Eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten

Swiss DOTS zielt insbesondere auf die Trader ab und bietet enge Spreads, tiefen Gebühren und lange Handelszeiten. Zuletzt erhielten die beiden Gründungspartner UBS und Goldman Sachs Verstärkung. Die Commerzbank emittiert als dritter Anbieter Produkte auf Swiss DOTS. In den kommenden Monaten soll die Zahl der handelbaren Derivate um rund 20.000 Exemplare zunehmen. Neben interessanten Strukturen und einer umfassenden Basiswertauswahl bringt die Commerzbank viel Erfahrung im OTC-Handel mit.
14.11.2014 16:04
Andreas Stocker, Public Distribution Derivatives & ETF, Commerzbank Zürich

Per Definition steht das Wort Trading für kurzfristig aufeinander folgende Käufe und Verkäufe von Wertpapieren mit dem Ziel, Gewinne einzufahren. In der Praxis lässt sich der Begriff bei weitem nicht so prägnant auf den Punkt bringen. Unzählige Bücher und Internetseiten befassen sich mit dieser Anlageform. Bei Vorträgen und Seminaren gewähren erfolgreiche Trader Einblick in ihre Philosophie und treffen dabei nicht selten auf ein fasziniertes Publikum. Zwei zentrale Bausteine für ein ertragreiches Trading sind Erfahrung und Wissen. Von immenser Bedeutung ist darüber hinaus eine effektive, funktionale und kostengünstige Infrastruktur.

Attraktive Rahmenbedingungen

Genau hier setzte die Swissquote Bank im Mai 2012 an und lancierte Swiss DOTS. Diese Plattform für den Handel von Hebelprodukten funktioniert nach einem Quote-Request-System. Der Emittent berechnet kontinuierlich den aktuellen Wert des jeweiligen Derivats. Der Unterschied zu dem in der Schweiz bekannten Handelsmodell an der Börse, wo der Kunde direkt auf diesem Preis handeln kann, wird beim Quote-Request-System dieser Preis erst beim Emittenten angefragt – dieses Zeitfenster umfasst wenige Sekunden. Den offerierten Kurs vom Emittenten kann der Anleger dann akzeptieren und somit das Produkt handeln, oder gegebenenfalls erneut anfragen. Ein Vorteil dieses Handelsmodells liegt in vergleichsweise engen Geld-Brief-Spannen (Spread) und den gestellten Handelsvolumen (Size). Für eine erhöhte Preistransparenz und Handelsqualität sorgt zudem die Tatsache, dass Emittenten über die Plattform die Kurse der Produkte auf bis zu drei Stellen nach dem Komma quotieren können. Swiss DOTS offeriert darüber hinaus den Tradern verlängerte Handelszeiten. In der Tat kann diese Anleger-Community ihrer Leidenschaft von Montag bis Freitag bis zu 14 Stunden lang nachgehen – von 8 bis 22 Uhr. Das ist ein Service,  der vor allem bei Produkten auf ausländische Basiswerte, wegen den verschobenen Handelszeiten, von Nutzen ist. Hinzu kommen unterschiedliche Ordermöglichkeiten. Auf Swiss DOTS lassen sich Limit- und Market-Aufträge genau so einfach platzieren wie Stoppkurse. Dabei fallen günstige Pauschalgebühren von 9 Franken pro Order an.

Massive Verstärkung

Kürzlich erhielten die beiden Gründungspartner, UBS und Goldman Sachs, Verstärkung. Mit der Commerzbank ist ein weiterer Emittent auf der Handelsplattform aktiv. In den kommenden Monaten möchte sie rund 20.000 zusätzliche Derivate auf Swiss DOTS lancieren. Die Commerzbank bringt jede Menge Erfahrung mit. Sie zählt in Deutschland, dort ist der ausserbörsliche Handel seit vielen Jahren etabliert, zu den führenden Häusern. An der SIX Structured Products Exchange ist das Frankfurter Institut zudem seit mehr als fünf Jahren mit eigenen Produkten vertreten. Die an der Schweizer Börse kotierte Palette umfasst rund 760 Derivate. Einen Namen machte sich die Commerzbank hier zu Lande mit ihren Faktor-Zertifikaten. Neben der unbegrenzten Laufzeit trifft vor allem der konstanten Hebel dieser Struktur den Geschmack vieler Trader. Aufgrund des stetig wachsenden Interesses baute die Commerzbank das Angebot in den vergangenen Jahren sukzessive aus.

Ehrgeiziger Fahrplan

Auf Swiss DOTS lancierte die Commerzbank zunächst Classic Turbo Zertifikate (Knock Out Warrants). Wenige Wochen nach dem Start stehen bereits rund 4700 Varianten zum Handel zur Verfügung. Mit diesen Produkten können Anleger sowohl auf steigende (Long) als auch fallende (Short) Kurse des Basiswertes setzen. Dreh- und Angelpunkt ist der Knock Out. Sollte der zugrunde liegende Titel diese Schwelle berühren, verfällt der Schein wertlos. In einem weiteren Schritt plant die Commerzbank die Einführung von Unlimited Turbos (Mini-Futures) und BEST Turbos. Anders als beim Knock Out Warrant ist die Laufzeit dieser beiden Strukturen unbegrenzt. Ausserdem passt die Emittentin den Knock Out laufend an. Später möchte die Commerzbank auch noch klassische Warrants auf Swiss DOTS anbieten.

Trader dürfen sich also auf eine Fülle an zusätzlichen Möglichkeiten freuen. Breits ohne die Produkte der Commerzbank umfasste die Palette auf Swiss DOTS bereits 45.000 Instrumente – diese wird künftig um rund 20.000 Hebelprodukte der Commerzbank erweitert werden.
 

Weitere Informationen zum Angebot der Commerzbank auf der Swiss DOTS-Plattform finden Sie auf der Homepage: www.zertifikate.commerzbank.ch.

Einen kurze Zusammenfassung zum Handel von Swiss DOTS Produkten der Commerzbank finden Sie zudem in unserem Quick Guide. Diesen können Sie HIER herunterlanden oder per Mail via derivatives.swiss@commerzbank.com bestellen.
 

Das Produktangebot der Commerzbank auf Swiss DOTS

Stand: November 2014