17-jähriger Afghane nach Zug-Attacke in Bayern erschossen

In einem Regionalzug in Bayern hat ein junger Mann am Montagabend mehrere Personen mit Axt und Messer angegriffen und zum Teil lebensgefährlich verletzt. Nach der Attacke wurde der Täter von der Polizei auf der Flucht erschossen.
19.07.2016 00:02

Drei Menschen wurden schwer verletzt, eine weitere Person sei leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am späten Abend. Es gebe 14 weitere Betroffene, die sich im Zug aufgehalten hätten, aber nicht verletzt seien.

Bei dem Angreifer handelte es sich um einen 17-jährigen Afghanen. Das teilte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann am Montagabend in den ARD-"Tagesthemen" mit. Nach dem Angriff sei der Täter von der Polizei erschossen worden. Zu den möglichen Hintergründen der Tat äusserte sich die Polizei nicht. Die Polizei sei mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Der Zug befuhr die Strecke Treuchtlingen-Würzburg in Bayern. Er stand am späten Abend auf freier Strecke, nachdem er zwischen Ochsenfurt und Heidingsfeld gestoppt worden war.

(SDA)