Kaufen? Verkaufen? Beides.

Lohnt es sich, europäische Aktien wieder ins Portfolio zu nehmen? Die Antwort lautet Ja und Nein. Das Wie ist absolut entscheidend.
20.12.2013 15:26
Steffen Glos, Leiter Vertrieb UBS Funds, UBS Global Asset Management

Leicht verbessertes Konjunkturumfeld

Die Konjunkturaussichten verbessern sich, die Region ist im zweiten Quartal 2013 insgesamt betrachtet zu moderatem Wirtschaftswachstum zurückgekehrt. In Südeuropa ist dieses aber immer noch leicht negativ, was die Nachfrage hemmt und so das Ertragswachstum der europäischen Firmen bremst. Zusätzlich belastet, dass Unternehmen der Eurozone etwa einen Drittel ihrer Erträge in Schwellenländern erzielen, welche momentan eine Abschwächung des Wachstums erfahren.

Gemischtes Bild für europäische Aktien

Insgesamt ergibt sich also ein gemischtes Bild. Wir rechnen zwar mit einem moderaten Wachstum der Eurozone in den kommenden Quartalen, die Gewinndynamik der Unternehmen hinkt aber immer noch hinter den USA und Japan hinterher. Viele Anleger sind deshalb immer noch vorsichtig, wenn es um Investitionen in Europa geht. Für langfristig orientierte Anleger bietet Europa aber durchaus Chancen. Obwohl die Krise noch nicht ausgestanden ist, sieht man doch einen Silberstreifen am Horizont. Die Bilanzen vieler Unternehmen sind schlanker als vor der Krise, was Übernahmen, Dividendenwachstum und Aktienrückkäufe ermöglicht. Die Bewertungen sind zwar nicht mehr so attraktiv wie noch vor ein paar Jahren, bewegen sich aber immer noch in einem vernünftigen Rahmen. Momentan liegen sie im Bereich des Zehnjahresdurchschnittes.

Flexibles Investieren als Schüssel zum Erfolg

Auch ist es wichtig, die Unterschiede zwischen stärkeren und schwächeren Regionen Europas zu berücksichtigen. Flexibilität beim Investieren ist deshalb wichtiger denn je. Besonders gut kann dies erreicht werden, wenn man unabhängig von einer Benchmark investieren kann. Wirklich aktives Verwalten des Portfolios ermöglicht, Chancen in verschiedenen Ländern und Sektoren wahrzunehmen. Zusätzlich Freiheit schafft die Möglichkeit, Leerverkäufe1 zu tätigen. So kann der Anleger auch von sinkenden Aktienkursen profitieren und so zusätzliche Marktchancen ausschöpfen. Die Theorie ist demnach recht einfach: man kauft die Aktien, die vielversprechend sind und verkauft die Titel (leer), von denen man Kursrückgänge erwartet. All das können Anleger selbst nur bedingt umsetzen, ist jedoch derzeit in Europa empfehlenswert.

Eine Möglichkeit, dies umzusetzen, ist mit dem UBS European Equity Unconstrained Fonds. Dieser geniesst all die erwähnten Freiheiten, flexibel in Europa zu investieren. Und der Fondsmanager Max Anderl nutzt diese seit vielen Jahren äusserst geschickt. Dank seiner hervorragenden Performance wurde der Fonds auch von Morningstar mit dem Maximum von 5 Sternen ausgezeichnet2.

Mehr zu den Vorteilen und Risiken des UBS European Unconstrained Fonds und zu weiteren UBS Fonds erfahren Sie auf www.ubs.com/funds.

Was ist Ihre Meinung? Lohnt es sich, europäische Aktien wieder ins Portfolio zu nehmen? Stimmen Sie ab in der mit diesem Beitrag verlinkten Umfrage.

1 Leerverkäufe erklärt: Aktien werden von einer Gegenpartei gegen eine Leihgebühr ausgeliehen und sofort am Markt zum aktuellen Kurs weiterverkauft. Das Ziel besteht darin, diese später, zu einem tieferen Kurs, wieder zurückzukaufen und so von fallenden Kursen zu profitieren.
2 Morningstar Fundrating per 31. August 2013

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