Börsenlexikon

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Beschreibung
Valor, Valorennummer

Schweizerische Wertpapier-Kennnummer zur eindeutigen Identifikation eines Wertpapiers.

Value

Substanzwertorientierter Anlagestil: Value-Manager suchen nach Unternehmen, die am Markt unter ihrem "inneren" oder "wahren" Wert gehandelt werden. Bei der Berechnung des inneren Werts werden die erwarteten zukünftigen Gewinne eines Unternehmens geschätzt und in die Gegenwart abdiskontiert. Der so ermittelte Wert wird mit der aktuellen Marktbewertung verglichen. Als Value-Titel gelten Unternehmen, die mit einem Abschlag zum inneren Wert notieren und von denen erwartet wird, dass der Markt die Fehlbewertung erkennt und korrigiert.

Value at Risk

Der Begriff Wert im Risiko oder englisch Value at Risk (VaR) entspricht dem Maximalverlust, der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (bspw. 95 Wacko über einen bestimmten Zeitraum (bspw. 3 Monate) nicht überschritten wird.

Value-Fund

Value Funds investieren in Aktien von Unternehmen, die an der Börse unter ihrem inneren Wert gehandelt werden. Das Gegenstück zu Value-Funds sind Growth-Funds.

Value-Investor

Investor, der auf unterbewertete Qualitätsaktien mit langfristig solider Gewinnentwicklung setzt.

Variabler Coupon

Die Höhe des Coupons kann, abhängig von einem definierten Szenario, variieren.

Variabler Kapitalschutz

Die Höhe des Kapitalschutzes kann, abhängig von einem definierten Szenario, variieren.

Venture Capital

deutsch Wagniskapital. Beteiligungskapital für wachstumsträchtige, eher kleine und mittelständische Firmen, die in innovative Technologien wie z.B. Umweltschutz oder Computersysteme investieren. Häufig findet in diesem Zusammenhang eine Venture Capital-Finanzierung durch ein Kreditinstitut mit begleitender Managementberatung statt.

 

Verfall (Final Fixing)

Mit Verfall bezeichnet man den vertraglich festgelegten Tag, an dem ein Derivat mit einer begrenzten Laufzeit verfällt.

Verfalldatum

Tag, an welchem eine Option ausläuft.

Vergleichsindex (Benchmark)

Ein Referenz- oder Vergleichswert, der zur Beurteilung von Erfolg und Misserfolg einer Anlage herangezogen wird. Häufig ist es ein Gesamtmarktindex wie der Swiss Market Index SMI.

Verkaufsprospekt:

Der Verkaufsprospekt enthält die Vertragsbedingungen des Anlagefonds und alle für die Beurteilung der Investition wesentlichen Informationen. Der Verkaufsprospekt muss dem Anteilerwerber zusammen mit dem Rechenschaftsbericht und ggf. dem Halbjahresbericht ausgehändigt werden.

Vermögensaufteilung

Diese zeigt an, wie stark ein Fonds oder ein Fondsportfolio in verschiedenen Anlageinstrumenten investiert ist; d.h. wie hoch die Gewichtung von Aktien, Obligationen, liquiden Mitteln oder sonstigen Wertpapieren ist. Ziel der Vermögensaufteilung ist die Optimierung des Chance-Risikoprofils im Einklang mit dem Anlagehorizont und den Anlagezielen des Investors.

Verrechnungssteuer

Quellensteuer auf Kapitalerträgen wie Dividenden, Zinsen oder Fondsausschüttungen. Sie wird an der "Quelle" abgezogen und zurückbehalten, bevor der Nettoertrag dem Gläubiger ausbezahlt wird. In der Schweiz beträgt die Verrechnungssteuer 35 Prozent des Bruttoertrags. Der Steuerpflichtige kann diesen Betrag zurückfordern, sofern alle Vermögen und Erträge richtig deklariert wurden.

Verwaltungskommission:

Entgelt an die Fondsleitung für die Verwaltung des Fonds. Die Kommission wird in Prozent des Fondsvermögens ausgedrückt und dem Fondsvermögen belastet.

Vinkulierte Namensaktie

Besondere Form von Namensaktie, deren Eigentumsübertragung von der Zustimmung der jeweiligen Aktiengesellschaft abhängig ist. Solche vinkulierte Namensaktien werden häufig zu dem Zweck ausgegeben, ein Unternehmen vor Überfremdung zu schützen oder die Übernahme durch unliebsame Konkurrenten zu verhindern.

Volatilität

Die Volatilität umschreibt die Intensität der Kursschwankungen eines Wertpapiers. Es wird zwischen der historischen und der impliziten Volatilität unterschieden.

Volumen

Umsatz. Anzahl umgesetzter Aktien und anderer Anlagen.

Vorbörse

Der sich im wesentlichen unter den Banken telefonisch abspielende Wertpapierhandel vor Beginn der eigentlichen Börsensitzung und außerhalb der Verantwortung der Börse. Die Tendenz der Vorbörse lässt schon erahnen, wie sich das Hauptgeschäft entwickeln wird.

Vorzugsaktie

Hat gemessen an der Inhaberaktie eine höhere Stimmkraft an der Generalversammlung und/oder eine garantierte Mindestdividende.

Vorzugsdividende

Die besondere, dem Inhaber von Vorzugsaktien gewährte Dividende, die in einer Dividendengarantie, aber auch aus einer gegenüber den Stammaktien mit einem zusätzlichen Bonus versehenen Ausschüttung bestehen kann.