Was ist mit der SNB los???????

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19.12.2010 12:49
#1
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Was ist mit der SNB los???????

Servus! Hier nochmal mein Post in einem eigens eröffneten passenderen Thema:

MarcusFabian wrote:

Bin ja gespannt, wie lange unser Volk tatenlos zuschaut, wie die SNB Volksvermögen vernichtet.

Vielleicht wird dann endlich die Grundsatzfrage gestellt, wozu wir eine SNB überhaupt brauchen!

Wie recht MarcusFabian doch hat! Nachdem ich heute diesen Artikel auf 20Minuten gesehen habe,

http://www.20min.ch/finance/news/story/Das-50-Rappen-Horrorszenario-1273...

wurde mir schlecht! Seit ein paar Jahren produziert die SNB-Spitze nur noch Müll!! Gold verkaufen, wenn es viel zu billig ist, später Euro kaufen, wenn er viel zu teuer ist, und jetzt auf Panik machen, weil man (Hildebrand) mit dem Euro in die Sch***** gegriffen hat!!

Nachdem ich diesen Artikel gelesen hab, ist für mich eines klar: diese Politik und Machenschaften stinken doch zum Himmel! Trojanisches Pferd lässt grüssen! Da wird dem IWF und der EU wunderbar in die Hand gespielt, um die Schweiz wie eine Weihnachtsgans auszunehmen! Passt ja gerade in diese Zeit, was Herr Hildebrand da wieder produziert.

Zitat aus dem Artikel: 'Hildebrand forderte die Bundesräte eindringlich auf, dafür zu sorgen, dass das Parlament eine Kreditlinie von 16,5 Milliarden Franken für den Internationalen Währungsfonds (IWF) bewilligt.')

Unglaublich sowas! Logo, die Schweiz soll noch mehr abdrücken für dieses bodenlose Fass EU!! HALLOOOOO???

Da gibt es auch andere Mittel, um dem schwächelnden Euro und dem (zu) starken Franken entgegenzuwirken.

Gruss

genNorden

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Carpe diem - et cruminam
22.09.2016 10:32
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Das Aktienportfolio der SNB wächst und wächst

Der Aktienbestand der Schweizerischen Nationalbank (SNB) steigt kontinuierlich an.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) nimmt unter den grossen Notenbanken eine Sonderstellung ein. Anders etwa als die EZB und die US-Notenbank Fed investiert sie nämlich auch in Aktien - und das nicht zu knapp.

Die SNB hält mehr öffentlich handelbare Aktien an Facebook als Firmengründer Mark Zuckerberg. Ihre Beteiligung an dem weltgrössten Onlinenetzwerk von 0,28 Prozent war zuletzt 741 Millionen Dollar wert. Zuckerberg hält noch 0,17 Prozent - kontrolliert die Firma aber weiterhin über eine andere Aktienkategorie.

Für die SNB sind die Facebook-Papiere Teil ihres umfangreichen Aktienportfolios, das mittlerweile 127 Milliarden Franken umfasst. Etwa die Hälfte dieser Summe hat die Nationalbank in US-Aktien investiert, wie aus Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht.

Derzeit besteht das 635 Milliarden Franken umfassende Devisenportfolio der SNB zu 20 Prozent aus Aktien - doch der Anteil wächst stetig: 2010 lag er noch bei zehn Prozent, 2015 waren es 17 Prozent.

Für viele Analysten ist diese Strategie gut nachvollziehbar: "Das macht für die SNB Sinn, und ich könnte mir vorstellen, dass sie ihren Aktienanteil noch weiter ausbauen", sagte Raiffeisen-Analyst Alexander Koch. UBS-Ökonom Alessandro Bee sieht wenig andere Investitionsmöglichkeiten: "Der Bondmarkt trocknet aus, also wenden sie sich verstärkt den Aktien zu", sagt er.

Risiken der steigenden Aktieninvestments der SNB

Die Experten weisen jedoch auch auf die Risiken der steigenden Aktieninvestments hin - etwa durch Wertverluste bei Marktturbulenzen. Im ersten Halbjahr hat das Aktien-Portfolio der SNB 200 Millionen Franken an Wert verloren - obwohl die Notenbank im selben Zeitraum 1,7 Milliarden Franken an Dividenden erhalten hat.

Zu den Details ihrer Investitionsstrategie äussert sich die Notenbank nicht. Sie verrät lediglich, dass sie keine Einzelaktien auswählt, sondern sich an der Gewichtung von Firmen in verschiedenen Börsenindizes orientiert. Verwaltet wird das Portfolio von einem eigenen Team bei der SNB - unterstützt durch externe Asset Manager.

Bei Abstimmungen verhält sich die SNB vornehmlich wie ein passiver Investor: Erst seit vergangenem Jahr stimmt sie bei Generalversammlungen über einen Vertreter ab - etwa bei Entscheidungen zu Managergehältern oder Firmenstrukturen.

Wie andere Zentralbanken auch, versucht die SNB die Landeswährung zu schwächen, um damit Schweizer Waren im Ausland günstiger zu machen und so die Exporte und die Wirtschaft anzukurbeln. Um das zu erreichen, verkaufen die Währungshüter Franken und kaufen Aktien und Anleihen in Euro, Dollar, oder anderen Währungen.

(SDA)

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21.09.2016 13:08
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Brexit-Schock kommt Nationalbank teuer zu stehen

Die Schweizerische Nationalbank SNB hat im zweiten Quartal angesichts des Brexit-Votums so viel Geld zur Schwächung des Franken ausgegeben wie seit der Aufgabe des Euro-Mindestkurses nicht.

Die Währungsreserven stiegen in den drei Monaten von April bis Ende Juni netto um 23,3 Milliarden Franken, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten der Nationalbank hervorgeht. Das ist der höchste Wert seit dem ersten Quartal 2015, als die Notenbank 58,7 Milliarden Franken für Interventionen in die Hand genommen hatte.

Die Währungshüter versuchen, den aus ihrer Sicht überbewerteten Franken zu schwächen. Damit werden Schweizer Waren im Ausland günstiger - was die exportorientierte Wirtschaft des Landes stützt. Um das zu erreichen, kaufen sie am Devisenmarkt andere Währungen wie etwa Euro oder Dollar. Besonders hoch fielen diese Stützungskäufe rund um den 15. Januar 2015 aus. An dem Tag gab die SNB angesichts der ultralockeren Geldpolitik der EZB die Anbindung des Franken an den Euro auf.

Die Schweizer Währung gilt bei Investoren als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten. Sie war daher im Zuge der Entscheidung Großbritanniens für einen Austritt aus der EU Ende Juni besonders gefragt. Die Nationalbank hatte ihre Interventionen damals in einem außergewöhnlichen Schritt auch öffentlich gemacht. Neben Devisenkäufen setzten die Währungshüter auf Negativzinsen von minus 0,75 Prozent, um den Franken für Investoren unattraktiv zu machen.

(Reuters)

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31.08.2016 08:27
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Österreicher blitzt mit Klage gegen SNB ab

Die Klage eines Vorarlbergers gegen die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist vom Obersten Gerichtshof Österreichs endgültig abgeschmettert worden.

Der Obersten Gerichtshof (OGH) bestätigte die Entscheidungen der Gerichte in Feldkirch und Innsbruck, die sich für nicht zuständig erklärt hatten. Staaten sind in Ausübung der Hoheitsgewalt von der inländischen Gerichtsbarkeit ausgenommen, befand nun auch der OGH rechtskräftig.

Der OGH entschied am 17. August in nicht-öffentlicher Sitzung, wie im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) nachzulesen ist. Als erstes Medium griff die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" den Fall auf.

Der Mann hatte die Gerichte wegen seines Franken-Kredits bemüht. Er wollte seinen endfälligen Kredit über 230'000 Euro in Schweizer Franken begleichen.

Zunächst gab die SNB am 6. September 2011 bekannt, im Verhältnis zum Euro einen Mindestkurs von 1,20 Franken zu halten. Am 15. Januar 2015 jedoch gab sie den Mindestkurs auf, woraufhin der Wechselkurs Franken-Euro starken Turbulenzen unterworfen war. Der Kläger konvertierte schliesslich am 23. Januar 2015 seinen offenen Kreditbetrag von 310'155 Franken in Euro - bei einem Kurs von 0,985 Euro.

58'000 Euro verloren

Für den Mann trug die SNB die Schuld an seinem Schaden in Höhe von rund 58'000 Euro, den er von dem Geldinstitut einforderte. Er argumentierte damit, dass die Aufgabe des Mindestkurses völlig überraschend erfolgt sei. Die zuvor verbreiteten Informationen, wonach der Mindestkurs gehalten werde, seien bewusst falsch und irreführend gewesen. Wegen diesen Mitteilungen habe er von einer früheren Konvertierung seines Kredits in Euro abgesehen, argumentierte der Vorarlberger.

Der OGH hielt in seiner schriftlichen Begründung am 17. August jedoch fest, dass keine inländische Gerichtsbarkeit vorliege. Gemäss dem Europäischen Übereinkommen über Staatenimmunität seien die Vertragsstaaten in Ausübung der Hoheitsgewalt von der inländischen Gerichtsbarkeit ausgenommen. Darunter fielen insbesondere auch Nationalbanken, und wenn die Schweizer Notenbank über ihre Geld- und Währungspolitik informiere, so sei dies als hoheitliches Handeln zu qualifizieren.

(AWP/SDA/APA)

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29.07.2016 08:23
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SNB-Überschuss dank Devisen und Gold

Die Schweizerische Nationalbank weist für das erste Halbjahr 2016 einen Gewinn von 21,3 Milliarden Franken aus. Die SNB profitiert dabei vor allem von Wertzuwächsen im Devisen- und Goldportfolio.

Allein im zweiten Quartal belief sich der SNB-Gewinn auf 15,6 Mrd. Im ersten Semester des Vorjahres hatte bekanntlich noch ein sehr hoher Verlust von 50,1 Mrd resultiert; dies wegen der Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die SNB, was auf den Fremdwährungspositionen zu hohen Verlusten von 47,2 Mrd CHF geführt hatte.

Von Januar bis Juni 2016 summierten sich nun Gewinne von 13,0 Mrd CHF auf den Fremdwährungspositionen, wie die SNB am Freitag mitteilte. Davon entfielen 4,1 Mrd CHF auf Zinserträge und 1,7 Mrd auf Dividendenerträge.

Die Kurse auf Obligationen und Aktien entwickelten sich laut SNB unterschiedlich. Das tiefere Zinsniveau führte zu Kursgewinnen von 10,3 Mrd CHF auf den Zinspapieren, auf den Beteiligungspapieren resultierte dagegen ein Verlust von 0,2 Mrd. Die wechselkursbedingten Verluste werden mit 2,9 Mrd CHF beziffert.

Auf den Goldpositionen entstand im ersten Halbjahr ein Bewertungsgewinn von 7,6 Mrd CHF - im Vorjahr hatte hier noch ein Verlust von 3,2 Mrd resultiert. Das Gold wurde per Ende Juni 2016 zu 41'408 CHF pro Kilogramm gehandelt, nach 34'103 CHF per Ende 2015.

Aus den Frankenpositionen resultierte ein Gewinn von 868 Mio CHF. Er setzte sich im Wesentlichen aus den seit dem 22. Januar 2015 erhobenen Negativzinsen auf Girokontoguthaben von 692 Mio sowie aus Kursgewinnen von 150 Mio und Zinserträgen von 31 Mio auf den Wertschriften in Franken zusammen.

Den höchsten Gewinn, den die SNB in einem Geschäftsjahr erzielt hat, lag bei 38,3 Mrd CHF und datiert von 2014. Die SNB weist jedoch darauf hin, dass ihr Ergebnis der Nationalbank von der Entwicklung der Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte abhängig ist. Starke Schwankungen seien deshalb die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich.

(AWP)

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26.07.2016 08:29
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Jordan: «SNB hat Spielraum für Anpassungen»

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) beobachtet die anderen Zentralbanken in Grossbritannien und im Euro-Raum genau und hat Spielraum für eine Anpassung der Geldpolitik.

Dies sagte Präsident Thomas Jordan am Rande des G20-Gipfels in Chengdu, China vom vergangenen Wochenende. "Wir beobachten die Situation sehr sorgfältig: Was sind die Folgen für Inflation und Wachstum in der Schweiz, was sind mögliche Massnahmen," sagte er, als er gefragt wurde, ob eine Lockerung der Europäischen Zentralbank oder der Bank of England die SNB zwingen könnte, ihre Anstrengungen zu intensivieren. "Der Franken ist weiterhin erheblich überbewertet und das bereitet uns grosse Sorgen."

Jordan bestätigte in einem Interview am Sonntag die Zwei-Säulen-Strategie der SNB, die aus einem negativen Einlagenzinssatz von -0,75 Prozent - "den wir bei Bedarf noch senken können" - und einem Versprechen zum Eingreifen besteht. Hier hätte die SNB ebenfalls angemessenen Handlungsspielraum, sagte er.

Ökonomen sind der Meinung, dass die SNB den Einlagenzinssatz auf bis zu -1,25 Prozent senken könnte, bevor Investoren anfangen würden, Bargeld zu horten, um die Gebühr zu umgehen, das zeigt die neueste Studie von Bloomberg.

«Ein Umfeld, das wir nicht ändern können»

Nach dem britischen Referendum zum EU-Austritt im Juni hat der Franken aufgewertet und die SNB-Entscheidungsträger haben mit Interventionen reagiert. Die Fremdwährungsreserven haben im letzten Monat den Rekordwert von 608,8 Milliarden Franken erreicht.

"Das niedrige Zinsniveau ist natürlich nicht ideal für das Fremdwährungsmanagement, aber die Geldpolitik ist überall expansiv," sagte Jordan. "Das ist ein Umfeld, das wir nicht ändern können und wir müssen unsere Investitionspolitik entsprechend anpassen."

Die SNB hat den Anteil der gehaltenen Staatsanleihen von 71 Prozent im vierten Quartal 2015 auf 68 Prozent im ersten Quartal 2016 reduziert. Der Anteil der AAA-bewerteten Wertpapiere fiel nach den neuesten Daten von 61 Prozent auf 59 Prozent. Die Zahlen vom zweiten Quartal sollten diese Woche veröffentlicht werden.

Hoffen auf vernünftige Entscheide

Jordan sieht momentan keine Notwendigkeit, die Geldpolitik in der Schweiz anzupassen, obwohl Brexit das Potenzial hat, den wirtschaftlichen Ausblick zu beeinflussen. Nachdem die SNB 2015 mit fallenden Preisen gekämpft hatte, erwarten die Schweizer Währungshüter gegenwärtig eine Inflation von durchschnittlich 0,3 Prozent im Jahr 2017.

"Es gibt natürlich Risiken," aber "ob diese tatsächlich eintreten oder nicht, darauf hat die Schweiz keinen Einfluss," sagte er. "Es hängt von den Entscheidungen Europas ab und wie stark diese die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte beeinflussen" und "wir hoffen natürlich, dass vernünftige Entscheidungen getroffen werden."

(Bloomberg)

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07.07.2016 13:09
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SNB-Devisenreserven steigen im Juni um 6,7 Mrd CHF - Analyst überrascht
07.07.2016 11:44

(Meldung mit einer Analysteneinschätzung ergänzt)

Zürich (awp) - Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Juni um 6,7 Mrd CHF gestiegen. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 608,8 Mrd CHF, nachdem es Ende Mai noch 602,1 Mrd CHF gewesen waren. Der vergleichsweise geringe Anstieg wirft laut einem Analysten Fragen auf.

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte am Ende des Berichtsmonats 614,6 Mrd nach 608,1 Mrd CHF im Vormonat, wie die SNB am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Bekanntlich hat die SNB am Ende des Monats nach dem Brexit-Entscheid am Devisenmarkt interveniert. Deshalb sei der nun publizierte Anstieg "relativ gering", schreibt IG-Bank-Experte Laurent Bakhtiari in einer ersten Einschätzung.

Die Devisenreserven waren zuletzt meist deutlicher gestiegen. Im Mai etwa war ein Plus von gut 14 Mrd CHF ausgewiesen worden, im April von 11 Mrd CHF, im März von 4,9 Mrd und im Januar von 16 Mrd CHF. Einzig im Februar hatte ein leichter Rückgang von knapp 4 Mrd CHF resultiert.

Für Analyst Bakhtiari gibt es für den überraschend tiefen Anstieg zwei mögliche Erklärungen. Entweder sei das Volumen am EUR/CHF-Markt nach dem Brexit sehr tief gewesen und die SNB habe für ihre Interventionen nur wenig Geld in die Hand nehmen müssen. Oder aber die SNB habe die gekauften Positionen gleich wieder verkauft. Möglich sei auch, dass beides geschehen sei, so der Experte weiter.

rw/ra

(AWP)

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27.06.2016 13:01
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Sichtguthaben bei SNB deutlich gestiegen - Interventionen wohl schon vor Brexit
27.06.2016 12:01

(Mit Angaben eines Analysten ergänzt; aktuelle Daten beziehen sich laut ihm auf Zeit vor dem Brexit)

Zürich (awp) - Der Anstieg der Giroguthaben der Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist ein Hinweis darauf, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) schon vor dem Brexit am Devisenmarkt interveniert hat. Die Interventionen nach der Volksabstimmung in Grossbritannien vom vergangenem Freitag dürften sich erst in der nächsten Statistik zeigen.

Die Giroguthaben inländischer Banken nahmen in der letzten Woche um 6,9 Mrd auf 423,5 Mrd CHF zu, und das Total der Sichtguthaben bei der SNB stieg um 4,8 Mrd auf 501,2 Mrd CHF. Dies geht aus der von der SNB veröffentlichten wöchentlichen Aufstellung geldpolitischer Daten vom Montag hervor. Schon in den letzten Monaten waren die gesamten Sichtguthaben zumeist angestiegen, aber nie in dieser Grössenordnung. Deutlich höhere Werte wurden aber rund um die Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar und Februar 2015 gesehen.

Laut CS-Analyst Maxime Botteron erfasst diese Wochenstatistik allerdings nur Interventionen bis Mittwochabend. Demnach dürfte es schon vor dem Brexit zu Interventionen durch die SNB gekommen sein. "Interessanter wird es bei der nächsten Publikation in einer Woche, wenn auch die Interventionen vom letzten Freitag in die Statistik einfliessen", so Botteron.

Die Wertveränderungen können zwar auch dann nicht eins zu eins mit den Interventionen gleichgesetzt werden, weil es sich um wöchentliche Durchschnittswerte handelt. Die Entwicklung ist aber ein Indiz dafür, ob und wie stark die SNB im Devisenmarkt interveniert, um eine zu starke Franken-Aufwertung zu verhindern. Denn wenn die Notenbank Devisen kauft, wird der Gegenwert in Franken dem Konto der jeweiligen Bank gutgeschrieben.

SNB RÄUMTE INTERVENTIONEN EIN

Die SNB hatte am letzten Freitag nach dem Entscheid Grossbritanniens, aus der EU auszutreten, Interventionen am Devisenmarkt eingeräumt. Der Franken sei im Zuge des Brexit unter Aufwertungsdruck geraten. Man habe daher mit Interventionen auf dem Devisenmarkt stabilisierend eingegriffen und bleibe am Markt aktiv.

UBS-Chefökonom Daniel Kalt schätzte danach gegenüber AWP das Niveau der Interventionen: "Es kann gut sein, dass die SNB in der aktuellen und auch in der nächsten Woche mit bis zu 10 Mrd CHF interveniert", meinte er am Freitagnachmittag. Er ging dabei nicht von einem Alleingang der SNB aus. Er sei sicher, dass sich die führenden Notenbanken im Vorfeld des Referendums abgesprochen hätten, wie sie im Falle des Brexit vorgehen wollten.

rw/uh

(AWP)

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24.06.2016 08:47
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SNB: Derzeit kein Kommentar zum anbahnenden Brexit - Stellungnahme später
24.06.2016 07:01

Zürich (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will derzeit noch keine Stellungnahme zum sich abzeichnenden Austritt Grossbritanniens aus der EU abgeben. Allerdings stellte SNB-Sprecher Walter Meier auf AWP-Anfrage eine Stellungnahme für etwas später am Tag in Aussicht. Keine Auskunft wollte der Sprecher auch über allfällige Interventionen der Notenbank am Devisenmarkt abgeben.

Häündler gehen davon aus, dass die SNB derzeit stark am Devisenmarkt interveniert, um eine noch stärkere Aufwertung des Schweizer Franken zu verhindern.

tp/ra

(AWP)

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13.06.2016 08:33
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Der SNB droht ein herber Rückschlag

Die seit Monaten anhaltenden Bemühungen der SNB, den Franken zu schwächen, könnten durch einen Brexit schlagartig zunichte gemacht werden.

Wieder einmal droht eine externe Krise, um Thomas Jordan und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) das Leben schwer zu machen. Seit Abschaffung des Franken-Deckels im Januar 2015 kämpft die Notenbank gegen die Attraktivität ihrer Währung als sichere Anlage an. Mit Interventionen und Zinssenkungen drückte sie die Devise, um die eigene Volkswirtschaft wettbewerbsfähig zu halten. Und endlich zeigen sich Erfolge: Der Franken hatte jüngst seinen schwächsten Monat gegenüber dem Euro seit Abschaffung der Obergrenze. Das alles ist jetzt in Gefahr.

Vor dem britischen Referendum zum Verbleib in der Europäischen Union zeigte sich bei Umfragen zuletzt ein Vorsprung des Austritts-Lagers, und die Kosten zur Absicherung gegen Frankenstärke nach dem Referendum am 23. Juni sind auf ein Elf-Monats-Hoch angestiegen. Optionen zum Schutz vor einer starken Schweizer Währung sind teurer als bei allen anderen Devisen ausser dem Yen.

"Ist ein Brexit und ein Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung denkbar? Absolut ja", sagt Peter Rosenstreich, Leiter Marktstrategie bei Swissquote im schweizerischen Gland, der vor einem Jahr prognostiziert hatte, dass der Franken allmählich seinen Status eines "sicheren Hafens" verlieren werde. "Es gibt deutliche Schwäche in der Schweiz, darum wissen wir, dass der Franken immer noch tiefgreifende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage hat. Sie machen sich Sorgen, und das sollten sie auch."

Druckventil

Der Franken hatte den Weltmärkten die letzten zehn Jahre als Druckventil gedient. Er wertete in Stresszeiten auf, wenn Geld hereinströmte, angezogen vom Schweizer Leistungsbilanzüberschuss und dem stabilen Rechtssystem. Er stieg zum Euro um fast 50 Prozent zwischen Ende 2007 und September 2011, als auf die weltweite Kreditklemme die Schuldenkrise im Euroraum folgte, woraufhin die eidgenössische Zentralbank begann, die Franken-Deckelung bei 1,20 Franken je Euro zu verteidigen.

Zuflüsse in die Vermögenswerte des Landes sind seit Langem eine Herausforderung für die Schweiz, die dafür mit eineinhalb Jahren fallender Verbraucherpreise und einem Wachstum etwa halb so stark wie in der EU bezahlen mussten.

Am Montag gab es einen Vorgeschmack darauf, was ein Brexit bringen könnte. Der Franken war einer der grössten Gewinner gegenüber dem Pfund, nachdem drei Umfragen einen Vorsprung für die Befürworter eines Austritts gezeigt hatten. Der Aufschlag auf Ein-Monats-Optionen für den Kauf von Franken zum Euro gegenüber entsprechenden Verkaufskontrakten stieg auf 2,6 Prozentpunkte, die grösste Spanne seit Juli, wie von Bloomberg zusammengestellte Daten zeigen.

«Unter dem Bett verkriechen»

"In den nächsten drei Wochen geht es beim Franken nicht um die SNB", sagt David Bloom, Leiter weltweite Devisenstrategie bei HSBC in London. "Wenn man glaubt, dass Grossbritannien austritt und dass es Ansteckungen geben wird, dann ist er die Anlage der Wahl. Wenn man sich unter dem Bett verkriechen und einen Schutzhelm aufsetzen will, dann muss man Franken kaufen."

Bloom erwartet eine Aufwertung der Schweizer Währung auf 1,02 Franken je Euro - binnen sechs Monaten, falls Grossbritannien EU-Mitglied bleibt, und binnen "sechs Minuten", wenn es sich für einen Austritt entscheidet. Das wäre der höchste Stand seit kurz nach der Abschaffung des Deckels, als die Währung um bis zu 41 Prozent zulegte. Am Mittwoch notierte der Franken um 09:25 Uhr MESZ bei 1,0979 Franken je Euro.

HSBC erwartet einen Kursanstieg, weil Turbulenzen anderswo die Schweiz zum Investmentziel machen - ganz unabhängig von der britischen Abstimmung. Die Bank ist unter mehr als 50 Prognostikern in einer Bloomberg-Umfrage für den Franken am stärksten positiv gestimmt; die Median-Schätzung aller Befragten liegt bei einer Seitwärtsentwicklung des Franken bis Jahresende.

Falls Grossbritannien für einen Austritt votiert und der Pfund- und Euro-Absturz, den viele Strategen vorwegnehmen, eintritt, dann ist die Schweiz der natürliche Fluchtort für Geld.

Doppelte Gefahr

Die Franken-Verkäufe zum Drücken des Kurses bedeuten, dass die SNB Rekordreserven an Auslandswährung angehäuft hat - viel davon in Euro. Das macht einen Brexit zu einer doppelten Gefahr für die Schweiz: Der Wert ihrer Auslandsbestände könnte fallen, und eine stärkere Währung könnte Exporte weniger wettbewerbsfähig machen und die Preise niedrig halten.

SNB-Präsident Thomas Jordan hatte wiederholt gesagt, der Franken sei deutlich überbewertet, und Vizepräsident Fritz Zurbrügg erklärte in einem Interview mit der Basler Zeitung, weitere Zinssenkungen seien möglich. Er sagte zudem, dass die Zentralbank in ihrer Planung einen möglichen Brexit berücksichtigt habe.

"Das ist eine der Hauptsorgen der SNB", sagt Esther Reichelt, Devisenstrategin bei der Commerzbank in Frankfurt. Sie erwartet bis Jahresende einen Anstieg auf 1,07 Franken je Euro. "Alle fürchten einen Zufluss in die sichereren Währungshäfen, wenn es tatsächlich ein Brexit-Ergebnis gibt. Ganz klar schaut die SNB ganz genau auf den Franken."

(Bloomberg)

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24.05.2016 15:45
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Die zwei Seiten der SNB-Anlagepolitik

Die SNB hat im ersten Quartal ihren Bestand an US-Aktien deutlich vergrössert. Dabei investierte sie bei einer Aktie gleich wie Staranleger Warren Buffett. Sie erhöhte aber auch den Bestand bei einer Skandalfirma massiv.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/die_zwei_seiten_der_snbanlagepolit...

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06.05.2016 13:56
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SNB hat wohl am Devisenmarkt interveniert

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im April um rund elf Milliarden Franken gestiegen.

Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 587,6 Mrd CHF, nachdem es Ende März noch (leicht nach oben revidierte) 576,5 Mrd CHF gewesen waren.

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte am Ende des Berichtsmonats 593,7 Mrd nach 582,6 Mrd CHF im Vormonat, wie die SNB am Freitag auf ihrer Internetseite mitteilte. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Die Devisenreserven waren zuletzt meist gestiegen. Im März war etwa war ein Plus von 4,9 Mrd CHF ausgewiesen worden, im Januar eines von 16 Mrd CHF, im November von 11 Mrd und im Oktober von 9,5 Mrd. Einzig im Februar hatte ein leichter Rückgang von knapp 4 Mrd CHF resultiert.

Die SNB hat offenbar interveniert

Ob und wie stark die SNB im April am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Oft ist die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ein Hauptgrund für die Veränderungen. Damit ist aber in diesem Monat wenig zu erklären, da sich der Franken sowohl zum US-Dollar wie auch zum Euro (per Saldo) nicht gross bewegt hat (0,96 bzw. knapp 1,10). Mit anderen Worten: Die SNB dürfte im April Devisen dazu gekauft haben, anders ist der Anstieg der Reserven um 11 Mrd CHF kaum zu erklären.

Dass sie vermutlich am Markt interveniert und damit versucht hat, den Franken zu schwächen, zeigt sich aber auch am klaren Anstieg der Sichtguthaben der Banken bei der SNB. Diese legten im April um insgesamt rund 7,5 Mrd CHF zu. Diese Veränderung gilt als starkes Indiz dafür, dass die SNB im Devisenmarkt aktiv war. Denn wenn die Notenbank Devisen kauft, wird der Franken-Gegenwert dem Konto der jeweiligen Bank gutgeschrieben, bei der die SNB gekauft hat.

In Marktkreisen wird vor allem der mögliche Brexit, also der Austritt Grossbritanniens aus der EU, als Grund genannt, warum es zu Kapitalzuflüssen in den Franken gekommen ist, welche die SNB nun zum Handeln veranlasst haben.

(AWP)

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02.05.2016 13:14
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SNB dürfte Pulver für Brexit trocken halten

Nach einem Treffen mit Vertretern der Schweizerischen Nationalbank (SNB) rechnet Ökonom Nouriel Roubini bei der nächsten Lagebeurteilung nicht mit einer Änderung der Geldpolitik durch die Währungshüter.

Um einen Anstieg des Frankens zum Euro zu verhindern, dürfte die Notenbank weiterhin am Devisenmarkt intervenieren, hiess es in einer am Montag verfügbaren Studie von Roubinis Firma Roubini Global Economics. Die SNB dürfte Pulver für den Fall trocken halten, dass der Franken etwa in Zusammenhang mit der britischen Abstimmung über den Austritt aus der Europäischen Union (Brexit) anziehe.

Stimmen die Briten für den Brexit, rechnet Roubini mit einem Anstieg des Frankens zum Euro in Richtung Parität. Möglicherweise könnte die Landeswährung vorübergehend sogar über diese Marke hinausschiessen, sollten die Währungshüter nicht sofort die Zinsen senken. Um sich gegen die Zuflüsse in den Franken zu wehren, könnten dann Devisenmarkt-Interventionen nicht ausreichen. Das naheliegende Instrument wäre dann eine Ausweitung der Negativzinsen auf minus 1,0 oder sogar minus 1,25 Prozent von gegenwärtig 0,75 Prozent. In einem ersten Schritt schlossen die SNB-Vertreter Roubini zufolge aber auch kleinere Senkungen von zehn oder 15 Basispunkten nicht aus, wie das die Schwedische Reichsbank erfolgreich vorexerziert habe.

Um weitere Zinssenkungen wirksamer zu machen könnte die SNB zudem dazu übergehen, Banken das Umschichten ihrer Reserven in Barmittel zu untersagen. Gegenwärtig fehle der Notenbank dazu eine rechtliche Handhabe. Doch die SNB-Vertreter zeigten sich Roubini zufolge zuversichtlich, dass die entsprechenden Rechtsvorschriften geändert werden könnten.

Ein SNB-Sprecher wollte sich zur Studie nicht äussern.

(Reuters)

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28.04.2016 08:36
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Gold beschert SNB Milliarden-Gewinn

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für das erste Quartal 2016 einen Gewinn von 5,7 Milliarden Franken aus. Hauptverantwortlich dafür waren die Erträge auf dem Goldbestand.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im ersten Quartal positiv abgeschlossen. Sie weist für die Periode von Januar bis März 2016 einen Gewinn in Höhe von 5,7 Mrd CHF aus, nachdem im Vorjahr aufgrund der Aufhebung des Euro-Mindestkurses und der anschliessenden Frankenstärke ein Fehlbetrag von 30,0 Mrd resultiert hatte. Sowohl auf den Fremdwährungs- als auch auf den Goldpositionen erzielte die SNB im laufenden Jahr wieder Gewinne.

Der Erfolg aus den Fremdwährungspositionen belief sich auf 1,2 Mrd CHF nach einem Minus von gut 29 Mrd im Vorjahr. Dabei hat die Aufwertung des Frankens zu wechselkursbedingten Verlusten von insgesamt 6,9 Mrd geführt, wie die SNB am Donnerstag mitteilte. Diesem Rückgang standen Zinserträge in Höhe von 2,1 Mrd und Dividendenerträge von 0,5 Mrd gegenüber. Weiter führte das allgemein tiefere Zinsniveau zu Kursgewinnen von 6,2 Mrd auf den Zinspapieren und -instrumenten. Auf den Beteiligungspapieren und -instrumenten resultierte dagegen ein Verlust von 0,7 Mrd.

Auf dem mengenmässig unveränderten Goldbestand der SNB errechnet sich im ersten Quartal ein Bewertungsgewinn von 4,1 Mrd CHF. Demgegenüber hatte im Vorjahr noch ein Verlust von rund 1 Mrd verbucht werden müssen. Das Gold hat in der Berichtsperiode an Wert zugelegt, es wurde per Ende März 2016 zu einem Kilopreis von 38'091 CHF gehandelt nach 34'103 CHF Ende 2015.

Einen positiven Beitrag leisteten auch die Frankenpositionen. Dort erzielte die SNB einen Gewinn von 439 Mio CHF (VJ 328 Mio). Das Plus setzt sich im Wesentlichen aus den seit Januar 2015 erhobenen Negativzinsen auf Girokontoguthaben im Umfang von 333 Mio sowie aus Kursgewinnen von 93 Mio und Zinserträgen von 16 Mio auf den Wertschriften zusammen.

Mit dem Gewinn aus dem ersten Quartal steigt das Eigenkapital der SNB auf nunmehr 66,8 Mrd CHF an, nachdem es Ende 2015 noch 61,1 Mrd bzw. Ende März 2015 56,3 Mrd gewesen waren. Die Bilanzsumme beläuft sich auf per Ende der Berichtsperiode auf 646,4 Mrd nach 640,2 Mrd per Ende 2015.

(AWP)

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11.04.2016 16:59
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Hat die SNB den Franken geschwächt?

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Franken in den vergangenen Tagen nach Einschätzung von Experten mit gezielten Devisenkäufen geschwächt.

Ein Anzeichen dafür seien die gestiegenen Sichtguthaben von Banken und Bund bei der Zentralbank: Sie waren in der vergangenen Woche um 2,6 Milliarden auf 486,4 Milliarden Franken geklettert. "Es riecht nach Intervention. Die SNB ist ständig am Markt. Aber der Anstieg der Sichtguthaben zeigt, dass es diesmal etwas mehr gewesen sein könnte", sagt ein Händler.

Auch Credit-Suisse-Ökonom Maxime Botteron vermutet hinter der stärksten Zunahme der Einlagen seit Ende Februar Eingriffe der Währungshüter: "Der wahrscheinlichste Grund ist, dass das zunehmende Anlagenkäufe in Fremdwährungen widerspiegelt." Die SNB selbst wollte sich nicht äussern.

Die Schweizer Notenbanker halten den Franken für überbewertet und versuchen die Währung mit Devisenkäufen und Negativzinsen von aktuell minus 0,75 Prozent zu schwächen. Denn ein starker Franken schadet der exportorientierten Wirtschaft der Alpenrepublik. Ende vergangener Woche hatte die Schweizer Währung an Wert gewonnen: Der Euro schwächte sich auf bis zu 1,0845 Franken und damit auf den tiefsten Stand seit gut einem Monat ab.

Brexit-Diskussionen stärken den Franken

Grund dafür war zum einen Kommentare von EZB-Chefökonom Peter Praet, der bei Bedarf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der Euro-Zone in Aussicht gestellt hatte. Die EZB hatte ihren Leitzins im Kampf gegen die chronische Wachstumsschwäche Anfang März bereits auf 0,00 Prozent gesenkt, den Strafzins für Banken verschärft und die monatlichen Anleihenkäufe aufgestockt. Zudem gilt der Franken bei Investoren als sichere Anlage in unsicheren Zeiten. "Sobald Unsicherheiten in der Euro-Zone, wie etwa dem Brexit, aufkommen, wertet die helvetische Währung auf", erklären die Experten der Valiant-Bank.

Entsprechend viel Beachtung findet die Entwicklung der SNB-Sichtguthaben: Sie gilt als Indiz dafür, ob die Notenbank am Devisenmarkt interveniert, um den Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Zentralbank kauft Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut.

(Reuters)

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07.04.2016 16:00
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Noch nie war es so billig

Noch nie habe ich so wenig für das Haus bezahlt wie heute. Dank den tiefen Hypozinsen ---> Wir sind nicht mehr ein Volk von Mietern

Noch nie musste ich für einen Bancomatbezug 2.- bezahlen. Und das werde ich auch nie.

Noch nie musste ich, als ich die Autoprüfung machte, noch drei Nachkurse besuchen und rund 2'000.- hinblättern. Ich werde auch keine Autoprüfung mehr machen. Und wenn doch, werde ich keine Nachkurse brauchen.

Noch nie musste ich für die Bahnbillette so wenig bezahlen wie heute. Die Sparbillete sind ein Knaller. 13 Franken für den 9-Uhr-Pass.

Noch nie musste ich so wenig Selbstbehalte bei allen Versicherungen bezahlen wie heute.

Noch nie musste ich so tiefe Gebühren für mein Auto bezahlen wie heute.

Noch nie musste ich so tiefe Steuern bezahlen wie heute

Noch nie habe ich so wenig für den täglichen Unterhalt ausgegeben, wie heute. Cumulus sei Dank.

Noch nie habe ich so wenig für Telefonie ausgegeben, wie heute. Fr. 18'000 in den 90er Jahren, heute noch knapp Fr. 3'000

Noch nie habe ich so wenig für Internet ausgegeben.

Noch nie habe ich so wenig für Benzin ausgegeben. Der Verbrauch der Autos ist viel tiefer als früher, der Benzinpreis nur marginal höher.

Noch nie habe ich so wenig für den Strom bezahlt. Habe alle Standby-Geräte abgeschaltet

.....mindestens 100 weitere Punkte kommen mir in den Sinn.......

 

Wer Geld für Tabak hat, soll nicht nur mehr Krankenkasse zahlen sondern auch für alles andere. Richtig so

Rauchen macht offensichtlich doof.
Die Reichen leben von den Dummen und die Dummen von der Arbeit.

 

ClappingFür mich sind es die besten Spar-Zeiten. die es jemals gab.

 

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Benjamin Franklin

07.04.2016 15:04
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Noch nie habe ich so hohe Mieten bezahlt wie heute. ---> Machen bei 80% der Haushalte rund 25% des Lohnes aus!

Noch nie habe ich so hohe Krankenkassenprämien bezahlt wie heute. Für 4 Köpfige Familie ohne Prämienverbillig rund +200% in 5 Jahren!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Noch nie musste ich für einen Bancomatbezug 2.- bezahlen.

Noch nie musste ich, als ich die Autoprüfung machte noch drei Nachkurse besuchen und rund 2'000.- hinblättern.

Noch nie, musste ich für die Bahnbillette so viel bezahlen wie heute.

Noch nie habe ich für mein Geld so wenig Zins erhalten.

Noch nie habe ich für die stetig steigende Produktivität eine Lohnerhöhung gesehen.

Noch nie musste ich so viel AHV/IV/ALV/EO bezahlen.

Noch nie musste ich so viel MWST bezahlen.

Noch nie musste ich für einen neuen Pass so viel wie heute bezahlen.

Noch nie musste ich für Tabak so viel bezahlen wie heute.

Noch nie musste ich so hohe Selbstbehalte bei allen Versicherungen bezahlen wie heute.

Noch nie musste ich so hohe Gebühren für mein Auto bezahlen wie heute.

Noch nie musste ich so hohe Steuern bezahlen wie heute

.....mindestens 50 weitere Punkte kommen mir in den Sinn.......hat aber keinen Sinn.

 

...wer behauptet, er habe heute - bei gleichem Lohn - Ende Monat mehr in der Tasche als vor einem Jahr.........lebt in einem anderen Land als ich.

Nochmals: Der Konsumentenpreisindex widerspiegelt die wahre Teuerung in keinster Weise. Im Gegenteil, er ist irreführend. Wer diesen Index als Massstab für die Geldpolitik verwendet ist, entweder ein Idiot oder ein Betrüger. Und hier schließe ich die Herren vom Direktorium der Natibank nicht aus. Fairerweise muss man erwähnen, dass die Natibank den KPI des schweizerischen statistischen Amtes schon längst nicht mehr verwendet.

Nichtsdestotrotz ist die aktuelle Negativzinspolitik ein Skandal sondergleichen. Berechnungen zeigen, dass durch diese Politik die zukünftigen Renten (also unsere) derart sinken (fehlt der dritte Zahler, Herr Zins), dass die Anträge auf Ergänzungsleistungen explodieren werden....und wir- die wir heute einzahlen wie blöd - als armengenössige Rentner noch betteln gehen dürfen (aufs Sozialamt).....ich verstehe nicht, wieso hier niemand eingreift.....wo ist die SVP, sie, die sich immer als Kämpfer für das Volk und Beschützer der Bürger vor dem Staat aufspielen

......und last but not least kommt noch dieser Sozi Berset und will das Volk völlig enteignen und die jetzt schon stark eingeschränkten Möglichkeiten der 2. Säule völlig verbieten......da geschehen unglaubliche Dinge.....und keiner merkt's. Krass.

Fine-Tuner

 

06.04.2016 08:13
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Fine-Tuner hat am 06.04.2016 - 00:57 folgendes geschrieben:

Elias hat am 05.04.2016 - 09:14 folgendes geschrieben:

Natürlich leben wir in einem Tiefzinsumfeld. Tiefe Nominalzinsen. Aber Hand aufs Herz: ist nicht der eigentlich relevante Zins der Realzins, sprich: Nominalzins minus Inflationsrate. Hier sieht die Geschichte ziemlich anders aus.

http://www.fintool.ch/warum-wir-hohe-zinsen-haben

Das wäre korrekt, wenn der Konsumentenpreisindex ein repräsentatives Mass für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten wäre.

Da die Löhne nicht in gleichem Mass steigen, wie die Lebenshaltungskosten, sinkt die Kaufkraft und folglich die Sparquote.....

1. Der individuelle Teuerungsrechner http://www.portal-stat.admin.ch/indivrechner/d/

2. Kaufkraft https://www.google.ch/?gws_rd=ssl#q=kaufkraft+schweiz&tbs=qdr:y

 

Seit 2002 habe ich Deflation. Sei es wegen der sinkenden Hypo, sinkenden Steuern oder sinkenden Lebenshaltungskosten.

Nie war es so günstig wie heute.

Wer in dem Umfeld noch hadert, hat was falsch gemacht

 

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06.04.2016 00:57
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Elias hat am 05.04.2016 - 09:14 folgendes geschrieben:

Natürlich leben wir in einem Tiefzinsumfeld. Tiefe Nominalzinsen. Aber Hand aufs Herz: ist nicht der eigentlich relevante Zins der Realzins, sprich: Nominalzins minus Inflationsrate. Hier sieht die Geschichte ziemlich anders aus.

http://www.fintool.ch/warum-wir-hohe-zinsen-haben

Das wäre korrekt, wenn der Konsumentenpreisindex ein repräsentatives Mass für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten wäre. Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen, während der Konsumentenpreisindex eine Senkung vorgaukelt. Grund ist, dass die grössten Kostentreiber gar nicht im Index erfasst werden.

Da die Löhne nicht in gleichem Mass steigen, wie die Lebenshaltungskosten, sinkt die Kaufkraft und folglich die Sparquote......wenn man jetzt noch die Negativzinsen ins Spiel bringt muss man erkennen, dass man für immer Weniger (Spar-/Vorsorgegelder) immer Mehr (Negativzinsen) bezahlen muss. Das ist der Todesstoss für jede umlagefinanzierte Vorsorgeeinrichtung. Das halten die Kassen nicht lange durch. Künstliche Negativzinsen sind volkswirtschaftlich massiv schädlicher als eine durch den Markt überbewertete Währung (wenn der CHF wirklich überbewertet wäre, würde er früher oder später von alleine korrigieren).

Fine-Tuner

 

05.04.2016 09:14
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Warum wir hohe Zinsen haben

Natürlich leben wir in einem Tiefzinsumfeld. Tiefe Nominalzinsen. Aber Hand aufs Herz: ist nicht der eigentlich relevante Zins der Realzins, sprich: Nominalzins minus Inflationsrate. Hier sieht die Geschichte ziemlich anders aus.

http://www.fintool.ch/warum-wir-hohe-zinsen-haben

 

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05.04.2016 02:00
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Die Negativzinsen sind eine schleichende Enteignen der Schweizer Sparer, soviel steht heute fest. Das Ausmass ist gewaltig.

Sie sind zudem eine Subvention von Betrieben, die ihre Arbeitsplätze früher oder später so oder so ausgelagert hätten.....dank der Negativzinsen und des dadurch angeblich tieferen CHF, werden Gelder direkt von den Sparern zu den Betrieben verlagert und verschwinden dort in Form von Boni, Abgangsentschädigungen, Aktienplänen, BVG-Einzahlungen, Geschenken usw. in den Taschen der Eigentümer, denen das Wohl der Schweizer links am Axxxx vorbeigeht.

Vor allem die Vorsorgegelder der 1. und 2. Säule MÜSSEN wieder mit mindestens 3% verzinst werden. Würde die Nationalbank dies beschließen, würde der CHF --- und darauf wette ich mein Hemd --- subito 10% an Wert verlieren.....ja,verlieren!!.....da Spekulationsgelder weiter negativ bezinst werden und es für Spekulanten nicht möglich ist in die 1. und 2. Säule zu investieren!!!!.....das wären dann zwei Fliegen auf einen Schlag (gesichertere Vorsorge und tieferer CHF)!!

Dass die Nati-Bank, diese Unterscheidung nie gemacht hat, zeigt wie überhastet all diese Entscheide --- von der 1.20iger Grenze bis zur Auflösung ---- gefällt wurden. Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm.......bezahlen werden ihn - nicht nur aber vor allem - die Jungen.

Schon heute können viele, die sich eigentlich früher pensionieren lassen wollten, dies glatt vergessen....eine direkte Folge der Negativzinsen......krass wie direkt die Nati-Bank in das Leben der Bürger eingreift.....und alle stehen Spalier.......in dieser Sache hat das Volk die Ausmasse noch nicht erkannt.....das wird ein böses Erwachen......am Schluss verlieren wir Alles: Unsere Kaufkraft, unsere Arbeitsplätze und unser Altersvorsorge.....die Nati-Bänkbeamten sind dann wahrscheinlich in Panama am sünnele.

Fine-Tuner

 

 

 

05.02.2016 10:42
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Devisenreserven der SNB im Januar um knapp 16 Mrd CHF gestiegen
05.02.2016 09:43

Zürich (awp) - Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Januar um 15,9 Mrd CHF gestiegen. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 575,4 Mrd CHF, nachdem es Ende Dezember noch (leicht revidierte) 559,5 Mrd CHF gewesen waren.

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte am Ende des Berichtsmonats 582,0 Mrd nach 565,9 Mrd CHF im Vormonat, wie die SNB am Freitag auf ihrer Internetseite mitteilte. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Die Währungsreserven sind damit im Januar wieder gestiegen, nachdem sie im Dezember erstmals nach längerer Zeit wieder zurückgegangen waren. Der Rückgang im Dezember belief sich auf knapp 3 Mrd CHF, demgegenüber ergab sich im November ein Plus von 11 Mrd, im Oktober ein solches von 9,5 Mrd und im September eine knappe Zunahme um 1,1 Mrd.

Ob und wie stark die SNB im Januar am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau abzulesen. Ein wichtiger Faktor hierbei sind zumeist die Wechselkursveränderungen. So hat sich die hiesige Währung etwa gegenüber dem US-Dollar zwischen Ende Dezember auf Ende Januar von rund 1,00 auf 1,02 CHF abgeschwächt, was den Gegenwert der US-Anlagen in Franken erhöht hat. Gegenüber dem Euro schwächte sich Franken ebenfalls ab, und zwar von knapp 1,09 per Ende Dezember auf über 1,11 CHF per Ende Januar.

cf/uh

(AWP)

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28.01.2016 13:17
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Bilanzsumme der SNB schliesst zum BIP auf - Gefahren kurzfristig gering
28.01.2016 12:53

Zürich (awp/sda) - Die Bilanzsumme der Schweizerischen Nationalbank SNB ist in den vergangenen Jahren derart stark gewachsen, dass sie inzwischen ähnlich gross wie das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz ist. Das Verhältnis ist damit deutlich höher als in den USA und in der Eurozone.

Die Bilanzsumme der SNB hat laut einer Untersuchung der Grossbank UBS vom Donnerstag am Ende des vergangenen Jahres zum Schweizer BIP in Höhe von rund 620 Mrd CHF aufgeschlossen. Vor zehn Jahren betrug die Bilanzsumme der Nationalbank gerade mal ein Fünftel der Schweizer Wirtschaftsleistung.

Das neue Verhältnis ist auch im internationalen Vergleich ein enormer Wert, wie die Bankökonomen in ihrer Studie herausstreichen. Die Bilanzsummen der amerikanischen Notenbank und der Europäischen Zentralbank, die immer wieder für ihre expansive Geldpolitik in der Kritik stehen, machen gerade einmal rund 25% der jeweiligen Wirtschaftsleistung eines Jahres aus.

Die Aufblähung der Bilanzsumme in der Schweiz ist auf die anhaltenden Devisenkäufe der SNB, also den Interventionen am Kapitalmarkt, zurückzuführen.

Angesichts der neuen Grössenverhältnisse warnen die UBS-Ökonomen vor zwei enormen Risiken. Einerseits könnte der Nationalbank gewisses Unheil dahingehend drohen, dass ihr Eigenkapital aufgefressen wird oder dieses sogar in den negativen Bereich rutschen könnte. Letzteres käme einer Überschuldung der Nationalbank gleich, da sie als Aktiengesellschaft geführt wird.

Zum anderen könnte die Geldmenge, welche die Notenbank in das System gepumpt hat, zu Inflation führen. Die Geldmenge hat sich laut der UBS seit 2008 fast verzehnfacht und dies habe die Angst ausgelöst, dass in der mittleren Frist ein starker Anstieg der Inflation folge.

Kurzfristig seien allerdings die Gefahren, die vom Aufblähen der Bilanz der SNB sogar bis zur Höhe des Schweizer BIP ausgehen, eher gering, betonen die Bankexperten.

uh

(AWP)

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27.01.2016 12:59
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SNB soll gut 600 Mio USD in Atomwaffenproduzenten investiert haben
27.01.2016 11:50

Bern/Zürich (awp/sda) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) soll letztes Jahr insgesamt 607,52 Mio USD in Firmen investiert haben, die Atomwaffen produzieren. Dies geht aus einer Untersuchung der niederländischen Friedensorganisation PAX hervor.

PAX veröffentlicht alljährlich den Bericht "Don't Bank on the Bomb", der zeigt, welche Banken in Unternehmen investieren, die an der Herstellung von Atomwaffen beteiligt sind. Die SNB wird im letzten solchen Bericht zwar nicht erwähnt. Gemäss den Autoren allerdings nur deshalb nicht, weil sie den gesetzten Schwellenwert nicht erreiche.

Nun haben die Autoren die Zahlen für die SNB dennoch veröffentlicht. "Tages-Anzeiger" und "Der Bund" haben am Mittwoch darüber berichtet. Die Autoren des "Don't Bank on the Bomb"-Berichts zählen 14 Unternehmen, in welche die SNB investiert hat und die an der Herstellung von Atomwaffen beteiligt seien.

In der Liste finden sich etwa die US-amerikanischen Rüstungskonzerne Lockheed Martin, Northrop Grumman oder Raytheon, der britische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern BAE Systems, aber auch der US-Flugzeugbauer Boeing. Letzterer figuriert wohl auf der Liste, weil er nukleare Interkontinentalraketen der US-Armee wartet.

KEIN KOMMENTAR DER SNB

Die Investitionen der SNB werden kritisiert. PAX, die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GsoA) und die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) werfen der SNB in einer Mitteilung vom Mittwoch vor, sie umgehe ihre eigene Richtlinien.

Tatsächlich heisst es in den Investitions-Richtlinien der SNB, dass auf Investitionen in Unternehmen verzichtet werde, "die international geächtete Waffen produzieren, grundlegende Menschenrechte massiv verletzen oder systematisch gravierende Umweltschäden verursachen".

Die SNB hat in der Vergangenheit bereits auf den Umstand verwiesen, dass es unterschiedliche Interpretationen von "geächteten Produkten" gibt. Zu den neuesten Zahlen der "Don't Bank on the Bomb"-Autoren wollte die SNB am Mittwoch nicht Stellung nehmen.

(AWP)

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15.01.2016 08:54
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Der SNB-Entscheid bleibt umstritten

Genau ein Jahr ist es her, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) alle überrascht hat: Am 15. Januar 2015, um 10.30 Uhr, mitten im Vormittagshandel, verschickte sie ein folgenschweres Communiqué.

Darin hiess es: "Nationalbank hebt Mindestkurs auf". Ein Jahr, hunderte Medienberichte und unzählige Podiumsgespräche später sind die Meinungen dazu so gespalten wie kurz danach. Die Frage, ob der Entscheid der Nationalbank nun richtig war oder nicht, ist nach wie vor in erster Linie eines: Eine Glaubensfrage.

Die Gewerkschaften und Teile der politischen Linken wollen einen neuen Mindestkurs. Die Geldpolitik eines Landes sollte diesem nützen und nicht schaden, argumentieren sie. Was bringe eine eigene Währung, wenn sie Arbeitsplätze vernichte und die Deindustrialisierung befeure.

Die bürgerlichen Kräfte und grosse Teile der Wirtschaft halten hingegen das Prinzip der unabhängigen Nationalbank hoch. Die Geldpolitik dürfe kein Spielball der Interessen sein, argumentieren sie. Die Nationalbank müsse autonom entscheiden können - und genau das habe sie getan. Offenbar sei sie zum Schluss gekommen, dass das Festhalten am Mindestkurs riskanter gewesen wäre als der Ausstieg.

Ob der Schritt richtig war oder nicht, mag umstritten sein, seine Folgen sind es nicht: Die Wirtschaft wurde ausgebremst. Besonders die Industrie, der Tourismus und der Detailhandel leiden heftig unter dem starken Franken.

Es gibt auch Gewinner

Die meisten Beobachter sind der Ansicht, der Entscheid habe bisher einige tausend Stellen gekostet. Laut Ökonomen der Credit Suisse waren es im letzten Jahr etwa 10'000 Jobs, welche der Frankenaufwertung zum Opfer fielen. Und die Tendenz dürfte sich fortsetzen.

"Zwar gibt es auch Gewinner", sagt David Marmet, Leiter Volkswirtschaft bei der Zürcher Kantonalbank. Die Schweizer Volkswirtschaft insgesamt gehöre - zumindest in der kurzen Frist - aber klar zu den Verlierern.

Zu den Gewinnern zählen einige binnenorientierte Unternehmen - und die Konsumenten. Bereits wenige Tage nach dem SNB-Entscheid senkten die Detailhändler im grossen Stil die Preise. Zahlreiche Produkte des täglichen Lebens wurden deutlich billiger, weil die Detailhändler Währungsvorteile beim Einkauf weitergaben.

Manch gewitzter Konsument wartete indes nicht auf die Preisnachlässe im hiesigen Detailhandel, sondern profitierte gleich direkt vom Währungsvorteil: Der Einkaufstourismus erfreute sich grosser Beliebtheit.

Es hätte noch schlimmer kommen können

Zwei Tage nach dem SNB-Entscheid - der Franken notierte gegenüber dem Euro noch nahe der Parität und das Shoppen ennet der Grenze war besonders lohnend - verdichteten SBB und die Basler Verkehrs-Betriebe gar den Fahrplan auf den Strecken nach Deutschland, um den erwarteten Ansturm bewältigen zu können.

Der "Frankenschock" - unterdessen ein geflügeltes Wort, das sogar im Englischen verwendet wird - hat die Schweizer Wirtschaft im letzten Jahr durchgeschüttelt. Und dennoch: Es hätte noch schlimmer kommen können. Wo sich der Euro-Franken-Kurs letztlich einpendeln würde, wusste vor einem Jahr nämlich keiner. Viele sprachen von 1,05. Mittlerweile sind es rund 1,09.

Wie stark die SNB heute noch eingreift, um den Franken gegenüber dem Euro zu schwächen, ist nicht bekannt. Mit der Zinswende in den USA nimmt der Druck auf die Nationalbank jedoch etwas ab. An den Negativzinsen hält die SNB jedoch vorerst fest. Denn die Europäische Zentralbank (EZB), von deren Geldpolitik die SNB stark abhängig ist, hat erst im Dezember ihre Geldschleusen noch weiter geöffnet.

(SDA)

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11.01.2016 14:09
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Direktorium

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Benjamin Franklin

10.01.2016 16:01
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Man kann sich ja schlau machen auf SF1 (TV), Dienstag, 13.1.2016, im Cub, nach 10 vor 10. Der Clown soll dort seine Weisheiten zum Besten geben, wie ich hörte. Bin gespannt, was diesmal zusammengeschwindelt wird. Sein Vorgänger war ja bereits, nach meiner Meinung, kriminell, der da ist einfach unfähig. Am vorteilhaftesten wäre, finde ich, den ganzen Stall dort ausräumen. Aber da so viele 'Wirtschafts-Politiker' zu blöd und zu denkfaul sind zu merken, wie und warum und wonach es stinkt, bleibt uns die Deppen-Crew wohl noch etwas erhalten. Zudem, hätten wir was Besseres in dieser stinkigen und  verblödeten geldgeilen sog. Führungselite zu bieten? Eher nicht. Schwmierige Sache, finde ich. Dirol

Gruss vom Eptinger

08.01.2016 18:59
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Unsere Nationalbank ?

Eigentlich sollte unsere CH-Nationbank unsere Währung so betreuen, sodass wir Schweizer erfolgreich arbeiten, handeln,
verdienen etc. können. Es ist aber nicht ihre Aufgabe, den Schweizerfranken zum teuersten Geld zu machen und unsere
Absatzmärkte und Binnenkonjunktur derart zu gefährden.
Ja, sie stützt teilweise den Franken wieder, aber jetzt ohne erkennbare Zielsetzung und macht dabei noch empfindliche
Verluste. Die Aufgabe des 1.20 Mindestkurses hat immense Wertkorrekturen gebracht. Die Industrie kämpft tapfer dagegen, die Hotellerie und das Gastgewerbe suchen nach Auswegen, die Landwirtschaft braucht zusätzliche Subventionen, Löhne
und Preise stagnieren, Negativzinsen belasten Sparbatzen, Pensionkassen und Vermögen, etc. Nur wenige Schweizer
dürften von der Aufwertung profitiert haben, aber alle ausländischen Besitzer und Anleger in Schweizerfranken wurden
um 10 % reicher.
Wie wird es nun weitergehen ? Es braucht Ideen, Visionen, vielleicht auch eine neue Führung.

08.01.2016 08:20
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SNB: Verlust von 23 Milliarden Franken

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erwartet für das Geschäftsjahr 2015 nach vorläufigen Berechnungen einen Verlust von 23 Milliarden Franken.

Damit wetzte sie die hohen Verluste des ersten Halbjahrs im dritten und vierten Quartal teilweise aus. An Bund und Kantone fliesst 1 Milliarde Franken.

Diese ordentliche Ausschüttung erfolgt, weil die Ausschüttungsreserve hoch ist, wie die SNB am Freitag mitteilte. Der Hauptteil des Verlustes entfällt auf Fremdwährungspositionen. Er beläuft sich im Gesamtjahr nach provisorischen Berechnungen auf 20 Milliarden Franken. Beim Goldbestand ergab sich ein Bewertungsverlust von 4 Milliarden Franken. Auf den Frankenpositionen resultierte dagegen ein Gewinn von 1 Milliarde Franken.

Den Rückstellungen für Währungsreserven weist die SNB rund 1,4 Milliarden Franken zu. Die Rückstellungen und der Jahresverlust von zusammen 24,5 Milliarden Franken sind geringer als die Ausschüttungsreserve von 27,5 Milliarden.

Der daraus resultierende Bilanzgewinn ermöglicht der Notenbank trotz Jahresverlust eine Dividendenauszahlung von 15 Franken je Aktie sowie eine Ausschüttung von 1 Milliarde Franken an Bund und Kantone. Danach beträgt die Ausschüttungsreserve 2 Milliarden Franken.

Dass die Nationalbank den grossen Verlust des ersten Halbjahrs zum Jahresende teilweise auswetzen konnte, liegt vor allem an den Währungskursen mit der Abschwächung des Frankens. Im dritten Quartal hatte die Rechnung ins Plus gedreht.

Allein der Gewinn auf Fremdwährungspositionen betrug damals 15,9 Milliarden, insgesamt belief sich der Gewinn auf 16,2 Milliarden Franken. Im ersten Halbjahr hatte die Notenbank 50,1 Milliarden Franken Verlust geschrieben. Nach neun Monaten standen noch 33,9 Milliarden Franken Verlust in den Büchern.

Den ausführlichen Jahresbericht und die definitiven Zahlen legt die Nationalbank am 4. März vor, der Geschäftsbericht wird am 24. März publiziert.

(SDA)

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21.12.2015 12:57
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SNB Zahlungsbilanz Q3: Leistungsbilanzüberschuss von 23 Mrd CHF
21.12.2015 09:49

Zürich (awp) - Die Schweizer Ertragsbilanz hat das dritte Quartal 2015 mit einem Überschuss in Höhe von 23 Mrd CHF abgeschlossen. Damit lag der Leistungsbilanzüberschuss um 12 Mrd höher als im Vorjahresquartal. Die Entwicklung sei vor allem auf den Anstieg des Überschusses bei den Kapitaleinkommen zurückzuführen, schreibt die Schweizerische Nationalbank (SNB) in der Mitteilung vom Montag. Dieser nahm gegenüber dem Vorjahr um 8 Mrd auf 12 Mrd zu.

Weiter erhöhte sich der Einnahmenüberschuss bei den Waren um 5 Mrd CHF auf 15 Mrd. Während der Einnahmenüberschuss beim Dienstleistungshandel (4 Mrd) leicht zurückging, blieb der Ausgabenüberschuss bei den Sekundäreinkommen (3 Mrd) stabil. Die Kapitalbilanz weist derweil auf der Aktivseite einen Nettozugang von 34 Mrd aus, was in erster Linie durch Transaktionen bei den Direktinvestitionen und den "Übrigen Investitionen" zustande gekommen ist.

Im Auslandvermögen stieg der Bestand der Aktiven gegenüber dem Vorquartal um 96 Mrd CHF auf 4'137 Mrd. Dafür waren laut SNB neben den in der Kapitalbilanz erfassten Transaktionen vor allem die Höherbewertung der Fremdwährungspositionen in Euro und US-Dollar ausschlaggebend. Der Bestand der Passiven erhöhte sich um 27 Mrd auf 3'491 Mrd und das Nettoauslandvermögen stieg um 69 Mrd auf 646 Mrd.

mk/cp

(AWP)

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15.12.2015 08:45
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SNB offenbar laufend am Markt tätig

Währungsstrategen einer Grossbank schätzen, dass die Schweizerische Nationalbank seit August monatlich mit rund 2 Milliarden Franken an den Devisenmärkten interveniert hat, um den Franken zu schwächen.

Von Lorenz Burkhalter

Seit die Europäische Zentralbank (EZB) vor etwas weniger als zwei Wochen die Einlagezinsen gesenkt und die Wertpapierkäufe verlängert hat, neigt der Franken wieder zur Stärke - zögerlich zwar, aber dennoch deutlich wahrnehmbar. Am Montag fiel der Euro vorübergehend auf 1,0767 Franken und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte November.Dennoch verläuft das Handelsgeschehen jedoch mehr oder weniger in geregelten Bahnen. Die erwartete grosse Flucht in den Franken ist bislang ausgeblieben.

Darf man den Währungsstrategen der Credit Suisse Glauben schenken, dann ist das vor allem dem beherzten Eingreifen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu verdanken. Bankeigenen Schätzungen zufolge hat diese seit August monatlich für rund 2 Milliarden Franken an den Devisenmärkten interveniert.

Die SNB unter der Leitung von Thomas Jordan hat seit der Aufhebung der Kursuntergrenze immer wieder betont, dass sie an den Märkten falls nötig eingreifen werde.

Devisenreserven auf einem traurigen Höchststand

Jeweils etwa am siebten Tag des Monats lässt sich die SNB in die Karten blicken, wenn sie über den Stand der Devisenreserven informiert. Ende November hielt sie Fremdwährungen im Gegenwert von 562,7 Milliarden Franken. Das entspricht gut 80 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der Schweiz und dem höchsten Stand in der Geschichte.

Anhaltspunkte auf die Devisenreserven liefern für gewöhnlich auch die Sichtguthaben der Geschäftsbanken. Der Credit Suisse zufolge bieten diese in den letzten beiden Monaten des Jahres allerdings keine zuverlässige Orientierungshilfe, da die saisonal bedingt stärkere Nachfrage nach Banknoten zu einer Verringerung der Sichteinlagen führe.

Euro-Bestände vorsichtshalber absichern

Dennoch lässt die Grossbank durchblicken, dass die Devisenreserven der SNB abermals gestiegen sein dürften. Dabei vergleicht sie die jüngste Entwicklung der Sichtguthaben mit jener von 2013. Es wird mit einer Fortsetzung der bisherigen Geldpolitik der SNB gerechnet. Den Ausblick für den Euro schätzt die CS deshalb weiterhin neutral ein. Der Anlagekundschaft raten die Experten jedoch dazu, Euro-Engagements bei Kurserholungen gegen Rückschläge abzusichern.

Die Zinsdifferenz zwischen Euro und Franken sei zu gering, um den strukturellen Leistungsbilanzüberschuss der Schweiz absorbieren zu können. Auch die Abflüsse von Privatkapital und die Überbewertung beim Franken würden dazu nicht ausreichen. Die Währungsstrategen erachten es deshalb für sinnvoll, Euro-Engagements im Bereich von 1,09 Franken gegen unten abzusichern.

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