Börsenlexikon

Herzlich Willkommen beim Börsenlexikon von cash

Um einen Begriff nachzuschlagen, können Sie wahlweise einen Suchbegriff eingeben oder auf einen Buchstaben klicken.

Alle + 1 2 3 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T Ü V W X Z
Beschreibung
Makro-Ökonomie

Gesamtwirtschaft eines Landes, Kontinents.

Mantel

Bei Aktien und Anleihen die Urkunde, in der die mit dem Besitz am Wertpapier verbundenen Rechte verbrieft sind, im Unterschied zum Bogen mit den Zins- und Dividendenscheinen und dem Erneuerungsschein (Talon).

Marchzins

Zins auf einer Obligation, der seit dem letzten Zinstermin bis zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgelaufen, aber noch nicht fällig ist.

Marge

Der Unterschied zwischen dem Zinsaufwand im Passivgeschäft und dem Zinsertrag im Aktivgeschäft eines Kreditinstitutes, auch Zinsmarge genannt. An den Warenbörsen bei Termingeschäften als Sicherheit zu leistender Einschuss.

Margin

Zu hinterlegender Betrag: Um jederzeit in der Lage zu sein, Verbindlichkeiten, die aus Termin-Positionen entstehen können, zu begleichen, haben Inhaber von Termin-Kontrakten Sicherheiten bereitzustellen. Bei der Margin handelt es sich also um den Betrag, der zum Erstellen einer Future-Position hinterlegt werden muß.

Market-Maker

Börsenteilnehmer, der für Marktliquidität sorgt, indem er für die ihm zugewiesenen Aktien, Anleihen, Währungen, Terminkontrakte oder Optionsklassen ständig verbindliche Brief- und Geldkurse stellt.

Market-Performer

Aktie die gleich abschneidet wie der Börsenindex.

Marktzins

Aktuell marktüblicher Zins je nach Laufzeit einer Zinsanlage (Kassaobligation, Obligation, Geldmarktpapier).

MDAX

Der Midcap-Index der Deutschen Börse. Er setzt sich aus 70 liquiden Aktienwerten der zweiten Reihe zusammen und besteht aus allen Werten, die im DAX 100, aber nicht im DAX enthalten sind. Die Zusammensetzung des Index wird zweimal jährlich durch den Vorstand der Deutsche Börse AG auf Empfehlung des Arbeitskreises Aktienindizes überprüft (vgl. DAX)

Micro caps

Kleinste Aktiengesellschaften und solche, die erst an den Aktienmarkt kommen.

Mid caps

Mittelgrosse Aktiengesellschaften.

Mindestreserve

Der Betrag, den jedes Kreditinstitut bei der Nationalbank hinterlegen müssen. Jede Bank ist verpflichtet, einen bestimmten Teil seiner kurz- und mittelfristigen Einlagen (Giro-, Termin- und Spareinlagen) nicht wieder auszuleihen, sondern als unverzinsliches Guthaben bei der Nationalbank zu unterhalten. Die Mindestreservepolitik ist eines der Instrumente der Notenbank zur Beeinflussung der Geldmenge. Die Nationalbank kann die Höhe der Mindestreserven (den Prozentsatz) innerhalb bestimmter Grenzen verändern. Sie kann so die Geldmenge verändern, die den Banken für Kreditgeschäfte zur Verfügung steht. Dies wiederum dient der Beeinflussung der Zinshöhe, der Steuerung des Konjunkturverlaufs und damit der Erhaltung der Geldwertstabilität.

 

Mindestschluss

Mindestbetrag in Stück oder Nennwert pro Geschäft, ab dem eine Kursnotierung erfolgt. Im variablen Aktien- und im Optionshandel z. B. 50 Stück.

Mindeststückzahl

Vorgeschriebene, nicht unterschreitbare Handelseinheit, vor allem beim Kauf von Optionen.

Minusankündigung

Kurszusatz im vorbörslichen, börslichen oder nachbörslichen Handel, der eine Veränderung des Wertpapierkurses nach unten um mindestens 5 Prozent bei Aktien, Wandelanleihen, Optionsanleihen und Optionsscheinen signalisiert (-), bei Doppelminusankündigung (--) um mindestens 10 Prozent.

Momentum-Methode

Dem Trend folgen; kaufe hoch, verkaufe höher.

Money Market Fund

Englisch für Geldmarktfonds: Diese Fonds legen in kurzfristige festverzinsliche Papiere an.

MSCI

MSCI steht für Morgan Stanley Capital International Indices. Der amerikanische Finanzdienstleister hat für verschiedene Börsen der Welt Indizes entwickelt. Der bekannteste ist der MSCI World (umfassender Weltindex).

Multi-Manager-Fonds

Aktienfonds, der von mehreren Managern verwaltet wird oder der aus mehreren Aktienfonds (Fund of Funds) besteht.

Mutual Funds

Amerikanische Bezeichnung für offene Wertpapier-Investmentfonds.