Börsenlexikon

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Beschreibung
Abfindung

Gesamte Auszahlung, die bei Ablauf einer Versicherung fällig wird, oder die Auszahlung des Pensionskassenguthabens.

Abgeld

Bei Neuemissionen ist das Abgeld (häufig in Prozent angegeben) der Abschlag, um welchen der Ausgabepreis unter dem entsprechenden Normpreis, meist unter dem Nennwert liegt. Beim Optionsscheinhandel ist dies der in Prozent genannte Betrag, um welchen der Bezug der Aktie über den gekauften Optionsschein billiger ist, als ein direkter Kauf der Aktie. Im Gegensatz hierzu steht das Aufgeld/Prämie. 

ABS

Forderungsbesicherte Wertpapiere (engl.: asset-backed securities, kurz ABS). Es sind Anleihen, die ein Forderungsportfolio einer Zweckgesellschaft verbriefen.

Abschlag

Der Abschlag ist der Kursrückgang nach der Dividendenzahlung oder nach dem Wegfall eines Bezugsrechts. 

Absicherung (Hedging)

Die Absicherung eines Anlageprodukts oder eines ganzen Portfolios dient dazu, ein bestehendes Marktrisiko zu minimieren. Dies geschieht hauptsächlich durch den Kauf oder Verkauf von derivativen Produkten, zum Beispiel Call- oder Put-Optionen.

Absolute Return

Strategie, bei der konstant positive Renditen angestrebt werden – und zwar unabhängig von der Entwicklung der Märkte. In der Absolute-Return-Strategie misst sich der Anlageerfolg in absoluten Zahlen. Herkömmliche Anlagestrategien zielen hingegen auf relative Rendite, das heisst, sie messen sich an einem Vergleichsindex und versuchen, diesen zu schlagen.


 

Abwertung

Herabsetzung des Aussenwerts einer Währung, gemessen an den bestehenden Wechselkursverhältnissen. Zweck ist eine Stimulierung der Exporte. Ausgeführten Waren und Dienstleistungen werden nun im Ausland billiger. Die Importe werden dagegen teurer, was sich mittelfristig ungünstig auf die inländische Preisstabilität auswirken kann.

Ad-hoc-Publizität

Ereignisse, die den Kurs einer Aktie massgeblich verändern können, müssen unverzüglich von der Aktiengesellschaft bekanntgemacht werden, um Insidergeschäfte zu verhindern.

ADR

Abkürzung für American Depository Receipts.
Hinterlegungsscheine für Aktien, die an Stelle der Aktien selbst an der Börse gehandelt werden.

Advance-Decline

Die A/D-Linien, oder die A/D-Balken, eignen sich dazu, die Situation des Gesamtmarktes quantitativ zu erfassen und zu beurteilen. Der Advance-/Decline-Chart wird üblicherweise aus der Differenz der Anzahl gestiegener zu den gefallenen Aktien erstellt. Diese Charts geben keinerlei Auskunft über den Wert der Kursveränderung, sondern zeigen lediglich die Anzahl der gestiegenen, unveränderten und gefallenen Aktien in Prozent. Die A/D-Darstellung sollte hauptsächlich in Verbindung mit einem Aktienindex betrachtet werden, um eine Bestätigung zu bekommen, ob der Trend noch stimmt.

Agio

kommt aus dem italienischen und heisst Aufgeld oder Aufpreis. Das Agio ist die Differenz zwischen dem Nennwert einer Aktie und dem Ausgabepreis (beispielsweise bei einem Börsengang). Der Gegensatz ist das Disagio oder Abgeld. 

AHV

Alters- und Hinterbliebenen-Versicherung. Staatliche Vorsorge der Schweiz, die so genannte 1. Säule.

Airbag-Zertifikate

Ein Airbag-Zertifikat bietet uneingeschränkte Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts und gleichzeitigen Teilschutz bei sinkenden Kursen. Entwickelt sich der Basiswert negativ, so bietet ein Airbag-Zertifikat bis zum Strike einen bedingten Kapitalschutz. Erst beim Unterschreiten der Schutzschwelle erreicht der Anleger die Verlustzone. Der Verlust fällt aber in jedem Fall geringer aus, als bei einer Direktanlage. Der Schutzmechanismus wird durch den Einbehalt der laufenden Erträge des Basiswerts (z.B. Dividenden) finanziert.

Akquisition

Übernahme eines Unternehmens durch ein anderes.  Geschieht der Verkauf nicht freiwillig, so spricht man von einer feindlichen Übernahme (Takeover).

Aktie

Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft verkörpert und dem Inhaber Mitgliedschaftsrechte und Vermögensrechte verbrieft. Aktien werden daher als Beteiligungspapiere bezeichnet. Es wird unterschieden zwischen Namensaktien und Inhaberaktien. Nur bei erstgenannten ist der Name des Inhabers der Aktiengesellschaft bekannt und in ihrem Aktienregister eingetragen.

 

Aktien Stylebox

Die Style Box liefert visuell den Anlageschwerpunkts des Fonds. Bewertet wird: Grösse des Aktienkapitals (vertikale Achse) und zehn Wachstums- und Wert- faktoren (horizontale Achse).

Siehe auch: Morningstar Style Box

Aktienanalyse

Unterschiedliche Verfahren zur Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens bzw. der Kurschancen der entsprechenden Aktien. Dabei werden bestimmte Kennzahlen erarbeitet, denen je nach Anlageschule ein unterschiedliches Gewicht beigemessen wird. So legen die sogenannten Fundamentalisten ihr Hauptaugenmerk auf den Verlauf der Konjunktur, den Auftragseingang, die Höhe der Zinsen, die Preisstabilität, die Auslastung der Unternehmenskapazitäten, das Kurs-Gewinn-Verhältnis, den Cashflow und die Rendite einer Aktie. Die Markttechniker dagegen versuchen anhand von Kursverläufen und Daten über die Umsätze typische Formationen o. ä. zu erkennen, die sie als Signale für den Kauf oder Verkauf einer Aktie interpretieren. Die Marktpsychologen schliesslich untersuchen insbesondere das gegebene Konsumverhalten, die Entwicklung des Geschäftsklimas sowie die allgemeine Stimmung unter den professionellen wie den nicht professionellen Börsianern.

Aktienfonds

Ein Aktienfonds investiert vorwiegend in Aktien, aber auch in andere Beteiligungspapiere wie Wandelanleihen mit Aktiencharakter. Aktienfonds werden hauptsächlich nach folgenden Kriterien gegliedert:

- geografisches Investitionsgebiet (Länderfonds, Regionenfonds,globale Fonds)

- Branchen oder Themen (Banken, Pharma, Technologie)

- Grösse der Unternehmen (Small Caps, Large Caps)

Aktiengesellschaft (AG)

Die AG ist ein Unternehmen, an welchem deren Teilhaber (Aktionäre) über den Kauf von Aktien am Grundkapital dieser Firma beteiligt sind. Die Gesellschafter haften lediglich bis zur Höhe ihrer Beteiligung für die Verbindlichkeiten des Unternehmens, nicht aber mit dem übrigen Vermögen. Sinn und Zweck einer Aktiengesellschaft (AG) ist es, über die Ausgabe von Aktien erhebliche Kapitalsummen für Investitionen o. ä. zu besorgen und das Unternehmensrisiko auf viele Schultern zu verteilen. Die Mitwirkungsrechte an Entscheidungen des Unternehmens beschränken sich für den Aktionär im wesentlichen auf seine (mögliche) Stimmabgabe in der Generalversammlung, an der  über die Verwendung des Bilanzgewinns und die Entlastung der Aufsichtsgremien entschieden wird.

Aktienindex

Ein Aktienindex beinhaltet ein Portfolio aus Aktien eines bestimmten Marktes. Die einzelnen Aktienkurse (Indexbestandteile) werden, meist nach einer bestimmten Gewichtung wie z. B. der Börsenkapitalisierung addiert und ergeben als Total den Wert des Indexes. Veränderungen des Indexes  dienen als Barometer die betreffenden Märkte. Die wichtigsten Schweizer Aktienindizes heissen Swiss Market Index (SMI) und Swiss Performance Index (SPI). Die wichtigsten internationalen Indizes sind der Dow Jones Industrial Index der New York Stock Exchange, der Nikkei Index der Börse von Tokio, der Financial Times Index der Londoner Börse und der Deutsche Aktienindex (DAX).


 

Aktienkapital

Grundkapital einer Aktiengesellschaft (auch: Nennwert- oder Nominalkapital), an der ein Aktionär im Verhältnis des Nennwertbetrags seiner Aktien zu diesem Kapital beteiligt ist. Die Nennwertbeträge müssen nur einen Rappen betragen.

Aktienrückkaufprogramm

Aus bilanztechnischen Gründen oder zur Unterstützung des Kurses der eigenen Aktie kann es den Firmenverantwortlichen sinnvoll erscheinen, eigene Aktien zu kaufen. Diese Absicht wird mitgeteilt, bevor die entsprechenden Käufe beginnen.

Aktiensplit

Zerlegung einer Aktie in Aktien mit kleinerem Nennwert. Durch diesen rein technischen Vorgang verändert sich nur die Anzahl der Aktien, ihr Nennwert und Kurswert, nicht aber die Höhe des Aktienkapitals. Der Aktiensplit findet häufig vor Unternehmenszusammenschlüssen statt oder zur besseren Handelbarkeit der Titel.

Aktionär

Inhaber von Aktien einer Aktiengesellschaft (AG) und somit Teilhaber am Unternehmen. Zu den wichtigsten Rechten des Aktionärs zählen das Recht zur Teilnahme an der Generalversammlung, das Stimmrecht und bestimmte Auskunftsrechte. Er hat ferner Anspruch auf einen Anteil am Unternehmensgewinn. Einen direkten Einfluss auf die Geschäftsführung der Gesellschaft hat der Aktionär nicht. Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet nur seine Einlage. Rechte und Pflichten des Aktionärs sind im Aktiengesetz geregelt.

Aktionärsbrief

Freiwilliger Zwischenbericht einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre. Er ist Teil der Investor Relations und ergänzt die Berichterstattung der Unternehmung.

Aktive Anlageinstrumente

Im Gegensatz zu passiven Anlageinstrumenten findet hier eine aktive Bewirtschaftung statt. Dies bedeutet, dass sich z. B. die Zusammensetzung des Instruments, bspw. durch das aktive Eingreifen eines Fondsmanagers, ändern kann.

All-in-fee

Gebühr, die alle Kosten beinhaltet. Beispielsweise die Pauschalgebühr eines Fonds, die jedes Jahr abgezogen wird.

Allfinanz

Kombination von Bank- und Versicherungsprodukten, z.B. in fondsgebundenen Lebensversicherungen.

Alpha

Mass für eine Extrarendite (positives Alpha) oder für eine Minderrendite (negatives Alpha) gemessen an der Wert- und Risikoentwicklung eines Index (Benchmark). Durch das Alpha wird z. B. die Out- bzw. die Underperformance eines Fonds im Verhältnis zur Benchmark dargestellt. Ein positiver Alpha-Faktor bedeutet, dass sich der Wert besser entwickelte als die Benchmark, ein negativerAlpha-Faktor, dass er schlechter performt hat.

 

Alte Aktie

Im Gegensatz zu den jungen, neu herausgegebenen Aktien voll dividendenberechtigte Aktien eines Unternehmens. Aus diesem Grund notieren sie in der Regel über dem Kurs der jungen Aktien, die ihrerseits nur so lange separat an der Börse gehandelt werden, wie dieser Unterschied besteht.

Am Geld (At-the-money)

Eine Option ist "at-the-money", wenn der Kurs des Basiswertes genau dem Ausübungspreis der Option entspricht.

Amerikanische Option

Bezeichnung für eine Optionsvariante, bei welcher das Optionsrecht während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden kann.

Amortisation

(Ratenweise) Tilgung einer Schuld/Hypothek.

Analyst

Analysten oder genauer eigentlich Finanzanalysten werten meist im Dienste einer Bank systematisch Finanzmarktinformtionen aus, um Anlageinstrumente wie Aktien, Obligationen, Immobilien usw. zu bewerten und zum Kauf oder Verkauf zu empfehlen.

 

Anlagefonds

Ein Fonds ist ein Vermögen, das aus Einlagen vieler einzelner Anleger besteht. Das Fondsvermögen wird je nach Fonds von Anlageexperten auf den internationalen Wertschriftenmärkten in Aktien, Obligationen und weiteren Anlagen investiert.Entsprechend der Höhe Ihrer Einlage besitzen die Anleger Anteile am Fonds. Der Wert dieser Anteile richtet sich nach dem Kurs der Wertpapiere im Fondsvermögen. Fondsanteile können in der Regel jederzeit dazugekauft oder wieder veräussert werden. Weil das Fondsvermögen rechtlich als Sondervermögen gilt, geniesst der Anleger einen erhöhten Konkukrsschutz.

 

Anlagekategorien

cash hat die Fonds in folgende Anlagekategorien eingeteilt: Aktien Regionen, Aktien Branchen, Obligationen, Geldmarkt, Mischfonds und Diverse.

Aktien bieten das beste Wachstumspotenzial, jedoch mit einem höheren Risiko. Obligationen bieten laufendes Einkommen mit moderatem Risiko.

Anlagepolitik

Die Anlagepolitik dient der Realisierung der Anlageziele. Zum Instrumentarium gehören z.B. die Auswahl der Wertpapiere, die Festlegung der Kauf- und Verkaufszeitpunkte und die Steuerung der Barreserve.

Anlagerendite

Siehe Angaben unter dem Stichwort (Renditekennzahlen).

Anlageziel

Das vom Fondsmanager im Verkaufsprospekt festgelegte Anlageziel (etwa Kapitalwachstum, Kapitalerhalt, Einkommen).

Anlagezielfonds

Auch Strategiefonds genannt. Das Fondsvermögen wird je nach Anlageziel in unterschiedlichen Gewichtungen in Aktien, Obligationen, Geldmarktanlagen und Alternative Anlagen investiert. Dadurch können Anleger bereits ab tiefen Beträgen breit diversifiziert investieren und die Vorteile einer professionellen Vermögensverwaltung geniessen. Anlagezielfonds werden oft nach ihrem maximalen Aktienanteil unterteilt. Defensive Anlagezielfonds weisen eine tiefere Aktienquote auf als ausgewogene. Den höchsten Aktienanteil haben dynamische Anlagezielfonds, auch Wachstum(Growth)fonds genannt.

Siehe auch: Mischfonds

Anleihe

Sammelbegriff für festverzinsliche Schuldverschreibungen mit vertraglich fixierter Tilgung, die den Schuldnern langfristige Finanzierungsmittel bereitstellen. Man unterscheidet zwischen öffentliche Anleihen (Bund, Kantone, Gemeinden usw.), Unternehmensstanleihen und Anleihen von Hypothekenbanken (Pfandbriefe). Je nach Güte (Bonität) des Schuldners und allgemeinem Zinsniveau schwanken die Kursnotierungen für solche Anleihen. Bei insgesamt fallendem Zinstrend steigen die Kurse, bei steigendem Trend fallen sie. Je länger dabei die verbleibende Zeit bis zur restlosen Rückzahlung des Anleihebetrags (Restlaufzeit), desto stärker die Schwankungen.

Anteil(schein)

Wertpapierrechtliche Verbriefung der Anschprüche des Kapitalanlegers gegenüber der Fondsleitung auf Beteiligung am Vermögen und am Ertrag des Anlagefonds. Der Anleger erhält nach neuem AFG einen physischen Anteilschein nur noch auf ausdrückliches Verlangen.

Anteilsschein

Anteilspapier an einem Anlagefonds, auch Zertifikat.

Anteilswert

Der Anteilswert ist die Summe aller im Fonds enthaltenen Vermögenswerte bereingt um allfällige Verbindlichkeiten des Anlagefonds bezogen auf einen Anteilschein. Der Anteilswert wird börsentäglich ermittelt und ist gleichbedeutend mit dem Rücknamepreis exklusive allfälliger Rücknahmekommisionen.

Antizylisches Investieren

Kauf und Verkauf von Wertpapieren gegen den vorherrschenden Trend.

Arbitrage

Geschäfte, die Marktungleichgewichte und Fehlbewertungen einzelner Wertpapiere ausnutzen, um eine sichere Rendite zu erzielen. Arbitragegeschäfte sind nur in unvollkommenen Kapitalmärkten möglich. 

Assekuranz

Versicherung

Asset Allocation

Ziel einer Asset Allocation ist die Optimierung von Risiko und Ertrag in einem Portfolio. Dabei beschreibt die Asset Allocation die Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Finanzprodukte (Aktien, Obligationen, Strukturierte Produkte, Devisen, Immobilien etc.).

Asset Management

Übersetzt: Vermögensverwaltung. Die Betreuung der  Kundenvermögen und der eigenen Vermögen durch Finanzinstitute und Vermögensverwalter.

Asset-Allocation

Vermögenszusammensetzung. Aufteilung eines Wertschriftendepots in Aktien, Obligationen, Geldmarktanlagen, Währungen, Rohstoffen, Immobilien usw. Es wird zwischen der strategischen und der taktischen Asset Allocation unterschieden. Die strategische legt den langfristigen Rahmen resp. die Bandbreiten fest. Die taktische richtet sich kurzfristig an den Entwicklungen der Märkte aus, wobei sie sich innerhalb der Bandbreiten der strategischen Asset Allocation bewegen muss.

 

Asset-Backed Security

Abkürzung: ABS. Obligationsähnliches Wertpapier, das durch einen Pool von Finanzaktiva (z.B. Forderungen aus Hypotheken, Konsumentenkrediten usw.) gedeckt ist. Der Forderungspool wird von einer Finanzierungsgesellschaft treuhänderisch verwaltet, welche ihrerseits die Investoren aus dem Cashflow des Pool bedient.

At-the-money (Am Geld)

Eine Option ist "at-the-money", wenn der Kurs des Basiswertes genau dem Ausübungspreis der Option entspricht.

Attraktivste Warrants

Die attraktivsten Warrants werden von cash selektiert. Berücksichtigt werden folgende Faktoren:

  • Durchschnittlicher Spread kleiner als 5%
  • Implizite Volatilität kleiner als 50
  • Durchschnittlicher Umsatz grösser als CHF 50'000.--

Die Warrants, die diesen Kriterien entsprechen, werden anschliessend nach dem durchschnittlichen Spread aufsteigend sortiert angezeigt.

Aufgeld, Agio

Meist in Prozent ausgedrückter Wert, um den z. B. der Ausgabekurs eines Wertpapiers über einem bestimmten Normpreis, in der Regel dem Nennwert, liegt. Unter dem Aufgeld versteht man aber auch den Betrag (in CHF oder Prozent gemessen), den der Käufer für ein entsprechendes Recht (Optionspreis, Option, Bezugsrecht) über den rechnerischen Wert hinaus zu bezahlen bereit ist. Wenn eine Aktie z.B. bei 40 CHF notiert und der Optionsschein bei einem Basiskurs von ebenfalls 40 CHF momentan vier CHF kostet, beträgt das Agio zehn Prozent.

Aufgeschobene Rente

Rente, deren Auszahlung erst ein paar Jahre nach Einzahlung des Kapitals oder des Vertragsabschlusses gilt.

Aufsichtsbehörde

Staatliche Aufsichtsbehörde zur Überwachung der Tätigkeit von Anlagefonds. In der Schweiz ist die Finanzmarktaufsicht Finma,  in Luxemburg das Institut Monétaire du Luxemburg und in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin .

Aufwertung

Heraufsetzung des Außenwerts einer Währung, gemessen an den jeweiligen zu den anderen Währungen bestehenden Wechselkursverhältnissen, im internationalen Handels- und Zahlungsverkehr. Im allgemeinen geht sie zu Lasten der Exportwirtschaft des entsprechenden Landes, da die ins Ausland ausgeführten Waren dort bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen teurer werden, während eingeführte Waren günstiger erstanden werden können.

Aus dem Geld (Out-of-the-money)

Eine Option ist "out-of-the-money", wenn der Kurs des Basiswertes tiefer (bei einer Call-Option) bzw. höher (bei einer Put-Option) liegt, als der Ausübungspreis der Option.

Ausgabeausschlag

Aufgeld beim Erwerb von Fondsanteilen.

Ausgabekommission

Die Differenz zwischen Ausgabepreis und Rücknahmepreis bezeichnet man als Ausgabekommission. Die Ausgabekommission dient der Deckung der Vertriebskosten.

Ausgabepreis

Der Ausgabe- oder Emissionskurs ist der Kurs, den Anleger bei der Ausgabe von Wertpapieren (Emission) zahlen müssen. Er wird börsentäglich ermittelt und in der einschlägigen Presse (Wirtschaftsteil) publiziert.

 

Ausschüttende Anlagefonds

Bei einem ausschüttenden Anlagefonds werden ordentliche und ggf. ausserordentliche Erträge (siehe Erträge) in der Regel einmal pro Jahr ausgeschüttet. Die Erträge werden bis zum Ausschüttungstag im Fondsvermögen angesammelt und erhöhen damit im Jahresverlauf den Anteilwert. Gegensatz: Thesaurierende Anlagefonds. Einige Fondsgesellschaften bieten Anlagefonds an, welche mit den Tranchen A (ausschüttend) und B (thesaurierend dem Anleger die Wahl lassen.

Ausschüttung

An die Eigner ausbezahlte Erträge. Bei Aktiengesellschaften: Zahlung von Dividende(n) an die Aktionäre. Bei Anlagefondsgesellschaften: ausbezahlte Erträge eines Fonds an die Inhaber der Anlagefondszertifikate. Bei Obligationen: Zahlung von Zins.

 

Ausschüttungsart

Es wird zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Fonds unterschieden.

Ausschüttende Fonds überweisen periodisch Coupon- und Dividendenerträge an die Investoren.

Thesaurierende Fonds reinvestieren die Dividenden oder Couponzahlungen.

Für zahlreiche Fonds existieren verschiedene Tranchen. Häufig geben die Fondsgesellschaften dem Anleger die Wahl zwischen einem thesaurierenden und einem ausschüttenden Fonds.

Ausserbörslicher Handel

Wertpapierhandel ausserhalb der Börse im sogenannten Freiverkehr (Over the Counter/OTC).

Ausübungspreis (Strike)

Auch Strike-Price. Betrifft Warrants/Optionen. Fixierter Kurs, zu dem ein Basistitel gekauft oder verkauft werden kann. Der Ausübungspreis eines Strukturierten Produkts wird üblicherweise durch die Optionskomponente bestimmt.