Was ist mit der SNB los???????

SNB N 

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ProBus
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Medienkonferenz

Wie hiess es gestern so schön während der Medienkonferenz? Der Franken ist überbewertet Lol

Bei jedem Mal als der Satz über die Lippen von Jordan huschte, wurde der Franken noch ein wenig stärker gegenüber dem Euro! Soviel zur Glaubwürdigkeit der SNB.

Zyndicate
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SNB kaufte Ende 2014 Devisen für 25,8 Mrd CHF

26.03.2015 09:32



(Meldung erweitert)

Zürich/Bern (awp/sda) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat die Summe für die Ende 2014 nötig gewordenen Devisenkäufe zur Durchsetzung des damals noch gültigen Euro-Mindestkurses publik gemacht: Insgesamt kaufte sie gegen Ende Jahr Fremdwährungen für 25,8 Mrd CHF.

Dies geht aus dem am Donnerstag publizierten Jahresbericht der SNB hervor. Der Euro hatte sich ab Mitte November wieder sehr nahe bis an den Mindestkurs von 1,20 CHF heran abgeschwächt. Erstmals seit September 2012 mussten die Währungshüter dann im Devisenhandel intervenieren, um den Mindestkurs zu garantieren, ehe sie ihn am 15. Januar 2015 fallen liessen.

Bereits bekannt ist, dass die Devisenanlagen 2014 insgesamt um rund 67 Mrd auf 510 Mrd CHF. angeschwollen sind. In der ersten Januarhälfte habe sich der Druck auf den Mindestkurs "massiv erhöht", halten Direktoriumspräsident Thomas Jordan und Bankratspräsident Jean Studer im Geschäftsbericht fest. Eine Summe zu den in dieser Periode getätigten Devisenkäufen nannten sie nicht.

Es sei aber deutlich geworden, dass sich der Mindestkurs nur noch mit anhaltenden Interventionen am Devisenmarkt durchsetzen lassen würde. "Dies hätte zu einer nicht mehr kontrollierbaren Ausdehnung der Bilanz - potenziell auf ein Mehrfaches des schweizerischen Bruttoinlandprodukts - geführt", schreiben die Währungshüter.

Sie seien deshalb zum Schluss gekommen, dass ein Mindestkurs von 1,20 CHF pro Euro "nicht mehr nachhaltig und somit geldpolitisch nicht mehr zu rechtfertigen" sei. Mit einem Festhalten hätte die SNB nach ihrer Darstellung riskiert, wegen der massiv steigenden Devisenkäufe "in der längeren Frist die Kontrolle über die Bilanz und damit die monetären Bedingungen zu verlieren".

Die Durchsetzung sei nicht mehr zu verantworten gewesen und die Kosten eines weiteren Festhaltens am Mindestkurs "wären in keinem Verhältnis zu dessen Nutzen für die Wirtschaft gestanden". Wegen der Frankenaufwertung nach der Aufgabe des Mindestkurses nahm die SNB aber die Prognose für das Wachstum der Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr kürzlich von rund 2 auf noch knapp 1% zurück.

MEHR PERSONAL

Wie dem Geschäftsbericht weiter zu entnehmen ist, beschäftigte die SNB Ende des letzten Jahres 868 Personen. Das sind 36 mehr als ein Jahr zuvor. Der wiederum deutlich erhöhte Personalbedarf sei nicht nur auf die Umsetzung der Geldpolitik zurückzuführen, schreiben die Währungshüter.

Auch die Neuausrichtung des Bereichs Bargeld und Aufgabenerweiterungen in den Bereichen Finanzstabilität, Statistik und Internationale Währungskooperation hätten zusätzliche Ressourcen erfordert.

Die Aufwände für Löhne, Gehälter und Zulagen stiegen um 5,6% auf 116,7 Mio CHF. Die Gesamtvergütung von Direktoriumspräsident Thomas Jordan inklusive Sozialbeiträge des Arbeitgebers nahm von 1,052 Mio auf 1,135 Mio zu. Ohne Sozialbeiträge betrug sie unverändert 895'000 CHF.

rt

(AWP)

 

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Devisenreserven der SNB sind mehr Wert
 

Der Wert der Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist im März weiter gestiegen.

Per Ende des Berichtsmonats lag er bei 522,3 Milliarden Franken, Ende Februar waren es noch 509,3 Milliarden gewesen. Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte am Ende des Berichtsmonats 528,0 Milliarden nach 515,1 Milliarden im Vormonat, wie die SNB am Dienstag auf ihrer Homepage mitteilt. Die Daten wurden gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Nachdem im Dezember noch ein Anstieg von über 30 Milliarden Franken zu verzeichnen war, kamen im Januar lediglich noch gut 3 Milliarden Franken hinzu. Mit einem Plus von rund 11 Milliarden war das Wachstum im Februar wieder höher und nahm mit plus 13 Milliarden im März noch mehr zu.

Hierbei ist allerdings zu beachten, dass sich der Franken im Verlauf des vergangenen Monats klar zum US-Dollar abgeschwächt und damit der Wert der Reserven in Fremdwährungen entsprechend zugenommen hat. Zum Euro hat sich der Franken im März-Schnitt marginal verstärkt gegenüber Februar.

(AWP)

 

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SNB-Aktie macht Bocksprünge
 

Die Aktie der Schweizerischen Nationalbank legt am Donnerstagnachmittag 13 Prozent zu und ist auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen.

Von Daniel Hügli

Die Aktie der Schweizerischen Nationalbank steigt am Donnerstag 13 Prozent auf 1206 Franken. Das ist der höchste Stand seit Herbst 2011 und wahrscheinlich einer der höchsten Tagesgewinne, welche die wenig gehandelte Aktie jemals erzielt hat.

Bereits am Mittwoch legte die Aktie ungewöhnliche 3 Prozent zu. Im Nachgang zur Aufhebung der Kursuntergrenze Mitte Januar war der Titel unter die Marke von 1000 Franken abgesackt, da der SNB-Schritt wohl zu Verlusten in der Nationalbankrechnung führen wird und somit die Gefahr besteht, dass keine Dividende ausgeschüttet wird.

Der Anstieg der SNB-Aktie am Donnerstag lässt sich vielleicht damit erklären, dass ein Investor sein Geld parkieren will. Tatsächlich eignen sich die SNB-Titel nur für Liebhaber und für auf höchste Sicherheit bedachte Anleger.

Das mag sich auch der deutsche Multi-Verwaltungsrat Theo Siegert gedacht haben, als er in der Finanzkrise seinen Anteil an der SNB auf knapp 6 Prozent erhöhte. Damit ist Siegert noch immer der zweitgrösste Aktionär der SNB. Womöglich hat Siegert selber seinen SNB-Anteil ausgebaut.

Immer wieder bizarre Kurssprünge

Grösste SNB-Aktionärin ist der Kanton Bern mit 6,63 Prozent. Insgesamt befinden sich 62 Prozent der SNB-Aktien in Besitz von Kantonen und Kantonalbanken. Die übrigen verteilen sich auf 2236 Privataktionäre. Für sie gelten Stimmrechtsbeschränkungen.

Die Aktie der SNB ist ein Exot im Tableau des Swiss Performance Index. Sie wird kaum gehandelt, und sie folgt auch nicht wirtschaftlichem oder profitorientiertem Handeln des Unternehmens SNB, weil das nicht die Aufgabe der Nationalbank ist. Die Aktie ist eigentlich auch keine Aktie, sondern, wie sie der emeritierte Wirtschaftsprofessor Max Boemle einmal nannte, ein "Perpetual Bond". Die Inhaber kommen in den Genuss einer Rendite von relativ bescheidenen 1,5 Prozent.

Die SNB-Aktie macht immer wieder bizarre Kurssprünge. So stieg sie im Jahr 2006 auf einen Stand von 1520 Franken. Weil Investoren von der irrigen Annahme ausgingen, dass sie vom Erlös der SNB-Goldverkäufe teilhaben könnten.

CASH

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Am vergangenen Freitagnachmittag galt der Euro zum ersten Mal seit Ende Januar wieder weniger als 1,04 Franken. Wie mir aus dem Devisenhandel berichtet wird, wurden prompt einige grössere Stopp-Loss-Verkäufe losgetreten. Letztere liessen die europäische Einheitswährung vorübergehend in die Nähe von 1,0370 Franken fallen.

Es überrascht nicht, dass erste Händler bereits wieder von einem möglichen Angriff auf die Euro-Franken-Parität sprechen. Für rote Köpfe dürften solche Aussagen vor allem in den Handelsräumen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sorgen. Denn sollten die Händler Recht behalten, befinden sich unsere Währungshüter im berüchtigten "Auge des Sturms".

Zumindest für die Ökonomen der Credit Suisse steht fest: Wertet sich der Franken weiter auf, ist die SNB wieder zu Interventionen gezwungen. Die Experten rechnen dann nicht nur mit Offenmarkttransaktionen, sprich Fremdwährungskäufen, sondern auch mit einer Erhöhung der negativen Einlagezinsen.

Selbst radikalere Massnahmen wie die Ankündigung von Wertpapierkäufen nach dem Vorbild der Europäischen Zentralbank (EZB) schliessen die Ökonomen nicht aus, sollte der Deflationsdruck zu gross werden. Zu einem solchen Vorgehen rät der SNB mittlerweile übrigens auch der Internationale Währungsfonds (IWF), um dem erstarkten Franken Herr zu werden.

Um der Erwartung weiterer Interventionen Nachdruck zu verleihen, prognostiziert die Credit Suisse für den Euro bis in drei Monaten einen Stand von 1,08 Franken. Auf eine Sicht von zwölf Monaten rechnet sie hingegen mit einem Rückschlag auf 1,05 Franken. Den Euro sieht die Grossbank bis in einem Jahr auf 0,98 Dollar fallen. Davon lässt sich ein Anstieg des Dollars auf 1,07 Franken innerhalb eines Jahres ableiten.

Die Prognosen der für die Credit Suisse tätigen Experten werden längst nicht von allen Berufskollegen geteilt. Immer mehr von ihnen rechnen mit einem gegenüber dem Euro wieder stärkeren Franken (siehe Kolumne vom 2. April).

Ich plädiere an dieser Stelle einmal mehr für die Gründung eines eigenen Staatfonds. Ende März hielt die SNB Fremdwährungsreserven im Umfang von umgerechnet 522 Milliarden Franken. Das entspricht fast der Schweizer Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres.

Für unser kleines Land ist die Bilanz der SNB so aufgebläht wie bei keiner anderen Zentralbank. Jetzt dem Vorschlag des IWF Folge zu leisten und Wertpapierkäufe nach europäischem Vorbild zu tätigen, käme einer Verzweiflungstat gleich. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Fremdwährungsreserven schon heute vorwiegend in negativ verzinsten europäischen Staatsanleihen angelegt sind.

Damit machen wir uns noch viel abhängiger von Europa. Doch wäre es nicht klüger, Europa von uns abhängig zu machen? Beispielsweise in Form rentabler Infrastrukturprojekte in den umliegenden Nachbarländern? Solche Projekte liessen sich mit einem Staatsfonds ohne weiteres realisieren.

CASH INSIDER

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Erhöht die SNB die Negativzinsen?
 

Seit fünf Monaten verlangt die Schweizerische Nationalbank Strafzinsen auf ihren Girokonten. Dennoch bleibt der Franken stark. Hebt die SNB die Negativzinsen noch mehr an? Machen Sie mit an der cash-Online-Umfrage.

Von Daniel Hügli

Diese Woche nimmt die Schweizerische Nationalbank ihre vierteljährlich stattfindende geldpolitische Lagebeurteilung vor. Die Entscheide rund um Negativ- und Leitzinsen werden am Donnerstagmorgen um 9:30 Uhr bekanntgegeben. Mit einer Änderung am geldpolitischen Kurs wird an den Märkten zunächst nicht gerechnet.

Doch werfen wir einen Blick zurück auf die letzten sechs turbulenten Monate. Um die Frankenstärke abzuschwächen, kündigte die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Dezember 2014 Negativzinsen auf ihren Girokonten an. Diese sollten ab Ende Januar 2015 mit 0,25 Prozent belastet werden. Die Ankündigung wurde jedoch von den Ereignissen am 15. Januar überholt. Mit der abrupten Abschaffung der Kursuntergrenze zum Euro setzte die SNB den Negativzins gleich auf 0,75 Prozent.

Zwar setzt die SNB darauf, dass sich der Franken dank der Negativzinsen abschwächen wird. Der Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken ist in den letzten Monaten aber nicht kleiner geworden. Gegenüber dem Euro hat sich die Schweizer Währung in einem Band zwischen 1,03 und 1,05 eingependelt.

Erhöht die SNB den Negativzins auf Einlagen bei der Zentralbank in Zukunft weiter? Die Frage drängt sich auf, weil das Nationalbank-Direktorium mit Thomas Jordan an der Spitze kaum mehr andere Mittel hat, um die Frankenstärke zu bekämpfen (zur cash-Online-Umfrage). Denn Interventionen am Devisenmarkt mittels Euro-Aufkäufen sind in der Regel nur kurzfristig von Erfolg gekrönt, darüberhinaus wird mit solchen Interventionen die Bilanzsumme weiter aufgebläht.

Potenzieller Zerfall des Euroraums

Für eine Erhöhung der SNB-Negativzinsen könnte auch eine Verschärfung der Griechenland-Krise und ein potenzieller Zerfall des Euroraums sprechen. Die Nachfrage nach dem "sicheren Hafen" Schweizer Franken könnte sich dadurch nochmals sprunghaft erhöhen - mit entsprechenden negativen Folgen für die exportorientierte Schweizer Volkswirtschaft.

Gegen eine Ausweitung der Negativzinsen spricht dagegen die Gefahr einer höheren Nachfrage nach Bargeld. Jetzt schon bestehen Tendenzen, dass Privatanleger, aber auch Institutionelle Anleger wie Versicherer oder Pensionkassen immer mehr Cash horten, weil ihnen die Banken die Negativzinsen überwälzen. Hinzu kommt, dass das Risiko von Fehlinvestitionen und sich die Gefahr von spekulativen Übertreibungen auf den Finanz- und Immobilienmärkten durch Negativzinsen erhöht und auch vermehrt Geld ins Ausland abfliesst.

Die SNB befindet sich bei den Negativzinsen also in einem Dilemma. Wird sie die Negativzinsen in Zukunft weiter erhöhen? Nehmen Sie an unserer cash-Online-Umfrage teil.

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Crocc
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Frankenaufwertung


Zurück von einem Italienaufenthalt habe ich erneut ein bedrohliches Preisgefälle Franken zu Euro festgestellt.
Mit der Freigabe des Wechselkurses können wir zur Fluchtwährung werden. Eine weitere Aufwertung wird durch
Negativzinsen kaum zu verhindern sein.
Unsere Nationalbank kann die Wechselkurse offenbar nicht nachhaltig steuern.  Aber die Frankenaufwertung hat
nicht inländische Sparer, Pensionskassen und Anleger reicher gemacht, sondern ausländische Anleger in der Schweiz.
Dabei sind viele unserer Arbeitsplätze durch ausländische Konkurrenz gefährdet; Preise und Löhne senken, ist
gefährlich, weil Schulden aufgewertet werden und in eine Rezession führen können.
Der schweizerische Alleingang wird im globalen Wirtschaftumfeld immer schwieriger. Unsere Nationalbank muss
Lösungen für einen konkurrenzfähigen Franken finden. Wie ? das kann ich leider nicht auch nicht sagen...

Goldbuggy
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Die Währungen von Europa vor dem EUR (DM, GBP, LIT, FF, PTAS etc.) und den USA (USD) sowie nun der EUR haben dem CHF gegenüber in den letzten Jahrzehnten permanent an Wert verloren und der Export hat verhältnismässig perfekt funktioniert, da die Stärkung des Frankens langsam vor sich ging und sich die Exportwirtschaft hat darauf einstellen können. Die Arbeitslosigkeit war um 1% herum. Als tragisch würde ich es ansehen, wenn der CHF gleich dem EUR zur wertlosen Konfettiwährung verkommen würde, egal wie tief der EUR aufgrund der Unfähigkeit Brüssels und Frankfurts sinken mag. Eine starke Wirtschaft braucht eine starke Währung, die dem Markt ausgesetzt ist und sich am Markt auch behaupten kann und die SNB soll sich hüten, exzessiv Geld aus dem Nichts zu produzieren und sich künstlich am Absturz des EUR anzubinden. Dafür werden die Typen in Bern nicht bezahlt. Sie sollen den Markt spielen lassen oder den Platz räumen. Schafft das Monopoly- Geld ab und wir brauchen keine Zentralbanken mehr. 

waspch
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Crocc hat am 15.06.2015 - 20:02 folgendes geschrieben:

Zurück von einem Italienaufenthalt habe ich erneut ein bedrohliches Preisgefälle Franken zu Euro festgestellt.
Mit der Freigabe des Wechselkurses können wir zur Fluchtwährung werden. Eine weitere Aufwertung wird durch
Negativzinsen kaum zu verhindern sein.
Unsere Nationalbank kann die Wechselkurse offenbar nicht nachhaltig steuern.  Aber die Frankenaufwertung hat
nicht inländische Sparer, Pensionskassen und Anleger reicher gemacht, sondern ausländische Anleger in der Schweiz.
Dabei sind viele unserer Arbeitsplätze durch ausländische Konkurrenz gefährdet; Preise und Löhne senken, ist
gefährlich, weil Schulden aufgewertet werden und in eine Rezession führen können.
Der schweizerische Alleingang wird im globalen Wirtschaftumfeld immer schwieriger. Unsere Nationalbank muss
Lösungen für einen konkurrenzfähigen Franken finden. Wie ? das kann ich leider nicht auch nicht sagen...

Genau !

Es ist zum Kotzen dass eine UBS 3% Negativzinsen erheben kann, tut oder wird.

Die Pensionskassen werden gezwungen ein Teil von ihrem (UNSEREM) Geld bei Grossbanken zu deponieren, mit Negativzins!

Die kleinen Banken müssen einen Teil ihres Bestandes bei Grossbanken parkieren, mit Negativzins.
Darum werden nämlich auch die Hypotheken teurer.

Und alles wird von unserer korrupten Regierung durchgewinkt.

Bravo !

Wie immer das Urteil, zu Gunsten der Banken zu Lasten des Mittelstandes.
Und noch einmal besten Dank an den Bundesrat fürs Zuschauen !

 

5G Sucks !

Zyndicate
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SNB als «hilflose Zuschauerin» beschimpft
 

Eine deutsche Grossbank findet keine guten Worte für unsere Schweizerische Nationalbank und wähnt diese am Ende ihrer geldpolitischen Möglichkeiten.

Von Lorenz Burkhalter

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) scheint es niemandem recht machen zu können: Die Kritik an der Aufgabe des Mindestkurses gegenüber dem Euro von Mitte Januar wird immer lauter. Das überrascht nicht, zeigt der starke Franken doch immer öfter seine hässliche Fratze.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das denkt man sich vermutlich auch bei der Commerzbank. Der für die deutsche Grossbank tätige Währungsstratege nimmt die geldpolitische Lagebeurteilung vom Donnerstag zum Anlass, um zum wiederholten Male über die SNB herzuziehen. In seinem neusten Kommentar wähnt er unsere Notenbank am Ende ihrer Möglichkeiten und beschimpft sie deshalb als "hilflose Zuschauerin", was das Geschehen an den Devisenmärkten anbetrifft.

Wird die SNB ihrem Mandat überhaupt noch gerecht?

Wie der Verfasser des Kommentars weiter schreibt, macht die SNB fünf Monate nach der Aufgabe des Mindestkurses auf "heile Welt". Während Fritz Zurbrügg als Direktoriumsmitglied keine Anzeichen für eine deflationäre Abwärtsspirale sehe, rechne sein Kollege Jean-Pierre Danthine hinsichtlich der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts mit nur einem schwachen Quartal. Allem Anschein nach entwickle sich alles wie erhofft und sowieso handle es sich bei den Folgen des starken Frankens eh nur um ein temporäres Phänomen, so ergänzt der Währungsstratege mit einem Augenzwinkern.

Er räumt zwar ein, dass der Rückgang des Schweizerischen Bruttoinlandprodukts um 0,2 Prozent im ersten Quartal nicht übertrieben harsch ausgefallen sei. Und auch die Teuerung sei mit minus 1,2 Prozent nicht ganz so stark gefallen wie ursprünglich befürchtet. Allerdings seien die SNB und ihre Vertreter weiterhin im Irrglauben, dass sie den Franken unter ihrer Kontrolle hätten.

Währungsprognosen, welche der SNB so gar nicht gefallen dürften

Dem widerspricht der Experte vehement. Mit der Aufgabe des Mindestkurses und der Einführung eines negativen Einlagezinses von 0,75 Prozent sei die SNB am Ende ihrer geldpolitischen Möglichkeiten angelangt. Er befürchtet, dass Anleger bei einer Ausweitung der Negativzinsen im grossen Stil auf Banknoten ausweichen werden und diese Massnahme ihre Wirkung verfehlt. Auch grössere Devisenkäufe über den offenen Markt hält der Verfasser des Kommentars nicht für einen glaubwürdigen Weg, der Frankenstärke entgegenzuwirken. Schliesslich habe die SNB den Mindestkurs nicht zuletzt deshalb aufgegeben, weil die Fremdwährungsreserven ins uferlose gestiegen seien. Für ihn steht fest: Je offensichtlicher interveniert wird, desto mehr werden die Spekulationen auf einen stärkeren Franken angeheizt.

An dieser Stelle sei gesagt, dass die Commerzbank als eine der wenigen Banken mit einem festeren Franken rechnet. Bis Ende Jahr sieht sie den Euro auf 0,98 Franken und damit unter die Euro-Franken-Parität fallen. Bis Ende Dezember 2016 prognostiziert die Commerzbank sogar einen Rückgang auf 0,94 Franken.

CASH

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Beschränkter Spielraum für die SNB
 

Zum zweiten Mal nach der Aufgabe des Euromindestkurses Mitte Januar führt die Schweizerische Nationalbank (SNB) heute ihre geldpolitische Lagebeurteilung durch. Die SNB dürfte an ihrem Kurs festhalten.

Zwei Fragen stehen im Vordergrund, wenn SNB-Präsident Thomas Jordan heute Donnerstag vor den Medien in Bern zum geldpolitischen Kurs Stellung nimmt. Drehen die Währungshüter weiter an der Zinsschraube? Und führen sie gar eine neue Kursuntergrenze mit einem Währungskorb ein?

Glaubt man den Experten, dürfte die Antwort in beiden Fällen Nein lauten. So sind die Zinsen bereits jetzt deutlich im negativen Bereich und bereiten etwa den Pensionskassen zusehends Kopfzerbrechen. Die Kassen müssen für die Rentenauszahlung viel Bargeld halten, was sie durch den Strafzins von 0,75 Prozent auf Giroguthaben bei der SNB teuer zu stehen kommt.

Womöglich will sich die SNB die Option einer weiteren Zinssenkung aber für eine Eskalation der Griechenlandkrise vorbehalten. Diese ist laut Marktbeobachtern momentan nämlich der grösste externe Risikofaktor für die Währungshüter.

Grexit könnte zu grossen Devisenzuflüssen führen

Falls es - wie immer stärker befürchtet - tatsächlich zu einem sogenannten Grexit, also dem Austritt des südeuropäischen Landes aus dem Euro, kommt, sind grössere Devisenzuflüsse in den "sicheren Hafen" Schweiz zu erwarten oder zumindest nicht unwahrscheinlich. In einem solchen Fall könnte sich die SNB gezwungen sehen zu reagieren.

Die Rückkehr zu einem Mindestkurs, womöglich in Form eines Währungskorbs, der je zur Hälfte aus Euro und aus Dollar besteht, ist laut den meisten Marktteilnehmern hingegen kaum denkbar.

Vor allem aus Professorenkreisen war zuletzt eine solche Forderung gekommen, angesichts der Tatsache, dass der Franken nach der ersten Abschwächung im Februar in den beiden Monaten drauf wieder erstarkte und und sich phasenweise wieder gefährlich der Parität zum Euro annäherte.

Erneuter Mindestkurs wäre schwer durchsetzbar

Die meisten Ökonomen bezweifeln allerdings ohnehin, dass die SNB einen neuen Mindestkurs oder einen Währungskorb ohne grössere Probleme durchsetzen könnte. Bei der Deutschen Bank heisst es etwa, dass es jeglicher Wiedereinführung eines formellen Mindestkurses an Glaubwürdigkeit fehlen würde.

Die SNB dürfte daher, wie sie das seit Aufhebung des Mindestkurs immer wieder tut, vor allem mit verbalen Massnahmen versuchen, die starke hiesige Währung zu schwächen. Voraussichtlich werde die SNB mit Nachdruck darauf hinweisen, dass der Schweizer Franken immer noch "deutlich überbewertet" sei, und gleichzeitig ihre Bereitschaft bekräftigen, "bei Bedarf" am Devisenmarkt zu intervenieren, meinen etwa die Ökonomen der Credit Suisse.

(SDA)

 

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Elias
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Negativzins bringt SNB 100 Millionen im Monat

SNB-Präsident Thomas Jordan zieht ein halbes Jahr nach der Einführung der Negativzinsen eine positive Bilanz. Die Massnahme sollte über die Zeit zur Abschwächung des Frankens führen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Negativzins-bringt-SNB-100-Millio...

 

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SIFF 2015: SNB hat zur Schwächung des Franken am Markt interveniert

29.06.2015 11:38

(Meldungen zusammengefasst und ergänzt)

Bern (awp/sda) - Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und SNB-Präsident Thomas Jordan waren sich am "Swiss International Finance Forum" (SIFF) einig: Die heutigen Probleme rund um Griechenland sind weniger folgenreich, als sie es noch vor wenigen Jahren gewesen wären. Dennoch: Die Krise wird auch die Schweiz stark beschäftigen.

Für einen Knaller sorgte insbesondere Jordan, als er am Montag zum ersten Mal seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses Mitte Januar explizit bestätigte, dass es zu Interventionen am Markt gekommen sei. Die SNB sei "zur Marktstabilisierung am Markt aufgetreten", sagte er.

Die SNB habe seit dem 15. Januar immer gesagt, dass sie bei Bedarf am Devisenmarkt intervenieren werde, so Jordan weiter. Die am Wochenende eingetretene Situation in Griechenland habe diesen Bedarf gerechtfertigt. Jordan machte allerdings auch auf Nachfrage keine Angaben zum Ausmass der Interventionen und weiteren möglichen Transaktionen.

Im weiteren Verlauf der Rede am Swiss International Finance Forum (SIFF) in Bern begründete Jordan dann auch, weshalb die Interventionen notwendig geworden seien. Die Nachfrage nach Franken habe zugenommen, sagte er. Die Aufwertung sei eine schwierige Situation für die Schweizer Wirtschaft. Die Aufhebung des Mindestkurses sei aber richtig gewesen, da die Massnahme nicht mehr nachhaltig gewesen sei, bekräftigte Jordan.

Neben der weiteren Entwicklung der Aktienkurse werde es auch interessant sein, ob im Zuge der gegenwärtigen Entwicklung rund um Griechenland die Zinsaufschläge für Peripherieländer wieder zunehmen würden. "Wir müssen die Auswirkungen aufmerksam verfolgen", sagte Jordan. Die Folgen dürften laut Jordan geringer sein, als sie noch vor ein, zwei Jahren gewesen wären.

SITUATION NAHE AN EINEM BANKENRUN

Zu Griechenland selbst sagte Jordan, offenbar habe die Regierung das "generöse" Angebot der Euro-Partner nicht annehmen wollen. "Was dort nun passiert, ist völlig offen." Es sei vermehrte Unruhe zu erwarten.

Solang die Europäische Zentralbank (EZB) keine weiteren Notfallkredite gewährte, dürften die griechischen Banken bei Auszahlungen und Transaktionen eingeschränkt sein, erklärte Jordan. Die Situation sei sehr schwierig, "nahe an einem Bankrun".

Komme es zu einem Austritt Griechenlands aus dem Euro, dann würden die griechischen Banken auch von der EZB abgeschnitten, hielt Jordan fest. Es stellten sich in diesem Fall auch Fragen, was dies für das Funktionieren der Währungsunion und für das Vertrauen in den Euro bedeuten würde.

Jordan hält es aber weiterhin für möglich, dass es eine Lösung in den Verhandlungen mit den Gläubigern geben könnte. "Wir sind als Schweiz zwar nicht Teil dieser Verhandlungen, aber wir verfolgen sie sehr genau."

PSYCHOLOGISCH SCHWIERIGE SITUATION

"Das Problem ist überblickbar, aber wird uns stark beschäftigen", sagte auch Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. "Wir sind in einer schwierigen Lage - das ist klar." Die Krise stelle nicht nur die Exportwirtschaft vor grosse Herausforderungen, sondern die gesamte Schweizer Wirtschaft.

Widmer-Schlumpf zeigt sich zwar besorgt über die Entwicklung in der griechischen Schuldenkrise. Sie hielt aber auch fest, dass die Probleme in der Euro-Zone "überblickbar" und weniger schwierig seien, als es bei solchen Ereignissen noch vor wenigen Jahren der Fall gewesen wäre.

Ehemals kriselnde Länder wie Spanien oder Portugal seien heute relativ stabil und die Europäische Zentralbank (EZB) habe eine verstärkte Rolle übernommen, sagte die Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD). Wirtschaftlich könne Europa das Problem stemmen. Psychologisch sei es aber schwierig. Es stelle sich die Frage, wie das Eurosystem stabil sein könne.

EZB-DIREKTORIUMSMITGLIED SAGT TEILNAHME AB

Die Bundesrätin lehnte es insbesondere ab, den EU-Staaten Ratschläge zu erteilen. Das Referendum in Griechenland werde aber etwas Klarheit bringen, wie es weiter gehen solle, befand Widmer-Schlumpf. Griechenland werde aber so oder so jahrelang daran arbeite müssen, "wieder gut zu machen, was man jetzt nicht hat hinbringen können".

Peter Praet, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) hat seinen Auftritt in Bern übrigens kurzfristig abgesagt. Er hätte an einem Podium zum Thema "Währungswettbewerb" teilnehmen sollen.

(AWP)

 

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Bundesrat stärkt SNB den Rücken
 

Der Bundesrat stärkt der Schweizerischen Notenbank den Rücken im Kampf gegen die Franken-Aufwertung.

Wegen der starken Überbewertung der Währung dürfte das Wachstum in den nächsten Quartalen sehr schwach sein, der Wirtschaft des Landes droht nach Einschätzung des Bundesrats aber zumindest vorläufig keine schwere Krise. "Die weitere Entwicklung hängt stark von der Entwicklung der Wechselkurse ab", erklärte die Regierung nach einer turnusmäßigen Sitzung. "Der Bundesrat unterstützt die Bestrebungen der Nationalbank, zu einer Normalisierung der Verhältnisse beizutragen." Für die Politik stehe weiterhin die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Vordergrund.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stemmt sich seit der Abkehr vom Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken im Januar mit Negativzinsen gegen die Stärke der Landeswährung, die der exportorientierten Industrie und der Tourismusbranche zu schaffen macht. SNB-Präsident Thomas Jordan und seine beiden Direktoriumsmitglieder haben wiederholt betont, dass sie auch am Devisenmarkt intervenieren werden, sollte eine neue Geldwelle auf die Schweiz zurollen. Für einen Euro werden aktuell 1,0445 Franken bezahlt.

(Reuters)

 

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Das Arsenal der SNB gegen starken Franken 

06.07.2015 08:13
 

Eine Zuspitzung der Krise in Griechenland dürfte weitere Anleger in den sicheren Hafen Franken treiben. Folgende Instrumente stehen der SNB bei der Franken-Abschwächung zur Verfügung.

Mit einer zusätzlichen Erstarkung der Landeswährung droht der Schweizer Wirtschaft, die jetzt schon unter der Abschwächung von wichtigen Konjunkturtreibern wie Export oder Tourismus leidet, aber neues Ungemach. Nach der Aufgabe der Anbindung an den Euro hat die Schweizer Notenbank SNB noch die folgenden Pfeiler im Köcher, um den Zustrom von Geldern zu verhindern:

Negativ-Zinsen

Seit Januar belasten die Währungshüter die Giroguthaben der Banken bei der SNB mit einer Gebühr von 0,75 Prozent. Viele Institute geben diesen Strafzins zumindest an die grossen Kunden weiter. Notenbank-Chef Thomas Jordan schliesst eine Ausweitung der Negativzinsen nicht aus. Ökonomen zufolge wird die SNB wohl gleichzeitig den Leitzinsen Dreimonats-Libor weiter senken.

Die Gefahr von Negativzinsen besteht darin, dass die Anleger auf breiter Front Bargeld horten könnten, um den Strafzinsen zu entgehen. Zudem könnte das Geld in den vielerorts bereits jetzt überhitzten Immobilienmarkt fliessen und zu einer neuen Preisblase führen.

Interventionen

Interventionen am Devisenmarkt zur Schwächung des Frankens haben zuletzt an Bedeutung gewonnen. Am vergangenen Wochenende reagierte die SNB auf die Eskalation in Griechenland mit Eingriffen und gab das entgegen ihrer Praxis danach auch bekannt. Die Massnahme ist nach Einschätzung von Ökonomen zwar wirksam, bläht aber die Bilanz der Notenbank auf, die fast schon die jährliche Wirtschaftsleistung der Schweiz erreicht. Die Gefahr einer weiteren massiven Bilanzsausweitung war ein entscheidender Grund, wieso die SNB den ebenfalls mit Devisenkäufen verbundenen Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken im Januar aufgab. Den selben Nachteil hätte der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) vorgeschlagene Kauf von Vermögenswerten in Fremdwährungen.

Quantitative Easing

Seit März kauft die Europäische Zentralbank (EZB) massenhaft Staatsanleihen von allen Euro-Ländern und pumpt so noch mehr Geld in die Wirtschaft. Ökonomen zufolge ist der Schweizer Anleihenmarkt aber zu klein und zu wenig liquid für ein solches massives Drucken von Geld - im Fachjargon Quantitative Easing (QE) genannt.

Neue Euro-Anbindung

Schweizer Gewerkschaften und die Sozialdemokraten fordern eine neue Obergrenze für den Franken. Experten gehen aber davon aus, dass Anleger wie etwas Hedgefonds die SNB sehr rasch testen dürften, weil die Notenbank die ursprüngliche Euro-Grenze unter Druck aufgab.

Währungskorb

Einflussreiche Ökonomen wie der frühere SNB-Berater Ernst Baltensperger haben vorgeschlagen, den Franken nicht nur an den Euro, sondern auch an den Dollar anzubinden. Die Reaktion der SNB war kühl; dies löse das grundlegende Problem nicht, sagte Präsident Jordan kürzlich.

Kapitalkontrollen

Das äusserste Mittel wäre die Einführung von Kapitalkontrollen. Dies würde etwa bedeuten, dass die Schweiz Bargeldbezüge begrenzen würde. Auch wenn die SNB keine Massnahme ausschliesst, gelten Kapitalkontrollen als unwahrscheinlich und bedürften überdies der Unterstützung der Regierung.

(Reuters)

 

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ursinho007
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eine ganz andere Massnahme

Bis heute versucht die SNB den Franken mit Intervention am Devisenmarkt und Negativzins zu schwächen, mit mässigem Erfolg wie alle feststellen können.

Will man den Schweizer Franken tatsächlich schwächen, gäbe es da eine viel elegantere Lösung, die erst auch noch den Steuerzahler erfreuen wird und die Wirtschaft ankurbelt:

Die SNB zahlt jedem Steuerpflichtigen einen Teil seiner Steuern, indem auf der jeder Steuerrechnung ein Abzug vermerkt ist, z.B. CHF 2'000 und der Bund, die Kantone und Gemeinden diesen Betrag bei der SNB einfordern können. Damit würde die Geldmenge auch ausgeweitet und würde (da nicht mehr rückgängig zu machen) nachhaltig den Schweizer Franken schwächen. Die grosse Frage ist natürlich, welches der richtige Betrag ist, um die gewünschte Abschwächung zu erreichen. Man müsste da sehr vorsichtig sein, denn eine zu grosse Abschwächung will man ja auch nicht.

Was meint ihr zu diesem Lösungsansatz? Gibt es einen Haken oder haben wir eine win-win Situation?

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Elias
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ursinho007 hat am 08.07.2015 - 16:27 folgendes geschrieben:

(da nicht mehr rückgängig zu machen)

Was meint ihr zu diesem Lösungsansatz? Gibt es einen Haken oder haben wir eine win-win Situation?

Das ist der Haken. Man könnte es bestenfalls wieder rückgängig machen, wenn man es in der nächsten Steuererklärung wieder einfordern würde.

Die SNB schüttet wenn immer möglich Gewinn an Bund und Kantone aus, welche dadurch weniger Steuern erheben können.

 

 

Die zurzeit geltende Vereinbarung über die Gewinnausschüttung der SNB von 2011 sieht für die Geschäftsjahre 2011 bis 2015 eine jährliche Ausschüttung von 1 Mrd. Franken an Bund und Kantone vor, wenn die Ausschüttungsreserve nach Gewinnverwendung nicht negativ wird.
 

http://www.snb.ch/de/iabout/snb/annacc/id/snb_annac_profit

 

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Der Hebeleffekt macht aus Rappen Milliarden

CS-Ökonomen zeigen, wie die SNB bei kleinen Frankenkurs-Änderungen massiv Plus oder Minus macht. Darum resultiert für das 3. Quartal bis dato schon wieder ein Riesengewinn.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/der-hebeleffekt-macht-...

 

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SNB-Devisenreserven auf Rekordhoch
 

Die Devisenbestände der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Juli erstmals seit drei Monaten wieder gestiegen.

In dem Monat hat sich der Franken sowohl gegenüber dem Dollar als auch zum Euro abgeschwächt.
Die Devisenbestände sind von 516 Mrd. Franken im Juni um drei Prozent gestiegen, wie aus am Freitag veröffentlichten Daten auf der Website der SNB hervorgeht. SNB-Sprecher Walter Meier wollte sich zu den Daten nicht äußern.

Die Interventionen der Nationalbank am Devisenmarkt, um die 2011 eingerichtete Frankendeckelung zu verteidigen, haben ihre Devisenreserven massiv anschwellen lassen. Auch wenn die SNB den Frankendeckel im Januar abgeschafft hat, haben die Währungshüter mehrfach erklärt, sie seien bereit zu intervenieren, wenn dies nötig sei, um weiterhin angemessene geldpolitische Konditionen sicherzustellen. SNB-Präsident Thomas Jordan räumte am 29.Juni sogar ein, die Notenbank habe interveniert, um den Franken während der griechischen Schuldenkrise zu stabilisieren.

“Die Tatsache, dass der Franken sich abgeschwächt hat, ist meiner Einschätzung nach der Haupttreiber beim Anstieg der Reserven”, kommentierte Alessandro Bee, Stratege bei Bank J Safra Sarasin in Zürich. “Ich kann mir nicht vorstellen, dass es größere Interventionen gab, da der Franken gegen Ende des Monats leichter war.”

Im Verlauf des Juli hatte der Franken, den Anleger gerne in Zeiten von Marktstress kaufen, laut Bloomberg-Daten 1,8 Prozent gegenüber dem Euro und 3,2 Prozent zum Dollar abgewertet. Die beiden Währungen machten Ende des zweiten Quartals annähernd drei Viertel der helvetischen Devisenreserven aus.

(Bloomberg)

 

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50-Milliarden-Verlust der SNB: Ein Pappenstiel

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Ein anderer Punkt sind mögliche politische Konsequenzen für Jordan.

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Die SNB hatte 2010 nach Interventionen zur Schwächung der Landeswährung einen Verlust von 21 Mrd. Franken erlitten, was zum damaligen Zeitpunkt ein Rekord war. Clapping  Das sorgte in der Schweizerischen Volkspartei, der grössten im Parlament, für Unmut und liess Rufe nach einem Rücktritt des damaligen SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand laut werden.

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http://www.cash.ch/news/front/50milliardenverlust_der_snb_ein_pappenstie...

 

Jetzt kommen die Wahlen. Wer möchte denn schon gerne an seine Wischi-Waschi-Entscheide erinnert werden.

 

 

Gut vorbereiteter Schritt

Der historische Schritt der Nationalbank ist durch die Schweizerische Politik gut vorbereitet worden. Alle gewichtigen Parteien und Verbände hatten sich schon vorsorglich hinter eine solche Massnahme gestellt. Bye  Sogar SVP-Vizepräsident Christoph Blocher, der die Marktinterventionen der SNB in den vergangenen Jahren stets scharf kritisiert hatte, bezeichnete ein Mindest-Kursziel als mögliche sinnvolle Massnahme.

http://www.nzz.ch/snb-legt-mindestkurs-zum-euro-bei-120-franken-fest-1.1...

 

 

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«Jetzt will die SNB zurück auf 1,20»

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Der Entscheid der Mindestkursauflösung basierte auf dem fehlerhaften Glauben, dass sich der Euro stark abschwächen würde. Wenn der Euro auf 90 Cent zum Dollar zurückgegangen wäre, wäre dies tatsächlich ein grosses Problem gewesen. Das ist aber nicht passiert. Im Gegenteil, der Euro wird sogar stärker. Es handelte sich also um eine grosse Fehleinschätzung - welche übrigens viele Akteure im Markt gleichermassen machten. Der Glaube, die Geldschwemme der EZB würde den Euro extrem abschwächen, erwies sich als falsch. Wenn man die derzeitige Entwicklung des Euros anschaut, kann man klar sagen, dass die SNB den Mindestkurs hätte beibehalten sollen.

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http://www.cash.ch/news/alle/jetzt-will-die-snb-zuruck-auf-120-3373390-448

 

 

Pieper kritisiert SNB: «Katastrophe»

Industrieinvestor Michael Pieper lässt kein gutes Haar an der Schweizerischen Nationalbank. Er nennt die Aufhebung des Euro-Franken-Mindestkurses eine «Katastrophe».

http://www.cash.ch/news/alle/pieper_kritisiert_snb_katastrophe-3374918-448

 

 

 

 

 

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SNB dürfte einen Gewinn erzielt haben
 

Die Schweizerische Nationalbank dürfte im dritten Quartal zwischen 15 und 20 Milliarden Franken Gewinn erzielt haben, schätzt die UBS.

Im ersten Halbjahr 2015 häufte die Notenbank einen Verlust von 50 Mrd CHF an. Die Währungskurse mit der Abschwächung des Frankens hätten sich für die Nationalbank vorteilhaft ausgewirkt, weist die UBS am Freitag in einer Studie aus. Einzig die Verluste bei den Positionen in Aktien lasten auf dem Resultat. Die Notenbank legt ihre Zahlen für Juli bis September am 30. Oktober vor.

Die Eigenmittel dürften wieder auf über 50 Mrd geklettert sein, schreibt die UBS. Der Eigenmittelanteil sollte damit seit Ende Juni um drei Punkte auf 9% gestiegen sein. Das bleibt aber weiterhin weit hinter den 30% aus den Jahren 2008 und 2009 zurück.

Die Ausschüttungsreserve bleibt weiter in der roten Zone. Sollten sich aber die Aktienmärkte erholen und der Franken sich weiter abschwächen, könnte die Nationalbank ihre Milliarde Franken an Bund und Kantone ausschütten. Für eine Ausschüttung müssen die Reserven im positiven Bereich liegen.

(AWP)

 

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SNB verliert viel Geld mit «faulem Ei»

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Soweit, so gut. Mit dem Einstieg bei Valeant Pharmaceuticals scheinen sich unsere Währungshüter allerdings ein "faules Ei" ins Nest gelegt zu haben. Mitte Jahr wies diese Titelposition noch einen Gegenwert von umgerechnet 270 Millionen Franken auf.

Seither hat sich der Börsenwert des allseits beliebten kanadischen Pharmaherstellers mehr als halbiert, ein Grossteil davon alleine in den letzten Tagen. Vor wenigen Wochen geriet Valeant Pharmaceuticals für seine Preispolitik in die öffentliche Kritik. Dies nachdem bekannt wurde, dass einige Medikamente in den letzten Jahren um ein Vielfaches teuer wurden. Seit wenigen Tagen tobt nun sogar eine Kontroverse um die Buchführungspraktiken. Konkret wird dem Unternehmen eine künstliche Aufblähung des Umsatzes mittels Scheingeschäften zwischen Tochtergesellschaften vorgeworfen. Das Unternehmen wird bereits mit dem Pleite gegangenen Energiekonzern Enron verglichen.

Mit dem Experten von BMO Capital warf gestern ein viel beachteter Analyst das Handtuch. Er stufte die Aktien von Valeant Pharmaceuticals von "Outperform" auf "Market Perform"“ herunter und strich das Kursziel auf 141 Dollar zusammen. Dass weitere seiner Berufskollegen ebenfalls kapitulieren, ist sehr wahrscheinlich. Schliesslich empfehlen noch immer 18 von 23 Experten die Papiere zum Kauf.

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http://www.cash.ch/news/top_news/snb_verliert_viel_geld_mit_faulem_ei-33...

 

 

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Nationalbank verbessert sich im dritten Quartal

Wechselkursgewinne auf ihre Währungsreserven haben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im dritten Quartal zu einem Gewinn von 16,2 Milliarden Franken verholfen. Die Neunmonatszahlen sind aber noch immer tiefrot.

Die SNB verringerte ihren Verlust in den ersten neun Monaten auf 33,9 Milliarden Franken, wie das Institut am Freitag mitteilte. Im ersten Halbjahr hatte die Notenbank nach der Aufgabe ihres Euro-Mindestkurses und der darauffolgenden Aufwertung des Frankens einen Rekordverlust von gut 50 Milliarden Franken verbucht.

Die Ergebnisentwicklung der Notenbank hängt maßgeblich an ihrem milliardenschweren Fremdwährungsportfolio. Der Rekordverlust zur Jahresmitte hatte Befürchtungen genährt, es könnte für die SNB schwer werden, bei Bedarf am Devisenmarkt einzugreifen. Mit solchen Interventionen stemmt sich die Notenbank neben den bestehenden Negativzinsen gegen die Aufwertung des Franken.

Im dritten Quartal erzielte die SNB einen Gewinn von 16,2 Mrd CHF nach einem Plus von 12,4 Mrd in der Vorjahresperiode. Der Treiber im Quartal war der Erfolg aus Fremdwährungspositionen (+16,0 Mrd). Auf Goldpositionen weist die SNB einen kleinen Verlust von 83,3 Mio aus und auf Frankenpositionen betrug das Plus 360 Mio.

Aus den Fremdwährungspositionen ergibt sich für die SNB nach neun Monaten immer noch ein Verlust von 31,3 Mrd CHF nach einem Plus von 25,2 Mrd im Vorjahr, wie es weiter heisst. Der Erfolg aus dem Goldbestand wird mit -3,29 Mrd (VJ +3,33 Mrd) angegeben. Ende September wurde Gold zu einem Kilopreis von 34'942 CHF gehandelt, Ende 2014 waren es 38'105 CHF.

Einen positiven Beitrag leisteten derweil die Zinserträge mit 5,7 Mrd CHF und die Dividendenerträge mit 1,7 Mrd. Auf Zinspapieren und -instrumenten resultierte dagegen ein Verlust von 2,8 Mrd und im negativen Börsenumfeld kam es bei den Beteiligungspapieren und -instrumenten zu einem Verlust von 4,4 Mrd.

Den Gewinn auf den Frankenpositionen weist die SNB nach neun Monaten mit insgesamt 931 Mio CHF aus. Dieses Plus sei im Wesentlichen auf die seit 22. Januar erhobenen Negativzinsen auf Girokontoguthaben (843 Mio), aus Kursgewinnen (45 Mio) und Zinserträgen auf Wertschriften in Franken (50 Mio) zurückzuführen.

Das Ergebnis der Nationalbank sei überwiegend von der Entwicklung der Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte abhängig, so die Nationalbank. Starke Schwankungen seien deshalb die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich.

(Reuters/cash/AWP)

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Vergebene Mühe für schwächeren Franken

Die Devisenmärkte wollen einfach nicht mit SNB-Präsident Thomas Jordan kooperieren.

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) Thomas Jordan bekräftigte vergangene Woche seine Warnung vor dem Kauf des "deutlich überbewerteten" Franken. Doch mit der Zusicherung, ihre geldpolitischen Impulse neu zu prüfen, entkräftete die Europäische Zentralbank die Wirkung seiner Worte. In der Folge vollzog die Schweizer Währung ihren grössten Kurssprung seit Mitte Oktober. Am Freitag drückten die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktzahlen auf den Euro und trieben den Franken auf ein Zwei-Monats-Hoch. Optionshändler beurteilen die Aussichten des Franken gegenüber dem Euro optimistischer als die jeder anderen wichtigen Währung.

Der Ausblick für den Franken unterstreicht die Herausforderungen, vor denen die SNB bei ihrem Bestreben steht, eine Entwicklung umzukehren, in der die Konsumentenpreise seit zwölf Monate sinken. Das wird durch die erneute Schwäche des Euro erschwert. Der Druck durch Spekulanten, die durch den Leistungsbilanzüberschuss der Schweiz angelockt werden, hatte Jordan und seine Kollegen bereits gezwungen, die Obergrenze des Franken im Januar abzuschaffen.

“Es besteht seit langem ein Wunsch bei der SNB, ihre Währung verbal nach unten zu drücken", sagt Daragh Maher, Leiter US- Fremdwährungsstrategie bei HSBC in New York, der in einer Bloomberg-Umfrage zum Franken die optimistischste Prognose abgegeben hat. “Seit die SNB ihre Politik in diesem Jahr geändert hat, hat sie am Markt an Zugkraft verloren."

Die höchstbewertete Währung

Der Risk-Reversal-Satz, der die Kosten von Optionen zum Kauf des Franken gegen Euro in einem Jahr im Vergleich zu Verkaufskontrakten misst, lag am Dienstag bei 2,3 Prozentpunkten. Zwar ist die Prämie seit dem Einbruch an den Schwellenländer-Märkten gegen Mitte des Jahres geschrumpft , aber es ist noch die höchste unter den 25 wichtigen von Bloomberg beobachteten Währungen.

Die Lust der SNB auf Interventionen dürfte durch ihre zunehmenden Fremdwährungsbestände gedämpft werden. Die Devisenreserven der Notenbank sind im Oktober auf einen Rekordwert von 550,9 Milliarden Franken geklettert. Durch die Ausweitung ihrer Bilanz wird die SNB anfällig gegenüber den Tücken von Devisenschwankungen und die Währungshüter verwiesen auf die Fremdwährungsbestände, als die Notenbank am 30. Oktober einen Verlust auswies.

"Sie haben klar signalisiert, dass ihnen bei der unkontrollierten Ausweitung der Bilanz unwohl ist", sagt Esther Reichelt, Strategin bei der Commerzbank in Frankfurt, die den Franken zum Jahresende bei 1,07 Franken je Euro sieht. “Sie haben signalisiert, dass sie nicht unbegrenzt weiter intervenieren wollen." In einer Bloomberg-Umfrage unter Strategen lautete die Median-Prognose, dass die Schweizer Währung bis 31. Dezember wenig verändert bei 1,08 Franken bleiben werde und Ende 2016 bei 1,10 Franken notieren dürfte.

Geldpolitische Lockerung drückt den Euro

Neben dem erneuten Bekenntnis der EZB zur quantitativen Lockerung haben Spekulationen, dass die SNB nur begrenzte Interventionskraft hat, den Franken seit Mitte September gestützt. In den vier Monaten zuvor hatte er sich abgeschwächt. Eine Verstärkung der geldpolitischen Lockerung würde auf den Euro drücken, weil mehr Geld in Umlauf käme.

Und der Franken bleibt anfällig gegenüber dem Risiko globaler Schocks, die tendenziell die Schweizer Währung nach oben treiben - und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft beeinträchtigen. “Sollte es einen grossen Schock für die Risikoeinschätzung geben, würde der Franken sicherlich steigen", sagt Anezka Christovova, Devisenstrategin bei der Credit Suisse in London. “Der Schweizer Franken gilt als sicherer Hafen und notiert entsprechend. Er hat tendenziell immer diesen Aufschlag."

(Bloomberg)

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SNB setzt auf Franken-Abwertung über Zeit

Der Schweizer Franken ist nach Einschätzung von SNB-Chef Thomas Jordan weiterhin überbewertet.

"Eine Überbewertung wird sich immer über die Zeit korrigieren. Es bleibt abzuwarten, wann", sagte Jordan einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Zeitung "Le Nouvelliste" zufolge auf einer Veranstaltung. Dem Blatt zufolge wolle die SNB den Franken schwächen.

(Reuters)

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SNB hält an expansiver Geldpolitik fest - Keine weitere Verschärfung
10.12.2015 11:16

(Erste Meldung umfassend ergänzt)

Zürich (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bekräftigt ihre seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar geltende Geldpolitik und bleibt angesichts des anhaltend starken Frankens "unverändert expansiv". Bezüglich Konjunktur gibt sie sich verhalten optimistisch und geht für 2016 von einer leichten Beschleunigung in der Schweiz aus. Und auch in Bezug auf die Inflationsprognose hat sie nur leichte Änderungen vorgenommen. Insgesamt sind die heutigen News im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, so dass der Franken gegenüber den Hauptwährungen auch nur leicht reagierte.

Konkret belässt die SNB das Zielband für den Dreimonats-Libor bei -1,25% bis -0,25% und den Zins auf Sichteinlagen bei der Nationalbank bei -0,75%, wie sie am Donnerstag im Rahmen ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung mitteilte. "Der Franken ist trotz einer gewissen Abschwächung in den letzten Monaten nach wie vor deutlich überbewertet" sagte SNB-Präsident Thomas Jordan vor den Medien in Bern. Der exportgewichtete Frankenkurs etwa liege zurzeit noch immer um etwa 8% höher als im Januar, nachdem er zeitweilig aber um rund 20% angestiegen sei.

Der Negativzins und die Zinsdifferenz zum Ausland sollen gemäss SNB den Franken "weniger attraktiv machen und zur weiteren Abschwächung beitragen". Bezüglich Zinsdifferenz hielt Jordan fest, dass sie auch nach der leichten Zinssenkung der EZB von letzten Donnerstag gegenüber dem Euro deutlich grösser bleibe als zu Beginn des Jahres. Dies habe dazu beigetragen, dass sich der Franken von seinen Höchstständen kurz nach der Aufhebung des Mindestkurses wieder abgeschwächt habe.

VORSICHTIG OPTIMISTISCH FÜR 2016

Der Präsident betonte allerdings, dass die SNB gleichzeitig am Devisenmarkt aktiv bleibe, um bei Bedarf Einfluss auf die Wechselkursentwicklung zu nehmen. "Der Negativzins und unsere Bereitschaft, am Devisenmarkt einzugreifen, sollen den Druck auf den Franken verringern", so Jordan wörtlich. Die Geldpolitik helfe so, die Preisentwicklung zu stabilisieren und die Wirtschaftsaktivität zu unterstützen.

Die Konjunkturentwicklung dürfte laut SNB nämlich vorerst weiter eher schleppend voran gehen. Sie hat ihre globale Wachstumsprognose für die kurze Frist jedenfalls leicht nach unten angepasst. Die mittelfristigen Aussichten würden dagegen unverändert eingeschätzt, heisst es. Die moderate Erholung in den Industrieländern dürfte sich fortsetzen, wobei die Teuerung in diesem Umfeld wieder anziehen sollte. "Insgesamt beurteilen wir die weltwirtschaftlichen Aussichten vorsichtig optimistisch", resumierte Präsident Jordan.

Für die Schweiz bedeutet dies eine gegenüber dem September unveränderte BIP-Prognose 2015 von "knapp 1%". Und für 2016 geht die SNB von einer Beschleunigung auf insgesamt "rund 1,5%" aus. Mit der allmählichen Belebung der weltweiten Konjunktur dürfte sich die Auslandnachfrage nach Schweizer Waren und Dienstleistungen weiter festigen, hiess es dazu. Auch die Binnennachfrage dürfte robust bleiben. Allerdings bleibe angesichts starker Preisnachlässe die Margenlage für viele Unternehmen eine grosse Herausforderung. Mit ihrer Einschätzung für 2016 ist die SNB insgesamt etwas optimistischer als die meisten anderen Prognoseinstitute.

INFLATIONSPROGNOSEN WENIG VERÄNDERT

Die Inflationsprognosen der SNB haben sich derweil gegenüber September kaum verändert. Gemäss Jordan bzw. der neuen Prognose hat die Teuerung ihren Tiefpunkt bereits im vergangenen Quartal durchschritten. Weil sich die Aussichten für die Weltwirtschaft leicht eingetrübt hätten, verlaufe die Prognose mittelfristig aber etwas tiefer als im September. Insgesamt erhöht die Nationalbank ihre Inflationsprognose für 2015 auf -1,1% von -1,2%. Für 2016 wird die Inflation weiter bei -0,5% und für 2017 bei +0,3% (alt: +0,4%) gesehen. Diese bedingte Inflationsprognose beruht bekanntlich auf der Annahme, dass der Dreimonats-Libor über den gesamten Prognosezeitraum bei -0,75% bleibt.

Jordan betonte dabei, dass sich die kurzfristigen Inflationserwartungen nach der Aufhebung des Mindestkurses zunächst deutlich gesunken seien, sich seither aber stabilisiert hätten. Über einen Horizont von zwei Jahren und mehr zeigen laut SNB Umfragen bei Unternehmen, dass diese mit positiven Inflationsraten rechnen. Und die Erwartungen für die Inflation in sechs bis zehn Jahren hätten sich trotz der schwachen Teuerung über die letzten Jahre kaum verändert. "Die Unternehmen gehen offensichtlich davon aus, dass die gegenwärtig negative Inflation vorübergehend sein wird", zeigt sich der SNB-Chef einigermassen beruhigt.

FRANKEN BEWGT SICH KAUM

Insgesamt sind die heutigen Ankündigungen der SNB wenig überraschend ausgefallen. Die meisten Ökonomen und Analysten gingen in etwa davon aus. "Da der Franken auf die EZB-Massnahme von vergangener Woche kaum reagiert hat, bestand kein akuter Handlungsbedarf für Thomas Jordan", meint etwa die VP Bank in einem Kommentar. Die eidgenössischen Währungshüter hätten somit eine ruhige Hand behalten, was auch richtig sei.

Entsprechend des geringen Überraschungseffektes bewegte sich der Franken auch nur wenig. EUR/CHF notiert um 11 Uhr mit 1,0838 praktisch auf dem gleichen Stand wie vor dem SNB-Entscheid. Nur ganz kurzfristig sank das Währungspaar in den Bereich von 1,0800. Gegenüber dem US-Dollar ist der Franken derweil leicht gesunken auf aktuell 0,9880 von 0,9860 vor dem Entscheid. Kaum bewegt zeigt sich der SMI auf die neueste Lagebeurteilung der SNB.

uh/gab

(AWP)

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SNB offenbar laufend am Markt tätig

Währungsstrategen einer Grossbank schätzen, dass die Schweizerische Nationalbank seit August monatlich mit rund 2 Milliarden Franken an den Devisenmärkten interveniert hat, um den Franken zu schwächen.

Von Lorenz Burkhalter

Seit die Europäische Zentralbank (EZB) vor etwas weniger als zwei Wochen die Einlagezinsen gesenkt und die Wertpapierkäufe verlängert hat, neigt der Franken wieder zur Stärke - zögerlich zwar, aber dennoch deutlich wahrnehmbar. Am Montag fiel der Euro vorübergehend auf 1,0767 Franken und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte November.Dennoch verläuft das Handelsgeschehen jedoch mehr oder weniger in geregelten Bahnen. Die erwartete grosse Flucht in den Franken ist bislang ausgeblieben.

Darf man den Währungsstrategen der Credit Suisse Glauben schenken, dann ist das vor allem dem beherzten Eingreifen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu verdanken. Bankeigenen Schätzungen zufolge hat diese seit August monatlich für rund 2 Milliarden Franken an den Devisenmärkten interveniert.

Die SNB unter der Leitung von Thomas Jordan hat seit der Aufhebung der Kursuntergrenze immer wieder betont, dass sie an den Märkten falls nötig eingreifen werde.

Devisenreserven auf einem traurigen Höchststand

Jeweils etwa am siebten Tag des Monats lässt sich die SNB in die Karten blicken, wenn sie über den Stand der Devisenreserven informiert. Ende November hielt sie Fremdwährungen im Gegenwert von 562,7 Milliarden Franken. Das entspricht gut 80 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der Schweiz und dem höchsten Stand in der Geschichte.

Anhaltspunkte auf die Devisenreserven liefern für gewöhnlich auch die Sichtguthaben der Geschäftsbanken. Der Credit Suisse zufolge bieten diese in den letzten beiden Monaten des Jahres allerdings keine zuverlässige Orientierungshilfe, da die saisonal bedingt stärkere Nachfrage nach Banknoten zu einer Verringerung der Sichteinlagen führe.

Euro-Bestände vorsichtshalber absichern

Dennoch lässt die Grossbank durchblicken, dass die Devisenreserven der SNB abermals gestiegen sein dürften. Dabei vergleicht sie die jüngste Entwicklung der Sichtguthaben mit jener von 2013. Es wird mit einer Fortsetzung der bisherigen Geldpolitik der SNB gerechnet. Den Ausblick für den Euro schätzt die CS deshalb weiterhin neutral ein. Der Anlagekundschaft raten die Experten jedoch dazu, Euro-Engagements bei Kurserholungen gegen Rückschläge abzusichern.

Die Zinsdifferenz zwischen Euro und Franken sei zu gering, um den strukturellen Leistungsbilanzüberschuss der Schweiz absorbieren zu können. Auch die Abflüsse von Privatkapital und die Überbewertung beim Franken würden dazu nicht ausreichen. Die Währungsstrategen erachten es deshalb für sinnvoll, Euro-Engagements im Bereich von 1,09 Franken gegen unten abzusichern.

CASH

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SNB Zahlungsbilanz Q3: Leistungsbilanzüberschuss von 23 Mrd CHF
21.12.2015 09:49

Zürich (awp) - Die Schweizer Ertragsbilanz hat das dritte Quartal 2015 mit einem Überschuss in Höhe von 23 Mrd CHF abgeschlossen. Damit lag der Leistungsbilanzüberschuss um 12 Mrd höher als im Vorjahresquartal. Die Entwicklung sei vor allem auf den Anstieg des Überschusses bei den Kapitaleinkommen zurückzuführen, schreibt die Schweizerische Nationalbank (SNB) in der Mitteilung vom Montag. Dieser nahm gegenüber dem Vorjahr um 8 Mrd auf 12 Mrd zu.

Weiter erhöhte sich der Einnahmenüberschuss bei den Waren um 5 Mrd CHF auf 15 Mrd. Während der Einnahmenüberschuss beim Dienstleistungshandel (4 Mrd) leicht zurückging, blieb der Ausgabenüberschuss bei den Sekundäreinkommen (3 Mrd) stabil. Die Kapitalbilanz weist derweil auf der Aktivseite einen Nettozugang von 34 Mrd aus, was in erster Linie durch Transaktionen bei den Direktinvestitionen und den "Übrigen Investitionen" zustande gekommen ist.

Im Auslandvermögen stieg der Bestand der Aktiven gegenüber dem Vorquartal um 96 Mrd CHF auf 4'137 Mrd. Dafür waren laut SNB neben den in der Kapitalbilanz erfassten Transaktionen vor allem die Höherbewertung der Fremdwährungspositionen in Euro und US-Dollar ausschlaggebend. Der Bestand der Passiven erhöhte sich um 27 Mrd auf 3'491 Mrd und das Nettoauslandvermögen stieg um 69 Mrd auf 646 Mrd.

mk/cp

(AWP)

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SNB: Verlust von 23 Milliarden Franken

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erwartet für das Geschäftsjahr 2015 nach vorläufigen Berechnungen einen Verlust von 23 Milliarden Franken.

Damit wetzte sie die hohen Verluste des ersten Halbjahrs im dritten und vierten Quartal teilweise aus. An Bund und Kantone fliesst 1 Milliarde Franken.

Diese ordentliche Ausschüttung erfolgt, weil die Ausschüttungsreserve hoch ist, wie die SNB am Freitag mitteilte. Der Hauptteil des Verlustes entfällt auf Fremdwährungspositionen. Er beläuft sich im Gesamtjahr nach provisorischen Berechnungen auf 20 Milliarden Franken. Beim Goldbestand ergab sich ein Bewertungsverlust von 4 Milliarden Franken. Auf den Frankenpositionen resultierte dagegen ein Gewinn von 1 Milliarde Franken.

Den Rückstellungen für Währungsreserven weist die SNB rund 1,4 Milliarden Franken zu. Die Rückstellungen und der Jahresverlust von zusammen 24,5 Milliarden Franken sind geringer als die Ausschüttungsreserve von 27,5 Milliarden.

Der daraus resultierende Bilanzgewinn ermöglicht der Notenbank trotz Jahresverlust eine Dividendenauszahlung von 15 Franken je Aktie sowie eine Ausschüttung von 1 Milliarde Franken an Bund und Kantone. Danach beträgt die Ausschüttungsreserve 2 Milliarden Franken.

Dass die Nationalbank den grossen Verlust des ersten Halbjahrs zum Jahresende teilweise auswetzen konnte, liegt vor allem an den Währungskursen mit der Abschwächung des Frankens. Im dritten Quartal hatte die Rechnung ins Plus gedreht.

Allein der Gewinn auf Fremdwährungspositionen betrug damals 15,9 Milliarden, insgesamt belief sich der Gewinn auf 16,2 Milliarden Franken. Im ersten Halbjahr hatte die Notenbank 50,1 Milliarden Franken Verlust geschrieben. Nach neun Monaten standen noch 33,9 Milliarden Franken Verlust in den Büchern.

Den ausführlichen Jahresbericht und die definitiven Zahlen legt die Nationalbank am 4. März vor, der Geschäftsbericht wird am 24. März publiziert.

(SDA)

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