber die Welt produziert vor allem arme Schlucker....) werden in 200 oder 500 Jahren auf unserem Niveau sein.

Ich spreche hier nicht von kleinkarrierter Tagespolitik sondern von Prozessen die unsere Spezies langfrisitig vor wahrscheinlich unlösbare Probleme stellen werden.

Das macht Angst, nicht Migration.

Deine Selektionsargumente sind mir persönlich übrigens gar nicht geheuer. Ich nehme lieber einen armen Schlucker auf als ein reiches Axxxxloch.

Fine-Tuner

04.07.2010 14:22
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Fine-Tuner wrote:

Fakt ist, dass mit steigendem Wohlstand die Geburtenrate sinkt...und unglücklicherweise wahrscheinlich auch die Fruchtbarkeit. Und letzlich ist alles ökonomische Streben darauf aus, Wohlstand zu mehren.

..und genau dieses natürliche streben des Einzelnen,nach Wohlstand usw., sollten sich die "unfruchtbaren" Nationen zu Eigen machen und bei der Auswahl genau hinsehen.

Die (Im)migrantenströme werden in Zukunft sicherlich noch gewaltig zunehmen.

Das Auswahlkriterium der Staaten für eine Niederlassung/Arbeitserlaubnis soll doch möglichst darin liegen bzw. das Ziel haben,dass auch UNSER eigener Wohlstand durch diese (Im)migranten wenigstens erhalten bleibt bzw. steigt.

weico

04.07.2010 02:17
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Von der Wachstums- zur Stagnationsgesellschaft

Ja, in der Tat, die Sache mit den Geburtenraten ist wirklich eine Krux. Immer wenn's kritisch wird, produzieren die Menschen, fast wie von unsichtbarer Hand gelenkt, wieder mehr Nachwuchs. D.h. dass wir eine Art innere Uhr haben...solange die Fruchtbarkeit gut ist, mag dies funktionieren, wenn aber die Fruchtbarkeit sinkt, könnte es kritisch werden. Dies sind selbstverständlch schleichende und langandauernde Prozesse, die der einzelne zu Lebzeiten gar nicht wahr nimmt.

Fakt ist, dass mit steigendem Wohlstand die Geburtenrate sinkt...und unglücklicherweise wahrscheinlich auch die Fruchtbarkeit. Und letzlich ist alles ökonomische Streben darauf aus, Wohlstand zu mehren. Wenn man das nun ganz simpel linear in die Zukunft projeziert, erreichen wir irgendwann eine Geburtenrate, die Zur Erhaltung der Art (zumindest auf natürliche Art und Weise....) nicht mehr ausreicht. ....du denkst an Samenbanken, Retorten und Klone?...ok, das mag für eine gewisse Zeit helfen, doch früher oder später passiert was bei jeder Zucht passiert....Plasphemie und Degeneration...ob wir das wirklich wollen? ...ich wäre für ehrenhafts aussterben.

Übrigens ist noch wichtig, dass dieser Prozess auch schmerzfrei vor sich gehen kann ja wird. So wie wir uns an Wachstum gewöhnt haben, werden wir uns auch mit stagnierenden bzw. schrumpfenden Märkten zu arrangieren wissen. Unangenehm ist nur der Wechsel selbst...und ich hege keinen Zweifel, dass wir uns seit rund einer Dekade in diesem befinden....und ich habe auch keinen Zweifel, dass dieser Wechselchock noch eine oder zwei Generationen andauern wird.

...was nicht bedeuted, dass es dem Einzelnen - materiell - immer schlechter geht!!!!...im Gegenteil, durch Kapitalkummulation, vorwiegend durch Vererbung, wird der Einzele bzw. die einzelnen Familien seinen/ihren materiellen Wohlstand mehren können.....oder kurz gesagt, die (letzten) Menschen werden steinreich aussterben.

Fine-Tuner

03.07.2010 10:04
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Re: Von der Wachstums- zur Stagnationsgesellschaft

Fine-Tuner wrote:

Japan ist für mich ein perfektes Anschauungsobjekt was mit unserer globalen Economy passieren wird.

Exakto.

Solches "predige" Ich ja schon seit Jahren .

Fine-Tuner wrote:

Der einzigste Antrieb der Economy kommt doch jetzt schon nur noch von den Schwellenländern BRIC etc. etc.Doch auch bei denen reduziert sich die Geburtenrate drastisch um nicht zu sagen dramatisch. Chile ZB hat heute Lebendgeburten von 1,9 Kind pro Frau...das ist CH-Level (http://www.welt-auf-einen-blick.de/bevoelkerung/fruchtbarkeitsrate.php). Andere Nationen streben diesen Zielen nach. Der steigende Wohlstand tut das seine.

Geburtenrate wird zwar weniger aber die Bevölkerungszahl wächst z.B. in der Schweiz dennoch stetig an ((Im)Migrationsdruck) .

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/07/01/Schweiz/Schwei...

Als Vermieter gefällt Mir dieser Bevölkerungstrend,wenigstens aus rein finanzieller Sicht, natürlich ungemein Gut.. 8)

P.S..

Die "Qualität" der (Im)Migranten bzw. die Auswahlkriterien werden wohl ein Schlüsselelement für den (Miss)Erfolg der geburtsschwachen Staaten sein.

Ander Staaten haben dies ja schon längst erkannt.

http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E9F1ABBF98E...

weico