Was ist mit der SNB los???????

SNB N 

Valor: 131926 / Symbol: SNBN
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Elias
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Warum die Euros im SNB-Tresor bleiben sollten

Der Euro steigt langsam, aber stetig. Zeit für die Nationalbank, ihre Devisenbestände abzubauen? Nicht so schnell, sagen Experten: Drei Gründe sprechen dafür, dass die SNB ihre Euros erst mal behält.

Seit Mario Draghi den Euro wach küsste, herrschen im Devisenhandel mit Schweizer Franken wieder Frühlingsgefühle. Eine Loslösung des Euro von der Untergrenze zeichnet sich ab: Nach dem unvermittelten Anstieg am 5. September machte die Einheitswährung laufend an Boden gut. Aktuell notiert der Euro bei 1.2170 – so hoch wie seit Anfang Januar nicht mehr. Dass dies nur ein flüchtiger Anstieg ist, glauben von New York bis Tokio immer weniger Währungshändler.

Für die Schweizerische Nationalbank könnte es derweil ein goldener Spätsommer werden. Musste sie den Euro während der Sommermonate massiv stützen, so stehen Währungskäufe derzeit nicht an der Tagesordnung. Im Gegenteil: Langsam, aber sicher darf sich die SNB (SNBN 1029 0.39%) Gedanken machen, ob man die angesammelten Währungsreserven langsam wieder dem Markt übergeben kann. Es sind gegen 190 Milliarden Franken, die sich seit Ende Januar auf dem Konto der SNB angesammelt haben.

Steigende Giroguthaben

«Allen ist klar, dass die SNB ihre Währungsbestände gerne zurückfahren würde», sagt Claude Maurer, Leiter Swiss Macroeconomic Research bei der Credit Suisse. Soll die SNB die aktuelle Marktlage also ausnutzen, um den viel kritisierten Anstieg ihrer Devisenreserven schnellstmöglich rückgängig zu machen? Oder soll das Führungstrio um Präsident Thomas Jordan mit Frankenkäufen noch etwas zuwarten – auf das Risiko hin, dass man ein günstiges Zeitfenster verpasst, weil sich der Franken doch wieder aufwertet?

Daten von den Girokonten der Banken von heute Morgen deuten darauf hin, dass die Nationalbank sich vorerst für letztere Option entschieden hat. Vergangene Woche stiegen die Einlagen der Geschäftsbanken bei der SNB um 1,5 Milliarden Franken an: Das liegt in der Grössenordnung der Werte, die seit Anfang August verzeichnet wurden. Dass der Euro sich bald von der Untergrenze lösen würde, ahnte vom Bundes- bis zum Bürkliplatz damals noch niemand.

Gewinne durch Euroanlagen

Auch heute präsentiert sich die Ausgangslage nicht so eindeutig, wie es scheint. «Die SNB wird wohl bis auf weiteres keine Devisen verkaufen», sagt Caesar Lack, Leiter Macroeconomic Research bei der UBS. Denn erstens spielt für die Notenbank weniger die Höhe, sondern vielmehr die Anstiegsgeschwindigkeit der Währungsreserven eine Rolle: Solange die SNB nicht heftig intervenieren muss, stellt ihr aktuelles Devisenportfolio ein begrenztes Risiko dar. Per Ende August umfasste dieses Anlagen im Wert von gegen 420 Milliarden Franken, was etwa 66 Prozent des Schweizer BIP entspricht. Rund 60 Prozent davon sind in Euro investiert, gemäss Daten der SNB von Ende Juni.

Privatinvestoren würden jedenfalls zögern, diese Wertschriften sofort wieder umzutauschen: Im Vergleich zu Franken- rentieren Euroanlagen derzeit besser, ausserdem stehen mit der Aufwertung des Euro Kursgewinne in Aussicht. «Auch Renditeüberlegungen können bei der Nationalbank eine Rolle spielen», sagt Caesar Lack. Als eher langsame Entscheiderin bekannt, dürfte die SNB demnach keine übermässige Eile mit dem Abbau der Wertschriften an den Tag legen. Der Geschäftsertrag ist ein zweiter Grund, warum SNB ihre Euros nicht so schnell hergeben wird.

Gelassenheit demonstrieren

Zumal die Nationalbank drittens mit einem raschen Verkauf unnötigen Aufruhr in die Märkte bringen könnte. Investoren orientieren sich an Notenbanken, weshalb eine ruhige Hand von Vorteil ist, meint CS-Ökonom Claude Maurer: «Devisenverkäufe zum jetzigen Zeitpunkt könnten als Zeichen von Nervosität aufgefasst werden». Als Eilverkäufe durch die SNB interpretiert, könnten sich Anleger in diesem Fall zum erneuten Herunterspekulieren des Euro veranlasst sehen. Womöglich würden wieder Stützungskäufe nötig.

Das Signal der SNB wäre jedenfalls stärker als der Einfluss ihres Handelsvolumens. Im täglichen Devisenhandel werden gegen vier Billionen US-Dollar umgesetzt: Gemäss der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich entfallen davon 6 bis 7 Prozent auf den Schweizer Franken. Das wären dann etwa 260 Milliarden Dollar – und somit in etwa die Grössenordnung an Devisen, welche die SNB loswerden müsste, um wieder auf das Vorkrisenniveau zu gelangen. Verkauft die SNB ihre Euros, Dollars und sonstigen Währungsanlagen in genügend kleinen Dosen, so wäre dies theoretisch nicht mehr als Schaum auf den Wellen des täglichen Handels.

Verflogene Franken-Euphorie

«Der Euro-Franken-Kurs ist ein gutes Barometer für die Angst in der Eurozone», sagt Peter Rosenstreich, Währungsstratege bei Swissquote. Nimmt die Sicherheit in Europa zu, so liegt demnach eine weitere Schwächung des Frankens in der Luft. Allerdings schätzt Rosenstreich, dass die Entscheidung der SNB, ihre Devisenreserven zu reduzieren, weniger mit der Kurshöhe zusammenhängt. Man könne sich 1.25 zwar als mögliche Auslöseschwelle vorstellen – «doch die realen Wirtschaftsdaten aus Europa dürften für die Nationalbank einen grösseren Stellenwert haben», so Rosenstreich.

Wie seine Branchenkollegen rechnet auch er damit, dass die Nationalbank mit Währungsverkäufen noch zuwartet – nicht zuletzt, um zu beobachten, wie sich die Schweizer Wirtschaft selbst entwickelt. Die Konjunkturaussichten haben sich in letzter Zeit verschlechtert: Auch in der Wachstumsprognose der SNB schlug sich dies in einem Rückgang von 1,5 auf 1,0 Prozent für 2012 nieder. Apropos: Dass der Schweizer Wirtschaft ein eher kühler Winter bevorsteht, wird mit als Grund gesehen, warum die Euphorie für den Franken an den Märkten nachgelassen hat.

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SNB-Devisenreserven nehmen geringfügig ab

Schweizer Banken haben zum ersten Mal seit vier Monaten weniger Geld bei der Schweizerischen Nationalbank geparkt als eine Woche zuvor. Das deutet darauf hin, dass die Devisenreserven wieder abnehmen.

In der Woche zum 21. September sanken die Giroguthaben der Banken bei der SNB um 1,85 Milliarden auf 292,31 Milliarden Franken, wie die SNB am Montag mitteilte. Mitte Mai, bevor ein rasanter Aufwärtstrend einsetze, hatte die Guthaben 151 Milliarden Franken betragen. Die Entwicklung der Guthaben gilt als Indiz dafür wie stark die SNB in Devisenmarkt interveniert, um die Euro-Untergrenze von 1,20 Franken zu verteidigen. Der Franken-Gegenwert der Euros, die die SNB von Banken aufkauft, wird den Girokonten gutgeschrieben. Seit Anfang September notiert der Euro um 1,21 Franken.

Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen klammer EU-Staaten aufkaufen zu wollen und das "Ja" des deutschen Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm ESM verschafften dem Euro zum Franken Luft. In der Woche zum 20. Juli, als die Rendite spanischer Staatsanleihen über sieben Prozent gesprungen war und der Euro immer wieder an die Marke von 1,20 Franken herankam, waren die Guthaben um zwölf Milliarden Franken gestiegen. http://www.cash.ch/news/alle/snbdevisenreserven_nehmen_geringfuegig_ab-1...

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MarcusFabian
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Bringen wir's doch einfach mal auf den Punkt:
Die EZB druckt nun offiziell (wen wundert's bei einem italienischen Chef) Blütenkohle zum Abwinken, was den Euro mal grundsätzlich und langfristig verwässert.
Und der Franken ist nun offenbar noch schwächer als dieser verwässerte Euro.

Na wenn das nicht Anlass zur Freude ist Yahoo

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Bringen wir es auf die Punkte:

Punkt 1. Die SNB ist drauf und dran, mit den UBS-Schrottpapieren Gewinn einzufahren

Punkt 2. Die SNB ist drauf und dran, Wechselkursgewinne zu realisieren (in Klopapier)

Punkt 3. Dank der SNB geht es unserer Wirtschaft gemessen an den Umständen sehr gut

 

Wenn das keine Gründe zu Freude ist, was dann? Etwa dein ATH-Buchgewinn in einer dir verhassten Verrechnungseinheit? So richtig Freude scheint dir das Metall nicht zu bereiten.

 

Punkt 4. Ich hatte eben tolle Ferien und wieder neue lässige Leute kennengelernt. Bezahlt in Franken. Erinnerungen kann mir niemand nehmen. Es gibt Dinge, die man nicht mehr nachholen kann.

 

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SNB weist S&P-Analyse zu Anleihekäufen zurück

Die Schweizerische Nationalbank hat eine Analyse der Ratingagentur Standard & Poor's über ihre Käufe von Staatsanleihen zurückgewiesen. Die Analyse enthalte einen fundamentalen Fehler.

Das erklärte die SNB am Dienstagabend. S&P nehme nicht zur Kenntnis, dass die SNB ihre Einlagen bei anderen Notenbanken und internationalen Institutionen deutlich erhöht und dies jeden Monat auch veröffentlicht habe. Die von S&P vorgelegte Schätzung, wonach die SNB für 80 Milliarden Euro Staatsanleihen von Deutschland, Frankreich, Niederlande, Finnland und Österreich gekauft habe, entbehre jeder Grundlage.

In der zuvor veröffentlichten S&P-Studie hieß es, Geld, das aus den europäischen Schuldenländern in die als sicherer Hafen geltende Schweiz geflossen war, sei von der SNB zu einem guten Teil in den sicheren Kernländern der Eurozone angelegt worden. "Wir denken, dass dieses Euro-Recycling den Trend zu auseinanderlaufenden Zinsen für Staatsanleihen der Euroländer verstärkt hat", hieß es in der Studie. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres dürfte die SNB für rund 80 Milliarden Euro Staatsanleihen der Kernländer gekauft haben, schätzte S&P.

Dass die Schweizer Notenbank einen großen Anlagebedarf hat, hängt mit dem vor einem Jahr eingeführten Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken zusammen. Um die Einheitswährung nicht unter diese Marke sinken zu lassen, musste die SNB die in die Schweiz fließenden Euro mit Devisenmarkt-Interventionen selbst aufkaufen. Denn ein weiteres Absacken des Euro hätte der exportabhängigen Schweizer Wirtschaft nach Überzeugung der SNB schweren Schaden zugefügt.

Die Interventionen der SNB ließen die Devisenreserven der Schweiz auf 418 Milliarden Franken anschwellen. Die SNB ist bestrebt, mit ihren Reserven auch Geld zu verdienen und weist in ihrer Bilanz auch die entsprechenden Gewinne aus.   :good:  Die Notenbank hält etwa 60 Prozent ihrer Devisenreserven in Euro. Der Rest entfällt überwiegend auf Dollar, Yen und Pfund Sterling. http://www.cash.ch/news/topnews/snb_weist_spanalyse_zu_anleihekaeufen_zu...

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Ertragsbilanzüberschuss steigt im zweiten Quartal

Die SNB hat ihre Zahlungsbilanz fürs zweite Quartal veröffentlicht. Der Schweizer Ertragsbilanzüberschuss ist dank Kapitalanlagen im Ausland gestiegen. Exporteinnahmen hingegen sanken.

Wegen höherer Erträge auf schweizerischen Kapitalanlagen im Ausland ist der Schweizer Ertragsbilanzüberschuss im zweiten Quartal 2012 gestiegen. Er lag bei 21,4 Milliarden Franken. Das sind 5,5 Milliarden Franken mehr als im Vorjahresquartal.

Für den Anstieg bei den Kapitaleinkommen - sie setzen sich aus den Erträgen der Direktinvestitionen, der Portfolio- und übrigen Anlagen zusammen - waren insbesondere höhere Dividendeneinnahmen der Finanz- und Holdinggesellschaften aus Direktinvestitionen im Ausland verantwortlich, teilte die Schweizerische Nationalbank SNB in ihrer Zahlungsbilanz mit.

Insgesamt stiegen die Erträge auf schweizerische Anlagen im Ausland um 8 Milliarden auf 35 Milliarden Franken. Die Ausgaben lagen derweil mit 20 Milliarden Franken auf Vorjahresniveau. Insgesamt ergibt sich daraus ein Einnahmenüberschuss bei den Kapitaleinkommen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8 Milliarden auf 15 Milliarden Franken.

Metallindustrie unter Druck

Im Aussenhandel mit Waren und Diensten gingen die Einnahmen um 1 Prozent zurück, während die Importe mit Plus 1 Prozent etwas höher ausfielen. Insgesamt sank dadurch der Einnahmenüberschuss um 1,2 Milliarden auf 14,6 Milliarden Franken, wie die SNB weiter festhielt.

Die Exporteinnahmen mit Waren fielen im Vergleich zum zweiten Quartal 2011 um 1 Prozent tiefer aus. Insbesondere die Metallindustrie (-12 Prozent) und die Branchengruppe «Maschinen, Apparate und Elektronik» (-11 Prozent) lieferten deutlich weniger ins Ausland.

Weiterhin gut läuft es der Uhrenindustrie. Die Branchengruppe «Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie» steigerte die Ausfuhren um 6 Prozent. Als Stütze erwies sich auch die Chemieindustrie, die grösste Exportbranche der Schweiz, mit einem Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Weniger Rohstoffe importiert

Weniger in die Schweiz importiert wurden im zweiten Quartal insbesondere Rohstoffe und Halbfabrikate (-9 Prozent). Die Einfuhren von Konsumgütern dagegen stiegen um 3 Prozent, die Importe von Energieträgern gar um 13 Prozent.

Im Aussenhandel mit Dienstleistungen sank der Einnahmenüberschuss um 2 Milliarden auf 10 Milliarden Franken. Während die Ausgaben vor allem für die Nutzung von Lizenzen und Patenten insgesamt um 11 Prozent anstiegen, fielen die Einnahmen um 2 Prozent. Weniger Einnahmen generierten das Transithandelsgeschäft (-10 Prozent) sowie die Banken aus Finanzdiensten (-3 Prozent).

Die Zahlungsbilanz zeigt die Geldströme auf, die über die Grenzen fliessen. Waren, Dienstleistungen, Kapital- und Arbeitseinkommen sowie unentgeltliche Übertragungen bilden zusammen die Ertragsbilanz. Die Kapitalverkehrsbilanz ist quasi das Gegenstück dazu und zeigt, wie diese Gelder angelegt wurden. Beide Bilanzen zusammen bilden die Zahlungsbilanz.

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Spaniens Pleite wäre ein Segen für die SNB

Das schuldengeplagte Spanien wird in den nächsten Tagen Brüssel offiziell um Hilfe bitten. Profiteur von Madrids Flucht unter den Euro-Rettungsschirm wäre auch die Schweizer Nationalbank.

 

Würden die Iberer nämlich unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen, könnte die Europäische Zentralbank (EZB) im grossen Stil Staatsanleihen aufkaufen, wie es EZB-Präsident Mario Draghi Anfang September angekündigt hatte. «Das würde den Euro stärken und den Druck auf die Schweizerische Nationalbank, die Kursuntergrenze von 1.20 Franken zu verteidigen, deutlich verringern», erklärt Spillmann. Zur Erinnerung: Als Folge von «Super Marios» Bekenntnis war der Eurokurs auf beinahe 1.22 Franken geklettert. «Ruhe an der spanischen Front dürfte diesen Trend verstärken», so Spillmann.  http://www.20min.ch/finance/news/story/Spaniens-Pleite-waere-ein-Segen-f...

 

Dieses Szenario wäre der Hammer. Die SNB baut dann die Bestände mit Gewinn ab und könnte ev. die Untergrenze aufheben.

 

Jim Rogers sieht es ja anders. Schau ma mal, wer recht bekommt.

 

 

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SNB-Devisenreserven im September erneut gestiegen

Die Devisenbestände der Schweizerischen Nationalbank haben im September erneut in Milliardenhöhe zugenommen.

Die nach den Standards des Internationalen Währungsfonds (IWF) berechneten Reserven stiegen nach SNB-Angaben vom Freitag um rund neun Milliarden auf 429,30 Milliarden Franken.

Seit gut einem Jahr verhindert die SNB durch Devisenkäufe, dass der Euro unter die Marke von 1,20 Franken absackt und die Schweizer Währung sich entsprechend aufwertet. Zuletzt ließ der Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken jedoch etwas nach. Der Euro notierte am Freitag bei 1,2115 Franken.

Die SNB hält ihre Reserven überwiegend in Euro, Dollar, Yen und Pfund Sterling. Wenn sich diese Währungen zum Franken aufwerten, steigen die Devisenreserven der Schweiz auch wenn die SNB nicht oder nur wenig am Devisenmarkt intervenierte. http://www.cash.ch/news/topnews/snbdevisenreserven_im_september_erneut_g...

 

Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich. Ich hoffe schwer, dass es die Reserven nur wegen der Bewertung gestiegen sind.

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Immobilienmarkt kurbelt US-Wirtschaft an

In zehn von zwölf Regionen der USA ist die Wirtschaft leicht gewachsen. Zu verdanken ist dies laut einer Fed-Studie dem vermehrten Verkauf von Häusern. Am Arbeitsmarkt ist der Wachstumsschub nicht angekommen. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Immobi...

 

Den UBS-Schrottpapieren dürfte dies gut tun. Bis jetzt hat die SNB damit nur Geld verdient.

 

 

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weico
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"Die Schweizerische Nationalbank ist nun fünftgrösster Nokia-Aktionär. Mit rund 300 Millionen Euro soll die Notenbank laut finnischen Medien beim Handyhersteller investiert sein. Nokia schreibt grosse Verluste."

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/SNB-investiert-in-Nokia-31348993

 

 

weico

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New housing starts surge 15% in September -- best level since '08

 

http://www.latimes.com/business/money/la-fi-mo-housing-starts-september-...

 

Das ist gut für die Schrottpapiere.

 

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SNB macht Milliardengewinn

Die Schweizerische Nationalbank weist für die ersten drei Quartale 2012 einen Gewinn von 16,9 Milliarden Franken aus.

 

Dazu trugen ein Bewertungsgewinn auf dem Goldbestand von 6,2 Milliarden Franken und ein Gewinn von 10,3 Milliarden Franken auf den Fremdwährungspositionen bei.

 

Vom Fremdwährungserfolg stammen 4,9 Mrd. Fr. aus Zins- und Dividendenerträgen, wie die SNB am Mittwoch mitteilte. Weitere 2,6 Mrd. Fr. verbuchte die SNB aus Kursgewinnen auf Obligationen und Zinsinstrumenten wegen der gesunkenen Zinsen und 3,2 Mrd. Fr. steuerten die Aktien bei, die vom günstigen Börsenumfeld profitierten.

 

Im Zuge der Devisenmarktinterventionen zur Durchsetzung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken ist allerdings auch die Bilanzsumme weiter angeschwollen auf 509 Mrd. Franken. Das sind 158 Mrd. Fr. mehr als Anfang Jahr. Die Devisenanlagen nahmen dabei um 172 Mrd. auf 429,9 Mrd. Fr. per Ende September 2012 zu.

http://www.cash.ch/news/topnews/snb_macht_milliardengewinn-1232397-771

Der Bewertungsgewinn läuft unter Buchgewinn.

Aber er Gewinn von 10,3 Milliarden Franken auf den Fremdwährungspositionen tönt interessanter. Die Frage ist, ob es auch nur ein Buchgewinn ist.

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Kleine Verschnaufpause für die SNB

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank SNB haben im Oktober erstmals seit acht Monaten abgenommen. Der Bestand an Anlagen in ausländischen Währungen sank umgerechnet um 5,1 Milliarden Franken.

Die Devisenreserven gingen damit auf 424,4 Milliarden Franken zurück, wie die SNB am Dienstag in einer Meldung an den Internationalen Währungsfonds (IWF) bekannt gab. Hauptgrund sind nicht Verkäufe von Devisenanlagen. Dominiert hätten bei der Entwicklung Wechselkursschwankungen, erklärte SNB-Sprecher Werner Abegg auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Im September hatte sich der Euro erstmals seit Ostern deutlich vom Mindestkurs der SNB von 1,20 Franken gelöst, nachdem sich die Europäische Zentralbank (EZB) bereit erklärt hatte, notleidenden Euro-Staaten notfalls mit unbegrenzten Käufen von Staatsanleihen zu helfen.

Zeitweise notierte der Euro über 1,21 Franken. Im Oktober stand er aber meist wieder leicht unter dieser Marke, zum Monatsende bei 1,2075 Franken.

Lage etwas weniger angespannt

Dennoch blieb die Lage für die Schweizer Währungshüter weniger angespannt als noch im Frühsommer: Ab Mai waren Anleger insbesondere wegen der gescheiterten Regierungsbildung in Griechenland und zunehmenden Sorgen um eine Ausweitung der spanischen Bankenkrise wieder vermehrt in den Franken als "sicheren Hafen" geflüchtet.

Als Folge der Marktinterventionen der SNB zur Sicherung des Euro-Mindestkurses verdoppelten sich deren Devisenanlagen fast von 227,2 Milliarden Franken im Februar auf den Rekordwert von (leicht revidiert) 429,5 Milliarden im September. Die grössten Zunahmen waren im Mai mit rund 68 Milliarden, im Juni mit 59 Milliarden und im Juli mit fast 44 Milliarden verzeichnet worden. http://www.cash.ch/news/topnews/kleine_verschnaufpause_fuer_die_snb-1235...

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Cambodia
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Das Verbrechen an der Schweizer Bevölkerung geht weiter:

http://www.cash.ch/news/top_news/snb_haelt_an_kursuntergrenze_fest-30081...

 

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

Elias
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Cambodia hat am 13.12.2012 - 09:51 folgendes geschrieben:

Das Verbrechen an der Schweizer Bevölkerung geht weiter:

http://www.cash.ch/news/top_news/snb_haelt_an_kursuntergrenze_fest-30081...

 

Dann geh in ein Land, wo man mit den Ureinwohnern besser umgeht.

Die SNB hat bisher nur Gewinn mit den UBS-Schrottpapieren gemacht und wird es auch weiterhin tun  Gewinn wird sie auch mit den Währungen machen.

Wir haben nicht nur die Schuldenbremse erfunden, wir bauen sogar Schulden ab, was den Franken stählt.

Wir haben selten Streiks oder Jugendkrawalle. Wir haben eine funktionierende Infrastruktur, Wirtschaft, Sozialwesen etc.

Wie sind eine Insel der Glückseligen

Wir haben das Bundeshaus http://www.youtube.com/watch?v=G83PIixn0iM  :music:

 

 

 

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Wie gewonnen, so zerronnen

Der sinkende Goldpreis und der starke Franken lassen den Nationalbankgewinn zum Jahresende schrumpfen. Für Bund und Kantone bleibt voraussichtlich eine Milliarde übrig.

 

Verfehlte Hochrechnungen

Doch solche Gewinnprojektionen führen im Falle der Nationalbank in die Irre. Denn sie funktioniert anders als eine Geschäftsbank; die Gewinnmaximierung gehört zudem nicht zu ihrem Auftrag. Wegen der massiven Devisenkäufe zur Verteidigung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken ist die Nationalbank mehr denn je gegenüber Wechselkursveränderungen exponiert. Schon minime Verschiebungen lösen auf dem riesigen Devisenberg Gewinn- oder Verlustlawinen in Milliardenhöhe aus.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Wie-gewonnen--so-zerronnen-19966474

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MarcusFabian
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Elias hat am 13.12.2012 - 11:52 folgendes geschrieben:


Die SNB hat bisher nur Gewinn mit den UBS-Schrottpapieren gemacht und wird es auch weiterhin tun  Gewinn wird sie auch mit den Währungen machen.

Wir haben nicht nur die Schuldenbremse erfunden, wir bauen sogar Schulden ab, was den Franken stählt.

Wir haben selten Streiks oder Jugendkrawalle. Wir haben eine funktionierende Infrastruktur, Wirtschaft, Sozialwesen etc.

Wie sind eine Insel der Glückseligen


 

 

Amen Biggrin

 

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Nokia-Kurssprung spült Millionen in die SNB-Kasse

Der finnische Handyhersteller Nokia übertraf mit seinen Quartalszahlen die Markterwartungen. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von fast 20 Prozent. Die Schweizerische Nationalbank wirds freuen.

SNB fünftgrösste Nokia-Aktionärin

Von diesem Kurssprung profitiert auch die Schweizerische Nationalbank SNB. Im letzten Oktober wurde wegen der umfassenden Offenlegungspflicht der finnischen Börse bekannt, dass die SNB Nokia-Aktien im Wert von rund 50 Millionen Euro besitzt und damit fünftgrösster Aktionär des Handyherstellers ist. Alleine am Donnerstag betrug der Buchgewinn über 10 Millionen Franken.

http://www.cash.ch/news/top_news/nokiakurssprung_spuelt_millionen_in_die...

 

Dem glücklichen gehört die Welt  :mosking:

 

 

 

 

 

 

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Elias
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Deutsche Bank rät zu Euro-Käufen

Eine dieser Empfehlungen lautet Euro gegen Franken zu kaufen. Die Schweizerische Nationalbank habe bisher gute Arbeit bei der Verteidigung des im Vorjahr eingeführten Mindestkurses für den Euro geleistet :yes: . Da die Schweiz noch immer einen Handelsbilanzüberschuss aufweise, sei beim Euro zwar nicht mit einer raschen Rückkehr auf die Kaufkraftparität bei 1,35 Franken zu rechnen. Ein taktischer Vorstoss in die Region von 1,25 Franken wird der Einheitswährung allerdings durchaus zugetraut. http://www.cash.ch/news/top_news/deutsche_bank_raet_zu_eurokaeufen-30168...

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weico
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 Die brisante Wette der Schweizer Notenbank

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schweizer-franken-die-hochrisk...

 

 

weico

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weico hat am 13.01.2013 - 16:12 folgendes geschrieben:

 Die brisante Wette der Schweizer Notenbank

Sie scheint im Moment aufzugehen. Aber warten wir's ab.

Hätte die SNB tatenlos zugesehen, wäre es auch nicht recht gewesen.

 

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Die SNB freuts

Der Euro wird teurer und teurer

 

Der Aufwärtstrend der europäischen Einheitswährung geht weiter. Am Dienstagnachmittag kostete ein Euro über 1,24 Franken, so viel wie seit über einem Jahr nicht mehr

 

Seit vergangener Woche schwächt sich der Franken gegenüber dem Euro konstant ab. Am Dienstag kostete ein Euro vorübergehend über 1,24 Franken. Er hat sich damit weiter vom Mindestkurs der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von 1,20 Franken entfernt. Noch im vergangenen Sommer hatte die SNB diese Marke mit milliardenschweren Devisenkäufen verteidigen müssen. Auch der Dollar wurde zum Franken stärker, am Dienstag stieg der Greenback im Devisenhandel von 92,3 Rappen am Morgen auf 93,0 Rappen am Nachmittag.

Der jüngste Auftrieb für die Einheitswährung setzte am letzten Donnerstag ein, als Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Hoffnungssignale für die Eurozone aussandte. Experten verweisen auch auf technische Faktoren, die den Euro zurzeit stützen. So würden sogenannte Short-Positionen geschlossen. Das heisst Verkaufspositionen, mit denen letztes Jahr auf fallende Eurokurse spekuliert worden war. Schliesslich machen auch die Negativzinsen, die grosse Banken für Frankeneinlagen von institutionellen Kunden eingeführt haben, den Franken weniger attraktiv. http://www.20min.ch/finance/dossier/frankenboom/story/Der-Euro-wird-teur...

 

 

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SNB rechnet mit 6 Milliarden Franken Gewinn

Die Schweizerische Nationalbank SNB rechnet für 2012 mit einem Gewinn von 6 Milliarden Franken. Die Fremdwährungspositionen hätten 4,7 Milliarden Franken zum Ergebnis beigetragen.

 

Gutes Ergebnis für die Schweizer Notanbanker: Die Nationalbank SNB rechnet für das Geschäftsjahr 2012 mit einem Gewinn von rund 6 Mrd. Franken. Die Fremdwährungspositionen haben 4,7 Mrd. Fr. zum Ergebnis beigetragen, wie die Nationalbank am Donnerstag mitteilte.

Hinzu kommt ein Bewertungsgewinn aus den Goldreserven von 1,4 Mrd. Fr. wegen des gestiegenen Goldpreises. Die SNB wird 3,6 Mrd. Fr. dieses Stammhausgewinns den gesetzlich vorgesehenen Rückstellungen für Währungsreserven zuteilen.

Der Rest des Gewinns geht in die Ausschüttungsreserven. Diese steigen damit nach SNB-Angaben auf 5,3 Mrd. Franken. Nach einem Rekordverlust 2010 von rund 19 Mrd. Fr. waren diese Reserven vorübergehend auf minus 5 Mrd. Fr. gesunken.

An Bund und Kantone schüttet die Notenbank vereinbarungsgemäss 1 Mrd. Fr. aus. Diesen Betrag hatte die SNB bereits für 2011 abgeliefert. In den Vorjahren flossen mit 2,5 Mrd. Fr. allerdings deutlich höhere Beträge in die öffentlichen Kassen. Zwei Drittel der Ausschüttung gehen an die Kantone, ein Drittel an den Bund.

Ausschüttungsreserven füllen sich

Die Ausschüttung an Bund und Kantone richtet sich nach der Vereinbarung, welche die SNB und das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) im November 2011 für die Jahre 2011 bis 2015 abgeschlossen hatten. Damals hatte die SNB wegen ihrer Verluste befürchtet, überhaupt keine Ausschüttung leisten zu können.

Christian Wanner, Solothurner Regierungsrat und Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und -direktoren, bezeichnete die Ausschüttung an Bund und Kantone als völlig korrekt.

Gegenüber der Nachrichtenagentur erklärte er, nach dem hohen SNB-Gewinn von fast 17 Mrd. Fr. in den ersten neun Monaten 2012 seien zwar Forderungen nach höheren Beiträgen an die Ausschüttungsreserven laut geworden. Mit dem nun vorgelegten Resultat sei das vom Tisch.

Diese Forderung nach energischerer Bestückung des Ausschüttungstopfes ist leicht erklärt. Erreichen die Ausschüttungsreserven mehr als 10 Mrd. Fr. muss die SNB die Ausschüttung an Bund und Kantone erhöhen.

Dass die SNB mit dem Gewinn auch die Rückstellungen für die Währungsreserven alimentiert, leuchtet Wanner ebenfalls ein. Die Gewinnzuteilung sei Sache des Bankrats und dessen Entscheid sei ebenfalls korrekt.

Definitive Resultate im März

Das Ergebnis des ganzen Konzerns wird 2012 dank des Gewinnbeitrags des Stabilisierungsfonds für die Grossbank UBS höher ausfallen, teilte die Notenbank am Donnerstag weiter mit. Sie legt den ausführlichen Jahresabschluss mit den definitiven Zahlen der Konzernrechnung und des Fonds am 7. März vor. Der Geschäftsbericht folgt am 4. April.

Per Ende Dezember hatte die SNB nach provisorischen Zahlen Devisenreserven von 427,2 Mrd. Fr. in ihren Tresoren. Das waren 200 Mio. weniger als im November. Damit sanken ihre Devisenreserven seit Oktober nach acht Monaten drastischen Anstiegs.

2011 hatte die Nationalbank einen Gewinn von 13,5 Mrd. Fr. eingefahren. Ihre Intervention gegen die Frankenstärke hatte sich damit ausbezahlt.   Yahoo

http://www.20min.ch/finance/news/story/SNB-rechnet-mit-6-Milliarden-Fran...

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Wie die SNB in zwei Wochen 17 Milliarden verdiente

Der schwächelnde Franken, die Aktienrally und der steigende Goldpreis haben der Schweizerischen Nationalbank innerhalb von zwei Wochen einen hohen Buchgewinn in die Kassen gespült.  http://www.cash.ch/news/top_news/wie_die_snb_in_zwei_wochen_17_milliarde...

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«Ab 2015 wird es schwierig für die SNB»

Die Krise geht vorüber, der Euro erholt sich, die Schweizer Wirtschaft profitiert. Wirklich? Laut Thomas Stucki, Anlagechef bei Hyposwiss, muss die Nationalbank ihr Vorgehen schon bald überdenken.

Und wie sieht die Sache mittel- bis langfristig aus?
Alles in allem dürften dieses und das nächste Jahr ähnlich verlaufen wie bereits 2012. Das heisst, der Kurs bleibt bei etwas über 1.20. Ab 2015 wird es dann schwierig für die Nationalbank – denn dann fällt irgendwann die Legitimation für die Grenze weg. Durch die höhere Inflation in Europa verschiebt sich der Gleichgewichtskurs laufend nach unten.

Welche Optionen bleiben dann?
Die SNB kann dann entweder die Grenze nach unten verlegen – beispielsweise um fünf Rappen auf 1.15 Franken. Das wäre technisch und kommunikativ etwas anspruchsvoll, aber durchaus machbar. Eine andere Möglichkeit wäre, jährlich eine Aufwertung von zwei bis drei Prozent zuzulassen. Auch das wäre grundsätzlich nichts Exotisches: China operiert beispielsweise mit einem solchen Crawling Peg (schleichende Aufwertung, die Red.).

Was wären die Risiken einer solchen Lösung?
Die Wirtschaft könnte mit einer jährlichen Aufwertung des Frankens von zwei bis drei Prozent leben. Risiken gäbe es allenfalls in der SNB-Bilanz: Durch die erforderlichen Interventionen würden die Devisenreserven weiter ansteigen.

Was geschieht, wenn sich die Lage in Europa weiter entspannt?
In diesem Fall würde die Untergrenze der SNB mit der Zeit tatsächlich überflüssig. Ich messe diesem Szenario eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent bei. Die Chance, dass die Krise in Europa andauert, halte ich für wesentlich grösser. Das Szenario, dass die SNB in ein paar Jahren die Grenze auf 1.15 oder einen ähnlichen Wert herabsetzt, würde ich bei einer Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent ansetzen. Mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit wird die Nationalbank dann aber – wie beschrieben – einen Crawling Peg einführen. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Ab-2015-wird-es-schwie...

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US-Hauspreise steigen stark an

In den USA sind die Hauspreise im Jahresvergleich so stark wie seit über sechs Jahren nicht mehr gestiegen.

Im November hätten die Preise in den 20 grössten amerikanischen Ballungsgebieten um 5,52 Prozent zugelegt, teilte das private Institut S&P/Case-Shiller am Dienstag in New York mit. Dies war der grösste Anstieg zum Vorjahr seit dem August 2006. Volkswirte hatten allerdings einen noch etwas stärkeren Zuwachs um 5,55 Prozent erwartet.

Im Oktober waren die Preise laut dem Institut um revidiert 4,21 Prozent (zunächst: +4,31%) zum Vorjahr nach oben geklettert. Der amerikanische Häusermarkt war einer der Ausgangspunkte für die schwere Finanzkrise im Jahr 2008. Nach einer langen Durststrecke hat sich die Lage auf dem Immobilienmarkt in den vergangenen Monaten verbessert.

Im Monatsvergleich meldete das Institut bei der Entwicklung der Hauspreise im November den zehnten Anstieg in Folge. Die Häuserpreise seien demnach um 0,63 Prozent geklettert. Volkswirte hatten einen etwas stärkeren Zuwachs um 0,7 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte der Preisanstieg bei revidierten 0,61 Prozent (zunächst +0,66%) gelegen. http://www.cash.ch/news/top_news/ushauspreise_steigen_stark_an-3023591-771

 

 :bye:   Schrottpapiere

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SNB: Zurbrügg schliesst Negativzinsen aus

 

Die Schweizerische Nationalbank rechnet mit steigenden Zinsen im Zuge einer Konjunkturerholung. Negativzinsen in der Schweiz schloss SNB-Direktoriumsmitglied Fritz Zurbrügg aus.

"Sobald das Wirtschaftswachstum in Fahrt kommt, werden sich die Dinge normalisieren", sagte Zurbrügg am Dienstag bei einer Veranstaltung in Zürich. Der Aufschwung könnte aber länger auf sich warten lassen, als sich manche Leute wünschen, erklärte er weiter. In den grossen Volkswirtschaften gebe es noch immer bedeutende Produktionslücken. Inflationsgefahr ortet Zurbrügg trotz der hohen Liquidität im System nicht.


Negativzinsen seien in der Schweiz "definitiv nicht zu erwarten", erklärte Zurbrügg weiter. Die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse kündigten im Dezember speziellen Gebühren und Negativzinsen auf bestimmte Geldzuflüsse von anderen Banken an. Vom Standpunkt der Banken aus gesehen, sei das eine logische Entscheidung gewesen, sagte Zurbrügg.


Die SNB stemmt sich seit Herbst 2011 mit einer Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken gegen die als gefährlich für die heimische Wirtschaft eingestuft Aufwertung des Frankens. Zwar hat sich der Franken hat angesichts geringerer Unsicherheiten in der Eurozone zur Gemeinschaftswährung zuletzt abgeschwächt. Notenbankchef Thomas Jordan hatte im Januar aber erklärt, dass die Landeswährung noch immer hoch bewertet sei und die SNB keine Massnahmen gegen ein Frankenaufwertung ausschliesse.


AWP

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Elias
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SNB macht 6,9 Milliarden Franken Gewinn

Stabfund mit Gewinn

Die Bewertungsgewinne bei Gold steuerten 1,4 Mrd. Franken bei, nach 5,4 Mrd. Franken im Vorjahr. Auf Franken-Basis zog der Goldpreis im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent an, während er 2012 :roll:  noch um 12 Prozent geklettert war.

Der Stabilisierungsfonds mit toxischen Papieren der  :bye:  UBS erzielte aufgrund von Bewertungsgewinnen einen Gewinn von 1,9 Milliarden Franken. SNB-Präsident Thomas Jordan liess an einer Medienkonferenz durchblicken, dass  :ok: der Stabfund in zwei Jahren von der UBS zurückgekauft werden könnte. Dies für den Fall, dass die Verhältnisse an den Finanzmärkten nicht gross ändern. http://www.cash.ch/news/top_news/snb_halbiert_den_jahresgewinn-3037993-771

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SNB: Elf Milliarden Gewinn in drei Monaten

Der von der SNB im Jahr 2008 mit toxischen Papieren der UBS gegründete Stabilisierungsfonds entwickelt sich weiterhin positiv, wie es heisst. Das Darlehen an den Stabilisierungsfonds konnte im ersten Quartal weiter von 4,4 Mrd. CHF auf 3,3 Mrd reduziert werden, und das Gesamtrisiko für die SNB ging von 5,1 Mrd auf 4,0 Mrd zurück. Der Stabilisierungsfonds weist einen Quartalsgewinn von 582 Mio USD aus, der Beitrag zum Konzernergebnis beträgt 182 Mio CHF. http://www.cash.ch/news/top_news/snb_elf_milliarden_gewinn_in_drei_monat...

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SNB-Devisenreserven nehmen weiter ab

Gegenüber März ist der Bestand um rund 4,7 Mrd CHF auf 433,6 Mrd per Ende Monat gesunken. Der März-Wert wurde unverändert bei 438,3 Mrd belassen.Der Gesamtbestand an Reserven (exkl. Gold) lag Ende April bei 440,6 Mrd CHF, per Ende des Vormonates waren es revidiert 445,4 Mrd gewesen.

Die Daten wurden gemäss dem speziellen Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt. http://www.cash.ch/news/top_news/snbdevisenreserven_nehmen_weiter_ab-306...

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