Börsenlexikon

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Beschreibung
B2B

Business to Business, Abwicklungen von Geschäften von Unternehmen zu Unternehmen im Internet.

B2C

Business to Consumer, Abwicklungen von Geschäften von Unternehmen zu Konsumenten im Internet.

Back-end load

Kommission, welche beim Verkauf der Anteilswerte belastet wird. Die meisten Fondsgesellschaften verzichten auf eine solche Kommission.

Backtesting

Analyse durch Vergleich mit historischen Daten. Im Researchbereich der Banken finden Backtestings Anwendung, um Theorien zu verifizieren, die u. U. Anwendung für Prognosen finden können.

 

Backwardation

Begriff aus dem Rohstoffmarkt. Bei "Backwardation" liegt der Kassapreis höher als der Preis für Terminware; der umgekehrte Fall wird "Contango" genannt.

Baisse

Periode mit stark und anhaltend fallenden Kursen. Das Gegenteil einer Hausse. Oft wird für Baisse auch der englische Begriff Bear Market verwendet. Bären (Bears) sind an der Börse Pessimisten. Im Gegensatz zu den optimistischen Bullen.

Balkenchart

Grafische Darstellung des Tiefst-, Höchst- und des Schlusskurses eines Anlageinstruments. Durch die detailliertere Dokumentation wird das Ausmaß der Kursschwankungen deutlich, und es lassen sich feine Veränderungen in der Angebots- /Nachfragesituation erkennen.

Barausgleich

Bereits in den Emissionsbedingungen für Optionscheine wird festgelegt, ob der Differenzbetrag zwischen aktuellem Kurs und dem Basispreis in bar ausbezahlt wird (Barausgleich), oder ob der zugrundeliegende Basiswert bei einem Call bezogen (Put: veräußert) werden muß.

Bärenfalle

Als Bärenfalle bezeichnet man die Situation, in der die Anleger einen fallenden Markt erwarten und nicht investieren, während der Markt jedoch steigt.


 

Barrendite

Siehe Angaben unter dem Stichwort (Renditekennzahlen).

Barrier Reverse Convertible

Im Gegensatz zum klassischen Reverse Convertible besitzt der Barrier Reverse Convertible einen Knock-In. Wird dieser während der Laufzeit nicht berührt, erhält der Anleger das Kapital plus die Coupons ausbezahlt. Wird der Knock-In während der Laufzeit berührt, wandelt sich das Zertifikat in einen normalen Reverse Convertible.

Barriere

Die Barriere (Barrier-Level) gibt die Kursschwelle eines Basiswertes (z.B. einer Aktie) an, bei denen das Optionsrecht aktiviert wird oder verfällt.

Basisinstrument

Der Titel, auf den sich die Option bezieht. Oft spricht man auch vom "Underlying", also dem Anlagevehikel, das einer Option "zugrunde liegt.

Basisinstrument (z.B. Basisaktie)

Jener Titel, auf den sich die Option bezieht. Oft spricht man auch vom "underlying". Also dem Anlagevehikel, das einer Option "zugrunde liegt".

Basispreis (Bezugspreis)

Der Basispreis ist der Preis, zu dem der Inhaber einer Option oder eines Warrant den Basiswert erwerben oder veräussern kann, wenn er das Optionsrecht ausübt. Der Basispreis entspricht dem Ausübungspreis (Strike).

Basispunkt

Preiseinheit oder Messgrösse für die Veränderung, z. B. eines Zinssatzes um 0,01% oder eines Devisenkurses um 0,0001.

Basiswert (Underlying)

Der Basiswert ist das Finanzinstrument, auf den sich ein Hebel- oder ein strukturiertes Produkt bezieht. Die Kursbewegung des Basiswerts ist der wichtigste Einflussfaktor für die Kursbewegung des strukturierten Produkts. Als Basiswerte kommen Aktien, Aktienkörbe (Baskets), Indizes, Währungen, Rohstoffe, Anleihen oder Futures in Frage.

Basket

Zusammenstellung von Anlageinstrumenten zu einem «Korb». Der Preis des Baskets ändert sich in Abhängigkeit der Kurse der im Korb befindlichen Instrumente. Ein Basket findet beispielsweise bei strukturierten Produkten Anwendung als Basiswert. So gibt es beispielsweise Tracker-Zertifikate auf vordefinierte Aktien-Körbe.

Bear

Übersetzt Bär. Bären sind für den aktuellen Börsentrend pessimistisch gestimmt. Optimisten heissen dagegen: Bullen (Bull).

Bear Market (Baisse)

Bezeichnung für einen starken Kursrücksrückschlag an der Börse über eine längere Zeit. Pessimistische Anleger, die mit einer Baisse rechnen, werden als Baissier bezeichnet. Im angelsächsischen Bereich spricht man von einem Bärenmarkt (bear market). Warum der Bär für fallende Kurse steht: Er schlägt mit seiner Pranke von oben nach unten.

Begünstigte

Die Person(en), die im Erlebensfall/Todesfall die Auszahlung der Versicherungssumme erhalten. Siehe auch Konkursprivileg.

Beige Book

Das Beige Book ist eine Zusammenfassung des wirtschaftlichen Zustandes der 12 Bezirke der US Notenbak Fed. Die Daten sind in der Regel eher qualitativer Natur als ein Zahlenwerk. Das Beige Book wird rund zwei Wochen vor der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) erstellt und dient diesem als Grundlage für den Zinsentscheid. Für den Investor bietet das Beige Book die Möglichkeit, bereits vor der FOMC-Sitzung einen der vielen Einflussfaktoren der Zinsentscheidung beim Handel zu berücksichtigen.

 

Belegschaftsaktie

Aktiengesellschaften bieten häufig eigene Anteile, sog. Belegschaftsaktien,  den Mitarbeitern zum Kauf an. Der Kaufpreis liegt üblicherweise unter dem aktuellen Börsenkurs. Belegschaftsaktien bieten dieselben Rechte wie andere Aktien. Belegschaftsaktien dürfen oft nicht vor dem Ablauf einer Sperrfrist verkauft werden. 
 

Benchmark (Vergleichsindex)

Ist ein Referenz- oder Vergleichswert, der zur Beurteilung von Erfolg und Misserfolg eines Anlageportfolios oder eines Anlagefonds herbeigezogen wird. Eine Benchmark wird auch verwendet, um Kennzahlen, Produkte, Prozesse oder Methoden eines Unternehmens mit jenen der Konkurrenten zu vergleichen.

Besichert (COSI)

COSI steht für Collateral Secured Instruments und bezeichnet ein neues Segment von Strukturierten Produkten, welches das Emittentenrisiko minimiert. Dabei werden auf Basis des Marktpreises und des Fair Value eines Produkts Sicherheiten in Form eines Pfands bei der SIX Swiss Exchange hinterlegt.

Best Fit Index

Der Marktindex, der die höchste Übereinstimmung mit einem  Fonds hat, dies gemessen über eine Laufzeit von 36 Monaten (R-Square). Sowohl der Standard- als auch der Best Fit Index können für Investoren von Interesse sein. Der Standard Index R-Square kann Investoren helfen, die Diversifikation ihres Portfolios zu planen.

Beispiel: Ein Investor, der bereits einen Fonds mit hoher Korrelation zum S&P besitzt (d.h. hohes R-Square), wird möglicherweise entscheiden, nicht einen weiteren Fonds zu erwerben, der stark an diesen Index gekoppelt ist.

 

Best in class

Der Begriff «Best-in-Class» steht als Kurzform für «the best pupil (in the class)», also den Klassenbesten bzw. die Klassenbesten. Der Sektor bzw. die Branche, in der ein Unternehmen tätig ist, wird dabei als die «Class» gesehen. Unter «Best» wird der Titel einer Branche angesehen, der innerhalb derselben vorher bestimmten Kriterien am besten entspricht.

Bestens-Auftrag

Ist tendenziell zu vermeiden; es droht das Risiko, zu überhöhtem Kurs zu kaufen oder zu untersetztem Kurs zu verkaufen. Gegensatz: Limitierter Auftrag.

Beta

Mass für die Schwankungen eines Anlageinstruments im Vergleich zu einem Referenzmarkt. Ein Beta von 1 bedeutet, dass z. B. das Kursschwankungsrisiko einer Aktie gleich gross ist wie jenes des Gesamtmarktes. Ein Beta von 1,2 bedeutet, dass das Kursschwankungsrisiko der Aktie um 20 Prozent grösser ist als jenes des Gesamtmarktes

Beta-Faktor

Masszahl, um wieviel eine Aktie stärker (Zahl über 1) oder schwächer schwankt (Zahl unter 1) als die Gesamtbörse.

Beteiligungsgesellschaft

Aktiengesellschaft, deren Zweck es ist, sich an verschiedenen anderen Unternehmungen zu beteiligen. Beispiele an der Schweizer Börse sind BB Biotech oder HBM Healthcare. Beteiligungsgesellschaften können sich im Gegensatz zu Fonds auf weniger Beteiligungen konzentrieren.

Bewertung

Beurteilung eines Wertpapiers aufgrund verschiedener Bewertungsmassstäbe. Bei Aktien z.B. anhand des Kurs/Gewinn-Verhältnisses KGV, der Aktienrendite, der PEG-Ratio usw.

Bewertung Morningstar

Notengebung der Ratingagentur Morningstar für die Qualität eines Fonds. Die Kriterien finden Sie hier

Bezahlt

Zum angegebenen Kurs konnten alle vorliegenden Aufträge abgewickelt werden (vgl. Kurszusätze). Der Kurszusatz "bezahlt Brief" besagt, daß zum angegebenen Kurs alle unlimitierten Verkaufsaufträge und jene Verkaufsaufträge, deren Limit darunter lag, vollständig, die zum festgestellten Kurs limitierten Verkaufsaufträge aber nur teilweise ausgeführt werden konnten, weil weiteres Angebot vorlag. Der Kurszusatz "bezahlt Geld" besagt, daß zum angegebenen Kurs alle unlimitierten Kaufaufträge und jene Kaufaufträge, deren Limit darunter lag, vollständig, die zum festgestellten Kurs limitierten Kaufaufträge aber nur teilweise ausgeführt werden konnten, weil weitere Nachfrage bestand. (vgl. Kurszusätze)

Bezugskurs

Der zum Bezug der neuen (jungen) Aktien festgelegte Kurs.

Bezugspreis (Basispreis)

Der Basispreis ist der Preis, zu dem der Inhaber einer Option oder eines Warrant den Basiswert erwerben oder veräussern kann, wenn er das Optionsrecht ausübt. Der Basispreis entspricht dem Ausübungspreis (Strike).

Bezugsrecht

Das einem Aktionär zustehende Recht, bei einer Kapitalerhöhung eines Unternehmens mit neuen Aktien bedacht zu werden, und zwar im Verhältnis seines bisherigen Anteils am Grundkapital zur vorgenommenen Erhöhung. Rein rechnerisch ermittelt man das Bezugsrecht nach der Formel: (Kurs der alten Aktie - Bezugskurs der jungen Aktie) : (Bezugsverhältnis + 1).

Bezugsverhältnis

Am Aktienmarkt, das Verhältnis der Alten Aktien zu den Jungen Aktien. Ein Verhältnis von 2:1 bedeutet zum Beispiel bedeuten, daß auf 2 Alte Aktien 1 Neue gekauft werden kann.


Am Optionenmarkt gibt das Bezugsverhältnis die Anzahl der Basisinstrumente an, die mit einem Warrant erworben werden können.





 

Bilanz

Gegenüberstellung der Aktiva und Passiva eines Unternehmens am Ende des Geschäftsjahres. Aus der Bilanz geht die Vermögenslage der Gesellschaft hervor.

Billigst

Ausdrücklicher Zusatz bei der (unlimitierten) Aufgabe einer Kauforder, wenn der Anleger bereit ist, jeden sich am Markt zum gegebenen Zeitpunkt herausbildenden ("günstigsten") Kurs zu akzeptieren, um auf jeden Fall zu einem Kaufabschluß zu kommen. An den Börsen gehen diese Aufträge den limitierten Aufträgen vor.

Black-Scholes-Modell

Finanzmathematisches Modell zur Bewertung von Optionsscheinen, welches von den Wirtschaftswissenschaftern Fischer Black und Myron Scholes entwickelt wurde. Das Modell zielt darauf ab, den theoretisch richtigen (fairen) Optionspreis zu ermitteln. Wichtigste Bestimmungsgrössen sind der Kurs des Basiswertes, der Basispreis, die Restlaufzeit der Option, der risikofreie Zinssatz sowie die erwartete Volatilität des Basiswertes.

Blend

Blend bezeichnet einen neutralen Anlagestil, d.h. weder Value- noch Growth-Eigenschaften dominieren. (s. Value, Growth)

Blue Chip

Der wertvollste Chip im Pokerspiel ist blau. An der Börse: erstklassige Aktie einer multinational tätigen, führenden Unternehmung. In der Schweiz gelten jene Aktien als Blue Chips, die im Swiss Market Index (SMI) enthalten sind.

Bogen

Das bei Aktien aus Gewinnanteilsscheinen (Coupons), bei Anleihen aus Zinsscheinen und dem jeweiligen Erneuerungsschein (Talon) bestehende Wertpapier zur Geltendmachung der entsprechenden Rechte.

Bond

Amerikanisch für Obligation/Rente/Anleihe/Schuldverschreibung.

Bondfloor

Wert der verzinslichen Komponente (Bondkomponente) eines Strukturierten Produkts. Wird vor allem für die modifizierte Differenzbesteuerung benötigt.

Bonität

Qualität eines Schuldners/Schuldpapiers.

Bonus

Gewinnbeteiligung in einer Kapitalversicherungspolice, wird manchmal auch als Prämienvergünstigung ausgezahlt.

Bonus-Level

Das Bonus-Level entspricht dem Strike eines Bonus-Zertifikats. Es gibt an, welcher Betrag der Anleger mindestens erhält, wenn die Barriere nie verletzt wurde.

Bonus-Zertifikate

Ein Bonus-Zertifikat bietet bei seitwärtstendierenden Märkten die Chance auf eine attraktive Rendite. Wird während der Laufzeit des Zertifikats der Knock-In nicht berührt, ist eine fixe Bonuszahlung garantiert. Zusätzlich partizipiert das Bonus-Zertifikat unbeschränkt am Kursanstieg des Basiswerts. Wird jedoch während der Laufzeit der Knock-In einmal berührt, wandelt sich das Bonus- zum Tracker-Zertifikat. Um diese Strategie zu finanzieren, verzichtet der Anleger auf die laufenden Erträge des Basiswerts.

Börse

Physischerr oder elektronischer Handelsplatz für Beteiligungspapiere an Aktiengesellschaften (Effektenbörsen), Währungen (Devisenbörsen) oder bestimmten Waren (Rohstoffbörsen).

Börsencrash

Dramatischer Verfall der Börsenkurse innerhalb kurzer Zeit. Meistens in Zusammenhang mit entsprechenden Entwicklungen am Anleihemarkt (Zinsanstieg). Hauptgrund ist oft die Angst vor einer weltweiten Wirtschaftskrise. Der erste Börsencrash dieser Art fand 1929 an der New Yorker Börse statt; er riß alle übrigen Finanzplätze mit sich und läutete die Depression der dreißiger Jahre ein. Am 19. Oktober 1987 kam es ebenfalls zu einem dramatischen Kurseinbruch an der New Yorker Börse mit Auswirkungen auf die gesamte Welt. Der jüngste Börsencrash von 2007 war die Folge der weltweiten Finanz- und Schuldenkrise.

Börsengang

Der Gang eines Unternehmens an die Börse. Eine bereits bestehende AG beschliesst, ihre Aktien an einer Börse kotieren zu lassen.  Eine Personengesellschaft oder einer GmbH in muss vor einem Börsengang zuerst in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden.
 


 

Börsengesetz

Regelt die Voraussetzungen für die Errichtung und den Betrieb von Börsen, um für den Anleger Transparenz und Gleichbehandlung sicherzustellen. Aufsichtsbehörde ist die Finma. Vollumfänglich ist das Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (BEHG) seit 1999 in Kraft.

Börsenkapitalisierung

Wert aller Aktien einer Unternehmung. Theoretisch der Wert, den man zahlen müsste, um die Unternehmung vollständig zu kaufen. Konkret: Aktueller Kurswert der einzelnen Aktien multipliziert mit der Zahl der Aktien.

Börsenprospekt

Vor Zulassung eines Wertpapiers zum Handel an einer Börse hat das entsprechende Unternehmen unter anderem mit einem Börsenprospekt zu informieren: Dieser muss bestimmte Kriterien erfüllen, z.B. Informationen enthalten zur bisherigen und erwarteten Entwicklung des Unternehmens, zur Produktpalette, zur letzten Bilanz u. ä. Börsenprospekte, die wissentlich falsche oder stark geschönte Angaben enthalten, können im kritischen Fall zu Ansprüchen geschädigter Anleger gegenüber den an der Emission Beteiligten (Banken o. ä.) führen.

Börsenregeln

Oft recht brauchbare Faustregeln, die dem Anleger zu einer besseren Orientierung im Börsengeschehen verhelfen sollen. Zum Beispiel: Wie der Januar, so das ganze Jahr, sell im May and go away, nie alle Eier in den gleichen Korb usw. Eine Regel, wie man todsicher ohne Risiko reich wird, gibt es aber  leider nicht.

Börsentendenz, -trend

Die allgemeine Richtung, die ein Wertpapiermarkt zum gegebenen Zeitpunkt aufweist und in standardisierten Formeln ausgedrückt werden kann. Börsentendenzen sagen dem Anleger, ob die Wertpapierkurse steigen oder fallen. Geläufige Bezeichnungen: gehalten / behauptet / knapp behauptet / widerstandsfähig (geringe Kursveränderungen); freundlicher / freundlich / fest / fester / sehr fest (ansteigende bis stark ansteigende Kurse); nachgebend / schwächer / schwach / sehr schwach (fallende bis stark fallende Kurse). Halten solche Tendenzen über einen längeren Zeitraum vor, spricht man von einem Börsentrend.

Bottom Fishing

Frei übersetzt der Versuch, eine Aktie vom Boden "abzufischen". Nach oder in einem längeren und steilen Abwärtstrend mit Kursverlusten von mindestens 50 Prozent und mehr, besteht die Hoffnung, die Aktien habe einen Boden gefunden und drehe nun bald in einen Aufwärtstrend.

Bottom up

Übersetzt: von unten nach oben. Investmentstil, bei dem vor allem auf die Auswahl einzelner Titel und erst in zweiter Linie auf das makroökonomische Umfeld geachtet wird. Gegensatz: Top down.

Branchenfonds

Aktienfonds, die in einzelnen Branchen wie Energie, Rohstoffe, Pharma usw. oder in ein (Thema) wie Wasser investieren.

Break-Even

Gewinnschwelle von Verlust zu Gewinn. Der Moment, von dem an Gewinn erwirtschaftet wird. Im  Optionshandel dient der "Break Even" als Hinweis darauf, dass der Investor bei Ausübung des Optionsrechts - unter Beachtung der Zahlung der Optionsprämie - keinen Verlust erleidet. Bei einem Call-Optionsschein wird beispielsweise ein Gewinn erzielt, wenn der Kurs des Basiswerts bei Nutzung des Optionsrechts über dem Break-Even steht (ohne die Transaktionskosten zu rechnen). Im Falle eines Put-Optionsscheins muß der Kurs des Basiswerts unter den Break-Even fallen, um einen Gewinn zu erzielen. 
 

Brief

Kurszusatz, auch "B". Zum angegebenen Kurs lagen nur Verkaufsangebote im entsprechenden Wertpapier vor, ein Umsatz kam mangels Nachfrage aber nicht zustande (vgl. Kurszusätze). Bei dem Zeichen "bB" hinter dem Kurs - für bezahlt Brief - sind Aufträge abgewickelt worden, es stehen aber noch Aktien zum Verkauf.

Briefkurs

Der Briefkurs (engl.Ask) stellt den Verkaufspreis aus Sicht des Market Maker dar. Es entspricht dem Kurs, zu dem der Anleger ein Wertpapier kaufen kann.

Broker

Vermittler oder Händler von Wertpapieren, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistungen.

Bruttodividende

Der Betrag, den ein Unternehmen als Dividende ausschüttet. Abzüglich der Verrechnungssteuer ergibt sich die Nettodividende.

Bruttosozialprodukt BSP

Der Wert aller innerhalb einer Periode in einer Volkswirtschaft produzierten Güter und Dienstleistungen, abzüglich dem Saldo der Erwerbs- und Vermögenseinkommen zwischen Inländern und der übrigen Welt. Zieht man vom Bruttosozialprodukt die darin enthaltenen Abschreibungen und indirekten Steuern ab und zählt die staatlichen Subventionen hinzu, so erhält man das Nettosozialprodukt zu Faktorkosten, auch Volkseinkommen genannt.

Buffett, Warren

Erfolgreichster Privatanleger der Welt: Gründer der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. Der Aktienkurs von Berkshire Hathaway kletterte seit 1965 jedes Jahr um durchschnittlich 20 Prozent.

Bull Market (Hausse)

Kontinuierlicher Anstieg der Kurse über einen längeren Zeitraum. Sinnbild der Bulle: Er stößt mit seinen Hörnern immer von unten nach oben.

Bullefalle

Engagieren sich Investoren mit Käufen am Markt, weil sie auf steigende Kurse hoffen, und werden dann von fallenden Kursen überrascht, so bezeichnet man das als Bullenfalle.

Bullish

Optimistisch. Gegensatz: bearish, pessimistisch.

Businessplan

20- bis 50-seitiges Papier, das die Geschäftsidee und die konreten Massnahmen zu deren Umsetzung enthält. Ein Businessplan ist vor allem bei der Gründung einer neuen Firma nötig.

BVG

Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge-Gesetz: Grundlage zur Regelung der Pensionskassen (2. Säule).