Währungskrieg

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Währungskrieg

Die Welt steht am Rande eines Währungskriegs

 

Die Welt steht nach den Worten eines ranghohen russischen Notenbankers am Rande eines neuen «Währungskriegs».

“Japan schwächt den Yen und andere Länder könnten denselben Weg einschlagen”, sagte Alexej Uljukajew, Erster Stellvertretender Vorsitzender der russischen Zentralbank, diese Woche auf einer Konferenz in Moskau. Russland führt derzeit den Vorsitz in der G-20-Gruppe.

Die Warnung erfolgte, nachdem der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker den “gefährlich hohen” Wechselkurs des Euro beklagte. Der stellvertretende Leiter der norwegischen Notenbank, Jan F. Qvigstad hatte am Dienstag erklärt, anhaltende Kursgewinne der Landeswährung Krone könnten nicht ohne Auswirkungen auf künftige Zinsentscheide bleiben.

Der Dienstag “wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem europäische Entscheidungsträger im Währungskrieg einen Schuss abgegeben haben”, kommentierte Chris Turner, Leiter Devisenstrategie bei ING Groep in London.

Das Scharmützel könnte beim G-20-Treffen im Februar in Moskau größere Auseinandersetzungen zwischen den Finanzministern und Notenbankern der Teilnehmerländer auslösen. Vor drei Monaten hatte das Gremium seine 2009 abgegebene Absprache bekräftigt, “einen Abwertungswettlauf zu vermeiden.”

Schwellenländer haben sich beklagt

Schwellenländer haben sich wiederholt darüber beklagt, dass die lockere Geldpolitik der Zentralbanken des Westens dazu führt, dass ihre Währungen aufwerten. Dass sich jetzt auch reichere Länder zu den Auseinandersetzungen äußern, die der brasilianische Finanzminister Guido Mantega erstmals 2010 als Währungskrieg bezeichnete, ist neu.

Die Schweiz verhindert seit September 2011 eine Aufwertung ihrer Landeswährung gegenüber dem Euro; in Japan läutete der neugewählte Ministerpräsident Shinzo Abe die jüngste Runde der Auseinandersetzungen ein, indem er die Notenbank aufforderte, das Wachstum mit einem aggressiveren Kurs zu stimulieren. Seit Dezember hat der Yen gegenüber dem Dollar elf Prozent abgewertet; in dieser Woche erreichte er seinen tiefsten Stand seit zwei Jahren.

Juncker, der Chef der Eurogruppe, sagte am Dienstag, die sieben-prozentige Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar in den vergangenen sechs Monaten stelle eine neue Bedrohung der europäischen Wirtschaft dar.

Der Euro gab daraufhin nach, doch dürfte die Wirkung von Junckers Äußerungen begrenzt sein, denn die Europäische Zentralbank ist nicht bereit, eine Schwächung der Gemeinschaftswährung mitzutragen.

Der Wechselkurs des Euro sei eine von mehreren Variablen, die man berücksichtige, er sei aber kein Ziel an sich, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Peter Praet der belgischen Zeitung La Libre Belgique in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview.

Dessen ungeachtet vertreten Ökonomen der Citigroup Inc. in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie die Auffassung, dass eine weitere Aufwertung des Euro die Politik der EZB schon im zweiten Quartal “beeinflussen” wird. Die Citigroup-Experten rechnen dann mit einer Senkung des Leitzinses. http://classic.cash.ch/news/top_news/welt_steht_am_rande_eines_waehrungs...

 

Nebukadnezar
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Ist ja nichts neues, die Chinesen fordern ja schon seit Jahren ein Wegkommen vom Dollar als Weltleitwährung. Das Vertrauen der Chinesen in den Dollar ist ja nicht mehr allzu gross, sonst würden sie ja nicht ihre Goldbestände hochfahren und die US Anleihen runterfahren.

Currency War:

http://www.youtube.com/watch?v=kdPkaCTdxBU

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weico
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Nebukadnezar hat am 19.01.2013 - 19:19 folgendes geschrieben:

Ist ja nichts neues, die Chinesen fordern ja schon seit Jahren ein Wegkommen vom Dollar als Weltleitwährung. Das Vertrauen der Chinesen in den Dollar ist ja nicht mehr allzu gross, sonst würden sie ja nicht ihre Goldbestände hochfahren und die US Anleihen runterfahren.

...das "runterfahren" ist wohl eher eine kleine Schwankung in ihrem grossen Bestand...

http://german.china.org.cn/business/txt/2013-01/19/content_27736805.htm

http://www.treasury.gov/resource-center/data-chart-center/tic/Documents/...

 

P.S...mal schauen,wann die Genossen sich stark genug fühlen, ihre Währung FREI auf den Markt zu werfen und nicht mehr an den US-DOLLAR koppeln...!  :evil:

 

weico

 

Elias
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Nebukadnezar hat am 19.01.2013 - 19:19 folgendes geschrieben:

Ist ja nichts neues

 

Elias hat am 19.01.2013 - 16:31 folgendes geschrieben:

Die Welt steht am Rande eines Währungskriegs

 

Die Welt steht nach den Worten eines ranghohen russischen Notenbankers am Rande eines  Secretneuen «Währungskriegs».

 

Das neue an der alten Sache ist, dass der alte Währungskrieg schon lange bekannt ist, nicht aber der neue

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MarcusFabian
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Ein weiterer Aspekt: Die US Automobilindustrie ist bereits bei Präsident Obama vorstellig geworden. Der sinkende Yen verschafft Toyota und Honda natürlich einen Preisvorteil gegenüber GM und Ford:

The Currency Wars: Now US Automakers Are Squealing

MarcusFabian
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weico hat am 20.01.2013 - 10:14 folgendes geschrieben:


 

P.S...mal schauen,wann die Genossen sich stark genug fühlen, ihre Währung FREI auf den Markt zu werfen und nicht mehr an den US-DOLLAR koppeln...!  smiley

 

weico

 

Meine Vermutung hierzu: Wenn zwei Bedingungen erfüllt sind:

1. China verfügt über ein Finanzsystem, das diesen Namen auch verdient.
2. China gelingt es den Binnenmarkt anzukurbeln.

Zu 2. Es macht ja auch wenig Sinn, dass die Chinesen in erster Linie für die USA produzieren, die ja bereits einen hohen Lebensstandard haben, während die eigene Bevölkerung noch auf Zweit- bis Dritt-Weltniveau lebt.

Elias
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Der nützliche «Währungskrieg»

Japan feuert aus allen fiskalischen und geldpolitischen Rohren, die Unabhängigkeit der Zentralbank wackelt und andere Länder werfen dem Land vor, einen Währungskrieg zu entfachen. Die Vorwürfe sind unbegründet. Japans Aktionen können der ganzen Weltwirtschaft nützen.

In einem äusserst spannenden Interview mit dem bekannten Wirtschaftshistoriker Barry Eichengreen, das mein Kollege Mark Dittli geführt hat, macht dieser eine verblüffende Aussage zum Thema:

Wenn das, was wir heute sehen, ein Währungskrieg ist, dann kann ich nur sagen: Gut so, wir brauchen mehr davon. Die Zentralbanken müssen alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, um die schwache Erholung der Wirtschaft zu unterstützen.

Gehen wir dieser Aussage etwas auf den Grund und wenden uns zuerst Japan zu:

Der Grund für den Währungskriegs-Vorwurf sind Pläne für massive Konjunkturstimulierungsmassnahmen der neuen japanischen Regierung unter dem seit Dezember regierenden Premier Shinzo Abe.

Ein Element der Massnahme besteht aus weiteren massiven Ausgaben der bereits hoch verschuldeten Regierung (gemessen am Bruttoinlandprodukt beläuft sich die Staatsschuld auf rund 237 Prozent). Ein zweites Element besteht darin, die Notenbank (Bank of Japan bzw. BoJ) dazu zu bringen, der Wirtschaft weitere Geldspritzen zu verabreichen – etwa durch Käufe von Staatsanleihen – und die angestrebte Inflation von 1 auf 2 Prozent anzuheben. Da die Notenbank hier zögerlich reagiert, will Abe deren Unabhängigkeit beschneiden und demnächst auch einen neuen Chef dort portieren. Das Vorgehen wird daher unter dem Begriff «Abenomics» als Mix aus dem Namen des Premiers und Economics in Ökonomenkreisen bereits intensiv debattiert.

Vor allem in Deutschland aber auch in China sind die Ankündigungen schlecht aufgenommen worden. Vertreter dieser Länder – wie unter anderem der Chef der deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, sehen hier den Versuch der japanischen Regierung, über die Geldpresse die eigene Währung zu schwächen und so anderen Ländern, die nicht minder vom Export abhängen, Schaden zuzuführen. Ein Währungskrieg würde bedeuten, dass in Reaktion auch andere Länder ihre Währungen abwerten.

Japan ist vor der jüngsten Finanzkrise das Paradebeispiel eines Volkswirtschaft gewesen, die mit einer Liquiditätsfalle bzw. einer «Balance Sheet Recession» fertig werden musste und daraus bis heute nicht wirklich heraus gekommen ist. Daraus erklärt sich auch, weshalb das nominale Zinsniveau  Japans trotz der hohen Verschuldung noch immer sehr tief liegt, warum die Geldpolitik alleine wenig bewirkt, die Fiskalpolitik trotz der hohen Verschuldung eine grosse Rolle spielt und die Unabhängigkeit der Notenbank zum Problem werden kann – mehr dazu auch hier.

Im aktuellen Zusammenhang interessiert nur die Geldpolitik. Tatsächlich ist es ihr trotz aller bisherigen Geldspritzen kaum gelungen, die Deflationsgefahr nachhaltig zu vertreiben. Hier ein Blick auf die Entwicklung des japanischen Preisniveaus seit 200o gezeigt als prozentuale Veränderung im Vergleich zum Vorjahr (und damit als Deflations- bzw. Inflationsrate). Quelle ist die FRED-Datenbank:

Der einzige deutliche Ausschlag nach oben ist nicht in der Geldpolitik Japans, sondern in den 2008 massiv angestiegenen Rohstoffpreisen begründet. Schauen wir uns daher die aussagekräftigere Kerninflations-(bzw. -deflations-)Rate an, die um Energie- und Lebensmittelpreise bereinigt ist:

Und hier auch noch ein Blick auf die massive Zunahme der Geldmenge, die die Inflation wie oben gezeigt kaum zu erzeugen vermochte. (Technisches Detail: Weil bei FRED die Basisgeldmenge nicht verfügbar ist, habe ich hier M1 als Annäherung an die von der Notenbank selbst geschaffene Geldmenge verwendet):

Mit einem höheren Inflationsziel will Japan der Deflation und dem weiter drohenden Abwärtskreislauf entkommen. Was hat das nun mit der Währung zu tun? Nun, wenn die Geldmengenausweistung tatsächlich zu einer höheren Inflation führt – was der Fall wäre, wenn das Geld auch tatsächlich im Wirtschaftskreislauf ankommen würde – bedeutet das eine Entwertung der Währung gegenüber allem, auch gegenüber anderen Währungen. Doch ist es in einer Liquiditätsfalle alles andere als einfach, Inflation überhaupt zu erzeugen und damit auch die Währung abzuwerten. Dazu wieder Barry Eichengreen im Interview:

Während Jahren ist es der BoJ nicht gelungen, etwas Inflation zu schaffen. Wenn sie sich jetzt ein festes Inflationsziel von 2% setzt, sollte sie dafür gelobt werden. Allerdings war die Ankündigung zu zahm, stellte die BoJ doch bloss in Aussicht, das Programm irgendwann im nächsten Jahr zu starten. Glaubwürdiger wäre es, eine Strategie anzukündigen und gleich mit der Umsetzung zu beginnen. In Japan ist die Deflationsgefahr immer noch gross.

Dass mit den bisherigen Geldspritzen auch keine Trend zur Yen-Schwächung einhergegangen ist, zeigt der Verlauf des Yen-Preises pro Dollar seit dem Jahr 2000:

Der Wert des Yens hat sich tatsächlich sogar noch erhöht! Erst seit kurzem schwächt sich der Yen gegenüber dem Dollar wieder ab.

Kommt dazu, dass der Yen auch nach der jüngsten Abschwächung nicht unterbewertet ist. Handelsgewichtet und um die unterschiedlichen Preisniveaus korrigiert (Real Effective Exchange Rate REER) ist der Yen sogar noch immer deutlich teurer als vor der Finanzkrise. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie der Bank of America («Why is Germany concerned about a currency war»). Verglichen mit der so genannten Taylor-Regel (ein Leitzins, der angesichts der wirtschaftlichen Lage angemessen wäre) verzeichnet Japan gemäss dieser Studie ausserdem nach Griechenland die Geldpolitik mit der grössten Bremswirkung. Der Leitzins Japans müsste in dieser Betrachtung rund 4 Prozent tiefer liegen (jener Griechenlands übrigens mehr als 8 Prozent tiefer). In beiden Ländern ist das allerdings nicht möglich: In Japan, weil sich der Satz praktisch bereits bei Null Prozent befindet. In Griechenland, weil das Land gar keine eigene Geldpolitik machen kann.

Gegen eine gezielte Yen-Abwertung durch die Bank of Japan zu Gunsten der eigenen Wirtschaft – und zu Lasten anderer – spricht ausserdem, dass der Nettoeffekt eines billigeren Yens für die japanische Wirtschaft gar nicht so eindeutig ist: Den besseren Absatzchancen für die grossen japanischen Exportunternehmen stehen höhere Kosten für Energie gegenüber, die Japan wegen dem Ausfall eines Grossteils seiner Atomkraftwerke nach der Fukushima-Katastrophe zu einem grossen Teil importieren muss. Nur zwei der 50 japanischen Atomkraftwerke produzieren laut einem Bericht der «Financial Times» noch Strom.

Dennoch: Wenn auch der Vorwurf des absichtlichen Währungskriegs an Japan der Grundlage entbehrt, so hat Deutschland durchaus Grund zur Sorge, wenn denn der Yen sich infolge der Versuche Japans, die eigene Inflation zu erhöhen, doch nachhaltig abschwächt. Wie jene von Japan ist auch die Volkswirtschaft Deutschlands stark vom Export abhängig. Der Euro war für dieses Land bisher – dank der Ängste vor einem raschen Eurokollaps – zu günstig. Die Beruhigung auf den Kapitalmärkten allein hat nun zu einer Aufwertung des Euro gegenüber anderen Währungen geführt. Aber nicht nur diese Ursache: Dazu nochmals Barry Eichengreen:

Die einzige unter den wichtigen Notenbanken, die zu wenig unternimmt, ist die EZB. Das wird die europäische Wirtschaft zu spüren bekommen, den der Euro hat sich in den letzten sechs Monaten handelsgewichtet um 7% aufgewertet. Die Rezession in Europa wird sich verschärfen.

Der Euro wertet sich – jetzt wo die Panik vorderhand weg ist – vor allem deshalb auf, weil die EZB im Vergleich zu anderen grossen Notenbanken auf der Bremse steht (neben Japan ist da noch die USA und sogar die Schweiz mit der Euro-Franken-Untergrenze). Ein teurer Euro und ein wirtschaftlich ausgebremstes Deutschland ist etwa das letzte, was die von einer Konjunkturkrise geschüttelte Eurozone jetzt gebrauchen kann. Japans Pläne könnten für die EZB ein Weckruf sein. Viel zu erwarten ist hier allerdings nicht.

Doch wäre das denn nicht verantwortungslos, wenn da alle Notenbanken die Geldmenge weiter ausdehnen. Nein, nicht in der aktuellen Lage, wenn man sich den Zustand der Weltwirtschaft vor Augen hält und die ablehnende Haltung gegenüber staatlichen Anschubmassnahmen. Barry Eichengreen lädt zu einem Kurzexkurs in die Geschichte ein:

Die heutige Situation ist vergleichbar mit den frühen Dreissigerjahren, als ein Land nach dem anderen den Goldstandard verliess und seine Währung abwertete. Das war in der Summe nützlich, denn die Abwertungen kamen auf globaler Basis einem massiven geldpolitischen Stimulus gleich – und dieser trug massgeblich dazu bei, die Weltwirtschaft endlich aus der Depression zu hieven… Heute wird die Fiskalpolitik in vielen Ländern wieder restriktiv, genau deshalb muss die Geldpolitik so expansiv wie möglich bleiben. Sonst misslingt die Reflationierung der Wirtschaft.

Eine künftige Inflationsgefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Im Moment ist die Aussicht auf eine geringfügig höhere Inflation angesichts der hohen Verschuldung von Privaten und Staat aber genau das, was Linderung bringen kann. Zum letzten Mal Eichengreen:

Wer sagt, dass nach 4% die Teuerungsrate ausser Kontrolle gerät und die nächste Station 40 oder 400% Inflation heisst? Die Notenbanken haben sich über die Jahre in harter Arbeit Glaubwürdigkeit aufgebaut: Die Märkte vertrauen ihnen, dass sie die Preisstabilität wahren werden. Dieses Glaubwürdigkeitsguthaben müssen sie jetzt anzapfen. Sobald die Wirtschaft wieder Tritt gefasst hat und die Schulden in Relation zum BIP auf ein verträgliches Mass gesunken sind, können die Notenbanken wieder bremsen.

Einige stellen in Frage, ob die Schubumkehr den Zentralbanken so einfach gelingen kann, wenn sie denn nötig wird. Diese Zweifel scheinen mir berechtigt. Doch die perfekte Alternative steht leider nicht zur Verfügung und ein anahltendes Schwelen der Krisenherde oder sogar eine weitere Verschärfung der Lage ist keine Option. http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/11493/der-nut...

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 31.01.2013 - 12:58 folgendes geschrieben:

Die Vorwürfe sind unbegründet. Japans Aktionen können der ganzen Weltwirtschaft nützen.

Das sehe ich anders. Die US-Automobilhersteller sind absolut nicht begeistert davon, dass die Japaner den Yen schwächen und somit Toyota, Honda und Nissan einen Preisvorteil gg. GM, Ford, Chrysler auf dem US Automarkt herausarbeiten. Hatte ich schon mal vor kurzem hier irgendwo erwähnt.

Die Deutschen sind eben so wenig begeistert von Japans Aktion: http://www.zerohedge.com/news/2013-01-22/germany-vs-japan-currency-war-h...

 

 

 

Die Zentralbanken müssen alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, um die schwache Erholung der Wirtschaft zu unterstützen.

Gehen wir dieser Aussage etwas auf den Grund und wenden uns zuerst Japan zu:

Der Grund für den Währungskriegs-Vorwurf sind Pläne für massive Konjunkturstimulierungsmassnahmen der neuen japanischen Regierung unter dem seit Dezember regierenden Premier Shinzo Abe.

Selbst weico, dürfte mit mir gemeinsam (selten genug) in diesem Fall einer Meinung sein, dass Ausweitung der Staatschulden nichts, aber auch nicht das geringste, mit Stimulierung der Wirtschaft zu tun hat. So lange die zentralbankliche Pumpenkohle in der Wirtschaft nicht nachgefragt wird (oder mangels unbesicherter Kollaterale nicht nachgefragt werden kann) hat sie keine Auswirkung auf die Wirtschaft. Im Gegenteil: Der Staat tritt hier in Konkurrenz zu Unternehmen und Privaten auf den Kreditmarkt.

Pumpenkohle = Wirtschaftswachsum? Das hat in den USA nicht funktioniert, nicht in EUROpa, nicht in GB ... warum sollte es auf einmal in Japan funktionieren???

(Ach ja, habe ich vergessen: Japan ist ja der Spezialfall mit <1% Eintrittswahrscheinlichkeit, der die Zukunft bestimmt Blum 3
Ok, wir werden sehen)

 

Elias
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MarcusFabian hat am 31.01.2013 - 19:53 folgendes geschrieben:

Selbst weico, dürfte mit mir gemeinsam (selten genug) in diesem Fall einer Meinung sein, dass Ausweitung der Staatschulden nichts, aber auch nicht das geringste, mit Stimulierung der Wirtschaft zu tun hat.

Womit wir wieder bei den Lederstücken sind. Die Lederstücke werden nur gegen Sicherheiten getauscht und ein Zins wird zudem fällig.

Es ist ein riesen Unterschied, ob 30% beim Staat angestellt sind und Löhne damit bezahlt werden, keine Steuern eingetrieben werden und der Staat sich so verschuldet oder ob der Staat Anleihen kauft.

Im einen Fall ist das Geld bei den Leuten im Umlauf, im anderen Fall nicht.

Wegen dem Zins bekommt man mehr, als man gegeben hat.

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MarcusFabian
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Na ja, warten wir erst mal ab, was weico dazu meint. In 99% der Fälle ist er ja gegenteiliger Meinung zu mir und von daher ist es eine mutige und noch unbestätigte Aussage von mir, weico wäre hier meiner Meinung.

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MarcusFabian hat am 31.01.2013 - 21:48 folgendes geschrieben:

Na ja, warten wir erst mal ab, was weico dazu meint. In 99% der Fälle ist er ja gegenteiliger Meinung zu mir und von daher ist es eine mutige und noch unbestätigte Aussage von mir, weico wäre hier meiner Meinung.

Die Meinung anderer war dir schon bei anderen Themen wichtig.

Ich wusste schon vor dem bfs, dass wir keine Teuerung haben. Dazu brauche ich nicht die Bestätigung anderer. Du kaufst Gold und hast kein Geld für Aktien, geschweige um Güter zu kaufen und trotzdem bringst du immer wieder die Geschichte vom Verhältnis Geld zu Waren.

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weico
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MarcusFabian hat am 31.01.2013 - 21:48 folgendes geschrieben:

Na ja, warten wir erst mal ab, was weico dazu meint. In 99% der Fälle ist er ja gegenteiliger Meinung zu mir und von daher ist es eine mutige und noch unbestätigte Aussage von mir, weico wäre hier meiner Meinung.

Da ich ja schon seit Jahren über DEFLATION und den JAPANISCHEN WEG schreibe  ...und die westlichen Wirtschaftsländer auf genau diesem Wege sehe...kann ich deine Meinung natürlich nur bestätigen.

 

Japan beschleunigt damit nur seinen wohl unvermeidlichen Bankrott .Der Abe-Plan wird wohl VOLL in die Hose gehen .Eine damit verbundene Zinserhöhung ist nur ein schneller Schritt Richtung ....Ende .bzw. positiv ausgedrückt ...eines Neuanfanges...! Drinks

 

P.S:. Kyle Bass z.B. sieht den Yen in naher Zukunft bei 200 (zum Dollar) und dies nicht etwa wegen Abe.... :oops:

 

P.P:S:..eine Zinserhöhung ist wohl das schlechteste Mittel,um aus einer Bilanzrezession rauszukommen..

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/11543/die-liq...

 

weico

 

 

 

 

 

Elias
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:bored:  Das Posting ist in etwa das, ist in etwa das, was ich erwartet habe. Wer Zinsen nimmt, bekommt mehr als er gegeben hat. Man kann euch das Lederstück-Video zeigen, so oft man will, ihr versteht es nicht. dabei ist es so simpel. Die (Zentral-)Bank bekommt mehr als sie gegeben hat.

Die Japaner wollen unter sich bleiben, was sie von den restlichen Industriestaaten unterscheidet. Wer den demographischen Wandel ausblendet, gibt zu verstehen, dass er nicht die geringste Ahnung von dem hat, was auf uns zu kommt. Vom technologischen Wandel mal ganz abgesehen.

 

P.S. Intelligenz wird nicht addiert, sondern multipliziert.

 

P.P.S. Das heisst, wenn sich zwei Halbintelligenzler treffen, ist das nicht 1/2 + 1/2 sondern 1/2 * 1/2 = 1/4

 

P.P.P.S Das bedeutet, es wird schlimmer

 

P.P.P.P.S

 

 

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Elias hat am 01.02.2013 - 20:48 folgendes geschrieben:

 Man kann euch das Lederstück-Video zeigen, so oft man will, ihr versteht es nicht. dabei ist es so simpel.


 

 

http://www.cash.ch/comment/514097#comment-514097

 

P.S:...wenigstens hat der Autor der "Lederstück-Videos" richtig-und ehrlicherweise  darauf verwiesen,wass sein Werk eigentlich  ist :

Satirischer Informationsfilm, der aus der Perspektive von ausserirdischen Eroberern einen Blick auf unser Geld- und Bankensystem wirft. "..  Pleasantry

 

http://www.maxvonbock.de/#arbeiten

 

weico

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weico hat am 01.02.2013 - 22:33 folgendes geschrieben:

Elias hat am 01.02.2013 - 20:48 folgendes geschrieben:

 Man kann euch das Lederstück-Video zeigen, so oft man will, ihr versteht es nicht. dabei ist es so simpel.

http://www.cash.ch/comment/514097#comment-514097

 

P.S:...wenigstens hat der Autor der "Lederstück-Videos" richtig-und ehrlicherweise  darauf verwiesen,wass sein Werk eigentlich  ist :

Satirischer Informationsfilm, der aus der Perspektive von ausserirdischen Eroberern einen Blick auf unser Geld- und Bankensystem wirft. "..  smiley

 

http://www.maxvonbock.de/#arbeiten

 

weico

P.S. Er wollte damit ganz ehrlich zeigen, wie doof es ist, an die Zinsen zu glauben. Wer es nicht versteht, meint natürlich, es sei Satire. Im Islam hat man es schon lange begriffen.

 

P.P.S. Japan wie die Schweiz sind weltmeister im sparen. Wer kein Cash auf dem Konto hat, sieht logischweise nicht, was passiert, wenn die Zinsen steigen.

 

P.P.P.S Ich und viele andere freuen uns dann ein zweites Loch in den Hintern. wenn die Zinsen steigen. Um die 10% hattte ich 1989 bis 1991 für Festgeld bekommen.

 

P.P.P.P.S Wer die Zinsen dannzumal erarbeiten sollen, kann keine Sau sagen, egal aus welcher Perspektive. Diejenigen die haben, werden die Zinsen sicher nicht erarbeiten. 

 

P.P.P.P.PS Es sind immense Vermögen.

 

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Elias hat am 01.02.2013 - 23:52 folgendes geschrieben:

weico hat am 01.02.2013 - 22:33 folgendes geschrieben:

Elias hat am 01.02.2013 - 20:48 folgendes geschrieben:

 Man kann euch das Lederstück-Video zeigen, so oft man will, ihr versteht es nicht. dabei ist es so simpel.

http://www.cash.ch/comment/514097#comment-514097

 

P.S:...wenigstens hat der Autor der "Lederstück-Videos" richtig-und ehrlicherweise  darauf verwiesen,wass sein Werk eigentlich  ist :

Satirischer Informationsfilm, der aus der Perspektive von ausserirdischen Eroberern einen Blick auf unser Geld- und Bankensystem wirft. "..  smiley

 

http://www.maxvonbock.de/#arbeiten

 

weico

P.S. Er wollte damit ganz ehrlich zeigen, wie doof es ist, an die Zinsen zu glauben. Wer es nicht versteht, meint natürlich, es sei Satire. Im Islam hat man es schon lange begriffen.

 

..darum geht's der islamische Welt ja schon lange  so "super" ... Dirol

 

 

weico

Nebukadnezar
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weico hat am 02.02.2013 - 07:44 folgendes geschrieben:

 

..darum geht's der islamische Welt ja schon lange  so "super" ... smiley

 

 

weico

Darum wird es dem Westen ja bald auch so gut gehen, wenn sie die Zins- und Zineszinsschulden Abbauen müssen.

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Nebukadnezar
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Elias hat am 01.02.2013 - 23:52 folgendes geschrieben:

 

 

P.P.P.P.S Wer die Zinsen dannzumal erarbeiten sollen, kann keine Sau sagen, egal aus welcher Perspektive. Diejenigen die haben, werden die Zinsen sicher nicht erarbeiten. 

 

 

Zinstransfer

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Nebukadnezar hat am 02.02.2013 - 10:14 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 07:44 folgendes geschrieben:

 

..darum geht's der islamische Welt ja schon lange  so "super" ... smiley

 

 

weico

Darum wird es dem Westen ja bald auch so gut gehen, wenn sie die Zins- und Zineszinsschulden Abbauen müssen.

...schuldenabbau setzt eben ein gewissen Leidensdruck voraus. Ob man die Schulden nun mit Zins ... oder ohne Zins angehäuft  hat...

 :mamba:

 weico

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weico hat am 02.02.2013 - 10:45 folgendes geschrieben:

Nebukadnezar hat am 02.02.2013 - 10:14 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 07:44 folgendes geschrieben:

..darum geht's der islamische Welt ja schon lange  so "super" ... smiley

 

Darum wird es dem Westen ja bald auch so gut gehen, wenn sie die Zins- und Zineszinsschulden Abbauen müssen.

...schuldenabbau setzt eben ein gewissen Leidensdruck voraus. Ob man die Schulden nun mit Zins ... oder ohne Zins angehäuft  hat...

 smiley

 weico

Schulden sind nicht per se schlecht. Die islamische Welt war uns lange Zeit weit voraus. Dass es anders gekommen ist, hat nichts mit dem Zins zu tun. Auch das habe ich dir auch schon mehrfach erklärt.

Und dass ich für die Rückzahlung der Hypo bereit bin, habe ich sauch chon mehrfach und vor langer Zeit geschreiben. Andere sind das auch. Aktuell ist es für mich besser, nicht zu amortisieren.

Der wesentliche Unterschied zu 1989 - 1991 ist, dass damals die Vorsorge erst wenige Jahre obligatorisch war und das seither auch sonst auf den Sparkonten viel mehr Geld liegt. Noch nie ging es uns so gut wie heute.

Wenn die Zinsen hoch gehen, trifft es diejenigen, die eh schon nichts haben via die Mietzinsen. Und wer hat, dem wird gegeben. Mir soll's recht sein. Fummelt an den Zinsen rum und macht mich im Schlaf noch reicher.

@MF Der Konsum wird dann trotz Geldmenge zurückgehen

 

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Elias hat am 02.02.2013 - 11:37 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 10:45 folgendes geschrieben:

Nebukadnezar hat am 02.02.2013 - 10:14 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 07:44 folgendes geschrieben:

..darum geht's der islamische Welt ja schon lange  so "super" ... smiley

 

Darum wird es dem Westen ja bald auch so gut gehen, wenn sie die Zins- und Zineszinsschulden Abbauen müssen.

...schuldenabbau setzt eben ein gewissen Leidensdruck voraus. Ob man die Schulden nun mit Zins ... oder ohne Zins angehäuft  hat...

 smiley

 weico

Schulden sind nicht per se schlecht. Die islamische Welt war uns lange Zeit weit voraus. Dass es anders gekommen ist, hat nichts mit dem Zins zu tun. Auch das habe ich dir auch schon mehrfach erklärt.

...lang,lang ist's her..!

Der Aufstieg des Morgenlandes und der damit verbundene Niedergang des Abendlandes hat sehr viel mit den treibenden Kräften eines Geldsystems/Zins zutun.

 

 Noch nie ging es uns so gut wie heute.

Wenn die Zinsen hoch gehen, trifft es diejenigen, die eh schon nichts haben via die Mietzinsen. Und wer hat, dem wird gegeben. Mir soll's recht sein. Fummelt an den Zinsen rum und macht mich im Schlaf noch reicher.

 

 

Eine solche humane Einstellung kann ich,als Vermieter, natürlich VOLL und GANZ nachvollziehen und (mit)unterschreiben. :airkiss:

 

weico

Elias
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weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Der Aufstieg des Morgenlandes und der damit verbundene Niedergang des Abendlandes hat sehr viel mit den treibenden Kräften eines Geldsystems/Zins zutun.

Eben: wer schon den Unterschied zwischen Morgenland und Abendland nicht kennt, der kann auch die Ursachen des Niedergangs nicht konkret benennen. Das Osmanische Reich kam übrigens erst ab dem 19. Jahrhundert ins Wanken.

Der Aufstieg des Abendlandes (der Okzident, also wir) haben wir der Entdeckung des Kompass und der Navigation zu verdanken. Das kam aus dem Orient (als dem Morgenland, dem Islam). Von dort kamen auch wichtige Erkenntnisse aus der der Medizin und Optik (z.B. Fernrohr).

Weil uns unsere osmanischen Brüder das Leben in Sachen Warentransport schwer gemacht haben, wurde erst der Weg um Afrika und danach der Weg nach Indien gefunden, mit Zwischenstopp in Amerika. Wir wurden zum Glück gezwungen.

In der gleichen Zeit war eine riesige chinesische Flotte im Indischen Ozean unterwegs bis an die Ufern Afrikas. Was für eine Dusel, dass die nicht nach Osten gesegelt sind.

Danach haben wir zinslos den Buchdruck erfunden und so das Wissen verbreitet.

Dass Wien nicht den Osmanen zum Opfer gefallen ist, haben wir auch nicht den Zinsen zu verdanken. Wäre das passiert, sähe es in Europa ganz anders aus

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Elias hat am 02.02.2013 - 14:24 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Der Aufstieg des Morgenlandes und der damit verbundene Niedergang des Abendlandes hat sehr viel mit den treibenden Kräften eines Geldsystems/Zins zutun.

Eben: wer schon den Unterschied zwischen Morgenland und Abendland nicht kennt, der kann auch die Ursachen des Niedergangs nicht konkret benennen. Das Osmanische Reich kam übrigens erst ab dem 19. Jahrhundert ins Wanken.

Der Aufstieg des Abendlandes (der Okzident, also wir) haben wir der Entdeckung des Kompass und der Navigation zu verdanken. Das kam aus dem Orient (als dem Morgenland, dem Islam). Von dort kamen auch wichtige Erkenntnisse aus der der Medizin und Optik (z.B. Fernrohr).

 

Und was schliessen wir daraus? Wer schnell antwortet, hat selten lange nachgedacht.(frei nach elias...)

 

Weil uns unsere osmanischen Brüder das Leben in Sachen Warentransport schwer gemacht haben, wurde erst der Weg um Afrika und danach der Weg nach Indien gefunden, mit Zwischenstopp in Amerika. Wir wurden zum Glück gezwungen.

In der gleichen Zeit war eine riesige chinesische Flotte im Indischen Ozean unterwegs bis an die Ufern Afrikas. Was für eine Dusel, dass die nicht nach Osten gesegelt sind.

Danach haben wir zinslos den Buchdruck erfunden und so das Wissen verbreitet.

Dass Wien nicht den Osmanen zum Opfer gefallen ist, haben wir auch nicht den Zinsen zu verdanken. Wäre das passiert, sähe es in Europa ganz anders aus

 

.....heute glänzen die "islamischen Mitbrüder" mit wissenschaftlicher Bedeutungslosigkeit .Höchsten noch in ihrem Bevölkerungswachstum erreichen sie Weltklasse.Warum sie sich nicht ebenfalls zum Glück zwingen lassen..?! :evil:

Das Zinssystem hat sich beeindrucken durchgesetzt,wie man REAL beobachten kann.

 

weico

 

 

Elias
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weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Der Aufstieg des Morgenlandes und der damit verbundene Niedergang des Abendlandes hat sehr viel mit den treibenden Kräften eines Geldsystems/Zins zutun.

Du hattest jetzt mehrere Stunden Zeit zum Überlegen. Was für treibende Kräfte waren es denn nun?

 

Hier was, um eine deiner vielen Wissenslücken zu stopfen. Selbst Jahrhunderte danach tappten wir noch im Dunkeln.

Spanien - Zauber der Mauren

 

Im Jahr 960 lebt eine halbe Million Menschen in Cordoba mit über dreihundert Badehäusern, gepflasterten und beleuchteten Straßen.

 

http://www.way-to-allah.com/themen/SchaetzeIslam2.html

Ich ahne schon die Antwort darauf.

 

weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Das Zinssystem hat sich beeindrucken durchgesetzt,wie man REAL beobachten kann.

Das könnte Satire sein, ist wohl aber eher Sarkasmus. Mehrfach stand das System schon auf der Kippe. Mehrere Staaten sind bankrott gegangen. Griechenland schon mehrfach. Das System ist sooo gut, dass sich viel ins Gold flüchten und die WR und Hyperinfla kommen sehen. Das kann man REAL hier in diesem Forum nachlesen

 

Einer von deinen vielen Kommentaren zu diesem REAL so guten System.

weico hat am 10.12.2011 - 14:35 folgendes geschrieben:

Klar.Ein Geldsystem ist noch NIE lange gutgegangen.Warum dies so ist,wurde schon x-fach in anderen Thread's ausgeführt.


Ich gehe aber eher von einer direkten Währungsreform aus.

Die Monetaristen werden dann sicherlich wieder von Hyperinflation reden und sich bestätigt "fühlen".

P.S:.kommt mir etwa so vor, wie die Schildbürger die einem Kapitän die Gefahren der Schiiffahrt vor Augen führen wollen und im vor jeder weiteren Reise erklären, dass sein Schiff "irgenwann" einmal sinken wird und es "verschwindet".

Wenn der Besitzer das Schiff dann einmal "abwrackt", fühlen sie sich die Schildbürger natürlich bestätigt,da das Schiff ja "nichtmehr vorhanden" und es "verschwunden" ist .

Abgesehen davon ist es blödsinn. Das britische Pfund existiert schon seit Jahrhunderten.

 

Hier noch einer deiner löblichen Kommentare zum Erfolgsmodell "Zinssystem"

weico hat am 06.05.2010 - 18:00 folgendes geschrieben:

Ich bin zwar nicht MF, aber ich habe eben Bernard Lietaers "Geld der Zukunft" gelesen. Ist zwar schon etwa 10 Jahre alt aber erschreckend aktuell. Der Mann ist ehemaliger Belgischer Zentralbanker und zeigt auch Alternativen auf, sogenannte Komplementärwährungen, wie sie heute schon en masse bestehen.

 

..leider ist Seine Komplementärwährung "TERRA" aber nur eine weitere Illusion (z.B. "Vollgeld,J.Huber") unter den unzähligen verschiedenen Geldsystemen .

 

Das "theoretisch funktionierende System" (..meist aber nur lokal bzw. sehr begrenzt)

 

scheitert eben schlussendlich

 

ebenfalls an den REALEN menschlichen Lastern ((Hab)Gier,Stolz,Hass,Missgunst)

 

und besonders am realen Zinssystem !  :help:

Du bist auch einer derjenigen, der nicht mehr weiss, was er zu den einzelnen Themen schon alles gepostet hat.

 

Und die wenigsten hier im Forum merken das.

 

 

 

 

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Elias hat am 02.02.2013 - 17:36 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Der Aufstieg des Morgenlandes und der damit verbundene Niedergang des Abendlandes hat sehr viel mit den treibenden Kräften eines Geldsystems/Zins zutun.

Du hattest jetzt mehrere Stunden Zeit zum Überlegen. Was für treibende Kräfte waren es denn nun?

Das auf Kredite/Schulden/Zinsen basierende Geldsystem .

 

 

Hier was, um eine deiner vielen Wissenslücken zu stopfen. Selbst Jahrhunderte danach tappten wir noch im Dunkeln.

Spanien - Zauber der Mauren

 

Im Jahr 960 lebt eine halbe Million Menschen in Cordoba mit über dreihundert Badehäusern, gepflasterten und beleuchteten Straßen.

 

http://www.way-to-allah.com/themen/SchaetzeIslam2.html

Ich ahne schon die Antwort darauf.

 

Die früheren Glanzzeiten der islamischen Länder bestreitet doch niemand. Genauso wenig wie die JETZIGE REALE Situation.

  ..lass deiner Ahnung ruhig freien Lauf.

 

weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Das Zinssystem hat sich beeindrucken durchgesetzt,wie man REAL beobachten kann.

Das könnte Satire sein, ist wohl aber eher Sarkasmus. Mehrfach stand das System schon auf der Kippe. Mehrere Staaten sind bankrott gegangen. Griechenland schon mehrfach. Das System ist sooo gut, dass sich viel ins Gold flüchten und die WR und Hyperinfla kommen sehen. Das kann man REAL hier in diesem Forum nachlesen

...na dann lass sie doch in Gold fliehen.Ich brauch kein Gold.

 

Einer von deinen vielen Kommentaren zu diesem REAL so guten System.

weico hat am 10.12.2011 - 14:35 folgendes geschrieben:

Klar.Ein Geldsystem ist noch NIE lange gutgegangen.Warum dies so ist,wurde schon x-fach in anderen Thread's ausgeführt.

 

Ich gehe aber eher von einer direkten Währungsreform aus.

Die Monetaristen werden dann sicherlich wieder von Hyperinflation reden und sich bestätigt "fühlen".

P.S:.kommt mir etwa so vor, wie die Schildbürger die einem Kapitän die Gefahren der Schiiffahrt vor Augen führen wollen und im vor jeder weiteren Reise erklären, dass sein Schiff "irgenwann" einmal sinken wird und es "verschwindet".

Wenn der Besitzer das Schiff dann einmal "abwrackt", fühlen sie sich die Schildbürger natürlich bestätigt,da das Schiff ja "nichtmehr vorhanden" und es "verschwunden" ist .

Abgesehen davon ist es blödsinn. Das britische Pfund existiert schon seit Jahrhunderten.

..der Name Pfund sicherlich. Die verschiedenen Münzrefomen,die diese Währung durchmachte,kann jeder nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfund_Sterling

 

 

Hier noch einer deiner löblichen Kommentare zum Erfolgsmodell "Zinssystem"

weico hat am 06.05.2010 - 18:00 folgendes geschrieben:

Ich bin zwar nicht MF, aber ich habe eben Bernard Lietaers "Geld der Zukunft" gelesen. Ist zwar schon etwa 10 Jahre alt aber erschreckend aktuell. Der Mann ist ehemaliger Belgischer Zentralbanker und zeigt auch Alternativen auf, sogenannte Komplementärwährungen, wie sie heute schon en masse bestehen.

 

..leider ist Seine Komplementärwährung "TERRA" aber nur eine weitere Illusion (z.B. "Vollgeld,J.Huber") unter den unzähligen verschiedenen Geldsystemen .

 

Das "theoretisch funktionierende System" (..meist aber nur lokal bzw. sehr begrenzt)

 

scheitert eben schlussendlich

 

ebenfalls an den REALEN menschlichen Lastern ((Hab)Gier,Stolz,Hass,Missgunst)

 

und besonders am realen Zinssystemsmiley

Du bist auch einer derjenigen, der nicht mehr weiss, was er zu den einzelnen Themen schon alles gepostet hat.

Logisch scheitert es.Warum es scheitert,wurde schon x-mal durchgekaut.Das es uns noch nie so gut ging wie heute, bestätigt dieses Erfolgsmodell  eindrücklich.Jedes scheitern macht es ,seit Jahrhunderten zu beobachten,immer besser.

 

 

Und die wenigsten hier im Forum merken das.

 

 

 

 

...weil die wenigsten etwas vom Geldsystem verstehen (wollen).... sich wohl eher zu den Verlieren dieses Systems zählen ...oder schlicht Angst vor der Zukunft haben.

 

 

Du scheinst, deinen Ausführungen zufolge, ein gutes Beispiel dieser "Nichtmerker-Zunft" zu sein....... Drinks

 

 

weico

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weico hat am 02.02.2013 - 18:50 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.02.2013 - 17:36 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Der Aufstieg des Morgenlandes und der damit verbundene Niedergang des Abendlandes hat sehr viel mit den treibenden Kräften eines

 

Geldsystems/Zins zutun.

Du hattest jetzt mehrere Stunden Zeit zum Überlegen. Was für treibende Kräfte waren es denn nun?

Das auf Kredite/Schulden/Zinsen basierende Geldsystem .

 

In der langen Zeit ist dir keine bessere Antwort eingefallen? Es ist der gleiche "Inhalt" wie im ersten Posting. Es zieht sich bei dir durch wie der berühmte rote faden.

Es waren die bahnbrechenden Erfindungen und Entdeckungen gewesen. Die Forschung. Wäre der Zins die Lösung aller Probleme und der Motor des Fortschritts, hätte sich das schon lange verbreitet.

 

 

 

 

 

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Die früheren Glanzzeiten der islamischen Länder bestreitet doch niemand. Genauso wenig wie die JETZIGE REALE Situation.

Du kennst weder die frühere Glanzzeit, noch wie lange sie dauerte, was geschah, geschweige die jetzige reale Situation. Sonst würdest du dich profund und differenziert dazu äussern. Es ist übrigens noch nicht so lange her, als es zum guten Ton gehörte, ein paar Worte Türkisch zu können.

Es ist dabei wie in Europa. Einigen Ländern geht es besser, anderen schlechter als früher. Einigen geht es sogar schlechter als in ihren ehemaligen Kolonialgebieten.

China ist vor kurzem erwacht. 

 

Investitionsfonds: Katar will Milliarde in griechische Firmen stecken

 

Ein Golfstaat glaubt an Griechenland: Katar will eine Milliarde Euro in griechische Unternehmen investieren. Das Krisenland soll sich mit derselben Summe beteiligen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/katar-will-milliarde-in-gri...

 

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Elias hat am 02.02.2013 - 20:28 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 18:50 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.02.2013 - 17:36 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

Der Aufstieg des Morgenlandes und der damit verbundene Niedergang des Abendlandes hat sehr viel mit den treibenden Kräften eines

 

Geldsystems/Zins zutun.

Du hattest jetzt mehrere Stunden Zeit zum Überlegen. Was für treibende Kräfte waren es denn nun?

Das auf Kredite/Schulden/Zinsen basierende Geldsystem .

 

In der langen Zeit ist dir keine bessere Antwort eingefallen? Es ist der gleiche "Inhalt" wie im ersten Posting. Es zieht sich bei dir durch wie der berühmte rote faden.

Es waren die bahnbrechenden Erfindungen und Entdeckungen gewesen. Die Forschung. Wäre der Zins die Lösung aller Probleme und der Motor des Fortschritts, hätte sich das schon lange verbreitet.

 

 

 

 

 

...logisch ist Dies der rote Faden !

 

Diese Erfindungen,Entdeckungen,Forschung usw. werden ja gerade durch dieses Geldsystem so richtig angetrieben.Dieses Geldsystem funktioniert aber nur in einem Umfeld/Ländern,dass den Kreditnehmern und Gebern auch eine Rechts-und Eigentumssicherheit gibt.

Warum wohl,kommen die absolute Mehrheit der Erfindungen aus Ländern wo diese Sicherheiten besteht und nicht aus Afrika,islamischen Ländern usw. ? Diese Länder hätten ebenfalls von deiner  Buchdruck -und Wissensverbreitungstheorie  profitieren können .

 China ist ein gutes Beispiel,wie man mit einem (...nur schon halben...) Systemwechsel eine gewaltigen Sprung nach vorne macht .Wenn auch die anderen Freiheiten und Sicherheiten noch erfolgreich eingeführt werden,dann werden wir vielleicht unserer Glanzzeit überschritten haben.

Im heutigen Thementag Im Reich des Drachen", auf 3Sat,  wir die Thematik behandelt.

 

17.10-18.45 China-Revolution des Kapitalismus (2-Teiler)

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/167266/index.html

 

anschliessend...

 

18.45 Uhr China - Die kommunistischen Milliardäre

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/167268/index.html

 

 

P.S:...besonders für CashGuru sehr zu empfehlen..

http://www.cash.ch/comment/453363#comment-453363

http://www.cash.ch/comment/453309#comment-453309

 

 

 

weico

 

 

 

 

 

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Elias hat am 03.02.2013 - 10:51 folgendes geschrieben:

Die früheren Glanzzeiten der islamischen Länder bestreitet doch niemand. Genauso wenig wie die JETZIGE REALE Situation.

Es ist übrigens noch nicht so lange her, als es zum guten Ton gehörte, ein paar Worte Türkisch zu können.

Essek..oder ...Diwan (persisch) ... :bye:

Atatürk's moderner Reformkurs (Einführung des westlichen Rechtssystems  usw.) hat die Türkei wunderbar vorangebracht.Das Schweizer ZGB hatte dabei Vorbildsfunktion.

"Der Einfluss des ZGB reichte weit über die Schweiz hinaus. 1926 diente es Kemal Atatürk, dem Vater der modernen Türkei, als Vorbild für das neue Gesetzeswerk seines Landes. Die am Koran orientierte Rechtsprechung wurde durch das Schweizer Zivilrecht, welches mit nur unbedeutenden Anpassungen übernommen wurde, abgelöst. Die Rechtsübernahme schloss auch das moderne Erbschaftsrecht und Familienrecht des ZGB mit ein."

 https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Huber

 

 Einigen geht es sogar schlechter als in ihren ehemaligen Kolonialgebieten.

Ein Beweis,Portugal/Angola, wie schnell im System die Karten gemischt werden. :oops:

 

 

weico

 

 

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weico hat am 03.02.2013 - 11:12 folgendes geschrieben:

...logisch ist Dies der rote Faden !

 

Diese Erfindungen,Entdeckungen,Forschung usw. werden ja gerade durch dieses Geldsystem so richtig angetrieben.D

Konkrete Beispiele bist du immer noch schuldig. Galileo, Newton, Curie, Bohr, Einstein, Hawking etc. schafften es ohne Zinsen. Aber mit Hirn

Ausserdem hast du ursprünglich vom Niedergang geschrieben. Wegen den Zinsen.

Ich poste zum Thema Aufstieg. Der rote Faden.....

 

weico hat am 03.02.2013 - 11:12 folgendes geschrieben:

Warum wohl,kommen die absolute Mehrheit der Erfindungen aus Ländern wo diese Sicherheiten besteht und nicht aus Afrika,islamischen Ländern

Warum fragst du? Ein Buch alleine bringt nicht weiter. Und an der afrikanische Misere ist Europa mit seinem Kolonialismus mit schuld

Die Chinesische, Ägyptische, Persische, Römische, Japanische, Inka, etc, Kulturen waren anderen Kulturen ihrer Zeit überlegen. Aus unterschiedlichen Gründen, aber sicher nicht wegen einem Zinssystem.

Die Überlegenheit dauerte zum Teil Jahrtausende. Wir haben erst seit etwa 300 Jahren die grossen Fortschritte gemacht.

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Elias hat am 03.02.2013 - 12:27 folgendes geschrieben:

 

Ausserdem hast du ursprünglich vom Niedergang geschrieben. Wegen den Zinsen.

Ich poste zum Thema Aufstieg. Der rote Faden.....

..solltest du eben richtig lesen bzw. verstehen.

 

 

 

weico hat am 03.02.2013 - 11:12 folgendes geschrieben:

Warum wohl,kommen die absolute Mehrheit der Erfindungen aus Ländern wo diese Sicherheiten besteht und nicht aus Afrika,islamischen Ländern

Warum fragst du? Ein Buch alleine bringt nicht weiter. Und an der afrikanische Misere ist Europa mit seinem Kolonialismus mit schuld

..die bösen Kolonialisten ...und in den USA ,Australien ..?! :fool:

 

 

Die Chinesische, Ägyptische, Persische, Römische, Japanische, Inka, etc, Kulturen waren anderen Kulturen ihrer Zeit überlegen. Aus unterschiedlichen Gründen, aber sicher nicht wegen einem Zinssystem.

Die Überlegenheit dauerte zum Teil Jahrtausende. Wir haben erst seit etwa 300 Jahren die grossen Fortschritte gemacht.

..WAREN einmal.... ! Solche Herrschaftssysteme sind dann von den demokratischen Systemen (was halt so alles dazugehört..) gnadenlos verdrängt worden.

Heute zehren diese ehemaligen Hochkulturen nur noch von ihrer Vergangenheit und kommen aus der Schei..e kaum noch heraus. :yes:

 

weico

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