Was ist mit der SNB los???????

639 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 17'268

SNB gibt erneut Milliarden für stabilen Franken aus
20.02.2017 15:08

Zürich (awp/sda/reu) - Die Schweizerische Notenbank (SNB) hat den Franken erneut mit milliardenschweren Devisenkäufen gedrückt. Das geht aus den am Montag veröffentlichten Sichteinlagen von Bund und Banken bei der SNB hervor: Sie legten in der vergangenen Woche um 4,5 Mrd CHF zu. Die Statistik gilt als Richtschnur für den Umfang der SNB-Interventionen.

Die Zentralbank stemmt sich mit den Eingriffen gegen einen zu starken Höhenflug der Schweizer Währung, die bei Investoren als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten gilt. Am Montag kostete ein Euro 1,0645 CHF. Je stärker der Franken ist, desto mehr leidet die Exportindustrie der Schweiz.

Bereits in der Woche davor waren die Einlagen um knapp vier Milliarden Franken gestiegen. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Zuwachs auf rund 15 Mrd CHF - allerdings ist aufgrund saisonaler Effekte im Bargeldumlauf nicht das gesamte Plus auf Eingriffe der SNB am Devisenmarkt zurückzuführen.

Experten begründeten den Anstieg der Interventionen unter anderem mit der Schwäche des Euro. Die Gemeinschaftswährung sei wegen der politischen Unsicherheiten durch die bevorstehenden Wahlen in Frankreich und dem Hochkochen der Griechenland-Krise unter Druck, erklärten Analysten der Regionalbank Valiant.

Der Franken gewinne im Gegenzug seit mehreren Wochen an Wert, hiess von Analysten der Grossbank Credit Suisse. Das sei auch auf die jüngst guten Wirtschaftsdaten aus der Schweiz zurückzuführen. Man sehe im Anstieg der Sichtguthaben, dass die SNB noch nicht so weit sei, dass sie einen viel stärkeren Franken tolerieren werde - sondern, dass sie im Moment versuche, den Franken zu stabilisieren.

Die Notenbank selbst wollte sich nicht zu dem Anstieg der Einlagen äussern.

mk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 17'268

SNB erzielt 2016 definitiven Gewinn von 24,5 Mrd CHF
06.03.2017 07:51

Bern (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 gemäss definitiven Zahlen einen Gewinn von 24,5 Mrd CHF erzielt. Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen betrug 19,4 Mrd CHF, auf dem Goldbestand resultierte ein Bewertungsgewinn von 3,9 Mrd CHF, und der Gewinn auf den Frankenpositionen erreichte 1,6 Mrd CHF. Die SNB hatte Anfang Jahr bereits einen Gewinn von gut 24 Mrd CHF angekündigt.

Bei den Fremdwährungsgewinnen entfielen 8,3 Mrd CHF auf Zinserträge und 3,0 Mrd CHF auf Dividendenerträge. Die Kursgewinne auf den Zinspapieren und -instrumenten betrugen derweil 1,1 Mrd CHF, wie die SNB am Montag mitteilte. Die Beteiligungspapiere und -instrumente hätten vom günstigen Börsenumfeld profitiert und trugen 8,6 Mrd CHF zum Erfolg bei. Die wechselkursbedingten Verluste beliefen sich auf insgesamt 1,7 Mrd CHF.

Der Bewertungsgewinn beim Gold basiert auf einem unveränderten Goldbestand von 1'040 Tonnen bzw. einem um 11% höheren Goldpreis. Der Gewinn auf den Frankenpositionen ist laut Mitteilung zu einem Grossteil (1,5 Mrd) auf die von der SNB erhobenen Negativzinsen auf Giroguthaben zurückzuführen.

Die SNB legte die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 4,6 Mrd CHF fest. Nach Berücksichtigung der Ausschüttungsreserve von 1,9 Mrd resultiere ein Bilanzgewinn von 21,7 Mrd, heisst es. Dies ermögliche eine Dividendenzahlung von 15 CHF pro Aktie (insgesamt 1,5 Mio, gesetzlich maximaler Betrag) sowie eine Gewinnausschüttung an Bund und Kantone von 1 Mrd CHF.

Bund und Kantonen steht zudem eine Zusatzausschüttung von maximal 1 Mrd zu, wenn die Ausschüttungsreserve nach Gewinnverwendung den Betrag von 20 Mrd CHF übersteigt. Der Bilanzgewinn 2016 ermögliche somit eine Zusatzausschüttung von 0,7 Mrd CHF, so die SNB weiter. Nach diesen Auszahlungen werde die Ausschüttungsreserve damit 20 Mrd betragen.

uh/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 17'268

SNB hat 2016 Devisen in Höhe von 67,1 Mrd CHF erworben
23.03.2017 08:08

Zürich (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat auch im vergangenen Jahr stark an den Devisenmärkten interveniert, um den Franken zu schwächen. 2016 tätigte sie insgesamt 67,1 Mrd CHF an Devisenkäufen, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Das sind knapp ein Viertel weniger als die 2015 getätigten Devisenkäufe von 86,1 Mrd. Damals war der "weitaus grösste" Teil der Devisenkäufe auf den Januar - also den Monat der Aufhebung des EUR/CHF-Mindestkurses - gefallen.

Die Währungsreserven der SNB erhöhten sich laut Geschäftsbericht im vergangenen Jahr 2016 um insgesamt 89 Mrd auf 692 Mrd CHF per Ende 2016, womit die Deviseninterventionen den grössten Teil des Anstiegs verursachten. Die Devisenreserven lagen per Ende Jahr bei 647 Mrd CHF (Ende 2015: 561 Mrd). Sie bestehen aus den Devisenanlagen abzüglich der damit verbundenen Verbindlichkeiten in Fremdwährungen.

Die Interventionen dürften die letzten Wochen weitergegangen sein, wie etwa die Entwicklung der Giroguthaben der Banken bei der SNB anzeigt. Diese standen zuletzt mit 557,2 Mrd gut 28 Mrd höher als Ende 2016. Die Statistik gilt als Richtschnur für den Umfang der SNB-Interventionen.

uh/dm

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 17'268

SNB wehrt sich gegen Kritik der Marktverzerrung
23.03.2017 18:30

Zürich (awp/sda) - Mit den steigenden Devisenreserven gerät auch die Anlagepolitik der Nationalbank in den Fokus. Kritiker befürchten Marktverzerrungen. Mit einem Einblick in ihren Handelsalltag hält die SNB nun dagegen. Den Schweizer Franken halten die Währungshüter für nach wie vor deutlich überbewertet.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Anteil Aktien an den Devisenreserven seit 2005 schrittweise auf 20% erhöht. Aktuell entspricht der Aktienanteil einem Wert von über 130 Mrd CHF. Um den Anteil trotz des wachsenden Devisenbergs konstant zu halten, muss die Nationalbank laufend Aktien hinzukaufen. Auch Kursveränderungen und Anpassungen in Aktienindizes zwingen die Währungshüter dazu Titel zu kaufen oder wieder abzustossen.

Mit ihren Transaktionen will die SNB die Aktienkurse aber möglichst wenig beeinflussen. Es sollen keine Signale ausgesendet werden, die von den anderen Marktakteuren möglicherweise falsch interpretiert werden könnten.

"Bei der Geldpolitik geht es darum, mit einem dosierten Einsatz von Mitteln am Markt einen möglichst grossen Effekt zu erzielen. Bei der Anlagepolitik lautet die Devise hingegen, den Markt möglichst nicht zu bewegen, auch wenn grosse Volumen investiert werden", sagte dazu am Donnerstag das stellvertretende SNB-Direktoriumsmitglied Dewet Moser, anlässlich eines Geldmarkt-Apéros in Zürich.

STÜCKELUNG IN EINZELTRANSAKTIONEN

Dieses Ziel erreicht die SNB durch den Einsatz von Algorithmen, die sicherstellen sollen, dass die Ausführungen marktschonend über die Bühne gehen. "Jede Kauforder in einer Einzelaktie wird so, abhängig vom Nominalwert, der Anzahl Stücke und des Aktienkurses, nochmals in mehrere hundert Transaktionen portioniert, die im Tagesverlauf ausgelöst werden", erklärte Moser.

Bei der SNB entfallen rund 10% des Devisenbestands auf amerikanische Titel, Ende 2016 lag deren Wert bei 58,6 Mrd USD. Doch selbst in jenem Quartal des vergangenes Jahres, in dem die Schweizer Währungshüter am aktivsten waren, betrug der Anteil der SNB-Transaktionen am täglichen Handelsvolumen durchschnittlich weniger als 0,15%.

"Die SNB gehört also absolut betrachtet zu den weltweit grössten institutionellen Anlegern, ist aber selbst bei aus unserer Sicht gewichtigen Umschichtungen immer noch ein relativ kleiner Fisch im grossen Ozean des US-Aktienmarktes", sagte Moser.

AKTIVITÄT BEI OHNEHIN HOHEN UMSÄTZEN

Zusätzlich versucht die Nationalbank ihren Markteinfluss zu reduzieren, indem sie vor allem dann aktiv ist, wenn die Umsätze ohnehin hoch sind.

Als besonders liquid gilt der Markt am späteren Nachmittag, nämlich dann, wenn sich die europäische und die amerikanische Handelssession überschneiden. In einem solchen Umfeld bewegt laut Moser eine einzelne Transaktion den Preis weniger als in einem illiquideren Markt.

FRANKEN ÜBERBEWERTET

Moser wie auch SNB-Direktoriumsmitglied Andréa Maechler, betonten in ihrem jeweiligen Vortrag, dass der Franken nach wie vor deutlich überbewertet sei. Maechler bekräftigte ferner die erst gerade letzte Woche abgegebenen Prognosen der SNB. Demnach rechnen die Währungshüter für das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von rund 1,5%. Zudem rechne die SNB für das laufende Jahr mit einer Inflationsrate von 0,3% und für 2018 von 0,4%.

ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 17'268
Devisenreserven der SNB per

Devisenreserven der SNB per Ende Juli um 20,6 Mrd auf 714,3 Mrd gestiegen

07.08.2017 09:30

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Juli 2017 deutlich gestiegen. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 714,3 Mrd CHF, dies nach leicht aufwärts revidierten 693,7 Mrd CHF per End...

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte Ende des Berichtsmonats 719,9 Mrd nach 699,2 Mrd CHF im Vormonat. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt und wurden am Montag von der SNB veröffentlicht.

Von Februar bis April waren die Devisenreserven sehr deutlich angestiegen (insgesamt um knapp 53 Mrd CHF), im Mai und Juni hatte sich dann wieder ein leichter Rückgang ergeben.

Ob und in welchem Ausmass die SNB im Berichtsmonat am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Der Hauptgrund für die Veränderung der Devisenreserven dürfte aber die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken gewesen sein.

So schwächste sich bekanntlich die hiesige Währung zum Franken deutlich ab: das Währungspaar EUR/CHF notierte Ende Juli bei 1,1440 nach 1,0952 ein Monat davor. Bei einem Euro-Anteil von 40% an den Devisenreserven dürften somit rund 12 Mrd bzw. 60% des Anstiegs im Juli auf diese Bewegung zurückzuführen sein. Auch zum US-Dollar (Devisenanteil per Ende Juni 35%) büsste der Franken etwas an Wert ein.

Einen klareren Hinweis, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert hat, geben die Giroguthaben der Banken bei der Nationalbank. Gemäss diesen Zahlen intervenierte sie im Juli am Devisenmarkt kaum.

uh/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'650
SNB-Ökonom widerspricht ökonomischem Mainstream

Forschung

Die gängige These zur Wirkung von Staatsschulden auf das Wachstum lautet: Höhere Verbindlichkeiten bremsen das Bruttoinlandprodukt. Ein Ökonom der Nationalbank legt nun eine bemerkenswerte Studie vor.

Die gängige These zur Wirkung der Schulden eines Staates auf das wirtschaftliche Wachstum lautet: Eine höhere Staatsverschuldung wirkt sich bremsend auf das langfristige Wirtschaftswachstum aus. Ein Arbeitspapier eines Ökonoms der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zeigt jedoch, dass auch das Gegenteil zutreffen kann.

Mathieu Grobéty hat sich mit seiner Arbeit einer in der Politik sehr häufig zitierten These der ökonomischen Theorie angenommen. Demnach können nur sparsame Staaten wirtschaftlich erfolgreich sein. Insbesondere eine hohe Staatsverschuldung gilt es gemäss den Verfechtern einer Austeritätspolitik unbedingt zu vermeiden.

Mehr Wachstum in Ländern mit hoher Staatsverschuldung

Der SNB-Ökonom kommt aufgrund eines Vergleichs von Staatsverschuldung und Wachstumszahlen von Industriebranchen in 39 Schwellen- und Industrieländern teilweise zu einem gegenteiligen Schluss. So weist Grobéty nach, dass Industrien mit hohem Liquiditätsbedarf – das ist vor allem die Maschinen- und die Textilindustrie – schneller wachsen in Ländern mit höherer Staatsverschuldung.

Die beiden Top-Ökonomen Ken Rogoff und Carmen Reinhart hatten in mehreren Studien den Zusammenhang von Staatsschulden und Wirtschaftswachstum untersucht. Im Jahr 2010 kamen sie zum Schluss, dass bei sehr hohen Verbindlichkeiten das Bruttoinlandprodukt deutlich schwächer zunimmt. Als kritische Marke veranschlagten sie einen Schuldenwert von 90 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Grosse Sparanstrengungen in Europa

Sparbefürworter in Europa wie der langjährige deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble verwendeten daraufhin die Studienergebnisse der Ökonomen als argumentative Grundlage, um einschneidende Reformen in Südländern wie Griechenland, Portugal und Spanien durchzusetzen.

Der von Grobéty beschriebene positive Effekt ergibt sich gemäss dem SNB-Ökonom jedoch nur, wenn sich der Staat bei inländischen Gläubigern verschuldet. Eine höhere Verschuldung im Ausland dagegen wirkt sich gemäss der Studie kaum auf das Wachstum aus. Der Autor errechnete dabei, dass eine Erhöhung der inländischen Staatsverschuldung im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung um 10 Prozentpunkte das Wachstum der Industrie um einen Viertel erhöht.

Positiven Effekte vrschwinden bei zu hohen Schulden

Als eine mögliche Erklärung für diesen Effekt verweist der Autor auf andere Forschungsarbeiten. So zeigten verschiedene Studien, dass eine zusätzliche Aufnahme von Kapital durch den Staat es auch Haushalten und Unternehmen erleichtert, selbst Kredit aufzunehmen. Auch diese Resultate stehen im Widerspruch zur gängigen Annahme, dass der Staat als Konkurrent der Haushalte und Unternehmen am Kapitalmarkt auftritt.

Die Studie von Grobéty zeigt freilich auch, dass ausufernde Schulden keineswegs positiv sind. So hat auch der SNB-Ökonom einen Schwelle gefunden, ab der die positiven Effekte der Staatsverschuldung verschwinden. Diese Schwelle gibt die Studie mit 43 Prozent der inländischen Staatsverschuldung an. Oberhalb dieser Schwelle reduzierten sich die positiven Effekte deutlich.

(sda/moh)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 17'268
Nationalbank: Fast 33

Nationalbank: Fast 33 Milliarden Franken Gewinn in einem Quartal

Die Schweizerische Nationalbank hat im dritten Quartal 2017 dank einer deutlichen Abwertung des Franken und einer guten Entwicklung an den Märkten einen Rekordgewinn erzielt.

Aktualisiert um 08:02

Von Juli bis September stand unter dem Strich ein Überschuss von 32,5 Milliarden Franken. In den ersten beiden Quartalen 2017 hatte die SNB kleinen Gewinn von 1,2 Milliarden Franken erzielt. Für die ersten neun Monate verbuchte die SNB somit einen Gewinn von insgesamt 33,7 Milliarden Franken. 

Die Ergebnisentwicklung der Notenbank hängt massgeblich von der Entwicklung ihres 761 Milliarden Franken schweren Devisenportfolios ab, das sie im Zuge jahrelanger Interventionen aufgebaut hat. Ziel war es, den Franken mit Käufen von anderen Währungen wie Euro oder Dollar gezielt zu schwächen, um damit die exportorientierte Schweizer Wirtschaft zu stützen.

Doch Ende Juli und Anfang August hat sich der Franken deutlich abgeschwächt. Damit war das Devisenportfolio bei der Umrechnung in Franken mehr wert, was zu dem Gewinnsprung beitrug.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 12.12.2017
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'650
Devisenreserven sinken im November um 3,7 Mrd CHF

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im November um 3,7 Mrd CHF gesunken.

Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 738,17 Mrd CHF, nachdem es Ende Oktober noch 741,96 Mrd CHF gewesen waren.

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte Ende November 743,53 Mrd nach 747,49 Mrd CHF im Vormonat, wie die SNB am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Ob und allenfalls wie stark die SNB im November am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Oft ist die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ein Hauptgrund für die Veränderungen.

So hat der Euro im November laut SNB-Statistik auf rund 1,1678 CHF aufgewertet, im Vergleich zu 1,1607 CHF Ende Oktober. Der US-Dollar hat sich im gleichen Zeitraum auf 0,9869 CHF von zuvor 0,9978 CHF verbilligt.

mk

Zürich (awp)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Seiten