Börsenlexikon

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Beschreibung
Implizierte Volatilität

Sie reflektiert die Erwartung der Marktteilnehmer bezüglich der künftigen Kursausschläge eines Wertpapiers.

Importierte Inflation

Von importierter Inflation wird gesprochen, wenn die Hauptursache der Teuerung bei den teureren, importierten Gütern liegt.

Index-Zertifikat

Schuldverschreibung, die sich auf einen bestimmten Aktien- oder sonstigen Index, wie zum Beispiel den DAX, beziehen kann. Im Gegensatz zu Optionsscheinen verfügen Index-Zertifikate über keinen Hebel. Damit fehlt ihnen das spekulative Element. Mit einem Index-Zertifikat kann ein Investor direkt seine Markteinschätzung umsetzen. Bei einer positiven Markteinschätzung kauft der Anleger den gesamten Index, und schwenkt seine Meinung um, kann er direkt auf die Verkäuferseite wechseln. Nach gegenwärtiger Rechtsauffassung sind Kursgewinne außerhalb der Spekulationsfrist von sechs Monaten steuerfrei. Die Versteuerung ist also vergleichbar mit der eines Aktienengagements.

Indexaktie

Indexfonds, der wie eine Aktie während der ganzen täglichen Börsenzeit gehandelt wird.

Indexierung

Anpassung eines Preises an einen Index, zum Beispiel an den Index der Konsumentenpreise. Dies zur Absicherung der Inflationsrisiken.

Indikatoren

Kennzahlen, die einen Vergleich unterschiedlicher Werte ermöglichen sollen. In der Fundamentalanalyse von Wertpapieren z. B. das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV), das Kurs/Cashflow-Verhältnis (KCV), die Dividendenrendite usw.

Inflation

Fachbegriff für Teuerung: Mit einer jährlichen Inflationsrate von 3,5% verdoppeln sich die Preise alle 20 Jahre. Oder die Kaufkraft eines Frankens/Euro halbiert sich.

Inhaberaktie

Aktie, bei welcher der jeweilige Inhaber als Aktionär anerkannt wird. Die Inhaberaktie muss vorgewiesen werden, damit die Vermögens- oder Mitgliedschaftsrechte wahrgenommen werden können. Inhaberaktien sind leicht handelbar, da die Rechte mit dem Wertpapier übergeben werden.

Insider

Als Insider werden jene Marktteilnehmer verstanden, die aufgrund ihrer Tätigkeit oder besonderen Stellung vertrauliche, nicht allgemein zugängliche Informationen über Daten, Zusammenhänge, Vorhaben eines Unternehmens besitzen und diese zum eigenen Vorteil durch entsprechende Börsengeschäfte fast ohne Risiko ausnutzen können. Solche Insidergeschäfte sind heute in den meisten Ländern untersagt.

Insolvenz

Die Zahlungsunfähigkeit (Illiquidität) eines Unternehmens, die bei Anhalten der Situation zur Eröffnung eines Vergleichs- oder Konkursverfahrens führen kann.

Institutionelle Anleger

Sammelbegriff für Grossanleger wie Versicherungen, Pensionskassen und Fonds.

Interbanken-Handel

Ein nicht börsenmäßig standardisierter, gleichwohl organisierter Handel mit Devisen und Geld zwischen internationalen Banken. Der Devisenhandel geht von Wellington (Neuseeland) am Montagmorgen (in unserer Zeitzone erst Sonntagabend) über die ganze Woche bis zum Freitagabend in San Francisco (in unserer Zeitzone bereits samstags früh morgens) mit der Sonne ununterbrochen im 24-Stunden-Rhythmus um den Globus. Dabei wird täglich bis zu einer Billion Dollars gehandelt.

Internationaler Währungsfonds IWF

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wurde 1944 in Bretton Woods gegründet. Mitglieder sind Regierungen. Zweck: Förderung der internationalen währungspolitischen Zusammenarbeit und vorübergehende Gewährung von finanziellen Mitteln als Vorschüsse.

Interventionen

Eingriffe der Notenbank, vor allem auf den Devisen- und Kapitalmärkten, um bestimmte, für wichtig erachtete Relationen oder Zielgrößen (bestimmter Devisenkurs, bestimmte Umlaufrenditen bzw. Zinsen o. ä.) zu verteidigen oder ein "Signal" in die eine oder andere Richtung zu geben.

Intra-Day-Handel

Der Versuch, die Tagesschwankungen der Kurse an der Börse auszunutzen. Positionen werden am gleich Tag gekauft und verkauft.

Inventarwert

Gibt an, wieviel Wert die verschiedenen Anlagen eines Fonds, einer Aktiengesellschaft oder eines Depots zusammen haben (englisch: Net asset value NAV).

Inverse Zinskurve

Die kurzfristigen Zinsen sind höher als die langfristigen Zinsen. Meist ein Vorzeichen für eine Rezession. In einer normalen Zinskurve sind die Zinsen je länger die Laufzeit desto höher.

Investition

Langfristige Anlage von Kapital in Sachgütern, meistens in Produktionsmitteln (Maschinen, Anlagen, Fabrikhallen). Im weiteren Sinn auch Anlage in Wertpapieren.

Investmentanteile

Recheneinheiten für die Bemessung des Anteils eines Anlegers am Fondsvermögen eines Investmentfonds.

Investmentapproach

Siehe Angaben unter dem Stichwort (Anlagepolitik).

Investmentclub

Einfache Gesellschaft, welche die gemeinsame Anlage von Ersparnissen bezweckt. Die Mittel stammen aus einmaligen und/oder regelmässigen Einzahlungen. Der Investmentclub untersteht nicht dem KAG, sofern er durch seine Mitglieder selbst verwaltet wird.

Investmentfonds/-trust

Im englischen gebräuchlich für Anlagefonds.

Investmentzertifikat

Anteilschein an einem Anlagefonds.

IPO

Initial Public Offering, erstmalige Ausgabe/Emission von Aktien, auch Going public genannt.