UBS-RADA-Strategie-Indizes feiern siebenjähriges Jubiläum

Im April 2007 wurden die UBS-RADA-Strategie-Indizes auf den DAXTM, den Euro STOXXTM 50 und S&P 500TM Index erstmals berechnet. Seit dieser Zeit werden die Stände börsentäglich veröffentlicht.
23.05.2014 08:46
Robin Lemann, Public Distribution Team Schweiz, UBS

Dabei konnte sich der dynamische RADA-Ansatz, der flexibel auf Marktveränderungen reagiert, in turbulenten und wechselhaften Börsenzeiten, beweisen. Auffallend ist dabei, dass das innovative Indexkonzept vor allem dann seinen Nutzen für Anleger unter Beweis stellte, wenn klassische Investments an ihre Grenzen stiessen. (Stand: 15.04.2014)*

Das siebenjährige Bestehen der UBS-RADA-Strategie-Indizes ist ein Grund zum Feiern – auch weil das langfristig verfolgte Outperformance-Ziel gegenüber dem jeweiligen Ziel-Index bisher klar erreicht wurde. Dabei sticht die relative Kontinuität, sprich die geringe Volatilität, positiv ins Auge, mit der die Strategie-Indizes bislang nach oben tendierten. Das zeigt, dass die RADA Strategien so manche Klippe umschifften, die sich in den Börsenströmungen über die Jahre aufgetan hatte. Da ist zu allererst die Subprime-Krise zu nennen, die letztlich die grösste Wirtschaftskrise nach den 1930er Jahren und schliesslich die Eurokrise nach sich zog. Diese realwirtschaftliche Ausnahmesituation ging an den Aktienmärkten mit empfindlichen Kursverlusten einher. (Stand: 15.04.2014)*

Bemerkenswerte Live-Historie*
Dennoch kletterte der UBS-RADA-Strategie-Indizes auf den DAX von seinem Startniveau am 4. April 2007 bis heute von rund 820 Zählern auf 1.909 Punkte. Das entspricht einem Anstieg von 132 Prozent oder im Schnitt von 12,8 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Der DAXTM schaffte im gleichen Zeitraum nicht einmal ein Plus von 40 Prozent. Der Euro STOXXTM 50 Index musste in dieser Zeit sogar ein Minus verkraften, während der dazugehörige RADA Strategie-Index immerhin um mehr als 70 Prozent zulegen konnte. Beim S&P 500TM Index sieht die Outperformance ähnlich aus: Während der US-Index in den vergangenen sieben Jahren um rund 28 Prozent vorankam, machte der dazugehörige RADA Strategie-Index etwas mehr als 74 Prozent gut. Möglich ist dieser deutliche Performance-Unterschied, weil die UBS RADA-Strategie nicht einfach nur in den jeweiligen Ziel-Index investiert. Nein, es kann auch zu einer Leerverkaufsposition im jeweiligen Ziel-Index oder auch zu einer Bar-Position am Geldmarkt kommen. (Stand: 15.04.2014, Quelle: Bloomberg)*

Bemerkenswert ist, dass die Strategie nach wie vor tadellos zu funktionieren scheint, obwohl sich das Börsenumfeld mittlerweile komplett geändert hat. Zwar hinkte die UBS-RADA-Strategie-Indizes in den vergangenen zwölf Monaten der starken DAXTM-Vorgabe von mehr als 20 Prozent über weite Strecken hinterher, was angesichts der zwischenzeitlichen Cash-Positionierung aber nicht weiter verwundern kann. Doch das Vorsichtsprinzip zahlte sich in den jüngsten Kursturbulenzen – ausgelöst durch die Krim-Krise und Ängste um den Zustand der chinesischen Konjunktur – aus: Mittlerweile ist der Performance-Vorsprung des DAXTM dahingeschmolzen und beide Barometer präsentieren sich auf Jahressicht zumindest wieder gleichauf. Beim Euro STOXXTM 50 ging es in den vergangenen zwölf Monaten um rund 18,3 Prozent nach oben, während der dazugehörige RADA Strategie-Index sogar auf ein Plus von 25,3 Prozent kam. Nicht ganz so markant ist die Outperformance des RADA Strategie Index auf den S&P 500 Index gegenüber dem Ziel-Index aus den USA: Hier stehen auf Zwölfmonatssicht 20,7 Prozent 18,7 Prozent gegenüber. (Stand: 15.04.2014, Quelle: Bloomberg)*

Dynamische Positionierung
Durch die dynamische Positionierung ist es der RADA-Strategie möglich, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen des Ziel-Index zu profitieren – oder an der Seitenlinie zu warten, bis sich ein scheinbar besserer Einstiegszeitpunkt ergibt. Dabei reagiert die ausgeklügelte Timing-Strategie stets nach den gleichen nachvollziehbaren Regeln, um am Aktienmarkt bullishe (positive), bearishe (negative) und neutrale Marktstimmungen zu identifizieren. Welche Positionierung gerade vorherrscht, richtet sich dabei nach dem UBS Dynamic Equity Risk Indikator, kurz UBS DERI. Ein Stand dieses Sentimentindikators zwischen -0,75 und 1,25 Punkten gibt eine Kaufposition vor. Eine Leerverkaufsposition erfolgt bei Ständen zwischen -2,00 und -1,25. Bei allen anderen Ständen wird eine Bar-Position vorgehalten. (Stand: 15.04.2014)*

Fixes Regelwerk
Wie sich die UBS-RADA-Strategie ausrichtet, konnte eingehend im März 2014 beobachtet werden, als der UBS DERI durchgehend um die Marke von 1,25 Zählern pendelte. In der klassischen RADA-Strategie führte das im Betrachtungsmonat zu verhältnismässig häufigen Wechseln zwischen einer Kauf- und einer Barposition. Denn bei Ständen oberhalb von 1,25 Punkten signalisiert der UBS DERI gemeinhin eine zu euphorische Stimmung, die Anleger zu unvorsichtig gegenüber eventuellen Risiken werden lässt, so dass Kursrückschläge drohen könnten. Um das Sentiment an den globalen Aktienmärkten sowie die aktuelle Risikobereitschaft und Positionierung der Anleger zu erfassen, berücksichtigt der UBS DERI unter anderem Preisschwankungen von Aktienoptionen, Risikoprämien von Unternehmensanleihen, mögliche Überrenditen von Anlagen in Schwellenländern und die Höhe von Währungsschwankungen. (Stand: 15.04.2014)*

UBS DERI in der Neuausrichtung
Vor diesem Hintergrund parkte die RADA-Strategie das ihr zur Verfügung stehende Anlagekapital in den vergangenen Wochen keineswegs wegen eines schlechten Marktsentiments oftmals im Cash. Diese Vermutung liegt angesichts der Krim-Krise natürlich nahe. Tatsächlich wurde das Marktumfeld aber oft als zu euphorisch eingeschätzt. So sprang der UBS DERI am 4. März 2014 auf 1,38 Punkte (von 0,97 Punkten am Vortag), woraufhin die klassische UBS-RADA-Strategie am Folgetag die Kaufposition zugunsten einer neutralen Cash-Position auflöste. Als der UBS DERI am 10. März 2014 wegen des Säbelrasselns um die Krim wieder unter die 1,25-Punkte-Marke fiel, wurde entsprechend erneut eine Kaufposition eingegangen. Solange sich der UBS DERI im Bereich von 1,25 Zählern befindet, dürfte das Wechselspiel der RADA-Positionierung andauern. (Stand: 15.04.2014)*

Die durchgängig recht hohen Stände des UBS DERI zeigen, dass die Finanzmärkte bislang nicht panisch auf die fortschreitend verhärteten Fronten zwischen Russland und dem Westen reagieren. Zwar tendierten Aktien zwischenzeitlich schwächer, doch von den Tiefständen haben sich diese schnell erholt. Der US-amerikanische Leitindex markierte am 4. April 2014 sogar wieder ein neues Allzeithoch bei 1.897,28 Punkten. Positive Impulse erhielt der UBS DERI im März 2014 auch vom Anleihenmarkt: Hier engten sich die Risikoprämien (Credit Spreads) für Unternehmensanleihen mit einem Baa-Moody's-Rating um zehn Basispunkte ein. Ebenfalls zum neuerlichen Anstieg des UBS DERI trugen im Monatsverlauf rückgängige Volatilitäten am Währungsmarkt bei. (Stand: 15.04.2014, Quelle: Bloomberg)*

UBS RADA strebt Outperformance an
Wie immer ist es schwer abzuschätzen, wohin der Börsenzug in den kommenden Monaten fahren wird. Gut möglich, dass sich die Situation in der Ukraine zuspitzt oder sich Unsicherheiten bezüglich der weiteren globalen Konjunkturentwicklung mehren. Denkbar ist aber auch, dass sich die Aktienkurse wieder fangen und erneut zu steigen beginnen oder seitwärts tendieren. Fest steht, dass sich das letzte Signal des UBS DERI am 11. April 2014 ergab – und dieses war bullish. Das zeigt: Unabhängig davon, welche Richtung die Aktienmärkte einschlagen, die UBS RADA Strategie wird auch nach ihrem siebenjährigem Jubiläum nicht müde, dem fixen Regelwerk zu folgen und sich fortwährend nach dem aktuellen Marktsentiment auszurichten. (Stand: 15.04.2014)

Bequeme Investitionsmöglichkeit
Daher wird die Strategie auch künftig das Ziel verfolgen, Risiken schwankender Kapitalmärkte abzufangen und gegenüber dem jeweiligen Ziel-Index eine Outperformance aufzubauen. Was in den vergangenen sieben Jahren erstaunlich gut gelang, ist selbstverständlich keine Garantie dafür, dass dies auch in den kommenden sieben Jahren so bleibt. Wer jedoch an den nachhaltigen Erfolg der UBS RADA Strategie glaubt und in diese investieren möchte, kann dies bequem umsetzen. Hier müsste er sich lediglich UBS PERLES auf den UBS RADA Net TR Index auf den DAX (Symbol RADAD) respektive UBS PERLES auf den UBS RADA Net TR Index auf den Euro STOXX 50 (Symbol RADAE) ins Depot legen. Parallel dazu gibt es auch Produkte, die den etwas jüngeren UBS RADA Strategie-Index auf den S&P 500 (Symbol RADSP) tracken. Darüber hinaus widmet sich der angepasste UBS GEM RADA Strategie-Index (Symbol RADEM) Aktien aus Emerging Markets. Eine Übersicht über alle RADA-Indizes finden Sie unter: www.ubs.com/rada-ch (Stand: 15.04.2014)*

UBS-RADA-Strategie-Indizes gegenüber ihrem Ziel-Index
Euro STOXXTM 50 (seit Indexauflage im April 2007)*

* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen und aktuelle Stände des UBS DERI keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind. (Stand: 15.04.2014, Quelle: Bloomberg, UBS)