Was ist mit der SNB los???????

SNB N 

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Elias
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Nun ist der Negativzins das wichtigste Werkzeug der SNB

SNB hat mit dem Negativzins ein neues Instrument

Eine dritte Möglichkeit könnte sein, dass Jordan mehr weiss, als er preisgab: Etwa, dass die EZB kommende Woche tatsächlich mit einem riesigen Aufkaufprogramm ernst macht – womöglich mehr ankündigt, als Beobachter heute erwarten? Dann hätte die SNB zur Verteidigung des Mindestkurses womöglich alle Register ziehen müssen.

Ganzer Beitrag http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz/nun-ist-der-negativzins-...

 

Für Hypothekarschuldner sind Negativzinsen eine feine Sache. Sparer werden immer weniger Freude haben.

 

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MarcusFabian
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Der Mindestkurs war zu Recht immer umstritten. Schliesslich war es ein Eingriff in den freien (Währungs-) Markt und entsprechend teuer. Die SNB musste regelmässig Franken drucken und Euros aufkaufen um gegen die Marktkräfte und Spekulanten bestehen zu können.

Wir erinnern uns, was zum Mindestkurs geführt hat. Unterstützung der Schweizer Exportindustrie gegen eine Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro. Soweit so gut. Aber diese Begründung gilt heute eigentlich auch noch.

Grundsätzlich ist gegen eine Aufhebung des Mindestkurses nichts einzuwenden. Aber die Art und Weise, die Radikalität ist äusserst schädlich, denn nun sind die Export-Unternehmen über Nacht mit 20% Einbruch konfrontiert. Und im Vertrauen auf den Mindestkurs dürften sie sich nicht gegen einen Verfall des Euro abgesichert haben.

Hätte es die SNB nicht ähnlich machen können wie die Fed mit dem Auslaufen-lassen von QE3!

Statement der SNB: "Ab 1. Februar werden wir den Mindestkurs auf 1.18 absenken, ab 1. März auf 1.16 und danach jeden Monat um weitere 0.02 bis sich das Währungspaar Euro/Franken von selbst stabilisiert hat."

Die Wirtschaft hätte sich dann harmonisch auf den stärkeren Franken einstellen und absichern können. Die Panik, die wir jetzt erleben wäre ausgeblieben.

 

 

weico
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Domtom01
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@ weico

Einen Artikel als zusätzliches Lesefutter reinstellen, finde ich bereichernd. Deine Ansichten haben sich im Forum vermutlich schon rumgesprochen, falls sie überhaupt noch jemand liest, geschweige denn ernst nimmt.

Du scheinst nicht über deinen weltanschaulichen Schatten springen zu können und bleibst im Korsett deiner von gewissen Quellen vorgekauten Meinungen stecken. Nicht dass es mich stören würde, ich bin absolut für Meinungsfreiheit und Meinungsvielheit, denen du aber anscheinend den Kampf angesagt hast. Weisst du, du lebst nicht allein auf diesem Planeten, und es gibt viele Menschen, die deine Meinungen nicht teilen, teilweise teilen oder teilen - und das ist gut so.

Warum ich dir schreibe? Auch wenn du es mir nicht glauben magst: Es ist der Versuch, dich durch Buchstaben "wachzuschreiben". Vielleicht hilft es, den Rest schreibe ich nicht, denn das wirst du schon für mich erledigen.

Ich danke dir im Voraus für deine vielsagende Belehrung, bzw. Beleerung.

weico
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Domtom01 hat am 17.01.2015 - 21:36 folgendes geschrieben:


Ich danke dir im Voraus für deine vielsagende Belehrung, bzw. Beleerung.

..ob du es als Belehrung oder Beleerung ansiehst,musst du selber wissen.

Wenn es Leute wie dich gibt , die den Konstruktionsfehler des Euros nicht erkennen können bzw. wollen ,dann kommt wirklich eine gewisse Leere auf. Wenn diese Leute dann noch den CHF aufgeben wollen und den Euro als kleineres Übel anschauen ...dann hat dies weniger mit Leere zu tun sondern mit Dummheit.

 

Zum Glück hat  Jordan und seine Mitglieder diesen EURO-Fehler erkannt..

http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/wirtschaft/der_euro-skeptiker/

 

weico

weico
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Absolut Top, wie sachlich und unaufgeregt  der SNB Entscheid kommentiert wird (William White)  

 

Herr White, wieso hebt die SNB die Kurs­untergrenze zum Euro gerade jetzt auf?
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen hatte die Schweizer Realwirtschaft in den vergangenen dreieinhalb Jahren Zeit, sich auf eine Aufwertung des Frankens vorzubereiten. Die SNB dürfte nun zum Schluss gekommen sein, dass diese Zeit sinnvoll genutzt wurde – das zumindest wäre eine vernünftige Annahme. Zudem hat sich das makroökonomische Umfeld verändert: Die Turbulenzen in Russland, eine Erstarkung des Dollars und die Aussicht auf ein grosses Anleihenkaufprogramm (Quantitative Easing, QE, Anm. d. Red.) der Europäischen Zentralbank lassen die Anbindung an den Euro zunehmend unklug erscheinen. Risiken, die ­bislang als überschaubar galten, haben für die SNB eine andere Dimension angenommen. Ich denke im Übrigen, dass ein QE in Europa nicht funktionieren wird.

Warum nicht?
Das europäische Bankensystem ist nach wie vor in Schieflage. Deshalb erhalten etwa mittelständische Unternehmen in den Peripherieländern keine Kredite. Der Kauf von Staatsanleihen durch die EZB wird das Bankenproblem aber nicht lösen. Die US-Notenbank hat mit ihrem QE-Programm die Bondrenditen gesenkt und so für Wachstumsimpulse gesorgt. Doch der Bondmarkt ist in Europa für die Unternehmensfinanzierung kaum von Bedeutung, dieser Mechanismus spielt daher nicht. Die Banken dominieren alles. Abgesehen davon befinden sich die Renditen für Staatsanleihen europäischer Länder – mit Ausnahme von Griechenland – bereits auf historisch niedrigen Werten.

War der Entscheid der SNB ein Akt der Verzweiflung, oder hat sie weise gehandelt?
Beides trifft zu. Solange die Nachfrage nach Franken anhält oder sogar noch weiter zunimmt, kann sich die SNB nur wehren, indem sie mehr und mehr interveniert und Euro kauft. Sie kam möglicherweise zum Schluss, dass sie nicht mehr bereit ist, dieses Risiko weiterzutragen. Damit war sie gezwungen, den Mindestkurs aufzugeben. Man muss aber auch bedenken, warum die SNB die Massnahme im Septemter 2011 überhaupt ergriffen hat: Damals stand der Franken unter immensem Druck, und es drohte eine rasante Aufwertung. Ohne den Mindestkurs wäre die Exportindustrie unter die Räder gekommen. Hohe Arbeitslosigkeit wäre die Folge gewesen. Die SNB hat den Unternehmen Zeit verschafft. Niemand, der in der Exportbranche aktiv ist, durfte davon ausgehen, dass der Eurokurs von 1.20 Fr. für immer garantiert ist. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, das Unvermeidliche zu akzeptieren.

Die SNB hat die Einführung des Mindestkurses immer mit der Bekämpfung deflationärer Tendenzen in der Schweiz begründet. Ist Deflation keine Gefahr mehr?
Alle Notenbanker scheinen der Ansicht zu sein, dass Deflation etwas Schlechtes ist. Die SNB teilt diese Meinung vermutlich. Ich bin davon absolut nicht überzeugt. Wir hören jetzt immer öfter, dass die niedrigen Energiepreise eine Deflation auslösen könnten und die Verbraucher ihre Konsumentscheide verschieben in der Hoffnung auf weiterhin fallende Preise. Ist das wirklich so? Ich kenne keine Studien, die diese These stützen. Wenn die Preise fallen, weil Energie und Lebensmittel günstiger werden, dann sagt doch der gesunde Menschenverstand, dass wir bessergestellt sind als Konsumenten.

Also muss sich die SNB keine Sorgen machen, dass die Schweiz unter importierter Deflation leidet?
Nein. Wird die Deflation durch eine stärkere Währung ausgelöst, werden ausländische Güter billiger. Ich sehe nicht, was daran schlecht sein soll – insbesondere wenn es sich um Güter handelt, die ohnehin importiert werden müssen. Aber die Exportwirtschaft wird unter Druck kommen. Das Problem akzentuiert sich, wenn die Aufwertung zu schnell passiert. Insgesamt ist ein tieferes Preisniveau, ausgelöst durch eine stärkere Währung, für die einheimischen Konsumenten aber nicht schlecht.

Der Entscheid der SNB kam für die Finanzmärkte völlig überraschend. Eine Panikwelle fegte durch die Märkte. Hat die SNB an Glaubwürdigkeit verloren?
Genau das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Das Problem entstand ja genau deshalb, weil die Nachfrage nach Franken massiv zugenommen hatte. Alle flüchten in die Sicherheit des Frankens. Das globale Finanzsystem ist zutiefst zerrüttet. In diesem Umfeld hat die SNB schlechte Karten. Sie hatte nie wirklich eine Chance und musste letztlich zwischen einer schlechten und einer miserablen Alternative wählen. Sie hat das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht. Der Befreiungsschlag musste überraschend kommen, wie es am Donnerstag geschehen ist.

Ist die Schweiz ein Beispiel dafür, dass eine kleine, offene Volkswirtschaft keine Chance hat, sich gegen die riesigen globalen Kapitalströme zu stemmen?
Kleine Volkswirtschaften werden vom Internationalen Währungsfonds und von anderen Institutionen gezwungen, die globale Finanzordnung zu akzeptieren und sich, so gut es geht, zu schützen. Ich bin schon lange skeptisch, dass sich Staaten ausserhalb des Dollar- und des Eurowährungsraums überhaupt wehren können. Die Marktkräfte der grossen Volkswirtschaften sind enorm und wirken sich auf kleine Staaten fast zwangsläufig disruptiv aus. Heute ist das internationale Geldsystem ohne Anker. Das ist gefährlich.

Die SNB hat immerzu bekräftigt, dass sie nicht vom Mindestkurs abweichen wird. Nun hat sie es doch getan. Ist das ein erstes Zeichen dafür, dass die Allmacht der Zentralbanken doch begrenzt ist?
Weltweit haben die Zentralbanken mit ihren Massnahmen seit Ausbruch der Finanzkrise von 2008 unbekanntes Terrain betreten. Während der Krise waren sie die einzigen Spieler auf dem Spielfeld. Sie ­waren die effizientesten Nothelfer. Ihre Bedeutung war umso grösser, weil sich die Fiskalpolitik und die Regulierungsbehörden während der Krise oft noch in die falsche Richtung bewegten. Die Zentralbanken waren gezwungen, realen Problemen mit einer expansiven Geldpolitik zu begegnen. Die SNB hat sich in diesem Umfeld mit der Mindestgrenze sehr überzeugend gegen die Aufwertung des Frankens gestemmt. Weniger starke Massnahmen hatten zuvor nicht funktioniert. Die SNB hielt so lange an dieser Politik fest, wie sie es für vernünftig hielt.

Hat die SNB rückblickend irgendwelche Fehler begangen?
Das würde ich nicht sagen. Sie musste eine sehr schwierige und heikle Entscheidung treffen. Wie schnell darf oder muss sich der Franken aufwerten? Wie schnell ist zu schnell? Ich will das Urteil der SNB nicht in Frage stellen. Der Franken wertet sich seit Jahrzehnten kontinuierlich auf. Die Schweiz kann damit umgehen, solange die Aufwertung nicht zu schnell geschieht. Der Trend wurde kurzzeitig gestoppt und setzt sich nun fort. Aber vergessen Sie nicht, diese Entwicklung ist überhaupt nicht überraschend: Die Schweiz hat einen Leistungsbilanzüberschuss von 12 bis 15% des Bruttoinlandprodukts. Das ist riesig. Wäre die Schweizer Volkswirtschaft grösser, wäre der internationale Druck, den Franken noch mehr aufzuwerten, bedeutend grösser. Ihr könnt nur unter dem Radar fliegen, weil Ihr so klein seid.

Würden die Währungsreserven in der ­Bilanz der SNB zu den derzeitigen Marktpreisen bewertet, wäre ihr Eigenkapital ausradiert. Ist das ein Problem?
Nein. Das wäre ein Problem für eine Geschäftsbank, weil die Kunden dann um ihre Einlagen fürchten und ihr Vertrauen verlieren. Für eine Zentralbank gelten andere Überlegungen. Sie kann auch ohne Eigenkapital ihre Funktion erfüllen.

Wie wirkt sich die Aufhebung des Mindestkurses auf die Schweizer Wirtschaft aus?
Die SNB sieht verschiedene Schocks auf die Schweizer Wirtschaft zukommen. Mit ihrem Entscheid hat sie die Risiken neu verteilt. Sie ist nicht mehr bereit, die negativen Auswirkungen allein in ihrer Bilanz abzufedern. Ein Teil des Risikos wird nun vom höheren Frankenkurs und damit von etlichen Unternehmen aus der realen Wirtschaft getragen. Diese stehen nun noch stärker unter Druck, sich dem neuen Umfeld anzupassen. Es gibt keine Möglichkeit, einen  externen Schock abzuwenden. Die Frage ist, wie die Auswirkungen bewältigt werden sollen und wer den grössten Teil des Schocks absorbiert. Diesen Entscheid hat die SNB nun getroffen. Sie kann und will den Schock nicht mehr allein absorbieren. Sollte sich die Lage als Folge der Aufwertung massiv verschlechtern und die Wirtschaft in eine Rezession fallen, wird auch der Aufwertungsdruck auf den Franken nachlassen. Aber es ist ganz simpel: Die SNB hatte keine echte Chance.  Sie konnte nur entscheiden, ob sie die rechte oder die linke Wange hinhalten will.

 

www.fuw.ch/article/die-snb-hatte-keine-chance/

 

weico

 

Domtom01
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Dummheit ist relativ

Zum Glück hat  Jordan und seine Mitglieder diesen EURO-Fehler erkannt..

...und wir (die in der Schweiz lebenden) werden die Suppe auslöffeln.

Konstruktionsfehler hin oder her, wer sagt dir, dass das nicht andere auch erkannt haben. Nur ich denke einen Schritt weiter.

Das Wesentliche ist nicht der Konstruktionsfehler, der könnte und wird in Zukunft sicher behoben werden. Tatsache ist, und das willst du nicht sehen: Die Schweiz ist zu klein, um alleine gegen die Währungsgiganten zu bestehen. Der Markt reagiert entsprechend und führt zu dieser übertriebenen Fr-Stärke, die wirtschaftlich und wechselkurstechnisch nicht gerechtfertigt ist.

Du verschliesst die Augen (Vogel-Strauss-Politik) und bleibst in deinen antiquierten weltanschaulichen Worthülsen stecken. Aber die Welt dreht sich weiter. 

Es ist nicht wichtig, was ich will oder was ich denke. Nur ich schreibe in einem Forum oft Dinge, die zu einer sachlichen Auseinadersetzung beitragen sollen. Und im Gedanken kann man alles durchspielen. Stichwort Dialektik)

übrigens: Intelligenz ist die Fähigkeit der Anpassung an sich verändernde Umstände. 

Keine Sorge, damit belasse ich es  und überlasse ich dir das Forum. Du weisst ja ohnehin alles besser und bist die Inkarnation des kumulierten Wissens der Menschheit.

weico
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Domtom01 hat am 18.01.2015 - 11:18 folgendes geschrieben:

...und wir (die in der Schweiz lebenden) werden die Suppe auslöffeln.

Suppe ist gesund.

 

Konstruktionsfehler hin oder her, wer sagt dir, dass das nicht andere auch erkannt haben. Nur ich denke einen Schritt weiter.

...indem du "denkst",dass der Euro das kleinere Übel ist..! Sup(p)er..  :oops:

 

 

Das Wesentliche ist nicht der Konstruktionsfehler, der könnte und wird in Zukunft sicher behoben werden.

...könnte,sollte,wollte,würde.....

 

 

 

 

Tatsache ist, und das willst du nicht sehen: Die Schweiz ist zu klein, um alleine gegen die Währungsgiganten zu bestehen. Der Markt reagiert entsprechend und führt zu dieser übertriebenen Fr-Stärke, die wirtschaftlich und wechselkurstechnisch nicht gerechtfertigt ist.berreaktionen werden schnell wieder

 Überreaktionen werden vom Markt korrigiert.

 

Wie wirkt sich die Aufhebung des Mindestkurses auf die Schweizer Wirtschaft aus?
Die SNB sieht verschiedene Schocks auf die Schweizer Wirtschaft zukommen. Mit ihrem Entscheid hat sie die Risiken neu verteilt. Sie ist nicht mehr bereit, die negativen Auswirkungen allein in ihrer Bilanz abzufedern. Ein Teil des Risikos wird nun vom höheren Frankenkurs und damit von etlichen Unternehmen aus der realen Wirtschaft getragen. Diese stehen nun noch stärker unter Druck, sich dem neuen Umfeld anzupassen. Es gibt keine Möglichkeit, einen  externen Schock abzuwenden. Die Frage ist, wie die Auswirkungen bewältigt werden sollen und wer den grössten Teil des Schocks absorbiert. Diesen Entscheid hat die SNB nun getroffen. Sie kann und will den Schock nicht mehr allein absorbieren. Sollte sich die Lage als Folge der Aufwertung massiv verschlechtern und die Wirtschaft in eine Rezession fallen, wird auch der Aufwertungsdruck auf den Franken nachlassen.

 

Du verschliesst die Augen (Vogel-Strauss-Politik) und bleibst in deinen antiquierten weltanschaulichen Worthülsen stecken. Aber die Welt dreht sich weiter. 

..ob mit "Überbewerteten","Unterbewerteten" oder 1:1 CHF-EUR.

 

Es ist nicht wichtig, was ich will oder was ich denke. Nur ich schreibe in einem Forum oft Dinge, die zu einer sachlichen Auseinadersetzung beitragen sollen. Und im Gedanken kann man alles durchspielen. Stichwort Dialektik)

 Dummheiten kann man ruhig Alleine im Kopf durchspielen ..man muss sie nicht gleich in einem Forum verbreiten.Versuch es mal...!

Ansonsten solltest du dich halt nicht wundern,wenn man dir deine Dummheiten aufzeigt.

 

übrigens: Intelligenz ist die Fähigkeit der Anpassung an sich verändernde Umstände. 

..diese Anpassung hat Herr Jordan/SNB  nun getätigt.Fähig und Intelligent.

Je suis Jordan..

 

Keine Sorge, damit belasse ich es  und überlasse ich dir das Forum. Du weisst ja ohnehin alles besser und bist die Inkarnation des kumulierten Wissens der Menschheit.

... wenn du es sagst...  :bye:

 

 

weico

alpenland
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wie QE laufen sollte; und ein Satz zu SNB
Zyndicate
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Sichtguthaben der SNB weiter angeschwollen
 

Die Sichtguthaben bei der SNB stiegen in der letzten Woche erneut an - aber nicht so viel wie aufgrund der plötzlichen Aufgabe der Kursuntergrenze eigentlich erwartet worden war.

Die sogenannten Giroguthaben der Finanzinstitute bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stiegen im Durchschnitt der Woche zum 16. Januar um knapp 10,6 Mrd CHF und beliefen sich auf 339,6 Mrd CHF, wie die SNB am Montag mitteilte. Die gesamten Sichtguthaben bei der SNB stiegen gar um 13,3 Mrd auf 402,0 Mrd CHF.

Die Entwicklung der Giroguthaben bzw. Sichtguthaben gilt als Indiz dafür, ob und wie stark die SNB im Devisenmarkt interveniert, um eine zu starke Franken-Aufwertung zu verhindern. Aufgrund der plötzlichen Aufgabe des Mindestkurses durch die SNB hätten Beobachter letzte Woche eine deutlichere Steigerung der Guthaben erwartet. Es darf also weiterhin gerätselt werden, weshalb die SNB die Grenze so rasch aufegeben hat.

Den Euro-Mindestkurs hat die Nationalbank am Donnerstag aufgehoben. In den Tagen davor dürfte die SNB gemäss den vorliegenden Daten interveniert haben, um den Mindestkurs zu halten. Darauf deutet auch der Wechselkursverlauf der Euro zum Franken hin, der sich in den Tagen vor der Aufhebung des Mindestkurses immer nur haarscharf über 1,20 CHF bewegt hatte.

(AWP/cash)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Zehn Milliarden brachten das Fass zum Überlaufen

Neue Zahlen zeigen, wie viele Euros die Nationalbank in den Tagen vor der Mindestkursaufhebung kaufen musste. Es sind erstaunlich wenige.

Was weiss Thomas Jordan, was wir nicht wissen?

n es vielleicht die heftigen Zuflüsse in den Franken? Hat die Nationalbank die Reissleine gezogen, weil sie in den Tagen vor der Aufhebung massiv am Devisenmarkt hatte intervenieren und zur Kursstützung Euros in rauen Mengen hatte kaufen müssen?

Die Zahlen zu den Girokonten der Geschäftsbanken, die Aufschlüsse darüber geben und welche die Nationalbank heute veröffentlicht hat, relativieren diese Vermutung. Das wöchentliche Plus auf diesen Konten betrug in den sieben Tagen vor dem vergangenen Freitag nur 13 Milliarden Franken. «Das ist am unteren Ende der Erwartungen», sagt UBS-Ökonom Bernd Aumann, «wir hätten mit einem deutlich höheren Betrag gerechnet.»

Selbes Mass wie im Dezember

Dass die Nationalbank bereits vor dem vergangenen Donnerstag am Devisenmarkt aktiv war, war zu vermuten gewesen. In den Tagen vor der Mindestkursaufhebung war der Eurokurs jeweils nur wenige Hundertstelrappen über der Marke von 1.20 Franken gelegen. Was sich heute zeigt, ist, dass diese Interventionen kaum über das bereits im Dezember beobachtete Mass hinausgingen. Damals waren im Zuge der Russland-Krise rund 6 bis 10 Milliarden Franken aufgeworfen worden, um den Euromindestkurs zu verteidigen.

Möglich ist, dass die jüngsten Interventionen sogar niedriger waren als die Dezemberkäufe. Anfang Januar steigen die Girokonten bei der SNB jeweils ohnehin um rund 2 Milliarden Franken an. Dies, weil die Leute das vor Weihnachten abgehobene Bargeld nach den Festtagen wieder auf die Bank bringen, wie Bernd Aumann sagt. Zudem gilt als sicher, dass die Nationalbank auch am Tag der Aufhebung – nachdem der Euro zeitweise unter 85 Rappen gefallen war – am Markt intervenierte. Die jüngsten Beträge würden sich entsprechend in die Grössenordnung von rund 10 Milliarden Franken reduzieren.

Das Motiv bleibt offen

Zu den Zeiten, als die Eurozone im Jahr 2012 vom Auseinanderbrechen bedroht war, hatte die Nationalbank wochenlang Stützungskäufe im Umfang von 10 bis 20 Milliarden Franken getätigt. Die jüngsten Interventionen haben den Stand der Devisenreserven zwar auf gegen 500 Milliarden Franken getrieben, liegen insgesamt allerdings unter diesem Niveau. Umso mehr stellt sich nun die Frage, was die SNB-Führungsequipe zum Handeln bewogen hat. Sind es die anstehenden Anleihenkäufe der EZB? Was weiss Thomas Jordan darüber, was wir nicht wissen?

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Zehn-Milliarden-bracht...

 

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Biggrin

 

 

weico

Elias
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Schweizer Franken Unberechenbarer als der Rubel

Die Entscheidung der Schweizer Zentralbank bewegte vergangene Woche die Märkte. Die heimische Währung, der Franken, schwankte noch stärker als der Rubel. Extrem unruhige Zeiten für die Devisenmärkte.

Geht der Schweizer Franken über den „Jordan“?

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/schweizer...

 

 

Die EZB hätte den Euro gerne so schwach wie den Rubel. Dann würden die Exporte durch die Decke gehen.

 

Schauen wir mal, ob und was das Ganze noch für einen Einfluss auf die Zuwanderung hat. Am Arbeitsmarkt dreht die Stimmung. Die Grenzgänger sollen den Lohn in Euro bekommen.

 

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onenightinbangkok
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Und seien wir mal ehrlich - Jordan wäre NIEMALS SNB Präsident geworden - wenn der Abgang von Hildebrand nicht so abrupt gekommen wäre! 

Jordan war eine Notlösung und wäre es auch besser geblieben! Das Format für dieses Amt hat dieser Bürokratie-Wicht jedenfalls nie gehabt!*

 

* Gemäss dem Peter-Prinzip:

Das Peter-Prinzip ist eine These von Laurence J. Peter, die besagt, dass „in einer Hierarchie [...] jeder Beschäftigte dazu [neigt], bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen“[1] (englisch: „In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence.“). Sie wurde mit eigenen Notizen zusammen mit Raymond Hull in The Peter Principle, das 1969 bei William Morrow in New York erschien, formuliert. Das Buch zählt zu den Klassikern der nordamerikanischen Managementliteratur.

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

Elias
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onenightinbangkok hat am 20.01.2015 - 13:46 folgendes geschrieben:

Und seien wir mal ehrlich - Jordan wäre NIEMALS SNB Präsident geworden - wenn der Abgang von Hildebrand nicht so abrupt gekommen wäre! 

Es wäre aber wohl auch nicht anders heraus gekommen. Beide haben nie alleine entscheiden. Es wird an der Sitzung beschlossen.

1978 dauerte die Anbindung an die D-Mark kein Jahr und die D-Mark hatte wieder zugelegt. Dieses mal hat es nicht geklappt.

Schau ma mal, was der Donnerstag bringt. Wenn der Euro abschmiert, war es wohl besser so. Wenn nicht, war es (nach meiner Meinung) zu früh.

 

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Maisgold
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IMHO

Den Herrn Jordan an den Pranger stellen ist sicher inkorrekt und bringt überhaupt nichts.

Er ist ja quasi nur der Meldeläufer der SNB, wie auch die 7 Zwerge in der Politik nur "Presse(ver)sprecher" sind.

Entschieden wird von Anderen Kaliber welche sich diskret im Hintergrund aufhalten.

 

CHEERS

MarcusFabian
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Elias hat am 19.01.2015 - 16:18 folgendes geschrieben:

Das wöchentliche Plus auf diesen Konten betrug in den sieben Tagen vor dem vergangenen Freitag nur 13 Milliarden Franken. «Das ist am unteren Ende der Erwartungen»,

 

Um diese Fr. 13 Mrd. pro Woche mal in Relation zu setzen: Der Gotthard-Tunnel hat 12 Mrd Franken gekosten. (Quelle)

Also auch hier sehe ich eine Diskrepanz zwischen der realen Wirtschaft (wo eine Million oder eine Milliarde noch einen entsprechenden Gegenwert repräsentiert) und der reinen Finanzwelt, wo es auf ein paar Nullen mehr oder weniger nicht mehr drauf an kommt.

Wie auch immer. Ich meine, die SNB hatte Angst vor dem Entscheid der EZB, per 22.1. fünfhundert Milliarden Euros (oder mehr) leistungslos zu drucken. Wie viele Franken die SNB als Antwort auf eine derartige Euro-Geldmengen-Ausweitung hätte drucken müssen, um die Parität aufrecht zu erhalten, vermag ich nicht zu beantworten.

 

MarcusFabian
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onenightinbangkok hat am 20.01.2015 - 13:46 folgendes geschrieben:

Und seien wir mal ehrlich - Jordan wäre NIEMALS SNB Präsident geworden - wenn der Abgang von Hildebrand nicht so abrupt gekommen wäre! 

Weiss nicht ...: Hildebrand war Hedge-Fonds-Manager bevor er SNB-Präsident wurde. Jordan Uni-Profax.
 

Was ist besser ... ?

 

MarcusFabian
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Maisgold hat am 20.01.2015 - 15:18 folgendes geschrieben:

wie auch die 7 Zwerge in der Politik nur "Presse(ver)sprecher" sind.

Du meinst: "Volkszertreter" ? Blum 3

Fine-Tuner
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GEHEIMES PROTOKOLL TELEFONAT SNB MIT EZB (auf der NSA Website nachzulesen):

Draghi ruft Jordan an: "Hallo alter Gangster",

Jordan: "Gleichfalls Mafiosi, was gibts?"

Draghi: "Ich muss Bonds aufkaufen um den Markt mit Euros zu fluten. Kaufe bitte nicht alle Euros auf. Die Euros dienen zur Stimulation der Wirtschaft."

Jordan: "Shit, dann explodiert mir der Franken....das kann ich meinen Leuten nicht zumuten....entweder ich kaufe deine Euros auf und dein Wirtschaftswachstum verschwindet in meinem Tresor oder ich breche den Damm....shit Mario, was soll ich tun?"

Draghi: "Calma, calma....wie wärs wenn Du auch Bonds aufkaufst?"

Jordan: "Hey alter Freund, vergiss nicht, dies ist die Schweiz....hier sind alle derart übersättigt.....da kriegt keiner mehr einen hoch....da kann ich blasen so viel ich will......und am Schluss muss ich noch meine eigenen Strafzinsen bezahlen....nein Mario, das nützt gar nichts.....shit ich bin verloren, warum habe ich damals nur auf den Hilti, diesen Vollxxxx gehört........."

Draghi: "Mach dir nicht in die Hosen Jordi. Du machst das. Der Bondkauf wurde von unserem Gremium abgesegnet, da kann ich leider gar nichts mehr machen......wollt dich nur mal informieren. Wir sehen uns am nächsten Natibankenkongress.....und bring deine Frau mit, wie war doch gleich ihr Name......see you"

Jordan: "Shit, ich bin tod.....und den Kongress kannst Du dir sonstwo hinschieben......und was interessiert dich meine Frau?"

Draghi: Hängt auf.

Jordan: "Hey Mario!?"......Besetztzeichen......Jordan beginnt zu weinen.

(und wenn sie nicht gestorben sind, telefonieren sie noch heute....)

Elias
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MarcusFabian hat am 20.01.2015 - 18:14 folgendes geschrieben:

Also auch hier sehe ich eine Diskrepanz zwischen der realen Wirtschaft (wo eine Million oder eine Milliarde noch einen entsprechenden Gegenwert repräsentiert) und der reinen Finanzwelt, wo es auf ein paar Nullen mehr oder weniger nicht mehr drauf an kommt.

Ich sehe die Menschen. Das war bei der Rettung der UBS schon so.

Natürlich kann man allem tatenlos zusehen. Bei der Anbindung an die D-Mark 1978 hat es ein halbes Jahr gedauert und die Sache war wieder im Lot. Jetzt hat es halt nicht geklappt. Aber man hat es wenigstens versucht.

 

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Fine-Tuner
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Elias hat am 20.01.2015 - 11:08 folgendes geschrieben:

 


Die EZB hätte den Euro gerne so schwach wie den Rubel. Dann würden die Exporte durch die Decke gehen.

 

 

Versteh ich nicht ganz....wer soll denn all diese Exporte importieren?.....wir leben in einer völlig ÜBERSÄTTIGTEN Gesellschaft.....oder möchte man die Schwellenländer mit unseren Konsumgütern zumüllen?......vielleicht muss man bald Strafe bezahlen, wenn man nicht konsumiert?.....sozusagen einen Negativkonsumsteuer....?.....Sparen wird ja bereits bestraft.

Fine-Tuner

Elias
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Fine-Tuner hat am 21.01.2015 - 14:43 folgendes geschrieben:

Elias hat am 20.01.2015 - 11:08 folgendes geschrieben:

Die EZB hätte den Euro gerne so schwach wie den Rubel. Dann würden die Exporte durch die Decke gehen.

Versteh ich nicht ganz....wer soll denn all diese Exporte importieren?

Wenn man noch billiger als alle anderen billigen Geschäfte ist, kann man verkaufen. Es ist ein Verdrängungswettbewerb.

Und wenn die Franzosen keine Reformen wollen, dann geht das nur über die Schwächung der Währung.

Scala Mobile hiess das früher bei den Italienern. Man hat die Lira abgewertet, anstatt innovativ zu sein und hat gleichzeitig die Löhne automatisch erhöht. http://de.wikipedia.org/wiki/Scala_mobile

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Fine-Tuner
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Elias hat am 21.01.2015 - 15:08 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 21.01.2015 - 14:43 folgendes geschrieben:

Elias hat am 20.01.2015 - 11:08 folgendes geschrieben:

Die EZB hätte den Euro gerne so schwach wie den Rubel. Dann würden die Exporte durch die Decke gehen.

Versteh ich nicht ganz....wer soll denn all diese Exporte importieren?

Es ist ein Verdrängungswettbewerb.

Du hast natürlich recht, aber ich frage mich wo da der Mensch bleibt?......auf der Strecke?.........bei Wörtern wie "Verdrängung" und/oder "Selektion" sträuben sich bei mir die Nackenhaare......diese Wörter implizieren Menschenverachtung und Geringschätzung der menschlichen Existenz........Selektion war übrigens das Lieblingswort von Adolf Hitler.......

Ich habe keinen Zweifel, dass der seit geraumer Zeit laufende Wettbewerbs-, Leistungs-, Optimierungs- und Wachstumswahn im roten Bereich angelangt ist und sich nun brutal gegen den Mensch selbst richtet.

jmho

Fine-Tuner

Elias
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Fine-Tuner hat am 21.01.2015 - 15:53 folgendes geschrieben:

aber ich frage mich wo da der Mensch bleibt?......auf der Strecke?

 

Ein Prozent der Menschheit besitzt Hälfte des weltweiten Reichtums

Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer - diese Aussage wird nun mit neuen Zahlen untermauert. Demnach verfügt ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums. Und die 85 reichsten Menschen haben genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Welt besitzt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oxfam-studie-kluft-zwischen-ar...

 

 

Dazu noch die Kriege.

Es geht um Vormachtstellung & Status. Der kleine Erdogan braucht einen grossen Palast, damit er grösser scheint.

 

Ich bin kein Sozi, aber das mit den Jubeljahren (7 x 7 Jahre) war vielleicht doch nicht ganz so falsch. Es muss ja nicht gleich alles verteilt werden. Aber wer mehr als 1 Milliarde hat, merkt nicht, wenn ihm 100 Millionen fehlen.

Im Mittelalter war von der Kirche nicht nur der Zins verflucht (Wucher), sondern auch das gesparte Geld. Weil es nicht "arbeitet". Es ist nutzlos.

 

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Elias
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SNB musste nach Untergrenze-Aus massiv intervenieren

Neue Zahlen deuten darauf hin, dass die Nationalbank nach Aufgabe der Grenze von 1.20 Franken pro Euro Devisen in Milliardenhöhe kaufte.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/SNB-musste-nach-Unterg...

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 26.01.2015 - 13:12 folgendes geschrieben:

Neue Zahlen deuten darauf hin, dass die Nationalbank nach Aufgabe der Grenze von 1.20 Franken pro Euro Devisen in Milliardenhöhe kaufte.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/SNB-musste-nach-Unterg...

 

Wenn das stimmt, ist das eigentlich ein ganz intelligenter Schachzug der SNB: Statt ein fixes Versprechen abzugeben interveniert sie nach Bedarf.

Somit wird es zum Risiko für Spekulanten für/gegen den Franken zu spekulieren, weil man sich jederzeit ein blaues Auge holen kann, wenn die SNB unerwartet interveniert.

martinidrink
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SNB sowie alle Nationalbanken gehören abgeschafft! Was die SNB betreibt ist meiner Meinung nach Planwirtschaft.  Und noch was zum Finanzsystem: Schulden sind nicht Rückzahlbar, denn so will es das System .....  es wird heftig krachen und zwar bald!

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Elias
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martinidrink hat am 26.01.2015 - 22:11 folgendes geschrieben:

SNB sowie alle Nationalbanken gehören abgeschafft!

Jaaa doch. Wie oft willst du es denn noch wiederholen?

Die EU muss weg, der Euro muss weg, das FIAT-Geld muss weg

Ohne den Menschen gäbe es keine Umweltverschmutzung, keine Kriege, kein Leid.

Also muss auch der Mensch weg.

 

Ich hätte auch lieber einen MwSt-Einheitssatz. Soll ich jetzt auch immer darüber lamentieren?

 

Glücklich ist,wer vergisst,
was nicht mehr zu ändern ist

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martinidrink
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Elias hat am 27.01.2015 - 10:08 folgendes geschrieben:

martinidrink hat am 26.01.2015 - 22:11 folgendes geschrieben:

SNB sowie alle Nationalbanken gehören abgeschafft!

Jaaa doch. Wie oft willst du es denn noch wiederholen?

Die EU muss weg, der Euro muss weg, das FIAT-Geld muss weg

Ohne den Menschen gäbe es keine Umweltverschmutzung, keine Kriege, kein Leid.

Also muss auch der Mensch weg.

 

Ich hätte auch lieber einen MwSt-Einheitssatz. Soll ich jetzt auch immer darüber lamentieren?

 

Glücklich ist,wer vergisst,
was nicht mehr zu ändern ist

Ich lamentiere mich doch nicht ich bin lediglich beunruhigt was da auf uns zukommt und falls es dich interessieren sollte hier noch ein kurzer Hinweis: Schuldgeldsystem das perfekte Enteignungsinstrument ,  den Rest kannst du dir selbst ausmalen.

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

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