Berset will nicht für Mindereinnahmen der Spitäler aufkommen

Gesundheitsminister Alain Berset will den Spitälern bei ihren allfälligen Mindereinnahmen wegen der Coronakrise nicht entgegenkommen. Er sehe keinen Grund dafür, sagte er nach einem Treffen mit Vertretern von Spitälern und Versicherern am Montag vor den Medien.
31.08.2020 17:24

Der Bund habe den Spitälern während fünf Wochen - darunter Ostern - die Verschiebung der elektiven Eingriffe verlangt, sagte Berset. Nun gebe es da einen Nachholbedarf "und wir sehen wirklich nicht, warum das zu Mindereinnahmen führen sollte".

Hingegen habe der Bund immer gesagt, dass man offen sei, um über die Mehrkosten zu diskutieren. Und man sei auch bereit, mit allen Akteuren Lösungen zu suchen.

Bei dem Treffen sei es darum gegangen, mit den Leistungserbringern und den Finanzierern im Gesundheitswesen nach ein paar Monaten der Pandemie Bilanz zu ziehen. "Es gibt wirklich Diskussionsbedarf", sagte Berset. Differenzen zwischen dem Bund und den Kantonen hingegen habe er keine feststellen können.

(SDA)