Wohin führt uns die SVP ?

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04.12.2009 14:06
#1
Bild des Benutzers Gitane
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Wohin führt uns die SVP ?

Ich habe mit grossem Interesse all die Diskussionen hier im Forum, bezüglich Minaretverbot, Personenfreizügigkeit etc. mitverfolgt.

Mich beschäftigt zunehmend folgende Frage, welche ich nirgends unterzubringen wusste und deshalb ein neues Thema starte:

Die SVP ist seit längerer Zeit die wählerstärkste Partei der Schweiz.

Dass sie es schafft, solch absurde Vorlagen wie das Minarettverbot beim Volk durchzubringen macht mir Angst. Es weckt in mir die Vermutung, dass der Einfluss der SVP auf die schweizer Politik in Zukunft zunehmen wird.

Meine Frage: Nehmen wir an, rein theoretisch, die SVP hätte das alleinige Sagen (7 Bundesräte und 95% im Parlament) wie würde eine solche Schweiz aussehen ?

Eine riesige Mauer entlang der schweizer Grenze nach Vorbild der alten Chinesen ?

Ein KZ für Sozialschmarotzer in der nähe der zürcher Kehrichtverbrennungsanlage ?

Ist sonst noch jemand von euch nicht mehr so wahnsinnig stolz ein Schweizer zu sein?

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Wer andern eine selbst hinein !

01.10.2014 08:45
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SVP will zwei Bundesrats-Kandidaten
 

Die SVP wird nach Aussagen ihres Parteipräsidenten Toni Brunner nach den Wahlen 2015 zwei Kandidaturen für die Bundesratswahlen aufstellen.

Ein Kandidat wird der amtierende Bundesrat Ueli Maurer sein, wie Brunner in einem Interview mit "Le Temps" sagte. Falls die SVP ihre Wählerstärke halten kann und stärkste Partei bleibt, würde mit der Wahl zweier SVP-Bundesräte aus Brunners Sicht wieder eine "normale Situation" hergestellt. Auch deshalb seien die Wahlen 2015 "ohne Zweifel die wichtigsten seit langem", sagte er im Gespräch mit der Westschweizer Zeitung vom Mittwoch.

Auf die Doppelrolle der SVP als Regierungs- und Oppositionspartei angesprochen, sagte Brunner, in einem Land mit Konsensdemokratie wie der Schweiz müssten auch unbequeme Forderungen wie jene der SVP akzeptiert werden - genauso wie solche der Linken. Er wirft zudem die Frage auf, ob es nicht effizienter wäre, die SVP als stärkste Kraft in die Regierung zu integrieren.

Nicht auf Kosten der FDP

Brunner äussert sich nicht weiter zur zweiten Bundesratskandidatur und auf wessen Kosten die SVP sich den Sitz in der Landesregierung sichern will. Die SVP spricht sich aber immer wieder für die arithmetische Konkordanz aus und SVP-Exponenten bekräftigten im Sommer, die Partei wolle keinen Sitz auf Kosten der FDP, falls diese drittstärkste Kraft bleibe.

Als Ziel für die eidgenössischen Wahlen, die in etwas mehr als einem Jahr stattfinden, will die SVP laut Brunner ihre Stellung mindestens halten. Ein zahlenmässiges Ziel für den Wähleranteil gebe es nicht. Im Ständerat strebt die Partei zwei Sitzgewinne an, derzeit hält die Volkspartei in der kleinen Kammer fünf Sitze.

Hoffnungen auf einen Sitzgewinn im Nationalrat macht sich die SVP laut Brunner im Wallis, das einen Sitz mehr zugute hat als 2011, in der Waadt, in Freiburg sowie in Luzern. In Neuenburg erwartet er einen harten Kampf um den einzigen SVP-Sitz, da der Kanton einen Sitz in der grossen Kammer abgeben muss.

(SDA)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

17.08.2014 10:51
Bild des Benutzers Elias
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Ogi ruft zum Widerstand gegen Blocher auf

Alt SVP-Bundesrat Adolf Ogi zeigt sich empört über die jüngsten Initiativpläne, die Christoph Blocher in der SVP angestossen hat. Blocher führe die Schweiz in die schwierigste Lage seit 1848.

http://www.cash.ch/news/front/ogi_ruft_zum_widerstand_gegen_blocher_auf-...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin