Börsenlexikon

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Beschreibung
Länderfonds

Die Anlagen konzentrieren sich auf ein geographisch fest umschriebenes Land, beispielsweise die Schweiz, Regionen oder Kontinente.

Langläufer

Anleihen mit langer Gesamt- oder Restlaufzeit bis zur Tilgung. Im Gegensatz zu "Kurzläufern" stärker kursanfällig und deshalb in Phasen mit unsicherer oder nach oben gerichteter Zinsentwicklung von den Anlegern vernachlässigt; in Phasen mit fallenden Zinsen dagegen wegen der möglichen Kurschancen bevorzugt.

Large caps

Aktiengesellschaften mit grosser Börsenkapitalisierung, meist Blue-Chips.

Laufzeit

Zeitraum zwischen der Ausgabe einer Anleihe o. ä. bis zu deren Tilgung; bei Optionsscheinen und Optionen bis zum letzten möglichen Ausübungstag. Für die Bewertung eines Optionsscheins ist die Berücksichtigung der Laufzeit von besonderer Bedeutung, da diese Scheine bei möglicherweise hohen Aufgeldern (Prämien) und sonst gleichbleibenden Kursverhältnissen diese Aufgelder bis zum letzten Ausübungstag in der Regel kontinuierlich abbauen. Optionsscheine mit (hohen) Aufgeldern und kurzer Restlaufzeit verlieren daher bei Kursrückgängen der ihnen zugrundeliegenden Werte überproportional.

Lead-Manager (Federführer)

Bezeichnung für die federführende(n) Bank(en) an der Spitze des Emissionskonsortiums. Der Lead-Manager ist für die Zusammensetzung des Konsortiums, Konditionen- und Vertragsgestaltung, Dokumentation usw. zuständig.

Lebensversicherung

Die reine Lebensversicherung ist eine Risikoversicherung ohne Sparteil und deckt während einer vereinbarten Anzahl Jahre nur das Risiko des Todesfalls.

Leerverkäufe

Verkauf von Wertpapieren die man gar nicht besitzt (man ist leer). In der Hoffnung sie später zu tieferem Kurs zurückkaufen zu können. Englisch auch (short gehen). Ist höchstens Profis zu empfehlen.

Leibrente, private Rentenversicherung

Einmal eine grosse Summe einzahlen, dann garantiert lebenslang oder während einer bestimmten Anzahl Jahre eine Rente beziehen: Nach diesem Prinzip funktioniert die Leibrente.


 

Leichte Aktie

Aktien mit niedrigem Kurswert, die den Anlegern aus diesem Grunde optisch besonders attraktiv erscheinen. (vgl. auch penny stocks).

Leitbörse

Börse, an deren Entwicklung sich andere Börsen stark orientieren; so gelten die Börsen von New York und Tokio für die meisten übrigen Finanzmärkte als Leitbörse.

Letzter Handelstag

Letzter Tag, an dem der Handel in einer Kontraktfälligkeit stattfinden kann.

Leverage

Übersetzt "Hebel". Mit vergleichsweisem geringerem Kapitaleinsatz werden grössere Summen bewegt. Beispielsweise durch den Einsatz von derivativen Instrumenten. Der Begriff Leverage wird auch für den Fremdkapitaleinsatz gebraucht, mit zusätzlichem Fremdkapital kann die Eigenkapitalrendite erhöht werden.

Leverage (Hebel)

Der Leverage ist eine Kennzahl zur Beurteilung der Hebelleistung von Optionen resp.Warrants. Er gibt an, um wie viel Prozent sich der Preis eines Call (Put) erhöht (verringert), wenn der Kurs des Basiswerts um 1% steigt.

Libor-Zinsatz

Die Abkürzung für London Interbank Offered Rate, ein Durchschnitt von Zinsen verschiedener Banken: Täglich um 11 Uhr (Londoner Zeit) melden zwölf der wichtigsten international tätigen Banken der British Bankers Association in London die Zinssätze, zu denen sie am Markt Gelder von anderen Banken aufnehmen bzw. angeboten erhalten. Der Libor wird häufig als Referenzzinssatz verwendet, beispielsweise bei Hypothekarverträgen.

Lieferung

Bei Optionen stellt die Lieferung die Erfüllung der Pflichten des bei Zuteilung bestimmten Call-Stillhalters bzw. des ausübenden Put-Inhabers dar. Bei Futures werden durch die Lieferung die Pflichten der Kontraktpartei in Short-Position erfüllt. Bei bestimmten Options- und Futures-Kontrakten (z. B. Index-Futures und oder Optionen) werden Lieferung und Zahlung durch den sogenannten Barausgleich (Cash Settlement) ersetzt.

Limite

Feste Kursangabe in einem Börsenauftrag (Kauf oder Verkauf). Die Limite ist der Betrag bis zu dessen Höhe ein Auftrag ausgeführt werden soll.

Limitierter Auftrag

Kauf oder Verkauf nur unter bestimmten Preis-Bedingungen. Empfehlenswerte Form der Kauf- und Verkaufsorders an den Börsen.

Linienchart

Beim Linienchart werden nur die Kassa- oder Schlußkurse eines Titels auf der Zeitachse des Charts fortlaufend eingetragen. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Linie, die den Kursverlauf des Wertes wiedergibt. Nachteil ist jedoch, daß Tageskursschwankungen, die sich in den variablen Kursnotierungen niederschlagen, nicht berücksichtigt werden.

Liquider Markt

Ein Wertpapier kann einfach und ohne grosse Verzögerung verkauft werden. Es gibt viele Käufer und Verkäufer für ein bestimmtes Produkt.

Liquidität

Geld, das kurzfristig verfügbar ist (Konto oder Geldmarkt).

Liquiditäts-Rating

Das Liquiditäts-Rating wird von unserem Datenlieferant DerivativePartners kalkuliert. Berücksichtigt werden folgende Faktoren: Durchschnittlicher Spread, Verfügbarkeit der Kurse und Durschnittliches Geld-Volumen.

Aufgrund dieser Faktoren wird die Liquidität beurteilt und in 6 Stufen eingeteilt:

  • sehr gut 6 (sehr gut) / 5 (gut)
  • genügend 4 (genügend) / 3 (ungenügend)
  • schlecht 2 (schlecht) / 1 (sehr schlecht)

Je besser das Liquiditäts-Rating ist, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Produkt gut handelbar ist zu attraktiven Preisen.

Lock-In

Produkte mit einer Lock-In Ausgestaltung ermöglichen das Festhalten von möglichen Gewinnen. Wird das Lock-In-Level erreicht, wird per Laufzeitende unabhängig von der Basiswertkursentwicklung eine Rückzahlung mindestens in der Höhe des Lock-In geleistet.

Lock-up-Periode

Abschliessperiode : Zeitraum nach einem Börsengang (meist 6 Monate), während der die Gründer- oder Altaktionäre ihre Aktien nicht verkaufen dürfen.

Lombardkredit

Bankkredit, zu dessen Sicherheit Wertpapiere hinterlegt oder verpfändet sind.

Lombardsatz

Zinssatz, zu dem die Nationalbank den Geschäftsbanken Kredite gegen Verpfändung von Wertpapierbeständen zur Verfügung stellt. Neben dem Diskontsatz gilt der Lombardsatz als einer der wichtigsten Mittel der Notenbank zur Steuerung der Geldmenge.

Long-Position

Position, die durch den Kauf eines Kontraktes/Basiswertes entstanden ist. Man erwartet Kurssteigerungen.

Lookback

Barriere und/oder Strike werden erst nach einer Lockbackphase festgelegt.

Lower Knock-Out

Der Lower Knock-Out bestimmt die Kursschwelle, bei der die Optionskomponente oder gar das ganze Produkt wertlos verfällt, wenn der Kurs des Basiswerts diese unterschreitet.