Brexit-"Würgen" verunsichert die Märkte

Wall Street –Nachricht, dass Trump und Xi sich nicht vor Ablauf des Ablaufdatums der Verlängerung treffen werden, löste eine Verkaufswelle an der Wall Street aus. Hintergründe nicht durchschaubar...
08.02.2019 08:40
cash Guru

Wall Street –Nachricht, dass Trump und Xi sich nicht vor Ablauf des Ablaufdatums der Verlängerung treffen werden, löste eine Verkaufswelle an der Wall Street aus. Hintergründe nicht durchschaubar.

Brexit – PM May kommt mit leeren Händen von Brüssel zurück. Beide Seiten geben sich unnachgiebig, Verzahnung total. 

Brexit II – Bank of England zeigt sich sehr besorgt: „Unsere Wirtschaft ist nicht auf einen ungeordneten Austritt gerüstet.“  Notenbankchef Mark Carney: „Die Unsicherheit schadet dem Land jeden Tag mehr, denn „die Notfallplanungen der Industrie sind ungenügend oder nur halbherzig.“ Darum hat jetzt die Bank of England ihre $Wachstumsprognosen für Grossbritannien im laufenden Jahr von bisher 1,7 Prozent auf 1,32 Prozent zurückgenommen.  Und den Ausblick fürs nächste Jahr gleich auch von 1,7 Prozent auf 1,5 Prozent zurückgenommen.

G-5-Lizenzen  vom Bund vergeben, Salt, Sunrise und Swisscom haben „je eine breite Palette an neuen Frequenzen ersteigert.“ Frequenzen wurden für 15 Jahre vergeben, „um Planungssicherheit zu schaffen.“

Deutschland – Exporte 2018 plus 3pc!

ZKB – Konzerngewinn 788 Millionen Franken, „gutes Jahr“, Kanton und Gemeinden erhalten unverändert 345 Millionen Franken.

Daetwyler – Analystenerwartungen auch im zweiten Halbjahr verfehlt. Aktie vorbörslich unter Druck.

ZurichDeutsche Bank erhöht auf 340 (310) mit Halteempfehlung.

DätwylerUBS wiederholt Kaufempfehlung 202, aber Zielvorgaben auf die Umsatzentwicklung ebenfalls unter den Erwartungen.

Ferner Osten – Märkte, die offen sind (chinesisches Neujahr wird weiterhin gefeiert) tendieren schwächer, Verwirrung herrscht vielerorts ob der Unstimmigkeiten in den internationalen Handelsgesprächen. Es lauern weiter Probleme China/USA, USA/Europa und Brexit. Dazu politisch Treffen mit Kim in Vietnam und die Reise amerikanischer Unterhändler nächste Woche nach Peking. Dazu das Venezuela-Problem, das auch im Fernen Osten immer mehr zur Kenntnis genommen wird.

Ferner Osten II – Tokio minus 2,0pc, Hongkong plus 0,4, Shanghai geschlossen, Singapur minus 0,1pc, Seoul minus 1,4pc, Sydney minus 0,1pc,  Dollar 1.0016, Euro 1,1391, CNY 6.7451, Gold 1308, Silber 15.67, Erdöl 61.28.

Bitcoin – 3355 (4027/3339).

Optionen/Vorbörse – Indikationen leichter angegeben, SMI minus 20 Punkte. Nachgebend UBS, und Swisscom, Dätwyler minus 3,7pc, DKSH minus 1,2pc, Emmi minus 1,6pc.besser Ems plus 1,3pc. Nervosität aber noch fast keine Abschlüsse.

Tendenz – DAX plus 5 Punkte,  Dow Jones Futures plus 5 Punkte.