Aargauer Polizei zieht nach Unfällen Neulenker aus dem Verkehr

Gleich mehrere Neulenker hat die Kantonspolizei Aargau in der Nacht auf Sonntag aus dem Verkehr gezogen. Diese verursachten mehrere Unfälle, bei denen teilweise Alkohol im Spiel war. Mehrere Personen wurden verletzt.
02.10.2016 12:08

In Vordemwald verlor ein 21-Jähriger die Kontrolle über sein "leistungsstarkes Fahrzeug", wie die Polizei am Sonntag in einer Mitteilung schreibt. Das Auto prallte daraufhin schleudernd gegen eine Hausecke. Der Lenker war unverletzt, aber stark alkoholisiert. So ergab ein Atemlufttest einen Wert von rund 0,7 Milligramm pro Liter (mg/L). Dies würde etwa einem Blutalkoholwert von 1,4 Promille entsprechen.

Am Auto entstand ein Sachschaden von rund 30'000 Franken. Den Führerschein, den der junge Serbe erst seit August besass, nahm ihm die Polizei ab.

In Hendschiken verlor ein 18-jähriger Schweizer die Herrschaft über sein Auto, prallte gegen eine Böschung und überschlug sich mehrmals. Fahrer und Beifahrer wurden verletzt. Sie mussten ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden. Der Lenker musste seinen Führerschein ebenfalls abgeben.

Auf der Autobahn A1 bei Birrhard schleuderte ein 20-jähriger Schweizer gegen die Leitplanken. Während der Lenker unverletzt blieb, verletzten sich seine beiden Mitfahrer leicht. Eine Ambulanz brachte sie ins Spital.

Weil er deutlich zu schnell fuhr, geriet ein 21-Jähriger bei Neuenhof ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke der A1. Der Schweizer wurde nicht verletzt, musste aber seinen Führerschein abgeben.

In einem Kreisverkehr in Bremgarten geriet der Lenker eines Sportwagens ins Schleudern. Dabei kam das Auto von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Böschung und in ein Wahlplakat. Der 18-jährige Fahrer blieb unverletzt. Der Schweizer gab an, "barfuss fahrend zu stark beschleunigt zu haben". Auch er musste seinen Fahrausweis, den er seit August besass, abgeben.

(SDA)