Dollarhausse hilft Schweizer Aktien!

SMI - vor allem Exportwerte (in den Dollarraum) können aufatmen. Dollarraum 2.wichtigster Exportmarkt! Und die Nationalbank kann bei den Devisenpositionen wenigstens beim Dollar aufatmen!
09.11.2015 08:32

SMI - vor allem Exportwerte (in den Dollarraum) können aufatmen. Dollarraum 2.wichtigster Exportmarkt! Und die Nationalbank kann bei den Devisenpositionen wenigstens beim Dollar aufatmen!

FED - Arbeitslosenzahlen in den USA weiterhin am sinken, im September über eine Viertelmillion neue Stellen besetzt. FED nunmehr (endlich) im Zugszwang, an der Dezembersitzung noch in diesem Jahr die Zinsschraube anzuziehen. Das würde eine weitere Dollarnachfrage (Hot Money) erzeugen. Der schweizerischen Exportindustrie kann es nur recht sein. Fester Dollar zum Jahresende würde auch die Bilanzen 2014 entlasten, teilweise schönen.

Nestlé - Maggi-Nudeln, der Bestseller seit Jahren in Indien, darf nach einem "Skandal" wieder vorbehaltslos verkauft werden (nach 5 Monaten freiwilliger Verkaufssperre). Erste Meldungen aus Indien sprechen von einem eigentlichen Kaufboom (billigstes Nahrungsmittel der Massen, die Läden müssen wieder aufstocken)!

Sunrise - 3Q Umsatz und Betriebsgewinn zwar rückläufig (frankenbedingt), aber Quartalsgewinn 14 Millionen Franken (Verlust 53 Millionen). "Niedrige Zinsbelastung war Gewinntreiber" meint die Gesellschaft selber. Berenberg weiter für kaufen bis 85 (90).

Charles Voegele - Teleios Capital Partners erhöht Anteil auf 10,1pc!

Credit Suisse - Vontobel senkt auf 27 (27.50) mit Halteempfehlung. Reduziert aber gleichzeitig Gewinn- und Dividendenschätzungen.

Adecco - Kepler Cheuvreux halten 69 (78).

Geberit - Kepler Cheuvreux halten 332 (307).

Richemont - Barclays übergewichten 95, nimmt aber Gewinnschätzungen leicht zurück. Credit Suisse überdurchschnittlich 91 (100).

China - zum vierten Male in Folge rückläufige Exportzahlen: Im Oktober minus 6,9pc im Jahresvergleich. Gleichzeitig sackten auch die Importe mit 18,8pc stark ab. Hier fallen vor allem Rohstoffimporte und Konsumgüter (Autos) auf. Für die 10 Monate dieses Jahres sind Importe und Exporte um 8,5pc zurückgegangen. Vor allem der Binnenkonsum lahmt: "Die Pferde wollen nicht saufen." Peking muss und wird mit Infrastrukturausgaben versuchen, neues Wachstum zu erzeugen. Umweltfragen stehen im Vordergrund.

Ferner Osten - Tokio plus 2,0pc, Hongkong minus 0,2pc, Schanghai plus 1,6pc, Seoul minus 0,8pc, Singapur minus 0,3pc, Sydney minus 1,8pc. Dollar 1.0043, Euro 1.0813, Gold 1094, Silber 14.78, Erdöl 47.81.

Optionen - Exportwerte Richtung USA etwas gesucht.

Tendenz - Footsie plus 8 Punkte, DAX plus 11 Punkte, CAC plus 8 Punkte. SMI vorbörslich plus 11 Punkte.