Börsen weltweit politisch verunsichert - Dollar unter Druck!

Credit Suisse - Heute a.o.Generalversammlung. Beobachter sind sich einig, dass Kapitalerhöhung dank der Mehrheitsverhältnisse durchgewinkt werden wird.
18.05.2017 08:34

Wall Street - Skandal im Weissen Haus lähmt die Börsen. Noch weiter so und Wall Street könnte abstürzen. Weil die Anleger auf eine Steuerrevision gehofft haben, die jetzt wohl kaum schnell aufs Tapet kommen wird. Republikaner kämpfen - jeder für sich - um die nächste Wiederwahl, die durch das erratische Gebaren von Trump täglich mehr in Frage gestellt wird.

Wall Street II - Bedenken wachsen, dass die erwartete Revision der Steuergesetze "aufs Nebengeleise" geschoben wurde. Der hohe Erwartungsdruck auf grosse Steuererleichterungen fällt in sich zusammen. Und lähmt die Börse!

Weisses Haus - US Justizdepartement setzt alten FBI-Direktor Robert Mueller als Sonderermittler mit grossen Vollmachten für Russland-Untersuchung ein. Trump damit zurückgebunden?

Brexit/EU - 45pc Konservative, 32pc Labour, Rest noch unentschlossen.

Frankreich - Arbeitslosenrate 1.Q 9,6pc (9,7).

SMI - Nur Haaresbreite über 9000 - "die ganze Aufbauarbeit der letzten Wochen und Monate ist im Eimer" lässt uns ein besonnener Banker wissen. "Scharlatan Trump macht alles zunichte" ist sein bitterer Kommentar. "Er wird immer mehr zum Plappermaul, ständig in der Defensive und um sich beissend." 

Credit Suisse - Heute a.o.Generalversammlung. Beobachter sind sich einig, dass Kapitalerhöhung dank der Mehrheitsverhältnisse durchgewinkt werden wird.

Züblin - 2016/2017: Gewinn 29,9 Millionen Franken, entsprechend CHF 9.02 pro Aktie. Im Vorjahr Verlust von 18.9 Millionen. Züblin erwägt Ausschüttung einer Dividende, soll der GV vorgeschlagen werden. Verkauf der deutschen Beteiligungen bringt Cash. Rechnerischer innerer Wert (Net Asset Value NAV) CHF 36.82, Aktienkurs weiter darunter mit CHF 21.95. Händler sehen Ecart sich verringern.

Sonova - Morgan Stanley erhöht Kursziel flott auf 160 (135), marktgewichten. Kepler Cheuvreux gegenläufig 130 (120) mit Empfehlung, Beteiligung zu reduzieren!

Ascom - Research Partners startet Analysen mit Kaufempfehlung und Kursziel 25.

Ferner Osten - Tokio minus 1,3pc, Hongkong minus 0,3pc, Schanghai minus 0,4pc, Seoul minus 0,2pc, Singapur minus 0,3pc, Sydney minus 0,8pc (tiefst 1,3), Dollar 0.98.13, Euro 1.0923, CNY 6.8895, Gold 1257! Silber 16.76 (Höchst 16.90), Erdöl 52.14.

Ferner Osten II - Tokio und Sydney melden "eigentliche Sell-offs" mit leichter Erholung zum Schluss. Mit stark anschwellenden Volumen. Klares Zeichen einer totalen Verunsicherung: "keine (verlässliche) amerikanische Führung mehr. Bedenken und Sorgen, China nützt die Gunst der Stunde weidlich aus."

Optionen/Vorbörse - abwiegeln, abwarten! Aber Verunsicherung ist da!

Tendenz - Footsie minus 3 Punkte, DAX minus 15 Punkte, CAC minus 8 Punkte, SMI vorbörslich minus 3 Punkte.