Was ist mit der SNB los???????

SNB N 

Valor: 131926 / Symbol: SNBN
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CrashGuru
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Was ist mit der SNB los???????

Zyndicate wrote:

Dass der Bankrat an der gewohnten Ausschüttung festhalten will, dürfte laut Beobachtern einen einfachen Grund haben. Die Mehrheit des 11-köpfigen Gremiums besteht aus einstigen und aktiven Politikern und Kantonalbankern.

Quelle: www.nzz.ch

Steigerung:

Banker

Kantonalbanker

Zentralbanker

:?:

Johnny P
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Was ist mit der SNB los???????

Elias wrote:

Richtig. Es ist kein Gewinn. Jetzt sind wir schon 2. Ich bin sonst der einzige, der immer wieder auf den Buchgewinn -Verlust hinweist.

Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die SNB gar nciht verlieren kann solange es den Euro nicht gerade verchlöpft. Wer martingal invetieren kann mit theoretisch unendlich Geld, kann nicht verlieren. Zudem bringen die Euros Zinsen...die SNB macht also noch einen Carrytrade dazu Wink

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

MarcusFabian
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Was ist mit der SNB los???????

Johnny P wrote:

Zudem bringen die Euros Zinsen...die SNB macht also noch einen Carrytrade dazu Wink

Die Franken, die eingesetzt wurden, würden auch Zins bringen.

Aber egal ob 21 Mrd. Verlust oder 6 Mrd. Gewinn ... es ist und bleibt doch nur Papier.

Und wenn die SNB Lust hat - und da gebe ich Dir Recht, Johnny - kann sie jederzeit ein paar Trilliarden Franken drucken. Who cares?

Elias
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Was ist mit der SNB los???????

MarcusFabian wrote:

Johnny P wrote:
Zudem bringen die Euros Zinsen...die SNB macht also noch einen Carrytrade dazu Wink

Die Franken, die eingesetzt wurden, würden auch Zins bringen.

Aber egal ob 21 Mrd. Verlust oder 6 Mrd. Gewinn ... es ist und bleibt doch nur Papier.

Und wenn die SNB Lust hat - und da gebe ich Dir Recht, Johnny - kann sie jederzeit ein paar Trilliarden Franken drucken. Who cares?

Es kümmert diejenigen, die dauernd von Hyperinfla bashen.

Wobei es immer noch nicht klar ist, ob sie ernsthaft die Ausweitung der Buchgeldmenge meinen oder wirklich drucken (was nur von schon von den Kosten ein Unterschied ist), oder ob sie die Hypertweuerung meinen.

Wenn die Nationalbank Geld auflöst, wird es mit Garantie auch nicht passen. Hätte die Bank das Gold zu Hächstkursen verkauft, wäre auch da die Geldmenge ausgeweitet worden. Und jetzt soll sie Gold bei diesen Kursen zu kaufen. :roll:

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Johnny P
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MarcusFabian wrote:

Die Franken, die eingesetzt wurden, würden auch Zins bringen.

Aber weniger...siehe Zinsniveau.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

CrashGuru
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Elias wrote:

Hätte die Bank das Gold zu Hächstkursen verkauft, wäre auch da die Geldmenge ausgeweitet worden.

Diese Art der Geldmengen-Ausweitung wäre aber wohl von allen, besonders von den Kantonen welche ja den Gewinn wollten, goutiert worden Wink

Elias
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CrashGuru wrote:

Elias wrote:
Hätte die Bank das Gold zu Hächstkursen verkauft, wäre auch da die Geldmenge ausgeweitet worden.

Diese Art der Geldmengen-Ausweitung wäre aber wohl von allen, besonders von den Kantonen welche ja den Gewinn wollten, goutiert worden Wink

Da bin ich mir nicht so sicher. Das heisst nämlich, sie hätten bis letzten Juni warten müssen und wir hätten bis dann mehr Steuern bezahlen müssen, wenn die SNB dann überhaupt Gold auf dem Peak im 2010 verkaufen hätte dürfen. Wenn man die Postings von dort ansieht, waren alle immer noch total euphorisch.

MF würde gemäss seinem kürzlichen Posting sogar jetzt noch zukaufen, statt verkaufen. Wir würden also weiterhin mehr Steuern zahlen und die Kantone Schuldzinsen, was auch zum Nachteil des Standort Schweiz ist. Ich weiss, die Zinsen sind zur Zeit kein gewichtiges Argument. Das Gold nützt uns aktuell nichts. Mehr Gold nützt noch weniger. Soll der Franken denn noch stärker werden?

Es sind diese nicht sichtbaren Einsparungen und Standortvorteile, welche im Lauf der letzten 10 Jahre erreicht wurden, die man unter den Tisch wischt. Und das trotz dot.com, 9/11 und Finanzkrise. Es geht uns im Vergleich zu allen anderen Ländern immer noch verdammt gut.

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felix.w
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MarcusFabian wrote:

Grundsätzlich kann eine Zentralbank nicht Pleite gehen, weil sie ja unlimitiert Papier drucken kann, um jederzeit ihren Forderungen gerecht zu werden. Aber ich weiss, das löst das Problem nicht.

Wenn die SNB "Geld druckt" dann vergrössert sich die Bilanz als ganzes. Also auf Aktivseite wird das neue Geld den Märkten zugeführt i.d.R. durch Kauf von Bonds oder Devisen. Auf Passivseite entstehen Schuldverschreibungen.

Einfach: Geld wird gedruckt --> Aktiv- und Passivseite verlängern sich gleichermassen --> EK wird nicht verändert aber wenn negativ --> bankrott

Bullish
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felix.w wrote:

MarcusFabian wrote:

Grundsätzlich kann eine Zentralbank nicht Pleite gehen, weil sie ja unlimitiert Papier drucken kann, um jederzeit ihren Forderungen gerecht zu werden. Aber ich weiss, das löst das Problem nicht.

Einfach: Geld wird gedruckt --> Aktiv- und Passivseite verlängern sich gleichermassen --> EK wird nicht verändert aber wenn negativ --> bankrott

Das sagst Du, aber:

Quote:

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Warum-die-Nationalbank-nicht-p...

Blocher.. «Heute rätseln wir darüber, was wir bei einem Konkurs der Nationalbank machen müssten», warnt der SVP-Politiker.

Ex-Notenbanker Niklaus Blattner.. Solange Vertrauen in den Franken besteht, kann die SNB jederzeit selber Geld schaffen. «Sie kann zum Beispiel für 40 Rappen eine Tausendernote drucken lassen und mit dieser harte Assets, zum Beispiel Gold, kaufen», erklärt Blattner vereinfachend.

Ist natürlich beides Unsinn, v.a. die Aussage Blattners scheint mir - nach meinem Verständnis - etwas wirr, denn solange die gekauften Assets sich nicht aufwerten, bestünde das Loch in der Bilanz weiterhin.

Anders sähe es aus, wenn mit Käufen von Gold der Goldpreis nach oben getrieben würde, dann könnten sich die Aktiven aufwerten. Das habe ich schon ein paar Mal erklärt und dies ist der Grund für meine Goldinvestments: Gold ist das ultimative Mittel zur Notenbanksanierung. Und die Notenbanken müssen früher oder später saniert werden, denn alle Verluste aus dem Privatsektor wurden zuerst in die Bankbilanzen, dann in die Staatsbilanzen verschoben und werden am Ende in der Notenbankbilanz stehen (in der CH indirekt von der UBS über Zweckgesellschaft in die Notenbankbilanz).

(alle anderen Assets sind irgend an ein Nominal gebunden, da sich durch Verschuldung entstanden sind)

@felix.w's Logik kann ich 100% nachvollziehen, nur kenne ich die gesetzlichen Grundlagen nicht, wie eine Notenbank abgewickelt werden müsste.

Also glaube ich ans Marktprinzip, in dem die Forderungen mit Abschlag gehandelt werden, wenn ein Ausfall droht. Die Forderungen sind im Falle der SNB der CHF und deshalb müsste er seinem inneren Wert - also die Aktiven der SNB - entsprechen.

Der Markt glaubt offenbar nicht an einen Bankrott der SNB.

Aber ich kenne das Gesetz zuwenig, weshalb ich immer unter der Annahme, dass die SNB die Herausgeberin des CHF sei, argumentiere.

Da ich dafür noch keinen Hinweis sehe, kann eine Pleite ausgeschlossen werden und der CHF wäre mittelfristig zu billig, ausser seine nicht-Devisen würden aufgewertet.

(Würden Devisen aufgewertet, würde CHF billiger)

D.h. Bonds müssten sich aufwerten (???) oder dann Gold Wink

(Oder die Notenbanken möchten mit höheren Zinsen Mehreinnahmen erzielen, doch das würde Bonds und Gold in den Aktiven im Preis beschädigen)

Nochmals mein Verständnis: die Preise der SNB Aktiven sind der ultimative Wert des CHF.

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Ist natürlich beides Unsinn, v.a. die Aussage Blattners scheint mir - nach meinem Verständnis - etwas wirr, denn solange die gekauften Assets sich nicht aufwerten, bestünde das Loch in der Bilanz weiterhin.

Warum betrachtest Du nur die Bilanz und nicht die Erfolgsrechnung?

Produktion einer Tausendernote: Selbstkostenpreis Fr. 0.40

Verkauf der Tausendernote: Ertrag Fr. 1000, Gewinn Fr. 999.60

Elektronisch geht's noch viel billiger.

Bullish wrote:

Die Forderungen sind im Falle der SNB der CHF und deshalb müsste er seinem inneren Wert - also die Aktiven der SNB - entsprechen.

Beisst sich da nicht die Katze in den Schwanz?

Die Forderungen gegenüber der SNB lauten in Franken. Und Franken kann die SNB beliebig drucken. Sie wird also immer allen Lieferverpflichtungen für Franken nachkommen können.

Was der Franken dann für einen Wert, für eine Kaufkraft hat, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Einzige Ausnahme sind SWAP-Geschäfte mit anderen Zentralbanken. Hier muss die SNB Fremdwährung liefern.

MarcusFabian
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Gelddruckerei der FED (bei der SNB ist es ähnlich)

grafisch dargestellt:

Quelle NY Times: http://www.nytimes.com/imagepages/2011/01/11/business/11fed-gfx.html?ref=economy

Elias
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MarcusFabian wrote:

Gelddruckerei der FED (bei der SNB ist es ähnlich)

Interest has risen since the program began :?:

Mag ja in den USA so sein, dass dort die Zinsen gestiegen sind.

Antal Fekete wird es freuen. Zinsen sind nach seiner Ansicht ja gut, um noch mehr Geld für die Banken zu akkumulieren, als sie von der FED schon bekommen haben.

Niemand zwingt die Banken, der FED die Treasuries zu verkaufen.

----

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MarcusFabian
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Elias wrote:

Niemand zwingt die Banken, der FED die Treasuries zu verkaufen.

Na ja, "zwingen" natürlich nicht. Die Banken werden aber immer den Weg des geringsten Widerstandes bzw. des höchsten Profites gehen (was man ihnen nicht verübeln kann).

Extrembeispiel: FED hebt Leitzins auf 5%: Die Banken zahlen also 5% statt 0% auf Geld der FED und kriegen nur 3.5% auf ihren Treasuries. Da werden sie wohl oder übel die Treasuries verkaufen, um ihre Schulden bei der FED zu decken.

Genau so funktioniert ja das Spiel "Dem Markt Geld entziehen durch Leitzinserhöhung".

Elias
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MarcusFabian wrote:

Extrembeispiel: FED hebt Leitzins auf 5%: Die Banken zahlen also 5% statt 0% auf Geld der FED und kriegen nur 3.5% auf ihren Treasuries. Da werden sie wohl oder übel die Treasuries verkaufen, um ihre Schulden bei der FED zu decken.

Sie bezahlen Zins auf das Geld, dass sie von der FED geliehen haben und hoffentlich als Kredit an die Kunden weitergegeben haben und nicht in Treasuries angelegt haben. Die Zinserhöhung reichen sie an die Kunden weiter.

Im Beispiel ging es doch darum, dass die FED Geld ins System pumpen will, in dem die FED den Banken Treasuries abkauft. :?: Wenn Banken und FED Treasuries sich gegenseitig abkaufen, wird es zum Nullsummenspiel.

Für das Geld, dass die Banken von der FED für die Treasuries erhalten haben, zahlen sie keine Zinsen. Verkauft ist verkauft. Der Deal ist abgeschlossen.

Ebenso wenig zahlen sie Zinsen auf Geldern aus Rückzahlung von Hypotheken oder Krediten. Sie zahlen Zinsen auf die Sparkonti.

----

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MarcusFabian
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Elias wrote:

Für das Geld, dass die Banken von der FED für die Treasuries erhalten haben, zahlen sie keine Zinsen. Verkauft ist verkauft. Der Deal ist abgeschlossen.

Das stimmt. Aber ganz so einfach ist es doch nicht: Die Kredite der FED an die Banken (sowohl Reverse Repos als auch TARP) haben recht kurze Laufzeiten. Reverse Repos in der Gegend um 1-5 Tage, TARP soweit ich weiss bis maximal 6 Monate.

Der Durchschnitt der von Banken gehaltenen Treasuries hingegen liegt bei 4 Jahren.

Hier wird also mit sehr kurzfristigem Kredit ein langfristigeres Investment finanziert.

Steigen also die Leitzinsen, werden die Reverse Repos innert einer Woche teurer, wo hingegen die Treasuries bis zur Maturität ihre Rendite behalten.

genNorden
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Der Euro mittlerweile auf neuem Allzeittief von unglaublichen 1.15!!!

Muss ein tolles Gefühl sein, Herr Hildebrandt, derart sensationelle Euro-Stützkäufe bei 1.30 und höher getätigt und das Geld der Schweizer so clever verbraten zu haben!!!

Wann kriegen wir wieder einen Mann an die Spitze der SNB, der nicht hollywood-like aussieht, aber dafür was kann???

Es wird langsam Zeit, dass diese Wichtigtuer in der SNB endlich etwas gegen diese EU-Kurstreiberei unternehmen!!!

genNorden :x

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MarcusFabian
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genNorden wrote:

Wann kriegen wir wieder einen Mann an die Spitze der SNB, der nicht hollywood-like aussieht, aber dafür was kann???

Hr. Hildebrand war früher Hedge-Fonds Manager. Also was erwartest Du? Wink

Elias
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genNorden wrote:

Wann kriegen wir wieder einen Mann an die Spitze der SNB, der nicht hollywood-like aussieht, aber dafür was kann???

Es wird langsam Zeit, dass diese Wichtigtuer in der SNB endlich etwas gegen diese EU-Kurstreiberei unternehmen!!

Es ist ja nicht nur der Euro, sondern auch der für den Export so wichtige Dollar, der tief ist.

Gibt es Vorschläge, was die SNB tun soll?

Wechselkurs-Obergrenzen und Inflation in Kauf nehmen? Das müsste zusammen mit den USA und EU koordiniert werden.

Oder anbinden an den Euro und die Unabhängigkeit aufgeben?

Macht die SNB alles im Gleichschritt der anderen Notenbanken, wird ihr vorgeworfen, sie werte den Franken im Gleichschritt der anderen ab. Tut sich nichts, wirft man ihr vor, sie sei untätig und wenn sie was macht, tut sie das falsche.

Es sind die Banken und Zocker, die mit dem Franken spekulieren.

----

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Benjamin Franklin

genNorden
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Sehr gut! Endlich muss die SNB Stellung beziehen!

http://www.wirtschaft.ch/Industriekapitaen+will+Euro+von+der+Nationalban...

Wenn die feinen SNB-Herren schon so dumm sind und jene völlig sinnlosen Euro-Stützungskäufe bei 1.30 oder noch höher vornehmen und damit horrende Summen an Schweizer Steuergeldern verbraten, dann sollen sie jetzt auch unsere Wirtschaft direkt unterstützen! Ansonsten outet sich Herr Hildebrand m.E. definitiv als EU-Lakai!

genNorden

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MarcusFabian
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genNorden wrote:

Ansonsten outet sich Herr Hildebrand m.E. definitiv als EU-Lakai!

Nicht als EU-Lakai sondern - wenn schon - als CH-Exportindustrie-Lakai!

Das Problem wird landläufig als "zu starker Franken" umschrieben, was insofern nicht korrekt ist, als der Franken sich ja im letzten Jahr nicht verstärkt hat. Seine Kaufkraft ist in etwa konstant geblieben.

Das Problem sind ist der Schwächeanfall und Kaufkraftverlust von Dollar und Euro und somit ein steigender Franken aus Sicht der abwertenden Währungen.

Also a priori kein Fehler der SNB.

Es stellt sich nun die Frage, ob und in welcher Form die SNB darauf reagieren soll. Sie kann den Franken stabil halten, was darauf hinauslaufen wird, dass wir den Euro bald einmal für Fr. 1.- kaufen können oder der Dollar in Richtung 70 oder 60 Rappen sinkt.

Für den Konsumenten grundsätzlich ein Vorteil, denn die Preise von chinesischen T-Shirts bis arabischem Öl würden entsprechend günstiger oder zumindest stabil.

Weniger lustig ist es für die Schweizer Exportindustrie, die nur bedingt oder gar nicht in EUropa höhere EURO-Preise durchsetzen kann, um mit ihren teuren Produkten noch einigermassen einen Gewinn zu realisieren.

Verständlich, dass von dieser Seite Druck auf die SNB ausgeübt wird, den Franken analog zu Euro und Dollar ebenfalls zu schwächen, damit der Wechselkurs einigermassen stabil bleibt.

Welche Möglichkeiten hat die SNB, den Franken zu schwächen?

Kurz gesagt, sie kann ihn inflationieren, also drucken.

Mit der Pumpenkohle können dann Euros oder Dollar gekauft werden. Oder die Zinsen werden gesenkt in der Hoffnung, dass mehr Kredite nachgefragt werden, mehr Geld in Umlauf kommt und somit Teuerung (= Franken-Entwertung) einsetzt.

Oder sie verkauft Gold, um damit das Vertrauen in den Franken zu schwächen.

Zwischen den Fiat-Währungen herrscht derzeit ein Abrüstungswettlauf. Eine Art Schönheitskonkurrenz, bei der der hässlichste am schnellsten abwertet. Das sind derzeit Dollar, Euro und Pfund.

Bei diesem Abrüstungswettlauf hat der Franken das Problem, dass er halt zu schön ist. Soll man nun den Franken hässlicher machen, damit er beim Wettrennen mitmischen kann?

Touni
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Was ist mit der SNB los???????

und die spannende Frage ist: was macht Gesamtwirtschaftlich für ein Land und seine Bürger mehr Sinn? Ich würde meinen eine starke eigene Währung oder nicht?

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

genNorden
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Was ist mit der SNB los???????

Wenn es mit Euro und Dollar so weitergeht, dann muss irgendwann der CHF abgewertet werden! :x

Ich hoffe auf eine baldige Nacht- und Nebelaktion! Die EU-Vögte und US-Geier werden blöd aus der Wäsche gucken :twisted:

genNorden

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genNorden
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Bravo SNB, bravo Herr (Sunnyboy) Hildebrand :!:

Top Leistungen der SNB Lol

Gold verkaufen, wenn der Goldpreis am Boden ist, Euros und Dollar kaufen, wenn der Kurs hoch ist... Ich muss sagen, das hätte sogar meine Mutti besser hingekriegt als diese Witzfiguren, die in den letzten paar Jahren dort wursteln :!:

genNorden

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brasser
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Was ist mit der SNB los???????

genNorden wrote:

Bravo SNB, bravo Herr (Sunnyboy) Hildebrand :!:

Top Leistungen der SNB Lol

Gold verkaufen, wenn der Goldpreis am Boden ist, Euros und Dollar kaufen, wenn der Kurs hoch ist... Ich muss sagen, das hätte sogar meine Mutti besser hingekriegt als diese Witzfiguren, die in den letzten paar Jahren dort wursteln :!:

genNorden

Vielleicht solltest Du zuerst lernen die Zusammenhänge besser zu verstehen, bevor Du hier solchen niveaulosen Stuss reinschreibst...

Siehe dazu u.a. folgendes:

"SNB H1: Konzern-Verlust von 10,8 Mrd CHF - Wechselkursverluste 11,7 Mrd (AF)

Bern (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat wegen des starken Frankens im ersten Halbjahr 2011 tiefrot abgeschnitten: Insgesamt erlitt sie einen Konzernverlust von 10,8 Mrd CHF. (...) Einen Verlust gab es für die SNB wegen der US-Dollar-Schwäche auch beim Gold. Auf dem unveränderten Bestand entstand im ersten Halbjahr ein Bewertungsverlust von 1,6 Mrd CHF. Zwar stieg der Dollarpreis pro Feinunze gegenüber dem Jahresendwert, doch der Kilopreis sank aufgrund des tieferen Dollarkurses auf 40'799 CHF von 42'289."

Quelle:

http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/wirtschaft/SNB_H1:_Konzern-V...(AF).html?cid=30792114

Denkaufgabe:

Berechne den (Buch-)Verlust, den die SNB eingefahren hätte, wenn Sie noch gleichviel Gold hätte wie vor 10 Jahren.

Elias
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Mit dem Verkauf von Schrottpapieren aus UBS-Beständen wurde hingegen ein Gewinn erzielt.

realisierter Gewinn

----

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Benjamin Franklin

Sallatunturi
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Was ist mit der SNB los???????

@ genNorden

Und bevor man irgendetwas schreibt, kann man sich heute gratis im Internet die nötigen Informationen besorgen wie:

Betreffend Gold

Wir, das Schweizer Volk (d.h. diejenigen die an Abstimmungen mitmachen und nicht nur am Stammtisch rumlabern) haben via einer Abstimmung unsere Parlamentarier (Die auch wir wählen) ermächtigt den Goldbestand zu reduzieren.

Die Mehrheit (und bei uns gelten halt Mehrheitsentscheide) hat dazumal JA gesagt.

d.h. um Aenderungen in der Zukunft zu initialisieren muss man halt in die Hosen steigen und sich politisch engagieren.

genNorden
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Was ist mit der SNB los???????

brasser wrote:

genNorden wrote:
Bravo SNB, bravo Herr (Sunnyboy) Hildebrand :!:

Top Leistungen der SNB Lol

Gold verkaufen, wenn der Goldpreis am Boden ist, Euros und Dollar kaufen, wenn der Kurs hoch ist... Ich muss sagen, das hätte sogar meine Mutti besser hingekriegt als diese Witzfiguren, die in den letzten paar Jahren dort wursteln :!:

genNorden

Vielleicht solltest Du zuerst lernen die Zusammenhänge besser zu verstehen, bevor Du hier solchen niveaulosen Stuss reinschreibst...

Siehe dazu u.a. folgendes:

"SNB H1: Konzern-Verlust von 10,8 Mrd CHF - Wechselkursverluste 11,7 Mrd (AF)

Bern (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat wegen des starken Frankens im ersten Halbjahr 2011 tiefrot abgeschnitten: Insgesamt erlitt sie einen Konzernverlust von 10,8 Mrd CHF. (...) Einen Verlust gab es für die SNB wegen der US-Dollar-Schwäche auch beim Gold. Auf dem unveränderten Bestand entstand im ersten Halbjahr ein Bewertungsverlust von 1,6 Mrd CHF. Zwar stieg der Dollarpreis pro Feinunze gegenüber dem Jahresendwert, doch der Kilopreis sank aufgrund des tieferen Dollarkurses auf 40'799 CHF von 42'289."

Quelle:

http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/wirtschaft/SNB_H1:_Konzern-V...(AF).html?cid=30792114

Denkaufgabe:

Berechne den (Buch-)Verlust, den die SNB eingefahren hätte, wenn Sie noch gleichviel Gold hätte wie vor 10 Jahren.

Vielen Dank, brasser, für deinen wirklich niveau- und stilvollen Beitrag. Hierzu folgender Text:

"Die Goldverkäufe der SNB – Lehren und Erfahrungen

Philipp Hildebrand, Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank

Institute for International Economics, Washington D. C., 05.05.2005

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) beendete am 30. März 2005 ihr Verkaufsprogramm von 1'300 Tonnen Gold. Vor diesen Verkäufen befand sich die Schweiz in einer extremen Position im Vergleich zu den andern G-10-Staaten. Zudem besass die SNB überschüssige Kapitalreserven, welche nicht mehr für monetäre Zwecke benötigt wurden. Erst im Mai des Jahres 2000 waren jedoch die letzten Relikte des Gold-Standards im schweizerischen Recht beseitigt und die SNB damit in der Lage, Goldverkäufe zu tätigen. Innerhalb des Abkommens von Washington verfolgte die SNB eine transparente Verkaufsstrategie mit dem Ziel, die Verkaufserträge in Schweizer Franken zu maximieren."

Verkauf von 1300 Tonnen im Jahre 2005. Hm, wirklich toll, zu einem Preis je Unze von gut 400 $. Suuuper, sag ich da nur Lol

Ich frage mich des Weiteren, was mit "extremer Situation" gemeint war?! Ich würde sagen, wir hatten eine solche doch eher Ende 2008 und JETZT, aber sicher nicht 2005.

Dass die SNB seit Monaten sinnlose Euro-Stützungskäufe tätigt, wissen wir alle. Klasse Erfolgsrezept, wirklich

Lol

Carpe diem - et cruminam

T15
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Was ist mit der SNB los???????

Sallatunturi wrote:

Wir, das Schweizer Volk (d.h. diejenigen die an Abstimmungen mitmachen und nicht nur am Stammtisch rumlabern) haben via einer Abstimmung unsere Parlamentarier (Die auch wir wählen) ermächtigt den Goldbestand zu reduzieren.

Die Mehrheit (und bei uns gelten halt Mehrheitsentscheide) hat dazumal JA gesagt.

d.h. um Aenderungen in der Zukunft zu initialisieren muss man halt in die Hosen steigen und sich politisch engagieren.

genau... das tut die SVP jetzt, vor über 10Jahren losgebrüllt wir sollen verkaufen... heulen sie jetzt rum wir müssen alles wieder zurück in die Schweiz holen... ich wart jetzt bis der erste von ihnen sagt wir sollen wieder kaufen... :roll:

MarcusFabian
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Was ist mit der SNB los???????

brasser wrote:

Vielleicht solltest Du zuerst lernen die Zusammenhänge besser zu verstehen, bevor Du hier solchen niveaulosen Stuss reinschreibst...

Was Du als Stuss bezeichnest ist nichts als die Wahrheit. Wenn auch - etwas unscharf - in einem Satz auf den Punkt gebracht.

brasser wrote:

Denkaufgabe:

Berechne den (Buch-)Verlust, den die SNB eingefahren hätte, wenn Sie noch gleichviel Gold hätte wie vor 10 Jahren.

Gewinn: 37,472 Mrd. Franken.

Bullish
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Was ist mit der SNB los???????

Gold ist für die Notenbanken wichtig, um die Währung abzuwerten, wenn gegen keine andere Währung mehr abgewertet werden kann, weil alle anderen Notenbanken auch abzuwerten versuchen, um eine Überschuldung des Bankensystems zu verhindern/korrigieren.

Deshalb halten Notenbanken die Goldbestände stabil, oder verkaufen, wenn Gold tief ist oder kaufen, wenn Gold hoch ist.

Sobald sich die Notenbanken entscheiden, gegen Kuhpisse abzuwerten, wird Gold wie alle anderen Rohstoffe gehandelt werden, aber Kuhpisse würde immer dann im Preis steigen, wenn Notenbankverluste drohten. So einfach ist das. Goldbugs würden dann insistieren und behaupten, Kuhpisse sei so wertvoll, weil sie goldfarben sei Biggrin

Quote:

Greenspan:

So if you begin to get a undermining of five currency values, you get the whole -- the whole structure go down. But the relationship between the dollar and the euro can stable, and the Yen and the Swiss franc can stabilize.

But they could all go down simultaneously. And the question is relative to what? And I think that what we are seeing is this extraordinary rise in the price of gold.

http://www.cfr.org/economics/conversation-alan-greenspan/p22965

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