Auch Novartis leidet!

SMI – reagierte gestern sofort auf das Anziehen des Euros.
27.01.2016 08:30

SMI – reagierte gestern sofort auf das Anziehen des Euros.

Nationalbank/Euro – der Sprung über 1.10 ist ein "Segen" für die Nationalbank. Intern ein erstes Ziel der Stabilisierung durch eine Schwächung des Frankens. Negativzinsen scheinen eine gewisse Wirkung zu zeigen. Zudem gilt der Franken für viele Asiaten nicht mehr als Fluchtwährung per se. Sie haben sich wieder etwas dem Euro zugewendet, der riesige Mengen von chinesischem "Fluchtgeld" absorbieren konnte und kann.

Novartis – 2015: Gewinn um ein Drittel eingebrochen. Viele Patente in den USA abgelaufen. Der feste Dollar straft die Konzernrechnung (die in Dollar ist). Umsatz global minus 5pc, Kernergebnis in konstanten Zahlen wäre plus 10pc. Dividende CHF 2.70. Markterwartungen der Analysten knapp verfehlt. Will 10-Milliarden-Aktienrückkauf der GV vorschlagen.

Lonza – 2015: gutes Jahr. Umsatz plus 4,5pc "in schwierigem Umfeld", stabile Dividende CHF 2.50. Zuversicht fürs 2016.

Zurich – Mario Greco (56), der bisherige Chef der italienischen Generali, wird ab 1. Mai neuer Zurich-CEO. Er gilt als "Wunschkandidat" und ist in der internationalen Versicherungsszene eine der "dynamischen" Führungspersönlichkeiten. Aktie vorbörslich leicht gesucht!

Swatch – Bernstein Research nimmt Aktie auf markgewichten zurück, sieht noch 365 (375).

ActelionBarclays bleibt bei marktgewichten 129 (126).

StraumannGoldman Sachs zieht Kursziel auf 225 (188) nach, empfiehlt aber den Verkauf auf diesem Niveau.

SonovaGoldman Sachs bleibt neutral 129 (121).

Ferner Osten - Tokio plus 2,7pc, Hongkong plus 1,3pc, Schanghai minus 0,5pc, Seoul plus 1,4pc, Singapur plus 0,6pc, Sydney minus 1,2pc. Dollar 1.0171, Euro 1.1052, Gold 1119, Silber 14.46, Erdöl 31.38.

Optionen/Vorbörse - durchzogen, Abgabeneigung bleibt, einzig etwas Interesse für Zurich.

Tendenz - Footsie minus 3 Punkte, DAX minus 15 Punkte, CAC auf Vortagsschluss. SMI vorbörslich minus 29 Punkte.